Veröffentlicht: 10. Januar 2013 in Ahlul Bayt versus Shia

Das Geschehen in Ghadir Khum. Bala&Dmhwir
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Das Geschehen in Ghadir Khum

Bismillahir Rahmanir Rahim

Alles Lob gebührt Allah subahanahu wa ta’ala, dem Herrn der Welten. Friede und Segen sei auf Seinen edelsten und letzten gesandten Muhammed sallallahu ‚alayhi wa sallam, die Ashaabi Kiraam des Propheten und seine Ahlu al-Bayt.

Für die Shi’a ist das Geschehen in Ghadir Khum ihr stärkstes Beweiss für die Khilafa Alis radiallahu ‚anh. Kein anderer Beweiss ist der Stärkste als wie dieses Geschehen. Die Shi’a bevorziehen es ein Zusätzliches Text in dem Bedeutung der Ahadith im Bezug zu Ghadir Khum hinzuzufügen. So meinen die Shi’a, dass Rasulullah sallallahu ‚alayhi wa sallam gesagt haben soll:

Allahu Mawlan ,,Oh Allah! Du bist mein Mawla!“
Wa Ena Mawlan Mu´miniin ,,Und ich bin der Mawla der Gläubigen!“
Ena men Kuntu Mawlan ,,Wesen Mawla ich bin“
Fe Hádhá Aliyyu Mawlan ba’di ,,So ist nach mir Ali sein Mawla.“

In allen Überlieferungen welche die Shi’a aus unseren Quellen entnehmen und ihren Glauben darauf aufbauen, deutet kein arabischer und authentischer Satz auf das Wort ,,Nach mir“ hin. Das arabische Wort was an in den authentischen Ahadith vorkommt lautet – Fe Hádhá Aliyyu Mawlan – und dieser Satz bedeutet: ,,So ist Ali sein Mawla“ und nicht ,,So ist Ali nach mir sein Mavla.“ Das ist nur eine Erfindung, weil unsere die Shi’a diesen Hadith gerne so Übersetzt haben wollen, damit man nichts mehr beizutragen hat, ob dieser Hadith zum Nachfolgerschaft hindeutet oder nicht. Doch da sie auf unsere Sahih Hadithen zugreifen, und auf unsere Hadithen ihren Glauben aufbauen, werden wir dies Gewiss nicht zulassen und ihnen erklären, wie unsere Hadithen zu Verstehen sind. Nachdem wir nun die hinzugefügte Fremde Übersätzung ,,Nach mir“ für unzugänglich erklärt haben, kommen wir doch zudem Punkt, wo das Problem zwischen Sunnah und Shi’a in diesem Hadith liegt.

Was bedeutet Mawlaa?

Für die Shi’a bedeutet das Wort Mawlaa: ,,Herr, Führer, Gebieter Nachfolger ect.“. Wir beginnen mit dem Hadith in Sahih al-Bukhari, welcher so lautet:

,,Gott ist mein Mawla. Ich bin der Mawla der Gläubigen und ich habe mehr Recht über sie, als sie selbst besitzen. Deshalb (gilt): Wessen Mawla ich bin, dessen Mawla ist auch Ali.“

[Ibn al Athir, Ali b. Muhammad, Usd al-ghaba fi ma`rifat al-sahaba 3/274 (p2). Muhammed Abduh in sein Tafsir al Manar 6/464 (p3). Auch An Nisai überliefert diesen Hadis (p4). Fahred Den Ar Razi auch in sein Mafatih al Ghayb 11/53 (p5). Imam Adh Dhahabi in sein Tezrikat al Huffaz 1/10 (p6). Imam An Nawawi in sein Tahdhib al Asma wal Lughat 1/347 (p7). Ibn Maja in sein Sunnan 1/45 (p8). Ibn Kathir in sein Tafsir al Kur´an 2/14 (p9). Bei Imam At Tirmithi in sein Sunan 298/63, In Musnad Ahmad ibn Hanbal in entlichen Stellen auch in sein Fadil al Sahaba. Imam Haythamy in sein Majma al Zawahid 9/103. Imam As Suyuti in Durr al Manthur 3/19, Imam al Haythami in sein Sawaiq al Muhriqa und entliche weitere unserer Ulamah haben diesen Hadis Registriert. Eindeutig ist es, dass dieser Hadis Sahih ist auf Grund seiner Mutawatir Kette.]

Beginnen wir als erstes mit der Übersätzung des Wortes -Mawla-, bevor wir eine lange Reihe von widerlegungen starten können. Schauen wir in der Koran-Lugha nach, was das Wort Mawla zu Bedeuten hat. Wir fangen bei Kategorie (e) an. Da lautet das arabische Wort:

Waliyyu, Waliyyi bedeutet ,,Freund“. Dies ist ein Wort, was Allah als den Freund der Gläubigen bezeichnet. Ein Freund jene, deren er das Rechte Weg beschehrt hat. Wenn es nun darum geht, dass der Teufel der Freund der Kuffar ist, dann auch deshalb, weil er die Menschen ein falsches Weg als ein Rechtes darstellt und sie so in die Irre führt. Sein Cemsi lautet: Awliyaa. Seine Bedeutung lesen wir in Sure 2:107: ,,Weißt du denn nicht, daß Allah die Herrschaft über dei Himmel und die Erde gehört? Und außer Allah habt ihr weder Freund noch Helfer.“ In weiteren Suren findet man die selbe Bedeutung: Sure 2:120 – 257, 3:68, 6:51 – 70, 9:74 – 116, 13:37, 17:111, 18:26, 29:22, 32:4, 41:34, 42:8 – 31 – 44, 45:19.

Waliyyan ,,Freund“ siehe in Sure 4:45 – 57 – 89 – 119 – 123 – 173, 6:14, 18:17, 19:45, 33:17 – 65, 48:22. Außer in Sure 19:5 wird es als ,,Verwandten“ übersätzt.

Waliyyukum ,,Freund“ kann aber auch als ,,Beschützer“ übersätzt werden. Siehe in Sure 5:55. Waliyyunaa ,,Freund“ siehe in Sure 7:155, 34:41. Awliyaa ist ein Plural und bedeutet ,,Freunde“ Siehe in Sure 3:28, 4:78 – 89 – 139 – 144, 5:51, 7:3, 8:72, 10:62, 11:20, 13:16, 17:97, 18:50, 25:18, 29:41, 39:3, 42:6, 45:10, 19:46, 60:1. Awliyaaikum deutet auf ,,Verwande“ hin, siehe Sure 33:6.

Im nächsten Kategorie (f) deutet das arabische Wort Mawlaa ebenso auf ,,Freund“ hin. Auch auf ,,Besitzer, Inhaber, Halter, Eigentümer, Verwandter, Aufpasser.“ Siehe in Sure 47:11, 44:41, 3:150, 22:78, 57:15. In Sure 4:80 deutet das Wort Mawla auf ,,Schutzherr“ hin: ,,Und wenn sie sich abkehren, so wisset, daß Allah euer Schutzherr (Mawla) ist. Wie trefflich ist der Schutzherr (Mawla), und wie trefflich ist der Helfer!“ wie auch in Sure 22:13, 22:78, 44:41. Mawlanaa ,,Besitzer, Inhaber, Halter, Eigentümer, Verwandter, Aufpasser.“ Sure 2:268, 9:51. Mawaaliya ,,Verandte“ lesen wir in Sure 4:33.

Das Wort Mawla hat im Koran eine gewisse Ebene, wie auch hat dieses Wort in den Hadith al-Sharif auch eine gewisse Ebene. Wir streiten nicht ab, dass dieses Wort auf die Bedeutung ,,Herrscher oder Führer“ fallen kann. Dieses Wort hat mehrere Bedeutungen und weisst in seiner Sprachlichen gebrauch auch auf ,,Sklave“ oder ,,Diener“ hin. So sagte Abu Bakr al-Siddiq zu Bilal ibn al-Habash, dass dieser sein Mawlaa ist. Abu Bakr hat den Sklaven Bilal radiallahu ‚anh aus der Unterdrückung der Mushrikuun abgekauft und seid jeher diente er Abu Bakr radiallahu ‚anh. Man müsse immer den Zusammenhnag kennen.

In Sure 57:15, nennt Allah das Höllen-Feuer als „Mawla“. In Sure 66:4 wird Mawlaa auf Schutzherr angedeutet. Ibn al-Atheer sagt, dass das Wort Mawlaah in der arabischen Sprache auf die folgenden Bedeutungen zutrifft:

Rabb (Herr), Malik (Beschützer), Mun3im (Wohltäter), Mu3tim (Befreier), Naser (Helfer), Muheb (Liebhaber), Haleef (Verbündeter) Aabd (Sklave, zb. Zaid ibn Haretha, sein Mawla ist der Prophet sas.), Sihr (Schwager), ibn al´am (Vetter, Cousing).

Was war der Grund für die Ansprache des Propheten in Ghadir Khum?

Im Bezug zu Ghadir Khum, deutet das Wort Mawlaa auf ,,Freund, Seyyid“ hin. Wieso sagt die Ahlu al-Sunnah wa al-Jama’a dies? Wenn die Shi’a den Grund für die Ansprache des Propheten sallallahu ‚alayhi wa sallam in Ghadir Khum gekannt hätten, dann würden sie der Logik mehr Aufmerksamkeit schenken, und sich vielleicht Belehren lassen. Andernfalls, sind wir uns dessen wohl bewusst, dass einige Shi’iten den Hintergrund dieses Ereignisses kennen, nur folgen sie ihrer Ignurans und Hochmut.

أرسل النبي صلى الله عليه وسلم علي بن أبي طالب خلف خالد بن الوليد إلى اليمن ليخمّس الغنائم و يقبض الخُمس ، كما قال البخاري ، انظر : الفتح (8/65 )

,,Muhammed (sas) schickte Imam Ali ibn Abu Talib (ra) mit 300 Man zu Khalid ibn al Walid nach Yemen um eine Aufgabe zu Erfüllen. Sie hatten einen Sieg ohne Blut vergießen errungen, so dass er die Beute (Khums) sameln und diese zu den Gesandten Allahs (sas) bringen wollte.“ [Fath al-Bari fi Sharh Sahih al-Bukhari von Imam al-Asqalaani 8/65.]

Über diese Beute, kam es zu einem kleinen Konflikt zwischen Imam Ali radiallahu ‚anh und seinen Soldaten. Weiter nun lesen wir folgendes:

، فلما خمّس علي الغنائم ، كانت في الغنائم وصيفة هي أفضل ما في السبي ، فصارت في الخُمس ، ثم إن علياً خرج و رأسه مغطى وقد اغتسل ، فسألوه عن ذلك ، فأخبرهم أن الوصيفة التي كانت في السبي صارت له فتسرى بها ، فكره البعض ذلك منه ، وقدم بريدة بن الحصيب بكتاب خالد إلى النبي صلى الله عليه وسلم ، و كان ممن يبغض علياً فصدق على كتاب خالد الذي تضمن ما فعله علي ، فسأله النبي صلى الله عليه وسلم : يا بريدة أتبغض علياً ؟ فقال : نعم ، فقال النبي صلى الله عليه وسلم : لا تبغضه فإنه له في الخُمس أكثر من ذلك . ذكره الإمام أحمد في المسند (5/350 ) قال الهيثمي رجاله رجال الصحيح غير عبد الجليل بن عطية و هو ثقة وقد صرح بالسماع وفيه لين . مجمع الزوائد (9/127) ، وقال ابن حجر في تقريب التهذيب عنه : صدوق يهم . ترجمة رقم (3747) و قال ابن حبان في الثقات (8/421) : يعتبر حديثه عند بيان السماع في خبره إذا رواه عن الثقات ، و كان

,,Als Ali (ra) die Kriegsbeute gesammelt hat, gab es unter den Sklaveinnen eine Hübsche, die zum Fünftel der Bedeute (Khums) gehörte. Nach der Sammlung des Fünftels der Beute, wurde Imam Ali (ra) eines Tages gesehen, wo sein Kopf bedeckt war nachdem er sich geduscht hat. Imam Ali (ra) wurde danach gefragt, und er sagte; dass die Sklavin in dem Fünftel des Kriegsbeute ihm gehört, auf Grund dessen hatte er mit ihr Kontakt gehabt. Darauf hin, haben manche Sahaba dieses Verhalten von Ali (ra) nicht gemocht, dass er die hübsche Sklavin für sich nimmt. Dann hat Khalid Ibn Al Walid ein Buch zum Propheten (sas) geschickt, und ihm von der tat Alis (ra) erzählt. Das Buch wurde mit dem Gefährten Buraida Ibn Al Hassieb geschickt, der Ali (ra) nicht mochte. Als Buraida das Buch dem Propheten (saw) abgab, und der Prophet (sas) den Unterschrift Buraidas drauf sah, fragte er Buraida: ´Oh Buraida Hasst du Ali? Buraida bejate die Frage. Drauf erwiederte der Prophet (saw): ´Hasse ihn nicht, denn er verdient aus dem Fünftel das, und sogar mehr.´“ [Musnad Ahmad 5:350, Al-Thiqaat von Ibn Hibban 8/421, Fath al-Bari von Imam al-Asqalaani 8/66]

Auch berichtet Imam al-Bukhari, dass Buraida sagte: ,,Rasulullah sallallahu ‚alayhi wa sallam schickte Ali ibn Abu Talib zu Halid ibn al-Walid um die Beute (Khums) zu bringen. Ich hasste Ali, und er hat einen Bad (nach einem Sexuellem Kontakt mit einem Sklaven Mädchen von Khums) genommen. Ich sagte zu Khalid: ´Siehst du das nicht? (Damit meinte er Ali)´ Als ich den Propheten erreichte, erzählte ich ihm das. Er fragte: ´O Buraida! Hasst du Ali?´ Ich sagte: ´Ja´ Er erwiderte: ´Hasse ihn nicht! Denn er verdient mehr als wie das von Khums.´“ [Sahih Bukhari Band 5, Buch 59, Hadis Nr 637]

Ali radiallahu ‚anh sagte: ,,dass die Sklavin in dem Fünftel des Kriegsbeute ihm gehört.“ Bei einer Beute, welches erkämpft wurden ist, ohne die Waffen benutzt zu haben, fällt sein fünftel den Ahl al-Bayt, des Gesandten Allahs sallallahu ‚alayhi wa sallam. Somit nahm sich Ali radiallahu ‚anh das Recht. Einigen aber war es zuwider, dass er etwas bekam, sie jedoch nicht. Darauf wurde ein Gefährter mit einem Buch zu den Gesandten Allahs sallallahu ‚alayhi wa sallam geschickt worauf Rasulullah sallallahu ‚alayhi wa sallam den Sahabi fragte: ,,Oh Buraida, Hasst du Ali?“ Als dieser die Frage Bejate, sagte Rasulullah sallallahu ‚alayhi wa sallam: ,,Hasse ihn nicht, denn er verdient aus dem Fünftel das, und sogar mehr.“

Der Grund um Hass an Ali zu Empfinden ist, weil es in seiner Zeit viele neue Konvertierte Menschen gab, dessen Onkeln und Väter, Brüder und Neffen in den Kriegen gegen die Muslime in Badr, Uhud, Khaybar ect. von Imam Ali radiallahu ‚anh zustrecke gebracht worden sei, und sie diese nicht vergessen können. Man müsse sich überlegen, wie man denn den eigenen Vater und den eigenen Onkel, Bruder oder eigenen Neffen hassen soll, obgleich wie Ungläubig sie waren? Es fällt da einen Schwer. Da nun in den Händen Imam Alis das Blut vieler Kuffar klebt, haben ihre Konvertierten Verwandten diese Taten nicht vergessen, was dazu führte Abneigung Ali gegenüber zu empfinden. Ein einziger Mann, trat nun zu den Gesandten Allahs und sagte zu ihm, dass er Imam Ali (ra) hasst.

Wir lesen nun einen weiteren Grund, weshlab einige Sahaba verägert waren:

فلما كانت حجة الوداع ، رجع علي من اليمن ليدرك الحج مع النبي صلى الله عليه وسلم ، وساق معه الهدي ، ذكر مسلم في صحيحه برقم (1281) ، وقد تعجل علي ليلقى الرسول صلى الله عليه وسلم بمكة ، واستخلف رجلاً من أصحابه على الجند ، فكسا ذلك الرجل الجند حللاً من البز الذي كان مع علي ، فلما دنا الجيش من مكة خرج علي ليلقاهم ، فإذا عليهم الحلل ، فقال لنائبه : ويلك ما هذا ؟! قال : كسوت القوم ليتجملوا به إذا قدموا في الناس ، قال : ويلك ، انزع قبل أن تنتهي بهم إلى الرسول صلى الله عليه وسلم ، فنزع الحلل و ردها إلى البز ، فأظهر الجيش شكواه لما صنع بهم علي . ذكره ابن هشام في السيرة (4/603) و قال ابن كثير : هذا السياق أقرب من سياق البيهقي الدلائل (5/398) – ، رغم أنه قال عن رواية البيهقي : هذا إسناد جيد على شرط النسائي . انظر : البداية والنهاية (5/95 ) و إسناد ابن هشام هو : قال محمد بن إسحاق و حدثني يحيى بن عبد الله بن عبد الرحمن بن أبي عمرة عن يزيد بن طلحة بن يزيد بن ركانة ، قال : .. ، و هكذا نقله ابن كثير أيضاً ، والصحيح هو : يزيد بن طلحة عن يزيد بن ركانة . انظر : الجرح و التعديل (9/273 ) .

,,Imam Ali (ra) hat sich dann zum Propheten (saa) beeilt und hat die Führung über die Soldaten unter der Aufsicht eines Vertreters belassen. Der Vertreter von Imam Ali (ra) hat dann den Soldaten Kleider aus der Kriegsbeute gegeben, damit sie diese Tragen. Als diese Soldaten in Mekka ankamen, hat Imam Ali (ra) gesehen, dass die Soldaten diese Kleider trugen, die er ihnen nicht gegeben hat. Er fragte seinen Vertreter: ´O Wehe dich, was ist das?´ Der Vertreter sagte: ´Ich habe die Kleider den Soldaten zum Tragen gegeben, damit sie schön bekleidet in Mekka ankommen können.´. Da gab Imam Ali (ra) den Befehl, dass alle Soldaten diese Kleider ausziehen und zurückgeben sollen. Die Soldaten von Imam Ali (ra) wurden sauer weil er ihnen verboten hat diese Kleider zu Tragen. So haben sich bei dem Propheten (sas) beschwerdet.“ [Al-Bidaya wa al-Nihaaya von Ibn ala-Kathir 5/389, Sirah ibn al-Hishaam 4/603]

Ein weiterer Grund, für die Ärgernisse zwischen den Ashaab, war wie wir lesen folgendes:

كما وأن أصحاب علي رضي الله عنه طلبوا منه أن يركبوا و يريحوا على إبل الصدقة بحجة أن بإبلهم خللاً و ضعفاً ، فأبى عليهم ذلك وقال : ( إنما لكم منها سهم كما للمسلمين ) ، فعندما ذهب إلى الحج سأل أصحابه خليفته ما كان علي منعهم إياه ، فوافق على ذلك ، فلما جاء عل عرف أن الإبل قد ركبت ن فذم خليفته ولامه ، و عد بعض أصحاب علي ذلك منه غلظة وتضييقاً ، فشكاه أبو سعيد الخدري إلى النبي صلى الله عليه وسلم ، فوافق الرسول صلى الله عليه وسلم على هذا المسلك من علي ، فندم أبو سعيد على شكواه ، وقال : ( .. والله لا أذكره بسوء أبداً سراً ولا علانية ) . انظر : البيهقي في الدلائل (5/398-399) مطولاً ، وأحمد في المسند (3/86) مختصراً ، وأورد ابن كثير في البداية (5/120) رواية البيهقي وقال عنها : وهذا إسناد جيد على شرط النسائي ولم يروه أحد من أصحاب الكتب الستة .

فلما اشتكى الناس علياً قام رسول الله صلى الله عليه وسلم خطيباً فقال : أيها الناس ، لا تشكوا علياً ، فوالله إنه لأخشن في ذات الله أو في سبيل الله من أن يُشتكى . انظر : السيرة النبوية لابن هشام (4/603) ومسند الإمام أحمد (3/86 ) وإسناده حسن .

,,Imam Ali (ra) befahl den Sahaba die Kamele der Spende nicht zu Reiten, da diese Müde waren. Als Imam Ali (ra) die Sahaba verließ und auf dem Weg nach Mekka war, erlaubte der Vertreter den Sahaba die Kamele doch zu Reiten. Als die Soldaten in Mekka ankamen, hat Imam Ali (ra) gemerkt, dass sie auf die Kamele doch Reiten. Er war sehr Wütent und hat seinen Vertreter Vorwürfe gemacht. Die Sahaba wurden erneut sauer und beschwerten sich beim Propheten (sas). Einer von ihnen war Abu Said al Khudri (ra). Nachdem aber der Prophet (sas) die Tat Alis (ra) bestätigte, sagte Abu Said al Khudri: ´Bei Allah erwähne ihn nie mit etwas schlechtem, weder offentlich noch heimlich´“ [Al-Dalaa’il von Imam al-Bayhaqi 5/398 und 399, al-Musnad von Imam Ahamd ibn al-Hanbal 3/86, Siraa ibn al-Hishaam 4/603]

In einer weiteren Stelle heisst es: ,,Nach dieser Klage gegen Imam Ali (ra) hat der Prophet (sas) seine Chum Rede gehalten, und wollte Ali (ra) verteidigen.“ [Siraa ibn al-Hishaam, Musnad Ahmad 3/86]

Nachdem nun Imam Ali radiallahu ‚anh den Sieg über Yemen errungen hatte, eilte er schnellstens nach Mekka zu dem Propheten um sich der Pilgerreise anzuschließen. Das Kommando über die Soldaten begab er einem Vertreter. Die Anweisung von Imam Ali war es, neben den Fünftel der errungenen Beute, welches viele Kleider waren mit welche man eine ganze Armee beschmücken könnte, nicht anziehen zu dürfen, weil er die Ansicht vertrat die Ware zu dem Gesandten Allahs ohne es anzuprobieren übergeben zu wollen! In der Abwesenheit Imam Alis ließ sich der Vertreter jedoch von den Soldaten überreden, da diese nach drei monatigen Abwesenheit ihrer Heimat neue Kleidungswechsel benötigen. Zumal wollen diese Soldaten auch nach Mekka zu dem Gesandten Allahs, und sie wollen bei der Öffentlichkeit, nicht mit dreckigen Kleidern auftauchen. Man kann also es verstehen, weshlab sie ihre Kleidungen wechseln wollten. Ein gesundes und klares Befehl jedoch, sollte man nicht unbeachtet lassen. Weiteres Befehl von Imam Ali war es, die Kamele, welche zum Nutzen der Spende gelten sollte, nicht zur Benutzung bzw. auf ihnen zu Reiten. Auch haben sie diesem Befehl keinen folge geleistet um bestiegen die Kamele, mit welchen sie Anschließlich nach Mekka reiteten. Nachdem sie nun in Mekka ankamen, war Imam Ali wütend darüber, dass man seine Befehle keinen Folge leistetet. Er befahl ihnen die Kleider auszuziehen und die Kamele nicht zu Reiten. So gingen sie zu dem Propheten und beschwerten sich bei ihm. Neben einen Sahaba, der Hass an Imam Ali emfindet, kommen nun die Sahaba und beschweren sich zweimal mehr bei Rasulullah sallallahu ‚alayhi wa sallam.

Wie lesen: ,,Als Ali aus dem Jemen zurückkehrte um den Gesandten in Mekka zu Treffen, eilte er voraus und übergab einem seiner Gefährten das Kommando über seine Armee. Dieser ging und kleidete alle Männer in der Streitmacht aus den Kleidern die Ali hatte neu ein. Als die Armee sich Mekka näherte, ritt Ali aus um sie zu Treffen und fand sie neu eingekleidet vor. Als er fragte was passiert sei, sagte sein Stellvertreter, er habe ihnen die neuen Kleider gegeben, damit sie angemessen gekleidet sind, wenn sie sich unter die Menschen mischen. Er sagte ihnen, dass sie die Kleider wieder ausziehen sollten, bevor sie mit dem Gesandten Allahs zusammentreffen und sie handelten entsprechend und gaben sie zurück zur Beute. Die Armee zeigte Unmut über die Behandlung die sie erfuhren. Als ein Mann sich über Ali beschwerte stand der Gesandte Allahs auf um sich an sie zu Richten und er [der Überlieferer] hörte ihn sagen: ´Tadelt Ali nicht, denn er ist zu Gewissenhaft in den Angelegenheiten oder auf dem Weg Allahs um getadelt zu werden.´“ [Siraa al-Nabawiyya, Ibn Ishaaq s.650]

Aufdem Rückweg nach Medina, beschwerte sich erneut einer über Imam Ali worauf das Gesicht des Gesandten Allahs verfinstert wurde, so beschreibt es Ibn Kasir, worauf der Prophet zu ihm Folgendes sagte: ,,Bin ich den Gläubigen nicht näher als sie sich selbst?“ Und als der Mann dies bejate fügte er hinzu: „Wessen Mawla ich bin, dessen Mawla ist Ali. [Man kundtu Mawlaa fa ‚aliy Mawlaa]“ Später auf der Reise, als sie bei Ghadir Khum Halt machten versammelte er die Leute, nahm die Hand Alis und wiederholte diese Worte. Er fügte zudem noch folgendes Bittgebet hinzu: „Oh mein Herr (Rabbi), sei ein Freund dessen, der ein Freund Alis ist, und behandle jenen wie einen Feind, der sich Ali widersetzt. Hilf denen, die Ali helfen, und wende dich ab von jenen, die gegen Ali auftreten. Oh mein Herr (Rabbi)! Welchen Weg immer Ali einschlägt, das Recht liegt in der gleichen Richtung.“ Hiernach war dem Gerede gegen Ali ein Ende gesetzt.“ [Al-Bidaaya wa al-Nihaaya, Musnad von Imam Ahmad 4/281, Siraa al-Amin von Imam al-Ghazaaly Seite 12, Tazkiraa al-Khawas von Ibn al-Jawdhi Seite 29, al-Riyad al-Nadira von Imam al-Tabari 2/169, Kanz al-Ummal 6/397, al-Traikh von Ibn al-Asaakir 2/50, al-Tafisr von Imam al-Raazi 3/63, al-Hawil li al-Fataawi von Imam al-Suyuuti 1/11.]

Zu gut der Letzt lesen wir folgendes: ,,Während der Pilgerfahrt beschwerten sich einige der Mitstreiter Alis, welche mit ihm in Jemen waren, beim Gesandten Allahs über ihn. Einige der Differenzen der Leute des Jemen hatte für Anlass zu Unmut gesorgt. Sich an die Gefährten in Ghadir Khumm richtend sprach der Gesandte Allahs in Hochschätzung Alis:´Wessen Freund (Mawla) ich bin dessen Freund (Mawla) ist Ali…“ Im Anschluss an diese Worte gratulierte Umar Ali und sagte:´Von diesem Tage an bist du ein besonderer Freund für mich.´ Der Prophet kehrte zurück nach Medina und sein Sohn Ibrahim verstarb.“ [Tarikh al-Islam 1/241 unter dem Kapitel ,,Die Tröstung Alis“]

Der eindeutige Beweis aus Musnad Ahmad, für das Wort Mawlaa.

Imam Ahmad überliefrt, wo das Wort -Mawla- eindeutig auf die Bedeutung -Freund- fällt. Da sprach der Prophet: ,,Oh ihr Menschen! Wisset, ich bin ebenfalls nur ein Mensch. Es dauert nicht mehr lang, dann wird der Gesandte von meinem Herren [Azrail] zu mir Kommen und ich werde seiner Einladung folge leisten. Ich hinterlasse euch zwei Dinge, deren Verantwortung und Wert sehr schwerwiegend sind. Das erste ist das Buch Allahs, darin ist ein Licht und Rechtleitung. Das zweite ist meine Familie. Ich erinnere euch in Bezug auf meine Ehli Beyt an Allah.“ Darauf sagte Rasulullah sallallahu ‚alayhi wa sallam: „Wer ist euer Wali?“ Die Anwesenden antworteten: „Allah und sein Gesandter ist unser Wali!“

Der Prophet sprach daraufhin: „O Menschen! Ihr wisst, dass ich den Mumins lieber [Awlaa] bin als ihre eigene Seele, nicht?“ Sie sagten: „Ja!“. Unser Prophet fragte noch einmal und sie antworteten das gleiche. Daraufhin nahm unser Prophet die Hand von Hz.Ali und sprach: „Wessen Mawla [Wali] ich bin, dessen Mawla [Wali] ist auch Ali.“

Dann fuhr er fort und sagte anschließlich: ,,Mein Allah! Sei Freund zu dem, der Freund zu ihm ist und sei Feind zu dem, der Feind zu ihm ist. [Allahumma Waali man Waalah wa ‚Adih man ´Adah] Helfe dem, der ihn hilft.“ [Musnad Ahmad 4/367]

Das arabische Wort -Wali- wird Häufig als ,,Freund“ übersätzt. So sagt man, dass Ali der Wali´Allahs ist. Deutet dieses Wort nun auf einer Herrschaft hin? Keineswegs. In Lessan al-Arab 20/288-293 und in Mujam al-Mawid 2/1070 lesen wir, dass das Wort Wali: ,,Helfer, Schutzherr, Liebender, Freund, Partner, Schwager, Anhänger, Nachbar, der Herr eines Sklaven“ zubedeuten hat.

Wir werden im Hand dieses Hadithes beweissen, dass das Wort „Mawla“ – Auf Liebe und Nahe Beziehung zu bedeuten hat und nicht auf Herrscher und Nachfolgerschafft. Achten wir auf das arabische Wort „Muwalaat“ was zu „Liebe“ hindeutet. Sein gegenteil ist das arabische Wort „Mu’adaat“ was zu „Hass und Feindseeligkeit“ hindeutet. Woher wissen wir das? Da lesen wir die nächste Strophe nach dem Satz „Man Kuntu Mawlaah fa Ali Mawlaah“, welcher so lautet: „Allahumma Waali man Waalah wa ‚Adih man ‚Adah…“ – ,,Mein Allah! Sei Freund zu dem der Freund zu ihm ist und sei Feind zu dem, der Feind zu ihm ist…“ Es geht um die Liebe des Volkes zu Imam Ali radiallahu ‚anh.

Wer den Propheten als sein Freund nimmt und ihn liebt, der muss ebenso auch Ali als sein Freund nehmen und ihn lieben. Denn Allah ist der Freund, und liebt jeden, die Muhammed sallallahu ‚alayhi wa sallam und Ali radiallahu ‚anh zum Freund nehmen und sie lieben. Im gegenteiligen Richtung, ist Allah der Feind von jeden, die die Feinde von Muhammed sallallahu ‚alayhi wa sallam und die Feinde von Ali radiallahu ‚anh sind. Allah hasst jeden, die Muhammed sallallahu ‚alayhi wa sallam und Imam Ali radiallahu ‚anh hassen. Gibt es etwas Klares als das?

Der Ta’wil:

1. Nachdem Muhammed sallallahu ‚alayhi wa sallam festellen musste, dass es einige Sahaba gab, die Ali hassten und sich abermals bei den Propheten über ihm beschwerten, sprach Muhammed sallallahu ‚alayhi wa sallam die, die sich beschwerten persönlich und direkt an, indem er zu ihnen sagte: „Wessen Mawla ich bin dessen Mawla ist Ali.“ um ihnen klar zu machen „Wenn ihr mich liebt, dann müsst ihr auch Ali lieben“ und „Wenn ihr Ali hasst, dann hasst ihr auch mich.“

2. Danach hielt er in Ghadir Khum an, sammelte die ganzen Sahaba und wiederholte diese Worte, indem er vorher fragt: ,,Wer ist euer Wali?“ Damit meint er, wer ihr Liebender und ihr Freund ist? Sie Antworteten: ,,Allah und Sein Gesandter.“

3. Muhammed sallallahu ‚alayhi wa sallam fragt, um diese Antwort bestätigt zu kriegen nun weiter: ,,O ihr Menschen! Ihr wisst, dass ich den Gläubigen Awla bin als sie sich selbst, oder nicht?“ Der prophet will die Gewissheit bestätigt kriegen, dass er selbst den Gläubigen noch lieber ist als sie sich selbst und ihrer eigenen Seele. Die Sahaba bejahten diese Frage, und der Prophet hat somit ihren (was ja klar ist) Wort gekriegt.

4. Nachdem die Liebe zu den Propheten deutlich und bestätigt wurden ist, können die Sahaba die Ali hassen, Muhmammeds sallallahu ‚alayhi wa sallam’s Aussage nur „zustimmen“ und nicht „widersprechen“, welcher lautet: ,,Wessen Mawla (Wali) ich bin, dessen Mawla (Wali) ist Ali.“ D.h wenn ihr mich wirklich so sehr liebt, mehr als eure eigene Seele, und ihr mich zum Freund genommen habt dann müsst ihr Ali auch lieben und ihn ebenso zum Freund nehmen, denn wessen Mawla ich bin, dessen Mawla ist Ali.

5. Nachdem nun der Prophet deutlich machte, dass wer ihn liebt muss auch Ali lieben, und ihm ebenso zum Freund nehmen als ihn zu Hassen, macht er durch seinen Bittgebet deutlich, dass wer Ali hasst, dieser auch mich Hasst. Und wer mich Hasst, der Hasst auch Allah. Und wer Allah hasst, hat sich unmittelbar zu dem Feind Allahs erklärt. Deshalb sagte der Prophet nun weiter: ,,Mein Allah! Sei Freund (Waali – Muwalat) zudem der Freund zu ihm ist und sei Feind (´Adeeh – Muadat) zu dem, der Feind zu ihm ist…“ Wer von den Muslimen, Ali liebt, der liebt auch den Propheten. Und wer von den Muslimen, den Propheten liebt, der liebt auch Allah. Und wer von den Muslimen, Allah liebt, der hat Allah zum Freund genommen! Wer kann nach diesen gefährlichen und klaren Drohung auch nur wagen Imam Ali zu hassen? Niemand könnte das. Und damit dies jeder bescheid weiss, soll das auch jeder erfahren, die nicht anwesend waren. In diesem Hadith sind nun die folgenden Termen zu lesen: Mawla, Wali, Awla, Muwalat. Kein einziger von diesen Termen deuten im Geschehen von Ghadir Khum auf Herrschaft und Nachfolgerschafft hin. Dass wissen wir, und das weiss jeder der Verstand hat.

Denken die Shi’a denn wirklich, dass der Prophet das Wort „Mawla“ nur auf Imam Ali zugeschrieben hat? Wir zitieren u.a aus Sahih Bukhari, überliefert von dem besten Freund von den Shi’iten, nämlich Abu Huraira radiallahu ‚anh, dass der Prophet sagte: ,,Die Stämme von Quraish, Al-Ansar, Juhaina, Muzaina, Aslam und Ghifar‘, sind meine Mawaalii (Freunde), und sie haben keinen Beschützer außer Allah und Seinem Gesandten.“ [Sahih Bukhari Band 4, Buch 56 den Hadis Nr 715]
Demnach, stellt sich die Rationale Frage an den Shi’a: Wenn Mawla wirklich „Herrscher und Anführer“ zubedeuten hat, sind dann alle Sahaba des Propheten nun Herrscher und Anführer geworden, weil der Prophet sie Mawaalii genannt hat? Die Antwort kennt wohl auch nur der Kukuk.

Die Nachricht soll verkündet werden, dass Ali der Mawlaa ist.

Muhammed sallallahu ‚alayhi wa sallam sagt; ,,Wessen Freund ich bin, dessen Freund ist auch Ali.“. Laut Imam Ahmad ibn Hanbal, wiederholte der Prophet diesen Satz drei oder viermal mehr. Der Prophet hielt die Rede in Ghadir Khum, nicht um Ali als den Nachfolger zu Ernennen, sondern ihn gegen den Hass und die Vorwürfe welches man ihm unterstellte und emfpand, zu Verteidigen und Frei zu Sprechen. Der Prophet machte allen klar, dass man Imam Ali nicht hassen darf und ihm nichts Unrechtes antun bzw. unterstellen darf, da dies vorher eindeutig der Fall war. Rasulullah sallallahu ‚alayhi wa sallam ernannte Ali vor allen Augenzeugen, die Anwesend waren als ihren Mawla, ihren Besonderen Freund.

Nachdem nun dies mit einem Bittgebet verstärkt wurde, kamen alle u.a Umar ibn al-Khattab und auch die, die Imam Ali hassten zu ihm und gratulierten ihm. Er soll nicht irgendein Freund sein, sondern ein Besonderer Freund. Wie sehr sie ihn danach liebten, machte Umar ibn al Khattab am deutlichsten klar, als er (überliefert von Bara ibn Zabit) zu Imam Ali sagte: ,,Gratuliere, Sohn des Abu Talib! Nun bist du von diesem Tage an, mein besonderer Freund, und der Besondere Freund aller gläubigen!“ [Musnad Ahmad 4/281]

Der Sinn und Zweck in Ghadir Khum, war neben das Verteidigen Alis gegenüber die Üblen Vorwürfe, auch das wiederherstellen des Einheits. Muhammed sallallahu ‚alayhi wa sallam hat mit seiner Anrede dafür gesorgt, dass sie sich versöhnen und keinen Greuel mehr untereinander legen. Denn weiter heisst es in Musnad Hamad: ,,Seht her! Es ist bindend für alle, die hier sind, dass sie diese Botschaft jenen überbringen, die nicht anwesend sind.“ Dieses Bündniss solle auch an jenen verkündet werden, die nichts davon wissen. D.h an jenen, die auch etwas gegen Imam Ali haben und mit ihre Üblen Greuel andere dazu bewegen können Imam Ali zu Hassen. Denn auch geht es hier um etwas sehr Gewichtiges, und das ist der Ahl al-Bayt des Propheten. Um dieses Ereigniss weiter zu Verkünden, lesen wir, dass Ali ibn Abu Talib bei der Ebene von Rahbah folgendes sagte: ,,Ich bitte euch im Namen Allahs. Wer von euch am Tag von Ghadir diese Worte vom Propheten (Wessen Mawla ich bin, dessen Mawla ist auch Ali.) gehört hat, soll aufstehen und es bezeugen. Die anderen, die keine Augenzeugen waren, brauchen nicht aufzustehen.“ [Musnad Ahmad 1/119]

Alle, auch Imam Ali überbrachten dieses Ereigniss an jeden, ob Augenzeuge noch keine Augenzeuge weiter. Die Augenzeugen sollen vor den nicht-Augenzeugen dieses Geschehen bestätigen. So wie man gegen das Üble gerede und den Greuel welches man gegen Imam Ali (ra) pflegte zutun, mit diesem Ereigniss in Khum verwerfen sollte, sollte sie auch in betracht gezogen werden für jeden, der gegen Imam Ali einen Krieg führen will. Ein gutes Beispiel sehen wir von dem Kamelschlacht, als Ali zu Talha radiallahu ‚anh sagte: ,,Ich bitte dich bei Allah, Ya Talha! Hast du nicht gehört, als der Prophet (sas) sagte: ´Wessen Mawla (Freund, Lieblicher, Seyyid) ich bin, dessen Mawla ist auch Ali. Oh Allah, lieb die, die ihn lieben und lehne die ab, die ihn ablehnen!´? Talha (ra) sagte daraufhin: „Ja.” Ali (ra) sagte: „Warum willst du dann gegen mich kämpfen?” [Al-Mustadrak von al-Hakim 3/169-371, Musnad Ahmad, Maruj al-Dhahabi, al-Mas’ud 4/32, Majma al-Zawa’id bei al-Haythami 9/107]

Auch hier machte Imam Ali den Edlen Sahaba Talha auf das Geschehen in Ghadir Khum aufmerksam, damit es nicht zu einem Blut vergießen zwischen den Muslimem kommen soll.

Die erklärung der Ahlu al-Sunna ‚ulamaa bezüglich Mawlaa.

Hätte der Prophet gewollt, dass Imam Ali der Rechtmäßige Khalif werden sollte, dann hätte er dies Klar und Deutlich gesagt, statt ein Wort zu Benutzen, was mehr als 20 Bedeutungen hat. Wenn die Rafidha das Wort „Wali“ als Herrscher übersätzt haben wollen, was wollen sie dann zu ihren eigenen Überlieferungen sagen welches wir bei ihnen finden wo es heisst:

دخلت إمرأة على أبو عبد الله ع فإذا امرأة بليغة، فسألته عنهما (أي أبى بكر وعمر) فقال لها : توليهما، قالت : فأقول لربي إذا لقيته : إنك أمرتني بولايتهما؟ قال : نعم“ [„الروضة من الكافي“ ج8 ص101 ط إيران

,,Eine alte Frau kam eines Tages zu Imam Jafar (ra) und fragte ihn nach den beiden (Abu bakr und Umar). Darauf antwortete er: ´Nimm sie zu Wali´. Sie fragte ihm: ´Ich sage meinem Herrn, wenn ich ihn treffe, dass du das mir befohlen hast?´ Er antwortete: ´Ja´“ [Al-Rraudaa von al-Kafi 8/101]

Wenn das Wort „Wali“ unbedingt „Herrscher“ bedeuten soll, dann bestätigt uns Imam Jafar radiallahu ‚anh aus den Quellen der Shi’a, dass Abu Bakr und Umar die Rechtmäßigen Herrscher gewesen sind. So können wir ganz Schnell den Spieß umdrehen.

Imam al-Nawawi sagt, dass in diesen Ahadith, mit das Wort ,,Mawla“, ein Freund oder ein Seyyid gemeint ist. [Tahthib al-Asmaa wa Lughat 2:196]

Imam al-Jazaari sagt: ,,Das Wort Mawla kommt sehr häufig in den Hadithen vor und es wird vielen als Titel zugeschrieben. Es kann sich auf einen Herrn, einen Besitzer, einen Wohltäter, jemanden der einen Sklaven befreit hat, einen Unterstützer, jemanden der einen anderen Liebt, einen Anhänger, einen Nachbarn, einen Cousin, einen Verbündeten, einen angeheirateten Verwandten, einen Sklaven, einen befreiten Sklaven oder jemanden der einem eine Gefallen getan hat beziehen. Viele dieser Bedeutungen werden in den verschiedensten Hadithen angewandt und ergeben sich aus dem Kontext, in welchem das Wort genannt wird. Jeder, der die Verantwortung trägt sich um etwas zu Kümmern ist der Mawla dieser Sache. Das Wort Mawla wie es im genannten Hadith vorkommt kann sich auf die Mehrzahl der genannten Bedeutungen beziehen.“ [Al-Nihaya]

Dann zitiert der Gelehrte, den großen Imam al-Shafi’i rahimahillah, dass er sagte: ,,Was damit gemeint ist, ist die Verbundenheit im Islam, so wie Allah sagt: „Und dies weil Allah der Mawla der Gläubigen ist und die Ungläubigen haben keinen Mawal (Sure 47:11)“

Al-Tibi sagt etwas sehr Sinnvolles: ,,Es ist nicht korrekt Mawla als Führer, welcher die Verantwortung über die Angelegenheit der Muslime trägt, zu Interpretieren, denn die einzige Person, die diese Verantwortung während der Lebzeiten des Gesandten Allahs trug, war er, der Gesandte Allahs selber und niemand anderes, weswegen das Wort Mawla so interpretiert werden muss, dass es sich auf die Liebe, die Verbindung durch den Islam und so weiter bezieht.“

Da das Wort ,,Nach mir“ in diesen Ahadith nicht vorkommt, hat rasulullah sallallahu ‚alayhi wa sallam wenn mit das Wort ,,Mawla“ – ,,Herrscher“ gemeint werden soll, neben ihm einen weiteren Herrscher dargestellt, welcher zu Richten und zu Entschieden hat. Unser Prophet jedoch verbietet zwei Herrscher nebeneinander, da dies zur Zwietracht führen kann. Somit ist ,,Herrscher“ völlig ausgeschlossen.

Imam al-Baqillani sagt folgendes: ,,Die Bedeutung dieses Wortes Mawla ist vielschichtig. Es kann Helfer bedeuten, Sohn meines Onkels bedeuten, Geliebter oder Liebender bedeuten, Ort oder Entscheidung bedeuten. Es kann Nachbar bedeuten, Bräutigam bedeuten, Vertragspartner bedeuten. Es kann von hier aber nicht die Bedeutung herausgeholt werden, dass es ein Imam ist, dem zu Gehorchen es Fardh ist.“ [al-Tamhit Seite 164]

Imam al-Baqillani sagt daraufhin, dass von diesem Wort folgendes verstanden werden kann: ,,Wer auch immer mich liebt, bei dem ich im geheimen und offenen sein Wali bin, dessen Mawla ist auch ‚Ali, das heißt, es ist ebenfalls verpflichtend ‚Ali im geheimen und offenen zu lieben, genauso wie es verpflichtend ist, mich zu lieben und mir gebunden zu sein.“

Imam al-Nawawi wurde folgendes gefragt: ,,Kann diese Aussage darauf hindeuten, dass Sayyidunna ‚Ali eher das Kalifat verdient hätte als die anderen Drei?“ Er sagte: ,,Nein, das deutet nicht darauf hin.“ [Insan al-‚Uyuun 3;340]

Ibn Sa´ad berichtet von al-Hassan ibn Hassan, dem Enkel von Imam Ali radiallahu ‚anh folgendes: ,,Ein Rafidhi sagte zu ihm (Al-Hasan ibn Hasan): ´Sagte der Gesandte Allahs nicht zu Ali: Wessen Mawla ich bin, dessen Mawla ist Ali´? Er erwiderte: „Bei Allah, wenn er wirklich das Kalifat und die Herrschaft gemeint hätte, so wäre er expliziter gewesen um dies zum Ausdruck zu bringen, genauso explizit wie in seinen Ausführungen über das Gebet, die Zakah und die Hajj zum Haus (Allahs). Er hätte gesagt: Oh Menschen! Dies ist euer Herrscher nach mir. Der Gesandte Allahs gab den besten Rat zu den Leuten (d.h. mit klarer Bedeutung).“ [Ibn Sa’ad, Tabakat al-Kubra band 5]

Der Enkel von Imam Ali vertrat die selbe Ansicht, somit bestätigt er seinen Sunnitischen Glauben.

Hinterließ Rasulullah seiner Ahl al-Bait wirklich die Wilaya?

Im Sunnan al-Tirmihi lesen wir von Ibn Abbas radiallahu ‚anh, dass de von dem Propheten folgendes hörte: ,,Der Prophet (sas) war von Allah als ein Geschöpf zu den Menschen gesandt wurden. Von den anderen abgesehen, ließ er uns drei Empfehlungen wissen lassen. Er bafahl; Den Wudu Schön und Vernünftig zu machen. Die Spenden nicht (für sich selbst) zu Verbrauchen. Und die Eselen von den Pferten zu Trennen. “ [Sunnan a-Tirmidhi, Hadith Nr 1701]

Imam al-Tirmidhi sagt, dass Imam Ali in diesem Punkt auch berichtet hatte und das dieser Hadith Sahih ist. Wieso empfiehl Rasulullah sallallahu ‚alayhi wa sallam seiner Ahl al-Bayt nicht die Wilaya sondern andere Sachen? Daran merkt man, dass die Shi’a eine ganz andere Ansicht haben, als wie unser Seeliger und Heiliger Prophet:

Wir stellen der Shi’a die Rationale Frage, dass wenn Imam Ali wirklich in Ghadir Khum zum Khalifa oder Nachfolger ernannt wurden ist, und dies euer stärkstes Beweiss ist, wieso wird dann in eurem wichtigsten Werk, welches Nahj al-Balagha ist, nicht in einer einzigen Stellen das Terminus ,,Ghadir Khum“ erwähnt? Stattdessen sagt Imam Ali im Shrah von Ibn al-Hadid:

قول أبو الحسن على بن أبى طالب : و إنا نرى أبا بكر أحق الناس بها (( أي الخلافه )) 1/332:

,,Wir sehen, dass der am meisten Recht drauf (auf die Khilafa) hat, Abu Bakr as Siddiq ist.“ [Sharh Nahj al-Balagha 1/332, Ibn Abi al-Hadid]

Imam Ali erwähnt in keiner Stelle von Nahj al-Balagha, dass er in Ghadir Khum als Nachfolger ernannt wurde. Stattdessen bauen die Shi’a wiedereinmal ihren Glauben auf unsere Sahih Hadithen auf. Wir wollen der Shi’a, noch zwei Rationale Fragen stellen. Die Shi’a vertreten die Ansicht, dass Rasulullah sallallahu ‚alayhi wa sallam seine letzte Pilgerreise vollendete, seine Abschiedspredigt auf dem Berg Arafat in Mekka gehalten hatte und anschließlich in Ghadir Khum, eine Wasserstelle mitten in der Wüste 170 km nördlich von Mekka entfernt, Imam Ali zum Nachfolger ernannt hat.

Die Fragen:

1) Wieso hat Rasulullah sallallahu ‚alayhi wa sallam wenn er die Absicht hatte Imam Ali ibn Abu Talib zum Nachfolger zur Ernennen, dies nicht in Mekka, bei seiner letzten Pilgerreise getan, wo Abertausende Menschen von allen Teilen der Städte anwesend waren, welche eindeutig der größte Teil der Ummah bevölkern? Sie alle kamen um mit dem Propheten die Pilgereise zu Vollrichten. Wieso hat der Prophet in diesem Augenblick, Imam Ali nicht zum Nachfolger ernannt, statt nach seiner Pilgerreise auf dem rückweg nach Medina, bei einem kurzen Halt an einer kleinen Raststelle mitten in der Wüste, wo nur ein Bruchteil der Muslime anwesend waren?

2) Als Rasulullah sallallahu ‚alayhi wa sallam gestorben ist, entstand die wichtige Frage, wer der Nachfolger und Rechtmäßige Khalif sein soll. Wenn der Prophet, Imam Ali ibn Abu Talib in Ghadir Khum zum Nachfolger ernannt haben sollte, wieso stante dann nicht ein Sahaba auf, um die Frage, mit dem geschehen in Ghadir Khum zu Beantworten? Wieso stande nicht ein Mu’min auf und hat gesagt, dass man sich nicht zu Streiten braucht, da der Prophet in Ghadir Khum Ali ibn Abu Talib zum Nachfolger ernannt hat? So erklären wir unsere Ahadith und verwerfen die missdeutung der Shi’a, alhamdulillahi rabbil ‚alamin.

Yasin al-Hanafi
Mohamed al-Shafi
aus dmhwir -blog

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