Ramadan Weisheiten

Veröffentlicht: 25. Juli 2012 in Das Fasten im Monat Ramadan, Ramadan

Ramadan Weisheit -Tag 1
Abul-Mutawakkil Al-Nâjî rahmatullah alayh berichtet :Als Sayyidina Abû Hurayrah und seine Gefährten fasteten , so saßen sie in der Masjid (Moschee) und sagte , “Laßt uns unser Fasten reinigen.”Hunâd b. Al-Sarî, Kitâb Al-Zuhd/ 1207

Sayyidina Ibn ‘Abbâs und Sayyidina Abû Hurayrah radi Allahu anhuma wa´l ajma´in sagte: “Es besteht kein Schaden darin, das Fasten im Monat Ramadan in making up [fasts of] Ramadân getrennt zu praktizieren ”‘, überliefert von Abd Al-Razzâq, Al-Musannaf 4:243; Ibn Abî Shaybah, Al-Musannaf / 9114; Al-Dâraqutnî, Al-Sunan 2:193.

Es ist berichtet worden, dass der edle Shaykh Al-Hasan Al-Basrî rahmatullah ta´ala alayh sagte: Der (muslimische) Gläubige verrichtet seine besten Taten , aber genau deswegen ist beunruhigt [ob seine Taten angenommen werden]. Selbst wenn er einen Berg an Reichtum spendet [für die Wohltätigkeit], so fühlt er sich dessen nicht sicher [bezüglich der Belohnung durch Allahu ta´ala], bis er es sieht.Umso rechtschaffender und gottesfürchtiger er wird , umso mehr fürchtet er sich (ob seine Taten angenommen werden). Aber der Heuchler (munâfiq) sagt sich: ‘Es gibt so viele Menschen (welche gutes tun tun ), mir wird schon vergeben werden , kein Problem.’ So verrichtet (weiterhin) falsche und böse Taten,darüber hinaus er noch verdorbene Gedanken über Allah“ , überliefert von Allaamah ad Dhahabî,Siyar A’lâm Al-Nubalâ` 4:586

Shaykh Ahmad al-‚Alawi rahmatullah ta´la alayh sagte: „Alles in dem Universum ist Licht (welches auf Allahs Einheit und Seine Vollkommenheit verweist) und die einzige Sache, welches verdunkelt ist die Manifestation des Selbst(nafs) in jenem.“

Shaykh Abul Hasan al-Shadhili rahmatullah ta´ala alayh berichtet von seinem Shaykh Ibn Mashish rahmatullah ta´ala alayh : Die besten spirituellen Arbeiten sind 4 Dinge nach 4 Dingen : die Liebe zu Allahu ta´ala, zufrieden zu sein mit dem, was Allahu ta´ala vorherbestimmt hat
, nicht dem Diesseits verhaftet zu sein (la tajrid fi ad dunya) und das Vertrauen auf Allah , [danach]das zu verrichten , was Allahu ta´ala verpflichtend gemacht hat,Abstand zu halten von Dingen, welche Allahu ta´ala verboten hat(haraam) mit Geduld Dinge zu verlassen die einem nichts angehen, und Gewissenhaftigkeit(wara) gegenüber sinnlosen Vergnügungen“, überliefert in Durrat al-Asrar, Seite 88.

Shaykh AbdalQadir al Jilani al Hasani al Hussayni al Muttalibi al Hashimi al Alawi rahmatullah ta´ala alayh sagte in seinem berühmten Meisterwerk“Adab al Murideen“:“Jener spirituelle Rat(nasihah) ist aufgebaut in den verschiedenen Bücher der Leute (der Sunnah und der Gemeinschaft, türk. Ehl-i Sünnet) und es ist immer basierend auf dem Buch (Allahs), der Sunnah, und den Worten der Salaf as Salihin und den besten der Tabi‘in“.

Shaykh Abu Sulayman ad Darani rahmatullah ta´ala alayh sagte :Wahrlich, wenn ein Wort der Weisheit(kalaam al hikmah) in meinem Herzen Platz nimmt , wie es tut in der Gemeinschaft der Rechtschaffenen(saliheen, ein anderer Begriff für die Freunde Allahs: Awiliyya), aber ich akzeptiere es solange nicht, bis es unterstützt wird durch zwei Zeugen :das Buch Allahs und der Sunnah, überliefert Von Ibn Qayyim al Jawziyya in Madarij al-Salikeen, 2/348,

Anmerkung dazu von einem Schhüler des Wissens (talib al ilm):
Diese Aussage ist nur im Zusammenhang drei Ahadith zu verstehen:
• Der Gesandte Allahs saws sagte:Jede Neuerung ist eine Irreführung und jede Irreführung führt zum Höllenfeuer, Bukhari und Muslim,
• Der Gesandte Allahs saws sagte :Alles, was keine Grundlage in unserer Sache(Islam) hat, wird zurückgewiesen, Riyad as Saliheen,
• Der Gesandte Allahs saws sagte: Jeder , der eine gute Sache in den Islam einführt, erhält den Lohn und jeder der daran teilnimmt, erhält seinen Lohn daran und jeder, der eine schlechte Sache einführt, dessen Lohn ist das Höllenfeuer und jeder daran teilnimmt, erhält seinen Anteil daran, Muslim und Bukhari,

Die Mehrheit der Ahl as Sunnah Gelehrten hat drei Dinge darunter verstanden:
• Nicht jede Neuerung ist auch eine abzulehnende Neuerung, wie das Khatm al Qu´ran, das heisst die komplette Rezitation des Qu´rans im Monat Ramadan, die Tarawih Gebete in der Gemeinschaft, die Zusammenstellung des Qu´rans, sowie die vielen Errungenschaften Umars radi Allahu anh in seiner Kalifenzeit wie Krankenhäuser, Gefängnisse, usw.
• Nicht jede Neuerung ist auch eine abzulehnende Neuerung, nur weil sie nicht von dem Propheten Muhammad saws, seinen Gefährten ra und den Salaf as Saliheen rahmatullah ta´ala alayhuma wa´l ajma´in praktiziert wurde, denn dann muss man danach schauen, ob sie mit den Prinzipien der Shari´ah übereinstimmen,
• Nicht jede Neuerung ist auch eine abzulehnende Neuerung ist es deswegen, weil, wenn man zum Beispiel des Mawlid an Nabiyy saws oder die essenziellen Grundlagen der Qadiriyya Tariqah betrachtet, so findet man dort die tiefe Verbundenheit mit dem Buch Allahs und der Sunnah. Daher sind es erlaubte Mittel(wasilah), welche den Iman(Glauben),das Ilm(Wissen) und die Amal(Taten) stärken. Ein berühmter Grundsatz der Ahl as Sunnah lautet deswegen: Etwas, was hilft die Verpflichtung einer Verrichtung einer gottesdienstlichen Handlung(ibadat) zu erleichtern und jene dies nicht ausdrücklich verboten(haraam) ist, ist wie die Verpflichtung aus sich selbst heraus verpflichtend.

Der edle Imam der Ahl as Sunnah, Rechtsgelehrte und Hadithexperte Imam Ahmad Ibn Hanbal rahmatullah ta´ala alayh sagte: Für alles gibt es Segen, der Segen der Herzen ( der muslimischen Gläubigen)zufrieden zu sein mit Allahu ta´ala , dem Allmächtigen, dem zu allem Fähigen, überliefert in „Manaqib Al-Imam Ahmad“ von Allamaah Ibn al Jawzi al Hanbali al Ashari , Seite 276,

Shaykh al Zuhhad wa´l Awiliyya Hasan al Basri rahmatullah ta´ala sagte: Erwerbt Wissen auf eine Art und Weise, so dass es eure gottesdienstlichen Handlungen (ibadat) nicht schadet und auf einer Art und Weise, dass die gottesdienstlichen Handlungen nicht Eurem Wissen schadet.Derjenige, welcher ohne Wissen handelt schadet sich mehr als dass es Nutzen, überliefert von Ibn ‚Abd al-Barr , Seite 215 und Ibn Abi Shaibah , 13/499

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