Die Sündenlosigkeit der Propheten

Veröffentlicht: 14. Juni 2012 in Uncategorized

Die authentische Position der Ahl as Sunnah wa´l Jama´ah und
der Ahl at Tasawwuf bezüglich der Sündenlosigkeit(isma)
des Siegel des Propheten Muhammad saws
aus dem Meisterwerk der „ash Shifa“
von Qadi Iyad rahmatullah alayh
übersetzt von Talib al Muwahhid
für http://www.talmeez.wordpress.com

As Salamu alaykum wa Rahmatullah wa Barakatuhu,
Worüber sich so manch einer der Kopf zerbricht, ist manchmal echt erstaunlich, denn diese Denkweise hängt meist mit der Frage „Ist nicht die Behauptung der Leute des Sufitums, dass der Siegel der Propheten saws sündenfrei wäre nicht eine Art von Fanatismus?“ zusammen.

Ich möchte inscha Allah erst einmal die rein rationale Betrachtung dieser Frage analysieren, um dann die authentische Beweisführung dessen anführen.

Der Begriff „ Behauptung“ assoziiert , dass etwas nicht als bewiesen gilt und das schon im Vorneherein innerhalb der Fragestellung, die Begrifflichkeit und die Überbetonung „die Leute des Sufitums“ relativiert und negiert schlussendlich die Beziehung zur Ahl as Sunnah, dann die übermäßige Betonung „Siegel der Propheten Muhammad saws“ ehrt jenen, dann verdreht jener seine eigene Ehrenhaftigkeit ins Zweifelhafte, weil er den Zusammenhang „Prophet“ und „sündenfrei“ gegeneinander ausspielen möchte und zu guter Letzt, steigert er seine eigene anzuzweiflende Ehrenhaftigkeit ins Extrem, wenn er dies noch mit dem Begriff „Fanatismus“ unterstreichen will und beweist, dass er dies faktisch als Beweis ansieht und eigentlichen einen Monolog führt, der dies nur bestätigt haben will und nichts vom Gegenteil seiner Betrachtungsweise.Schon so eine gestellte Frage lässt denjenigen im Zwielicht erscheinen, bevor er zu Ende gesprochen hat. Ich möchte hier ein paar Köpfe der hanafitischen Rechtsgelehrten zitieren, um zu verdeutlichen, dass jene, die solche Dinge behaupten, absolut weit entfernt sind von jeder Art und Weise der Vertrauenswürdigkeit:
1. Im hanafitischen Werk „Grundzüge islamischer Religion“, auf der Seite 58 heisst es eindeutig: “Sündenfreiheit (isma): Da Propheten eine (religiöse) Vorbildfunktion innehaben, beschützt sie Allah vor Sünde(arab. sayyi´at) und Vergehen, diese (verpflichtende) Eigenschaft ist allein den Propheten zu eigen“
2. Der berühmte hanafitische Rechtsgelehrte Ömer Nasuhi Bilmen rahmatullah ta´ala alayh im Meisterwerk“Feinheiten Islamischen Glaubens(ilmihal)“, Seite 28, verdeutlicht dies sehr schön:Sie (die Propheten)bar(das heisst weit entfernt) jeder Sünde, das bedeutet sie sind frei von offensichtlichen und verborgenen Sünden und Vergehen, die ihrem Ruf schaden könnten“

Man braucht nur diese Behauptung im Umkehrschluss verwenden“Was bedeutet es anderes, wenn man sagt:Es gibt keine Sündlosigkeit bei den Propheten. Es bedeutet schlicht und einfach, dass jener sie als Sünder bezeichnet und damit sagt, dass es erlaubt ist so etwas zu behaupten.“

Es mag ja einigen nicht gefallen, dass jene kritisiere, welche die Sündlosigkeit der Propheten ablehnen, aber die Wahrheit verpflichtet und da ist mir das Ansehen jener Person und dessen Ruf egal, selbst wenn dies ein unwissender Sufi äußern würde, so würde ich ihn zurecht weisen.
In der rational gut tradierten Beweisführung der Ahl as Sunnah wa´l Jama´ah möchte ich nun einige Auszüge aus dem Meisterwerk “Ash Shifa“ von Qadi Iyad rahmatullah alayh zitieren, um diese Behauptung gegen den Siegel der Propheten Muhammad al Amin al Mustafa al Habibullah Salla Allahu alayhi wa Sallam zu widerlegen:„Die(Ahl as Sunnah) Gelehrten(fuqaha) , die Leute des Hadith(ahlul hadith) und die Theologen (mutakallimun) folgen denen, welche sagen, dass es verboten (haraam) ist den Propheten kleine falsche Handlungen zuzuschreiben, denn jene nehmen die wortwörtliche Bedeutung einiger Dinge im Qu´ran und in manchen Ahadith als(falschen und irreführenden)Beweis für ihre Position. Wenn sie an der wortwörtlichen Bedeutung festhalten, so würde dies dazu führen in manchen Angelegenheiten die größeren Sünden zu begehen und dies führt (unweigerlich) dazu, dass sie damit den Konsens(ijmaa) dessen brechen und Dinge zu sagen, welche nicht passend sind, dass ein Muslim dies sagt“,entnommen aus dem Meisterwerk „Ash Shifa“, englische Edition , Seite 324,

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