Der Siegel der Propheten Muhammad
Sall Allahu alayhi wa Sallam in der Bibel
zusammengestellt, übersetzt, überarbeitet
und recherchiert von Talib al Muwahhid
für http://www.talmeez.wordpress.com

As Salamu alaykum wa rahmatullah wa barakatuhu,

Im letzten Artikel „Einladung zur Wahrheit“ hatte ich mich bemüht, möge Allahu ta´ala es annehmen und mir vergeben, aufzuzeigen, dass das Christentum und der Islam sehr viele Gemeinsamkeiten haben, die man selbst kaum leugnen kann. Jetzt gehe ich einen Schritt weiter, um einige weitere Vorurteile gegen den Islam zu widerlegen, nicht aus Selbstsucht noch aus Selbstdarsteller-Drang noch aus Missionierungsdrang, sondern schlicht darum um die Wahrheit des Islams darzulegen. Was derjenige Leser oder diejenige LeserIn daraus macht, ist ihm /ihr überlassen, denn der freie Wille des Menschen ist eine der grundlegenden Dinge, welche einem die Unterscheidungskraft und Entscheidungskraft gibt in welche Richtung er /sie sich entscheidet und bewegen möchte.

Auch wenn einem der irreführende Gedanke kommen könnte, ich könnte ja ein „Salafist“ sein, so kann ich definitiv versichern, dass ich es nicht bin( Der Artikel „Ist derjenige ein Salafi?“ gibt entscheidend Auskunft5 darüber) und das Konzept meines eigenen Blogs, betitelt als http://www.talmeez.wordpress.com , darin besteht viele fundamentalistische Fehlinterpretationen, insbesondere aus theologischer und rechtswissenschaftlicher Sichtweise zu widerlegen. Auch dies werde ich bi idhnillah (wenn es Allahu ta´ala erlaubt) weiterführen, denn die Kritik an der modernistischen Bewegungen wie aus Najd und zahlreichen anderen Gruppierungen ist mehr als nur gerechtfertigt und um die Verteidigung und der Bewahrung der klassischen Sichtweisen der Ahl as Sunnah wa´l Jama´ah ist einer der leitenden und führenden Hauptmotive dieses Blogs.
Ich habe bisher einige essenzielle Aspekte der Kritik an der Wahhabiyya-Shia bisher leider wieder aus den Augen verloren und bi idhnillah hole dies auch noch nach. Denn es gibt noch mehr an der Wahhabiyya zu kritisieren, als ich hier bisher gepostet habe. Da ich auch leider den sehr wichtigen grundlegenden Aspekt der „Gemeinsamkeiten zwischen Christentum und Islam“ vernachlässigt habe, so werde ich dies in unregelmäßigen Abständen nachholen. Es stehen einige auf die Veröffentlichung wartende Artikel in der Warteschlange, warum ich nicht immer dazu komme viele der Artikel zu veröffentlichen, liegt einfach daran, dass der Plan Allahs ein anderer ist als der meine und dem Planen Allahs kann sich kein Vernunftbegabter entziehen.

Aber um nicht nur negative Dinge aufzuspüren und zu widerlegen, muss ich für mich selbst auch einige „neutrale“ Artikel veröffentlichen, um gewissen Ausgleich und Mäßigung hinzubekommen und auch dadurch eine Inspirationen zu erfahren.

Nun zu der Beweisführung bezüglich des Siegels der Propheten Muhammads Sall Allahu alayhi wa Sallam in der Bibel, auch hier möchte ich einige Anmerkungen machen:

Die von einigen christlichen Gruppen geäußerte Neigung, welche in der Aussage gipfelt „Wenn die Muslime aus der Bibel zitieren, um den Islam zu rechtfertigen(sic!), so bedeutet das ja nichts anderes als, dass die Bibel immer eine Offenbarung ist und somit Gültigkeit besitzt“

So gibt Imam Ahmad Abdurrahman Reidegeld rahimullah im Handbuch Islam diesbezüglich eine sehr eindeutige Erklärung ab, ohne zu beleidigen : Wenn einige Erzählungen aus der Bibel mit einigen Stellen des Buch Allahs (Qu´ran) übereinstimmen, so bedeutet dies schlussendlich nichts anderes, als das jene Stellen korrekt sind, aber jede vorangegangene Offenbarung wurde durch den Islam und somit durch den edlen Qu´ran aufgehoben.

Wenn man nun sagt „Talib, warum beschäftigst Du Dich so intensiv mit der Auseinandersetzung zwischen Islam und Christentum?Reicht es nicht aus, dass jene glauben und gute Werke tun?“, so ergeben sich aus der Frage drei fundamentale Antworten:
Bei der Auseinandersetzung mit dem Christentum geht es um die Rechte Allahs, die Rechte des Propheten Muhammad Sall Allahu alayhi wa Sallam Sall Allahu alayhi wa Sallam und die Rechte der Menschen, hier die kurzgefasste Erläuterung dessen:
Die Rechte Allahs (arab. Huquq Allah)werden durch die islamische Theologie(ilm al kalam) definiert entsprechend nach Imam Abu´l Hassan Aschari rahmatullah alayh und Imam Abu Mansur al Maturidi rahmatullah alayh,
Die Rechte des Propheten Muhammad Sall Allahu alayhi wa Sallam Sall Allahu alayhi wa Sallam (arab. Huquq an Khatm al Nabiyy saws) werden durch die prophetische Lebensweise (arab. Sunan) definiert, welche wiederum drei Zweige beinhaltet einerseits die Wissenschaft der Sirah ( Prophetenbiographie) und der Hadithwissenschaften(uloom al ahadith) und drittens durch die islamische Rechtswissenschaften(fiqh) definiert,
Die Rechte der Menschen ist das Recht auf Wahrheit bezüglich der christlichen und der islamischen Religion, was wiederum bedeutet, dass das Recht auf Wahrheit in der Vergangenheit und in der Gegenwart in Europa zum bestimmten Teil wurde dies bisher fremdbestimmt und mundgerecht verfälscht.

Daher ist diese Auseinandersetzung mit dem Christentum die Erfüllung der drei essenziellen Aspekte des Islams.Auch ist es eine illusionäre Vorstellung, es würde ausreichen, dass man glaubt und gute Werke verrichtet, denn mit dieser fragwürdigen Sichtweise könnte man auch den Götzendienst und den Zinswucher sowie denjenigen, welcher Unglaube betreibt für gut und aufrichtig betiteln, was schon ein Widerspruch in sich ist. Daher ist dies erst gerechtfertigt und akzeptabel, wenn die Handlung durch das islamische Glaubensbekenntnis getragen wird. Während jene andere nur das Diesseits bedient und das Jenseits verliert.

Ein weiterer und essenzieller Punkt der Hervorbringens, dass sowohl die Thora und das Evangelium die eindeutigen Beweise und Hinweise auf den Islam und den Siegel der abschliessenden, letzten, wahrhaftigen und durch zahlreiche Beweise gestützte Prophetenschaft Muhammad Sall Allahu alayhi wa Sallam Sall Allahu alayhi wa Sallam und welche jene zurückweist, welche anderes behauptet.

Hier der erste Teil der Beweisführung:
Ist Sulayman alayhi wa Sallam gemeint oder Sayyid an Nas Muhammad Sall Allahu alayhi wa Sallam Sall Allahu alayhi wa Sallam ?

Es geht hierbei um Haggai 2,7, welches man allgemein hin als das Hohelied bezeichnet, aber es wichtig zu wissen, dass das Hohelied weder ein rein erotisches Dichtwerk ist, was man denken könnte, wenn man es gelesen hat. Aber der Kontext dessen ist eine geheimnisvolle -leidenschaftliche Verehrung einer Person , welche die physischen Erscheinungsformen der Liebe überschreitet. Denn selbst die semitische Liebeslyrik sowie Liebesmystik kennt solch aufwallende Gefühle und drückt dies als Brücken der Metaphern hin zur Wahrheit aus. Obwohl einige selbst sehr moderate und von einiges an tiefere Einsicht besitzende jüdische sowohl christliche Gelehrten behaupten ohne eindeutige Beweise und rationalen Schlussfolgerungen, dass das Hohelied nicht als Teil des Bibel anzusehen sei. Diese doch sehr irritierende und irrationale Begründung bezieht sich auf die erotischen Anwandlung seines Textinhaltes, wobei das wortwörtliche Verständnisses des Textinhaltes das tiefere Verständnis versucht zu negieren, wobei die semitischen Metaphern und Bilder tieferer Dimensionen nicht erfasst werden. Einiges von jenen scheinbar erotischen Anspielungen drücken vielmehr die innere Beziehung dessen aus als eine physische -erotische Realität aus.Daher ist die nüchterne Betrachtungsweise ist der beste Weg der Mäßigung und des tieferen Verstehenwollens, welche diese aufwallende Gefühle als innere Glaubenslandschaft verzehrende Liebeserklärung zu verstehen, ohne die Nüchternheit der Logik des Textes und die Liebeslyrik zu relativieren oder zu negieren.

Denn der Name Muhammad Sall Allahu alayhi wa Sallam taucht in Haggai 2,7 unter dem hebräischen Wort „Mahmad“ auf , welches aus dem Hebräischen ins Arabische übersetzt Muhammad Sall Allahu alayhi wa Sallam saws bedeutet, was wiederum ins Deutsche der Gepriesene bedeutet, welches sich zweifelsfrei auf den Siegel der Propheten Muhammad Sall Allahu alayhi wa Sallam saws bezieht.

Geht man weiterhin die Lieder Salomons durch, welche von einigen jüdischen und christlichen Gelehrten als „hinzugefügt bezeichnen“ und dass ihnen aber für ihre Aussage bzgl. dessen die Beweisführung fehlt, wird nochmals durch das Weglassen des Barnabas-Evangeliums sowie der Apokryphen verdeutlicht und führt ihre Beweisführung gegen die Lieder Salomons ad absurdum.

Das 5te Kapitel der Lieder Salomons ist daher auch einer heiß diskutierten Bibelstellen von allen drei verschiedenen Glaubensgemeinschaften der einen einzigen Religion(Islam). Die Anhänger der Thora, welche diese Stelle als auf Salomon beziehende Vorzüglichkeit , während die Anhänger der Bibel, welche als auf Jesus der Sohn der Maria alayhi wa Sallam beziehende Vorzüglichkeit diskutieren. Würde man nun die Lieder Salomons auch als Grundlage als jene bezeichnen , so würde es einfach und logisch klingen, dass damit Salomon gemeint sei.

Geht man einfach den Textinhalt an in der Analyse, so beschreiben jene Verse den geheimnisvollen und rätselhaften Mannes, welches die Überlieferer konjugiert haben im Feminin, so erscheint es möglich und was auch bedeuten würde , dass einer der vielen Ehefrauen ihren Ehemann beschreiben , also den Propheten Salomon alayhi wa Sallam. So ergibt sich dabei aber ein massives Verständnisproblem:
1. Wenn eine Ehefrau den Propheten Salomon alayhi wa Sallam beschreibt, so stellt man eine Aussage einer der Ehefrauen über den Propheten Salomon alayhi wa Sallam
2. Wie steht dann jene Aussage im Verhältnis zur Offenbarung?

Ich wollte dies nur anschneiden, dass jene Anhänger der Thora in ihrer Interpretationsoption ein textinhaltliches Spannungsverhältnis haben, würde man jener Interpretation folgen und jede andere Option dessen ausschliessen wollen. Was betrachtet schon anhand der beiden Fragen im Widerspruch zu sich selbst stehen könnte.

Geht man in die Textanalyse bezüglich der Interpretation der Anhänger der Bibel an. Aber erst einmal die Position der Anhänger der Bibel verdeutlichen sowie ihren eigenen Widerspruch:
Deswegen versuchen dies die Anhänger des Evangeliums, indem sie dies auf den Propheten Jesus der Sohn Marias alayhi wa Sallam zu beziehen, so sagen sie dabei nichts anderes als das , indem sie darüber diskutieren, dass dies ein in der Zukunft auftretende (aus ihrer Zeit heraus resultierende Sichtweise, welche zu jener Zeit noch nicht lebte)….. Wenn also das 5te Kapitel der Lieder Salomons in die Zukunft schaut, so betrachtet man somit unweigerlich den Siegel der Propheten Muhammad Sall Allahu alayhi wa Sallam saws.

Wenn man entweder als Anhänger der Thora oder des Evangeliums sagt „ Wie soll man dies eindeutig auf den Siegel der Propheten Muhammad Sall Allahu alayhi wa Sallam saws beziehen können? So erschliesst sich mir dies nicht ganz.Und was soll der Siegel der Propheten Muhammad Sall Allahu alayhi wa Sallam saws mit Haggai 2,7 zu tun haben?“ .

Widerlegung dieser Aussage:
1. Wie wir wissen, hatte Jesus der Sohn der Mariam alayhi wa Sallam rötlich-braunens Haar,
2. Wir wissen, dass Jesus der Sohn der Maria alayhi wa Sallam eher ein hellhäutiger Hauttyp war und leicht rosige Gesichtsfarbe besaß,
3. Wir wissen, dass es in jener Zeit von Jesus der Sohn der Maria alayhi wa Sallam zwar auch die Menschen ihre empfindliche Haut und bestimmte intime Bereiche hüteten,
4. Wir wissen anhand des Barnabas-Evangelium und den Apokryphen sowie anhand von biblischen Filmen, dass sich die jüdischen sowie die christlichen Frauen verschleiert haben,

Diesen letzten Hinweis habe ich zusätzlich erwähnt, da das Hohelied Salomons an mehreren Stellen darauf eingeht und ich dies verdeutlichen wollte.

Dies ergibt sich, wenn man den Textinhalt dessen etwas genauer analysiert und deren semitischen Metaphern „entschlüsselt“. Diese Entschlüsselung des Geistes der Wahrheit beschreibt nämlich jemanden, der etwas Außergewöhnliches darstellt, nicht nur für die Muslime und auch für die Anhänger der Thora und des Evangeliums, was auch die Aussage komplett widerlegt „Die Bibel berichtet nicht vom Propheten Muhammad Sall Allahu alayhi wa Sallam saws und dessen Gesetzgebung“ sowie auch jene, welche an sich schon Nonsens ist, nämlich vom Islam zum Christentum zu konvertieren, was nichts anderes bedeutet, als sich sowohl gegen die biblischen Weissagungen und den Islam zu stellen. Allahu ta´ala bewahre uns vor solch einem ignoranten Verhalten!

Aber weiter im Text:
Dass sich dies explizit auf den Siegel der Propheten Muhammad Sall Allahu alayhi wa Sallam saws bezieht, vollzieht sich mit der rationalen und nachvollziehbaren Schlussfolgerung der dazugehörigen Ahadith, aber auch bezüglich der angeblichen Widersprüchen wird entgegengewirkt, was das Gesamtbild nicht trübt , sondern ergänzt und vervollkommnet:

Das gesamte Kapitel der Lieder Salomons hindurch im 5ten Kapitel bezieht man sich auf jemanden . Der 15. Vers beschreibt ein “ Fluss(gemeint ist das Gesicht, welches in der semitischen Sprachgebrauch verwendet wird, um zu verdeutlichen, dass jemand gerne betrachtet wird) ist wie aus Lebanon“, welches man im Arabischen mit einen arabischen Gentleman umschreibt , welches wiederum einen semitisch geprägten Menschen bezeichnet. Der Vers 11 besagt “ …Kopf ist wie das feinste Gold , die Locken sind wellig , und schwarz wie ein Raben“. Der Vers 10 beschreibt diesen Mann man als „lächlend und gesund“ , mit dem man gemäß dieser metaphorischen Umschreibung andeutet, dass derjenige leicht hellhäutiger Gesichtsfarbe mit leicht rosiger Farbe hat. Dies stimmt überein mit dem Sahih al Bukhari Hadith 4.56, Hadithnummer: 747,welches authentisch überliefert, dass der Siegel der Prophet Muhammad Sall Allahu alayhi wa Sallam leicht hellhäutiger Gesichtsfarbe mit leicht rosiger Farbe hat (genauso wie im Vers 11 beschrieben wird bezüglich der Haare).

Weiterhin wird im Vers 14 des Hoheliedes Salomons beschreibt seinen Bauch wie Elfenbein. Ich nehme dies bei seiner Bedeutung und Beschreibung gegenüber seiner Körperteile , welche gewöhnlich bedeckt sind durch die Bekleidung, um sie so vor der Sonne zu schützen welche weiss sind (eben wie Elfenbein).Dies kann nach der Übereinstimmung dessen dem Siegel der Propheten Muhammad Sall Allahu alayhi wa Sallam zugeschrieben werden kann ,welcher leicht rosige, goldene Farbe ,weisse Achseln , wie es überliefert ist in Sahih al Bukhari, 2. 17/ 141 gesagt wird .Was ist daher der entscheidene Punkt?!?!

Wenn man diese Angelegenheit nun diskutiert bezüglich der Hautfarbe und Haarfarbe ist solange fruchtlos, weil es jeden semitischen Menschen beschreiben könnte, aber dies wird in der englischen sowohl als auch in der deutschen Übersetzung erwähnt, dass derjenige in 5 :16 im Hohelied (wobei die Nummerierung der Bibelstellen zwischen den 71 Versionen variieren kann, die 72te wird von der Mehrheit der Christen und den Juden nicht anerkannt wird, nämlich das Barnabasevangelium) so wird jene Beschreibung dort vervollständig mit der Aussage „Er ist ganz lieblich“. Diese Worte „ganz lieblich“ wurde aus dem Hebräischen übersetzt aus dem Wort „mahmad“. Schon das Wort „mahmad“ ist dem Wort „Muhammad (SallAllahu alayhi wa Sallam)“ sehr nahe , denn es ist allgemein bekannt Muhammad saws und Mahmud saws der gleichen Wortwurzel entspringen.

Wenn man nun das Wort „Mahmada“ im Hebräischen betrachtet (welches leider in meinem Word-Programm sowie in meinem Blog nicht als Schrifttypen anerkannt werden, wenn mir jemand bezüglich weiterhelfen kann, schukraan im Voraus) ist ,wie gesagt, nicht weit entfernt vom Wort Muhammad Sall Allahu alayhi wa Sallam. Man muss wissen, dass das Althebräisch sich darin unterscheidet in den gebildeteten Vokalen und der Betonung jenes Wortes, was an sich keinen wirklichen Unterschied des Wortes bedeutet. Hebräisch ist eine alte Sprache (welche dem Aramäischen in manchen ähnelt, wie auch das Arabisch dem Aramäischen sehr ähnelt in der Vokalisation und so weiter) und das Althebräisch besitzt an sich keine Vokale, vielmehr besteht es aus 22 Konsonanten. In den vorangegangenen Zeiten, oblag es dem Leser selbst zu entscheiden, welche Vokale er einsetzte, bis ins 8te Jahrhundert, in dem Punkte und Linien zum besseren Textverständnis eingeführt wurden. Je nach dem , hat es aber mit dem wirklichen Hebräisch aber wenig zu tun, denn in jener Zeit kam es auch dazu, dass man einige Stellen in der Thora veränderte, was wiederum dazu führte, dass man das Wort oder Name Mahmad mit mahmada betonte. Im „Ben Yehuda’s Hebrew-English Dictionary“ wird korrekterweise betont als „mahamad“ (nicht mahmad) welches trotz seiner verschiedenen Betonungsvarianten dem Namen Muhammad Salla Allahu alayhi wa Sallam sehr nahe kommt. Im „Ben Yehuda’s Hebrew-English Dictionary“ definiert es den Namen „mahmada “ als „Lieblichen, Begehrenswerten, Kostbaren, Gepriesenen“. Die korrekte Art und Weise ist zu sagen der Gepriesene, welches im Arabischen exakt der Name Muhammad Sall Allahu alayhi wa Sallam bedeutet, es ist das exakt gleiche Wort.

Noch etwas zum korrekten Verständnis ist, dass die Begriffe wie liebenswürdig, kostbar und begehrenswert, den Namen Muhammad Sall Allahu alayhi wa Sallam in keinster Weise schmälern, vielmehr drückt dies die Liebe und die Verehrung zum Siegel des Propheten saws aus, was ja wiederum ein Mittel zu Allah Azza wa´l Jall bedeutet.

Zusammenfassung :
Wie man sehen und erkennen konnte, wurde in diesem Hohelied Salomons exakt der Prophet Muhammad Sall Allahu alayhi wa Sallam exakt beschrieben.
An jene Christen gerichtet, welche glauben, dass sich jene Bibelstelle des Hohenliedes Salomons soll sich das Tanakh (die jüdische Bibel auf hebräisch kaufen und bitte selbst nachlesen) und derjenige wird nichts anderes vorfinden, als das was ich hier übersetzt habe und mit einigen geringfügigen Ergänzungen erläutert habe.Derjenige sollte dies mit dem Letzten Buch der Offenbarung, gemeint ist der Qu´ran al karim und dem Shama´il at Tirmidhi vergleichen und seine Entscheidung treffen.

Anhang zum Verhältnis zwischen Islam und Christentum:
Wenn man nun fragt „Ist es nicht so, dass ein bestimmter Teil der Christen sagen, dass sie Anhänger Jesus Christus sind?“, so gibt es eine sehr klare Antwort darauf und dies können selbst die eingefleischten Christus „Anhänger“ nicht abstreiten“ Apostel Paulus veränderte die Lehren des Christentums, indem er eindeutig sich unterscheiden wollte zum Judentum und führte zahlreiche Dinge ins Christentum ein, welche so nicht von Jesus Christus selbst nicht so gesagt und gemeint waren“(Zitat eines christlichen Theologen mir gegenüber, als ich ihn auf die Frage hin:Warum das Christentum sich so extrem vom Judentum unterscheidet, er mir dies als Antwort gab).
Blöde nur, für so manchen Christen, dass ich mir als ehemaliger Christ und konvertierter Muslim solche Sätze bis ins Detail merken kann und alhamduillah zu bestimmten Zeiten abrufen kann, wenn es die zeitlichen Umstände und die jeweilige Situation erfordert.

Daher sagen viele der Muslime auch zu Recht „Ihr als Christen seid Anhänger des paulinischen Christentums und leider weniger Anhänger von Jesus der Sohn der Maria alayhi wa Sallam, wogegen wir als Muslime vielmehr die wahren Anhänger von Jesus der Sohn der Maria alayhi wa Sallam sind und wir sind das, was mit dem neuen Königreich in der Bibel meinte“, was in seinem Grundprinzip übereinstimmt mit der islamischen Weisheit „Erst wenn die Wahrheit von der Falschheit getrennt wird, wird das Licht des Glaubens in den Herzen der Menschen sich manifestieren“

Es kann mich noch an einige ehemalige Christen erinnern, welche ich traf und alhamduillah zum Islam revertiert sind, so war ein entscheidender Satz, der mir bei einer Diskussion mit jenen hängengeblieben ist, ist der folgende, welcher von einem von ihnen geäußert wurde: „Das ursprüngliche Christentum wurde in so einem Maße verändert und auch das Evangelium verändert, dass man sich wundert, wenn man einigen Christen das Barnabas-Evangelium gezeigt wird und viele Bibelstellen, welche immer noch in der Bibel vorhanden sind, dass jene-aus welchem Grund auch immer- entweder dies komplett ablehnen(wohlgemerkt ihre eigene religiöse Grundlage), denn wie heißt es : Sie fürchten Wahrheit und lieben die Lüge.Oder erstaunt sind über die vielen Gemeinsamkeiten mit dem Islam und ihre Augen füllen sich mit Tränen mit der Sehnsucht zum Islam.“Diese vorher genannten Anmerkungen zur Thematik sind definitiv sehr wichtig, um genau zu wissen mit wem und über was mit den Christen spricht,einerseits muss man als Muslim exakt das ansprechen, was uns zwischen gemeinsam ist und andererseits, was uns trennt.

Wenn man als Muslim sagt, dass die Christen bitte in ihrer eigenen Schrift recherchieren sollen, ob das stimmt, was die Muslime da so von sich lassen.Reagieren die Christen etwas überheblich, andererseits resigniert. Denn das Buch Allahs fordert dazu sogar auf, indem Allahu ta´ala sagt: O Ihr Leute des Evangeliums, richtet Euch nach Eurem Buch und wer sich nicht danach richtet, gehört zu den Leuten der Frevler,sinngemäß wiedergegeben.

Ein weiterer Ausspruch, der ja auch gerne gegenüber den Muslimen(Generalverdacht lässt grüssen!) geäußert wird, ist der weniger anspruchsvolle Satz“ Ihr Muslime wollt uns doch nur zwangsmissionieren“ , da hat wohl jemanden das Geschichtsbewusstsein bezüglich der europäischen Kirchenhistorik ein dicken Streich gespielt, denn der Begriff „Missio Dei“ ist ein grundlegendes Prinzip der christlichen Missionstheologie, wie es K.Hartenstein sagt ganz eindeutig in seinem Buch“Besinnung“, Seite 54: „Die(christliche) Mission(lat. Missio die) ist nicht nur die Bekehrung der Einzelnen, sie ist nicht nur Gehorsam gegen das Wort des Herrn, sie ist nicht nur Verpflichtung zur Sammlung der Gemeinde, sie ist nicht nur Anteilhabe an der Sendung des Sohnes, der Missio Dei,mit umfassenden Ziel der Aufrichtung der Christusherrschaft über die ganze erlöste Schöpfung“.

Auch sollte man sich davor hüten, die Christen im Allgemeinen als Lügner zu bezeichnen oder jene als Ungläubige (kuffar) zu bezeichnen, erstens, man weiss nicht, ob jene doch etwas an ursprünglicher und unverdorbener Fitrah besitzen oder ob sie später den Islam annehmen, zweitens was wiederum nicht bedeutet, dass man sich der Illusion der Gleichwertigkeit der Religionen hingibt, denn im Islam gibt es keinen einzigen Beweis noch Grundlage für jene Ideologie noch Platz noch Raum dafür. Was aber wiederum bedeutet, dass man sich trotz der inneren Ablehnung tolerant und gerecht verhält. Bezeichnet man jene als Ungläubige(kuffar) könnten jene eine Ablehnung gegen den Islam empfinden, andererseits ist es sicherlich richtig, dass man sie auch auf die abweichenden Tendenzen in ihren Schriften hinweist, welche vom Ursprung des frühen Christentum nichts mehr gemein hat. Wenn man nun sagt als Muslim, dass jene Christen Ungläubige (kuffar) sind, weil sie jene bestimmte Glaubensinhalte leugnen und daran festhalten, dann ist diese Aussage gerechtfertigt, aber erst dann. Aber selbst dann ist es besser zu sagen, sie haben sich gegenüber der Wahrheit verdeckt und jenes geleugnet und ausserdem besitzt das Wort „kufr“ im Arabischen nicht nur die eine Dimension.

Denn vieles, was die Christen glauben, ist nicht unbedingt das Gleiche, was die Muslime glauben.Was nicht unbedingt „sogenannte Christenfeindlichkeit“ bedeutet, auch wenn es gerne von christlichen Gruppen behauptet wird, auch ist die Gewalttätigkeit seitens einiger Christen in so manchen Ländern mit verursacht und sicherlich sind die Muslime und die Christen nicht einfach nur Opfer, sondern meist auch selbst Täter. Wobei immer wieder nachgewiesen wurde, das bestimmte Teile der christlichen Fundamentalisten (Evangelikale) und auch der bestimmte Teil der islamischen Fundamentalisten(Wahhabiten) hinter diesen provozierten Gewalttätigkeiten stecken, denn beide Grupperingen sind am Dialog zwischen jenen beiden Religionen nicht interessiert und jene sind die Handlanger und Stichwortgeber des anderen.

Ich wollte dies im Anhang dessen klarstellen, um zu verdeutlichen, dass vieles von dem in den Massenmedien dargestellte Version auch eine „mehrheitsfähige und gefilterte Version im Interesse der real existierenden Meinungsmacher ist“ und vieles nicht dem entspricht, was den Muslimen zugeschoben wird.

ws

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