Archiv für Oktober, 2011


Er gehört zu meinen LieblingsMashaikh Shaikh Al Hanabela ibn Qudama al-Maqdisi ra.

Er hat so einiges an Werke geschrieben und sein klassiker Al-Mughni ( über Fiqh ) ist weltbekannt. So wie der Tafsir ibn Kathir ist auch sein Buch al-Mughni sehr bekannt. Es umfasst sehr viel wissen.

In der Aqeedah war er rein Sunni und hatte keine Abweichungen wie andere Gelehrte.

Das Buch Tazkiya ist nicht vom ihn sondern der Imam ibn Qudama ra. hatte das korrigiert und einige Ergänzungen gemacht das Org. schriebn imam Ghazali ra.

Ich habe viele Seiten des Buches gelesen es ist ohne zweifel das beste Buch im deutschen bereich über Adab und Akhlaq. Auch im arabischen hat es einen sehr bekannten Kreis

Sein Name ist Abū Muḥammad ‚Abdillāh bin Aḥmad bin Muḥammad bin Qudāmah bin Miqdām bin Naṣr al-Jamā’īlī aṣ-Sāliḥī ad-Dimashqī al-Hanbalī.1
Er wurde in Jammā’īl (Nablus) in Palästina im Jahre 541 H. geboren und und besiedelte Damaskus mit Seinen Angehörigen.
Er wurde aṣ-Sāliḥī genannt, weil er sich mit seiner Familie bei der Masjid Abī Sāliḥ niederließ. 2
Was seine Familie angeht, so wurde sie als eine edle Familie, die für ihren Vorzug, Rechtschaffenheit, ihre Gottesfurcht, Frömmigkeit und ihr Wissen bekannt. Sein Vater war ein vorzüglicher und rechtschaffener Gelehrter. Er zog seine beiden Söhne Muḥammad und ‚Abdillāh in schönster Weise auf und lehrte ihnen die Hadīth(wissenschaft) und andere Wissenschaften, möge Allāh Sich seiner erbarmen. Er war der Prediger von Jammā’īl. Ebenfalls war er ein Mann mit einer gewaltigen Erhabenheit. Er (der Vater) verstarb im Jahre 558 H. 3
Seine Beschreibung:
Adh-Dhiā‘, möge Allāh sich seiner erbarmen, sagte: „Er hatte ein vollkommenes Aussehen, war hellhäutig, hatte ein hell-strahlendes Gesicht, als ob aus seinem Gesicht wegen seinem Anmut Licht herauskommt. Er hatte eine breite Stirn, einen langen Bart, eine aufrechte Nase, miteiander verbundene Augenbrauen, einen kleinen Kopf, feine Hände und Füße und einen schlanken Körper. Er genoß seine Sinne.“
Sein Wissen und seine Werke:
Ibn Qudāmah, möge Allāh Sich seiner erbarmen, verbrachte eine lange Zeit seines Lebens mit dem Studieren. Er hielt sich unter den Gelehrten auf und nahm von ihnen das Wissen, bis er eine hohe Stellung im Wissen erreicht hatte. Jedoch begrenzte er sich nicht auf eine Art der Wissenschaften. Vielmehr versuchte er soweit er nur konnte verschiedene Wissenschaften zu erlernen, bis er zahlreiche Wissenschaften beherrschte. 4
Das Wissen, wodurch Ibn Qudāmah berühmt wurde ist mehr als nur das. Er steigerte sich darin, bis er zu einem Symbol des Wissens wurde. Das Gebiet, worin er sehr berühmt wurde, ist die Wissenschaft der Rechtswissenschaft (fiqh), wie man dieses in seinem Buch „al-Mughnī“ bestaunen kann. Es mag sogar soweit gehen, dass dieses Buch eine Einzigartigkeit in seinem Gebiet ist. Und deswegen sagte Shaikh al-Islām Ibn Taimiah, möge Allāh Sich seiner erbarmen: „Es betrat (das Gebiet) des Shām nach al-Awzā’ī keiner, der wissender war als ash-Shaikh al-Muwaffaq.“ 5
Ibn Qudāmah ließ sich zum Unterrichten und Iftā nieder. Seine Unterrichtsreihen waren sehr bekannt. Auch verblieb er für eine Zeit lang nach dem Freitagsgebet für Debatten sitzen, sodass sich die Fuqahā bei ihm versammelten. Jedoch verfasste er neben seinen Unterrichten und Debatten Bücher, die zu den besten Werken dieser Nation gehören.
Zu seinen Werken gehören unter anderem: (1) Al-‚Umdah, (2) al-Muqni‘, (3) al-Kāfī, (4) al-Istibṣār, (5) al-I’tiqād, (6) at-Tawābīn, (7) Thamm at-Ta’wīl, (8) Thamm al-Wasāwis und (9) Lum’atu-l-I’tiqād. Diese Werke erwähnte unter anderem Ibn Rajab al-Hanbalī al-Baghdādī, möge Allāh Sich seiner erbarmen.

Seine Stellung bei den Noblen dieser Nation:

Ibn al-Hājib sagte über ihn:
„Er ist der Imām aller Imāme, der Muftī dieser Nation, den Allāh mit der übermäßigen Vorzüglichkeit, dem duftigen Gedanken und dem vollkommenen Wissen auserwählte. Die Stimmen der Regionen erhöhten sich in seiner Erwähnung. […]“6

Ibn as-Salāḥ sagte über ihn:
„Ich habe keinen gesehen, der wie ash-Shaikh al-Muwaffaq war.“7
Sein Ableben:

Er, möge Allāh Sich seiner erbarmen, verstarb am Samstag am ‚Iīd al-Fiṭr im Jahre 620 H. und wurde am darauffolgenden Tag auf dem Berg Qāsiūn hinter dem Jāmi‘ al-Muṭfirī begraben.

Der Manhaj von Ibn Qudāmah in den Angelegenheiten der Namen und Eigenschaften:

Ibn Qudāmah, möge Allāh Sich seiner erbarmen, schlug hierbei den Fußstapfen der edlen Altvorderen ein, welches er an zahlreichen Stellen bestätigte. So sagte er folgendes:
„Der Weg der Altvorderen, möge Allāh Sich ihrer erbarmen, war: Der Glaube an die Eigenschaften Allāhs, des Erhabenen, und Seinen Namen, womit Er Sich selber in Seinen Versen und Offenbarungen oder auf der Zunge Seines Gesandten, Allāhs Segen und Heil auf ihn, beschrieben hatte, ohne dem etwas hinzuzfügen, davon etwas zu reduzieren, sie zu übertreten, auszulegen oder sie nach dem zu interpretieren, was deren offenkundige/wortwörtliche Bedeutungen (thāhir) widersprechen würde, ohne sie mit den Eigenschaften der Geschöpfe zu vergleichen. […] Vielmehr solltet ihr sie so akzeptieren, wie sie gekommen sind und überlässt das Wissen darüber (über die Realität/Art und Weise dieser Eigenschaften) und deren (detaillierte) Bedeutungen dem, der es sagte.“8

Aus diesen Worten können wir entnehmen, dass der Imām, möge Allāh Sich seiner erbarmen, die offenkundige Bedeutung dieser Verse nicht negiert, weder erkennt er darin ein Vergleich der Eigenschaften Allāhs mit den der Schöpfung. Vielmehr lehnte er es kategorisch ab, dass man sie so interpretiert, sodass sie den offenkundigen Bedeutungen widersprechen, die aber nicht den Eigenschaften der Schöpfung ähneln. Darüber hinaus bestätigt er diese Ansicht mit seinen Worten: „Vielmehr solltet ihr sie so akzeptieren, wie sie gekommen sind.“ Zuletzt bestätigt er, dass man das Wissen darüber Allāh überlassen soll.

Das Bittgebet (ara. du’ā) bei Ibn Qudāmah al-Maqdisī:

Das Bittgebet ist die gewaltigste und ehrenvollste Art der Anbetung, worüber es in vielen Stellen des Buches und der Sunnah erwähnt wurde: {Ruft euren Herrn in Unterwürfigkeit flehend und im Verborgenen an. Gewiß, Er liebt nicht die Übertreter. nd stiftet auf der Erde nicht Unheil, nachdem sie in Ordnung gebracht worden ist! Und ruft Ihn in Furcht und Begehren an. Gewiß, die Barmherzigkeit Allahs ist den Gutes Tuenden nahe.}9 Der Gesandte Allāhs, Allāhs Segen und Heil auf ihn, sagte: {Das Bittgebet ist die Anbetung.}, woraufhin er folgendes rezitierte: {Euer Herr sagt: „Ruft Mich an, so erhöre Ich euch.}10

Ibn Qudāmah, möge Allāh Sich seiner erbarmen, klärte auf, dass das Bittgebet das Fundament aller Dinge ist, da alle Dinge in der Hand Allāhs allein liegen. Schlussfolgernd ist es die Pflicht des Menschen nur das nach dem zu fragen, was in Seiner Hand liegt. 11 Er sagte: „Und das Fundament aller Dinge ist das Bittgebet. Denn alle Dinge liegen in der Hand Allāhs. Er leitet recht, wen Er will und benutzt ihn [als Werkzeug], und Er lässt irre gehen, wen Er will. So ist es zwingend notwenidg, dass du den begehrst, in dessen Händen [alle] Dinge liegen und Ihm deine Anliegen überlässt.“ 12

Er, möge Allāh Sich seiner erbarmen, wies noch auf eine Zusammenfassung des Benehmens beim Bittgebet hin, welche für den Muslim bindend ist, sich daran in seinen Bittgebeten zu halten: „Dein Bittgebet soll mit Ergebenheit, Demut, Weinen und Unterwürfigkeit verbunden sein. Denn manche sagten: Gewiss, ich weiß, wann mein Herr mir [mein Bittbegebt] erhören wird. Wenn mein Herz in Erfurcht regt oder ich eine Gänsehaut bekomme und meine Augen Tränen vergießen.“ 13

↑ 1. Siyar a’lām an-Nubalā‘ (22/165-166)
↑ 2. al-Qalā’id al-Jauhariah; Ibn Tūlūn (1/51)
↑ 3. An-Nujūm as-Sāhirah (2/136)
↑ 4. Thail Tabaqāt al-Hanābilah (2/136)
↑ 5. Thail Tabaqāt al-Hanābilah (2/136)
↑ 6. Siyar a’lām an-Nubalā‘ (22/167)
↑ 7. Mar’āt al-Janān (4/48)
↑ 8. Manhaj Ibn Qudāmah fi taqrīr ‚aqidat as-salaf (S. 60)
↑ 9. Al-Qurān al-Karīm 7:55
↑ 10. Al-Qurān al-Karim 40:60
↑ 11. Manhaj Ibn Qudāmah fi taqrīr ‚aqidat as-salaf (S. 135)
↑ 12. al-Wasiyyah (S. 63)
↑ 13. al-Wasiyyah (S. 63)

entnommen aus dem Salafi Forum :
ahlu-sunnah.com Forum

Advertisements

Einer meiner Lieblingsvideos aus dem Werk „Hadi al-Arwah ila Bilad il-Afrah ,Seite 193“ :

Auf deutsch lautet das Gedicht so :
Ibn al-Qayyim sagt bezüglich der Beschreibung des Paradieses und über die Freuden die es enthält:
“Und wenn du über ihren Boden fragst, dann ist es Musk und Safran.
Und wenn du über ihren Dach fragst, dann ist es der Thron des Allbarmherzigken.
Und wenn du über ihre Kiesel fragst, dann sind das Perlen und Juwelen.
Und wenn du über ihre Gebäude fragst, dann sind sie von Ziegeln aus Gold und Silber.
Und wenn du über ihre Bäume fragst, dann gibt es keinen einzigen Baum, außer sein Stamm ist aus Gold und Silber.
Und wenn du nach ihren Früchten fragst, dann sind sie weicher als Butter und süßer als Honig.
Und wenn du über ihre Blätter fragst, dann sind sie weicher als die weichesten Kleider.
Und wenn du nach ihren Flüssen fragst, dann sind es Flüsse aus Milch, deren Geschmack sich nicht ändert und Flüsse aus Wein, welches denjenigen köstlich schmeckt der es trinkt und Flüsse aus Honig, welches rein ist und Flüsse aus Wasser, welches frisch ist.
Und wenn du nach ihrem Essen fragst, dann sind es Früchte was auch immer sie wollen und das Fleisch der Vögel, was auch immer sie wünschen.
Und wenn du nach ihrem Trinken fragst, dann ist es Tasnim, Ginger und Kaafoor.
Und wenn du nach ihren Trinkbehältern fragst, dann sind sie Kristallklar und sind aus Gold und Silber.
Und wenn du nach ihrem Schatten fragst, dann würde ein schneller Reiter, durch einen Schatten eines Baumes 100 Jahre lang reiten.
Und wenn du über ihre Weite fragst, dann wird der niedrigste Bewohner mit seinem Königreich, Wände, Paläste und Garten, eine Strecke haben, für die man 1000 Jahre reisen muss.
Und wenn du nach ihren Zelten und Lagern fragst, dann ist ein Zelt wie eine hohle Perle, welche 60 Meilen lang ist.
Und wenn du nach ihren Türmen fragst, dann haben sie Zimmer über Zimmer in Gebäuden die Flüsse unter sich fließen haben.
Und wenn du darüber fragst, wie weit es in den Himmel reicht, dann schaue zu dem leuchtenden Stern der sichtbar ist, genauso weit ist sie, sodass das Auge sie nicht erreichen kann.
Und wenn du nach der Kleidung ihrer Bewohner fragst, dann sind sie aus Seide und Gold.
Und wenn du nach ihren Betten fragst, dann sind die Bettdecken aus feinster Seide.
Und wenn du nach den Gesichtern der Paradiesbewohnern und nach ihrer Schönheit fragst, dann sind sie wie der Mond.
Und wenn du nach ihrem Alter fragst, dann sind sie nach dem Abbild Adams, 33 Jahre, der Vater der Menschheit.
Und wenn du danach fragst, was sie hören werden, dann ist es das singen ihrer Frauen der Hur al-’ayn und schöner als ihre Stimmen, sind die Stimmen der Engel und der Propheten, und schöner als diese Stimmen ist die Rede vom Herrn der Welten.
Und wenn du nach ihren Bediensteten fragst, dann sind es junge Knaben, von ewiger Jugend, die zerstreuten Perlen ähneln.
Und wenn du nach ihren Bräuten und Frauen fragst, dann sind sie jung und vollbusig und die Flüssigkeit der Jugend fliegt durch ihren Gliedern. Die Sonne rennt über die Schönheit ihres Gesichtes, wenn sie es zeigt, Licht scheint zwischen ihren Zähnen, wenn sie lächelt. Wenn du ihre Liebe triffst, dann sag was auch immer du willst, währen du die schönen Lichter genießt. Man sieht sein Gesicht in den Rundungen ihrer Wangen, wie als ob man in einen Spiegel schauen würde und man sieht den Glanz hinter ihren Muskeln und Knochen. Und wenn sie auf die Erde gelassen worden wäre, würde sie was zwischen Himmel und Erde ist, mit einem schönen Wind füllen und die Münder der Geschöpfe würden sie ehren, preisen und Größe ausrufen und jeder zwischen Osten und Westen würde sich für sie schmücken, und jedes Auge würde sich für alles schließen, außer für sie. Das Licht der Sonne, würde in den Schatten gestellt, genauso wie das Licht der Sonne, das Licht der Sterne in den Schatten stellt und jeder auf der Erde würde an den Ewiglebenden, den Träger und Schützer der Geschöpfe glauben.
Das Tuch auf ihrem Kopf ist besser als die Erde und was in ihr ist und sie steigt nicht im Alter, aber in ihrer Schönheit. Frei von einer Nabelschnur, Entbindung, Menstruation. Frei von Schleim, Speichel, Urin und anderen unsauberen Dingen. Ihre Jugend verblasst nie, ihre Kleidung nie abgenutzt, keine Gewänder können hergestellt werden, die sich ihrer Schönheit anpassen. Keinem der mit ihr zusammen ist, kann jemals langweilig werden, ihre Aufmerksamkeit ist auf ihren Ehemann beschränkt, sie begehrt nichts anderes als ihn, genauso wie seine Aufmerksamkeit auf sie beschränkt ist und er nur sie begehrt und er ist mit ihr in allergrößter Sicherheit und Geborgenheit und niemand hat sie jemals angefasst, sei es von den Menschen oder Jinn.
Und wenn nach dem Tag der Mehrung (der Belohnung) fragst, und nach dem Besuch des Allmächtigen, Allweisen und nach dem Anblick seines Gesichts -frei von Ähnlichkeit zu den Geschöpfen- genauso wie man die Sonne bei Tag sieht und den Mond bei Nacht, dann höre über den Tag an dem der Rufer rufen wird “Oh Pardiesbewohner! Euer Herr, der Erhabene, fordert euch auf ihn zu besuchen, so kommt ihn besuchen.”
Sie werden sagen: “Wir hören und gehorchen”.
Wenn sie sich dann alle bei dem weiten Tal treffen- und keiner wird die Aufforderung ablehnen- befiehlt der Herr, dass sein Sitz dahin gebracht werden soll. Dann werden Kanzeln aus Licht erscheinen und auch Kanzeln aus Perlen, Edelsteinen, Gold und Silber.
Der niedrigste in der Stufe der Paradiesbewohner, wird auf Blättern aus Misk sitzen und er wird nicht sehen auf was die Paradiesbewohner sitzen, die eine höhere Stellung haben.
Wenn sich dann alle Paradiesbewohner gemütlich hingessen haben und sich geborgen fühlen und der Rufer rufen wird “Oh Paradiesbewohner! Ihr habt ein Treffen mit Allah, indem er euch belohnen will.” So werden sie sagen: “Und was ist diese Belohnung? Hat Er nicht unsere Gesichter fröhlich gemacht, unsere Waagen schwer gemacht, uns ins Paradies eintreten lassen und uns von der Hölle entfernt?”
Während sie in dieser Lage sind, erscheint plötzlich ein Licht, welches das ganze Paradies erfüllt. So heben sie alle ihre Köpfe und sehen – Al Jabbar, erhaben ist er und heilig sind sie namen- ist von oben zu ihnen gekommen und ehrte sie und sagte: “Oh Paradiesbewohner! Frieden sei mit euch.” Dieser Gruß wird nicht mit einem besseren Gruß erwiedert als: “Oh Allah” Du bist der Friede und von dir kommt Frieden. Gepriesen seist du, oh Besitzer der Majestät und Ehre.” So wird der Herr lachen und sagen: “Oh Paradiesbewohner, wo sind diejenigen die mir gehorcht haben, ohne mich gesehen zu haben? Dies ist der Tag der Mehrung!”
Sie werden sagen: “Oh Allah, wir sind zufrieden, sei auch zufrieden mit uns.” So wird Er sagen: “Oh Leute des Paradieses, wäre ich nicht mit euch zufrieden würde ich euch nicht in mein Paradies eintreten lassen. So bittet mich!” So werden sie antworten: “Zeige uns dein Gesicht, sodass wir es anschauen können.” So nimmt Allah die Abdeckung weg und ehrt sie damit, indem er sie mit seinem Licht umhüllt, welches sie verbrennen würde, wenn Allah es zugelassen hätte.
Es wird keine Person übrigbleiben, ohne dass Allah zu ihr Sprechen wird: “Kannst du dich noch erinnern, als du so und so gemacht hast?” und er macht ihn auf einige schlechte Taten aufmerksam die er im diesseitigen Leben gemacht hat, so wird er sagen: “Oh mein Herr! Wirst du mir nicht vergeben?” So wird Er sagen: “Sicherlich! Du hättest diese Position (im Paradies) nicht erreicht, ohne dass ich nicht barmherzig mit dir gewesen wäre.”
Wie schön ist diese Rede für die Ohren und wie gekühlt sind die rechtsschaffenen Augen, bei dem Glanz seines edlen Gesichts in dem nächsten Leben…
” An jenem Tage wird es strahlende Gesichter geben , die zu ihrem Herrn schauen.” (Al Qiyamah, Aya 22-23) Auszug aus dem Buch Haadi al-Arwaah ilaa Bilaad il-Afraah von Ibn al-Qayyim, Seite. 193

Ein diesbezügliches Bittgebet:

Ya Allah, vergib uns und leite uns recht,
Ya Allah, sei uns barmherzig im Diesseits und im Jenseits,
Ya Allah, bewahre uns vor dem Höllenfeuer und den Sünden,
Ya Allah, Du bist Der Sen Versprechen, so lass unsere Tränen, mit denen wir Dich anbeten und anflehen ein Schutz vorm Feuer sein,
Ya Allah, versperre uns den Weg zur Sünde und mach uns den Weg zu den guten Taten leicht,
Ya Allah, verbessere unseren Iman und unsere Amal, vergib uns durch Deine Barmherzigkeit und bewahre uns vor Deinem Zorn. Amin al Fatihah

ws

Madrasah.net

Veröffentlicht: 30. Oktober 2011 in Uncategorized

As Salamu alaykum wa rahmatullah wa barakatuhu,

Die Shura der Ahlus Sunnah.de Seite betreibt seit einigen Tagen das Madrasah Projekt und möchte Euch einige Videos vorstellen, welche aufgenommen worden sind plus Interviews und bitte Euch dringend um Bittgebete, dass sie dies auch nach Berlin bringen:

Über den Projektleiter des Madrasa Projekt und dessen Interview:

Über Sahih al Bukhari:

wa salamu alaykum wa rahmatullah wa barakatuhu und bitte um Bittgebet wg. Madrasa-Projekt

Talib al Muwahhid

Maher Zain :Open ya Eyaz

Veröffentlicht: 30. Oktober 2011 in Uncategorized

ein weiteres Video:

Mesut Kurtis und Maher Zain :

Mesut Kurtis :Alayka


Eine Person, die Wissen erlangen wollte, fragte Imam Ahmad :

„Sollte man sich an jemanden halten, der viel Wissen hat, und bei ihm bleiben, oder sollte man eine Reise unternehmen?“

Imam Ahmad antwortete:
„Man sollte zu einer Reise aufbrechen, bei den Gelehrten der verschiedenen Städte Notizen machen, bei verschiedenen Leuten persönlich Untersuchungen anstellen von jedem von ihnen Wissen erlernen.“

[Ibn Hadschar – Fath al Bari 1:159]

Abdullah, der Sohn von Imam Ahmad, fragte seinen Vater:
„Was denkst du über einen Schüler [Talib al Ilm], der sich mit einem Wissenden begnügt, nur von ihm Notizen macht oder über einen, der verschiedene Orte aufsucht, in denen sich Gelehrte befinden, und von ihnen lernt?“

Imam Ahmad antwortete:
„Man sollte für Wissen Reisen unternehmen, Notizen machen bei den Gelehrten von Kufa und Basra, und den Leuten von Madina und Makka, ihnen zuhören und persönlich Untersuchungen anstellen.“

[Hafiz al Iraqi – Scharh Alfiya, Hafiz Sakhawi – Fath al Mughis]

Imam Ahmad wurde gefragt:
„Sollte man eine Reise unternehmen um Wissen zu erwerben?“

Er antwortete:
„Natürlich, bei Allah, das empfehle ich sehr stark. Es erreichten Alqama b. Qays und Aswad b. Yazid [beide Tabi‘i Imame von Kufa, Schüler von Abdullah b. Mas’ud ] ein Hadith von Umar , und sie fanden keine Ruhe bis sie beide aufbrachen nach Madina zu Umar und den Hadith von ihm persönlich zu hören.“

Spirituelle Weisheiten

Veröffentlicht: 29. Oktober 2011 in Bücher der Weisheiten

Spirituelle Weisheiten der Heilmittel über Bedrängnisse(balaa) und Prüfungen(imtihaan)
-zusammengestellt, übersetzt und erarbeitet von Talib al Muwahhid
für http://www.talmeez.wordpress.com

1. Eine islamische Weisheit lautet:Der Glaube an die Vorherbestimmung, an die Göttliche Fügung, die Prüfung und der menschliche freie Wille ist eine Verpflichtung für jeden verantwortlichen Muslim,
2. Shaykh Hamza Yusuf Hanson rahmatullah alayh sagte:Allahu ta´ala liebt die Geduldigen.Ein Teil des Grundes der Bedrängnisse, welches jemanden der Qualität der Geduld näher brngt, denn wahrlich Allahu ta´ala liebt jene Qualität, denn Allahu ta´ala ist Geduldige(as Sabur).
3. Mawlana Jalalud Den Rumi al Balkhi rahmatullah alayh sagte :“Je mehr jemand erwacht in den weltlichen Dingen,je mehr schläft er in spirituellen ‚Dingen‘.
Wenn unsere Seele Gott verschlafen hat,verschließt eine andere Wachsamkeit die Tür zur göttlichen Gunst.“
4. Ibn Qayyim al Jawziyyah hafizullah sagte :Wenn Dich prüft(so glaube nicht), dass Dich Allahu ta´ala (deswegen) zerstören will, vielmehr entleert Deine Hände aus Deinem Besitz, um Dir ein besseres Geschenk zu geben.Was also hält uns auf, daran zu arbeiten, geliebt von Allahu Subhana Hu ta´ala zu werden?
5. Die Dinge haben nur den Wert, den man ihnen verleiht. Jean Baptiste Molière
(1622 – 1673), eigentlich Jean-Baptiste Poquelin, französischer Komödiendichter und Schauspieler
6. Shaykh Hamza Yusuf Hanson rahmatullah alayh sagte :Die Massenmedien sind einer der größten Prüfungen unserer Zeit, sie machen die Dinge nur noch schlimmer,
7. Alles nimmt ein gutes Ende für den, der warten kann. Leo N. Tolstoi, Der Schlüssel zur Gelassenheit, Margit Hoffmann (Hrsg.)
8. Mawlana Jalalud Deen Rumi al Balkhi rahmatullah alayh sagte:“Der Schöpfer aller Universen sprach, ‚Ich bin mit dem, der Geduld hat.’Tauche ein in Schmerz und Leid, so tief, dass ganz am Grunde, unversehens,der Thron Gottes in deinen Tempel kommt.Geduld ist der Schlüssel zur Aufhebung des Leidens.Tief in dir nagt der Zweifel, darum wenden sich die Dinge nicht zum Guten für dich.
Löse diesen Zweifel vollständig auf.Geduld ist der Schlüssel zur Aufhebung des Leidens.Es gibt sie, die wunderbare Welt Gottes.Doch suche sie nicht für einen Augenblick in dieser Scheinwelt hier.
Gott ist der einzige Vertraute in dieser Welt.Geduld ist der Schlüssel zur Aufhebung des Leidens.“
9. Eine Qadiriyya Weisheit lautet:Wie soll man religiös-spirituell wachsen, wenn der Kapitalismus die Menschen in ihrer Sklaverei hält?
10. Geduld ist das Vertrauen, dass alles kommt, wenn die Zeit dafür reif ist. Andreas Tenzer,
11. Eine weitere Weisheit der Qadiriyya lautet:Der Islam und das Diesseits sind zwei sich bekämpfende Optionen, zwischen beiden kann es nur Frieden geben, wenn man das Jenseits zum Ziel hat und das Diesseits zum Mittel nimmt,
12. Shaykh Hamza Yusuf rahmatullah alayh sagte :Wenn Du alles auf das Jenseits beziehst(indem Du im Diesseits arbeitest und im Jenseits erntest), so macht Allahu ta´ala alles leicht für Dich,
13. Shaykh Yahya Rhodus rahmatullah alayh sagte:Die größte Krise unserer Zeit ist die Krise unseres fehlenden Adab(gutes Benehmen)
14. Shaykh AbdalQadir al Jilani Qadasa Allahu Sirrahu sagte :Erschwernisse und deren Erleichterungen sind zwei Flügel, welche Dich zum Herrn der Wahrheit (Rabb al Haqq) fliegen lassen,
15. Wie arm sind die, die nicht Geduld besitzen! William Shakespeare, Othello
16. Eine Qadiriyya Weisheit lautet:Krankheit, finanzieller Verlust, Tod, Obdachlosigkeit oder der Knast sind die Madrasa Yusufs oder Ayyubs (as), sie sind Zwischenstationen der Rückbesinnung auf das Wesentliche.
17. Ein hanafitischer Gelehrter sagte mal zu mir :Bruder, wisse, alles was an die Vorherbestimmung und die Prüfung angeht, so gibt es nichts Besseres für das Herz und den Iman als Sabr(Geduld), denn die Geduld setzt das Mitgefühl und die Barmherzigkeit gegenüber den Geprüften ein und die Hilfsbereitschaft ist die Folge der Qualität des Imans, welches sich im Amal (Handlung) zeigt,
18. Eine weitere Qadiriyya Weisheit lautet :Tränen sind ein Ozean der Vergebung , sie sind frohe Botschaften für den Gläubigen,
19. Der malikitische Gelehrte Mashrafud Deen rahmatullah alayh sagte :O Bruder, betrachte einmal die Salaf as Saliheen und die Kostbarkeit der Menschheit unter den Muslimen( gemeint sind die Sufiyya), was sie erlebt haben und mit welchen Mittel sie gelebt haben und betrachte einmal, wie der Siegel der Liebenden( gemeint ist der Gesandte Muhammad saws) seine Prüfungen durchlebte und vergleiche Dich mit jenen und Du wirst erkennen, wie klein Dein Problem ist,

Bittgebet :

Ya Allah, es gibt keine Gottheit ausser Dir,
Ya Allah, es gibt nichts, welches den höchsten Wert besitzt angebetet zu werden :Du bist es,
Ya Allah, Du Herr der Welten, O Du Barmherzigster,
wer Deine Liebe und Wahrheit hinter jeder Prüfung kennt,
schätzt Dich und liebt Dich, indem er Dir gehorcht,
wie viel Mitleid empfindest Du mit Deinen Dienern,
dass selbst Tränen zum Ozean Deiner Vergebung werden,
Ya Allah, segne unseren Meister der Schöpfung Muhammad saws sowie Du seine Familie segnest,
Ya Allah, segne den Propheten Abraham wie Du seine Familie segnest,
Ya Allah, lass keinen Groll in meinem Herzen gegenüber den Gläubigen,welche uns vorausgingen,
Ya Allah, mach unsere Herzen standfest und lass uns nicht abirren, O Rechtleitender,
Ya Allah, lass uns festhalten an Deinem Din al Haqq(Islam),
Ya Allah,lass uns festhalten an Deinem Weg und der Sunnah des Propheten Muhammad saws,
Ya Allah, lass uns festhalten an unseren Ahl as Sunnah Ulema und Awiliyya,
Ya Allah, rechtleite uns, vergib uns, sei uns barmherzig, hab Mitleid mit uns, wende Dich nicht ab von uns,
Ya Allah, verschönere unser Benehmen und Charaktereigenschaften,
Ya Allah, mehre unser Wissen, damit wir danach handeln,
Ya Allah, bewahre uns vor unseren Egos, bewahre uns vor dem Unglauben, bewahre uns vor Heuchelei, bewahre uns vor Neuerungen, bewahre uns vor der Irreleitung und den großen Sünden.Amin. Al Fatihah.


Imâm an-Nawawî kommentiert:

„Der äußerliche Sinn dieser Hadîthe [n: Muslim überliefert mehrere] bekräftigt den Standpunkt der islamischen Orthodoxie, daß niemand für seine Gehorsamstaten eine Belohnung oder das Paradies verdient. Was Allahs, des Allerhöchsten, Worte ,Geht in den (Paradies)garten ein für das, was ihr zu tun pflegtet‘ (Qur ‚â n, Sûra 16 an-Nahl 32) und , Siehe, das ist der (Paradies)garten. Er ist euch zum Erbe gegeben worden für das, was ihr zu tun pflegtet ‚ (Qur ‚â n, Sûra 7 al-A´râf 43) und ähnliche Verse betrifft, die darauf hinweisen, daß man durch tugendhafte Werke ins Paradies eingeht, so widersprechen sie nicht diesen Hadîthen. Vielmehr ist die Bedeutung dieser Verse, daß man wegen der Werke ins Paradies eingeht, obgleich göttlich gewährter Erfolg ( taufîq ) dabei, diese Werke zu vollbringen, und rechtgeleitet zu sein, um dabei aufrichtig zu sein, sowie ihre Annahme eine Barmherzigkeit Allahs, des Allerhöchsten, und Seine Gunst sind.“Yahyâ ibn Scharaf an-Nawawî, Sahîh Muslim bi-Scharh an-Nawawî , 18 Bde., 1349/1930 Nachdruck, 18 Bde. in 9, Dâr al-Fikr, Beirut, 1401/1981, 17, 160-61.

Anmerkung dazu :

Warum poste ich diese Aussage 2mal ?

Ich hatte diese Erläuterung von Shaykh Muhammad al Yaqoubiyy rahmatullah alayh gelesen auf englisch,als Shaykh Raza Khan al Barelwi rahmatullah alayh verteidigte, worauf er rahmatullah alayh sagte am Ende: Die Gehorsamstaten stehen im Kontext des Imans, aber solange nicht die Absicht und die geistige Arbeit ausgerichtet ist, ist es zwar eine Gehorsamstat, aber ohne aufrichtige Absicht.

Daher habe ich dies nochmals gepostet, weil die gleiche Aussage aus zwei Blickpunkten betrachtet werden sollten.


Das Buch der Weisheit

Das Buch der Weisheit
Al-Hikam al-´Ata ‚iyya

Übersetzung und Kommentar

Nuh Ha Mim Keller

Unendlichkeit ist die Heimat, aus der Allah die Seele gebracht und dann wieder durch die Zunge Seines Gesandten – Allah segne ihn und gebe ihm Heil – aus ihrer Verbannung hergerufen hat. Die traditionelle islamische Spiritualität beschäftigt sich mit der Antwort auf diesen Aufruf und hebt das Herz aus der Enge des Ich in die Unbegrenztheit des Wissens und der Liebe zum Göttlichen.

Die Leute haben viel über das Sûfitum gesprochen und geschrieben, wie der Wissenszweig bekannt ist, aber wie vielleicht in diesem Zusammenhang am leichtesten zu verstehen ist, habe ich daran gedacht, damit anzufangen, die Weisheitssprüche, das klassische Handbuch der geistlichen Entwicklung, al-Hikam al-´Atâ ‚iyya oder das „Buch der Weisheiten“, des ägyptischen Meisters Ibn ´Atâ ‚i-Llâh zusammen mit etwas an Kommentar zu übersetzen. Er – Allah habe Wohlgefallen an ihm – schreibt für diejenigen, die eine Tarîqa oder einen wirklichen Pfad und Scheich haben, obgleich seine Worte auch für andere interessant sein können. Er sagt:

1. Ein Kennzeichen davon, daß man noch auf eigene Werke vertraut, ist, daß sich bei einem Fehltritt die Hoffnung vermindert.(1)

Das Buch beginnt mit diesem grundlegenden Weisheitsspruch, weil es zum Adab oder „richtigen Weg“ des Reisenden auf dem spirituellen Pfad gehört, sich auf den Tauhîd oder die „Göttliche Einheit“ zu konzentrieren, was in diesem Zusammenhang bedeutet, sich auf Allah zu verlassen, nicht auf Werke, da

„doch Allah euch und das, was ihr tut, erschaffen hat “ (Qur ‚â n, Sûra 37 as-Sâffât 96) .

Die Methode des geistlichen Aufstiegs ist dreifach und besteht aus Wissen ( ´ilm ), Handeln ( ´amal ) und dem sich daraus ergebenden Zustand ( hâl ), der von Allah gewährt wird.

Wissen bedeutet hier alles, was uns durch den Propheten – Allah segne ihn und gebe ihm Heil – übermittelt worden ist, was der Inhalt des Göttlichen Gesetzes oder der Scharî´a ist. Die Anwendung dieses Wissens, innerlich und äußerlich, mit Herz und Gliedern, ist der geistliche Pfad oder die Tarîqa . Der sich daraus ergebende Zustand, daß man das Herz Allah nahebringt und so Ihm nahekommt, ist das Dämmern der Göttlichen Gegenwart über der Seele, was von den Sûfîs als „letzte Wahrheit“ oder Haqîqa bezeichnet wird.

Ibn ´Atâ ‚i-Llâh, als geistlicher Führer, beschäftigt sich in diesem Werk mit dem zweiten Moment dieses Aufstiegs, demjenigen von Weg und Werken, und daher beginnt er sein Buch damit, daß er den Reisenden wissen läßt, daß die Angelegenheit seines geistlichen Fortschritts allein in Allahs Hand liegt. Entmutigung bei den unvermeidlichen Fehlern, die man auf dem Pfad macht, ist ein Zeichen, daß man sich mehr auf seine Taten verläßt als auf Allah.

Werke, gleich ob Gebet, Dhikr oder Allahs „Gedenken“, Dschihâd oder Fasten bringen einen nicht zum erstrebten Ende des Pfades, sondern sind lediglich geeignete Verhaltensweisen vor der Majestät des Göttlichen, während man sich auf dem Pfad befindet. Genau, wie wenn man sein Netz ins Meer auswirft, dies noch keine Fische herausholt, muß man es doch dort lassen, so daß, wenn Allah Fische kommen läßt, sie gefangen werden können; ebenso sind Werke ein Netz, und ihre geistliche Belohnung kommt von Allah. Abû Huraira – Allah habe Wohlgefallen an ihm – hörte den Propheten – Allah segne ihn und gebe ihm Heil – sagen:

„Niemand von euch wird durch seine Werke gerettet werden.“ Jemand fragte: „Und auch du selbst nicht, o Allahs Gesandter?“, worauf dieser erwiderte: „Nicht einmal ich selbst, außer wenn Allah mich mit Barmherzigkeit von Sich bedeckt. Aber bemüht euch, das Rechte zu tun und zu sagen.“(2)

Imâm an-Nawawî kommentiert:

„Der äußerliche Sinn dieser Hadîthe [n: Muslim überliefert mehrere] bekräftigt den Standpunkt der islamischen Orthodoxie, daß niemand für seine Gehorsamstaten eine Belohnung oder das Paradies verdient. Was Allahs, des Allerhöchsten, Worte ,Geht in den (Paradies)garten ein für das, was ihr zu tun pflegtet‘ (Qur ‚â n, Sûra 16 an-Nahl 32) und , Siehe, das ist der (Paradies)garten. Er ist euch zum Erbe gegeben worden für das, was ihr zu tun pflegtet ‚ (Qur ‚â n, Sûra 7 al-A´râf 43) und ähnliche Verse betrifft, die darauf hinweisen, daß man durch tugendhafte Werke ins Paradies eingeht, so widersprechen sie nicht diesen Hadîthen. Vielmehr ist die Bedeutung dieser Verse, daß man wegen der Werke ins Paradies eingeht, obgleich göttlich gewährter Erfolg ( taufîq ) dabei, diese Werke zu vollbringen, und rechtgeleitet zu sein, um dabei aufrichtig zu sein, sowie ihre Annahme eine Barmherzigkeit Allahs, des Allerhöchsten, und Seine Gunst sind.“(3)

Der wahre geistliche Pfad ist einer der Dankbarkeit. Abû Sulaimân ad-Dârânî pflegte zu sagen: „Wie kann ein vernünftiger Mensch auf seine Werke stolz sein, wenn seine Werke nur ein Geschenk von Allah sind und ein Segen von Ihm, für die er Ihm zu danken hat?“(4) Und Abû Madyan sagt: „Die Niedergeschlagenheit des Sünders ist besser als das Frohlocken des Gehorsamen.“(5)

Ibn ´Atâ ‚i-Llâh setzt in seinem Weisheitsspruch den Reisenden davon in Kenntnis, sich nicht vor dem wahren Pfad durch seinen eigenen hohen Vorsatz zu verhüllen. Während irâda oder „Wollen“ durch den Weg vorausgesetzt, das Wort murîd oder „Schüler“ tatsächlich davon abgeleitet ist, sublimiert es der Pfad schließlich durch den Tauhîd in sein Gegenteil, wobei er aufzeigt, daß es eine bloße Ursache ist, verbunden dem Aufstieg der Seele nicht aus logischer Notwendigkeit heraus, sondern aus Allahs reiner Freigebigkeit. Aus diesem Grund bezeichnen einige Scheichs einen Reisenden von dem erstgenannten geistlichen Ausgangspunkt aus einen Murîd oder „Wollenden“, und einen von letzterem aus einen Faqîr oder „Bedürftigen“. Der Prophet Mose – Heil und Segen seien auf ihm – sagte, als er in das Land Midian gelangte:

„Mein Herr, ich bin dessen bedürftig, was Du auch immer an Gutem zu mir herabsendest “ (Qur ‚â n, Sûra 28 al-Qasas 24) .

Diese bescheidene Aufrichtigkeit gehorsamer Knechtschaft, oder wir könnten sagen, Realismus, befähigt den ernsthaften spirituellen Reisenden, sowohl von seinem Guten als auch von seinem Bösen Nutzen zu ziehen. Er hat Nutzen von seinem Guten, indem er es als nicht von sich selbst kommend sieht, da Abû Bakr al-Wâsitî sagt: „Was Allahs Abscheu am nächsten steht, ist es, das Ich und dessen Handlungen anzuschauen“(6), das heißt, weil es dem Tauhîd widerspricht, da Allah sagt:

„Was ihr an Gunst erfahrt, ist von Allah “ (Qur ‚â n, Sûra 16 an-Nahl 53) .

Und er hat Nutzen von seinem Bösen durch seinen Glauben ( îmân ), daß es böse ist, was an sich selbst eine Handlung des Gehorsams ist, und dadurch, es zu bereuen, was Allah, den Allerhöchsten, erfreut. Anas ibn Mâlik – Allah habe Wohlgefallen an ihm – überliefert vom Propheten – Allah segne ihn und gebe ihm Heil – die folgenden Worte:

„Allah freut sich wahrlich mehr über die Reue Seines Dieners, wenn dieser sich zu Ihm zurückwendet, als jemand von euch auf seinem Reitkamel in einer wasserlosen Wüste, wenn dieses ihm mit seinem Nahrungs- und Wasservorrat davonläuft und er alle Hoffnung verloren hat, es wiederzufinden, dann zu einem Baum kommt, in dessen Schatten er sich hinlegt, ohne die Hoffnung, sein Reittier jemals wiederzusehen. Während er dort liegt, findet er es plötzlich bei ihm stehend, da ergreift er sein Halfter und spricht außer sich vor Freude: ,O Allah, Du bist mein Diener, und ich bin Dein Herr‘, indem er sich vor übergroßer Freude verspricht.“(7)

Das Geheimnis der Reue ( tauba ) auf dem geistlichen Pfad ist, daß ihr mit göttlicher Freude von Allah, dem Allerhöchsten, begegnet wird. Abu l-Hasan asch-Schâdhilî, der Scheich von Ibn ´Atâ ‚i-Llâhs Scheich, pflegte täglich zu beten: „Wenn wir Dir ungehorsam sind, dann erweise uns eine noch vollkommenere Barmherzigkeit, als wenn wir Dir gehorsam sind.“ (8)

Ibn ´Atâ ‚i-Llâh schrieb diesen ersten Weisheitsspruch seines Buches der Weisheiten , um den Reisenden davon in Kenntnis zu setzen, daß, wenn auch Fehler vorkommen, doch Arbeit geleistet werden muß: sich in Reue zu Allah zu wenden, zu erkennen, daß Allah großmütig ist, und Vertrauen darauf zu haben, daß vom geistlichen Pfad das Beste erlangt wird.

Das Kennzeichen, daß man auf Allah vertraut, ist, daß seine Hoffnung unvermindert ist. Das Kennzeichen, daß man sich auf sein Ich verläßt, ist, daß es sich emporschwingt, bis es einen Fehltritt gibt, wenn es aus verletztem Stolz abstürzt. Entmutigung auf dem Pfad bedeutet, daß man die göttliche Allmacht nicht begriffen hat, während Gewißheit auf dem Pfad und gegenüber seinem Herrn zum Adab derjenigen gehört, die Allah kennen.

Quelle: ISLAMICA MAGAZINE, Winter 2003, Nr. 10, S. 83 f.

Übertragen aus dem Englischen von ´Abdullâh Frank Bubenheim

(1) Ibn ´Atâ ‚ Allâh, Bedrängnisse sind Teppiche voller Gnaden, übersetzt und eingeleitet von Annemarie Schimmel, Verlag Herder, Freiburg im Breisgau 1987.

(2) Sahîh Muslim 4.2169, Nr. 2816.

(3) Yahyâ ibn Scharaf an-Nawawî, Sah îh Muslim bi-Scharh an-Nawawî , 18 Bde., 1349/1930 (Nachdruck, 18 Bde. in 9, Dâr al-Fikr, Beirut, 1401/1981), 17, 160-61.

(4) Zakariyyâ al-Ansârî, Mustafâ al-´Arûsî und ´Abd al-Karîm al-Quschairî, Natâ ‚idsch al-afkâr, 4 Bde., Kairo, 1290/1875 (Nachdruck, ´Abd al-Wakîl ad-Durûbî, o.D.), 1.114.

(5) Schu´aib Abû Madyan al-Ansârî und al-´Arabî asch-Schauwar, Al-Minan ar-rabbâniyya al-wahbiyya fi l-ma ‚âthir al-Ghauthiyya , Ed. Muhammad al-Hâschimî (als Dîwân al-Qutb ar-Rabbânî al-´ Ârif bi-Llâg al-Ghauth as-Samadânî asch-Schaikh Sayyidî Schu´aib Abû Madyan […]), Matba´a at-Taraqqî, Damaskus, 1357/1958, 50.

(6) Abû ´Abd ar-Rahmân as-Sulamî, ´Uyûb an-nafs wa-adwiyatuhâ , Ed. Muhammad Amîn al-Fârûqî, Dâr al-´Urûba, Damaskus, 1418/1997, 39.

(7) Muslim 4.2104: 2747.

(8) Abu l-Hasan asch-Schâdhilî und andere Scheichs der Schâdhiliyya-Tarîqa, Invocations of the Shadhili Order, herausgegeben und übersetzt von Nûh Hâ Mîm Keller, Dâr Abu l-Hasan, ´Ammân, 1418/1998, 27

Tauhid.net

dies postete Malik al Hanafi plus seine Signatur:
„Oh mein Sohn, du musst mit den Leuten des Sufismus sitzen, weil sie wie eine Quelle des Wissens sind und das Gedenken an ALLAH in ihrem Herzen bewahren.“

Imam Ahmad ibn Hanbal
(Tanwir al Qulub Seite 405)


1.Im Buch Allahs heisst es :
Es gibt keinen Zwang im Glauben. (Der Weg der) Besonnenheit ist
nunmehr klar unterschieden von (dem der) Verirrung. Wer also falsche Götter verleugnet, jedoch an Allah glaubt, der hält sich an der festesten Handhabe, bei der es kein Zerreißen gibt.Und Allah ist Allhörend und Allwissend.“ (Surah al-Baqarah 2, Vers 256)

2.Der Gesandte Allahs saws sagte:
„Der Kopf der Sache ist Islam, sein Pfeiler ist das Gebet und die Spitze des Höckers ist der Dschihad auf dem Wege Allahs.“,überliefert von at-Tirmidhi 7/281, ibn Madscha 2/1314,

3.Der Gesandte Allahs saws sagte:Lernt, lernt und wenn ihr gelernt habt, dann handelt danach, überliefert ad Darimi in as Sunan,

4. Shaykh Abu Hamid al Ghasali rah sagte über Verwerflichkeit der(rationalen oder mystischen) Philosophie:So unterscheiden die Philosophen(ahl al falsafa ,von der Mehrheit der Ahl as Sunnah) nicht durch eine(durch die Shar´iah gerechtfertigte) andere Wissenschaft(ilm),sondern durch ihre Lehre(der Irreleitung), von denen eine Bedeckung der Wahrheit(einer oder mehrere Iman -Inhalten) und manche ene Neuerung(bidaah) enthalten“,überliefert in Ihya Uloom ad Deen 1/80,

Die 70 größten Sünden, Teil 1

Veröffentlicht: 26. Oktober 2011 in Die Medizin des Herzens

70 Major Sins – By Imam Adh-Dhahabi
Allah sagte: Wahrlich, Allah vergibt nicht, dass man Ihm etwas beigesellt, und Er vergibt alles andere als dies (al-Nisa4:48 and 116)

Die 70 größten Sünden(kaba´ir)
01. Allah etwas beizugesellen,
02. Mord
03. Praktizieren von Magie
04. nicht zu beten
05. Zakat nicht zu zahlen,
06.nicht zu fasten an einem Fastentag im Ramadan,
07.die Hajj nicht verrichten, obwohl es möglich ist,
08. respektlose Umgangsformen gegenüber den Eltern,
09. Ableugnung der Verwandten,
10. Unzucht und Ehebruch,
11. Homosexualität,
12. Geben nd Nehmen von Zinsen(riba),
13. das unrechtmäßige Konsumieren des Eigentums des Vollwaisen,
14. das Lügen über Allah und Seinem Gesandten saws,
15. Fahnenflucht vom Schlachtfeld,
16. Ein politischer Verantwortlicher, welcher seine Untergebenen betrügt und sie ungerecht behandelt,
17. Falscher Stolz und Arroganz,
18. Falschschwürerei,
19. Das Trinken, kaufen, und Verkaufen von Khamr(Berauschendes)
20. das Auffordern, Unterstützen und Vrteidgen von Glücksspiel,
21. Rufmord an unschuldigen Frauen betreiben, unterstützen, fordern und fördern dessen,
22. sich von den Schlachtfeldern des Krieges davon schleichen,
23. Diebstahl,
24. Strassenraub,
25. Annehmen von falschen Schwüren,
26. Das Fördern, Fordern und Unterstützen von Unterdrückung,
27. Unerlaubter Zugewinn(Schwarzarbeit)
28. den Rechtum unrechtgemäßig zu konsmieren,
29. Das Begehen von Selbstmord,
30. Unablässiges Lügen,
31. Ungerecht richten,
32. Annehmen von Bestechungsgeldern,
33. Frauen, welche Männer imitieren und Männer , welche Frauen imitieren,
34. Ein Betrüger zu sein,
35. Eine geschiedene Ehefrau zu heiraten, indem man behauptet, dass dies erlaubt wäre für den Ehemann,
36.sich nicht zu schützen vor Urin,
37. Augendienerei,
38. Das Lernen des islamischen Pflichtwissens indem man jenes für weltliche Dinge mißbraucht,
39. Mißbrauch von Vertrauen,
40. Vorhaltungen gegenüber anderen zu machen, indem man ihm seine erbrachten Leistungen vorhält,
41. Ableugnen der Göttlichen Vorherbestimmung,
42.Zuhören von privaten Gesprächen,
43. Geschichten erzählen,
44. Verfluchen,
45. Brechen von Verträgen(gilt vor allem für Muslime, wenn sie sich in den Länder des Vertrages, arab. dar al ahd, befinden)
46. Glauben an gute Omen und Astrologie,
47.das schlechte Benehmen der Ehefrau gegenüber ihrem Ehemann und umgekehrt,
48. das erstellen von Statuen und Idole,
49. das Lamentieren, wenn man ene Prüfung erlebt,
50. Andere ungerecht behandeln,
51. anassend sein gegenüber Frauen, Schwachen und Tieren,
52. sich beleidigend gegenüber den Nachbarn zu verhalten,
53. sich herablassend und beleidigend gegenüber Muslimen zu verhalten,
54. Menschen zu beleidigen und ihnen gegenüber eine arrogante Haltung einzunehmen,
55. das Tragen von Kleidung mit herablassenden falschen Stolz,
56. Männer, welche Seide und Gold tragen,
57. Ein Sklave, welcher von seinem Meister(gilt auch im übertragenden Sinne in der Beziehung zwischen dem Diener Allahs und dem Schöpfer)
58. das Schlachten von Opfertieren, indem man einen anderen Namen als Allah widmet,
59. zu wissen, dass die Elternschaft besteht und trotzdem jmd. anderen zuschreibt,
60. gewalttätig zu disputieren und argumentieren,
61. Wasser zurückzuhalten,
62. das Verkürzen des Maßes von realem Gewicht,
63.sich sicher fühlen von Allahs Plan,
64. das Beleidigen von Allahs rechtschaffenen Freunden (awiliyya),
65.nicht an den Gemeinschaftsgebeten teilzunehmen ohne Entschuldigung,
66. das regelmäßige und absichtliche Verpassen der Freitagsgebete ohne Entschuldigung,
67. das Nichtbeachten der Erben, indem man deren Rechte beim Testament unterläuft
68. andere zu betrügen und das Übel aufzutragen,
69. Spionieren für die Feinde der Muslime,
70. das Verfluchen der Prophetengefährten