Archiv für Juni, 2011

Weisheiten des Islams

Veröffentlicht: 30. Juni 2011 in Uncategorized

Über das Gedenken Allahs :

Die Gotteskrieger des Tasawwuf :

Rat an die Jugend
von Shaykh Riyyadh ul Haqq:

Seltsame Beschreibung Ashraf Thanwis :

Janaza von Sayyid Muhammad Alawi al Maliki al Hasani rah :

Shaykh Yaqoubiyy rah against Wahhabiyya :

Die Zwietracht der Google Shaykhs , engl.:

Brüder und Geschwister , schaut Euch bitte diese Videos an und macht Du´a .

ws

Einige interessante Videos

Veröffentlicht: 30. Juni 2011 in Uncategorized

Über das Gedenken Allahs :http://www.youtube.com/watch?v=jDB8oUUkE6E&feature=BFa&list=PLA96A19D8F06FF957&index=7

Die Gotteskrieger des Tasawwuf :

Rat an die Jugend
von Shaykh Riyyadh ul Haqq:

Die Zwietracht der Google Shaykhs , engl.:

Brüder und Geschwister , schaut Euch bitte diese Videos an und macht Du´a .

ws


As Salamu alaykum wa rahmatullah wa barakatuhu ,

Ich möchte hier klarstellen , dass ich meine Kritik insbesonders gegen die christlichen Missionare richtet und ich nicht alle Christen verachte , auch wenn meine Formulierung etwas sehr scharf sind.

immer wieder kommt es dazu , dass es christliche Anhänger gibt , welche behaupten , dass die Muslime „einer falschen Religion(sic!)“ folgen .

Wer es nicht glaubt und meint , der solche sich folgende Links genauer anschauen :
http://www.orientdienst.de/praxis/index.shtml#zeugnis

Weiterhin gibt es eine bedenkliche Tendenz einiger Muslime , welche die These der Gleichwertigkeit der Religionen vertritt .
Darüber hinaus gibt es zahlreiche Berühmtheiten der christlich-evangelikalen Szene , besonders um IDEA , Islaminstitut der Evangelischen Allianz und Ulrich Parzany sowie Frau Schirrmacher, welche unglaublich viele (bewusste)Falschinformationen herausgeben, um den Islam zu diskreditieren .

Daher um der massenmedialen Reizüberflutung Widerstand zu leisten , ist es wichtig die Widersprüche und Fehler innerhalb der Bibel zu kennen und auch um im Dialog mit Missionaren deren Argumente widerlegen zu können .

Das Buch , betitelt als „Der Verrat an Christus“ von Mawlana Rahmatullah Kayranwi rahmatullah alayhi , ins Deutsche übersetzt von Muhammad Bayraktar( möge Allah ihm das Paradies gewähren und ihn in der Nähe des Propheten saws und al Kawthar auferwecken, ist solch ein wirkungsvolle Waffe , dass selbst mir einem ehemaligen Christen die Spucke weggeblieben ist , bei solch rationaler Argumente gegen die Behauptungen der christlichen evangelikalen Missionaren ,
wie von Arche TV , Bibel TV, Idea TV , usw. ist es unmöglich ein Christ zu bleiben .

Was mich begeistert am Buch ist die fundierte Methodik und das tiefere Wissen dieses ehrwürdigen Gelehrten , würde man versuchen zu wollen, eine Inhaltsangabe zu machen , so ist dies meiner persönlichen Meinung unmöglich.

Wer es gelesen hat , wird mir zweifelsfrei zustimmen .

Sollte derjenige oder diejenige , weiteres Interesse dem seien zwei weitere Bücher empfohlen :

1. Zeugnisse der Bibel von Harun Behr ,
2. das Barnabas-Evangelium

Alle drei Bücher ergänzen einander auf vollkommene Art und Weise , so dass jede Kritik an den Muslimen im Hals stecken bleibt .

Über die Widerlegung der Kritik am Barnabas-Evangelium werde ich inscha Allah noch schreiben .

ws

Spendenaufruf für Talmeez Blog

Veröffentlicht: 27. Juni 2011 in Uncategorized

As Salamu alaykum wa rahmatullah wa barakatuhu , liebe Leserschaft ,

Ich muss seit mindestens drei Monaten auf Selbstkostenbasis diesen Blog führen , da dieser auch auch Informationsquelle der religiösen Unterweisung (subhah) meiner beiden Schüler ist und zeitgleich auch eine authentische Quelle der Informationsquelle für Nichtmuslime ist .

Daher ,dass sich die Kosten vervielfacht haben und ich als verantwortliche Einzelperson (plus einiger freiwilliger Mitarbeiter) diesen Blog tragen muss , möchte ich Euch um finanzielle Mithilfe bitten .

Ihr könnt Euch , solltet Ihr Euch entschieden habt zu spenden , so wendet Euch bitte an :tekke-i-kadiriyye@gmx.de bzgl. näherer Infos

Wenn ihr spendet , so schreibt im Verwendungszweck „Talmeez.wordpress.com“

Dies wir zum Kauf von klassischen Meisterwerken als religiöser Untterichtszweck aufgewendet .

ws

1. Hadith des Tages

Veröffentlicht: 25. Juni 2011 in Uncategorized

Von Abd Allah ibn Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, der gesagt hat: Ich war eines Tages hinter dem Propheten, (s.a.s.), und er sagte:
O Jüngling, ich lehre dich einige Worte: Bewahre Allah, dann bewahrt Er dich. Bewahre Allah, dann findest du Ihn vor dir. Wenn du bittest, dann bitte von Allah. Wenn du Hilfe suchst, dann suche Hilfe bei Allah. Und wisse, daß die (gesamte) Gemeinschaft, wenn sie sich versammelte, dir in einer Sache zu nutzen, sie dir nur in etwas nutzt, das Allah schon für dich niedergeschrieben hat, und daß sie, wenn sie sich versammelte, dir in einer Sache zu schaden, sie dir nur in etwas schadet, das Allah schon für dich niedergeschrieben hat. Die Schreibfedern sind hochgehoben und die Seiten getrocknet.

Dies berichtete Tirmidhi, der gesagt hat: es ist ein guter, gesunder Hadith

Abu Dharr rah

Veröffentlicht: 25. Juni 2011 in Uncategorized

ABU DHAR AL-GHIFAARIY
Der Führer der Gegenseite und der Feind des Wohlstandes

Stillvergnügt und fröhlich begab er sich Richtung Makkah. In der Tat, die
beschwerliche Reise und der harte, brennende Wüstensand bereiteten ihm
Schmerzen. Jedoch, das Ziel vor Augen, ließ ihn seine Qualen vergessen und erfüllten
seine Seele mit Glück und Begeisterung.
Er erreichte Makkah verkleidet wie einer der gekommen war um die großen
Götzenfiguren zu umrunden beim geheiligten Haus, der Ka´bah, oder wie ein Passant der
sich verirrt hatte und weitgereist war um Versorgung und Obdach zu suchen.
Wenn die Bewohner von Makkah gewußt hätten das er gekommen war um
Muhammad ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ) zu suchen um ihm zuzuhören,
dann hätten sie ihn sicherlich in Stücke geschlagen. Nicht das er sich davor gefürchtet
hätte, aber vorher wollte er noch diesen Menschen treffen, wegen dem er die brennend
heiße Wüste durchquert hatte, und für den er bereit war sein Leben zu riskieren, denn er
glaubte an ihn und war überzeugt von seiner Ehrlichkeit und der Wahrheit seiner
Botschaft.
Er hörte sich um und sammelte heimlich Information und wenn er irgendwo
jemanden über Muhammad ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ) sprechen hörte,
begab er sich vorsichtig dorthin, bis er schließlich in der Lage war alle Fragmente
zusammen zu tragen die er hier und dort vernahm. Schlußendlich erreichte er den Platz
wo er Muhammad ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ) sehen konnte.
Eines Morgens ging er dorthin und fand den Propheten ( Allah segne ihn und
schenke ihm Heil ) alleine dort sitzen. Er ging zu ihm und sagte, “ Oh mein arabischer
Bruder, guten Morgen. “ Daraufhin antwortete der Prophet ( Allah segne ihn und
schenke ihm Heil ), “ und der Friede sei mit dir, mein Bruder „. Abu Dhar erwiederte
darauf, ´´ Sing mir etwas von dem du immer sprichst.´´ Der Prophet ( Allah segne ihn
und schenke ihm Heil ) antwortete, “ Es ist kein Gedicht das man singt, sondern der
Heilige Qu´ran.“ Abu Dhar sagte, “ Dann rezitiere für mich.“
Der Prophet ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ) fing für ihn an zu rezitieren
und Abu Dhar hörte zu. Kurz darauf rief er,“ Ich bezeuge das es keinen Gott gibt außer
Allah, und das Muhammad Sein Prophet ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ) und
Gesandter ist. “ Der Prophet ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ) fragte ihn
daraufhin, “ Woher kommst du mein Bruder ? “ Abu Dhar antwortete, “ Aus Ghifaar. “
Ein breites Lächeln huschte über die Lippen des Propheten ( Allah segne ihn und
schenke ihm Heil ) und sein Gesicht erfüllte sich mit Erstaunen.
Abu Dhar lächelte ebenfalls, den er wußte ganz genau was der Grund des Erstaunens
beim Propheten ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ) war, denn der Mann der vor ihm soeben den Islam angenommen hatte kam aus Ghifaar. Ghifaar war ein Stamm der
berüchtigt war für Wegelagerei und Raubüberfälle. Diese Leute waren bekannte Diebe
und Verbündete der Nacht und Dunkelheit. Wehe dem, der ihnen des Nachts in die
Hände fiel.
War es möglich das einer von ihnen den Islam annehmen würde, obwohl es noch eine
neue geheime Religion war ?
Abu Dhar selbst erzählte. Der Prophet ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ) hob
erstaunt seine Augenbrauen, ob des Rufes von Ghifaar. Dann sagte er: “ Allah leitet
denjenigen den Er will „. Und in der Tat, Allah leitet wen Er will.
Abu Dhar war einer derjenigen den Allah rechtleiten wollte und für den Er das Beste
wollte. Sein Verständnis war immer auf die Wahrheit gerichtet.
Es ist überliefert das er schon Allah angebetet hatte während der vorislamischen Zeit,
das heißt er rebellierte gegen die Anbetung von Götzen und richtete sich schon damals an
den einen großen Schöpfer.
Darum war es kaum verwunderlich, das er sobald er von dem Erscheinen eines
Propheten hörte, der die Götzenanbetung zurückwies und zur Anbetung an Allah den
erhaben, den Sieger aufrief, sich aufmachte um diesen neuen Propheten von Allah
( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ) zu treffen.
Er nahm den Islam sofort und ohne zu zögern an, und war unter den ersten fünf oder
sechs Konvertiten. Das heißt er konvertierte während der ersten paar Tage, wenn
nicht Stunden zum Islam, also sehr früh in der Tat.Zu der Zeit predigte der Prophet ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ) noch im
Geheimen zu seinen ersten Gefährten. Abu Dhar konnte nichts anderes tun als seinen
Glauben im Herzen zu tragen, Makkah heimlich zu verlassen und zu seinen Leuten
zurückzukehren.
Jedoch, Abu Dhar – sein richtiger Name war Jundub Ibn Janaadah – hatte ein
rastloses und aufrührerisches Temperament. Er wurde geschaffen um gegen jegliche
Unwahrheit und Falschheit zu rebellieren. Jetzt sah er die Falschheit mit eigenen Augen,
leblose Steine aufgehäuft aufeinander. Der Ursprung ihrer Anbetung war lange vor ihrer
Existenz. Gedanken und Köpfe verbeugten sich vor ihnen und die Menschen riefen zu
ihnen: “ Zu Diensten, zu Diensten !“
Er hatte gesehen das der Prophet ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ) den Islam
noch im Geheimen zu predigen bevorzugte, aber er wünschte sich das der Glaube durch
einen lauten öffentlicher Ruf, durch die ehrenwehrten Gefährten vor seiner Abreise
erfolgen würde.
Direkt nach seiner Annahme des Islams wollte er vom Propheten ( Allah segne ihn
und schenke ihm Heil ) wissen: “ Oh Gesandter Allahs, was wünscht Du das ich tun soll “
Der Prophet ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ) erwiederte: “ Geh zurück zu
deinen Leuten und warte auf meine Anweisungen „. Abu Dhar meinte daraufhin: “ Im Namen des Einen, in dessen Händen meine Seele ruht, Ich gehe erst zurück nachdem ich
hier in dieser Moschee den Islam laut und öffentlich verkündet habe !“
Habe ich euch nicht gesagt, das sein Temperament rastlos und aufrührerisches war ?
Im selben Augenblick als Abu Dhar diese neue wunderbare Welt entdeckte, repräsentiert
durch den Propheten ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ) an den er glaubte und mit
dem er nun bekannt war und durch dessen Aufruf, war es da möglich das er
stillschweigend zu seinem Stamm zurückkehrte ? Das ging über seine Fähigkeiten.
Hierauf begab er sich zum geheiligten Haus und rief so laut er konnte. “ Ich bezeuge
das es keinen Gott gibt außer Allah, und das Muhammad sein Gesandter ist. “
Soweit wir wissen, war dies die erste öffentliche Äußerung die den Islam verkündete
und die Arroganz der Quraish herausforderte als sie sie vernahmen. Noch dazu wurde sie
ausgerufen durch einen Fremden, der keinerlei Bekannte, kein Ansehen und keinen
Schutz in Makkah genoss.
Er handelte aus eigenem couragiertem Ermessen, denn er wußte was ihn erwarten
würde. Er wurde von den Götzendienern umringt und niedergeschlagen.
Diese Nachrichten erreichten Al Abbas, den Onkel des Propheten. Er rannte schnell
herbei und konnte Abu Dhar durch einen klugen Schachzug aus seiner Not retten.
Deshalb sagte er ihnen: “ Oh ihr Quraish ! Ihr seid Händler und euer Handelsweg geht
durch das Gebiet der Ghifaar und diese Mann ist einer ihrer Stammesangehörigen. Nehmt
euch in Acht, er könnte sein Volk gegen euch aufhetzen, und sie provozieren das sie eure
Karawanen ausrauben das nächste mal „. Die Quraish kamen wieder zu Sinnen und
ließen von ihm ab.
Nachdem er die Süße des Geschlagenwerdens für die Sache von Allah gespürt hatte,
wollte Abu Dhar Makkah nicht verlassen ohne mehr zu versuchen.
Gleich am nächsten Tag, oder womöglich gar noch am selben Tag, begegnete Abu
Dhar zwei Frauen die die beiden Götzen Usaaf und Naa´lah umrundeten und anbeteten.
Er stand vor ihnen und beleidigte aufs gröbste ihre Götzen. Die Frauen schrien laut auf
und die Leute beeilten sich und kamen um Abu Dhar niederzuschlagen bis er bewußtlos
wurde.
Als er wieder zu sich kam, rief er sofort wieder, das es keinen Gott gibt außer Allah
und das Muhammad ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ) sein Gesandter wäre.
Der Prophet ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ) erkannte
schnell das Naturell seines neuen Schülers, und seine beeindruckende Fähigkeit der
Falschheit zu begegnen. Jedoch, die Zeit des öffentlichen Aufrufs zum Islam war noch
nicht gekommen, darum forderte er Abu Dhar erneut auf zu seinen Leuten
zurückzukehren und zu warten bis er den Aufruf zur neuen Religion vernahm um dann
seine im zugedachte Rolle zu spielen.Abu Dhar kehre also zurück zu seinen Leuten und zu seinem Stamm und erzählte
ihnen vom Propheten ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ), der die Leute
aufrief nur Allah anzubeten und um sie zu edler Gesinnung zu führen. Einer nach dem
anderen von seinen Leuten trat zum Islam über. Aber die Bani Ghifaar alleine genügten
ihm nicht, er wandte sich an die Bani Aslim um dort sein Licht zu verbreiten.
Die Zeit verging und der Prophet ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ) wanderte
nach Madinah aus mit den Muslimen um sich dort niederzulassen.
Eines Tages begrüßte die Stadt einen langen Zug von Menschen die zu Fuß und auf
Pferden gekommen waren. Ihre Füße wirbelten viel Staub auf und machten Lärm. Hätte
man nicht ihr lautes Rufen : “ Allahu Akbar “ vernommen, hätte man meinen können eine
Armee der Götzendiener ist im Anmarsch. Ihr Ziel war die Moschee des Propheten
( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ). Diese Parade bestand aus zwei Stämmen, den
Bani Ghifaar und den Bani Aslim. Durch Abu Dhar wurden sie Muslime und waren nun
alle hier: Männer, Frauen, Alte, Junge und sogar Kinder!
Ohne Zweifel, das Erstaunen des Propheten (Allah segne ihn und schenke ihm Heil )
nahm immer mehr zu. In der Vergangenheit war er überrascht, als er Zeuge wurde wie
einer vom Stamm der Ghifaar seinen Übertritt zum Islam verkündete. An diesem Tage
brachte er sein Erstaunen zum Ausdruck und rief: “ Allah leitet den recht, den er will “
Aber jetzt war der ganze Stamm gekommen als Muslime. Sie hatten einige Jahre
unter dem Banner des Islams gelebt, geleitet von Allah unter Abu Dhar. Nun waren sie
zusammen mit den Bani Aslim hier.
Die früheren Verbündeten des Teufels, die allbekannten Bandenräuber, waren jetzt
Verbündete der Wahrheit und große Männer mit großen Taten.
Ist es nicht wahr das Allah den leitet mit dem er zufrieden ist ? Der Prophet ( Allah
segne ihn und schenke ihm Heil ) blickte in ihre Gesichter mit Augen voller Freude,
Zärtlichkeit und Liebe. Er sah zu den Bani Ghifaar und sagte, “ Möge Allah den Ghifaar
vergeben.“ Dann wandte er sich an die Bani Aslim und rief, “ Möge Allah Frieden
verleihen an die Aslim.“
Das ist Abu Dhar, dieser grandiose Verbreiter des Islam, halsstarrig, unnachgiebig
und schwer zu besiegen. Würde der Prophet ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil )
ihn nicht besonders herzlich begrüßen ?
In der Tat, seine Anerkennung war reichhaltig und seine Begrüßung gesegnet. Er war
dabei an seiner Brust die ehrenhaftesten, respektvollsten und höchsten Auszeichnung zu
tragen – und nicht nur er, sondern seine ganze Geschichte – . Generationen und
Jahrhunderte gingen vorüber, aber die Meinung des Propheten ( Allah segne ihn und
schenke ihm Heil ) über Abu Dhar wird bei den Menschen immer in Erinnerung bleiben:
“ Weder auf der Erde, noch unter dem Himmelszelt gab es je einer wahrhaftigere Zunge
als die von Abu Dhar.“Der Prophet ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ) bestimmte die Zukunft seines
Gefährten und resümierte sein ganzes Leben in diesen kurzen Zeilen. Mutige und
verwegene Wahrhaftigkeit waren die Essenz von Abu Dhar´s Leben. Die Wahrhaftigkeit
seiner inneren Seele sowie seiner äußeren Erscheinung. Die Wahrhaftigkeit seines
Glaubens sowie seiner Zunge. Die Wahrhaftigkeit bestimmte sein Leben. Er betrog
weder sich selbst noch andere, und erlaubte niemanden ihn zu betrügen.Seine Wahrhaftigkeit war keine stillschweigende Angelegenheit. Laut Abu Dhar ist
Wahrhaftigkeit niemals still. Wahrhaftigkeit ist gleichbedeutend mit Offenheit und
Aufmerksamkeit, Aufmerksamkeit der Wahrheit gegenüber und Herausforderung an die
Falschheit, Unterstützung von Gerechtigkeit und Widerlegung des Falschen.
Wahrhaftigkeit ist ein angemessener Verbündeter der Wahrheit und ein mutiger
Ausdruck davon. Beides zusammen beschleunigen sie diese Schritte.
Der Prophet ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ) konnte in seiner weisen
Vorraussicht sehen – über all die Entfernung hinweg in die Zukunft –welchen
Schwierigkeiten Abu Dhar gegenüberstehen würde, auf Grund seiner Wahrhaftigkeit und
Standhaftigkeit. Deshalb forderte er ihn immer wieder zu Besonnenheit und Geduld auf.
Einmal sagte er zu ihm,“ Oh Abu Dhar ! Was würdest du tun wenn einmal eine Zeit
käme wo du siehst wie sich Befehlshaber die Kriegsbeute an sich reißen ? “ Darauf sagte
er, “ Ich schwöre bei Allah, der dich mit der Wahrheit sandte, das Ich solche Leute mit
meinem Schwert töten werde!“ Der Prophet ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil )
sagte zu ihm, “ Soll ich dich eines besseren belehren ? Sei geduldig, solange bis wir uns
wieder treffen. “
Warum fragte der Prophet ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ) ihn diese
spezielle Frage ? Befehlshaber, Geld ? Diese Frage gab ihm den Anstoß sein Leben dem
zu widmen wozu er bestimmt war, und genau diese Probleme würde er in der Zukunft in
der Gesellschaft vorfinden.
Der Prophet ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ) wußte das; deshalb stellte er
ihm diese spezielle Frage um ihm diese präzise Anweisung geben zu können: “ Sei
geduldig solange bis wir uns wieder treffen.“
Abu Dhar bewahrte diese Anweisungen von seinem Lehrer und Propheten ( Allah
segne ihn und schenke ihm Heil ) ohne sie je zu vergessen. Aus diesem Grund trug er
niemals ein Schwert bei sich wenn er auf solche Befehlshaber traf, die sich am Gut der
Allgemeinheit bereicherten. Jedoch, er ließ ihnen keine Ruhe und verschwieg niemals
solche Ungerechtigkeiten.
Und in der Tat, obwohl der Prophet ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ) im
verboten hatte ein Schwert gegenüber solchen Menschen zu ziehen, verbot er ihm nicht
seine scharfe und wahrhaftige Zunge zu benützen. Und dies tat Abu Dhar.
Die Ära von Muhammad ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ) , Abu Bakr und
Umar ging vorüber mit all seiner Erhabenheit über alle weltlichen Versuchungen.
Weder die begehrlichsten, verleitesten oder habgierigsten Seelen fanden einen Weg für
ihre habgierigen Wünsche. Zu dieser Zeit gab es keine Abweichung die Abu Dhars scharfer Zunge bedurfte. So lange der Amir der Gläubigen, Umar Ibn Al-Khattab lebte,
waren Muslime, Befehlshaber, und sogar die wohlhabenden Leute angehalten ein
bescheidenes, anspruchloses, geschmackvolles und gerechtes Leben zu führen, fast
jenseits des menschlichen Fassungsvermögen. Kein Befehlshaber des Kalifs, weder in
Irak, Syrien, Yemen oder sonstwo in dieser Gegend, konnte eine Süßigkeit essen, welche
unerschwinglich für den Normalbürger war, ohne das diese Nachricht nicht in Kürze
Umar erreicht hätte, der denjenigen umgehenst nach Madinah beordert hätte, wo er sich
einer harten Strafe ausgesetzt gesehen hätte.
Deshalb lebte Abu Dhar glücklich und ohne Probleme, mit innerem Frieden, solange
Umar der Amir der Gläubigen war. Nichts ärgerte Abu Dhar mehr als der Mißbrauch von
Macht und das Monopol von Reichtum. Umar´s strenge Kontrolle über Macht und seine
gerechte Verteilung des Wohlstandes, erlaubte ihm in Beschaulichkeit und Zufriedenheit
zu leben.
Dies alles ermöglichte ihm sich Allahs Anbetung hinzugeben und sich anzustrengen
auf dem Wege Allahs, nie still zu sein wenn es irgendwo einen Übergriff gab, was
äußerst selten vorkam.
Jedoch eines Tages verließ einer der gerechtesten und großartigsten Herrscher den
die Menschheit je erlebt hatte diese Welt, und hinterließ eine riesige Lücke, die
unvermeidliche Reaktionen hervorrief, jenseits jeglicher menschlicher Vorstellung.
Die muslimischen Feldzüge setzten sich fort, und brachten weitere Regionen unter
islamische Herrschaft. Zu dieser Zeit traten ehrgeizige Wünsche und Verlangen nach
Komfort und Luxus auf. Durch diese Anläße erkannte Abu Dhar die drohende Gefahr.
Die Fahnen der persönlichen Ehre waren drauf und dran diejenigen zu versuchen die
bisher die Fahne von Allah hochgehalten haben. Ein Leben von falschem Glanz und
wilder Arroganz trat in Erscheinung, um diejenigen zu versuchen die bisher ein Leben
der guten Taten bevorzugt hatten.
Geld – von Allah geschaffen um seinen Dienern gehorsam zu sein und der
Menschheit Nutzen zu bringen – war kurz davor sich in einen tyrannischen Meister zu
verwandeln. Ein Meister von wem ? Den Gefährten des Propheten.
Der Prophet ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ) verstarb als sein Schild
verpfändet war, obwohl große Mengen von Kriegsbeute unter seiner Aufsicht waren. Die
Vorzüglichkeit dieser Erde – geschaffen von Allah für die Menschheit mit all ihren
Rechten über sie, und in gegenseitiger Übereinstimmung – war drauf und dran sich in ein
Monopol und Sonderrecht zu verwandeln.
Macht – eine Verantwortung die fromme Menschen erzittern ließ vor der
schrecklichen Abrechnung im Jenseits – veränderte sich in eine Art Autorität, Wohlstand
und destruktivem Luxus.
Abu Dhar realisierte dies sehr bald. Er suchte nicht nach seinen Aufgaben oder
Verantwortung, sondern zückte sein Schwert und schwenkte es durch die Luft, und
machte sich auf die Gesellschaft mit seinem Schwert aufzusuchen. Doch schon bald
erinnerte er sich der Worte des Propheten ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ), und
steckte sein Schwert wieder ein. Ihm fiel wieder ein, das der Prophet ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ) ihm sagte, er solle sein Schwert nicht gegen einen Muslim
ziehen.
“ Keinem Gläubigen steht es zu, einen anderen Gläubigen zu töten, es sei denn aus
Versehen… “ ( 4:92 )
Seine Funktion war nicht zu kämpfen sondern sich zu widersetzen. Das Schwert war
nicht geeignet etwas zu ändern oder zu reformieren, aber das wahrhaftige, ehrliche und
tapfere Wort war die richtige Waffe. Das gerechte Wort verläßt nie den Weg und die
Konsequenzen sind nicht erschreckend. Der Prophet ( Allah segne ihn und schenke ihm
Heil ) sagte einmal als er bei seinen Gefährten saß, das niemand “ Weder auf der Erde,
noch unter dem Himmelszelt eine wahrhaftigere Zunge habe, als die von Abu Dhar.“
Warum sollte jemand ein Schwert brauchen, wenn er über eine wahrhaftige Zunge
und eine ebensolche Überzeugung verfügte ?
Ein einziges Wort von ihm traf das Ziel besser als unzählige Schwerter. Deshalb
mußte Abu Dhar all die Befehlshaber, die Reichen, diejenigen die das weltliche Leben
anbeteten und von ihm abhingen treffen, um als Führer der Religion aufzutreten, der für
diese Leute mehr Gefahr bedeutete als ein Steuereintreiber. Prophetenschaft und nicht
Oberherrschaft, Barmherzigkeit gegenüber Bedrängnis, Demut und nicht
Überheblichkeit. Gleichheit und nicht Ungleichheit. Zufriedenheit gegenüber Geiz.
Genügsamkeit und nicht Luxus und ein Leben der Leichigkeit mit all seinen
Versuchungen.
Abu Dhar zog also aus um sich all diesen Herausforderungen zu stellen, und Allah
wird wahrhaftig zwischen ihm und ihnen richten, und Allah ist der gerechteste aller
Richter.Abu Dhar zog also aus zu den Festen der Macht und des Wohlstandes um eine nach
der anderen anzugreifen. Innerhalb kürzester Zeit wurde er zum Vorbild für die
Arbeiter des Islams und die versammelten Massen. Sogar in den abgelegensten Gebieten,
wo ihn noch niemand getroffen hatte, wurde über ihn gesprochen und er war bekannt und
es dauerte nicht lange bis man überall von ihm gehört hatte und die Menschen kritische
Fragen aufwarfen welche, das Wohlergehen und das weltliche Interesse der Mächtigen
und Wohlhabenden bedrohte.Wenn sich dieser ehrenhafte, rebellische Gefährte ein Sinnbild aussuchen würde für
sich selbst und seine Aktionen, dann könnte er nichts besseres wählen als ein Eisen, ein
glühendes, heißes und flammendes Eisen. Daher wählte er folgende Worte für sein Lied
das als ernster Appell an die Leute galt, und die Menschen wiederholten es wie eine
Hymne, noch lange nach seinem Tod:
Verkünde denjenigen die Gold und Silber horten, eine Warnung vor
glühendem Eisen mit dem ihre Stirn gebrandmarkt wird im Jenseits.
Nie überquerte er einen Berg oder stieg in ein Tal hinab, oder betrat eine Stadt und
stand einem Führer gegenüber, ohne das er diese Worte wiederholte, so oft bis die Menschen ihn mit diesen Worten begrüßten „Verkünde denjenigen die Gold und Silber
horten, eine Warnung vor glühendem Eisen.“
Diese Worte wurden zu seinem Markenzeichen zu seiner Zeit und das Ziel in seinem
Leben. Er sah das Wohlstand angehäuft und an sich gerissen wurde um Macht zu
erreichen durch Überlegenheit und Mißbrauch. Er sah eine überwältigende Leidenschaft
für eine Leben das alles Schöne, Gottesfurcht, Hingabe und Wahrhaftigkeit auslöschte
das in all den Jahren aufgebaut wurde durch die Mission des Propheten ( Allah segne ihn
und schenke ihm Heil )
Als er seine Angriffe startete, began er mit der meist gebieterischen und
schrecklichsten Feste in Syrien, wo Mu’aawiyah Ibn Abi Sufyaan über das fruchtbarste
Land im Reiche des Islams herrschte. Er verteilte bedenkenlos Geld, um sich seine
Zukunft zu sichern indem er unverdiente Privilegien an Leute verteilte, die Einfluß und
Ansehen besassen. Eine Zukunft die er zu verlängern anstrebte.
Dort in Syrien, das Land der überwäligenden Paläste, Ländereien und
Glücksfälle die die letzten Träger der Islamischen Botschaft in Versuchung führte, dort
began Abu Dhar seine Attacken. Abu Dhar wollte das Zentrum der Gefahr konfrontieren,
bevor es alle Muslime ruinierte und zerstörte.
Der Führer der Gegenseite, der die weltliche Macht beabsichtige zu bekämpfen, zog
sein einfaches Gewand an, und machte sich schnell wie der Blitz auf nach Syrien. Die
einfachen Leute hatten kaum gehört das er angekommen war, da rannten sie schon los um
ihn mit großem Enthusiasmus zu begrüßen, ihn zu umringen und wohin er auch ging,
bedrängten sie ihn. “ Oh Abu Dhar bitte erzähle uns ….Oh Gefährte des Propheten ( Allah
segne ihn und schenke ihm Heil ) bitte erzähle uns… “
Mit Scharfblick überblickte er die Menge und sah das die Mehrheit unter Armut
leidete. Dann richtete er seinen Blick nicht weit davon auf eine Gegend wo er viele
Paläste und Ländereien sah. Dann rief er den Leuten zu, “ Ich wundere mich das
diejenigen die nichts zum Essen finden, nicht ihre Schwerter ziehen um zu kämpfen ?“
Doch dann erinnerte er sich an die Ermahnung des Propheten ( Allah segne ihn und
schenke ihm Heil ) den Widerstand und die Rebellion durch Geduld zu ersetzen, und das
Schwert durch die tapferen und wagemutigen Worte zu ersetzen, die Sprache des Krieges
zu verlassen um ihr mit Logik, Argumenten und Überzeugung zu begegnen; den Leuten
zu erklären das sie alle gleich wären, wie die Zähne eines Kammes; das sie alle
gleichberechtigt bezüglich des täglichen Lebens seien; niemand besser wäre als ein
anderer, außer in Sachen Frömmigkeit; und das die Führer als erstes verhungern sollten
wenn die Menschen Hunger leideten, und die letzen sein sollten die ihren Apettit stillten.
Er beschloß mit Hilfe seiner Worte und seines Mutes, eine öffentliche Meinung
hervorzurufen die in allen islamischen Ländern eine hinderliche Kraft hervorbringen
sollte, repräsentiert durch Intelligenz, Unbezwinglichkeit und Stärke, gegenüber den
Führern und den Reichen die abgewichen waren vom wahren Glauben, um die
Entstehung einer Macht und Wohlstandsklasse zu unterbinden.
Innerhalb weniger Tage, verwandelte sich ganz Syrien in einen Bienenstock in den
gerade die Bienenkönigin zurückgekehrt war. Wenn Abu Dhar nur den leisesten Aufruf
zur Revolte gegeben hätte, dann wäre ganz Syrien in Flammen aufgegangen. Aber, wie bereits erwähnt, er fokussierte sein ganzes Interesse darauf, eine ehrbahre öffentliche
Meinung zu schaffen. Seine Worte waren Thema eines jeden Gespräches, egal ob auf der
Straße, in den Moscheen oder in den Versammlungen.
Die Gefahr spitzte sich zu für Abu Dhar, als er mit Mu´aawiyah öffentlich vor den
Menschen diskutierte, über die neuerdings erworbenen Privilegien der Reichen und
Mächtigen.
Jeder der dieser Debatte beiwohnte, erzählte es denjenigen die nicht dabei sein
konnten, so das sich diese Neuigkeiten schnell wie ein Waldbrand verbreiteten.
Abu Dhar, der die wahrhaftigste Zunge auf Erden besaß, so vom Propheten ( Allah
segne ihn und schenke ihm Heil ) selbst beschrieben , erhob sich. Er fragte Mu´aawiyah
nach seinem Reichtum bevor,- und nachdem er Macht erlangte, über sein Haus in
Makkah in dem er lebte, und über die Schlößer die er in Syrien besaß. Dann richtete er
seine Fragen an die Gefährten die Muß´aawiyah nach Syrien begleiteten und nun
Eigentümer von Ländereien und Palästen waren.
Danach rief er ihnen allen zu, “ Seid ihr das, unter denen der Prophet ( Allah segne
ihn und schenke ihm Heil ) lebte, als der Qur´aan offenbart wurde ?“ Er antwortete selbst
darauf, “ Ja, ihr seid das! Der Qur´aan wurde unter euch offenbart. Ihr seid das, die
zusammen mit dem Propheten ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ) all diese
Schauplätze erlebt habt.
Daraufhin fragte er sie wiederum, “ Kennt ihr diesen Vers aus dem Buch von Allah ? “ …
und jenen, die Gold und Silber horten und es nicht für Allahs Weg verwenden –
ihnen verheiße schmerzliche Strafe. An dem Tage, da es ( Gold und Silber ) im
Feuer der Gahannam glühend gemacht wird und ihre Stirnen und ihre Seiten und
ihre Rücken damit gebrandmarkt werden, ( wird ihnen gesagt ) : “ Dies ist, was ihr
für euch selbst gehortet habt; kostet nun, was ihr zu horten pflegtet.“ ( 9: 34-35 )
Mu´aawiyah jedoch wollte die ganze Diskussion damit beenden indem er sagte, das
dieser Vers nur bezüglich der Leute der Schrift ( Juden und Christen ) offenbart wurde.
Daraufhin erwiderte Abu Dhar, “ Nein, er wurde für uns alle offenbart. “
Abu Dhar fuhr damit fort Mu´aawiyah und seinen Gefährten zu raten, ihre
Ländereien, Schlößer, Geld und all ihren Besitz aufzugeben, und nicht mehr zu sparen als
was sie zum täglichen Leben bräuchten.
Diese Neuigkeiten verbreiteten sich schnell unter den Menschen in ihren
Versammlungen und Treffpunkten.
Immer lauter konnte man nun die Hymne von Abu Dhar überall vernehmen:
“ Verkünde denjenigen die Gold und Silber horten, eine Warnung vor glühendem Eisen “
Mu´aawiyah war sich der Gefahr bewußt die ausging von diesem großen, ehrbaren und
rebellischen Gefährten der ihm Angst einflößte. Dennoch schätzte Mu´aawiyah den Wert
von Abu Dhar und fügte ihm keinen Schaden zu, aber er schrieb unverzüglich zum
Kalifen Uthmaan ( Möge Allah mit ihm zufrieden sein ) das Abu Dhar die Menschen in
Syrien aufwiegelte.Uthmaan schickte nach Abu Dhar und beorderte ihn zurück nach Madinah. Abu Dhar
verließ Syrien mit Freundlichkeit, Zuneigung und Ehre. Sein Abschied wurde in einer Art
und Weise zelebriert wie ihn Damaskus bisher noch nicht erlebt hatte.Ich brauche deine Welt nicht ! “ Diese Worte sagte Abu Dhar zum Kalfien Uthmaan
in Madinah, nach einer anhaltenden Unterhaltung zwischen beiden.Nach dieser Unterhaltung und nachdem er all die Neuigkeiten gehört hatte die aus
allen Teilen des Islamischen Reiches zu ihm gedrungen waren, wurde Uthmaan klar, das
Abu Dhar´s Meinung bereits die Massen in Aufruhr versetzt hatte und bereits konkrete
Formen angenommen hatte. Zu diesem Zeitpunkt realisierte Uthmaan die drohende
Gefahr die von Abu Dhar´s Meinung ausging, und er beschloß ihn bei sich in Madinah zu
behalten.
Uthmaan eröffnete ihm seine Entscheidung auf freundliche Art und Weise und sagte
zu ihm,“ Bleib hier bei mir, und du wirst Tag und Nacht mit Segen begnadet sein. “
Daraufhin sprach Abu Dhar den obigen Satz, “ Ich brauche deine Welt nicht.“
Wahrlich, er bedurfte nicht der Welt der Menschen. Er war einer dieser Heiligen die
auf der Suche nach dem Reichtum der Seele waren und ihr ganzes Leben dem Geben
widmeten und nicht dem Nehmen !
Er fragte den Kalifen Uthmaan ( Möge Allah mit ihm zufrieden sein ) ihm die
Erlaubnis zu geben nach Ar-Rabadhah zu gehen, und dieser willigte ein.
Trotz seines heftigen Widerstandes, liebte er die Nähe zu Allah und Seinem
Propheten ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ), war aufrichtig und behielt immer
den Rat des Propheten ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ) in seinem Herzen
niemals ein Schwert zu benutzen. Es war als ob der Prophet ( Allah segne ihn und
schenke ihm Heil ) sein ganzes Leben und Zukunft vorhersehen konnte, und deshalb
schenkte er ihm diesen wertvollen Ratschlag.
Abu Dhar versteckte niemals seinen Verdruß wenn er Menschen sah die die Flamme
des bürgerlichen Widerstands entzündeten, indem sie seine Worte und Meinung benutzen
um ihre leidenschaftlichen Wünsche und hinterlistigen Betrügereien zu befriedigen.
Eines Tages als er schon in Ar-Rabadhah war, kam eine Delegation aus Kufa zu ihm
und wollte ihn überzeugen die Fahne der Revolution gegen den Kalifen zu hissen. Er
konterte mit diesen gewichtigen Worten: “ Bei Allah, wenn Uhtmaan mich kreuzigen
lassen wollte auf einem langen Brett oder gar auf einem Berg, Ich würde dies geduldig
ertragen und gehorchen, denn Allah´s Belohnung würde auf mich warten, und ich würde
es als das Beste für mich ansehen. Und wenn er mich zwingen würde von einem Ende
des Horizonts bis zum anderen zu gehen, Ich würde dies geduldig ertragen und
gehorchen, denn Allah´s Belohnung würde auf mich warten, und ich würde es als das
Beste für mich ansehen.“
Er war ein Mann der nicht an weltlichen Dingen interessiert war, denn er war
gesegnet mit tiefer Weisheit und Einblick von Allah. Er war sich der Gefahr bewußt die
von einem Bürgerkrieg ausgehen würde. Deshalb hielt er sich davon fern. Auf der anderen Seite sah er trotzdem die immense Gefahr wenn geschwiegen würde. Deshalb
hielt er sich auch davon fern. Darum erhob er immer seine Stimme der Wahrheit und der
Ehrlichkeit, aber nie sein Schwert.
Er geriet nie in Versuchung habgierigen Wünschen nachzukommen, noch ließ er sich
von weltlichen Hindernissen abhalten. Abu Dhar folgte immer seinem Motto des wahren
und ehrlichen Widerstandes.
Er verbrachte sein ganzes Leben damit auf die Fehler der Macht und des Geldes
hinzuweisen. Denn Macht und Geld unterliegen der Versuchung. Abu Dhar hatte Angst
das seine Brüder in diese Falle tappen würden – die gleichen Brüder die mit ihm und dem
Propheten ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ) zusammen das Banner des Islams in
die Welt hinausgetragen haben, und er wollte das sie weiterhin die Träger dieser
Botschaft des Propheten ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ) sein würden.
Macht und Geld waren überdies das Rückgrat der Gesellschaft und der Gemeinden,
und würde dies mißbraucht werden, würde das Schicksal der Menschen ernsten und
unmittelbaren Gefahren ausgesetzt sein.
Abu Dhar wünschte so sehr das die Gefährten des Propheten ( Allah segne ihn und
schenke ihm Heil ) nicht zu Befehlshabern oder Gouverneuren ernannt werden würden,
sondern das sie das bleiben würden was sie immer waren: spirituelle Führer auf dem
rechten Weg von Allah für die Menschen.
Er wußte um die Gefräßigkeit des Lebens und des Geldes, und er wußte das sein
Beispiel und das Beispiel von Umar nie wiederkehren würde. Wie oft hatte er den
Propheten ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ) sagen hören und seine Gefährten
davor gewarnt der Versuchung der Macht zu erliegen. “ Es ist eine eidesstattliche
Aussage, und am Tage der Auferstehung wird sie zur Schande und zum Bedauern, außer
für denjenigen der damit begnadet war gerecht zu handeln und seine Aufgabe vollbracht
zu haben.“
Abu Dhar ging so weit, den Kontakt zu seinen Brüdern abzubrechen und sie zu
meiden, aus dem einen Grund weil sie Führer wurden und dadurch zu Reichtum kamen.
Abu Muusaa Al-Ash´ariy traf ihn einmal. Kaum hatte er ihn gesehen, breitete er seine
Arme aus und rief freudig erregt, “ Willkommen Abu Dhar, willkommen mein Bruder. “
Aber Abu Dhar verhielt sich reserviert und sagte nur, “ Ich bin nicht mehr dein Bruder,
Ich war dein Bruder bevor du Verwalter und Gouverneur geworden bist. “
Das gleiche war mit Abu Hurairah als sie sich trafen. Abu Hurairah umarmte ihn und
hieß ihn willkommen, aber Abu Dhar wies ihn von sich und sagte, “ Bist du nicht
derjenige der Gouverneur geworden ist und dann seine Häuser vergrößerte und
Viehherden und Plantagen sein Eigen nannte ?“ Abu Hurairah verteidigte sich damit
diese Gerüchte zu widerlegen und seine Unschuld zu beteuern.
Es hat den Anschein das Abu Dhar einen übertriebenen Standpunkt bezüglich Macht
und Geld vertrat, aber er besaß eine Logik die sich aus seiner Aufrichtigkeit und seinem
Glauben gegenüber herauskristallisierte.Deswegen vertrat Abu Dhar den selben Standpunkt wie der Prophet ( Allah segne ihn
und schenke ihm Heil ) sowie seine beiden Gefährten Abu Bakr und Umar, der sich
ausdrückte in seinen Träumen, Taten und Benehmen.
Auch wenn einige Leute meinten dieser Standpunkt sei ein nicht zu erreichendes
Ideal, so sah Abu Dhar es als ein Beispiel eine Lebensaufgabe zu kreieren und sich
speziell für diejenigen abzumühen, die mit dem Propheten ( Allah segne ihn und schenke
ihm Heil ) gelebt hatten, hinter ihm gebetet hatten, mit ihm für die Sache von Allah
gekämpft hatten und die ihm den Treueeid geschworen hatten.
Zudem – wie bereits erwähnt – wußte sein inspirierter Verstand um den
entscheidenden Einfluß vom Macht und Eigentum, das Schicksal der Menschen zu
bestimmen. Aus diesem Grund mußte jedwegliche Störung die die Vertrauenswürdigkeit
im Machtbereich und die Gerechtigkeit beim Wohlstand gefährdete von Grund aus
bekämpft werden.So lange er lebte, hielt sich Abu Dhar an die Standpunkte des Propheten ( Allah segne
ihn und schenke ihm Heil ) und dem Beispiel seiner beiden Gefährten. Er war ein
leuchtendes Beispiel in der Kunst des Überlegenseins gegenüber den Versuchungen von
Macht und Wohlstand. Der Oberbefehl über den Irak wurde ihm eines Tages angeboten,
aber er sagte dazu nur, “ Bei Allah, ihr werdet mich nie in Versuchung bringen können
mit eurer Welt. „Einer seiner Gefährten sah wie er ein altes Kleidungstück trug und fragte ihn, “ Hast
du nicht noch ein anderes ? Ich habe dich doch neulich gesehen wie du noch zwei andere
dabei hattest .“ Abu Dhar erwiderte, “ Oh mein Vetter, Ich gab sie jemanden der sie
nötiger hatte als ich.“ Darauf sagte der Vetter, “ Ja, aber du brauchst sie doch auch !“ Abu
Dhar meinte nur, “ Möge Allah uns vergeben. Du verherrlichst dieses Leben. Siehst du
denn nicht das ich ein Gewand habe ? Und ich besitze noch eines für das Freitagsgebet.
Überdies habe ich eine Ziege dir mir Milch gibt und einen Esel auf dem ich reiten kann.
Gibt es einen besseren Segen ? „Einmal saß er zusammen mit ein paar Freunden und sprach, “ Mein Freund gab mir
einen Ratschlag für sieben Dinge:
• Liebe die Armen und stehe ihnen bei
• Schaue auf unterlegenen und nicht auf die überlegenen
• Frage niemals jemanden nach etwas ( enthalte dich des Bettelns )
• Sei immer höflich zu deinen Angehörigen
• Sage immer die Wahrheit wie schmerzlich sie auch sein mag
• Habe niemals Angst vor dem Tadel eines Kritikers
• Wiederhole so oft wie möglich, “ Es gibt keine Kraft noch Macht außer Allah´s“
Er lebte nach dieser Devise und wurde ein lebendes Beispiel unter den Menschen.
Iman Aliy sagte einmal,“ Es gibt niemanden heutzutage der lässiger ist gegenüber der
Kritik von Leuten – was die Gesetze Allah´s anbelangt – als Abu Dhar.“Er lebte um den Mißbrauch von Macht und das Ansichreißen von Wohlstand
anzuprangern. Er lebte, um dem zu widerstehen was falsch war, und um das was richtig
war zu seinem Recht zu verhelfen. Er lebte um sich der Verantwortung hinzugeben für
guten Rat und Warnung.
Als er daran gehindert wurde ein Fatwa ( Rechtsgutachten ) auszusprechen, da erhob
er seine Stimme den gegenüber die ihn daran hindern wollten und rief, “ Im Namen des
Einen in dessen Hand meine Seele ruht, auch wenn du dein Schwert auf meinen Nacken
legst, und ich glaube immer noch ein Wort des Propheten ( Allah segne ihn und schenke
ihm Heil ) sagen zu müßen bevor du zuschlägst, so werde ich es tun.“
Hätten die Muslime damals auf seinen Rat gehört, hätten viele Bürgerkriege und
Aufruhr vermieden werden können – Aufruhr der bis auf die Spitze getrieben wurde und
ernsthaft drohende Gefahr heraufbeschwor. Das Land, die Gesellschaft und die Muslime
wurden konfrontiert mit dieser erschwerten und alarmierenden Gefahr.
Aber schlußendlich mußte Abu Dhar die Agonie des Todes erleiden in Ar-Rabadhah,
den Ort den er wählte nach seiner Meinungsverschiedenheit mit Uthmaan ( Möge Allah
mit ihm zufrieden sein ). Laßt uns zu ihm gehen, um ihn würdig zu verabschieden und die
letzten Tage seines erstaunlichen Lebens mitzuerleben.
Die schlanke dunkelhäutige Frau die weinend an seiner Seite sitzt, ist seine Ehefrau.
Er fragt sie, “ Warum weinst du, wenn doch der Tod die Wahrheit ist ?“ Sie antwortet
unter Tränen, “ Du wirst sterben und ich habe nicht einmal ein Tuch das groß genug ist
um dich einwickeln zu können „. Er lächelte nur wie das vorüberziehende Abendrot und
sagte zu ihr, “ Beruhige dich und hör auf zu weinen. Ich hörte den Propheten ( Allah
segne ihn und schenke ihm Heil ) einmal sagen als wir zusammen mit den Gefährten
waren, ´ Einer von euch wird in der Wüste sterben und eine Gruppe der Getreuen wird
Zeuge davon sein.´ All diejenigen die damals mit dabei waren sind schon gestorben,
entweder in einem Dorf oder in einer Gemeinschaft. Gib acht, eine Gruppe der Getreuen
wird bald eintreffen. Bei Allah, ich habe niemals eine Lüge erzählt in meinem ganzen
Leben.“ Dann verstarb er. Gesegnet sei er.
Eine Karawane ist im Begriff aufzubrechen und die Wüste zu durchqueren. Eine
Gruppe der Getreuen ist dabei und an ihrer Spitze ist Abd Allah Ibn Mas´uud, ein
Gefährte des Propheten ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ). Ibn Mas´uud hatte ein
Traumgesicht von dieser Szene, wo ein Toter ausgestreckt da lag, und daneben eine
weinende Frau und ein Junge.
Er lenkte sein Kamel in diese Richtung und die komplette Karawane folgte ihm. Dort
angekommen blickte er nur kurz auf den toten Körper und erkannte sofort das dies sein
Gefährte und Bruder im Islam war, Abu Dhar.
Tränen liefen ununterbrochen herab als er vor seinem toten tugendhaften Körper
stand und sprach, “ Der Gesandte Allahs ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ) hat
die Wahrheit gesprochen. Du wirst alleine gehen, alleine sterben und alleine auferweckt
werden.“
Ibn Mas´uud erklärte dann seinen Gefährten was es auf sich hatte mit diesen Worten
des Propheten ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ).Es war im neunten Jahr nach der Hijrah, während der Schlacht von Tabuk, als der
Prophet ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ) befahl alles vorzubereiten um
gegen die Römer zu marschieren, die eben begannen ihre Verschwörungen und faulen
Tricks gegen den Islam zu inszenieren.An diesen Tagen als die Leute sich aufmachten auf dem Wege Allah´s auszuziehen,
war das Wetter unerträglich heiß und qualvoll. Das Ziel war weit entfernt und der Feind
furchterregend. Eine Gruppe der Muslime hielt sich zurück und wollte nicht weiter gehen
unter hervorbringen verschiedener Entschuldigungen. Der Prophet ( Allah segne ihn und
schenke ihm Heil ) und seine Gefährten aber gingen weiter. Je weiter sie kamen desto
erschöpfter wurden sie. Sobald jemand zurück blieb, riefen die Leute, “ Oh Prophet,
dieser und jener sind zurück geblieben. “ Der Prophet erwiderte nur, “ Laßt ihn, wenn er
gutes beabsichtigt, wird er nachkommen. Wenn nicht, wird Allah euch vor seinem Übel
bewahren. “
Eines Tages schauten die Leute sich um und konnten Abu Dhar nicht mehr finden.
Sie berichteten dem Propheten ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ) das Abu Dhar
und sein Kamel immer langsamer wurden. Der Prophet ( Allah segne ihn und schenke
ihm Heil ) wiederholte nur seine Aussage. Abu Dhar´s Kamel wurde schwächer und
schwächer und litt ernstlich unter Hunger, Durst und dem heißen Wetter. Es stolperte
vorwärts unter Schwäche und Ermattung. Abu Dhar versuchte alles mögliche es
voranzutreiben, aber die Last der Entkräftung war einfach zuviel für das Kamel.
Schlußendlich, bekam Abu Dhar das Gefühl das er zurückbleiben würde und den
Anschluß an die Karawane verlieren. Deswegen stieg er ab, schulterte seine Sachen, und
begann zu Fuß weiterzugehen über den glühend heißen Sand, sich beeilend um den
Propheten ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ) und seine Gefährten wieder zu
erreichen.
Am frühen Morgen, als die Muslime eine Rast machten, sah jemand eine Staubwolke
und dahinter den Schatten eines Menschen am Horizont. Sie erzählten dies dem
Propheten ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ), “ Oh Gesandter Allah´s, da kommt
jemand alleine gelaufen.“ Der Prophet ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil )
erwiederte nur, “ Ja, das ist Abu Dhar.“
Die Muslime rätselten ob dem so sei und warteten bis der Mann eingetroffen war.
Dann waren sie erst sicher ob es tatsächlich Abu Dhar war.
Der ehrbare Reisende kam Stück für Stück näher. Obwohl er nur mit größter Mühe
seine Füße über den heißen Sand schleppen konnte, mit dem schweren Gepäck auf dem
Rücken, war er so erleichtert als er endlich die Karawane erreichte, und nicht zurück
geblieben war und den Propheten ( Allah segne ihn und schenke ihm Heil ) und seine
Gefährten im Stich lassen mußte.
Als er endlich sein Ziel erreicht hatte, riefen die Leute,“ Oh Prophet, es ist Abu
Dhar.“ Abu Dhar ging ohne Umschweife zum Propheten ( Allah segne ihn und schenke
ihm Heil ), und dieser blickte ihn zärtlich, gütig und traurig lächelnd an und sagte,“ Allah
wird barmherzig sein mit Abu Dhar. Er geht alleine, er stirbt alleine und er wird alleine
auferweckt werden.“Mehr als zwanzig Jahre sind seitdem vergangen. Abu Dhar starb allein in der Wüste
von Ar-Rabadhah, auf einem Pfad wandernd denn niemand so glorreich beschritt
wie er. Auch die Geschichte wird sich seiner als Einzigen erinnern der so tapfer Widerstand leistete und so asketisch gelebt hatte. Allah wird ihn alleine auferstehenlassen, weil die Vielzahl seiner verschiedenen Verdienste erlaubt niemanden neben ihm
Platz zu nehmen.

Zwei Arten der Krankheiten

Veröffentlicht: 25. Juni 2011 in Uncategorized

Es gibt zwei Arten von Krankheiten, die das Herz angreifen;

1. „Zweifel“ und „Irrtum“
2. „sinnliche Begierde“ und „Leidenschaft“

Beide kommen im Quran vor.

Allah sagt über die Krankheit des Zweifels (ungefähre Bedeutung):

„…In ihren Herzen ist eine Krankheit (aus Zweifel und Heuchelei) und Allah mehrt ihre Krankheit, und für sie ist eine schmerzliche Strafe dafür (bestimmt), dass sie logen.“ [2:10]

Und Er sagt (ungefähre Bedeutung):

„…und auf das die, in deren Herzen Krankheit ist, und die Ungläubigen sagen mögen:“Was meint Allah mit diesem Gleichnis?…“ [74:31]

Allah sagt, indem er sich auf jene bezieht, die den Quran und die Sunnah als Basis ihrer Gerichte ablehnen (ungefähre Bedeutung):

„…Und wenn sie zu Allah (zu seinen Worten, dem Quran) und Seinem Gesandten gerufen werden, damit er zwischen ihnen richte, siehe, dann wendet sich eine Gruppe von ihnen ab. Doch wenn das Recht auf ihrer Seite ist, dann kommen sie zu ihm in aller Unterwürfigkeit gelaufen. Ist Krankheit in ihren Herzen? Oder zweifeln sie, oder fürchten sie, dass Allah und Sein Gesandter ungerecht gegen sie sein würden? Nein, sie sind es selbst, die Unrecht begehen…“ [24:48-50]

Dies ist die Krankheit des Zweifels und des Irrtums.

Auch sagt Allah über die Leidenschaft und sinnliche Begierde, im Falle des Ehebruchs (ungefähre Bedeutung):

„…O Frauen des Propheten, ihr seid nicht wie andere Frauen! Wenn ihr gottesfürchtig sein wollt, dann seid nicht unterwürfig im Reden, damit nicht der, in dessen Herzen Krankheit ist, Erwartungen hege, sondern redet in geziemenden Worten…“ [33:32]

[..]

Passende Heilmittel für die Leiden des Herzens (in Bezug auf spirituelle und emotionale Leiden) gibt es nur von den Händen der Propheten, Aleyhim as Salam, und den Gesandten Allahs. Das Herz verbessert sich, wenn es sich Wissen über seinen Herrn und Schöpfer und Wissen über Seine (Allahs) Namen, Eigenschaften, Handlungen und Geboten aneignet. Das Herz verbessert sich auch, wenn es vorzieht, Allahs Wohlgefallen zu erlangen und vorzieht, was Er (Allah) will, während er ständig Seine (Allahs) Verbote vermeidet und das, was zu Seinem (Allahs) Verdruss führen könnte.

Es gibt kein Leben, keine Heilung oder kein Wohlergehen, außer durch diese Methode, welche nur die Gesandten geben können. Es ist falsch zu denken, dass man jemals durch einen anderen Weg das Wohlergehen des Herzens erlangen kann, als durch das Vorbild der Gesandten Allahs. Diese Fehler resultieren aus der Verwirrung des richtigen Wohlergehens des Herzens, durch das Befriedigen und Stärken seiner niederen tierischen sinnlichen Begierden und Leidenschaften.

Durch diesen Weg entfernt sich das Herz vom Erlangen des richtigen Wohlergehens und der Stärke, und sogar ihre Existenz ist in Gefahr. Jene, die nicht zwischen diesen beiden Wegen unterscheiden, sollten um das Leben und die Gesundheit ihrer Herzen trauern, oder sogar um die Abwesenheit von ihnen.

Lass solche Leute auch wegen dem fehlendem Licht der richtigen Leitung trauern, und weil sie vollständig im Ozean der Dunkelheit sind.

Zusätzliche Informationen
Quelle:
Auszug aus Kapitel 1 von „Heilung mit der Medizin des Propheten (saws)

Übersetzer:Imam Ibn ul Qayyim al Jawziyyah


Muhammad Asad rah sagte :

„Aus dem traumatischen und im geschichtlichen Sinne höchst positiven Erlebnis der Kreuzzüge erstand Europas Bewusstsein einer kulturellen Einheit , aber durch durch diesselbe Erlebnis wurde der Islam ins falsche Licht gerückt “
Muhammad Asad , Weg nach Mekka, Seite 12-13


Quelle :
http://www.ahlu-sunnah.de/foren/themen/5125-Der-Scheich-und-der-Sch%C3%BCler-der-unbedingt-debattieren-wollte-M.-Muhammad-Ibn-Adam

Der Scheich und der Schüler der unbedingt debattieren wollte.

Mufti Muhammad Ibn Adam Al-Kawthari erzählte folgendes Ereignis von einem Scheich aus dem Subkontinent von dem er auch eine Idschaza bekam:

Eines Tages kam ein junger Mann zu diesem Scheich, um mit ihm über ein bestimmtes Thema bezüglich des Gebets zu diskutieren. Er wollte mit ihm über das Heben der Hände im Gebet, das laute Aufsagen von Amin und dergleichen debattieren. Der Scheich erwiderte, dass er nicht debattieren möchte. Der junge Mann hingegen, welcher ein Schüler des Wissens ist, bestand aber darauf. Der Gelehrte betonte weiterhin, dass er nicht diskutieren möchte, aber er war bereit dem Schüler das mitzuteilen, was er bezüglich dem Thema so alles wusste. Der Schüler jedoch wollte unbedingt diskutieren und meinte, dass das Gebet der Ahnaf auf schwachen Ahadith basiere. Der Gelehrte willigte ein um mit ihm über dieses Thema zu reden. Doch der Schüler setzte eine Bedingung voraus bei dieser Unterhaltung, er wollte dieses Thema nur im Lichte von Koranversen und absoluter Sahih-Ahadith erörtern, d.h. er wollte keine Aussagen a la „der Gelehrte soundso hat dies gesagt“ hören. Die Beweise sollten nur Koranverse und absolut-authentische Sahih Ahadith sein und nichts anderes. Der Gelehrte sagte: „Okay, kein Problem.“

Bevor sie weiterfuhren, wollte der Scheich dem Schüler eine Frage stellen. Der Schüler fragte ihn, was er von ihm wissen möchte. Der Gelehrte sagte:“Kannst du mir definieren, was ein Sahih-Hadith ist, was sind die Bedingungen für einen Sahih-Hadith?“ Der Schüler erwiderte: „O Scheich, wollen Sie mich irgendwie testen?“ Daraufhin sagte der Gelehrte: „Nein, ich möchte dich nicht testen, ich weiß, dass du den Islam studierst und ein Talib ul-‚Ilm bist und einiges an Wissen besitzt. Ich frage das nur, damit wir beide die gleiche Grundlage haben und um klarzustellen ob wir beide dasselbe Verständnis über Sahih-Ahadith haben.“ Der Schüler antwortete, dass er natürlich die Bedingungen für einen Sahih-Hadith kenne und er fing an die Bedingungen aufzuzählen.

Währenddessen sagte der Gelehrte: „Warte, warte bevor du weitermachst, möchte ich dir gerne meine Bedingung für die weitere Unterhaltung mitteilen. So wie du eine Bedingung aufgestellt hast, so habe ich auch eine. Und meine Bedingung unterscheidet sich nicht von deiner Bedingung. Meine Bedingung ist es, dass du mir eine Definition eines Sahih-Hadiths gibt, im Lichte eines Koranverses oder eines Sahih-Hadiths. Wann wurden die Bedingungen für die Sahih-Hadithe aufgestellt? Es war ungefähr im 5. Jahrhundert n.H. Sag mir nicht, dass dieser und jener Imam diese und jene Bedingung aufgestellt hat. Sag mir, dass in Sura Al-Baqara oder Al-Fatiha steht „Bismillahirrahmanirrahim, O die ihr glaubt, es gibt fünf Bedingungen für Sahih Ahadith“. Gibt es solch einen Vers, steht das irgendwo im Koran? Nein. Oder nenne mir einen Hadith, in dem der Prophet erwähnt hat, dass es fünf Bedingungen für einen Sahih-Hadith gibt und das ein Sahih-Hadith folgendermaßen und ein Hasan-Hadith folgendermaßen ist.

Wie du bemerkst, musst du auf die Gelehrten zurückgreifen und erwähnen, dass diese und jene Gelehrten die Bedingungen aufgestellt haben.“

Quelle:
Dies wurde sinngemäß aus einem Videovortrag von Mufti Muhammad Ibn Adam Al-Kawthari übersetzt. Den englischsprachigen Videovortrag findet man auf YouTube unter dem Titel:

World of Spirituality, Tasawwuf, Sufis & Shaykhs – Mufti Muhammad ibn Adam al-Kawthari [HD]


Mawlana Shaykhul Hadith Muhammad al Kandhalwiyy al Deobandi ra sagte :

„Imam Ahmad Ibn Hanbal rah war der ausgezeichnete Lehrer und Meister von Imam al Bukhariyy rah , während Imam Ahmad Ibn Hanbal rah der berühmteste Schüler von Imam Muhammad Ibn Idris ash Shafii rah war.

Imam Muhammad Ibn Idris ash Shafii rah war der berühmteste Schüler von Imam Malik Ibn Anas rah .

Es wird (zuverlässig ) überliefert , dass Imam Muhammad Ibn Idris ash Shafii rah Jurist (faqih) wurde geworden ist , nach dem er die Bücher von Imam Muhammad ash Shaybaniyy rah studiert hat, ash Shaybaniyy rah war einer der berühmtesten Schüler Imam Abu Hanifahs rah .

Darüber hinaus gibt es 22 Überlieferungen (athar) der Ahadith in Sahih al Bukhariyy , jede von ihnen bestehend nur aus drei Leuten (als Überlieferer ) und dann direkt auf den Gesandten Allahs SallAllahu alayhi wa Sallam zurückführend .

Von diesen 22 haben 20 Überlieferer der Ahadith davon berichtet , welche entweder Schüler von Imam Abu Hanifah rah oder die Schüler seiner Schüler waren .

Wir in unserer Zeit sind gleich einem Affen , welcher sich niederläßt mit einem Stück Ingwer und sich dann für einen Gemüsehändler hält “

Auch wird von einem hanafitischen Rechtsgelehrten Imam Ekrem Hocam Efendi as Salih al Muttaqqi rah der heutigen Zeit der folgende Ausspruch von Imam Abu Hanifah rah überliefert , der da lautet :
„Das übermäßige Diskutieren mit den Unwissenden (arab. juhhal , gemeint sind die Leute der Neuerungen ) über Aqa´id sind nicht so nutzbringend , wie die Geschichten der Salaf “

Der ehrwürdige Imam kommentierte dies so:
„Glauben basiert auf der Handlungen und den guten Taten . In der heutigen Zeit ist es wichtig und fundamental zu wissen,was die Aqida der Leute der Sunnah und der Gemeinschaft ist und auf allen Ebenen des Din al Haqq ( die Religion der Wahrheit : Islam ) ein ausreichendes Wissen der Verpflichtung zu besitzen “
( im Anschluss des Sohbet der Qadiriyya Tariqah )

Möge Allah Euch reichlichst belohnen und Seine Barmherzigkeit gewähren und Euch vor dem Unglauben (kufr ), der Irreführung (dalalah ), der Neuerung(bidaat ) , des Hochmut (kibr)und der Heuchelei (nifaq ) bewahren .Al Fatiha.Amin .