Archiv für Mai, 2011


Das Leben der Prophetengefährten -möge Allah mit ihnen allen zufrieden sein-

Merksatz :

„Wer das Haus des Propheten saws (ahlul bayt ) liebt und seine Gefährten (ashab al kiram ) ehrt , die Meinungsverschiedenheiten zwischen ihnen mit Wohlwollen kommentiert , derjenige gehört zu den Leuten der Sunnah (ahl as sunnah wal jama´ah )und ist den Khawarijja ( die heutigen Wahhabiten ) fern und der Rafida ( die heutige Shia ) fern . Denn wer das Haus des Propheten saws nicht liebt , ist ein Kharijji und wer die Gefährten des Propheten (ashab al kiram ) ist ein Rafidi . Die Liebe zum Haus des Propheten saws plus die Ehrung und der Respekt der Gesamtheit der edlen Prophetengefährten (ashab al kiram ) gegenüber , dies ist der Weg der Leute der Sunnah “ , entnommen aus „Ashab al Kiram „

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Wenn man in den islamischen Rechtsbüchern nachschlägt , so gibt es zahlreiche Kostbarkeiten , welche man leider nur als „Salaf Geschichten “ umschreibt .

Die folgende Geschichte und Weisheit stammt von dem Gelehrten Alqama rahmatullah alayhi , welcher der älteste Schüler von Sayyidina
Abdullah Ibn Mas´ud radiyy Allahu anh war ,
als er im Sterben lag zu seinem Sohn sagte :

„Mein Sohn (ayyuha walad auf arabisch ), wenn Du mit jemanden Freundschaft schliesst , dann achte darauf , dass er folgende oder eine dieser Dinge erfüllt :

-der Dich beschützt , wenn Du Taten und Anstrengungen für das Allgemeinwohl
verrichtest ,

-dass er Deinen Geist erhellt , wenn ihr euch unterhaltet ,

-der Dir hilft , wenn Du in Not bist ,

-der Dir auf die gleiche Art und Weise entgegenkommt , wenn Du ihm Deine helfende Hand ausstreckst ,

-der Deine Hilfe nicht vergisst , wenn Du ihm hilfst ,

-der Dich mit Deinen Fehlern insgesamt akzeptiert und diese vor anderen geheim hält ,

-der mit Dir spricht , , wenn Du gerade schlecht drauf bist und nichts zu besprechen hast ,

-der Dich unterstützt( bei der Wahrheit ) , wenn Du vor anderen argumentierst ,

-der ohne zu zögern eine Aufgabe übernimmt , die Du ihm gerade gegeben hat aufs Beste ausführt , und für Dich Partei ergreift , wenn Du mit anderen im Streit liegst “

überliefert in Hilyyat al Awiliyya


Diese folgende Erwähnung und deren Erläuterung der Hadithe ist aus dem Fazilet Takwim entnommen :

Der Gesandte Allahs saws sagte :
„Rezitiert so oft wie möglich die Sura Ya Sin , denn darin befinden sich sehr viele Besonderheiten “ ,

Dieser Hadith wird von der Mehrheit der Gelehrten folgendermaßen interpretiert :
„Wenn ein hungernder Mensch sie ( Ya Sin )mit Huzur al Qalb ( Geistesgegenwart des Herzens) rezitiert , so wird ihn Allahu ta ´ala mit absoluter Gewissheit aus Seiner Gnade aus sättigen .

Rezitiert sie jmd. aus Angst , so vertreibt von ihm Angst und Trauer ,

Rezitiert sie jmd. jmd. mit Schulden ,so wird er von seinen Schulden befreit ,

Rezitiert sie ein Bedürftiger (faqir /miskin) , so wird Allahu ta´ala seine Bedürfnisse abdecken ,

Rezitiert sie jmd. am Morgen (salatul fajr), so wird ab dem Moment bis zum Abend sich in der Obhut Allahs befinden ,

In welchem Gebiet ( Landstrich ) sie auch immer gelesen wird , so beseitigt Allahu ta´ala von jenem Gebiet Unheil , Trockenheit , Seuchen und daraus entstehende Krankheiten ,

Derjenige , der sie am Abend rezitiert , so befindet sich derjenige in der Obhut Allahs ,

derjenige , der sie rezitiert und einem der Toten widmet , so wird derjenige -wenn er zu den Leuten der Bestrafung(ahlul azab ) gehört seine Bestrafung abgemildert , gehört jener nicht zu den Leuten der Bestrafung , so werden seine Annehmlichkeiten vermehrt –

Denn das Grab ist entweder ein Garten des Paradieses oder eine Grube des Höllenfeuers

Allahu ta´ala vergib uns und lass uns regelmäßig die Sura Ya Sin rezitieren . Al Fatiha


Barmherzigkeit des Islams

Diese sehr fundamentalen Videos sind in der heutigen Zeit sehr wichtig , was ich auch immer gegenüber meinen hochgeschätzten und geliebten zwei Brüdern Ibo & Ekrem Almani versuchte zu verdeutlichen :

Teil 1 .

Teil 2

Vorzüglichkeiten des Islams

Auch sollte man sich folgende Videos anschauen , sehr wichtig :
Sünden :

Ibn Haitham

Was bedeutet Liebe ?

Wer das Video gesehen hat , wird so Allah es will , anders über den Islam denken:

Nichtmuslime über den Gesandten Allahs saws :


Eine Reaktion auf den Thread :
http://ahlu-sunnah.de/foren/themen/3965-Leben-in-den-L%C3%A4ndern-der-Kuffar

Kuffar ist ein sehr schwerwiegendes Wort , ich würde es eher Nichtmuslime umschreiben , aus einem sehr einfachen und rationalen Grund :Ich weiss nicht , wer von ihnen Muslim ist und wer noch vorhat Muslim werden wird .

Es gibt zwei sehr verschiedene Rechtsmeinungen bzgl. der Auswanderung :

1. Die Rechtsmeinung , dass , wenn man in einen Land , indem man Schwierigkeiten hat den Islam zu leben ,

2. Rechtsmeinung : Es ist erlaubt , in Ländern zu leben , in denen die Nichtmuslime leben und die Muslime die Minderheit darstellen ,

Man sollte ganz einfach folgendes vor Augen , in keinen der islamischen geprägten Ländern existiert ein entsprechendes Sozialsystem und zweitens kann nicht in keinem andere islamischen Ländern von einem islamischen Staat reden .

Klar und deutlich ist , dass diejenigen , welche sagen , dass es massive Probleme gibt wegen fehlender Akzeptanz von Niqab , islamischen Religionsunterricht , musl. Schächten , Anerkennung als islamische Glaubensgemeinschaft , usw.

Aber bedeutet dies nun , dass man deswegen auswandern muss und bedeutet es , dass man deswegen alles in den nichtmuslimischen Ländern alles akzeptieren muss ?

Ich würde mich riesig darüber freuen , wenn es zu einer sachlichen-konstruktiven Diskussion kommt auch von Nichtmuslimen , welche einerseits unsere muslimische Aufgabe in jenen nichtmuslimischen Ländern beleuchtet und welche Schwierigkeiten die Muslime haben und was es für Lösungen geben könnte , welche nicht den Glaubensabfall vom Islam bedeutet .

Mfg


Zinsverbot im Juden-und Christentum
Die fetten Jahre
Vorwort :

Ich war gerade mit der Online Recherche beschäftigt , da fiel mir die folgende Homepage auf und möchte ich sie Euch auf gar keinen Fall vorenthalten ,hier mal im Copy und Paste Verfahren :

Ebenso wie der Islam kennen auch das Juden- und Christentum ein Zinsverbot. Das Verbot des Zinsnehmens geht auf Passagen des Alten Testaments zurück und erlangte auf diese Weise für Juden und Christen gleichermaßen eine Bedeutung.

Das biblische Zinsverbot basiert im Wesentlichen auf folgenden Textstellen des Alten Testaments:

2. Buch Mose (Exodus) 22 , Vers 24: „(24) Wenn du Geld verleihst an einen aus meinem Volk, an einen Armen neben dir, so sollst du an ihm nicht wie ein Wucherer handeln; du sollst keinerlei Zinsen von ihm nehmen.“

3. Buch Mose (Levitikus) 25, Vers 35-38: „(35) Wenn dein Bruder neben dir verarmt und nicht mehr bestehen kann, so sollst du dich seiner annehmen wie eines Fremdlings oder Beisassen, dass er neben dir leben könne; (36) und du sollst nicht Zinsen von ihm nehmen noch Aufschlag, sondern sollst dich vor deinem Gott fürchten, dass dein Bruder neben dir leben könne. (37) Denn du sollst ihm dein Geld nicht auf Zinsen leihen noch Speise geben gegen Aufschlag. (38) Ich bin der HERR, euer Gott, der euch aus Ägyptenland geführt hat, um euch das Land Kanaan zu geben und euer Gott zu sein.“

5. Buch Mose (Deuteronomium) 23, Vers 20-21: „(20) Du sollst von deinem Bruder nicht Zinsen nehmen, weder für Geld noch für Speise noch für alles, wofür man Zinsen nehmen kann. (21) Von dem Ausländer darfst du Zinsen nehmen, aber nicht von deinem Bruder, auf dass dich der HERR, dein Gott, segne in allem, was du unternimmst in dem Lande, dahin du kommst, es einzunehmen.“

Obgleich sowohl Juden, als auch Christen aus den selben religiösen Quellen schöpften, ergaben sich für beide Religionsgemeinschaften im europäischen Mittelalter hieraus zwei unterschiedliche, einander gegenläufige Konsequenzen.

Bereits in den ersten frühchristlichen Jahrhunderten war im Rahmen mehrerer Synoden, das heißt im Rahmen mehrerer Zusammenkünfte von Kirchenoberhäuptern, ein generelles Zinsverbot als Grundsatz des christlichen Glaubens formuliert worden. Im Mittelalter wurde dieser Grundsatz von Papst Innozenz III. im Jahre 1215 in Form eines generellen Zinsverbotes rechtlich institutionalisiert. Im Rahmen dieses „kanonischen Zinsverbots“ galt das Nehmen von Zinsen fortan nicht nur als Sünde, sondern auch als ein Kapitalverbrechen, das mit Raub, Brandstiftung oder Prostitution gleichgesetzt wurde. Die Phase des Zinsverbotes im katholischen Teil Europas erstreckte sich über mehrere Jahrhunderte und erfuhr erst mit der Reformation und der Unabhängigkeit vieler Landesfürsten von den Vorschriften der katholischen Kirche eine zumindest teilweise Auflösung. Die katholische Kirche selbst hielt bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts an der Doktrin des Zinsverbotes fest.

Da auch die mittelalterliche Wirtschaft Europas nicht ohne das Verleihen von Geld auskommen konnte, wurden Geldgeschäfte im Wesentlichen auf den jüdischen Teil der Bevölkerung übertragen. Auf diese Weise konnte das kirchliche Zinsverbot umgangen und gleichzeitig das Judentum als Inbegriff der Sündhaftigkeit gebrandmarkt werden. Bereits im Jahr 1179 hatte Papst Alexander III. den jüdischen Gemeinschaften das Recht zugestanden, Geld gegen Zinsen zu verleihen. Von Seiten der Juden, die ihren Lebensunterhalt per Gesetz ohnehin nur über Handel und Geldgeschäfte verdienen durften, wurde das alttestamentliche Zinsverbot in der Weise interpretiert, dass es sich ausschließlich auf Leute ihres „Volkes“ (vgl. Exodus 22, Vers 24), nicht aber auf „Ausländer“ (vgl. Deuteronomium 23, Vers 21) bezog. Das „Volk“ war in diesem Sinne die jüdische Glaubensgemeinschaft, die „Ausländer“ alle, die nicht jüdischen Glaubens waren.

Somit erschloss das kanonische Zinsverbot den europäischen Juden einerseits eine lukrative Erwerbsquelle, anderseits schwächte es deren sozialen Status in einer vom Katholizismus geprägten mittelalterlichen Gesellschaft nachhaltig. Zum Bild von der jüdischen Sündhaftigkeit gesellte sich häufig der Neid auf die über Geldgeschäfte wohlhabend gewordenen jüdischen Geschäftsleute. Diese Verbindung aus christlich moralischer Überlegenheit und persönlichem Neid bildete einen wichtigen Ausgangspunkt für die Judenverfolgungen Europas.

Innerhalb der katholischen Kirche wurde das Zinsverbot 1822 endgültig abgeschafft – die Abschaffung wurde jedoch nie begründet.
Quelle :
http://www.f-f-m.eu/juden_christentum.php

Kommentar :

Ich hatte seit längerem vor eine Abhandlung dazu zu schreiben , aber mascha Allah schön , dass da jemand die Mühe gemacht hat .

Hier noch die islamischen Quellen zum Zinsverbot :
Qur´an 2:275: „Diejenigen, die Zins verschlingen, werden nicht anders aufstehen als jemand, den der Satan durch Wahnsinn hin und her schlägt!“ Dies wird sein, weil sie sagten „Verkaufen ist das gleiche wie Zinsnehmen.“ Doch hat ALLAH das Verkaufen erlaubt und Zinsnehmen verboten.“

Qur´an 2:278: „O die Ihr glaubt, fürchtet Allah und laßt das sein, was an Zinsgeschäften noch übrig ist.“

Qur´an 2:279: „Und wenn ihr dies nicht tut, dann ist euch Krieg angesagt von Allah und Seinem Gesandten. Doch wenn ihr bereut, dann soll euch euer Kapital zustehen, so daß weder ihr Unrecht tut, noch euch Unrecht zugefügt wird.“

Qur´an 30:39: „Und was immer ihr auf Riba verleiht, damit es sich mit dem Gut der Menschen vermehre, es vermehrt sich nicht vor Allah; doch was ihr an Zakat entrichtet, indem ihr nach Allahs Antlitz verlangt, sie sind es, die vielfache Mehrung empfangen werden.“

Der Gesandte (s.a.s) verfluchte: den Zinsnehmenden, den Zinsgebenden, der den Zinsertrag aufschreibt, die beiden Zeugen (für das abgeschlossene Zinsgeschäft).Bukhariyy & Muslim

Zitate und Weisheiten

Veröffentlicht: 25. Mai 2011 in Bücher der Weisheiten

Es gibt zahlreiche Hinweise aus den vorangegangenen Religionen , welche auf die natürliche Urveranlagung des Menschen verweist (fitret )

Wichtig sind drei Dinge , die wir als vernunftbegabte Menschen immer und grundsätzlich beherzigen sollten :

1. Das , was wir verstehen , ist nur ein subatomarer Teil des Ganzen ,
2. Das , was wir verstehen , worüber wir nachdenken und erkennen , ist ein Teil unserer Wahrnehmung ,
3. Das , was wir verstehen und als Normalität ansehen , steht immer auf wackeligen Beinen , wenn es nicht der Logik , des Beweises und der rationalen Schlussfolgerungen aus gesunden und reinen Quellen bestätigt wird.

1. In Isaja steht folgendes :
Das Wort Allahs besteht für immer ( Isaia 40:8 )

2. Im Petrusbrief 1 -2,11 heisst es :
„Enthaltet Euch der fleischlichen Gelüste “

Anmerkung dazu :
Es gibt zwei unterschiedliche Sichtweisen , eine innerchristliche und eine islamische Sichtweise :
-die christliche Sichtweise begründet damit das Zölibat ,
-die muslimische Sichtweise besagt „Enthaltet Euch dessen , was dem Gesetz Gottes widerspricht , und nehmt das , was das Gesetz erlaubt“ , damit wird weder die leider bis in unsere Tage Sexualfeindlichkeit befürwortet , sondern vielmehr die natürlichen Triebe des Menschen in Richtung der Gesetzmäßigkeiten gelenkt ,

3. Ein berühmtes Sprichwort der Psychologen lautet : „Ist die Seele krank , wird der Körper krank “

Anmerkung dazu:

Wenn sich der Glaube an Gott ( Allah ) sich nicht gesund entfalten kann und eine gesundheitsfördernde Gesellschaft vorfindet , so erkrankt die Seele .

4. Muhiyyud Din Ibn Arabi rahmatullah alayhi sagte :Beide Welten (materielle und inmaterielle) sind (zweifelsfrei ) existent ( weil es der Ratio nicht widerspricht )durch die Offenbarung Allahs (der Qu´ran ). Betrachte die Schönheit der Wahrheit , wovon Du willst “
( Futuhat al Makkiyya )

5. Voltaire sagte : „Der Atheismus und der Fanatismus sind zwei Ungeheuer , die die Gesellschaft verschlingen und zerreissen können“

Anmerkung dazu :

Wenn man in Deutschland zwei Dinge zulässt , aber eines verweigert , so wird dies unweigerlich eintreten :
-man erlaubt die jüdische Theologie und Rechtslehre zu studieren ,
-man erlaubt die christliche Theologie zu studieren , aber eben nicht :
Dass man in Deutschland die islamische Theologie und die islamische Rechtslehre studieren kann , das wird unweigerlich zur Radikalisierung der Muslime führen , entweder man beabsichtigt es oder man nimmt es ernst mit dem Kampf gegen den Fanatismus in jeder Religion ,

6. „Manche sind so verliebt in die weltlichen Statusymbole ohne deren Verwendungszweck zu kennen , denn sie erheben ihre Liebe dazu zur Gottheit „( Qadiriyya Weisheit )

7. Mahatma Gandhi sagte :
„Wer Existenz Gottes verneint ,
der verneint sich selbst “

8. Ein unter den sunnitischen Muslimen geschätzter Shaykh des Qadiriyya Weges sagte:“Bezeichnet die Wahrheit als wahr und die Falschheit als falsch , etwas dazwischen gibt es nicht “

9. Franz Alt sagte : Nach der Aufklärung ist das Abendland wissenschaftlich zwar ein Riese geworden , aber seelisch und religiös ein Baby “

10. Muhammad Asad sagte : Der Islam existiert zwar als Körper , aber nicht mehr als Seele “ , entnommen aus Islam…was steckt dahinter , Seite 108

Anmerkung dazu :
Nachdem der Islam und die islamische Weisheitslehre und die Mehrheit der Muslime(die Leute der Sunnah ) durch den Wahhabismus fast in den Abgrund gedrängt wurde , erholt sich langsam die Seele des Islams und wird durch die Rückbesinnung auf den Frühzeit-Islam wieder gestärkt .

11. Glaube , Hoffnung und Gottesfurcht sind ohne Liebe nichts ,
Glaube ohne gute Werke und Gottesfurcht ist Heuchelei ,
Glaube ohne Hoffnung und Gottesfurcht ist Schwachsinn ,
aber Glaube ohne Liebe , Gesetzestreue und Gehorsam ist voller Begierden und Habgier ,
Qadiriyya Weisheit

12 . „Wer glaubt ohne den Islam auszukommen , weil er ihn nicht studiert und sich auch für die Gegenseite und deren Quellen verschliesst , verschliesst sich seinen Verstand und beweist , dass er unfähig über seine eigenen Vorurteile zu springen “

13. Wer glaubt , dass er frei von Kritik wäre , beweist seine Geistesabwesenheit ( Ibn Hazm )


Nachsicht, Geduld und Besonnenheit

Der Gesandte Allahs (sallallahu alayhi wa sallam) sagte zu Aschajj Abdul-Qais (ra): „Du hast zwei Eigenschaften, die Allah liebt: Hilm und Geduld.“ (Muslim)
[Hilm = Milde, Sanftmut, Nachsicht, Geduld, Einsicht..]

Ein Mann beschimpfte ibn Abbas (ra), und nachdem er fertig war sagte ibn Abbas (ra): „O Ikrimah, wenn dieser Mann (der mich beschimpft hat) irgendein Bedürfnis hat, erfülle es ihm.“ Daraufhin schämte sich der Mann und senkte seinen Kopf.

Einmal kam ein Sklave von Abu Dharr zu ihm, mit einem Schaf, dessen Bein gebrochen war. Als er danach gefragt wurde, wer dem Schaf das Bein gebrochen hatte, antwortete der Sklave: „Ich habe es absichtlich getan, um dich wütend zu machen, damit du mich schlägst und so eine Sünde begehst.“
„Ich sollte auf denjenigen wütend sein, der dich verleitet hat dies zu tun (d.h. Satan)“, kommentierte Abu Dharr und ließ den Sklaven frei.

Eines Nachts betrat Umar ibn Abdul-Aziz eine Moschee während es sehr dunkel war, so dass er über einen Mann stolperte, der dort schlief.
Der Mann hob seinen Kopf und rief: „Bist du verrückt?“
„Nein“, sagte Umar.
Die Soldaten von Umar wollten den Mann dafür bestrafen, aber er hielt sie davon ab und sagte: „Er hat mich nur gefragt „Bist du verrückt?“ und ich sagte „Nein“.“

Ein Mann sagte üble Worte über Ali ibn al-Husain (Allahs Gnade auf ihm), woraufhin seine Sklaven wütend wurden, aber er sagte ihnen, dass sie sich beruhigen sollten und sagte zu dem Mann: „Was du über uns nicht weißt, ist viel mehr als das, was du gerade gesagt hast. Hast du irgendein Bedürfnis, das wir dir erfüllen können?“ Der Mann schämte sich und sagte nichts, also gab ihm Ali ein Gewand, das er gerade trug und befahl seinem Diener ihm 1000 Dirham zu geben. Danach pflegte der Mann zu sagen: „Ich bezeuge, dass du ein Nachfahre des Gesandten bist.“

Ein Mann erzählte Wahb ibn Munabbih, dass So-und-So ihn beschimpft hatte, und Wahb sagte ihm: „Und du bist der einzige Postbote, den Satan gefunden hat (um mir das zu sagen)!“

[Übersetzung aus Mukhtasar Minhaj al-Qasidin]


Freitagspredigt

Hutba – Gottesfurcht (Takwâ)

„Wahrlich, Allah liebt die Gottesfürchtigen.“ (Sure Âli Imrân, [3:76])

Verehrte Muslime,

sich von Schlechtem fernzuhalten, bedeutet gottesfürchtig zu sein. So ist die Gottesfurcht (Takwâ) als Gottesdienst (Ibâda) anzusehen. So wie man etwas Kostbares vor allen schlechten Einflüssen fernzuhalten versucht, so sollte man auch sein Herz von Sünden reinigen und von diesen fernhalten. Ist das Herz geläutert, beginnt man, seine Gebete bewusster zu verrichten. Nur durch Gottesfurcht erreicht man im Dies- und Jenseits einen tiefen inneren Frieden. „[…] Wahrlich, Allah liebt die Gottesfürchtigen.“ (Sure Âli Imrân, [3:76]) heißt es im Koran. Und auch unser Prophet Muhammad (saw) bat Allah: „O Allah, gebe mir Wissen, Besonnenheit und Gottesfurcht.“

Verehrte Geschwister,

Imam Kuschayrî beschreibt Takwâ als Quelle innerer Zufriedenheit: „Gottesfurcht ist das Abwenden von allem, was den Menschen von Allah entfernt.” Imam Rabbânî sagt dazu: „Zwei Dinge sind von nöten, um sich vor dem Unglück im Diesseits und der Hölle im Jenseits zu schützen: Das Festhalten der Gebote und das Fernhalten von den Verboten. Und noch wichtiger als diese beiden ist die Gottesfurcht.” Ein anderer Gelehrter namens Abu Bakr Kattânî beschreibt den Gottesfürchtigen mit den Worten: „Der Gottesfürchtige geht seiner Triebseele (Nafs) nicht nach, sondern hält sich an die Gebote des Islams. In der Nähe Allahs findet er Ruhe und hat Gottesvertrauen.“ Imam Nawawî, der große Hadithgelehrte, sagt: „Gäbe es auf der Welt etwas besseres als die Gottesfurcht, etwas, was eine größere Belohnung mit sich bringt, etwas, was zur Vervollkommnung des Dieners dient, würde Allah dies empfehlen. Denn er ist der Barmherzige.” Die Gottesfurcht hält also von jeder Form von Übel ab und führt den Menschen zu innerem Frieden.

Deswegen, liebe Geschwister,

sollten wir uns von den Dingen, die Allah missfallen fernhalten. Wir sollten seiner gedenken, damit unsere Herzen erhellt werden. Unser Handeln sollte nur von guten Absichten geleitet werden. Denn „Siehe, Allah nimmt nur von den Gottesfürchtigen an.“ (Sure Mâida, [5:27]) Demzufolge: „Wisset, dass über Allahs Freunde keine Furcht kommt und dass sie nicht traurig sein werden. Diejenigen, welche glauben und gottesfürchtig sind, ihnen gilt die frohe Botschaft im irdischen Leben und im Jenseits. Allahs Verheißungen sind unabänderlich. Das ist die große Glückseligkeit!“ (Sure Yûnus, [10:62-64])

Beenden wir die Hutba mit den Aussagen zweier großer Gelehrter: „Wer seinen Zorn und seine Wut nicht besiegen kann, der kann kein Gottesfürchtiger werden. Um ein Gottesfürchtiger zu sein, sind Zunge, Herz und alle anderen Körperteile zu schützen und niemandem Leid zuzufügen und niemanden zu einer Sache zu zwingen.“ (Bischr al-Châfî) „Solange ihr die Gottesfurcht zu eurem Begleiter macht, werdet ihr am Tag der Abrechnung errettet werden.“

IGMG-Irschadabteilung
Quelle :
http://www.igmg.de/islam/freitagspredigt/artikel/2011/05/20/hutba-gottesfurcht-takwa.html

Yahya Ibn Rainer

Veröffentlicht: 25. Mai 2011 in Uncategorized

Dass die deutschsprachige Salafiyya Szene um Abu Hamza Pierre Salahud Din Vogel , EZP , ahlu-sunnah.com , fatawaa.de , al-tamhid.de , durus.de , Dawa -Net , wahrheitimherzen , usw. äußerst fragwürdige Denkweisen an den Tag legen , ist weder neu noch innovativ .

Aber im folgenden Artikel von Yahya Ibn Rainer „Unglaublich! Wie groß der Hass unter den Muslimen ist „, klingt an vielen Stellen durch , dass er und viele andere Salafiyya Anhänger sich immer wieder einen Scherz daraus machen verschiedene Meinungen der Gelehrten und die Leute auseinander zu differenzieren .

Aber der folgende Satz:

SubhanAllah. Ein Zeichen für die „Wahhabiten“ sind diese riesigen teils ungepflegt wirkenden Monsterbärte? Was ist das für ein großer Blödsinn? Wie weit dieser Hass innerhalb der Ummah geht ist wirklich unglaublich. Was kann man dazu noch sagen? Hat der gute Osman* denn nicht die zahlreichen Ahadith, Sahabi-Überlieferungen und Salaf-Erzählungen gelesen, die über die Vorzüglichkeit des frei gewachsenen und ungekürzten Bart berichten? Weiß er denn nicht wie lang der Bart des Gesandten Allahs -Allah segne ihn und schenke ihm Heil- war, und wie die Sahaba ihre Bärte wachsen ließen?,
http://www.al-adala.de/index.php?option=com_content&view=article&id=643:unglaublich-wie-gross-der-hass-ist-unter-den-muslimen&catid=34:artikel-von-al-adalade&Itemid=138

Der eigentlich darauf abzielte sich zu unterscheiden von den Leuten der Neuerungen (ahlul bidaah ) wird von Yahya Ibn Rainer zum fulminaten Salafi-Rundumschlag .

Das Skurille an der Aussage
sind mehrere Dinge :
1. Die zerzausten Haare und Bärte waren Markenzeichen der Ashab as suffa ,
2. Viele der Salaf Geschichten beziehen sich auf die Bärte und die Leute des Sufitums ( also die Elite der Gottesleute ),
3. die ungekürzten Bärte waren bei wenigen der Salaf anzutreffen und keineswegs bei allen Muslimen ,

Ein weiteres Zitat von Yahya Ibn Rainer bzgl. der Wahhabiyya ist eine Relativierung sondergleichen :

… die nach ihren eigenen Anschauungen zu den „Wahhabiten“ gezählt werden. Aus meiner eigenen Erfahrung heraus weiß ich, dass diese Bezeichnung oft willkürlich ausgeteilt wird und nicht wirklich feste Kriterien beinhaltet. Oft schon wird die Kritik an den Auswüchsen des heutigen Sufismus als „wahhabitisch“ klassifiziert.

Hier eine Klassifizierung des Wahhabismus :
1. sie lehnen die 4 sunnitischen Rechtsschulen der Sunnah ab ,
2. sie lehnen die zwei theologischen Glaubenswissenschaften der Ashariyya und Maturdiyya ab ,
3. sie lehnen den Konsens (ijma ) und den Analogieschluss (qiyas ) ab ,
4. sie lehnen das Befolgen der Rechtsgelehrten ab (taqlid ),
5. sie lehnen die Begriffe Abdal , Akhyar , Ghawth , usw ab ,
6. sie lehnen das Lehrer und Schüler (ijaza ) Prinzip ab ,
7. sie lehnen die authentischen Lehrstätten(madaris) ab ,
8. sie lehnen das Schliessen des Ijtihaad ab ,
9. sie lehnen die mehrdeutigen Ayats ab , indem sie ihnen eine wortwörtliche Bedeutung geben , usw.
10. sie lehnen Tawassul , Istighathaa , Isti´anaa ab ,
11. sie lehnen den Mawlid an Nabiyy saws ab ,
12. sie lehnen die Begriffe wie Tasawwuf , Sufis , Tariqats , Awiliyya und Intisaab ab ,
13. sie lehnen die Läuterung des Egos ab ,
14. sie lehnen den Begriff Manawiyya ab , usw,.

Sie behaupten , dass es überwiegend Ausschweifungen und Neuerungen im Tasawwuf gäbe und begründen es der eigenen Neigung , aber nicht mit einer oder mehreren unabhängigen Lehrmeinung

Es gibt sicherlich noch mehr Klassifikationen