Archiv für Februar, 2011


Mufti Ali Gomaa ra sagte:
Der Islam, der uns in unserer Jugend beigebracht wurde, ist eine Religion, die sich für Frieden und Vergebung ausspricht. Der erste prophetische Spruch, den ein Schüler des Islam lernt, lautet: „Denen, die Gnade zeigen, wird Gnade erwiesen vom All-Gnädigen. Zeigt Gnade denen auf Erden und Er im Himmel wird Euch Gnade erweisen.“ Terrorismus kann also nicht das Ergebnis eines richtigen Verständnisses von Religion sein. Es ist vielmehr die Manifestation der Morallosigkeit von Menschen mit grausamen Herzen, hochmütigen Seelen und verdrehtem Verstand. Mit großer Trauer und Wut betrachten wir deshalb das Aufkommen dieser Krankheit in unserer Nation durch den jüngsten Bombenanschlag auf eine Kirche in Alexandria, bei dem über 20 Ägypter umgekommen sind. Es besteht kein Zweifel, dass solche barbarischen Taten aufs Schärfste verurteilt werden und zu jeder Zeit auf Widerstand treffen müssen.

Ebenso wichtig ist es, dass wir den abartigen Ansichten entgegentreten, die solchen Taten zugrunde liegen. Trotz ihrer verwirrten Behauptungen sind Terroristen Schurken, die keine legitime Verbindung zu dem wahren islamischen Weg haben, dessen Geschichte und Glaubensdoktrin das islamische Bekenntnis zu Toleranz, Mitgefühl und Frieden unter Beweis stellen. Der Koran macht deutlich, dass „Gott die Kinder von Adam geehrt hat“. Der Islam unterscheidet deshalb nicht zwischen Rassen, Ethnien oder Religionen in dem Glauben, dass die fundamentale Menschenwürde allen zusteht. Darüber hinaus hat der Islam Gerechtigkeit, Frieden und Zusammenarbeit als die Grundprinzipien für den Austausch zwischen den Religionen festgelegt und den Muslimen geraten, dass der richtige Umgang mit denen, die uns nicht angreifen, in Güte und Gerechtigkeit besteht. Das ist in der Tat der Weg für den wahren Muslim, denn „Gott liebt die Gerechten“.

Dieser terroristische Akt war eine Brüskierung aller Ägypter. Er darf nicht benutzt werden, um Zwietracht zu säen in einem Land, in dem Christen und Muslime seit Jahrhunderten friedlich zusammenleben. Es ist entscheidend für den Frieden in der Region und der übrigen Welt, dass der Ort aller religiösen Gemeinschaften und deren gesellschaftliche Teilhabe auch in Zukunft ganz und gar geschützt und gesichert sind. Wir begrüßen deshalb die große Entschiedenheit und die Zusicherungen all derer mit politischer Macht, sicherzustellen, dass das auch in Zukunft so sein wird.

Der Bischof von London, mein Ko-Vorsitzender bei der C1-Stiftung, und ich haben immer deutlich gemacht, dass jeder auf der Welt verstehen muss, dass jeglicher Akt von Gewalt, Verbrechen oder Terror ein Akt gegen Gott, Glauben und Religion ist. Wer auch immer Verbrechen im Namen Gottes oder einer Religion begeht, ist ein Lügner und nichts anderes als ein Verbrecher, der der Macht des Rechtssystems ausgeliefert werden muss.

Ich möchte noch einmal deutlich wiederholen, dass der Islam absolut gegen Extremismus und Terrorismus ist. Solange wir aber nicht die Faktoren verstehen, die die Rationalisierung von Terrorismus und Extremismus liefern, werden wir niemals in der Lage sein, diese Geißel aus der Welt zu schaffen. Das muss man verstehen, um eine bessere Zukunft herbeizuführen, die diese schwere, für die Welt lebensbedrohliche Situation beenden kann.

Mein Herz, meine Gedanken und Gebete sind bei den Familien, die Angehörige verloren haben. Wir erklären den Familien der Opfer unser tiefstes und aufrichtigstes Beileid und beten für die rasche Gesundung der Verletzten.

Der Autor ist Großmufti von Ägypten. Der Islam ist gegen Terror und Extremismus

Es existiert keine Religion, die diesen Namen verdient und nicht die Bewahrung menschlichen Lebens zu einem ihrer höchsten Werte erklärt. Der Islam ist keine Ausnahme von dieser Regel. Gott macht das im Koran unzweideutig, indem er auf die Bedeutung des universellen Mordverbots hinweist und über den sagt, der auch nur ein einziges Leben nimmt, es sei, „als habe er die ganze Menschheit getötet“. Der Islam betrachtet Mord sowohl als Verbrechen, das in dieser Welt durch die Gesetze bestraft werden muss, als auch als schwere Sünde, die im Jenseits bestraft gehört. Der Prophet Mohammed sagt: „Die ersten Fälle, die am Tag der Vergeltung unter den Menschen entschieden werden, sind die des Blutvergießens.

Quelle.tagesspiegel.de

Einige weitere englische Artikel dazu :
http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/3059365.stm

It is time that we Muslims acknowledge that the freedoms we enjoy in the US are more desirable to us than superficial solidarity with the Muslim World. If you disagree, then prove it by packing your bags and going to whichever Muslim country you identify with.“
Dr. M. A. Muqtedar Khan

Ed Bradley: Correct me if I’m wrong, but isn’t it the responsibility… Does not Islam, does not Allah require that Muslims police their own religion and rid themselves of extremists?

Hamza Yusuf: Yes, absolutely. It’s an obligation for Muslims to root them out. And I think it is a jihad now for the Muslims in the Muslim country to rid themselves of this element.
CBS’s 60 Minutes, September 30, 2001

„Who has the greatest duty to stop violence committed by Muslims against innocent non-Muslims in the name of Islam? The answer, obviously, is Muslims.“
Ingrid Mattson, Vice President, Islamic Society of North America

„Hijacking Planes, terrorizing innocent people and shedding blood constitute a form of injustice that can not be tolerated by Islam, which views them as gross crimes and sinful acts.“
Shaykh Abdul Aziz al-Ashaikh, Grand Mufti of Saudi Arabia and Chairman of the Senior Ulama, on September 15th, 2001

„The terrorists acts, from the perspective of Islamic law, constitute the crime of hirabah (waging war against society).“
September 27, 2001 – Fatwa, signed by:
Shaykh Yusuf al-Qaradawi, Grand Islamic Scholar and Chairman of the Sunna and Sira Countil, Qatar
Judge Tariq al-Bishri, First Deputy President of the Council d’etat, Egypt
Dr. Muhammad s. al-Awa, Professor of Islamic Law and Shari’a, Egypt
Dr. Haytham al-Khayyat, Islamic scholar, Syria
Fahmi Houaydi, Islamic scholar, Syria
Shaykh Taha Jabir al-Alwani, Chairman, North America High Council

„Neither the law of Islam nor its ethical system justify such a crime.“
Zaki Badawi, Principal of the Muslim College in London. Cited in Arab News, September 28, 2001.

„It is wrong to kill innocent people. It is also wrong to praise those who kill innocent people.“
Mufti Nizamuddin Shamzai, Pakistan. Cited in the New York Times, September 28, 2001.

„What these people stand for is completely against all the principles that Arab Muslims believe in.“
King Abdullah II, of Jordan; cited in the Middle East Times, September 28, 2001.

The above statements by high ranking international Muslim scholars and leaders appeared in an advertisement placed by the Becket Fund for Religious Liberty, in the New York Times, October 17th, 2001 (p. A 17)

„I’m a Muslim. I’ve been a Muslim for 20 years. I want the world to know the truth about Islam. I wouldn’t be here to represent Islam if it were the way the terrorists make it look…Islam is for peace.“
Former World Heavyweight boxing champion, Muhammad Ali, at the telethon benefit concert, September 21, 2001.

„Those terrorists must be reading a completely different Quran than the rest of us. This isn’t about Islam. It’s about terrorism.“
US Marine Corps Captain Aisha Bakkar-Poe.

Man sollte nicht vergessen , dass es sehr viele Links auf englisch gegen den Terrorismus gibt :http://www.theamericanmuslim.org/tam.php/features/articles/muslim_voices_against_extremism_and_terrorism_part_i_fatwas/