Archiv für Dezember, 2010


auf arabisch , wichtig ist , dass die meisten hier Erwähnten Freunde Allahs sind ausser Said Nursi :

Burdah Nacht und eine wunderschöne rezitation derselben :


Shaykhul Islam al Hujjatul Islam
Abu Hamid al-Ghazzali
(as Sufi al Naqschibandi ra)
geb.1059 in Tus, Ostiran; gest.1111
bedeutendster shafiitischer Rechtsgelehrter und aschariitischer
Theologe des Islams ,Denker ,
lehrte an der Nizamiyya-Hochschule in Bagdad

aus dem klassischen Meisterwerk des Ihya Ulûm ad-Dîn,
„Die Wiederbelebung der Wissenschaften von der Religion“,
welches mehrfach kommentiert wurde :
Über das Gottvertrauen (tawakkul)
Das Einheitsbekenntnis als Quelle des Gottvertrauens
bzw.Das große Gleichnis vom Schreibrohr
(übersetzt von Hans Wehr, aus:
Annemarie Schimmel, Gärten der Erkenntnis, Köln 1982)

Vorwort :
In dieser Abhandlung gehen zwei ineinander über islamische Theologie (ilm al kalam )
mit spiritueller Ausdrucksweise , schwerer Stoff (mir gefällts !)

Für die mit innerem Erleben und höherem Schauen Begabten läßt Gott der Allerhöchste vielmehr jedes Atom im Himmel und auf Erden seine Macht verkünden, von der alle Dinge reden, so daß sie hören, wie sie Gott dem Allerhöchsten Lob und Preis spenden und ihre eigene Ohnmacht bezeugen mit beredter Sprache, indem sie ohne Buchstaben und Laut sprechen, unhörbar für die zum Hören Unfähigen (Sura 26/121).
Damit ist nicht das äußerliche, ân Laute gebundene Hören gemeint; denn darân hat auch der Esel Anteil. Wertlos ist aber, was der Mensch mit den Tieren gemeinsam hat. Vielmehr ist damit ein Hören gemeint, mit dem man eine Sprache ohne Buchstaben und Laut, nicht arabisch noch fremdländisch, versteht.
Du könntest sagen: Das ist ein für den Verstand unfaßbares Wunder. Schildere mir die Beschaffenheit ihrer Rede und wie und was sie reden, wie sie lobpreisen und ihre Ohnmacht bezeugen können!
So wisse: Jedes Atom im Himmel und auf Erden führt mit dem Geistigen geheime Zwiesprache.
Dies hat keine Grenzen und kein Ende.
Denn was sie sagen, entstammt dem endlosen Meere der göttlichen Rede.
»Wäre das Meer Tinte für die Worte meines Herrn,
so würde das Meer erschöpft sein, ehe denn die Worte meines Herrn erschöpft wären« (Sura 18/109). Sie reden miteinander von den Geheimnissen der Welt des Körperlichen und des Übersinnlichen.
Etwas Geheimes bekannt zu geben ist jedoch schändlich. Nein –
»die Herzen der Edeln sind Gräber von Geheimnissen«. Hat man je gesehen, daß ein geheimer Vertrauter eines Königs, der in seine geheimsten Angelegenheiten eingeweiht ist, vor einem großen Publikum ausplaudert, was er weiß?
Dürften wir jegliches Geheimnis kund tun, so hätte der Höchstedle nicht gesagt:
»Wenn ihr wüßtet, was ich weiß, so würdet ihr wenig lachen und viel weinen«. Diesen Ausspruch pflegte er vor ihnen zu tun, so daß sie weinen und nicht lachen sollten.
Dann hätte er auch nicht verboten, das Geheimnis der Prädestination zu enthüllen und hätte nicht gesagt:
»Ist von den Sternen die Rede, so schweigt!
Ist von der Prädestination die Rede, so schweigt!
Ist von meinen Gefährten die Rede, so schweigt!« Auch hätte er sich dann nicht bloß den Hudaifa zur Mitteilung eines Geheimnisses ausersehen.
Ein doppeltes Hindernis besteht demnach für die Mitteilung dessen, was die Atome der Welt des Körperlichen und des Übersinnlichen den mit höherem Schauen Begabten innerlich anvertrauen: Erstens geht es überhaupt nicht an, Geheimes auszuplaudern und zweitens läßt sich der Inhalt ihrer Rede nicht genau bestimmen und abgrenzen. Dennoch wollen wir von ihrer geheimen Zwiesprache in Anknüpfung an unser Beispiel von der Bewegung der Feder einiges mitteilen, wodurch es im allgemeinen verständlich werden mag, wieso sich das Gottvertrauen darauf gründet. Dabei setzen wir das, was sie sagen, in Buchstaben und Laute um, obgleich es in Wirklichkeit gar nicht in Buchstaben und Lauten besteht. Doch erfordert dies die Notwendigkeit, verständlich zu sein.

Gebetsketten

Sagen wir also:

Jemand, der die Dinge unter göttlicher Erleuchtung betrachtete und sah, wie die Oberfläche des Papiers von Tinte schwarz wurde, sprach zu diesem:
»Wie kommt es, daß deine Oberfläche erst leuchtend weiß war und nun schwarz wird?
Warum hast du denn deine Oberfläche schwarz gemacht und was ist der Grund dafür?«
Da sagte das Papier: »Wenn du das sagst, tust du mir unrecht; denn ich habe meine Oberfläche nicht selbst schwarz gemacht. Du mußt vielmehr die Tinte fragen! Denn sie war im Tintenfaß, ihrem Aufenthaltsort enthalten; da verließ sie ihr Heim und ließ sich in widerrechtlicher und bösartiger Weise auf meiner Oberfläche nieder.« Da sagte er: »Du hast recht!«
Nun befragte er die Tinte darüber.
Die aber erwiderte: »Du tust mir unrecht! Ich war friedlich und ruhig im Tintenfaß, entschlossen, dieses nicht zu verlassen. Da überfiel mich die Feder in ihrer bösen Gier, entfernte mich gewaltsam aus meinem Heim, zertrennte mich und verteilte mich, wie du siehst, auf einer weißen Fläche. Ihr hat also die Frage zu gelten, nicht mir!« »Du hast recht!« versetzte er
und fragte darauf die Feder, weshalb sie die Tinte so widerrechtlich und boshaft von ihrer Heimstätte entfernt habe.
Sie aber entgegnete: »Frag die Hand und die Finger! Denn ich war ein am Flußufer wachsendes, unter dem Grün der Bäume vergnügt lebendes Schilfrohr. Da führte die Hand ein Messer an mich heran, entfernte von mir die Schale, riß meine Kleider von mir, entwurzelte mich und zerteilte mich in einzelne Rohrstücke. Darauf schnitt sie mich zurecht, spaltete mich am oberen Ende und tauchte mich dann in die schwarze, bittere Tinte, worauf sie sich nun meiner bedient und mich auf meiner äußersten Spitze einhergleiten läßt. Du hast mich durch deine tadelnde Frage auf das schwerste verletzt. Laß mich also in Ruhe und frage meinen Vergewaltiger!« »Du hast recht«, sagte er
und fragte sodann die Hand, warum sie die Feder so widerrechtlich und boshaft in ihren Dienst gestellt habe.
Da sagte die Hand: »Ich bin ja nur Fleisch, Knochen und Blut. Hast du etwa schon Fleisch gesehen, das Unrecht tut oder einen Körper, der sich von selbst regt? Ich bin doch nur ein dienstbares Reittier, von einem Reiter geritten, welcher Kraft und Gewalt heißt. Sie ist es, die mir den Anstoß gibt und mich auf der ganzen Erde umhertreibt. Erdschollen, Bäume und Steine weichen bekanntlich nicht von ihrer Stelle und bewegen sich nicht von selbst, da kein solch starker, bezwingender Reiter auf ihnen sitzt. Die Hände der Toten gleichen mir, wie du wohl weißt, in ihrem stofflichen Bestand aus Fleisch, Knochen und Blut; und doch haben sie mit der Feder nichts zu schaffen. Auch ich selbst im eigentlichen Sinne habe mit der Feder nichts zu schaffen. Befrage nur die Kraft über mich. Denn ich bin nur ein Reittier, in Bewegung gesetzt von meinem Reiter«. »Du hast recht«, versetzte er.
Alsdann befragte er die Kraft, wieso sie die Hand zur Arbeit heranziehe und sie fortwährend in ihren Dienst stelle und herumstoße.
Sie aber antwortete: »Laß dein Tadeln und deine Vorwürfe gegen mich! Wie mancher Tadler ist selbst tadelnswert und wie mancher Getadelte ist schuldlos! Wie kannst du mich nur so verkennen und meinen, ich täte der Hand Gewalt an, wenn sie mir als Reittier dient. Dies letztere war schon der Fall, ehe sie noch in Bewegung versetzt wurde. Ich setzte sie dabei nicht in Bewegung und machte sie mir nicht dienstbar; vielmehr schlief ich ganz ruhig, so daß man meinte, ich sei tot oder nicht vorhanden. Denn ich war selbst regungslos und setzte auch nichts in Bewegung, bis an mich ein Auftraggeber herantrat, der mich aufstörte und gewaltsam zu dem antrieb, was du von mir siehst. Ich war nur imstande, ihm zu willen zu sein, aber ohnmächtig, mich ihm zu widersetzen. Und dieser Auftraggeber heißt der Wille. Ich kenne ihn nur nach dem Namen und an seinem wilden Ungestüm, wenn er mich aus tiefstem Schlaf aufschreckt und mich gewaltsam zu Dingen antreibt, die ich nicht nötig hätte, wenn er mich in Ruhe ließe«. »Du hast recht«, sagte er
und fragte dann den Willen: »Wie kannst du dich gegen diese ruhige friedliche Kraft so erdreisten, daß du sie aussendest, um andere in Bewegung zu versetzen und sie so gewaltsam dazu antreibst, daß sie keine Zuflucht davor findet?«
Da sprach der Wille: »Sei nicht so voreilig gegen mich! Denn vielleicht habe ich eine Entschuldigung vorzubringen, während du tadelst. Ich habe mich ja nicht selbst wachgerufen, sondern ich wurde wachgerufen; ich habe mich nicht ausgelöst, sondern wurde ausgelöst durch zwingenden Spruch und entscheidenden Befehl. Ehe er mich erreichte, war ich reglos. Doch zu mir kam vom Bereich des Geistes (qalb) der Bote der Erkenntnis mit der Sprache der Vernunft mit dem Auftrag, die Kraft auszulösen. Das tat ich denn notgedrungen. Denn ich bin hilflos und der Gewalt der Erkenntnis und der Vernunft unterworfen. Ich weiß nicht, um welcher Missetat willen ich ihr verhaftet, in ihren Dienst gestellt und ihr zu gehorchen gezwungen bin. Doch weiß ich, daß ich friedfertig und ruhig war, solange nicht dieser bezwingende Gast, dieser gerechte oder ungerechte Richter zu mir kam; ich bin ihm fest verhaftet und zum Gehorsam gezwungen. Ja, sobald er seine Entscheidung trifft, bin ich außerstande, ihm zuwider zu handeln. Fürwahr, solange er noch mit sich selbst uneins ist und betreffs seiner Entscheidung schwankt, bin ich in Ruhe, doch stets in banger Erwartung seiner Entscheidung. Sobald aber seine Entscheidung getroffen ist, werde ich durch Naturanlage und Zwang in Bewegung gesetzt und unter das Joch des Gehorsams gegen ihn gezwungen und setze die Kraft in Regung, daß sie seinem Gebot entspricht. Frag nur die Erkenntnis, wie es sich mit mir verhält und laß deine Vorwürfe gegen mich. Denn ich wende das Dichterwort auf mich an:
Reise ich von Leuten fort, Die mich wohl bestimmen können,
Daß ich bleib‘ ân ihrem Ort, So sind sie es, die sich trennen.«
»Du hast recht«, versetzte er
und trat an die Erkenntnis, die Vernunft und den Geist heran, indem er von ihnen Rechenschaft forderte und ihnen Vorwürfe machte, weil sie den Willen wachgerufen und sich dienstbar gemacht, daß er die Kraft in Regung setze.
Da sprach die Vernunft: »Ich bin eine Fackel und habe mich nicht selbst angezündet, sondern wurde angezündet.«
Der Geist sprach: »Ich bin eine Tafel und habe mich nicht selbst geglättet, sondern wurde geglättet«.
Die Erkenntnis sprach: »Ich bin eine Zeichnung, eingegraben auf der leeren Tafel des Geistes beim Schein der Fackel der Vernunft und habe mich nicht selbst aufgezeichnet. War doch diese Tafel ehedem völlig frei von mir! Frag doch die Feder! Denn nur mit ihrer Hilfe kann eine Linie entstehen«. Da verlor der Fragesteller die Fassung, da keine Antwort ihn befriedigte und er rief aus:
»Nun habe ich mich so lange auf diesem Weg abgemüht und habe so viele Stationen passiert, und jeder, von dem ich über die Sache Bescheid zu haben begehrte, verwies mich auf jemand anders. Dennoch ließ ich mich die vielen Zurückweisungen durchaus nicht verdrießen, da ich stets eine befriedigende Auskunft und eine einleuchtende Entschuldigung bei der Zurückweisung der Frage zu hören bekam.
Aber wenn du behauptest, eine Linie oder Zeichnung zu sein und von einer Feder gezeichnet zu sein, so ist mir das unverständlich. Denn ich kenne nur Federn aus Rohr, Tafeln von Eisen oder Holz, Linien aus Tinte und Fackeln von Feuer. Ich höre auf dieser Station von Tafel, Fackel, Linie und Feder und sehe von all dem nichts. „Ich höre es klappern und sehe kein Mehl“«.
Da sprach zu ihm die Erkenntnis: »Wenn du mit dem Gesagten die Wahrheit sprichst, so ist dein Kapital gering (vgl. Sura 12/88), deine Wegzehrung wenig und dein Reittier schwach und mager. Dabei droht das Verderben auf dem Weg, auf den du dich begeben hast, in mannigfacher Form. Das Richtige wäre daher für dich, daß du dich zurückziehst und dein Tun aufgibst. „Du hast damit nichts zu schaffen, drum geh von dannen.“ „Jeder ist zu dem geeignet, wozu er geschaffen worden ist“.
Wünschest du jedoch den Weg bis zum Ziel durchzuführen, so „leihe aufmerksam dein Ohr“ (vgl. Sura 50/36) und wisse, daß es auf diesem deinem Wege drei verschiedene Welten gibt:
Die erstere von ihnen ist die Welt des Körperlichen und Wahrnehmbaren. Zu ihr gehört das Papier, die Tinte, die Feder und die Hand. Diese Stationen hast du ja bereits mit Leichtigkeit passiert.
Die zweite ist die übersinnliche Welt; diese liegt hinter mir. Wenn du mich hinter dir hast, gelangst du zu ihren Stationen. In ihr gibt es ausgedehnte Wüsten, hochragende Berge und verschlingende Meere und ich weiß nicht, wie du dort unversehrt bleiben solltest.
Die dritte ist die Welt des Unsichtbaren. Sie liegt zwischen der körperlichen und der übersinnlichen Welt. Du hast bereits drei Stationen von ihr durchlaufen, denn ihren Anfang bildet die Station der Kraft, des Willens und der Erkenntnis. Sie bildet deshalb die Mitte zwischen der körperlichen und der übersinnlichen Welt, weil die körperliche Welt leichter als sie zu durchlaufen, die übersinnliche dagegen schwieriger als sie zu beschreiten ist. Die Welt des Unsichtbaren in ihrer Lage zwischen der körperlichen und übersinnlichen Welt ähnelt dem Schiff, das der Bewegung nach zwischen dem Land und dem Wasser steht. Denn es wogt und schwankt nicht so stark wie das Wasser, aber es ist auch nicht so völlig ruhig und reglos wie das Land.
Jeder, der auf dem Lande einherschreitet, schreitet in der körperlichen und sichtbaren Welt. Vermag er nun darüber hinaus auf dem Schiff zu fahren, so schreitet er gewissermaßen in der unsichtbaren Welt. Ist er aber schließlich so weit, daß er ohne Schiff auf dem Wasser einhergehen kann, so schreitet er unerschüttert in der übersinnlichen Welt. Wenn du nicht auf dem Wasser gehen kannst, so weiche von hinnen. Du hast das Land durchmessen und das Schiff hinter dir gelassen, und nunmehr hast du nur das reine Wasser vor dir. Die übersinnliche Welt beginnt mit dem Schauen der Feder, womit die Erkenntnis auf der Tafel des Geistes niedergeschrieben wird und mit dem Entstehen der Gewißheit (yaqîn), durch die man auf dem Wasser zu wandeln vermag. Hast du nicht gehört, daß der hochgebenedeite Prophet über Jesus – er sei gebenedeit – sagte, als man ihm erzählte, dieser sei auf dem Wasser gewandelt: »Hätte er größere Gewißheit besessen, so wäre er auf der Luft einhergewandelt«? Da sprach der Beschreiter des Weges, der all die Fragen stellte:
»Ich bin durch deine Schilderung von der Gefahr des Weges in meinem Vorhaben schwankend geworden und verspüre bange Furcht im Herzen. Ich weiß nicht, ob ich die weiten Wüsten, die du beschrieben hast, durchwandern kann oder nicht. Gibt es dafür ein Kennzeichen?«
»Jawohl«, war die Antwort, »tu deinen Blick auf und konzentriere dein Auge völlig auf mich. Wird dir dann das Schreibrohr, mit dem ich auf der Tafel des Geistes niedergeschrieben werde, sichtbar, so scheint es, daß du für diesen Weg geeignet bist. Denn wer die unsichtbare Welt durchmessen hat und an der ersten Tür der übersinnlichen Welt anklopft, empfängt eine auf die Feder bezügliche Erleuchtung. Bekanntlich empfing ja auch der hochgebenedeite Prophet zu allererst eine Erleuchtung, die sich auf die Feder bezog, als ihm offenbart wurde:
»Lies! Denn dein Herr ist der edelste,
der den Gebrauch der Feder lehrte, den Menschen lehrte, was er nicht wußte«. (Sura 96/3-5) Da sagte der Beschreiter des Weges: »Ich habe meinen Blick geöffnet und scharf konzentriert; aber bei Gott! ich sehe weder Rohr noch Holz. Dabei kenne ich doch nur solche Federn!«
Da sprach die Erkenntnis: »Du bist auf falscher Fährte. Hast du noch nicht gehört, daß das Hausgerät dem Hausherrn gleicht? Weißt du nicht, daß die Wesenheit Gottes des Allerhöchsten nicht den sonstigen Wesenheiten gleicht? Ebenso gleicht auch nicht seine Hand den menschlichen Händen und seine Feder den gewöhnlichen Federn und seine Sprache der sonstigen Sprache noch auch seine Schrift den sonstigen Schriftzügen. All dies sind göttliche Dinge, die der übersinnlichen Welt angehören. Gott der Allerhöchste ist nach seinem Wesen kein Körper, auch befindet er sich an keinem Ort im Gegensatz zu allem andern; seine Hand besteht nicht aus Fleisch noch aus Knochen und Blut im Gegensatz zu den übrigen Händen, noch besteht seine Feder aus Rohr, noch seine Tafel aus Holz, noch seine Sprache aus Laut und Buchstabe, noch seine Schrift aus Schriftzeichen und Linie, noch auch seine Tinte aus Vitriol und Galläpfeln.
Wenn du das nicht ebenso siehst, dann kann ich in dir nur einen Zwitter sehen zwischen männlicher Fernhaltung anthropomorpher Vorstellungen von Gott und weiblicher Angleichung, der zwischen diesem und jenem schwankt, keiner der beiden Parteien zugehörig. Wie kannst du das Wesen und die Attribute des Allerhöchsten von den Körpern und ihren Attributen trennen und seine Sprache von Buchstaben- und Lautgebilden, und beginnst bei seiner Schrift, seiner Hand, seiner Feder und seiner Tafel Halt zu machen?
Wenn du unter dem Ausspruch des Hochedlen : »Gott erschuf Adam nach seinem Ebenbild«, das äußere mit dem Blick erfaßbare Bild verstehst, dann sei doch absoluter Anthropomorphist (musabbih, derjenige der Allah menschliche Eigenschaften zuschreibt , worüber Allah erhaben ist ), wie man zu sagen pflegt: »Sei ein reiner Jude, sonst spiele nicht mit der Tora!«

Das Elixier der Glückseligkeit

Verstehst du aber darunter das innere Bild, das man nur mit höherem Schauen, nicht aber mit den Blicken wahrnehmen kann, dann mach dich von anthropomorphen Vorstellungen auch gänzlich frei und sei in dem Glauben, daß Gott über solches heilig erhaben sei, ganz Mann und durchlauf den Weg! Denn du bist im heiligen Tale Tuwan. (vgl. Sura 20/12) Merke auf in deinem Inneren, was dir offenbart wird! Vielleicht findest du bei dem Feuer eine rechte Führung (Sura 20/12) und vielleicht werden dir aus den Vorhängen des göttlichen Thrones die gleichen Worte zugerufen wie dem Moses:

„Wahrlich, ich bin dein Oberster Herr!“« Als nun der Beschreiter des Weges von der Erkenntnis dies vernahm, da befürchtete er, der Sache nicht gewachsen und ein Zwitter zu sein zwischen »Fernhaltung« und »Angleichung«.
Da wurde sein Herz feurig entflammt durch seinen heftigen Zorn über sich selbst,
als er sah, wie er geradezu versagte.
Nun war sein Öl in der Leuchte seines Herzens nahe darân aufzuleuchten,
auch ohne mit Feuer in Berührung zu kommen. Als nun vollends die Erkenntnis mit ihrem Ungestüm hineinblies, entzündete sich sein Öl und es ward ein doppelt starkes Licht (vgl. Sura 24/35). Da sprach zu ihm die Erkenntnis: »Jetzt nütze die Gelegenheit aus und tu deinen Blick auf!
Vielleicht findest du bei diesem Feuer eine rechte Führung«.
Er tat seinen Blick auf, und da ward ihm die göttliche Feder sichtbar; und siehe –
sie war genau so entfernt von allen menschlichen Vorstellungen wie die Erkenntnis sie beschrieben hatte.
Sie war nicht von Holz noch von Rohr; auch hatte sie keine Spitze und kein Ende, während sie fortgesetzt im Geiste aller Menschen mannigfache Erkenntnisse niederschrieb und sozusagen im Geiste jedes einzelnen eine Spitze hatte, obgleich sie gar keine besaß.

Da wurde er darüber von Verwunderung ergriffen und sprach:
»Welch ein trefflicher Gefährte ist die Erkenntnis!
Möge Gott der Allerhöchste es ihr an meiner Statt lohnen!
Denn jetzt offenbart sich mir die Wahrheit dessen,
was sie über die Eigenschaften der göttlichen Feder ausgesagt hat.
Nun sehe ich wahrhaftig, daß sie nicht wie gewöhnliche Federn ist«.

Damit verabschiedete er sich von der Erkenntnis, dankte ihr und sprach:
»Ich habe mich nun lange bei dir aufgehalten und mit dir disputiert.
Ich bin entschlossen, zur Feder höchstselbst mich aufzumachen und sie über ihre Sache zu befragen«.

So machte er sich denn zu ihr auf und sagte zu ihr:
»Wie kommt es, o Feder, daß du fortgesetzt in den Geistern Erkenntnisse niederschreibst,
wodurch der Wille ausgelöst wird,
um die Kraft in Regung zu setzen und sie zu den von ihr zu bewirkenden Vorgängen hinzulenken?«
Sie entgegnete: »Du hast wohl vergessen, was du in der Welt des Körperlichen und Sichtbaren gesehen hast
und was du von der Feder als Antwort gehört hast, als du sie fragtest
und sie dich darauf auf die Hand verwies?« »Ich habe es nicht vergessen«, versetzte er.
»Nun, meine Antwort lautet wie die ihre«, sagte sie. Er fragte: »Wie ist das möglich, da du ihr doch nicht gleichst?«
Sprach die Feder: »Hast du nicht gehört,
daß Gott der Allerhöchste den Adam nach seinem Ebenbilde geschaffen hat?« »Jawohl« war die Antwort.
»So frage die über mich, welche den Beinamen „die Rechte des Königs“ trägt!
Denn ich werde von ihr festgehalten,
und sie ist es, die mich hin und her bewegt, während ich zum Dienen gezwungen bin. Es besteht also kein Unterschied zwischen der göttlichen und der menschlichen Feder,
insofern sie beide Werkzeuge sind.
Der Unterschied besteht lediglich in der äußeren Gestalt«. Da sagte er: »Wer ist denn die Rechte des Königs?«
Die Feder erwiderte darauf: »Hast du nicht den Ausspruch Gottes des Allerhöchsten gehört:
„Und die Himmel sind gefaltet in seiner Rechten“?« (Sura 39/67) »Doch« versetzte er.
Sie aber fuhr fort: »Und die Federn sind gleichfalls in seiner Rechten festgehalten.
Sie ist es, die sie hin und herbewegt.«
Da begab sich der Beschreiter des Weges von ihr fort zu der Rechten, bis er sie erblickte.
Er sah, wie sie noch viel wunderbarer war als die Feder;
doch kann man nichts von all dem schildern und auseinandersetzen,
sondern noch soviele Bände können auch nicht einen geringen Bruchteil von ihrer Beschreibung enthalten.
Im allgemeinen ist zu sagen, daß die göttliche Rechte, die göttliche Hand und der göttliche Finger
ganz anders sind als die entsprechenden menschlichen Glieder.
Er sah nun, wie die Feder im Griff der göttlichen Rechten bewegt wurde;
da wurde ihm offenbar, daß die Feder wirklich nichts dafür konnte.

Nun befragte er die Rechte, wie es sich mit ihr verhalte und wieso sie die Feder in Bewegung setze.
Die aber erwiderte: »Ich gebe dir dasselbe zur Antwort wie das, was du von der Rechten gehört hast, die du in der sichtbaren Welt sahst, d. h. ich verweise dich an die Kraft, da die Hand an sich machtlos ist.
Denn was sie in Bewegung setzt, ist ja zweifellos die Kraft«.
Da begab er sich in den Bereich der Kraft und erblickte dort derartige Wunder, daß ihn dabei alles Vorangegangene verächtlich dünkte und befragte sie über die Bewegung der Rechten.
Sie aber sprach: »Ich bin nur ein Attribut. Frage daher den, der über die Kraft verfügt (al-qadir).
Denn die Verantwortung liegt bei den Trägern der Attribute, nicht bei den Attributen«.
Da war er nahe daran, voll Kühnheit zur Frage anzuheben.
Doch es verschlug ihm die Sprache,
denn hinter dem Vorhang der Umhüllung der göttlichen Majestät hervor scholl der Ruf:
»Er wird nicht gefragt nach dem, was er tut, aber sie werden gefragt!« (Sura 31/23) Da überkam ihn die Ehrfurcht vor der Majestät Gottes,
und er sank ohnmächtig zu Boden, eine Zeitlang erbebend in dieser Ohnmacht.
Als er wieder zu sich kam, rief er aus:
»Gepriesen seist du! Wie gewaltig bist du!
Dir wende ich mich reuevoll zu,
auf dich setze ich mein Vertrauen
und glaube, daß du der König, der Gewaltige,
der Einzige, der Bezwingende bist.
Daher fürchte ich keinen als dich,
bitte keinen außer dir
und suche nur in deiner Verzeihung Zuflucht vor deiner Strafe
und in deinem Wohlgefallen Schutz vor deinem Zorn.
Es kommt mir nur zu, dich zu bitten
und zu dir nur demütig zu beten
und vor dir unterwürfig zu flehen.
So sage ich denn:
„Öffne mir meine Brust, damit ich dich erkenne
und löse mir das Zungenband, auf daß ich dich lobpreise“.« Da erscholl hinter dem Vorhang hervor der Ruf:
»Hüte dich, daß du zu lobpreisen begehrst und den Herrn der Propheten übertriffst.
Kehre dich vielmehr ihm zu!
Was er dir gebracht hat, das nimm!
Was er dir untersagt hat, dem entsage (vgl. Sura 59/7).
Was er gesprochen, sprich auch du!
Denn er hat in diesem göttlichen Bereich nichts weiter gesagt als:
„Preis sei dir! Ich vermag nicht, dich zu loben, wie du dich selbst lobst!“« Da sprach er: »Mein Gott, wenn die Zunge sich nicht erkühnen darf, dich zu loben,
kann dann der Geist dich zu erkennen begehren?«
Da erscholl er Ruf: »Hüte dich, über die Nacken der „Wahrhaftigen“ hinauszusteigen!
Drum halte dich an den größten „Wahrhaftigen“ [d. i. Abû Bakr] und eifre ihm nach!
Denn die Gefährten des Herrn der Propheten sind wie die Sterne;
welchem von ihnen ihr auch nachfolgt, ihr werdet recht geführt.
Hast du nicht seinen Ausspruch gehört:
„Das Unvermögen, zu seiner Erkenntnis zu gelangen, ist der Erkenntnis gleichzusetzen“? Es genügt daher für dich, wenn dir von uns höchstselbst das Wissen zuteil wird,
daß dir unsere höchsteigene Gegenwart vorenthalten bleiben muß
und daß du unfähig bist, unsere Schönheit und Herrlichkeit zu schauen«.
Da kehrte der Beschreiter des Pfades um, und er entschuldigte sich für seine Fragen und Vorwürfe
und sagte zur Rechten, zur Feder, zur Erkenntnis, zum Willen, zur Kraft und zu allen folgenden:
»Nehmt meine Entschuldigung entgegen!
Denn ich war ein Fremdling und Neuling in diesem Land und jeder, der eintritt, ist verwirrt.
Meine Mißbilligung euch gegenüber geschah nur aus Unvermögen und Torheit.
Aber jetzt hat sich eure Entschuldigung für mich als richtig erwiesen,
und es ist mir offenbar geworden,
daß er, der ohnegleichen ist in der körperlichen und übersinnlichen Welt, in Macht und Gewalt,
der Einzige, Allgewaltige ist.
Ihr aber seid nur in Dienst gestellt unter seinem kraftvollen Zwang,
hin und her bewegt durch seine Macht.
Er ist der Erste und der Letzte, der Offenbare und Verborgene«.

Als er dies in der sichtbaren Welt aussprach, erklärte man diese Äußerung für befremdlich und sagte zu ihm:
»Wie kann er der Erste und der Letzte sein,
während dies doch zwei entgegengesetzte Attribute sind und wie kann er zugleich der Offenbare und der Verborgene sein?
Der Erste ist doch nicht Letzter und der Offenbare nicht verborgen!«
Er entgegnete: »Er ist der Erste im Hinblick auf das Existierende,
denn aus ihm ist der Reihe nach eines nach dem anderen hervorgegangen. Er ist ferner der Letzte, mit Rücksicht auf den Weg derer, die zu ihm gehen;
denn diese steigen von Station zu Station immer weiter empor,
bis schließlich die Ankunft in jenem Bereich göttlicher Gegenwart stattfindet
und dies dann das Ende der Reise bildet. Er ist demnach Letzter in Bezug auf die Anschauung, aber Erster in Bezug auf die Existenz.
Er ist verborgen für diejenigen, welche an der sichtbaren Welt festhalten
und ihn mit den fünf Sinnen zu begreifen suchen; offenbar ist er für den, der ihn im Schein der in seinem Innern entzündeten Fackel
mit dem innerlichen, in die Welt des Übersinnlichen eindringenden Tiefblick sucht«. So verhält es sich also mit dem Einheitsbewußtsein bei denen, die den Pfad der Einheit im Wirken beschreiten,
d.h. denen durch Erleuchtung klar geworden ist, daß der Wirkende nur ein einziger ist.

al-Qur’ânu (Der Koran, „Die Lesung“)

Sure 18,109 (Übers. Rückert):

qul lau kâna ‚l-bachru midâdan
li-kalimâti rabbî la-nafida
‚l-bachru qabla ‚ân tanfada
kalimâtu rabbî wa-lau
ji’nâ bi-mithlihî madadan

Sag: Wenn das Meer wär Tinte für
Die Worte meines Herrn, es gienge
Das Meer aus, ehr ausgiengen
Die Worte meines Herrn, und nähmen
Wir noch ein zweites Meer zu Hilfe.

Sure 96,1-5 (Übers. Rückert):

‚qra’a bi-’smi rabbika ‚l-ladhî chalaqa (1)
chalaqa ‚l-insâna min °alaqin (2)
‚qra’a wa-rabbuka ‚l-akramu (3)
‚l-ladhî °allama bi-‚l-qalami (4)
°allama ‚l-insâna
mâ lam ya°lam (5)

1. Lies im Namen deines Herrn der schuf,
2. Den Menschen schuf aus zähem Blut.
3. Lis, dein Herr ists der dich erkohr,
4. Der unterwies mit dem Schreiberohr;
5. Den Menschen unterwies er
In dem was er nicht weiß zuvor.

Das elixier der Glückseligkeit auf Farsi


Glaubenslehre der Leute der Sunnah

Die Abhandlung übers Ahlul Bayt Rasullahs saws
zusammengestellt & übersetzt von Talib al Muwahid as Sunni as Sufi
mit Quellenund Aussagen sowie Links

Vorwort :
Nach einigen hitzigen Diskussionen über die Shiatul Ali ,sah ich mich gezwungen mich einzumischen & Beweise zu liefern , darin enthalten sind & beweisen dass die Vorwürfe haltlos sind & auch die Behauptung ,dass die sunnitischen Ahlus Sunnah wa Jamaah das Ahlul Bayt Rasul Allah saws verachten wird entsprechend widerlegt ,besonders die schiitischen Behauptungen gegen Hz. Sayydina Abu Bakr as Siddiq (ra) , Hz. Sayydina Umar al Faruq ibn Khattab (ra) werden sehr faktenreich widerlegt .

Die Klarstellung :
a) wir als Ahlus Sunnah Anhänger verachten weder das Ahlul Bayt noch die 12 Imame ,
b)wir als Ahlus Sunnah Anhänger widmen uns nur der Wahrheit , um die Wahrheit im Prinzip der Nasihat gegenüber unseren Brüdern & Schwestern mit Adab & Liebe zu verhalten ,
c)wir als Ahlus Sunnah Anhänger sind keine hasserfüllte Fanatiker noch hetzen wir ,
d) wir respektieren die Ahlul Bayt Imame als Ahlus Sunnah ,aber verachten die Rafidiyya ,
welche die Gefährten des Propheten verfluchen .

„Wahrlich, Allah will alles Unreine von euch fernhalten, ihr Angehörigen des Hauses, und euch rein und lauter machen.“ (33.33)

„So ist es. Und wer die heiligen Stätten und Riten Allahs in Ehren hält, so ist dies ein Zeichen von Frömmigkeit der Herzen.“ (22:32)

Ibn Umar (r) überliefert, dass Abu Bakr (r) sagte: „Achtet Muhammad (s) auf angemessene Weise, indem ihr (auch) seine Familienangehörigen achtet!“ (Al-Bukhari)
[Riyad us-Salihin Nr. 347]

Umm Kulthum bint Uqba ibn Abi Mu’ait (r) überliefert, dass sie den Gesandten Allahs (s) sagen hörte: „Der ist kein Lügner, der Frieden unter den Menschen schafft und Gutes erlangen will, wobei er etwas Gutes sagt, in dessen Unwahrheit Gutes steckt.“ (Al-Bukhari und Muslim)Eine andere Version Muslims fügt hinzu: Ich habe nie gehört, dass er so etwas zuließ, außer in drei Situationen: im Krieg, beim Friedenschließen zwischen Streitenden und beim Berichten des Ehemannes über seine Ehefrau oder der Ehefrau über ihren Ehemann.[Riyad us-Salihin Nr. 249]

Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: „Während wir beim Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, waren, sagte er: „Während ich schlief, sah ich mich im Paradies und fand dort eine Frau vor, die gerade dabei war, den Wudu´ ( Gebetswaschung) neben einem Palast zu vollziehen. Ich fragte: „Wem gehört dieser Palast?“ Sie (die Bewohner des Paradieses) sagten: „Er gehört ‚ `Umar!“ Ich erinnerte mich dann an seine Eifersucht und verließ ruckartig die Gegend.“ Da weinte `Umar und sagte: „Dir gegenüber soll ich eifersüchtig sein, o Gesandter Allahs?“ (Siehe Hadith Nr.7023)[Sahih Al-Bucharyy Nr. 3680]

hier der Gegenbeweis gegen solche Neuerungen :

Abu Sa`id Al-Chudryy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Beschimpft meine Gefährten nicht! Denn, wenn einer von euch soviel Gold wie der Berg von Uhud spenden würde, würde er nie die Leistung von einem von ihnen erreichen auch nicht einmal die Hälfte davon!“ …
(Siehe Hadith Nr. 3655, 3656 und die Anmerkung dazu)
[Sahih Al-Bucharyy Nr. 3673]

Quellen , welche hier zitiert werden sind :
-Fath al Bari von Ibn Hajar al Asqalani (ra),
-Gibrils Haddads Tafsirzusammenstellung zum Thema „Ahlul Bayt“ nach den klassischen Kommentatoren ,
-Tafsir al Quran al karim ,
-Tafsir von Imam At Tabari (ra) ,
-Imam As Suyutis(ra) Meisterwerk „Al Khulafa al Raschidin „,
-die Rechtgeleiteten Kalifen ( IB),
-auch einige eigene Bemerkungen werden nur aufgrund von rationaler Logik auch Rückgriff auf entsprechende sunnitische Kommentatoren zitiert , …

Allah sagt„Wa man yushaqiqir rasula min ba’di ma tabayyana lahul huda wa yattabi ghayra sabililmu’minina nuwallihi ma tawalla wa nuslihi jahannamma wa sa’at masira“
„Wer sich aber von dem Gesandten trennt, nachdem ihm der richtige Weg deutlich geworden war, und einem anderen Weg als dem der Gläubigen folgt, dem wollen Wir den Rücken zeigen, wie er den Rücken gezeigt hat, und wollen ihn in der Hölle brennen lassen. Und wie schlimm ist dieses Ziel!“(Sura An Nisa;115)

Der Prophet (s) sagt:
„Aleykum bi ijma’il muslimin,“,
„Ihr habt der Mehrheit der Muslime zu folgen.“(Bukhariyy )

Ati’ullaha wa ati’ur rasula wa ulil amri minkum“ (Al Nisa’ 59)Allah sagt: „Ihr habt Allah zu gehorchen, ihr habt dem Propheten (s) zu gehorchen und ihr habt euren Führern zu gehorchen“.

„Aleykum bi sunnati wa sunnat khulafa’i min ba’di“(folgt meiner Sunna) im Fiqh / tafsir Buch von Imam Aqsalani (ra)

1.Beweis :»Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Allbarmherzigen. In der Tat hat Gott das Traumgesicht Seines Propheten wahr werden lassen. Ihr werdet ja nun mit Gottes Erlaubnis die Umhegte Moschee in Sicherheit betreten können, mit geschorenen Köpfen, mit gestutztem Haar – ohne Furcht. Denn Er wusste, was ihr nicht wisst und gab euch ferner einen baldigen Sieg. Er war es, der euch Seinen Propheten sandte mit der Rechtleitung und der Religion der Wahrheit, aufgegangen über aller Religion. Und Gott genügt als Zeuge. Mohammed ist der Prophet Gottes. Und die mit ihm sind( Abu Bakr ra ), sind streng mit den Ungläubigen ( Umar Ibn Khattab ra ) , milde miteinander( Uthman ibn Affan ra) . Du siehst, wie sie sich verneigen und niederwerfen, Gottes Huld und Wohlgefallen erstrebend ( Imam Ali ibn Talib ra) . Ihr Merkmal ist auf ihrem Gesicht als Spur ihrer Niederwerfung. Das ist ein Gleichnis für sie in der Thora. Ihr Gleichnis im Evangelium ist: ein Saatfeld, dass seine Triebe hervorbringt und sie stärker werden und schließlich als Halme aufrecht stehen lässt, zur Freude derer, die sie gesät haben, wodurch Er die Ungläubigen in Wut versetzt. Gott hat denen, die glauben und gute Werke tun, Vergebung und eine gewaltige Belohnung versprochen.« (Sure 48, 27-29)

2.Beweis: Der Prophet saws sagte : „ Während ich schlief , sah ich mich am Wasserbecken stehwend ,ich gab Wasser an die Menschen , da kam Abu Bakr & nahm mir den Wassereimer ab , …danach kam Umar & gab den Menschen Wasser , selbst als er ging , strömte Wasser aus der Wasserquelle hervor „ (As Sunnah ,Bucharyy),

3. Beweis :Anas Ibn Malik (r) berichtete:
„Der Prophet (s) ging den Berg uhud hinauf und in seiner Begleitung waren Abu Bakr, `Uthman und `Umar. Da bebte der Berg unter ihnen und der Prophet schlug mit seinem Fuß darauf und sagte: >Sei ruhig uhud! Denn auf dir befindet sich niemand, außer einem Propheten, einem Wahrhaftigen (Siddiq)* und zwei Märtyrern**!< "
* ein Beiname Abu Bakrs** Diese Aussage gehört zu den zahlreichen Wundern des Propheten (s). Etwa 20 Jahre nach dieser Propheiung wurden `Umar und `Uthman (r) während ihrere Amtszeit als Kalifen ermordet.(Bukhari, Hadith Nr. 3686)

4. Beweis :Ein Weisheitsspruch lautet :"Ein Sayyed ist derjenige nicht , der sagt , seine Abstammung aufgrund seines Blutes schützt ihn vor Sünden & Fehltritte , sondern derjenige , der aufgrund seiner Abstammung demütig wird , sich von Ghibat , Hasad ,Kin & Taqqiyyah fernhält "(Weisheitsspruch eines Sayyed aus der Qadiriyya Tariqat , welche sich auf das Ahlul baytul RasulAllah saws die 12 Imame begründet )

5. Beweis :Der Prophet saws sagte :
"Ich hinterlasse euch zwei Dinge ,dass eine ist das Buch ( Quran )& das andere ist das Ahlul Bayt, das Ahlul Bayt ist die Quelle & zugleich Beschützer der Sunnah" ( Bucharyy , al Musnad , Muwatta , Abu Dawud , laut Ibn Hajar al Haythami ra in" Fatawa al hadithiyya " ist dieser Hadith hasan überliefert )
6. Beweis :Haltet fest am Seile Allahs &zerfallt nicht ( in Sekten ),Sura 3:103

7. Beweis : ihr glaubt an das gesamte Buch ( Quran ), Sura 3 :119

8.Beweis :Abu Jafar al Tahawi (ra) sagte in der Aqida al Tahawiyya schreibt er :
Wir bestätigen rechtmässig und allgmeingültig , dass nach dem Tod des Propheten saws ( anhand der Beweise ) , das Khilafah an zuerstentsprechend der Vorzüglichkeit & Vorrang ( ein entsprechender Hadith existiert ) über die gesamte Ummah an Hz. Abu Bakr as Siddiq (ra) , danach an Hz. umar al Faruq ibn Khattab (ra) , danach an Hz. Uthman Dhun al Nurain ibn Affan (ra) & danach an Hz. Ali Ibn Talib al Babul Ilm al Hashimi (ra) ,sie sind die rechtgeleiteten Kalifen ( al Khulafah al raschidin) und die rechtmässigen Führer auf den rechten Weg ( al aimmatul muhtadin )&Seite 40 , 4.Absatz der Aqida al Tahawiyya

9.Beweis :Der Prophet saws sagte :"Euch obliegt es ,die nach mir kommen werden , Abu Bakr (ra)oder Umar (ra) "( Sahih Muslim , Hadithnummer 1779 , Musnad al hanbal , Bd. 1, Hadithnr. 428)

10. Beweis :Abu Bakr as Siddiq (ra) sagte . "Achtet Muhammad saws sowie ihr sein Ahlul Bait achtet " (Sahih al Bucharyy , Ibn Majah , usw.)

11.Beweis wer auch immer eine Lüge über mich erdichtet , soll sich auf die Hölle vorbereiten ( Weisheitsspruch über diesesen gleichlautenden Hadith , welcher von Pir Sayyed Sultan al Awiliyya AbdalQadir al Jilani (ra) seitens der oft rezitiert haben soll , diese Überliferung dieses Weisheitsspruch ist nicht ganz eindeutig , aber dadurch dass er sich auf einen Sahih Hadith stützt ist sein Wahrheitsgehalt vorzüglich & zutreffend )

12.Beweis:der Prophet saws sagte zu Ali Ibn Talib (ra) :
"Urteile niemals ,bevor Du beide Parteien gehört hast .Du kannst nur ein Urteil Dir bilden , wenn Du beide Parteien zu gehört hast "(Ahmad Ibn Hanbal im Musnad , Bd. 1 , Seite 90 )

13. Ibn Abdal barr überliefert aus verschiedenen Quellen ( laut einiger Gelehrten aus Musnad , al Muwatta ,Abu Dawud & Bucharyy ), dass als die stunde zu ihm kam, Hasan Ibn Ali (ra) , er zu seinem Bruder Hussain Ibn Ali (ra) folgendes sagte :"Mein Bruder , Dein Vater ( Ali Ibn Talib ra) warf seinen Blick auf die Autorität & Allah wandte sie von ihm ab , & beauftragte Hz. Abu Bakr as Siddiq (ra) damit( d.h.:die Khilafah ) , danach richtete er wieder wieder darauf & wieder wendete Allah sie von ihm ab & beaufrtragte Hz. Umar al Faruq Ibn Khattab (ra) , später als in der zeit des Rates (ash Schura)er keinen Zweifel daran hatte , dass es ihm ihn nicht auslassen würde , aber wieder wurde diese von ihm abgewendet & ging sie an Hz. Uthman Ibn Affan (ra) ,nachdem Uthman ermordet wurde & erhielt er den Treueschwur ( al bayat) .
Dann wurden wir das Ahlul Bayt zurückgehalten , bis die Schwerter aus der Scheide gezogen wurden & so war das Khilafah niemals ungestört bei uns .
Ich glaube nicht , dass Allah die Prophetenschaft das Khilafa in uns vereint hat “

Als Anhang :
Weisheitssprüche aus "Hilyat al Awiliyyah " von Imam Al Isfahani (ra):

-Das Recht der Meinungsfreiheit besteht einzig & allein darin die Wahrheit zu sagen( nicht das was man dafür hält ),
-Weisheit ist der beste Freund ,
-was man selbst nicht mag , mag man auch nicht an anderen ,
-Eine Zunge trifft tiefer als ein Speer ,
-Habe vor niemanden (ausser vor Allah )Angst , ausser vor Deinen Sünden ,
-Der Lernende lebt , während sein Nafs stirbt ,
-Jmd, der dich übermäßig preist , ist derjenige der dich ermordet ,
-Wer gegen die Wahrheit kämpft , dem wird die absolute Wahrheit eine unerbittliche Niederlage zufügen ,

Das Haus des Propheten saws

Übers Ahlul Bait RasulAllahs saws
http://www.al-baz.com/shaikhabdalqadir/about/about.htm
http://www.sunna.info/antiwahabies/wahhabies/
http://www.ummah.net/Al_adaab/ahlibayt/virtues.html
http://www.tasawwuf.org/writings/ser…efor_allah.htm

der Zauber der Mauren (Muslimen )

Veröffentlicht: 8. Dezember 2010 in Uncategorized




Der Sahabi Muawiya Allahs Wohlgefallen auf ihm

Viele islamische Gelehrte haben über den hohen Rang des Muawiya in vielen Büchern berichtet und haben es mit Ayat-i kerim (Koranverse) und mit Hadith-i Scherif (ehrenwürdige Aussprüche des Propheten, Friede sei mit Ihm) belegt. Folgender Text wurde aus dem Buch von Ibn-i Hadscher-i Mekki „Tathirulcenan vellisan “ übersetzt. Dieses Buch wurde 1965 in Ägypten in zweiten Auflage gedruckt. auf dessen 5.Seite steht:

Muawiya hat die Ehre des Muslimseins; des Sahabi-seins; von Stamm des Kuraisch zu sein, welches durch Hadithe gelobt ist; des Verwandtseins durch Heirat an die Familie des Resulullah (Gesandter Allahs) sallallahü aleyhi we selem. Dieses Verwandtsein-Ehre ist derart hohe Ehre, dass mitgeteilt ist, dass solch Verwandte im Paradies neben den Resullullah sein werden. Ein von oben genannten Eigenschaften besitzender Muslim ist zu lieben notwendig. Wenn jemand alle oben genannten Eigenschaften in sich eint wie sehr man diesen Person lieben muss jedem ,der Verstand und Einsicht hat ,leicht verständlich. Die Uneinigkeiten und Kämpfe unter den grossen Sahabis waren nicht weil sie sich nicht mochten. Beispielsweise hatte Halid ibni Welid und Sa´d ibni Wakkas über ein Thema keine Übereinstimmung. Jemand fing neben Sa´d ibni Wakkas an über Halid bin Welid schlecht zu reden. Sa´d ibni Wakkas brachte ihn schnell zu schweigen „Schweig, sag nichts gegen ihn ! Die Uneinigkeit unter uns trennt nicht unser Religionsgeschwisterlichkeit.“ sagte er. Genauso trat Hazreti Ali auf der Strasse Zubeyr bin Awwam. Betreffend Hazreti Osman hatten sie heftiges Gespräch. Deswegen sagte Zubeyr´s Sohn Abdullah über Hazreti Ali Schlechtes. Sein Vater schimpfte sehr darüber und schlug ihn.

In einem Hadith wurde berichtet: „Meine Ummah werden die Strafen (Azab) auf der Erde gegeben“, das heisst die Uneinstimmigkeiten, Schwierigkeiten und Zwietrachten unter der Ummah (Gemeinde) werden Gründe sein ,dass ihre Sünden reduziert werden (wörtlich: herunterfliessen werden). So wie dieses gibt es viele Hadithe, die berichten , dass die Kämpfe unter den Sahabi Uneinigkeit nur auf Erden sind. Im Jenseits haben alle Verdienste, das heisst für sie gibt es das Paradies. Jeder Sahabi in allen ihren Taten strengten sich an für das Wohlwollen Allahs und das Erreichen Seiner Liebe und hielten sich an das fest, was sie als Sein Befehl erkannten vermuteten. Die Gelehrten der Ahl-i Sunna (Sunniten) berichten in Übereinstimmung, dass wenn ein Muslim sündigt ist er/sie kein Kafir. Die gegen Hazreti Ali gekämpft haben als Kafir bezeichnen ,sie zu verfluchen, ist in keinsterweise erlaubt. Einer der zwei wertvollsten Grundwerken der Muslime in Sahih-i Müslim steht: Hazreti Muawiya war Sekretär (Schreiber) des Resulullah. Er schrieb in seiner Anwesenheit. Zeyd bin Sabit war Wahiy-Katib (Schreiber der die Offenbarungen aufschrieb). Hazreti Muawiya schrieb sowohl Wahiy als auch Briefe nieder.

Abdullah ibni Mubarak sagt „Der Staub welches in die Nase des Pferdes des Muawiyas reingeht, während Muawiya auf dem Weg zu Resulullah (sallallahü aleyhi wessellem) sich befindet , ist tausendmal mal wertvoller als Omar bin Abdülaziz.“ daraus ist ersichtlich welch hohe Ehrenstelle Hazreti Muawiya hat. Den Rang Hazreti Muawiyas zu beschreiben reicht dieser Hadith aus : Tirmüzi berichtet: Resullulah sallallahü aleyhi wessellam : “ O Schöpfer , lass ihn haadi und mühdi sein.“ Das heisst lass ihn auf den rechten Weg und lass ihn auf-dem-rechten-Weg-bringer sein.

Einige weitere Links dazu :
Musawi_rafidiLuegen_widerlegt_Abuhurayrah.pdf
http://www.maslul.de/docs/Der Ursprung des Schiismus.pdf

Einige Gelehrtenmeinungen dazu :

Imam al-Bāghawīyy ra sagte weiter:
„Wahrlich die Sahaba und die Tabi´in, und diejenigen die Ihnen folgten, und die Gelehrten von der Sunnah waren in völliger Überseinstimmung über das warnen und attackieren gegen die Ahl Al-Bid`a und über das Hijra machen von ihnen.“ [Scharh Al-Sunnah (1/227) ]

Imam Ibn `Asakir ra überliefert in seinem Tabyin, von Imam ibn Shahin, welcher sagte: “Zwei rechtschaffene Männer, sind durch üble Leute geplagt worden:“Ja`far Ibn Muhammad (Al-Sadiq ra ) und Ahmad ibn Hanbal ra .“

Ibn Al-Salah ra sagte: “Zwei Imame, sind wegen ihren Anhängern (den angeblichen ) geplagt worden, obwohl sie frei von ihnen sind sind: Ahmad ibn Hanbal wurde geprüft mit den Anthropomorphisten (Al-Mujassimah) und Ja`far Al-Sadiq mit den Schiiten.
[zitiert bei Shaykh Tajud-Din Al-Subki in seiner „Qa’idah“ und in seinem „Tabaqat Al-Shafi`iyyah Al-Kubra“.]


Die Glaubenslehre von Imam Ibn Asâkir

Der Schaykh FakhrudDîn Ibn Asakir, möge Gott ihm gnädig sein, sagte:
Wisse, möge Allâh mich und dich rechtleiten, dass es Pflicht eines jeden Verantwortlichen (Mukallaf)[1] ist, zu wissen, dass Allâh, der über alles Erhabene, alleiniger Herrscher in Seinem Reich ist. Er hat das Universum, d.h. die himmlische und die irdische Welt, den Thron (al-arsch), den Schemel (al-Kursiyy), die Himmel, die Erden und das, was sich in ihnen und zwischen ihnen befindet, erschaffen.
Alle Geschöpfe unterliegen der Allmacht Gottes, selbst das Sonnenstäubschen (adh-Dharrah) bewegt sich nur mit Seinem Willen. Er hat keinen Partner bei der Schöpfung und keinen Mitbestimmer in Seinem Reich.
Er ist der Lebendige und der Immerwährende. Er ist Erhaben über Schlummer und Schlaf. Er kennt das Sichtbare und das Unsichtbare. Nichts bleibt Ihm verborgen, weder im Himmel noch auf der Erde, Er weiß, was auf dem Land und im Meer ist, und kein Blatt fällt, ohne dass Er es weiß. Es gibt kein Samenkorn in der Finsternis der Erde und keine grüne oder vertrocknete Pflanze, die nicht auf der wohlbewahrten Tafel geschrieben steht. Das Wissen Allahs umfasst alles. Er kennt die Anzahl Seiner Geschöpfe.
Er macht was Er will. Er ist der Allmächtige, Seine Herrschaft ist vollkommen und immerwährend, Er braucht Nichts, Er ist der Unbesiegbare, der Unvergängliche. Seine ist die Herrschaft und die Schöpfung. Alle Namen Gottes deuten auf Vollkommenheit
Nichts kann dem Willen Gottes entgegenwirken und keinem kann die Gabe Gottes verwehrt werden. Er macht in Seinem Reich was Er will und Er verbietet Seinen Geschöpfen was Er will und verpflichtet sie zu dem was Er will.
Von Seinen Geschöpfen erwartet Er keine Belohnung und fürchtet nichts. Er hat keine Verpflichtung und Er ist keinem Gesetz unterworfen. Jede Gabe von Ihm ist eine Gnade (Fadl), und jede Bestrafung ist nur Gerechtigkeit (^adl). Allâh legt keine Rechenschaft über sein Tun ab, aber die Geschöpfe werden zur Rechenschaft gezogen.
Er existierte vor der Schöpfung, Seine Existenz hat weder Anfang noch Ende. Er ist Erhaben über alle Richtungen; oben, unten, rechts, links, vorne, hinten. Er ist weder ein zusammengesetzter Körper noch ein Bestandteil eines Körpers.
Es ist nicht erlaubt zu sagen: Wann Er existiert hat? oder Wo Er ist? oder Wie Er ist? Er existierte vor dem Erschaffen des Ortes, Er erschuf den Ort und die Zeit, Er ist weder an Zeit noch an Ort gebunden.
Allâh erschafft mit Seinem Willen und Seiner Allmacht was Er will und wann Er will. Nichts kann Ihn daran hindern.
Er ist Unvorstellbar, die Wirklichkeit Allahs kann weder durch Phantasie noch Verstand erfasst werden. Nichts ähnelt Ihm, Er ist der Allhörende und Allsehende.

[1] Diejenige Person, die volljährig nach islamischem Recht und geistig gesund ist und das Glaubensbekenntnis gehört hat.

Quranrezitationen (Hammaaaaaaaaa)

Veröffentlicht: 7. Dezember 2010 in Ahlus Sunnah wal Jamaah

Quran

Surah Rahman by Syed Sadaqat Ali

Quran

Surah al Kahf byAbdus Samad Abdul Basit ra :

Wunderschöner Quran

Salatullah (Hammär ) :

Videos als Warnung vor den Wahhabiyya

Veröffentlicht: 7. Dezember 2010 in Uncategorized

Sagt nein zur Irrlehre der Wahhabiyya ,deren Anhängern wie die Deobandiyya , HT , usw.





Die Grundlagen des islamischen Glaubens gemäß der Leute der Sunnah

Lob sei Allah und möge Allah den Grad unseres Propheten Muhammad und seiner Al und Gefährten erhöhen, und die Gemeinschaft des Propheten schützen vor dem, was dieser für sie fürchtet.

Der Islam ist die Religion aller Propheten von Gott, beginnend mit ‚Adam und endend mit Muhammad. Im Arabischen bedeutet Islam Unterwerfung/Hingabe. Im Herzen zu glauben und mit der Zunge zu bezeugen: „Es gibt keinen Gott ausser Allah und Muhammad ist der Verkünder von Allah“ ist der Weg, um Muslim zu werden. Das Aussprechen der zwei Bezeugungen (Schahadatan) ist eine Pflicht für die Person, die noch nicht Muslim ist. Ein Muslim ist ein Gläubiger und ein Anhänger des Islam.
Die erste Bezeugung (Schahadatan), d.h. „Es gibt keinen Gott ausser Allah“ bedeutet, dass nichts ausser Allah verdient, angebetet zu werden. Die zweite Bezeugung, d.h. „Muhammad ist der Gesandte von Allah“ beinhaltet zu glauben, dass Muhammad der letzte der Propheten ist, dass Er wahrheitstreu ist in allem, was er von Gott berichtet und überbracht hat (so wie dies alle Propheten vor ihm waren) und, dass der Schöpfer uns Propheten und Verkünder sandte, um uns zu lehren IHN richtig anzubeten. Ein Muslim muss an alle Propheten und Verkünder glauben.

Die zwei Bezeugungen sind die Glaubensgrundlagen des Islam; sie sind die Basis der Religion. Der Vergleich mit dem Bau eines Gebäudes ist hilfreich um die Wichtigkeit dieser Glaubengrundlagen zu erklären. Ohne solide Basis wird es kein Gebäude geben. Desselben wird es keinen Gewinn und fruchtbaren Erfolg im Jenseits geben, ohne zuerst den richtigen Glauben zu haben.

Dieser Vergleich zeigt die Notwendigkeit auf, eine Basis zu errichten und darauf aufzubauen; bevor man in der Religion standhaft sein kann, muss man den richtigen Glauben haben. Muslime glauben fest, dass nur ein Schöpfer existiert, Dessen Name Allah ist, und Muhammad ist Sein Prophet und Verkünder. Dies zu wissen und daran zu glauben ist das Wesentliche der Religion, und alle Muslime sind vereint durch diesen grundlegenden Glauben. Der Muslim lässt sich vom Verstand leiten, weil der Verstand und der Glaube Hand in Hand gehen. Wissen ist Wesentlich, weil das Lernen einem Stärke und Zielstrebigkeit verleiht.

Der gesunde Verstand und die klaren Aussagen, die dem Propheten Muhammad offenbart wurden, bestätigen den Glauben an Gottes Existenz und Seine anderen Eigenschaften. Man muss verstehen, dass Allah weder Seine Eigenschaften darstellt, noch dass ER anders ist als sie. Man kann z.B. sagen: „Allah hat die Eigenschaft der Macht“, jedoch darf man nicht sagen: „Allah ist Macht“. Gott hat keine Fehler oder Schwächen. Gott, Der Gepriesene ist vollkommen. Seine Eigenschaften sind ohne Mangel und unveränderlich. Allah gleicht keinem Seiner Geschöpfe( Abu Hanifah ra in Fiqh al Akbar , Seite 17 ). Wenn Allah einem Seiner Geschöpfe gleichen würde, so würde ER den gleichen Dingen unterliegen, denen die Geschöpfe unterliegen.

Wenn Allah Veränderungen unterliegen würde, wie dies die Geschöpfe tun, dann wäre ER schwach und geschaffen – wie sie es sind – und dies ist unmöglich. Allah ist ohne Gestalt, ohne Form und ohne Begrenzungen. ER gleicht nichts, was wir im Universum sehen, und nichts Vorstellbarem, da die Vorstellung ein Teil der Schöpfung ist.

Allah existiert. Ohne Allah mit der Schöpfung zu vergleichen, kann man den Verstand einsetzen, um die Existenz des Schöpfers zu beweisen. Wenn man ein Gebäude sieht, weiss man, dass es einen Erbauer gibt; wenn man ein Bild sieht, weiss man, dass es einen Maler gibt; wenn man die Schöpfung sieht, weiss man, dass es einen Schöpfer gibt. Allah ist der Schöpfer aller Dinge im Universum. ER hat alle Orte erschaffen, einschliesslich der Himmel, der Erde und was zwischen ihnen ist. Allah existiert ohne Platz. ER existiert bevor ER die Plätze schuf. Allah existierte ewig, die Plätze nicht. Allah existiert jetzt so wie ER existierte, d.h. ohne an einem Platz zu sein, ob dieser Platz die Himmel, die Erde, das Paradies, die Hölle oder jeder beliebige andere Platz in einer der sechs Richtungen sei. Allah verändert sich nicht. Veränderung ist das sichtbarste Zeichen von Bedürfnis, und Bedürfnis Gott zuzuschreiben ist nicht im Einklang mit der Gottheit. Wenn etwas sich zum Besseren verändert, so war es zu Beginn nicht perfekt, und wenn es sich zum Schlechten verändert, dann ist es nicht länger perfekt. Es ist eine Tatsache, dass Allah vollkommen ist. Daher verändert sich Gott nicht. ER ist nicht im Himmel. ER ist nicht in Jedem. ER ist nicht überall. ER besetzt jetzt keinen Raum, ER tat es nie und ER wird es nie tun. Allah existiert ohne Platz.

Allah ist Einzig; ER ist nicht teilbar, d.h., ER ist kein Körper. Gott hat keinen Partner, kein Gegenstück, keine Frau und keine Nachkommen. Dies wird vom gesunden Verstand bestätigt, denn wenn es zwei Partner gäbe, und der Eine etwas bestimmen würde und der Andere will das Gegenteil, so würde derjenige, dessen Wille nicht geschah, schwach sein. Es ist nicht angemessen, Gott Schwäche zuzuordnen; deshalb existiert nur ein Gott. Aus dem gleichen Grund hat der Teufel keine Kontrolle über Gott, und Schlechtes geschieht, weil Allah es wollte. Es steckt hinter allem eine Weisheit – selbst wenn wir die Weisheit nicht kennen – Allah kennt sie.
Allah hat keinen Anfang in Seiner Existenz. Alles, was einen Anfang hat, ist ein Geschöpf. Allah hat alle Geschöpfe erschaffen, jede Bewegung, jeder Stillstand, jeden Gedanken, und jede Absicht. Einen Anfang zu haben ist ein Zeichen von Bedürfnis, und Allah ist nicht bedürftig. Allah hat kein Ende in Seiner Existenz. Ein Ende zu haben bedeutet Schwäche, und der Schöpfer ist nicht schwach.

Allah hat keines Seiner Geschöpfe nötig. Etwas nötig zu haben bedeutet, ohne dies nichts bewirken zu können, und dies ist eine Schwäche. Der Schöpfer ist nicht schwach – es ist unmöglich, dass Bedürfnis zu Seinen Eigenschaften zählt. Allah hat die Eigenschaft der Macht durch welche ER die Schöpfung beeinflusst. ER lässt sie existieren und ER vernichtet sie.

Allah hat die Eigenschaft des Willens. Was immer Gott zu sein bestimmte, wird sein, und was immer Allah nicht zu sein bestimmte, wird nicht sein. Beides, Gutes und Schlechtes, geschieht gemäss dem Willen von Allah.

Allah hat die Eigenschaft des Wissens. Allah weiss alles; was war, was ist und was sein wird.

Allah hört alle hörbaren Dinge und sieht alle sichtbaren Dinge ohne Organe und ohne Beschränkungen. Menschen brauchen Ohren und Luft um Töne hören zu können, und sie benötigen Licht um zu sehen. Allah hat keines Seiner Geschöpfe nötig. Mit Seinem ewigen Qalam befiehlt Allah die Pflichten, verbietet die Sünden, verspricht die Belohnung des Paradieses, und droht mit der Bestrafung des Höllenfeuers, ohne Hilfsmittel, Silben, Sprachen oder Tönen.

Allah hat die Eigenschaft des Lebens, denn wer tot ist, kann nicht mit Wissen, Willen und Macht ausgestattet sein, und kann folglich nichts erschaffen. Das Leben von Allah ist nicht wie das unsere. Wir benötigen Fleisch, Knochen, Blut und eine Seele. Allah hat all dies geschaffen; Sein Leben bedarf keines von ihnen.

Jeder Verantwortliche (Mukallaf) ist verpflichtet, in den Islam einzutreten, in ihm für immer zu verharren und sich den auferlegten Gesetzen zu fügen.

Pflicht ist es, zu wissen, uneingeschränkt überzeugt zu sein und sofort auszusprechen, wenn dieser Nichtmuslim ist, ansonsten (für den Muslim) im Gebet: Das Glaubensbekenntnis:أ
Aschhadu allâ ilâha illa l-Lâh wa Aschhadu anna Muhammada r-Rasûlu l-Lâh.

Die Bedeutung lautet: Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, und ich bezeuge, dass Muhammad der Gesandte von Allâh ist.

Die Entstehungsgeschichte des Universums

Das Wasser ist das erste Geschöpf

Imâm al-Bukhâriyy überlieferte, dass der Prophet Muhammad, salla l-Lâhu ^alayhi wa sallam, als er über die Entstehungsgeschichte des Universums gefragt wurde, folgendes sagte:

„كَانَ اللهُ وَلَمْ يَكُنْ شَىْء غَيْرُهُ، وكَانَ عَرْشُهُ عَلَى الْمَاءِ، وَكَتَبَ فِي الذِّكْرِ كُلَّ شَىْءٍ، ثُمَّ خَلَقَ السَّمَوَاتِ وَالأرْضَ“.
Kâna l-Lâhu Walam Yakun Schay’un Ghayruhû Wa Kâna ^arschuhû ^ala l-Mâ’i Wa Kataba Fidh-Dhikri Kulla Schay’in Thumma Khalaqa s-Samâwâti Wa l-‚arda.
Die Bedeutung lautet: Gott existierte und außer Ihm existierte nichts, Er erschuf das Wasser, dann den Thron, dann al-Qalamu l-A^lâ[1], dann die wohlverwahrte Tafel und dann die Himmel und die Erde.

Die Antwort des Propheten beinhaltet, dass die Existenz Gottes keinen Anfang hat und nichts außer Ihm existierte in der Ewigkeit, das bedeutet, dass nur Allâh anfangslos ist. Alles andere wurde von Allâh erschaffen, d.h. Er hat alle Existierenden aus dem Nichts ins Dasein gebracht.

Allâh, Der über alles Erhabene, hat die Geschöpfe nicht alle auf einmal erschaffen und wenn Allâh dieses gewollt hätte, so wäre es geschehen. Aber Allâh erschuf die Himmel und die Erde und dass, was sich auf der Erde befindet, wie Flüsse, Berge und Täler in sechs Tagen. Und dies sollte uns lehren bedachtsam und besonnen zu handeln.

Das Wasser: Das Wasser ist das erste Geschöpf. Imâm Ibn Hibbân überlieferte, dass der Prophet Muhammad, salla l-Lâhu ^alayhi wa sallam, sagte:

„إِنَّ اللهَ تَعَالَى خَلَقَ كُلَّ شَىْءٍ مِنَ الْمَاءِ“

Inna l-Lâha Ta^âlâ Khalaqa Kulla Shay’in mina l-Mâ‘
Die Bedeutung lautet: Wahrlich, Gott, Der über alles Erhabene, erschuf alles aus dem Wasser.

Allâh erschuf das Wasser vor dem Licht, der Dunkelheit, der Erde, der Himmel, dem Thron und der wohlverwahrten Tafel. Gott hat das Wasser erschaffen und machte es zum Ursprung aller anderen Geschöpfe. Dann erschuf Gott aus dem Wasser den Thron, dann al-Qalamu l-A^lâ und dann die wohlverwahrte Tafel. Danach erschuf Gott die Erde, die Himmel, die Tiere, die Berge, die Bäume und die Flüsse. Âdam ^alayhi s-Salâm gehört zu der letzt erschaffenen Art, dem Menschen.

Der Thron: Er gleicht einem Bett mit Stützen. Er ist das größte Geschöpf und das Dach des Paradieses. Imâm Ibn Hibbân überlieferte, dass der Prophet Muhammad, salla l-Lâhu ^alayhi wa sallam, sagte:

„مَا السَّمَوَاتُ السَّبْعُ فِي جَنْبِ الْكُرْسِيِّ إِلاَّ كَحَلَقَةٍ فِي أَرْضٍ فَلاَةٍ وَفَضْلُ الْعَرْشِ عَلَى الْكُرْسِيِّ كَفَضْلِ الْفَلاَةِ عَلَى الْحَلَقَةِ“

Ma s-Samâwâtu s-Sab^u fî Djambi l-Kursiyyi illâ Kahalqatin fî Ardin falâtin. Wa fadlu l-^Arschi ^ala l-Kursiyyi kafadli l-falâti ^ala l-Halaqah.

Die Bedeutung lautet: Die sieben Himmel sind im Vergleich zum Schemel (al-Kursiyy) wie ein Ring auf einer großen, offenen Fläche und der Schemel ist im Verhältnis zum Thron wie ein Ring auf einer großen, offenen Fläche.

Diese Aussage bedeutet, dass die sieben Himmel im Verhältnis zum Schemel sehr klein sind und dass der Schemel im Vergleich zum Thron sehr, sehr klein. Und dies deutet auf die überwältigende Größe des Thrones, welcher jetzt von vier großen Engeln getragen wird. Die Entfernung zwischen dem Ohrläppchen und der Schulter eines dieser Engel beträgt 700 Jahre mit der Geschwindigkeit eines schnellen Vogels. Am Tag des Jüngsten Gerichts wird der Thron von acht Engeln getragen.

Der Thron wird von Engeln umkreist. Allahbraucht den Thron nicht, denn Gott ist kein Körper. Gott existiert ohne Ort.

Imâm Ali ra sagte: „Allah erschuf den Thron als Zeichen Seiner Allmacht und nicht um ihn für sich als Platz einzunehmen.“

Kurze Erklärung von einigen Eigenschaften der Propheten

Es ist Pflicht, daran zu glauben, dass alle Propheten Allahs mit den Eigenschaften; Wahrhaftigkeit (as-Sidq),Vertrauenswürdigkeit (al-‚Amânah) und Intelligenz (al-Fatânah) beschrieben sein müssen. Daher sind für sie Lüge (al-Kadhib), Verrat (al-Khiyânah), Unanständigkeit (ar-Radhâlah), das Handeln entgegen der Weisheit (as-Safâhah), Dummheit (al-Balâdah), Feigheit (Djubn) und alles, was von der Akzeptanz ihrer Botschaft abstoßen lässt, unmöglich.

Es ist Pflicht, daran zu glauben, dass alle Propheten vor Unglauben, großen Sünden (al-Kabâ’ir) und kleinen erniedrigenden Sünden (vor und nach dem Prophetentum) geschützt sind. Es ist aber möglich, dass sie eine kleine, nicht erniedrigende Sünde begehen. Sie werden jedoch sofort darauf aufmerksam gemacht, diese zu bereuen, bevor andere sie nachahmen.

Daher weiß man, dass das Prophetentum auf die Brüder des Propheten Yûsuf (zu Deutsch: Josef) nicht zutreffen kann, da sie, ausgenommen Binjâmîn, niederträchtige Taten begangen haben. Was die ‚asbât anbetrifft (die Nachkommen der Brüder von Prophet Yûsuf), so haben einige von ihnen das Prophetentum erhalten haben.

Dies ist die Zusammenfassung der verpflichtenden Glaubenslehre der Muslime gemäß der Ashariyya Aqida Schule , welcher ich folge , auch wenn ich hier einige von Ahbashiyya als Text benutze , so gehöre ich nicht zu ihnen , wie ich genauso wenig zur Salafiyya ,
Rafida (shia), Deobandiyya oder den Barelwiyya gehöre .

Sondern alhamduillah Muslim , alhamduillah Hanafi , alhamduillah Ashariyy , alhamduillah Qadiri (sufi)

Der dritte Teil befasst sich intensiver mit den Beweisen und Zitaten der Gelehrten der Leute der Sunnah bzgl. Istiqrar , Istiwa , Mujassima , usw.

-Der vierte Teil befasst sich mit der Aqidah von Imam Ahmad Ibn Hanbal ra ,
-Der fünfte Teil beschäftigt sich mit der Aqidah von Imam al Bukhariyy ra ,
-der sechste Teil beschäftigt sich mit der Aqidah von Imam Haddad ra ,
-der achte Teil mit der Aqidah von Muhiyyud Din Ibn Arabi ra ,
und weitere Widerlegungen ,

ws


Die Glaubenslehre von
Schaykh Fakhrud-Deen Ibn Asâkir,
möge Allah ihm gnädig sein, sagte:

Wisse, möge Allâh mich und dich rechtleiten, dass es Pflicht eines jeden Verantwortlichen (Mukallaf)[1] ist, zu wissen, dass Allâh, der über alles Erhabene, alleiniger Herrscher in Seinem Reich ist. Er hat das Universum, d.h. die himmlische und die irdische Welt, den Thron (al-arsch), den Schemel (al-Kursiyy), die Himmel, die Erden und das, was sich in ihnen und zwischen ihnen befindet, erschaffen.
Alle Geschöpfe unterliegen der Allmacht Allahs , selbst das Sonnenstäubschen (adh-Dharrah) bewegt sich nur mit Seinem Willen. Er hat keinen Partner bei der Schöpfung und keinen Mitbestimmer in Seinem Reich.
Er ist der Lebendige und der Immerwährende. Er ist Erhaben über Schlummer und Schlaf. Er kennt das Sichtbare und das Unsichtbare. Nichts bleibt Ihm verborgen, weder im Himmel noch auf der Erde, Er weiß, was auf dem Land und im Meer ist, und kein Blatt fällt, ohne dass Er es weiß. Es gibt kein Samenkorn in der Finsternis der Erde und keine grüne oder vertrocknete Pflanze, die nicht auf der wohlbewahrten Tafel geschrieben steht. Das Wissen Gottes umfasst alles. Er kennt die Anzahl Seiner Geschöpfe.
Er macht was Er will. Er ist der Allmächtige, Seine Herrschaft ist vollkommen und immerwährend, Er braucht Nichts, Er ist der Unbesiegbare, der Unvergängliche. Seine ist die Herrschaft und die Schöpfung. Alle Namen Gottes deuten auf Vollkommenheit.
Nichts kann dem Willen Allahs entgegenwirken und keinem kann die Gabe Gottes verwehrt werden. Er macht in Seinem Reich was Er will und Er verbietet Seinen Geschöpfen was Er will und verpflichtet sie zu dem was Er will
Von Seinen Geschöpfen erwartet Er keine Belohnung und fürchtet nichts. Er hat keine Verpflichtung und Er ist keinem Gesetz unterworfen. Jede Gabe von Ihm ist eine Gnade (Fadl), und jede Bestrafung ist nur Gerechtigkeit (adl). Allâh legt keine Rechenschaft über sein Tun ab, aber die Geschöpfe werden zur Rechenschaft gezogen.
Er existierte vor der Schöpfung, Seine Existenz hat weder Anfang noch Ende. Er ist Erhaben über alle Richtungen; oben, unten, rechts, links, vorne, hinten. Er ist weder ein zusammengesetzter Körper noch ein Bestandteil eines Körpers.
Es ist nicht erlaubt zu sagen: Wann Er existiert hat? oder Wo Er ist? oder Wie Er ist? Er existierte vor dem Erschaffen des Ortes, Er erschuf den Ort und die Zeit, Er ist weder an Zeit noch an Ort gebunden.
Allâh erschafft mit Seinem Willen und Seiner Allmacht was Er will und wann Er will. Nichts kann Ihn daran hindern.
Er ist Unvorstellbar, die Wirklichkeit Gottes kann weder durch Phantasie noch Verstand erfasst werden. Nichts ähnelt Ihm, Er ist der Allhörende und Allsehende.

[1] Diejenige Person, die volljährig nach islamischem Recht und geistig gesund ist und das Glaubensbekenntnis gehört hat.