Archiv für Juni, 2010


Diese Videos sind sehr wichtig :

O ihr Muslime & Nichtmuslime wacht auf :
http://www.youtube.com/user/MuslimischeGemeinde#p/u/11/XC_kHD5Sqkk
http://www.youtube.com/user/MuslimischeGemeinde#p/u/10/udFLg28O9JM

Gegen die Gewalt in der Ehe :
http://www.youtube.com/user/MuslimischeGemeinde#p/u/14/8KRWoLCmBKQ
http://www.youtube.com/user/MuslimischeGemeinde#p/u/13/_3_6ZQVOEPA
http://www.youtube.com/user/MuslimischeGemeinde#p/u/12/QOImly1seV0

Haltet Euch fern vom Diesseits :
http://www.youtube.com/user/MuslimischeGemeinde#p/u/3/SFjNFlNX6mc

Über die Familie & Jugend :

Gegen die extremistischen Sekten :

Fatwa gegen die Zwietracht der Wahhabiyya :


Gegen Arroganz & falschen Stolz :

Fatwa against Suicide Bombings :

Auszüge aus Aqida at Tahawiyya -der islamischen Glaubenslehre der Leute der Sunnah :


Al hamdulillahi Rabbil alameen, was salaatu was salaamu ala Sayyidil Ambiya e wal Mursaleen,
Sayyidina wa Shafee enaa wa Nabiyyinaa wa Maulaana Muhammadiw, wa alaa Aalihi wa Sahbihi wa
Ahli Baytihi wa Awliyaa’ihi ajma’eena Birahmatika yaa Arhamar Rahimeen.

Dieses Gedicht soll zur Liebe unseres Propheten saws anregen .

Inspiriert durch das Ilahi „medine yollarý“ von Ekrem as Salih al Muttaqi
al Muhibb ud Deen Kaya Hocam Efendi ra :

O Allah , gewähre die Fürsprache Deines Habibullah saws ,
O Gesandter Allahs saws ,
wer kann nicht weinen , wenn man Dich saws denkt ,
O Gesandter Allahs saws ,
wer kann sich nicht sehnen nach
der Brüderlichkeit & Dienst an Deiner Gemeinde ,
O Gesandter Allahs saws ,
wer wird nicht von Trauer & Sehnsucht erfüllt ,
wenn man an Dich saws denkt?
O Gesandter Allahs saws ,
wie geehrt wurden selbst Deine Gefährten &
was haben sie für Dich geopfert , wäre ich doch nur für sie gestorben & Deine Feinde ,
weil Du ihnen anstatt Hass & Willkür widerfahren liesst ,
sondern Gesetzestreue & Barmherzigkeit ,
O Gesandter Allahs saws ,
wie kann ich Deine Nähe erfahren,
wo ich doch soweit entfernt bin
von Dir saws ?
O Gesandter Allahs saws ,
wie kann ich Dich sehen ,
obwohl ich doch ein Sünder der Extraklasse bin ,
O Gesandter Allahs saws ,
wie kann mein Herz noch ruhig sein , obwohl Du doch der Geliebte Allahs saws bist & gegangen bist ?
O Gesandter Allahs saws ,
wie sehr sehnen sich mein Herz & meine Seele nach Dir ,
dass selbst Dornen einer Rose meine Haut zerreissen ,
O Gesandter Allahs saws ,
was ist diese Welt im Gegensatz gegen Dich & Deine Nähe ?
O Gesandter Allahs saws ,
mein Herz ist voller Tränen der Sehnsucht nach Dir ,
Abu Bakr as Siddiq ra , Umar ra , Uthman ra & Ali ra ,
O Gesandter Allahs saws ,
wie lange muss ich noch leben ?
O Gesandter Allahs saws ,
wer kann ohne Liebe zu dir saws sein ?
O Gesandter Allahs saws ,
wer schafft es ohne Tränen zu vergiessen ,
wenn man an Dein Leben zu denkt ?
O Gesandter Allahs saws ,
wieviele Muslime haben sich um Deinetwillen geopfert
nur weil Allahs Licht auf Deinem Gesicht legte ?
O Gesandter Allahs saws ,
wieviele zittern beim Segensgebet ( salawat ) auf Dich ?
wieviele Kinder weinen um Dich ,
weil sie sich an Abu bakr as Siddiq ra , Umar ra , Uthman ra ,
Ali ra & die Familie Muhammad saws erinnern ?
O Gesandter Allahs saws ,
kein Wort kann meine Sehnsucht nach Dir saws umschreiben !
O Gesandter Allahs saws ,
mein Herz würde aufhören zu schlagen , wenn ich Dich in Madinah besuchen würde !
O Gesandter Allahs saws ,
wieviele Rechtsgelehrte & Freunde Allahs
haben Tränen vergossen ,
weil sie Angst hatten von Dir getrennt zu werden ?
……

O Gesandter Allahs saws , ich liebe Dich um Allahs Wohlgefallen , denn wer Dir gehorcht , der eigentlich Allah al Mahbud al Haqq gehorcht ,wie sehr vermisse ich Dich , mein Leben kennt nur eine Liebe zu Allah & zu Dir !Meinen Träne sind zu Blutstränen geworden .

Das Übel des Takfirs (IZ)

Veröffentlicht: 8. Juni 2010 in Uncategorized

24.05.2010 Das Übel des Takfirs wird insbesondere von Unwissenden praktiziert. Von Ali Haji Sayid Husseinov
Die Gefahren der Ignoranz
Vor wenigen Monaten wurde die Studie einer US-amerikanischen Universität [„Deadly Vanguards“] veröffentlicht, in der statistisch nachgewiesen wurde, dass die allermeisten Terroropfer vor allem Muslime selbst sind. Auch in Deutschland ist diese Unsitte leider verbreitet. So erreichen unsere Redaktion manchmal namenlose Emails, die zum Takfir (die Erklärung, dass andere Muslime wegen angeblich falschen Überzeugungen den Islam verlassen hätten) auffordern. Auch wenn solche Fehlgeleiteten keine Grundlage haben, auf der sie argumentieren könnten, verwirren sie gerade unter jüngeren Muslimen die schwächeren Gemüter.

Heute haben Unarten um sich gegriffen, die dem Islam schaden können. Dazu zählt die Behauptung, bestimme Muslime – die nicht die Positionen der entsprechenden Personen teilen – hätten ihren Glauben aufgegeben. Es gibt Aussagen unseres Propheten, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, über die Prüfungen unserer Zeit und ihre Unordnung (arab. Fitna). Wir finden im Sahih von Imam Muslim und anderen Werken prophetische Aussagen, die vom Blutvergießen unter Muslimen in unserer Zeit sprechen.

Zu Beginn muss darauf hingewiesen werden, dass die Praxis des Takfir aus dem letzten Jahrhundert stammt und wir eine Zunahme beobachten. Diese Denunziation ist zu einem Instrument von Unwissenden geworden, um die schlechte Behandlung von Muslimen zu rechtfertigen.

In der muslimischen Geschichte gibt es nur sehr wenige ernsthafte Fälle von Spaltungen. Wir haben unsere ‘Aqida (Glaubenslehre), das Recht (Fiqh oder Schari’a) und Ihsan (Tariqa, Tasawwuf oder Reinigung des Selbst). Die führenden Gelehrten hegten Zuneigung fürein­ander. Das gleiche galt für die Imame der Glaubenslehre und anderer Wissenschaften. Sie waren eine große Familie, die sich gegenseitig Respekt zollte. Diejenigen, die Takfir in der muslimischen Welt einführten, haben sich zwischen die Offenbarung und Muslime gestellt und die Leute von den Gelehrten getrennt. Diese beschützen die Religion, indem sie sich an den ersten Generationen des Islam ausrichteten.

Wir erfahren aus einem Hadith unseres geliebten Propheten, dass wir jene Dinge unterlassen müssen, die Leben oder Gesundheit eines Muslims schädigen könnten.

In seiner „Tabaqat“ schrieb Imam Asch-Scha’rani: „Einmal wurde Schaikh Al-Islam Taqi Ad-Din As-Subki gefragt, ob es notwendig sei, jene zu Nichtmuslimen zu erklären, die [schädliche] Neuerungen in den Islam einbringen und einige Verse des Qur’ans falsch auslegen? Er entgegnete: ‘Ihr müsst wissen, dass es für jene, die Allah fürchten, sehr schwierig ist, jemanden des Unglaubens zu beschuldigen, der sagt, dass es keinen Gott gibt außer Allah und dass Muhammad Sein Gesandter ist.’“

Einen Muslim des Unglaubens zu beschuldigen ist eine sehr gefährliche Sache. Dies würde bedeuten, dass man ihm sagt: „Du wirst für immer in der Hölle bleiben.“ Tausende nicht des Unglaubens zu beschuldigen und sich zu irren, ist besser, als im Falle eines einzigen Muslims einen Fehler zu begehen, indem man ihn irrtümlich angreift. Es gibt das folgende Hadith: „Ich ziehe es vor, wenn ein Imam eine Person fälschlicherweise entschuldigt, als dass er diese fälschlicherweise beschuldigt.“

Imam As-Subki führte weiterhin aus: „Die Regeln des Takfir sind sehr komplex; mit wenig Klarheit und vielen Zweifeln behaftet. Es gibt hier viele Richtlinien und Bedingungen. Zuerst einmal ist eine gute Beherrschung des Arabischen, all seiner Dialekte und Ausdrücke in ihrem wörtlichen und übertragenen Sinne, nötig. Man muss alle Feinheiten der Wissenschaft des Tauhids und ihrer komplizierten Punkte kennen. Darüber hinaus muss man auch in vielen anderen Wissenschaften zu Hause sein. Dies ist für die meisten Gelehrten unserer Zeit kaum zu leisten – von einfachen Leuten ganz zu schweigen. Wie können diejenigen, die nicht in der Lage sind, ihre Zunge vor Worten zu hüten, die ihren eigenen Glauben schaden, die Religion anderer vor schädlichen Worten beschützen? Uns bleibt nichts anderes übrig, als das Urteil in Sachen Takfir für jene zu reservieren, die beide Elemente des Glaubensbekenntnisses leugnen; und als Ergebnis den Islam verlassen haben. Jedoch ist dies nur ein seltener Fall.“

Es gibt ein Hadith des Propheten: „Wenn sich zwei Muslime mit ihren Schwertern bekämpfen, gehen sowohl der Mörder als der Ermordete in das Höllenfeuer.“ Da wurde der Gesandte Allahs gefragt: „O Gesandter Allahs, warum muss der Getötete ins Feuer eintreten?“ Der Prophet entgegnete: „Wäre er nicht getötet worden, dann wäre er der Mörder gewesen, denn er hatte eine ­Tötungsabsicht.“

Gelegentlich kommen einige und rufen Ärger hervor. Diese wissen nichts vom Islam außer wenigen Überlieferungen; als würde das heilige Gesetz nur auf drei oder vier Überlieferungen beruhen! Sie ignorieren alle anderen qur’anischen Verse und Überlieferungen, die von den Imamen übermittelt wurden sowie ihre Erläuterungen jener Verse und Überlieferungen. Was geschieht, wenn Leute ihre Religion auf wenigen prophetischen Aussagen – die sie selbst auslegen – aufbauen?

Wir wissen aus den Büchern der islamischen Geschichte, dass es immer durch Leute mit einem schwachen Iman, einem falschen Verständnis ihrer Religion und einem beschränkten Verstand zu Problemen kam. Ibn Battal erläuterte in einem Kommentar auf ein Hadith aus dem Sahih Al-Bukhari, in dem der Prophet sagte: „Solltet ihr auf dem Weg zum Markt oder zur Moschee einen Pfeil mit euch führen, so haltet ihn an der Pfeilspitze fest.“ Der Sinn dessen ist laut Ibn Battal, dass kein Mensch unbeabsichtigt dabei zu Schaden kommen darf. Was würde der Prophet wohl zur heutigen Lage sagen?

Schaikh ‘Alawi Al-Maliki schrieb in seinem Buch „At-Tahzin min Mudschazat bi’l-Takfir“, dass die großen Gelehrten der Praxis des Takfir immer aus dem Weg gingen. Die Menschen brauchen Erziehung. Ziehen wir wirklich Nutzen aus der Fitna [wörtl. „Versuchung“, Unruhe oder Bürgerkrieg im übertragenen Sinne]? Wir sollten die Leute unterweisen, wie sie beten und fasten. Wir sollten sie lehren, den Propheten, seine Gefährten, die Imame und die Rechtschaffenen zu lieben. Stattdessen lernen manche Jüngere, wie man eine Fitna anfängt. Wäre es nicht besser für jene, die dem Islam helfen wollen, die Menschen darin zu unterweisen, die Schahada [das doppelte Glaubensbekenntnis] auszusprechen, zu beten und richtig zu fasten?

Quelle :
http://www.islamische-zeitung.de/?id=13374


Das Wort „Awliya“, Singular „wali“, kommt von dem Hauptwort „wilaya“. Wilaya ist das Gegenteil von Feindschaft (adawaa). Der Wali ist deshalb jemand, der nah ist.

Allah erklärte in Seinem Buch und in der Sunnah Seines Gesandten (sallallahu ‘aleihi wa sallam), dass Er awliya unter den Menschen hat und dass shaitaan ebenfalls seine awliya hat. Der Qur’aan erwähnt die Verbündeten Allahs.

„Sicherlich, über Allahs awliya soll keine Furcht kommen, noch sollen sie traurig sein, diejenigen, die glauben und gottesfürchtig sind. Für sie ist die frohe Botschaft im diesseitigen Leben und im Jenseits…“ [Yunus (10): 62]

„Allah ist der Schutzherr derjenigen, die glauben. Er bringt sie aus den Finsternissen heraus ins Licht.“ [Baqarah (2): 257]

Die Verbündeten des Teufels wurden ebenfalls im Qur’aan erwähnt: „Diejenigen aber, die ungläubig sind, deren Schutzherren sind die taaghuut (falschen Götter). Sie bringen sie aus dem Licht hinaus in die Finsternisse. Das sind Insassen des (Höllen) -feuers. Ewig werden sie darin bleiben.“ [Baqarah (2): 257]

„Gewiss, Wir haben die Satane zu Schutzherren für diejenigen gemacht, die nicht glauben. Und wenn sie eine Abscheulichkeit begehen, sagen sie: „Wir haben unsere Väter darin (vorgefunden, und Allah hat es uns geboten.“ Sag: Allah gebietet nicht Schändliches.“ [Al-A’raf (7): 27-28]

„…denn sie haben sich die Satane anstatt Allahs zu Schutzherren genommen und meinen, sie seien rechtgeleitet.“ [Al-A’raf (7): 30]

Nach dem Wissen darüber, dass unter den Menschen Verbündete des Barmherzigen sind und die Verbündeten des Teufels, wird es sehr wichtig zwischen diesen Gruppen mittels Merkmalen, wie von Allah und Seinen Propheten (sallallahu ‘aleihi wa sallam) beschrieben, wie folgt zu unterscheiden:

Die erste und vorderste Voraussetzung eines Verbündeten Allahs – Taqwa und Glaube an Allah

Kein Diener kann ein Verbündeter Allahs sein, außer dass er die Eigenschaften des Glaubens und fromme Praktizierung hat, da Allah den Glauben und die Frömmigkeit zu einer Voraussetzung für Seine Wilaya machte. Er sagte (in der ungefähren Bedeutung):

„Sicherlich, über Allahs awliya soll keine Furcht kommen, noch sollen sie traurig sein, diejenigen, die glauben und gottesfürchtig (d.h. Taqwa haben und fromm) sind. Für sie ist die frohe Botschaft im diesseitigen Leben und im Jenseits…“ [Yunus (10): 62]

Abu Huraira berichtete, dass der Gesandte Allahs (sallallahu ‘aleihi wa sallam), sagte: „Wahrlich, Allah sagte: „Wer einen Meiner Diener, der unter Meinem Schutz steht, zum Feind nimmt, dem habe Ich den Krieg erklärt. Mein Diener nähert sich Mir nicht mit etwas, das Ich mehr liebe, als das, was Ich ihm als Pflicht auferlegte. Und Mein Diener fährt fort, sich Mir durch die Nawafil (freiwillige Taten der Anbetung) zu nähern, bis ich ihn liebe. Und wenn Ich ihn liebe, bin Ich sein Hören, mit dem er hört, sein Sehen, mit dem er sieht, seine Hand, mit der er zupackt, sein Fuß, mit dem er schreitet. Wenn er Mich um etwas bittet, werde Ich es ihm gewiss erfüllen, und wenn er bei Mir Zuflucht sucht, werde Ich ihm gewiss Zuflucht gewähren. Und niemals werde Ich etwas bei dessen Fälligkeit aufschieben, wie Ich dies tue, wenn das Leben eines Gläubigen in Gefahr gerät denn er verabscheut den Tod, und Ich verabscheue es, ihn im Stich zu lassen.“ [Al-Bukhari]

Aus dieser Überlieferung und dem oben erwähnten qur’aanischen Vers entnehmen wir, dass die Awliya Allahs jene sind, die an Allah glauben und Ihm ihre volle Ergebenheit erweisen. Dadurch lieben sie alles, was Allah liebt, hassen das, was Allah hasst, sind zufrieden mit dem, womit Allah zufrieden ist, verachten das, was Allah verachtet, gebieten das, was Allah gebietet, verbieten das, was Allah verbietet, geben jenen, für die Allah es liebt, dass ihnen gegeben wird und halten von jenen zurück, von denen Allah es nicht liebt zu nehmen, da der Prophet (sallallahu ‘aleihi wa sallam) erklärte, dass der beste Griff des Glaubens ist um Allahs Willen zu lieben und zu hassen:
„Der zuverlässigste Griff des Glauben ist: um den Willen Allahs zu lieben und um den Willen Allahs zu hassen.“ [At-Tirmidhii]

„Wer auch immer um Allahs Willen liebt, für Allah hasst, gibt für Allah und zurückhält für Allah, hat die Vollendung seines Glaubens begehrt.“ [Abu Dawuud]

Der erforderliche Glaube (iman) bedingt den Glauben an Allah, Seine Engel, Seine Bücher, Seine Propheten und den letzten Tag:

„Sagt: Wir glauben an Allah und an das, was zu uns (als Offenbarung) herab gesandt worden ist, und an das, was zu Ibrahim, Isma’il, lshaq, Ya`qub und den Stämmen herab gesandt wurde, und (an das,) was Musa und ‚Isa gegeben wurde, und (an das,) was den Propheten von ihrem Herrn gegeben wurde. Wir machen keinen Unterschied bei jemandem von ihnen, und wir sind Ihm ergeben. Wenn sie an das gleiche glauben, woran ihr glaubt, dann sind sie somit rechtgeleitet. Wenn sie sich jedoch abkehren, dann befinden sie sich in Widerstreit. Aber gegen sie wird Allah dir genügen. Er ist der Allhörende und Allwissende.“ [Baqarah (2): 136-137]

„Der Gesandte (Allahs) glaubt an das, was zu ihm von seinem Herrn (als Offenbarung) herab gesandt worden ist, und ebenso die Gläubigen; alle glauben an Allah, Seine Engel, Seine Bücher und Seine Gesandten – Wir machen keinen Unterschied bei jemandem von Seinen Gesandten. Und sie sagen: „Wir hören und gehorchen. (Gewähre uns) Deine Vergebung, unser Herr! Und zu Dir ist der Ausgang.“ Allah erlegt keiner Seele mehr auf, als sie zu leisten vermag. Ihr kommt (nur) zu, was sie verdient hat, und angelastet wird ihr (nur), was sie verdient hat.“ [Baqarah (2): 285-286]

„Alif-Lam-Mim. Dieses Buch, an dem es keinen Zweifel gibt, ist eine Rechtleitung für die Gottesfürchtigen, die an das Verborgene glauben, das Gebet verrichten und von dem, womit Wir sie versorgt haben, ausgeben und die an das glauben, was zu dir (an Offenbarung) herab gesandt worden ist, und was vor dir herab gesandt wurde, und die vom Jenseits überzeugt sind. Jene verfahren nach einer Rechtleitung von ihrem Herrn, und das sind diejenigen, denen es wohl ergeht.“ [Baqarah (2): 1-5]

Daher ist es eine notwendige Komponente des Glaubens (iman) zu glauben, dass Muhammad (sallallahu ‘aleihi wa sallam) das Siegel der Propheten ist, dass es keinen Propheten nach ihm geben wird und dass Allah ihn zu allen von den beiden Besitzern des freien Willen, den Menschen und den Jinn, gesandt hat. Von dem Moment an, an dem er zum Propheten wurde, machte Allah ihm zum Merkmal zwischen Seinen Verbündeten und Seinen Feinden. Niemand gehört zu den Verbündeten Allahs, außer jemand, der an Muhammad (sallallahu ‘aleihi wa sallam) und an das, womit er gesandt wurde, glaubt und diesem öffentlich und im Geheimen folgt. Wer auch immer die Liebe Allahs und das Bündnis mit Allah beansprucht, aber nicht dem Propheten (sallallahu ‘aleihi wa sallam) folgt, ist keiner der Verbündeten Allahs. Er ist jemand der Verbündeten des shaitaan.

Allah sagte (in der ungefähren Bedeutung):

„Sag: Wenn ihr Allah liebt, dann folgt mir. So liebt euch Allah und vergibt euch eure Sünden. Allah ist Allvergebend und Barmherzig.“ [Al-Imraan (3): 31]

Allah verdeutlichte es in dem Vers, dass Allah jene liebt, die dem Propheten (sallallahu ‘aleihi wa sallam) folgen und wer auch immer die Liebe Allahs beansprucht, aber nicht dem Propheten (sallallahu ‘aleihi wa sallam) folgt, ist nicht unter den Verbündeten Allahs. Al-Hasan al-Basri sagte über diesen Vers: „Eine Gruppe von Leuten beanspruchte die Liebe Allahs, so sandte Er diesen Vers hinab als eine Prüfung für sie.“

Und zweitens an all das zu glauben, womit er (der Prophet) gesandt wurde. Jeder, der nicht daran glaubt ist kein Gläubiger, geschweige denn ein frommer Verbündeter (wali) von Allah. Wer auch immer an einen Teil von dem, was er brachte, glaubt und einen Teil davon ablehnt ist ein kaafir (Ungläubiger) und kein Gläubiger:

„Diejenigen, die Allah und Seine Gesandten verleugnen und zwischen Allah und Seinen Gesandten einen Unterschied machen wollen und sagen: „Wir glauben an die einen und verleugnen die anderen“, und einen Weg dazwischen einschlagen wollen, das sind die wahren Ungläubigen. Und für die Ungläubigen haben Wir schmachvolle Strafe bereitet. Denjenigen aber, die an Allah und Seine Gesandten glauben und keinen Unterschied zwischen jemandem von ihnen machen, denen wird Er ihren Lohn geben. Allah ist Allvergebend und Barmherzig.“ [An-Nisaa‘ (4): 150-152]

Was auch immer für eine Stufe eine Person erreicht hinsichtlich Asketismus, Hingabe und Wissen, ohne dass sie an die gesamte Botschaft, gebracht von Muhammad (sallallahu ‘aleihi wa sallam), glaubt, kann dies niemals einen Gläubigen aus ihr machen, noch einen Verbündeten Allahs. Allah sagte: „Wer für die Ermahnung des Allerbarmers blind ist, dem verschaffen Wir einen Satan, der ihm dann zum Gesellen wird.“ [Az-Zuhruf (43): 36]

Die Ermahnung ist die Ermahnung, mit der Er Seinen Gesandten sandte, wie der Qur’aan. Also wer auch immer nicht an den Qur’aan glaubt und an all die Informationen, die er beinhaltet, hat sich von ihm abgewandt und ist dem shaitaan übertragen. Wer für das Buch Allahs blind ist, den wird Allah am Tag des Gerichts blind machen:

„Wer sich aber von Meiner Ermahnung abwendet, der wird ein beengtes Leben fuhren, und Wir werden ihn am Tag der Auferstehung blind (zu den anderen) versammeln. Er wird sagen: „Mein Herr, warum hast Du mich blind (zu den anderen) versammelt, wo ich doch sehen konnte?“ Er sagt: „So sind auch zu dir Unsere Zeichen gekommen, und doch hast du sie vergessen. Ebenso wirst du heute vergessen.“ [Ta-Ha (20): 124-126]

Dieser Vers zeigt klar, dass „meine Ermahnung“ das Selbe ist wie „Unsere Zeichen“, die Allah herab sandte. Also auch wenn jemand Allah beständig erwähnt (was als „dhikr“ im Arabischen bekannt ist), Tag und Nacht, mit Hingabe, aber zur selben Zeit kein Befolger von Allahs dhikr (Qur’aan), welchen Er auf Seinen Propheten hinab sandte, ist, so wird er einer der verbündeten des shaitaan sein, selbst wenn er durch die Luft fliegen würde oder über das Wasser gehen würde.

Der Glaube beinhaltet ebenfalls daran zu glauben, dass der Prophet der Vermittler zwischen Allah und Seine Schöpfung ist, für den Zweck der Übermittlung Seiner Befehle und Verbote, Seiner Versprechen und Drohungen und der Definition von Halaal und Haraam. Halaal ist das, was Allah und Sein Gesandter als Halaal ausgewiesen haben und Haraam ist das, was Allah und Sein Gesandter bestimmt haben, weil Allah den Gläubigen befielt ihm zu gehorchen:

„O die ihr glaubt, gehorcht Allah und gehorcht dem Gesandten und macht eure Werke nicht zunichte.“ [Muhammad (47): 33]

„Wer dem Gesandten gehorcht, der gehorcht Allah, und wer sich abkehrt, – so haben Wir dich nicht als Hüter über sie entsandt.“ [An-Nisaa‘ (4): 80]

Er sagt ebenfalls:

„Was auch immer der Gesandte euch gibt, das nehmt an und was auch immer er euch verbietet, davon lasst ab.“

Also wer auch immer glaubt, dass jeder waly einen Weg zu Allah hat, ohne dem Propheten (sallallahu ‘aleihi wa sallam) zu folgen, ist ein kaafir und ein Vertrauter des Teufels.

Taten der Vertrauten Allahs

Die Vertrauten Allahs sind von zwei Stufen: Die Vorausgeeilten, jene, die nahe gebracht werden und jene der rechten Hand, welche in Maßen gehandelt haben. Allah, der Erhabene, sagt (in der ungefähren Bedeutung), an den letzten Tag ermahnend:

„Die Gefährten von der rechten Seite – was sind die Gefährten von der rechten Seite? Und die Gefährten von der unheilvollen Seite – was sind die Gefährten von der unheilvollen Seite? Und die Vorausgeeilten, ja die Vorausgeeilten, das sind diejenigen, die (Allah) nahegestellt sein werden…“ [al-Waaqi’a (56): 8-12]

Und wieder sagt Allah am Ende der Selben Surah (in der ungefähren Bedeutung):

„Wenn er nun zu den (Allah) Nahegestellten gehört, dann (wird es für ihn) Ruhe, duftende Pflanzen und einen Garten der Wonne (geben). Und wenn er nun zu den Gefährten der rechten Seite gehört, so: Friede sei dir von den Gefährten der rechten Seite. Wenn er aber zu den Leugnern, den Irregehenden gehört, dann wird ihm eine gastliche Aufnahme aus heißem Wasser (zuteil) werden, und das Erleiden des Höllenbrandes.“ [Al-Waaqi’a (56): 88-94]

Und die Taten dieser beider Gruppen wurden in dem Hadiith vom Propheten Muhammad (sallallahu ‘aleihi wa sallam) erwähnt:
„Wer einen Meiner Diener, der unter Meinem Schutz steht, zum Feind nimmt, dem habe Ich den Krieg erklärt. Mein Diener nähert sich Mir nicht mit etwas, das Ich mehr liebe, als das, was Ich ihm als Pflicht auferlegte. Und Mein Diener fährt fort, sich Mir durch die Nawafil (freiwillige Taten der Anbetung) zu nähern, bis ich ihn liebe. Und wenn Ich ihn liebe, bin Ich sein Hören, mit dem er hört, sein Sehen, mit dem er sieht, seine Hand, mit der er zupackt, sein Fuß, mit dem er schreitet. Wenn er Mich um etwas bittet, werde Ich es ihm gewiss erfüllen, und wenn er bei Mir Zuflucht sucht, werde Ich ihm gewiss Zuflucht gewähren. Und niemals werde Ich etwas bei dessen Fälligkeit aufschieben, wie Ich dies tue, wenn das Leben eines Gläubigen in Gefahr gerät denn er verabscheut den Tod, und Ich verabscheue es, ihn im Stich zu lassen.“ [Al-Bukhari]

Infolgedessen sind die Rechtschaffenen, jene der rechten Hand, jene, die danach mit verpflichtenden Taten trachten Allah nahe zu sein: Sie tun das, was Allah ihnen aufgetragen hat zu tun, unterlassen das, was Allah ihnen verboten hat und verlangen nicht von sich selbst das Verrichten dessen, was lobenswert ist, aber weniger verpflichtend (d.h. manduu:) oder das Unterlassen von Nicht-Empfehlenswertem des Erlaubten (d.h. makruuh).

Was die Vorausgeeilten angeht, jene die nahe gebracht werden, so trachteten sie mit zusätzlichen Bemühungen, nach den Pflichten, danach Allah nahe zu sein. Sie verrichteten die Pflichten und das Lobenswerte und unterließen das Verbotene und das Nicht-Empfehlenswerte. Wenn sie mit allem, was innerhalb ihrer Möglichkeiten liegt von dem was sie lieben, danach trachteten Ihm nahe zu sein, wird Allahs Liebe für sie vollständig, wie Allah sagt (in der ungefähren Bedeutung):
„…Und Mein Diener fährt fort, sich Mir durch die Nawafil (freiwillige Taten der Anbetung) zu nähern, bis ich ihn liebe…“ [Al-Bukhari]

Die Verbündeten Allahs haben keinen speziellen Anschein

Die Verbündeten Allahs haben keinen speziellen Anschein, wodurch sie sich von anderen Leuten unterscheiden. Sie haben keine spezielle Bekleidung als das, was gerade zulässig ist. Vielmehr sind sie in allen Kategorien der Gemeinschaft von Muhammad (sallallahu ‘aleihi wa sallam) zu finden. Jedoch zeigt der Qur’aan und die Sunnah klar, dass die besten Menschen aus Allahs Sicht jene sind, die die größte Taqwa (fromme Anwendung) haben:

„O ihr Menschen, Wir haben euch ja von einem männlichen und einem weiblichen Wesen erschaffen, und Wir haben euch zu Völkern und Stämmen gemacht, damit ihr einander kennenlernt. Gewiss, der Geehrteste von euch bei Allah ist der Gottesfürchtigste (mit der frommsten Anwendung) von euch.“ [al-Hujarat (49): 13]

Abu Hurairah berichtet in einem Sahiih Hadiith:
„Der Prophet (sallallahu ‘aleihi wa sallam) wurde gefragt: „Welche Menschen sind die besten?“ Er sagte: „Jene mit der größten Taqwa (frommen Anwendung)“…[Al-Bukhari und Muslim]

Die Verbündeten Allahs sind nicht ma’suum (geschützt) vor Fehlern

Es ist keine Voraussetzung für einen Verbündeten Allahs, dass er frei von (geschützt vor) Fehltritten und Fehlern ist. Es ist durchaus möglich, dass ihm etwas Wissen der shari’ah verborgen bleibt, so wie es für ihn möglich ist über einige Angelegenheiten des Islams verwirrt zu sein. Aber er möge nicht zwangsläufig auf Grund dessen die Stufe des Verbündeten Allahs verlassen, da Allah für diese Ummah über Fehler, Handlungen des Vergessens und Dinge, die unter Zwang begangen wurden hinweggesehen und vergeben hat:

„Es ist für euch keine Sünde in dem, was ihr an Fehlern begeht, sondern was eure Herzen vorsätzlich anstreben.“ [Al-Ahzaab (33): 5]

Abu Hurairah (radiallahu `anhu) sagte: „Der Prophet (sallallahu ‘aleihi wa sallam) sagte: „Wenn ein Gebieter sich anstrengt zu einem richtigen Urteil zu gelangen und es ist korrekt, so erhält er zwei Belohnungen und wenn er sich anstrengt, aber es falsch ist, erhält er eine Belohnung.“ [Al-Bukhari und Muslim]

Daher ist es möglich für jeden Verbündeten Allahs einen Fehler zu machen. Es kann niemals verpflichtend unter den Leuten sein an alles zu glauben, was irgendjemand von ihnen sagt, außer in dem Falle, dass jemand von ihnen ein Prophet ist. Vielmehr ist es für ihn verpflichtend all das mit dem Maßstab dessen zu erfassen, was der Prophet (sallallahu ‘aleihi wa sallam) brachte. Wenn es damit übereinstimmt, kann er es akzeptieren, aber wenn es im Widerspruch steht, muss er es ablehnen und wenn er nicht sicher sein kann, ob es im Einklang mit der Botschaft des Propheten (sallallahu ‘aleihi wa sallam) steht oder uneins damit ist, muss er sich vom Glauben daran oder das Anwenden fernhalten.

Der zweite Kalif ‘Umar (radiallahu `anhu), über den der Prophet (sallallahu ‘aleihi wa sallam) sagte:
„Wahrlich, es gab schon Menschen vor euch, zu denen gesprochen wurde. Wenn sich einer von diesen in meiner Ummah befindet, dann ist es `Umar.“ [Al-Bukhari und Muslim]

„Wahrlich Allah hat die Wahrheit auf die Zunge ‘Umars gelegt und in sein Herz.“ [At-Tirmidhii (hasan)]

Aber ‘Umar tat stets dies, was verpflichtend für ihn war: d.h. Dinge, die bei ihm auftraten, dem gegenüber zu stellen, womit der Prophet (sallallahu ‘aleihi wa sallam) gesandt wurde. Er sagte niemals: „Ich bin mahaddath, ich erhalte Eingebungen und Visionen und so sollst du akzeptieren was ich sagte und dich mir nicht darin widersetzen.“

Das Herz ist ein Gespür und nicht geschützt davor Fehlern zu verfallen und so muss man sie stets dem gegenüberstellen, was durch den Propheten (sallallahu ‘aleihi wa sallam), dem vor dem Verfall von Fehlern Geschützten, gebracht wurde. Und die frühen Gelehrten des Islams haben einstimmig übereingestimmt, dass die Ansichten von jedem akzeptiert oder abgelehnt werden können, d.h. dass sie offen für Fragen sind, außer den Aussagen des Propheten (sallallahu ‘aleihi wa sallam).

Den Punkt, den wir hier machen ist eine Angelegenheit des vollständigen Konsens der Verbündeten Allahs

Es ist für die Verbündeten Allahs verpflichtend fest an dem Maßstab festzuhalten; Qur’aan und Sunnah und niemand von ihnen ist ma’suum; d.h. geschützt davor Fehlern zu verfallen, derart, dass es zulässig ist für ihn oder seine Anhänger, dem zu folgen, was in ihre Herzen gelangt, ohne es dem Test vom Qur’an und der Sunnah zu unterziehen. Wer auch immer dies nicht akzeptiert ist auf keinem Wege, Ausprägung oder Form unter den Verbündeten Allahs, denen Allah uns aufgetragen hat nachzueifern. Solch eine Person ist entweder ein „kaafir“ oder ist extremer und überschüssiger Dummheit und Unwissenheit verfallen.