Archiv für Januar, 2010

Eine Stellungsnahme bzgl. Talmudzitate

Veröffentlicht: 29. Januar 2010 in Uncategorized

As Salamu alaikum wr wb ,
wer sich mit „Hamburger Islamist “ bezeichnet , schon derjernige macht sich verdächtig , dann einige Zitate aus dem Talmud kritisiert , so sind beide Sachverhalte nicht vertrauenswürdig .Trennen wir mal die Kritik an den Talmudzitaten von der Person , so kommen wir zu zwei Kritikpunkten :
1. Kritik an der Seite hansbolte.de , die berechtigt ist ,
denn ich habe mir die Seite nochmals genauer angeschaut & stimme überein mit der Kritik an den Talmudzitaten , dass man genauer hinschauen sollte ,von wem man etwas übernimmt .
2. was die generelle Kritik am Talmud angeht , so bleibt meine Haltung & Meinung die Gleiche

Ich als sunnitischer Muslim besitze einige Talmudausgaben sowie einige Bibelauslegungen , die in ihrer Auslegung sehr drastisch sind , besonders interessant dabei ist der „Babylonischer Talmud“ , dass wenn man diese nur zitiert , schon als Nazi bezeichnet wird , denn solche Aussagen befinden sich wahrhaftig dort .

ws


Nasiha li-Ikhwanina `Ulama‘ Najd:
http://www.sunnah.org/aqida/Sh_Rifai/Default.htm
http://www.sunnah.org/history/The%20Kharijites%20and%20their%20successors.htm

Es gibt mehrere sehr skurille Behauptungen über Ibn Tayymiyyah , die ihn einerseits als Hanbali Gelehrter, Hadith Gelehrten & Awiliyyah ( Freund Allahs ) bezeichnen & andererseits ihn als einzig wahrhaftige Autorität der Salafi Bewegung in Bezug auf die Kritik gegenüber dem Sufitum , wobei selbst der Quran , die Sunnah & die Fiqhbücher der Ahlus Sunnah wa Jamaah & der sunnitischen Rechtsschulen die logische Beweisführung anführt :

Einige Beispiele dazu :
http://www.naqschbandi.de/aqida.htm
„Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Der Prophet Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Jeder Prophet hat (Allah) ein Bittgebet für seine Umma (Gemeinde) vorgetragen, (das von Allah erfüllt wurde). Ich aber habe mein Bittgebet als Fürsprache für meine Umma am Tage der Auferstehung aufgehoben…“ Hadit (Muslim,299)

http://www.naqschbandi.de/Fuersprache_des_Propheten1.pdf
http://www.naqschbandi.de/Salawat.htm
http://www.naqschbandi.de/Der_Umgang_des_Propheten.htm
http://www.naqschbandi.de/tawassul.htm
http://www.naqschbandi.de/artikel_taqlid.htm
http://www.naqschbandi.de/abuhanifa.htm
http://www.naqschbandi.de/imammalik.htm
http://www.naqschbandi.de/imamschafi.htm
http://www.naqschbandi.de/imamahmad.htm

Es gibt verschiedene Versionen Ibn Tayymiyyahs “ “Al Fatawa” übers Tasawwuf ,
die mehrfach zur Fitnah ( Zwietracht ) & Ghibaat ( üble Nachrede ) aufrufen seitens der Ahlul Sufiyya gegenüber Ibn Tayymiyyah , wobei es in einigen Aussagen absolute Übereinstimmung gibt :

Die islamische Einheitslehre Allahs & die Asmaul Husnah ,
die Aqida ( Glaubensgrundlagen im Islam ),
die bedingungslose Befolgung der Schariat ,
das Usul Fiqh ,
die Verteidigung der sunnitischen & klassischen Tradition der Ahlus Sunnah ,

Nun gehen wir einmal folgende Aussagen der Salafiyya Bewegung durch :

a) Wo im Quran & der Sunnah ist das Tasawwuf begründet ?
Antwort : Ibn Tayymiyyah (ra) sagte im Al Fatawa in Bezug auf den Sahih Hadith :
„ Aus Kufa wird die Fitnah sich erheben“ ( As Kutub as Sitta & auch im Buch von Al Maturidi „Al Radd al Imamat“ wird der Hadith zeitgebunden in den Zusammenhang mit Hussain (ra) & Kerbela definiert ) , dass nicht damit das Tasawwuf gemeint sei . Wobei er ,Ibn Tayymiyyah (ra) , das Tasawwuf ort-& zeitgebunden kategorisiert , wobei Uwais Ibn Qarani (ra) als der erste Sufi zur Zeit des Propheten saws lebte & von Allah als „Hauch der Barmherzigkeit „ bezeichnet wurde in einem Sahih Hadith in dem ersten Band des Riyyadus salihin .
Ein weiterer Kritikpunkt an Ibn Tayymiyyahs Ansichten übers Tasawwuf ist folgender :

a1)wenn es im Islam einige musl. –modernististische Bewegungen gibt , die folgendes behaupten , die gesamte islamische Gesetzgebung rein rational in ihrer Gesamtheit erfassen zu können & alles was darüber hinaus geht , mit dem eigentlichen Islam nicht zu tun haben kann , so muss dem energisch & intensiv widersprochen werden , denn folgender Hadith besagt folgendes :

Abu Huraira (ra) berichtete folgendes :
„ Wahrhaftig , vieles , was mir der Prophet saws sagte & was verkündet wurde ,
habe ich überliefert aus den Schätzen der Weisheit , aber einiges davon habe ich verheimlicht , da ihr deswegen den Hals abschlagen würdet „
( Bukhari ,Ilm )

a2)es gibt verschiedene Bewegungen , die behaupten , dass Einzige was wir als Muslime benötigen ist :
Quran & Sunnah , so ist das eine herabwürdigende Relativierung der Ahlus Sunnah Gelehrten , der Tafasirgelehrten & der Schujukh , denn damit sagen sie nichts anderes , was auch die al Kharijiten gegenüber Imam Ali Ibn Talib in der Schlacht von Siffin behaupteteten , denn damit setzen sie sich gleich den inneren Wahrnehmungen der Ashab al Kiram & dem Siegel der Propheten Muhammad saws .

B) Im Quran & Sunnah wird der Begriff „Sufi“ nicht verwendet .

Antwort Ibn Tayymiyyahs ist da sehr eindeutig im „ Al Sufiyya wa al Fuqara“Buch ,abgedruckt in der 11..Ausgabe „AlTasawwuf“seines „Majmu a fatawa ibn Tayymiyyah al kubra“ : „Der Begriff „ Sufi“ war in den ersten drei Generationen der As Salaf us Salihin eher unbekannt , aber in den späteren Generationen war er deutlich bekannter . Mehr als nur ein paar Imame sprachen darüber ( den Bgriff Sufi ) , insbesondere Imam Ahmad Ibn Hanbal (ra) , Imam Abu Hanifah (ra) , Imam Asch Schafii (ra) & Abu Sulaiman ibn Darani (ra) (.Im Muqadimmah von Ibn Khaldun wird Al Hasan al Basri ra & Uwais ibn Qarani ra als die Nachfolgergeneration der Al Sufiyya genannt , welche sich nach Ibn Ajiba –einem Maliki Gelehrten & Anhänger der Schadhiliyya Tariqat –auf den Propheten saws beziehen :Die Begründer der Wissenschaft des Tasawwuf beziehen auf den Siegel der Propheten saws , der selbst Allahs gedachte , der die Bedeutungen , die Enthüllungen & deren Inspirationen “

c)es gibt keine Awiliyyaullah( Freunde Allahs )& auch keine Wilayatullah ( keine Freundschaft mit Allah ):

Hier greife ich mehrere Quellen zurück wie Quran ,Sunnah & das hanafitische Fiqhbuch Abu Hanifahs (ra) sowie auf das Al Muwatta von Imam Malik ibn Anas (ra) Die ehrenwerte Sura 10:62 widerlegt diese Irrleitung
“ Die Freunde Allahs ( Awiliyyullah) ,die keine Furcht kennen ..“, denn auch folgende sahih überlieferte Hadithe aus As Suyutis Jami as Saghir bestätigen dies :Der Prophet saws sagte : “ Es wird immer 40 Männer auf Erden , deren Herzen so beschaffen sind wie das Herz des Freundes ( Ibrahim as ) des Allbarmherzigen jami aas saghir, Sujuti“

Die Quellen der Sunnah dazu :
Überliefert von Dschabir ibn Samura: Ich hörte den Propheten (s.) sagen: „Es wird zwölf Anführer geben.“ Danach sagte er einen Satz den ich nicht gehört habe. Mein Vater sagte der Prophet (s.) fügte hinzu “ Alle von ihnen werden von den Quraisch abstammen.“ (Im Sahih von Buchari, Kitabul Ahkam)Der Prophet (s.) sagte: “ Die Religion (Islam) wird fortfahren bis zur Stunde (Tag der Auferstehung), mit zwölf Kalifen für Euch, alle von ihnen werden von den Quraisch abstammen.“ (Sahih von Muslim, Kitab al-Imaara)Dschabir Ibn Samura (r.) berichtete: Mein Vater und ich traten bei dem Propheten (s.) und ich hörte ihn sagen: Diese Sache (das Kalifentum) wird nicht zu Ende gehen, bis es unter den Kalifen zwölf gibt. Der Prophet sprach weiter aber ich konnte ihn nicht hören. Ich fragte meinen Vater nach dem, was der Prophet gesagt hatte. Er erwiderte: Sie alle werden von Quraisch sein. (Sahih von Muslim, Hadith Nr. 3393 in arabischer Zählung)
http://madinahmedia.com/onlinestore/index….2d4d955b10001bb
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Der große Gelehrte Imam Muhammed bin Idris as-Schafi sagt:
„3 Dinge haben mir in diesem Leben gefallen: der Neigung (Hewa) aus dem Weg gehen, Menschen mit Nachsicht behandeln und dem Weg des Tassawwuf folgen.“
Er sagt ebenfalls:
faqihan wa sufiyyan fa kun laysa wahidan fa inni wa haqqillahi iyyaka ansahu
„(Sei beides) Ein faqih und ein sufi: sei nicht nur einer von beiden,
Wahrlich, bei Allah’s wahrheit, Ich rate es dir aufrichtig!“
Wieder sagte er:
Ich begleitete die Sufis und habe nicht mehr als drei Sachen von ihnen gehört: Ihre Aussage das die Zeit ein Schwert ist; wenn du sie nicht einteilst, teilt sie dich. Ihre Aussage: Wenn du dein Nefs nicht beschäftigst mit der Wahrheit, wird er dich mit der Lüge beschäftigen und ihre Aussage, dass Entzug Immunität ist.
Der Imam Ahmad ibn Hanbal sagt:
„Ich kenne keine besseren Menschen als sie (Sufis).“( beides in den jewiligen Fiqhbüchern sowie Schafis Diwan al Hikmah ,Darul Fikr ,Damaskus )
Gemeinsamer Dhikr

Gemeinschaftliche Handlungen der Anbetung – dazu zählt auch die Erinnerung und Anrufung Allahs (Dhikru’Llah) – sind exzellenter als Anbetung, die einzeln unternommen werden. Die Herzen treffen sich in der Gemeinschaft, und in der Gruppe finden die Menschen gegenseitige Hilfe und Harmonie. Der Schwache kann vom Starken nehmen, diejenigen in der Dunkelheit von denen, die im Licht sind, die Dichten von den Durchlässigen, die Unwissenden von jenen mit Wissen etc.

Anas berichtete, dass der Gesandte Allahs, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, sagte: „Wenn du an denn Weiden des Gartens vorbeikommst, dann grase auf ihnen.“ Befragt, was die „Weiden des Gartens“ seien, antwortete er „die Kreise des Dhikrs.“ (At-Tirmidhi) Abu Huraira überlieferte folgendes vom Propheten: „Allah, der Allmächtige, hat Engel, die auf den Straßen reisen und dabei die Versammlungen des Dhikr auf Erden suchen. Wenn sie einen Zirkel des Dhikr finden, dann umspannen sie diesen mit ihren Flügeln, die bis in den Himmel reichen. Allah fragt sie: ‘Woher seid ihr gekommen?’ Sie antworten: ‘Wir kommen von Deinen Sklaven, die Dich verherrlichen, Dich preisen, Deine Einheit verkünden, Dich bitten Zuflucht bei Dir suchen.’ Er fragt – und er weiß es besser als sie: ‘Um was bitten sie Mich?’ Die Engel antworten: ‘Sie bitten Dich um den Garten.’ Er sagt: ‘Haben sie ihn gesehen?’ Sie entgegnen: ‘Nein, unser Herr.’ Er erwidert ihnen: ‘Wie wäre es, wenn sie ihn sehen würden?’ Dann fragt Er – und weiß es besser als sie: ‘Vor was suchen sie Zuflucht?’ ‘Vor dem Feuer’, antworten die Engel. Er fragt sie: ‘Haben sie es gesehen?’ Sie entgegnen ‘Nein’. Dann entgegnet Er: ‘Wie wäre es, wenn sie es sehen würden?’ Dann sagt Er: ‘Ich bezeuge euch gegenüber, dass Ich ihnen vergeben habe. Ich habe ihnen gegeben, um was sie Mich baten, und Ich gewähre ihnen die Zuflucht, um die sie Mich gebeten haben.’ Sie sagen: ‘Unser Herr, unter ihnen ist ein Übeltäter, der mit ihnen sitzt aber nicht von ihnen ist.’ Er sagt: ‘Ich habe ihm auch vergeben. Derjenige, der mit diesen Leuten sitzt, wird nicht elend sein.’“ (Überliefert von Muslim, At-Tirmidhi, Al-Hakim)

Abu Huraira berichtete von Abu Sa’id Al-Khudri, dass dieser den Propheten sagen hörte: „Es gibt niemanden, der sich an Allah erinnert, ohne dass die Engel sie umgeben, dass Barmherzigkeit sie einhüllt, dass Ruhe auf sie herabsteigt und Allah sie gegenüber jenen erwähnt, die mit Ihm sind.“ (Muslim, At-Tirmidhi)

Mu’awija berichtete, dass der Prophet, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, zu einem Zirkel seiner Gefährten kam und sie fragte: „Was hat euch hier sitzen lassen?“ Sie entgegneten: „Wir haben uns hingesetzt, um uns an Allah zu erinnern und Ihn zu preisen.“ Er erwiderte: „Dschibril kam zu mir und berichtete mir, dass die Engel stolz auf euch sind.“ (Muslim, At-Tirmidhi)

Der Gelehrte Ibn ‘Allan, Kommentator des Buches „Al-Adhkar“, interpretierte das Hadith: „Wenn du an denn Weiden des Gartens vorbeikommst, dann grase auf ihnen.“ Es bedeutet seiner Ansicht nach: „Wenn ihr an einer Gruppe vorbeigeht, die sich an Allah erinnert, macht den Dhikr, den sie tun, oder hört ihrer Anrufung zu.“

In seiner Haschija schrieb Ibn ‘Abidin über Dhikru’llah in der Gruppe: „Imam Al-Ghazali verglich den Dhikr alleine und den Dhikr einer Gruppe mit dem ‘Adhan eines einzigen und dem ‘Adhan einer Gruppe. Er sagte: ‘Da die Stimmen einer Gruppe von Mu’adhdhins weiter reichen als die Stimme eines einzigen Mu’adhdhins, so hat der Dhikr einer Gruppe einen größeren Einfluss auf das Herz bei der Hebung der undurchsichtigen Schleier [vor der Wirklichkeit] als der Dhikr einer einzigen Person.“ At-Tahtawi sagt in seiner Haschija: „Imam Schar’awi sagt, dass die Gelehrten, sowohl die frühen als auch die neueren, darin übereinstimmen, dass es empfehlenswert ist, sich an Allah gemeinschaftlich in der Moschee oder anderswo zu erinnern. Und zwar solange, wie ihr Dhikr nicht jemand stört, der schläft, betet oder den Qur’an rezitiert, wie es in den Rechtsbüchern bestätigt wird.“ (Von Schaikh Sidi ‘Abdulqadir ‘Isa)

Quelle: Haqa’iq At-Tasawwuf

Abu Jazid Al-Bistami wurde gefragt, den Sufi zu beschreiben, und er sagte: „Er ist derjenige, der das Buch Allahs in seine rechte Hand und die Sunna in seine linke Hand nimmt, mit einem Auge auf den Garten und mit dem anderen auf das Feuer blickt, sich mit dem Gürtel dieser Welt gurtet und mit dem Mantel der nächsten Welt kleidet, und zwischen all dem zu seinem Meister sagt: „Zu Deinen Diensten, O Allah, zu Deinen Diensten.“

Ibn Tayymiyyah (ra) , den so gerne Salafis zitieren , sagte über die Schujukh al Salaf im Buch “ Majmu a al Fatawa al kubra „:

“ Die meist erwähnenswertesten der größten Schujukh al Salaf sind Abu Adurrahman as Sulami (ra) , Autor des “ Tabaqat al Sufiyya “ ,AbdulQasim al Quschairi (ra) , AbdulQadir Al Geylani (ra) ,Al Fudail ibn Iyad (ra) , Al Junaid ibn Muhammad (ra) , Sahl ibn Abdullah al Tustari (ra) , Amr ibn Uthman al Makki (ra) , Abu Abdullah ibn Khafif al Schirazi (ra) , usw.,
so sind diese Anhänger der Aqida der Ahlus Sunnah & der Schule der Hadithwissenschaft der Sunnah , ihre sprache basiert auf Quran & sunnah & ihre verfassten Bücher sind innerhalb der Schariat “

Im Buch “ Ar Risala al Ibadat al Scha´riayya wal farq wa baynaha bayna al bida ýya “ stellt Ahmad TaqudDin Ibn Tayymiyyah (ra) , der sunnitische ehrenwerte Hanbali Gelehrte, unmisserständlich fest & klar ,
dass die die Ahlul Sufiyyat ( also die Anhänger des sunnitischen Tasawwuf -Sufitum ) in ihrer Gesamtheit mit Ausschluss der Muschrikun & Kafirun , die er im al Fatawa genauestens beschreibt ), dass diese in den Methoden der Verehrung Allahs & Seinem Gesandten auf dem Weg des Tasawwuf ( also die Schujukh , die Zirkel des Dhikrs ,Murids , die Asketen ,Aschikun , der Tariqats , usw.) auf dem Fundament der Schariat stehen “

Abû Huraira ® berichtete:
>> Der Gesandte Allâhs (s) sagte:
„Wer Menschen zum rechten Weg anspornt, dem wird gleicher Lohn zuteil
sein wie der Lohn derer, die ihm Folge leisteten, ohne jedoch ihren Lohn
zu verringern.
Und wer Menschen zum Irrweg anspornt, dem wird in gleichem Masse Sünde
zuteil sein, wie das Mass der Sünden derer, die ihm Folge leisteten,
ohne jedoch ihre Sünden zu verringern.“ <<

(Muslim)

einige weitere Zitate Ibn Tayymiyyahs (ra) geben , welche er als Bayat bezeugt hat im Al Fatawa gegenüber Sayyid Hz. Abdul Qadir Geylani (ra) :
" Ya Shaykhuna Ya AbdulQadir " & auch der Satz " Ya Sayyidi Abu Hasan " ( AbdulQadir ra , denn er entstammt der Nachkommenschaft des Ahlul Bait Rasul Allahs ) .Ausserdem schrieb Ibn Tayymiyyah mehr als 345 wohlwollende & zum Teil sehr kritische Kommentare zu "Al Futuh al Ghayb " & Ibn Arabis " Fusus al Hikam " , welche aber als gerechtfertigt angesehen werden , denn sie tragen zum besseren Verständnis der Texte & zum Islam bei. Auch sagte ibn Tayymiyyah (ra) wiederum in " Majmu a al fatawa al kubra " im Vorwort dazu :
" der beste Weg des Tasawwuf ist der Qadiriyya Tariqa , denn sie kennt weder das Extreme noch das zu Exstatische , sie beinhaltet die Scharia , das Studium des Fiqh & die Verehrung Allahs sowie Seinem Gesandten gegenüber , nichts ist an diesem Weg abzulehnen "(Kommentar zu al Futuh al Ghayb )

`Ubada Ibn As-Samit, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete:
Der Prophet Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Wer die Begegnung mit Allah liebt, mit dem liebt Allah auch die Begegnung. Und wer die Begegnung mit Allah verabscheut, mit dem verabscheut Allah auch die Begegnung.“
[Sahih Muslim Nr. 4844 (im arabischen)]

Al Fana :

Dieser Begriff al Fana führt in voller Härte zu beleidigenden Streitigkeiten zwischen Salaafiyya & Sufiyya , so lassen wir einmal doch den ehrenwerten Hanbali Faqih Ahamd Taqud Din Ibn Tayymiyyah (ra) zur Wort kommen & was er dazu sagte im " Majmu a al fatawa al kubra ":

" ….diese Station der Gottesliebe , den einige Schujukh al Salaf erreicht haben , charaktiziert diese als " Ahlul Ishq " ( Leute der exstatischen Gottesliebe, Anm. d. Ü. ) , welche sich in dem Objekt ihrer brennenden Sehnsucht & Liebe versinkt -also Allah -durch die Intensität seiner Liebe zu Ihm , so wird er in dieser Hoffnung Allah voller Ehrfurcht anrufen , sich an Ihn erinnern ( in jeder Lage) , & sich selbst völlig vergessen (d.h. :in dieser erwartungsvollen Hingabe & Selbstaufgabe vergisst er in dieser Exstase im Glaubensbekenntnis alles um sich herum , Anm. d. Ü) , vom Zustand dieser Liebe aus erreicht die Station der völligen Geistesabwesenheit & aus diesem Zustand heraus nimmt Allah das Zeugnis von ihm ab , nicht derjenige legt somit Zeugnis von sich aus ab , denn er , der Sufi , existiert nur durch die Erlaubnis Allahs & er existiert nicht aus sich selbst heraus .
Sowie er diese Station erreicht hat , so spürt er seine eigene Existenz nicht mehr , obwohl er existiert , so spürt er nur noch die Nähe Allahs
( welche soviele Eindrücke der Schönheiten der Herrlichkeit in sein Herz gelangen , die sich in Paradoxonen , Oxymoronen & Metaphern nur schwer wiedergeben lassen , Anm. d. Ü. ) .Daher wird er in diesem Zustand sagen :
"Ana al haqq " ( Hallaj ) oder " Subhani " ( Al Bistami ) .

Seine Fatwa dazu , welche von vielen Ahlus Sunnah Gelehrten als sahih angesehen & wurde von Ibn Abidin ( ra) in seiner Fatwa über Scharia & tasawwuf als Rechtfertigung benutzt :
Ich kann selbst in der schwersten Abwägung nach der Scharia dies weder als Sünde noch als Unglaube bezeichnen , denn er ist durch diesen Zustand entschuldigt.Denn er ist betrunken von diesem Zustand , der jenseits von Khamr ( verbotenes -berauschendes ) ist, so ist er weder zu bestrafen noch als Kafir zu betrachten , denn dieser Seelenzustand ist eine wahrhaftige Quelle der Sakina ( innerer Zufriedenheit ) & Freude ,aber der umgekehrte Fall ist der :
"Zwei Männer befanden sich an einem See , einer von ihnen fiel hinein & der andere warf sich hinterher , so fragte der andere :
" Was liess dich mit folgen ? " , der andere antwortete :
" Ich dachte , ich wäre Du & Du ich , daher folgte ich Dir ", so ist derjenige , der sich selbstverantwortlich in den Tod reißt unenschuldbar ,denn seine Absicht folgte nicht dem Prinzip der Hilfsbereitschaft , sondern der Verirrung & Irrleitung .

Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete:
Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Allah, der Erhabene und Segensreiche, hat Engel, die keine andere Aufgabe haben außer auf den Straßen umherzugehen, um denjenigen nachzuspüren, die sich versammeln, um sich Allahs zu gedenken. Wenn sie aber eine Versammlung finden, wo sich Leute Allahs gedenken, sitzen sie mit ihnen. Die Engel umschirmen sie mit ihren Flügeln in der Weise, dass sie unmittelbar mit dem ersten Himmel verbunden werden. Wenn sie sich zerstreuen, steigen die Engel in den Himmel auf. Hier dann fragt sie Allah, Der Allmächtige und Erhabene – und Er ist wohl wissender als sie -: „Woher seid ihr gekommen?“ Sie erwidern: „Wir kamen von Deinen Dienern auf der Erde, die Dich preisen, indem sie sagen: „Subhana Allah“ (gepriesen sei Allah), Deine Größe rühmen, indem sie sagen: „Allahu Akbar“ (Allah ist Der größte), die Formel laa Ilaaha Illa Allah (kein Gott ist da außer Allah bzw. Es gibt nichts Anbetungswürdigeres außer Allah) sprechen, Dich loben, indem sie sagen: „Al-hamdu lillah“ (Alles Lob gebührt Allah) und Dich bitten.“ Er sagt: „Worum bitten sie Mich?“ Sie sagen: „Sie bitten Dich um Dein Paradies.“ Er sagt: „Haben sie Mein Paradies gesehen?“ Sie sagen: „Nein! unser Herr.“ Er sagt: „Und wie denn, wenn sie es gesehen hätten?“ Sie sagen weiter: „Und sie suchen Zuflucht bei Dir.“ Er sagt: „Und wovor suchen sie Zuflucht bei Mir?“ Sie sagen: „Vor Deinem Höllenfeuer, unser Herr!“ Er sagt: „Haben sie Mein Höllenfeuer gesehen?“ Sie sagen: „Nein!“ Er sagt: „Und wie denn, wenn sie es gesehen hätten?“ Sie sagen: „Und sie bitten Dich um die Vergebung ihrer Sünden.“ Er sagt: „Ich habe ihre Sünden vergeben, ich habe ihnen alles gegeben, worum sie bitten, und ich habe ihnen Zuflucht bei Mir davor gegeben, wovor sie Zuflucht bei Mir gesucht haben.“ Sie sagen: „O Allah, unter ihnen befindet sich Soundso, und er ist ein sündiger Diener. Es geschah aber, dass er an ihnen vorbeiging und mit ihnen saß.“ Er sagte: „Ihm habe Ich auch vergeben. Sie sind diejenigen, mit denen er gesessen hat; und derjenige, der mit ihnen sitzt, soll nicht unglücklich sein.““
[Sahih Muslim Nr. 4854 (im arabischen)]

Mehr Links zum Tasawwuf :
http://ansary.de/Islam/WeisSpruche.html
http://sufiportal.de/text.php?id=85&s=read
http://sufiportal.de/text.php?id=94&s=read
http://sufiportal.de/text.php?id=93&s=read

Links & Bücher über das Schariat , Fiqh & Tasawwuf (englisch & deutsch ):
1. english :
http://www.islamicbookstore.com/b8391.html
http://kitaabun.com/shopping3/product_info…b942b886459be61
http://kitaabun.com/shopping3/index.php?manufacturers_id=30
http://kitaabun.com/shopping3/product_info…products_id=197
2. deutsch :
http://www.inid.de/Wissenswertes/lehre_des_islam/view
http://www.inid.de/Wissenswertes/Rechtsquellen/
http://www.kitapshop.de/store/de/product_i…roducts_id=1441
http://www.kitapshop.de/store/de/product_i…roducts_id=1616
http://www.kitapshop.de/store/de/product_i…c84db72c1893f07

Einige sunnitisch-klassische islamische Seiten :
http://www.islamische-zeitung.de
http://www.islam-verstehen.de
http://www.al-sakina.de

http://www.sunnah.org/articles/Wahhabiarticleedit.htm

ws


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Die 99 Eigenschaften (Namen) Allahs
al-Asma, al-husna

Und auf der Erde gibt es für diejenigen, die überzeugt sind, Zeichen (von Allah),
und in euch selber. Wollt ihr denn nicht sehen?

(Sure 51 Vers 20-21)

Allah ist absolut transzendent; nichts ist IHM auch nur ähnlich. Jedem Menschen hat Allah die Fähigkeit mitgegeben IHN zu erkennen, wenn er wirklich aufrichtig nach IHM sucht. Jeder denkende Menschen findet in der Natur und in sich selbst viele Zeichen, welche die Existenz Gottes beweisen.

Dieses Jahrtausend ist ein Zeitalter der Umbrüche. Jahrtausendealte Kulturen werden zerschlagen, wissen ist heute an jeden Ort verfügbar. Auch die großen Religionen der Menschheit sind von diesem Schicksal nicht verschont geblieben. In der Mitte der globalen Umbrüche ist der ortlose Mensch, herausgeschleudert aus der geistigen Beheimatungen, hilflos der Flut an Informationen ausgeliefert. Und immer noch hat der Mensch die gleichen Fragen: Gibt es Gott? Wozu sind wir auf Erden? Die großen Religionen sind auf dem Prüfstand und es wird ihnen das Geschick des Verlgeiches nicht erspart bleiben. Eine jede Religion wird nach dem Beweis und der Kraft gefragt.

Wer sich unvoreingenommen mit dem Qur'an auseinadersetzt, kann einen anderen Islam entdecken, welcher er sonst nur über die Medien wahr nimmt. Die Muslime beten den lebendigen, den barmherzigen, den alleinigen Gott an. Sie bemühen sich mit der ganzen Kraft ihrer Seele, die verborgenen Schätze des Islams durch Unterwerfung, nahezukommen.

Dessen Herzen verhärtet sind, können mit den Attribute, da sie eine Eigenschaft ausdrücken, auch deren Gegenteil (negative Attribute) interpretieren. Es liegt an den Suchenden selber, ob er sich der Allmacht Allahs hingibt, oder ob er sich abwendet. Und Allah ist auf nichts angewiesen.

Das Geheimnis der Namen Allahs

Im Qur'an heißt es: …"und Gott stehen die schönsten Namen zu. Ruft IHN damit an und lasst diejenigen, die hinsichtlich SEINER Namen ein abwegige Haltung einnehmen!" Der Prophet Muhammed (sallallahu alaihiveselam) sagte: …"es gibt neunundneuzig Namen, die nur Allah gehören. Derjenige, der sie erlernt, der sie versteht und aufzählen kann, wird eintreten ins Paradies und das ewige Heil erlagen."

Die schönen Namen Allahs sind der Beweis für die Existenz Allahs. Erlernt, begreift und rezitiert die schönsten Gottesnamen. Sucht die Spuren der Attribute Allahs in den Himmeln, auf Erden und im Schönen, das in euch selbst liegt. So werdet ihr, je nach dem Grad eurer Aufrichtigkeit, Seelentrost finden. Mit Allahs Hilfe wird der Zweifler Gewißheit erlangen, der Unwissende Kenntnis und der Leugner Bekennermut. Der Geizige wird großmütig, Tyrannen werden das Haupt beugen, die Glut im Herzen der Mißgünstigen wird erlöschen.

Millionen von Muslimen bestätigen, dass die Mediation dieser göttlichen Wesenattribute Ruhe für die Seele und Bereicherung für das Herz und den Verstand bringt. Allah ist für die Muslime "undefinierbar", aber durch die Eigenschaften Allahs, die IHM zugeschrieben werden, refelxiert sich Allah den meditierenden Menschen. Somit erkennt der Mensch Allah obwohl ER über diese Eigenschaften steht. Es sind nur Namen, aber von großer Bedeutung für denjenigen, der seinen Schöpfer erkennen will. Jeder einzelne kann zur Erkenntnis Allahs gelangen, doch darf man nicht vergessen, der einzelne menschliche Verstand bestimmt den Maßstab der Gotteserkenntnis.

Die Attribute Allahs sind den Menschen, und nur ihm, hilfreich auf den Weg zur Wahrheit. Sie helfen den Strebenden zur Annäherung an Allah und zum anderen verbessert es seinen Seelenzustand. Die Meditation der Namen Allahs und dessen Gedenken "Dhikr" ist der Weg der Verwirklichung der eigenen Person hin zum vollkommenden Menschen (al-insan). Mit dem Glaubensdogma "La illahe illa llah" (Es gibt kein Gott außer Allah) begibt sich der Muslim in Tiefen, die man nur durch den "Dhikr" erleben kann. Wer das Geheimnis über Allahs Namen nachvollziehen will, dem bleibt nichts anderes übrig, als sich der Miditation hinzugeben.

Allah Allah ist der Eigenname für "Gott". Allah steht nicht für einen Gott der Muslime sondern der Gott der ganzen Schöpfung. In den islamischen Ländern nennen auch die Christen Allah als ihren Gott.
Namesgebung: "Abdullah" (Knecht Allahs)
Der Träger dieses Namens erinnert an die Einheit und Einzigkeit Allahs.

ar-Rahman mitleidig, gütig, milde, barmherzig.
Namensgebung: Rahman (Barmherzige)

ar-Rahim der Gnädig
Namensgebung: Rahim (Gnädig)

al-Malik der König, der Herscher. Nur Allah alleine kommt der Titel des Herrschers zu. Der Name steht für Macht die nur Allah hat. ER ist der Herrscher und Eigentümer des Menschen.
Namensgebung: Malik (König)

al-Quddus der Heilige, der Geheiiligte, der Reine
Dieser Name sagt eindrucksvoll aus, dass Allah frei ist von jeder Unvollkommenheit.
Namensgebung: Quddus (Heilige)

as-Salam der Friede, das Heil
Allah ist derjenige, der Friede und Heil gibt. Friede ist ein Zustand, den man erst im künftigen Leben ganz erlangen wird.
Namensgebung: Selam (Friede)

al-Mu'min der den Glauben hat, der der Inhaber des Glaubens ist, der Sicherheit gibt, der Beschütz.
Glaube ist ein angeborener Drang, das Streben des Menschen zu seinem Schöpfer. Glaube ist das größte Geschek, das der Mensch von Allah erhalten kann. Der erste Grad ist das Bekenntnis, wer dann das Gebet verrichtet und Qur'an liest, zeigt seinen Mitmenschen, dass er an Allah glaubt und ein Muslim ist.
Namensgebung: Mumin (Glauben)

al-Muhaymin der Wachsame
Allah ist der allgegenwärtige Zeuge, dessen Wissen über allem wacht.
Namensgebung: Muhayin (Wachsame)

al-Aziz der Kostbare
Allah ist der Seltene, der überaus Kostbare, der absolut Einzige.
Namensgebung: Aziz (Kostbar)

al-Dschabbar der Gewaltige, der Unzugängliche, der überaus Starke.
Allah ist derjenige, der das Zerschlagene verbinden kann, die Wiederherstellung der Ordnung.
Namensgebun:. Dschabbar (Gewaltige)

al-Mutakabbir der Stolze, der Seiner eigenen Größe.
Namensgebung: Mutakabbir (Stolze)

al-Khaliq der Schöpfer
Das Universum, das nicht zufällig, sondern nur mit einem nur dem Schöpfer bekannten Ziel entstanden ist. Alles bedarf einen Schöpfer.
Namensgebung: Khaliq (Schöpfer)

al-Bari der Erschaffer, der Urzeuger
In Sure 55 Vers 26 steht: "alle, die auf Erden sind, werden vergehen, nur Allahs Angesicht bleibt bestehen". Wir sind eine geschaffene, vergängliche Forum und die Ruh (Seele) gehört "ausschließlich" Allah.
Namensgebung: Bari (Erschaffer)

al-Musavvir der Gestalter, der Formgeber
Allah ist der Gestalter, ohne von einem Vorbild auszugehen, und dass ER nicht zwei Dinge ganz gleich formt. Jeder Mensch ist eine individuelle Schöpfung, wohingegen alles, was der Mensch schafft, von seinem Werkzeug und der vorher erdachten Technik abhängt.
Namensgebung: Musavvir (Gestalter)

al-Ghahffar der Verzeihende
Aus den verschiedenen Formen des Verbs "gahara" (verzeihen) leiten sich verschiedene Gottesnamen ab, die im Zusammenhang mit der göttlichen Eigenschaft des Verzeihens stehen. "Al-Ghafur – der Nachsichtige, al-Ghaffar – der nicht aufhört zu verzeihen. Allah tilgt die Sünden der Menschen und das kann nur ER, denn nur ER kennt die Umstände und Mechanismen, die zu einer Verirrung und somit zur Sünde führten.
Namensgebung:. Ghaffar (Verzeihende)

al-Qahhar der Bezwinger, der Allgewaltige, der Unbesiegbare
Allah der der Absolute Herrscher über alles ist, kann selbst niemals von etwas beherrscht werden. Der Mensch aber, der selbst herrscht und beherrscht wird, erkennt das es eine überragende Dimension gibt, die ihn übertrifft.
Namensgebung: Qahhar (Bezwinger)

al-Wahhab der Schenkende, der Spender aller Gnaden.
Allha ist derjenige, der fortwährend und unentgeltlich schenkt.
Namensgebung: Wahhab (Schenkende)

ar-Razzak der Bescherer, der den Unterhalt beschert.
Allah gibt jeden seinen "Rizq". Das es jedoch Menschen auf Erden gibt die Hungern müssen, liegt im System der Menschen. Die Nahrungsmittel auf der Welt reichten für alle aus, hätten sich ihrer nicht einige Nationen über ihren Bedarf bemächtigt und ließen andere Völker bewusst verhungern.
Namensgebung: Razzak (der Bescherer)

al-Fattah der Trennende, derjenige, der öffnet, aufschließt und löst.
Allah bietet den Menschen die Loslösung an durch den Weg des Friedens.
Namensgebung: Fattah (Trennende)

al-Alim der Allwissende, der über alles Bescheid weiß.
Nur Allah ist der Kenner, der Wissende. Wir sind von IHN abhängig. Das Wissen, welches wir Menschen haben, geht auf Allah Allwissensheit zurück.
Namengebung: Alim (Allwiesender)

al-Qabid der Abmessende, der zurückhält
Allah, ER gibt und ER nimmt. Das bezieht auch auf das Strafen oder das Verzeihen. Allah ist auch Der, Der ein Übermaß an Lebensunterhalt gewährt.
Namensgebung: Qabid (Abmessende)

al-Basit der reichlich Zuteilende, der weit macht
Allah gibt SEINEN Geschöpfen soviel, dass sie reichlich auskommen damit. ER lässt, was ER will, in einem Maße herabkommen.
Namensgebung: Basit (Zuteilende)

al-Chafid der Erniedringende
Die Geschichte hat uns gezeigt, dass jede Herrschaft und Macht auf Erden entsteht, wächst und schließlich untergeht. Das Unvermögen der Mächtigen, zum Wohle der Menschen Maß zu halten, und stattdessen ihre Befügnisse systematisch zu übertreten, führt unweigerlich zum Sturz aller menschlichen Regierunssysteme. Die Menschheit könnte in größerer Harmonie leben, wenn die Regierenden, die ja aus sich selbst heraus keine Gewalt oder Herrschaft haben, sondern Allah und Seine vertreten, dies immer aufrichtig und ohne Frömmigkeit vor Augen hätten. Daher wird Allah – wenn die Zeit – kommt die Mächtigen in die Knie zwingen.
Namensgebung: Chafid (Erniedriger)

al-Rafi der Auszeichnende, derjenige, der zu Würde und Macht aufsteigen lässt.
Alle Macht auf Erden ist vergänglich, nur die von Allah verliehene wirkt über den Tod hinaus. Die Erhöhung eines Menschen erfolgt nach den inneren Werten eines Menschen.
Namensgebung: Rafi (Würde und Macht)

al-Muizz der Ehrende, der die Herrschaft gibt.
Sure 3 Vers 26: …sag: Rab, der DU über die Herrschaft verfügst! Du gibtst die Herrschaft wem DU magst, und Du nimmst die Herrschaft wem Du magst.
Namensgebung: Muizz (Ehrend)

al-Mudhill der Demütigende
"Allah schämt sich nicht, irgendein Gleichnis zu prägen, sei es auch nur mit einer Mücke. Der Demütigende bezieht sich auf jene Menschen, die die Mächtigen in Politik und Wirtschaft achten und ehren, die sich vor ihnen erniedrigen, um doch nur von ihnen geknechtet und gedemütigt zu werden. Sie sollten sich stattdessen vor Allah demütigen.
Namensgebung: Mudhill (Demütigende)

al-Sami der Hörende, der alles hört, der zuhört.
Allah hört, aber nicht vergleichbar dem Hören der Menschen. Das Hören Allahs übersteigt unser verstandesmäßige menschliche Begreifen, denn Allah ist jenseits aller vermenschlichen Vergleiche.
Namensgebung: Sami (Hörende)

al-Basir der Sehende, der alles sieht.
Unser menschliches dasein besteht aus unseren Gedanken. In das innere der Wahrnehmungen können unsere Sehorgane nicht hineinblicken. Daher ist das Sehen von Allah mit den menschlichen Sehen nicht vergleichbar. Allah sieht in unsere Innerstes.
Namensgebung: Basir (Sehende)

al-Hakam der Richter, der Schiedsrichter, der seine Souveränität ausübt.
Ein Richter sollte über Weisheit als auch über Vorsehung verfügugen. Diese Eigenschaften können wir Menschen nicht haben, weil wir nur den äußeren Tatbestand wahrnehmen können. Allah blickt aber in die Herzen der Menschen.
Namensgebung: Hakam (Richter)

al-adl der gerecht und billig ist.
Adlu besagt die absolute unanfechtbare Entscheidung des Richters. Wenn Allah SEINE Entscheidung getroffen hat, gibt es nichts mehr zu sagen. ER ist die Gerechtigkeit.
Namensgebung: Adl (Gerccht)

al-Latif der Freundliche, der Zartfühlende, der Huldvolle,
Der Name zeigt, dass Allah SEINE Geschöpfe freundliche Huld schenkt um ihnen beizustehen.
Namensgebung: Latif (Freundliche)

al-Chabir der Scharfsinnige, der Wohunterrichtete,
Allah ist der Kenner der tiefsten Geheimnisse aller Seiner Geschöpfe. ER durchdringt alles und gelangt bis in die entferntesten Winkel des Universums, dessen kleinste Einzelheiten ER vollkomen kennt.
Namensgebung: Chabir (Scharfsinnige)

al-Halim der Milde, der Langmütige,
Würde Allah den Sünder nicht die Zeit geben zur Reue, hätte der Sünder nicht die Zeit zur Einsicht. Doch Allah gewährt jeden Menschen Zeit.
Namensgebung: Halim (Mide)

al-Adhim der Erhabene, der Glänzende, der Unmeßbare,
Viele Menschen verfolgen ein Ideal irdischer Größe. Und dennoch sind die Größen, wie das Mongolenreich oder der Ruhm von Alexander des Großen nichts im Vergleich zum überwältigenden Sonnenuntergang. Viele Menschen können große Taten verbringen, aber Allah ist es, der Leben schenkt.
Namensgebung: Adhim (Erhabene)

al-Ghafur der Nachsichtige, der Nachsichtübende,
Allah der Gütige, der immer wiederkehrende Süden verzeiht. Allah gibt den Menschen SEINE Bereitschaft zum vergeben der Sünden, wenn der Sünder nur Reue zeigt.
Namensgebung: Ghafur (Nachsichtige)

al-Schakur der Dankbare, der Vergelter,
Dieser Name kommt von "schukr" und ist sinnbildlich aufzufassen. Auf Allah bezogen kann man sagen, ER ist derjenige, der für weniges großen Lohn gibt. Da Allah uns mit Vergeltung begegnet, sollen auch wir Menschen Allah und den anderen Geschöpfen "Dankbarkeit" entgegen bringen.
Namensgebung: Schakur (Dankbare)

al-Aliyy der Höchste, der Oberste,
Allah ist der Höchste. ER steht absolut über allem, was sich Menschen an Hohem, Großartigem, Unermeßlichen vorstellen können. Von IHM hängt alles ab.
Namensgebung: Aliyy (Höchste)

al-Kabir der Große,
Allah ist nicht nur unübertreffbar, sondern auch unvergleichbar, wie implizit jeder Begriff, den Mensch auf Allah anwendet. Die ganze Schöpfung ist ein Beweis für die unermeßliche Größe Allahs. Daher sollen wir nicht vergessen, dass unsere Bemühungen um die Gunst der Großen auf dieser Welt, letztlich nichts anderes ist als eine Erniedrigung vor einem einfachen Knecht des Allerhöchsten.
Namensgebung: Kabir (Große)

al-Hafidh der Hüter, der Bewahrer
Es gibt keinen Augenblick wo das Universum unbeobachtete wäre. Allah umfasst alle Geschöpfe in ihrer Form und ihrer Substanz.
Namensgebung: Hafidh (Hüter)

al-Muqit der Erhalter, der Bestimmer,
Allah ist der Ernährer aller SEINER Geschöpfe. ER bestimmt den Unterhalt eines jeden, sei er gläubig oder ungläubig.
Namensgebung: Muqit (Erhalter)

al-Hasib der Genügende, dem es an nichts mangeln lässt,
Allah hat für Seine Geschöpfe alles erschaffen, was für sie notwendig ist. Einem jeden noch so geringen Teil hat Allah in der Schöpfung berücksichtigt.
Namensgebung: Hasibu (Genügende)

al-Schalil der Majestätische, der Anbetungswürdige,
Allah ist die Schönheit in Sich. Allahs Majestät ergibt sich aus der Vollkommenheit SEienr Eigenschaften, die durch Seinen Namen versinnbildlicht wirde.
Namensgebung: Dschalil (Majestät)

al-Karim der Vortreffliche, der höchst Edelmütige
Von Allah geht alles Elde aus. Allah ist in Seiner grenzenlosse Güte und gewährt den Menschen aufschub um Reue zeigen zu können. Im Bezug zum Qur'an verwendet man die Eigenschaft Kerim, "Qur'an Kerim"
Namensgebung: Karim (Vortreffliche)

al-Raqib der Wacht, der Aufpasser, der Beobachtet,
Allahs allwissender Schutz umfasst die aufmerksame Wachsamkeit und gleichzietig das vollkommene Wissen um jede Handlung mit all ihren Rückwirkungen und Folgen.
Namensgebung: Raqib (Wächter)

al-Mudschib der Erhörer,
Sure 2 Vers 186 …und wenn dich Meine Diener nach mir fragen, so bin ICH nahe und erhöre, wenn einer zu MIR betet, sein Gebet. Sie sollen nun auf micht hören und an mich glauben. Vielleicht werden sie den rechten Weg einschlagen.
Namensgebung: Mudschib (Erhörer)

al-Wasi der Allunfassende, der Allgegenwärtige,
Sure 2 Vers 255 …Allah, Es gibt keinen Gott außer IHM. (ER ist) der Lebendige und Beständige. IHM überkommt weder Ermüdung noch Schlaf…
Namensgebung: Wasi (Allumfassende)

al-Hakim der Weise, der Kluge,
Allah ist voller Weisheit und hat umfassende Kenntins aller Dinge und Handlungen.
Namensgebung: Hakim (Weise)

al-Wadud der Liebreiche, der Zärtliche, der Vielgeliebte,
Allah ist derjenige der Seine Geschöpfe liebt. ER hat die Gesetze so angelegt, dass diese möglichst viel Gutes und am Ende der Tage das Gute an sich erlangen mögen.
Namensgebung: Wadud (Liebreiche)

al-Madschid der Preswüridge
Alles Erschaffene preist SEINE Herrlichkeit, den der Lobpreis gebürht IHM alleine. Und doch kann nichts Allah berühren, weder Blicke, nocht Geanken.
Namensgebung: Madschid (Preiswürdige)

al-Ba'ith der Erwecker
Die Auferstehung nach dem Tod gehört zu den sieben Glaubenssätzuen der Muslime. Sure 20 Vers 55 …aus ihr haben Wir euch geschaffen, in sie bringen Wir euch zurück und aus ihr bringen Wir euch ein anderes Mal hervor…
Namensgebung: Baith (Erwecker)

al-Schahid der Zeuge, der Bezeugt,
Allah ist der Gegenwärtige, der immer Erscheinende. Allah ist daher derjenige, der einen absoluten Zeugenischarakter besitz. Nur ER kennt alle Geheimnisse.
Namensgebung: Schahid (Zeuge)

al-Haqq der Wahre, der Wirkliche,
Der Name bezeichnet alles Wahre und Wirkliche. So die Belohnung und die Bestrafung am Jüngsten Tag.
Namensgebung: Haqq (Wahre)

al-Wakil der Sachwalter, der Verwalter
Allah ist alles anvertraut, IHM entgeht nichts. ER kümmmert sich um alle Belange und Bedürfnisse SEINER Geschöpfe.
Namensgebung: Wakil (Verwalter)

al-Qawiy der Starkte, der Gewaltige,
Sure 11 Vers 66: Dein Herr ist der Starke der Mächtige. Allahs Stärke wird mit der Zeit nicht schwächer, wie es bei uns Menschen vorkommt.
Namensgebung: Qawiy (Starke)

al-Matin der Kraftvolle, der Festigkeit hat,
Allah ist der Vollkommene in Seiner gerenzenlosen Macht.
Namensgebung: Matin (Kraftvolle)

al-Waliy der die Herrschaft innehat, der Autorität besitzt,
Sure 2 Vers 107: Außer IHM habt ihr weder Freund noch Helfer. Allah ist der Waliy eines jeden Menschen, der IHM gehorch, der ist Rechtgeleitet.
Namensgebung: Waliy (Herrschaft bezitzt)

al-Hamid der Gelobte, der Verlichte,
Sure 1: Lob sei Allah, dem Herrn der Menschen in aller Welt. Das heißt, Allah ist der Höchstgelobte aller Zeiten, aller Völker, aller Schöpfung. Deshalb ist es Pflicht für jedes Ding, Allah zu Loblpreisen.
Namensgebung: Hamid (Gelobte)

al-Muhsi der Zählende,
Allah enthält alles Gezählte in Sich und kennt allumfassend die Schöpfung.
Namensgebung: Muhis (Zählende)

al-Mubdi der Beginnende, der Erneuerer, der Zuvorkommende,
Allah ist Der, der alles Lebendige aus nichts erschaffen hat. Sure 7 Vers 29: …so wie ER euch ein erstes Mal gemacht hat, werdet ihr zurückkehren.
Namensgebung: Mubdi (Erneuerer)

al-Muid der Wiedererwecker, der neu belebt,
Sure 29 Vers 20: …Sag: Zieht im Land umher und schaut, wie ER die Schöpfung ein erstes Mal vollzogen hat! Sure 85 Vers 13 …ER erschafft ein erstes Mal und wiederholt die Schöpfung.
Namensgebung: Mudi (Wiedererwecker)

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Was bedeutet Hadith ?

Veröffentlicht: 18. Januar 2010 in Uncategorized
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Hadith
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Der Begriff Hadīth(arabisch أحاديث , حديث ‎ hadīth, ahadīth, DMG ḥadīṯ, aḥādīṯ, „Mitteilung, Erzählung, Bericht“) steht für überlieferte Nachrichten im Islam sowohl profanen als auch religiösen Charakters. Im islamisch-religiösen Gebrauch bezeichnet der Begriff die Überlieferungen über Mohammed: über seine Anweisungen, nachahmenswerte Handlungen, Billigungen von Handlungen Dritter, Empfehlungen und vor allen Dingen Verbote und religiös-moralische Warnungen, die im Koran als solche nicht enthalten sind. Die Summe dieser Überlieferungen mit ihrem normativen Charakter bilden die Sunna des Propheten und sind somit Teil der religiösen Gesetze im Islam; sie ist nach dem Koran die zweite Quelle der islamischen Jurisprudenz (Fiqh). Als koranischer Terminus ist hadith auch die Offenbarung Gottes:

„Gott hat die beste Verkündigung (aḥsana ʾl-ḥadīṯ) herabgesandt, eine sich gleichartig wiederholende Schrift…“

– Sure 39, Vers 23

Als Synonym verwendet die islamische Tradition – in inhaltlicher Anlehnung an den obigen Koranvers – den Begriff kalām („Rede“, „Parole“, „Aussage“), indem man den Propheten wie folgt zitiert: „die beste Rede (kalām) ist das Gotteswort (kalāmu ʾllāh) und die beste Leitung (zum Glauben) ist die Leitung Mohammeds“.

Überlieferungen, in denen Aussprüche und Taten der Gefährten (Sahaba) des Propheten enthalten sind, können ebenfalls – wie die Hadithe – richtungsweisend sein. In diesem Fall spricht man nicht vom Hadith, sondern vom athar, āthār / آثار أثر‎ / aṯar , āṯār /„Spur, Zeichen“, die man hinterlässt und erst in übertragenem Sinne heißt es: Tradition, Überlieferung nach den Gefährten des Propheten. Oft sind aber beide Begriffe, hadith und athar, austauschbar

Die Anfänge der Hadithliteratur
In der zeitgenössischen Islamforschung ist es trotz einschlägiger Arbeiten von Aloys Sprenger, Ignaz Goldziher, Nabia Abbott, Fuat Sezgin und anderen umstritten, wann die schriftliche Fixierung, Sammlung und Überlieferung von Hadithen in ihrer Einheit von Isnad und Matn anzusetzen sind. Heute hält man es für wahrscheinlich, dass es schon im ersten muslimischen Jahrhundert Aufzeichnungen von Prophetentraditionen gegeben hat, die nach ihrer mündlichen Überlieferung in kleinen Schriftrollen oder Heften zusammen gefasst wurden. F. Sezgin hat in seiner Geschichte des arabischen Schrifttums (Bd. 1) anhand islamischer Quellen einige Nachrichten zusammengetragen, die zwar über die Existenz früher Hadith-Sammlungen berichten, aber über ihre Inhalte nur wenig verwertbares aussagen. Am Forschungsstand hat sich in diesem Zusammenhang seit Goldzihers abwägender Feststellung im wesentlichen nichts geändert:

„Nichts steht der Voraussetzung im Wege, dass die Genossen [Goldziher meint die sahaba] und Schüler Aussprüche und Verfügungen des Propheten durch schriftliche Aufzeichnung vor Vergessenheit bewahren wollten“

– Ignaz Goldziher: Muhammedanische Studien, Bd. 1, S. 9

Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen trugen keine bestimmten Werktitel; man nannte sie sahifa صحيفة ‎ / ṣaḥīfa /„Schriftrolle“, oder dschuz‘ جزء‎ / ǧuzʾ /„Teil; Abschnitt; kleines Heft“ [1] . Diese Sammlungen, die Fuat Sezgin unter diesen Bezeichnungen aufzählt, [2] gehen zwar auf Autoritäten im ersten und zweiten muslimischen Jahrhundert zurück, sind aber Abschriften aus dem 6. und 7. muslimischen Jahrhundert. Die ältesten literarischen – d.h. außerkoranischen – Schriften auf Papyrus sind durch die Publikationen von Nabia Abbott bekannt geworden. [3]

Die Hadithkategorien
Die islamischen Hadithwissenschaften teilen die Hadithe mit Hinblick auf ihre Inhalte und auf die Qualität der ihnen beigefügten Isnade in drei Hauptgruppen ein:

sahih / صحيح‎ / ṣaḥīḥ /„gesund, authentisch“;
hasan / حسن ‎ / ḥasan /„schön, gut“ sind Traditionen nach dem Propheten, die sowohl inhaltlich als auch mit Hinblick auf ihre Überlieferer allgemeine Akzeptanz haben und somit normativen Charakter in der Anwendung der Sunna, der zweiten Quelle der Jurisprudenz besitzen;
da’if / ضعيف ‎ / ḍaʿīf /„schwach“ ist dagegen eine Tradition, die – wie es Ahmad ibn Hanbal definiert – man in der Rechtspraxis trotz ihrer zweifelhafter Authentizität in bestimmten Fällen als Sunna anwendet, bevor man auf die Analogie (qiyas) als weitere Quelle der Jurisprudenz zurückgreift. Allerdings hat sich diese im Traditionalismus und nicht im Fiqh verwurzelte Ansicht Ibn Hanbals in der Hadithkritik nicht durchgesetzt. Denn ein „schwacher“ Hadith ist in der Jurisprudenz keine Argumentationsgrundlage (huddscha / حجّة‎ / ḥuǧǧa /„Beweis; Argument“).
Diese drei Hauptkategorien der Hadithe haben zahlreiche, von der islamischen Hadithwissenschaft nach unterschiedlichen Kriterien entwickelte und definierte Unterkategorien; die wichtigste unter ihnen ist ein hadith mutawatir / حديث متواتر‎ / ḥadīṯ mutawātir /„allgemein verbreiteter, von vielen zitierter Hadith“, der als authentisch (sahih) gilt und zugleich über mehrere glaubwürdige Überliefererketten auf den Propheten zurückgeht.

maudu‘ / موضوع ‎ / mauḍūʿ /„gefälscht“ – aus dem Verb w-ḍ-ʿ = „erfinden“, im Sinne von „fälschen“ – ist ein Hadith, dessen Inhalt (matn) und Überliefererkette (Isnad) erfunden und somit als Fälschungen anzusehen sind.
Die Isnadkategorien
Ein Hadith besteht aus seinem Inhalt (matn) und einer vorangestellten Überliefererkette (isnad), die die Namen der Überlieferer (Traditionarier) in ihrer chronologischen Kontinuität bis in die Zeit des Propheten enthält; das letztes Glied in dieser Kette sei immer einer der Prophetengefährten (sahaba), der als Zeuge die Aussage des Propheten zitiert. Die Kategorisierung der Hadithe orientiert sich entweder am Isnad oder am Inhalt desselben. Die Einteilung der Hadithe nach den Isnaden erfolgt somit nach äußeren, formalen Kriterien und sagt über die Echtheit der Inhalte der Überlieferungen zunächst nichts aus. Ein Isnad kann sein:

musnad / مسند ‎ /„lückenlos auf die sahaba zurückgeführt“ und muttasil / متصل ‎ /„zusammenhängend; kontinuierlich“: eine chronologisch ununterbrochene Überliefererkette mit dem Prophetengefährten als Kronzeugen der Aussage. Seiner Form nach spricht man in diesem Fall von einem hadith marfu‘ / حديث مرفوع ‎ / ḥadīṯ marfūʿ /„zurückgeführt auf den Propheten“.
mursal / مرسل ‎ /„unvollständig“: in der Kette fehlt der Prophetengefährte als Kronzeuge, obwohl die darauf folgende Autorität einen Prophetenspruch zitiert, oder der Prophetengefährte als direkter Vermittler der Tradition keine Anerkennung findet. In diesem Fall spricht die Traditionsliteratur von marasil as-sahaba, wie z. B. die mursal-Tradition des ‚Abd Allah ibn ‚Abbas, der im Todesjahr Mohammeds erst dreizehn Jahre alt gewesen sein soll.
munqati / منقطع ‎ /„unterbrochen“ ist mit dem mursal verwandt; in diesem Isnad fehlt ein Vermittler an einer anderen Stelle, z. B. zwischen der dritten und vierten Generation der Überlieferungschronologie. Seiner Form nach spricht man in diesem Fall von einem hadith maqtu‘ / حديث مقطوع‎ / ḥadīṯ maqṭūʿ /„unterbrochener Hadith“.
mu’dil / معضل ‎ /„rätselhaft“ und mu’allaq / معلق ‎ /„unentschieden; fraglich“ ist ein Isnad, in dem zwei oder gar mehrere Vermittler in der Überliefererkette fehlen oder aus unterschiedlichen Gründen, die die Hadithkritik zu erörtern hat, absichtlich nicht genannt werden. Somit ist ein mu’dil auch munqati, also unterbrochen in der Kette, aber nicht alle munqati‘ sind mu’dil.
In der Entwicklungsgeschichte der Hadithliteratur und der Hadithkritik haben die islamischen Gelehrten durch ihre scharfsinnige Kritik an der Struktur der Isnade weitere Kategorien geschaffen. Echte Isnade gibt es nach Auffassung der Islamwissenschaft höchstens bis zwei oder drei Generationen an Mohammed heran, jedoch nicht zurück bis zu ihm selbst.

Die Hadithkritik
Die Verbreitung des Traditionsmaterials in Form von Hadithen, in ihrer Einheit von Isnad und matn (Inhalt; die Aussage an sich), vor allem das Anwachsen dieses Materials führte zwangsläufig nicht nur zur Kategorisierung der Hadithe nach ihrer formalen Struktur, sondern förderte die Entstehung eines wichtigen Wissenschaftszweiges unter den islamischen Wissenschaften, den man als ‚ilm al-ridschal / علم الرجال‎ / ʿilmu ʾ-riǧāl /„die Wissenschaft (über) die Männer, d. h. der Überlieferer von Hadithen“ bezeichnet. Dieser Wissenschaftszweig ist bereits in der zweiten Hälfte des 2. muslimischen Jahrhunderts die Grundlage der Hadithkritik gewesen und hatte nicht die Traditionen oder den formalen Aufbau der Isnade zum Gegenstand, sondern untersuchte die Lebensumstände und die wissenschaftlichen Qualifikationen der in den Isnaden genannten Überlieferer (der „Männer“). Diese hadithkritischen Untersuchungen der Traditionarier – der Überlieferer der Hadithe – fanden schließlich in der Herausbildung einer umfangreichen biographischen Literatur ihren Niederschlag, die von den kleinen, kurzgefaßten Namenslisten in den Anfängen zu großangelegten, mehrbändigen Biographien im islamischen Mittelalter führten. Man nennt diese Werke kutub al-ridschal / كتب الرجال‎ / kutubu ʾr-riǧāl /„Bücher über die Traditionarier“ in denen sowohl der Lebenslauf der angegebenen Personen als auch die hadith-kritischen Prädikate, die man mit ihren Namen jeweils verbunden hat, Erwähnung finden. Es war stets wichtig, auf das Lehrer-Schüler-Verhältnis der Überlieferer hinzuweisen, um die Kriterien der Zuverlässigkeit der betreffenden Person überprüfen zu können. Unter diesen umfassenden Gelehrtenbiographien sind die Werke von al-Mizzi , al-Dhahabi und Ibn Hadschar al-‚Asqalani die wichtigsten. Die Lokalhistoriker wiederum haben es verstanden, in ihren Werken zur Stadtgeschichte auch die Biographien derjenigen Traditionarier zu berücksichtigen und gemäß den Kriterien der Hadithkritik vorzustellen, die in der betreffenden Stadt oder Region gelebt und gewirkt haben. Die Werke von Ibn ‚Asakir für die Stadtgeschichte von Damaskus und von al-Chatib al-Baghdadi für Bagdad sind in diesem Sinne konzipiert.

Die wichtigsten Prädikate sind: thiqa / ثقة‎ / ṯiqa /„glaubwürdig, zuverlässig“; mutqin / متقن‎ / mutqin /„genau“; huddscha / حجّة ‎ / ḥuǧǧa /„beweiskräftig“; ‚adl / عدل‎ / ʿadl /„gerecht, korrekt“; hasan al-hadith / حسن الحديث ‎ / ḥasanu ʾl-ḥadīṯ /„guter (Überlieferer) von Hadithen“. Auf der anderen Seite der Kritik stehen dann: da’if / ضعيف‎ / ḍaʿīf /„schwacher, nicht glaubwürder Traditionarier“; kadhdhab / كذّاب‎ / kaḏḏāb /„Lügner“; sariqu ‚l-hadith / سارق الحديث ‎ / sāriqu ʾl-ḥadīṯ /„Hadith-Dieb“. Ein besonderes Prädikat ist mudallis / مدلّس‎: er verfälscht die Isnade dadurch, daß er die Namen „schwacher“ Traditionarier durch „glaubwürdige“ ersetzt, um ein Hadith als Argumentationsgrundlage im Recht, in der Theologie einsetzen zu können. In der Hadith-Literatur ist es verpönt, Hadithe zu überliefern, in deren Isnaden „schwache“ Traditionarier erscheinen. Daher hat man die Namen der „schwachen“, d. h. unzuverlässigen Traditionarier in den sog. kutub al-du’afa‘ / كتب الضعفاء‎ / kutubu ʾḍ-ḍuʿafāʾ /„Bücher über die schwachen (Traditionarier)“ samt den von ihnen überlieferten Hadithen zusammengestellt. Die älteste Sammlung, die wiederum die Namen der glaubwürdigen Überlieferer, die im Irak gewirkt haben, enthält, ist unter dem Titel kitab al-thiqat / كتاب الثقات‎ / kitābu ṯ-ṯiqāt /„Das Buch der glaubwürdigen (Traditionarier)“ aus dem späten 2. muslimischen Jahrhundert erhalten. Es handelt sich dabei um eine einfache Liste von Gelehrtennamen ohne weitere biographische Angaben.

Ignaz Goldziher hat in seinen bahnbrechenden Muhammedanischen Studien das Wesen der Hadithkritik treffend zusammengefasst:

„Man ging jedem einzelnen der in den Isnaden erwähnten Gewährsmänner nach, um seinen Charakter zu ergründen, um zu erfahren, ob er moralisch und religiös unanfechtbar sei, ob er nicht Propaganda für antisunnitische Zwecke mache, ob seine Wahrheitsliebe im allgemeinen als erwiesen gelten könne, ob er die persönliche Fähigkeit habe, das Gehörte treu wiederzugeben, ob er ein Mann sei, dessen Zeugenschaft in civilrechtlichem Sinne vom Richter unbedenklich zugelassen würde. Denn die Hadithüberlieferung betrachtete man als die erhabenste Form der Shahada, der Zeugenaussage, da der Rawi (d. h. der Überlieferer) ein für die Gestaltung des religiösen Lebens höchst wichtiges Zeugnis ablegt darüber, dass er diese oder jene Worte von dem oder jenem gehört habe.“

– Muhammedanische Studien. II. S. 142

Philologische HadithkommentareNeben der Beschäftigung mit der Authentie der Traditionen und ihrer Überlieferer entwickelte sich bereits relativ früh, in der Mitte des 2. muslimischen Jahrhunderts ein neuer Wissenschaftszweig: die Interpretation und Erläuterung schwieriger, nicht allgemein bekannter und nur selten benutzer Wörter in den Hadithen. Die meistens alphabetisch angeordneten Sammlungen bezeichnete man als غريب الحديث‎ / ġarīb al-ḥadīṯ /„seltene (Begriffe) im Hadith“. In diesen Werken griffen die Autoren neben den linguistischen Erklärungen von Wörtern auch auf Zeilen in der arabischen Poesie zurück, um durch sie die Verwendung und Bedeutung solcher Begriffe zu erklären. [4]

Hadithsammlungen
Maßgebliche Hadithsammlungen stammen unter anderem von Al-Buchari (gest 870), Muslim (gest 875), Malik ibn Anas und Ahmad Ibn Hanbal. Es ist allerdings bis heute umstritten, ob der Muwatta von Malik ibn Anas als eine Hadith-Sammlung, oder als ein corpus iuris der medinensischen Rechtsschule zu verstehen sei. Zwar folgt das Werk der Anordnung der klassischen Hadith-Sammlungen der Folgegenerationen, jedoch wird es durch lange Abschnitte rein juristischer Überlieferungen – auch durch die Darstellung von Ra’y (opinio) – unterbrochen.

Für Hadithsammlungen der Schiiten siehe: Kutub arba’a

Die sechs Bücher
Folgende „sechs Bücher“ (al-Kutub as-sitta) stellen den klassischen Kanon der Hadith-Sammlungen dar:

die „ganz großen Zwei“:
al-Buchari (810–870): Sahih al-Buchari, al-Dschami as-sahih („Die gesunde Sammlung“)
Muslim (817–875): Sahih Muslim, al-Dschami as-sahih („Die gesunde Sammlung“)
Ibn Madscha (824–887): Kitab as-sunan
Abu Dawud (817–889): Kitab as-sunan
At-Tirmidhi (824–892): al-Dschami as-sahih fi s-sunan
an-Nasa’i (830–915): Kitab as-sunan
Folgende weitere Hadith-Sammlungen sind von Bedeutung:

Malik ibn Anas: al-Muwatta`
Ahmad Ibn Hanbal: Musnad ibn Hanbal.
Eine beliebte kleine Sammlung von insgesamt 40 Überlieferungen moralischen Inhalts, das Kitab al-arba’in hadithan („Das Buch von den vierzig Hadithen“), wurde von dem syrischen Gelehrten Yahya ibn Scharaf ad-Din an-Nawawi, der 1278 verstarb, verfasst. Er stellte außerdem in den Riyâd as-sâlihîn („Gärten der Frommen“) eine umfangreiche Sammlung zu moralisch-erzieherischen Zwecken zusammen.

Für die Suche nach einem gegebenen Hadith empfiehlt sich die Arbeit mit der Hadith-Konkordanz von A. J. Wensinck, die alle Hadithe der großen sechs Sammlungen sowie einiger kleinerer mit Nachweisstellen auflistet. Die Sammlung von Ahmad Ibn Hanbal war nicht thematisch sortiert und die Arbeit mit ihr stellte daher ein besondere Herausforderung dar. Sie sind inzwischen von A. M. Omar klassifiziert und thematisch geordnet worden. Die CD-ROM al-Alfiyya li-s-sunna al-nabawiyya الألفية للسنة النبوية‎ erfaßt 1300 Hadithsammlungen und hadithspezifische Bücher.

Sonderform: Hadith qudsi
Der hadith qudsi ist eine Sonderform Form des Hadith. Während der überwiegende Teil der Hadithe als prophetischen (نبوي‎ / nabawi) Ursprungs gilt, wird ein hadith qudsi als göttlichen, heiligen (qudsi / قدسي‎) – auch hadith ilahi حديث إلاهي ‎ / ḥadīṯ ilāhī – Ursprungs angesehen. Ein hadith qudsi enthält die Worte Gottes nicht im Wortlaut wie im Koran, sondern nur sinngemäß und vom Propheten Mohammed weitergegeben. Ein solcher Hadith kann durch göttliche Inspiration (ilham) oder durch einen Traum entstehen und unterscheidet sich somit von der Offenbarung (wahy) des Koran, die nach muslimischem Glauben das reine Gotteswort darstellt. Glaubt jemand nicht an die Offenbarung, wird er des Unglaubens beschuldigt; dies ist in Bezug auf den hadith qudsi nicht der Fall. Solche Hadithe dürfen im islamischen Ritualgebet nicht gesprochen werden. Die ersten Sammlungen dieser Traditionen sind relativ späten Ursprungs und stammen aus dem 13. und 15. Jahrhundert.

Quelle: http://www.wikipedia.de


Der Zustand des Scheichs Muhyiddin ibn al-‘Arabi
sowie eine kurze Biografie
aus Imam Ibn ‘Abidins Buch Futuhati Ilahiyya
übersetzt von M.F. Bayraktar
http://www.ahlu-sunnah.de

Der eigentliche Text [al-Matn]
Über den Zustand des größten aller Scheichs [Scheich al-Akbar], Muhyiddin Ibn al-‘Arabi (Allah subhanahu wa ta’ala soll uns aus ihm Nutzen ziehen lassen):
Im Maruzat des Scheichulislams Abusuud wird erwähnt, man hätte ihn eines Tages gefragt: „Einige Worte in Scheich Muhyiddin ibn al-‘Arabis ‚Fusul al-Hikam‘ sind unvereinbar mit der Scharia‘. Was bedeuten die Aussagen: „Er schrieb das Werk, um jene fehlzuleiten, die nach ihm kommen sollten. Wer diese Bücher liest, gilt als abgefallen [vom Glauben].“ Was ist es, was mit solch einer Person getan werden muss?“
Scheichulislam Abusuud antwortete: „Ja, es gibt einige mit der Scharia‘ unvereinbare Aussagen in seinem Buch. Einige wandten den Ta’wil (metaphorische Deutung) an, um diese Aussagen mit der Scharia‘ zu vereinbaren. Wir jedoch wissen mit voller Gewissheit [Yaqin], dass einige dieser unvereinbaren Aussagen von einigen Juden erdichtet wurden. So ist es Wadschib, diese Aussagen, die unvereinbar sind, nicht mehr zu lesen. Der Sultan (Sulayman al-Qanuni) erließ ebenfalls einen Befehl, der das Lesen dieser Werke verbot. So ist es Wadschib, seine mit der Scharia‘ unvereinbaren Werke nicht zu lesen, auswendig zu lernen und anzuhören.“
Als der Schreiber des Qamus, Fayruzbadi, über Scheich Muhyiddin ibn al-‘Arabi befragt wurde, lobte und preiste er ihn, erläuterte [Tafsir] und deutete [Ta‘wil] seine klaren und sicheren Wörter und sprach: „O Allah! Die Aqidah dieses größten aller Scheichs, mit der er Allah subhanahu wa ta’ala anbetete und mit der Du wohlgefällig bist – gebe sie uns ein, auf dass wir sie ebenfalls sprechen!
Muhyiddin ibn al-‘Arabi ist der Scheich der Tariqah aus Sicht des Wissens und der Zustände [Hal]. Er ist offiziell und auch wahrhaftig der Imam der vollkommenen, perfekten, der arbab al-haqaiq und ashab al-daqaiq. Er ist eine große Persönlichkeit, welche die zerstörte Kenntnis über Allah [marifah] mit seinen Taten, Werken, Übungen und Erziehungen wiederherstellte. Wenn die Gedanken [Fiqir] der Gelehrten an einer Seite seines uferlosen Meeres an Wissen ankommen, dann tauchen ihre Gedanken dort ein und verbleiben verwirrt. Scheich al-Akbar ist solch ein Fluss, wenn man Eimer voller Schmutz in ihn schütten würde, so würde es an seiner Vollkommenheit und seinem Segen nichts verringern. Scheich al-Akbar ist eine Wolke, welche die den Sternen gleichenden Gelehrte seiner Zeit verdeckt. Sie können nicht mit ihm zusammen auftreten und dabei Ruhm ernten. Eine ehrenvolle Persönlichkeit, deren Du‘a die sieben Himmel überschritt, deren Segen den Osten und Westen füllte und deren Du‘a akzeptiert war. Ich beschreibe diese Person, die Quelle des Wissens und der Weisheit, die Sammelstelle der Karamat und Tugenden, mit schönen Eigenschaften und Taten, welche hoch angesehen sind. Jedoch ist es so, dass ich mit Gewissheit weiß, dass diese Person weit höher ist, als meine Beschreibungen jemals reichen könnten. Ich bin unfähig darin, ihn wahrhaftig zu beschreiben. Dass die Beschreibungen über ihn, die ich vornahm, richtig sind, wird dadurch bestätigt, dass seine Taten gemäß seinen Worten waren.
Ich habe ihn nicht mit meinem Gutdünken loben und preisen können, wie es ihm gebührt. So lang ich sage, was ich selbst glaube, trage ich keine Schuld. Höre nicht auf die Wörter des Unwissenden, der den Wert, die Stufe und die Ehre des Scheich al-Akbar nicht kennt und denkt, er sei einer von denen, welche die Scharia‘ übertreten hätten! Messe seinen Worten keine Beachtung bei!
Ich schwöre bei Allah und dem, den Allah gesandt hat, damit er ein Beweis für Ihn sei sallallahu ‘alayhi wa sallam: „Ohne Zweifel, was ich erwähnte, ist nur ein Teil des Lobes über Scheich al-Akbar. Denn wie sehr man ihn auch lobt, er verdient es.“
Der Grund, weshalb ich so viele Lobpreisungen über Scheich al-Akbar aufliste, ist, dass ich befürchte, für mich selbst nicht genüge getan zu haben, denn solch eine tugendhafte Person mit nur wenigen Worten der Tugend und Perfektion zu loben, wäre ein mangelhaftes Verhalten.
Der Schreiber von Qamus fährt fort mit dem Lob: „Eine der Besonderheiten der Bücher des Scheich al-Akbar ist, dass derjenige, der sie liest, einen Verstand bekommt, mit dem er sogar die schwersten Angelegenheiten leicht lösen kann.“
Auch Imam Scharani lobte und pries Scheich al-Akbar in seinem Werk „Tanbihul Aghbiya ala Qatratin min bahiri ulumil Awliya.“
Die Erläuterung des Textes [al-Scharch]
„Scheich Muhyiddin ibn al-‘Arabi…“ Muhyiddin ibn al-‘Arabi (560-637 n. H.) kam in Spanien, Mursiyya, zur Zeit des Sultans der Muwahidun, Abu Yusuf Yakub (560), zur Welt.
Schon in sehr jungen Jahren ging er gemeinsam mit seiner Familie nach Ischbiliyya und nahm dort seine ersten Unterrichte. Er lernte gemäß den damaligen Unterrichtsarten den Quran auswendig und studierte Tafsir, Ahadith und Fiqh.
Ibn al-‘Arabi gehört zu dem berühmten arabischen Stamm der Tayyi. Auch wenn man über seine nahen Verwandten nicht viel Wissen hat, so weiß man dennoch, das es achtbare und bedeutende Persönlichkeiten väterlicherseits und mütterlicherseits gab.
Unter seinen Verwandten gab es welche, die Wissen über Tasawwuf trugen. Er selbst war gemäß seiner eigenen Aussage jemand, der die Stufe des Qutb im Tasawwuf erreichte.
Sein Onkel mütterlicherseits, Abu Muslim al-Khalwani, war von den großen der Qutbs. Ein anderer Onkel, auch mütterlicherseits, Yahya b. Yaan, war das Oberhaupt der Stadt Talamsan. Ibnul Arabi zufolge beendetet er aufgrund des Einflusses eines Scheichs namens Abu Abdullah al-Tusi seine Regierungsarbeit und folgte dem Weg des Tasawwuf.
Seiner eigenen Aussage zufolge war er mit den Führenden der Regierung befreundet und besonders mit dem Philosophen Ibn Ruschd.
Ibn al-‘Arabi begab sich während seiner Studien für einige Zeit in die Einsamkeit. Auf jedem Gebiet, speziell im Bereich des Tasawwuf, ohne zuvor darüber etwas gelernt oder ein Buch darüber gelesen zu haben, eignete er sich das Wissen über viele Dinge durch Mukaschafa [Entschleierung] an. Daraufhin verließ er die Einsamkeit.
Ibn al-‘Arabi ging, nachdem er einige Zeit lang in Andalusien war, auf Wanderung und erreichte Damaskus, Bagdad und Makkah. Er traf dort die bekannten Gelehrten und Scheichs und zog viel Nutzen aus ihnen.
Für einige Zeit ging er nach Konya und wurde vom seldschukischen Sultan respektiert und heiratete dort die verwitwete Mutter Sadruddin Konawis.
Daraufhin kehrte er wieder nach Damaskus zurück und starb dort im Jahre 637.
Nafahat al-Uns zufolge schrieb einer der Gelehrten aus Bagdad ein Buch über Muhyiddin und sagte darin, dass er mehr als 500 Bücher verfasst habe.
Einige der uns erhalten geblieben Werken des Muhyiddin al-‘Arabis sind:
1. Futuhat-i Makkiyya fi Asrari’l-Malikiyya wa’l-Mulkiyya
2. Kitabu’l-Isra ilâ Makâmi’l-Asrâ
3. Fusûsu’l-Hikam
4. Muhadaratu’l-Abrâr wa Musâmaratu’l-Ahyâr
5. Kalâmu’l-Abâdila
6. Tâdschu’r-Rasail wa Minhâdschu’l-Wasail
7. Mawâkiu’n-Nudschûm wa Matali Ahillatu’l-Asrâr wal Ulûm
8. Rûhu’l-Kuds fi Munasahâti’n-Nafs
9. Kitabu’l-Asfâr
10. Al-Isfar al-Natâidschi’l-Asfâr
11. Diwan
12. Tardschamânu’l-Aschwak
13. Kitabu Hidâyati’l-abdâl.
14. Kitabusch Schawâhid.
15. Kitabu’l-Bâ.
„Wir wissen mit absoluter Gewissheit…“ Die Gewissheit Scheichulislam Abusuuds, dass die mit der Scharia unvereinbaren Wörter von den Juden Muhyiddin ibn al-‘Arabi zugedichtet wurden, besteht entweder darin, dass er einen festen Beweis hat oder weil der Grund für den Ausspruch dieser Dinge seitens des Scheich al-Akbars unbekannt ist oder der Ta’wil dieser Worte unmöglich ist. So wird angenommen, dass diese Aussagen Scheich al-Akbar fälschlicherweise zugeschrieben werden.
Denn es ist ja auch so, dass diejenigen, die Imam Scharani nicht mochten, seinen Büchern einige Aussagen hinzufügten, die nicht mit der Scharia‘ vereinbar sind und verleumdeten somit Imam Scharani.
Daraufhin versammelte Imam Scharani die Gelehrten seiner Zeit und zeigte ihnen seine Originale. Daraufhin sah man, dass diese Wörter in den Originalen nicht existierten. Jene, die Erklärungen für die Worte des Scheich al-Akbar haben wollen, sollten das Buch Abdulghani Nablusis ‚Ar Raddul Matin ala Muntakisil Arifin Muhyiddin“ zu Rate ziehen.
„So ist es Wadschib, diese nicht zu lesen…“ Wenn man feststellt, dass diese Aussagen von Scheich al-Akbar nur Verleumdungen ihm gegenüber sind, dann ist es sowieso Wadschib, diese nicht zu lesen.
Wenn es nicht sicher ist, dass es Verleumdungen sind, dann wird nicht jeder verstehen, was Muhyiddin al-‘Arabi sagt oder noch schlimmer, sie werden seine Worte ablehnen. Deswegen ist das Meiden dieser Aussagen in diesem Falle ebenfalls Wadschib.
Imam Suyuti sagt in seinem Werk ‚Tanbihul gabi bi tabriat Ibni Arabi‘ Folgendes:
„Bezüglich Muhyiddin ibn al-‘Arabi teilen sich die Gelehrten in zwei Lager. Die einen sagen, dass er ein Wali ist, die anderen behaupten das Gegenteil. Für mich gibt es einen Weg, der für beide Gruppen nicht zufriedenstellend ist: Daran zu glauben, das Muhyiddin ibn al-‘Arabi ein Wali ist, aber dass das Lesen seiner Bücher Haram ist.“
Von Muhyiddin ibn al-‘Arabi wird überliefert: „Solch eine Gruppe sind wir, dass für jene, die nicht mit uns sind, das Lesen unserer Bücher Haram ist.“
Denn die Sufis haben sich untereinander über ein bestimmtes Wort und seine Bedeutung geeinigt und meinten mit diesen Dingen nicht das, was die Fuqaha darunter verstehen. Wer die Aussagen dieser mit den Bedeutungen der Fuqaha erläutert, wird ein Kafir.
Imam Ghazali sagt in manchen seiner Bücher: „Einige Wörter der Sufis gleichen den Wörter wie ‚Yad‘, ‚‘Ayn‘ und ‚Istiwa‘ und anderen Mutaschabihat aus dem Quran und den Ahadith.“ Wenn es bestätigt ist, dass ein Buch Muhyiddin ibn al-‘Arabi gehört, so muss ebenfalls bestätigt werden, dass nicht einige Wörter von einem Irregeleiteten, Ungläubigen oder Erneuerer hinzugefügt wurden oder dass damit die Bedeutungen unter den Sufis gemeint sind. Dies zu wissen ist jedoch nicht möglich. Jemand, der sagt, dass er dies weiß, wird Kafir. Denn dies ist etwas, was nur Allah subhanahu wa ta’ala allein wissen kann, da dieses Wissen versteckt ist in den Herzen. Einer von den großen Gelehrten fragte einen der großen Sufis: „Was ist es, das euch dazu motiviert, Wörter zu benutzen, deren äußere Bedeutung abgelehnt werden muss und euch darin zu einigen?“
Der Sufi antworte: „Wer diese Fachwörter nicht kennt, soll sich nicht mit der Tariqah in Verbindung bringen und wer sich nicht auskennt, soll nicht in die Tariqah eintreten. Wer sich nicht damit auskennt, soll unsere Bücher nicht lesen. Wenn derjenige, der unsere Bücher liest, schwach darin ist, das äußere Wissen zu sammeln, so wird er irregeleitet und wird andere irreleiten. Wenn derjenige, der unsere Bücher liest, jedoch ein ‘Arif ist, so ist er nicht jemand, der zu den nur Büchern lesenden Turuq gehört und nimmt nicht das Wissen aus den Büchern.“
Imam Suyuti sagt an anderer Stelle in seinem Buch: „Der Faqih und der Gelehrte Izzuddin b. ‘Abdussalam sprach über Muhyiddin ibn al-‘Arabi und bezeichnete ihn als Irregeleiteten.
Eines Tages sagten seine Freunde zu ihm: „Wir wollen, dass du uns einen Qutb zeigst.“ Er deutete dann auf Muhyiddin ibn al-‘Arabi. Darauf sagten seine Freunde: „Einmal sagst du, er ist irregeleitet und jetzt sagst du, er ist der Qutb? Wie geht das?“ Daraufhin sagte Izzuddin b. ‘Abdussalam: „Indem ich ihn als irregeleitet bezeichne, bewahre ich die Scharia‘. Indem ich ihn Qutb nennen, spreche ich aber die Haqiqa.“
Der Muhaqqiq Scheichulislam Ibn Kamal Paschazade lobt in seiner Fatwa Muhyiddin ibn al-‘Arabi und sagt: „Fusus al-Hikam und Futuhat al-Makkiya gehören zu seinen Werken. Einige Themen in diesen Büchern scheinen Allah Ta‘alas Befehl und der Sunnah des Propheten sallallahu ‘alayhi wa sallam zu widersprechen. Die Leute des Dhahir können dieses nicht verstehen. Nur die Leute des Batin und Kaschf [also jene im Tasawwuf Vertieften] können es verstehen. Es ist Wadschib, dass diejenigen schweigen, die es nicht verstehen. Denn Allahu Ta’ala gebietet: „Und verfolge nicht das, wovon du keine Kenntnis hast. Wahrlich, das Ohr und das Auge und das Herz – sie alle sollen zur Rechenschaft gezogen werden.“ [17;36]
„Muhyiddin ibn al-‘Arabi ist der Scheich der Tariqah aus Sicht des Wissens und der Zustände [Hal]….“
Tariqah: Ein Weg, der auf dem Wunsch nach dem Erreichen Allah Ta’alas basiert, indem man verschiedene Stufen erreicht und verschiedene Standorte überschreitet.
Für Ahlu Haqq ist Zustand [Hal]: Rein durch Allahs Beschenkung auftretende Gefühle der Freude, Trauer, Bedrängnis, Erleichterung usw. Dies sind keine Dinge, die der Mensch einfach so in die Hand bekommt. Sie kommen von Haqq subhanahu in das Herz.
Maqam: Damit ist der spirituelle Standort gemeint, den der Wanderer zu Allah nach einer bestimmten Anstrengung erreicht.
‘Ilm: Besteht aus einem festen Glauben, welcher gemäß der Wahrheit ist.
„Arbab al-haqaiq…“ Haqiqa besteht aus dem Erfassen der Geheimnisse Allah subhanahu wa ta’ala mit dem Herzen. Haqiqa ist ein spirituelles Geheimnis, welches keine Grenzen und keine Richtung hat. Scharia‘, Tariqah und Haqiqa sind eine Bekundung. Es gibt einmal das Äußere und das Innere des Weges zu Allah. Das Äußere ist Scharia und Tariqah. Das Innere jedoch ist Haqiqah. So wie die Butter in der Milch versteckt ist, so ist in der Scharia‘ und in der Tariqah die Haqiqa versteckt. Ohne die Milch zu mischen, bekommt man keine Butter. Das Ziel von Scharia‘, Tariqah und Haqiqah ist es, dass der Knecht auf perfekte Art und Weise seine Aufgaben erfüllen kann.
Walhamdulillah.


Muwahid, du bist verwarnt. Nicht für deine Kritik an FG oder Nursi sondern wegen deiner Erniedrigenden Art der Forummitglieder und wegen einem Täuschungsversuch, der wirklich hinterlistig war.

Zum Thema : Fethullah Gülen sagte ich :
Jeder sunnitische & praktizierende Muslim hat grundsätzlich Interesse am Dialog & Frieden aufgrund von der Gebote des Islams „Rufe auf zum Wege Deines Herrn “ ( Quran ) , vielmehr unterscheidet sich meine eigene Sichtweise von der Gülen Bewegung erheblich , da ich drei bedingungen zum Dialog habe :

1. wenn ich mich mit einem Christen oder Juden oder Buddhisten unterhalte ( Dialog ) , dann muss ich mich sehr genau in drei Bereichen auskennen :
a. meine eigene Religion & ihre Fundamente ,
b. die vorangegangenen Religionen & deren Schriften ( insbesondere deren theologischen Auslegungen )
c. ich muss meine religiösen Stärken & Schwächen kennen ( sollte ich bzgl. der der verschiedenen Gruppen im Islam & in den vorgegangegangegen Religionen & mögliche Widersprüche erläutern können ) ,damit ich nicht zum Spielball meiner eigenen Stärken & Schwächen werde ,

2. wenn ich mich mit einem Christen oder Juden oder Buddhisten unterhalte ( Dialog ) , sollte ich vor allem auch nichtmuslimische & islamkritische Quellen kennen & deren Behauptungen kurz & bündig widerlegen können ,

3. wenn ich mich mit einem Christen oder Juden oder Buddhisten unterhalte ( Dialog ) , dann sollte ich als Muslim Grundkenntnisse in der islamischen Mystik aber auch in den islamischen Rechtswissenschaften & den Naturwissenschaften , denn nur ein „Nichtmissioniertwerden “ gilt schon lange nicht mehr , denn viele der Evangelikalen benutzen solche veranstaltungen für ihre Zwecke & ausserdem ist kein Kuscheldialog ohne Absicht & Ziel äußert fragwürdig . Nebenbei erwähnt sei auch , dass die Notwendigkeit der Erkenntnis der Nichtmuslime durch die Existenz des Islams in Deutschland , die Frage aufwirft : Wie soll ein friedliches Miteinander zwischen minderheiten & der Mehrheit in der deutschen Mehrheitsgesellschaft organisiert werden ?
Wie sehr sind wir Teil dieser Gesellschaft jenseits der Assimilation ?

Ich möchte es mal mit den Worten meiner Nachbarin sagen , die ich reichlichst im Ramadan mit Pide u.ä. versorgt hatte :
“ Kein normaler Mensch kümmert sich so sehr um die Nachbarn , wie Du “

Die Reaktion war die folgende :

Ich versuche es mal aus einer anderen Sichtweise in Abgrenzung zur Fethullah Gülen Bewegung :

Die Bezeichnung „Abgrenzung“ ist sehr diplomatisch gewählt und ist politisch motiviert.

Ist schon eine ziemliche Anmaßung nicht nur die Gülen-Bewegung sondern neuerdings auch schon Said Nursi zu „kritisieren“.
https://talmeez.wordpress.com/2009/10/09/kritik-an-der-risale-i-nur-und-an-der-fethullah-gulen-bewegung/

Meine Reaktion:

Dir sagt der Kassettenskandal & Fethullah Gülen etwas ?

Was ich persönlich vermisse sind in der Diskussion :
-eine selbstkritische Reflexion übers Gesagte ,
-eine unvoreingenommene Toleranz gegenüber denjenigen , der sich entweder sich für das Ahlul Tasawwuf oder die Risale- Nur entschieden hat ,
-die Ablehnung jeder Art von Vereinnahmung durch Kritik , indem man jmd. etwas unterstellt & hofft , dass jener genau das auch erfüllt ,
– Die Geduld & Selbstbewusstsein auch andere Meinungen neben der eigenen stehen lassen zu können .

Ich benutze nun einige sehr nachdenkliche Worte , um zu verdeutlichen , worum es mir geht :

1. Ich grenze mich ab von der Risale- i Nur & Fethullah Gülen , weil ich eine andere Richtung einschlage als die Nurcus & die Fethullah Gülen Bewegung ,
Daher : Ich lehne die Risale- Nur nicht ab , auch wenn ich sie kritisiere & mich von ihr abgrenze insbesondere in Hinblick auf die Aussagen von Said Nursi & Fethullah Gülen , in denen sie für die Vereinnahmung durch sie selbst von Tasawwuf & Naturwissenschaften beanspruchen ,
2. Ich empfinde es als anmaßend , wenn ich als sunnitischer Muslim & Sufi kritisiert werde ,indem man mir vorschreiben wie ich als Muslim & Sufi zu sein habe :

Gerade der Islam , der Tawhid ,die Aqida , Quran , die Sunnah & die Ahlus Sunnah mehrere Positionen innerhalb der vier sunnitischen Rechtsschulen mehrere Optionen als Lebenswege offenhält & entsprechende Folge in Aussicht stellt , festhaltend an Buch & dem Weg des Propheten saws & der Mehrheit der Muslime. Dieses Recht verteidige ich für andere sowie für mich & diese Freiheit ist die Freiheit des islamischen Glaubens !
Daher : Ich halte ihn nicht für meine Ausrichtung als nicht maßgegebend , warum ich ihn auch kritisiere , auch wenn andere eine andere Meinung haben , muss ich sie nicht teilen . Oder wird mir dieses Recht aberkannt ?
3. es geht um exakte einzelne Aussagen , die einer Klärung bedürfen ,
4.es geht um exakt inhaltliche & sachliche Auseinandersetzung , auch wenn sie in dem einzelnen sehr drastisch & emotional zugeht , so dürfen wir nicht vergessen , dass jeder von uns zur Rechenschaft gezogen werden wird
5.es geht darum dem anderen Nachsicht zu gewähren ,
6. es geht dabei darum , auch wenn ich in vielen Fragen , die die Risale-i Nur oder die Fethullah Gülen stellt einer Meinung bin ( aber mit ihren Umsetzungen & Lösungen bin ich nicht einverstanden ) ,

Die sehr deutliche & verachtende Reaktion seitens einiger FG Mitglieder , als ich versuchte mit einem Artikel von Daniel Bax die Wogen zu glätten :

Ist der Artikel von DANIEL BAX dein Beweis für deine Behauptung „Fetullah Gülen ist Nationalist“ ?
Meine Behauptung war: „gerade weil Du Türken pauschal als Nationalisten und die Gülen-Bewegung als Sekte (Unterstellung von Unglaube) bezeichnet“
Zum wiederholten Male, ist diese Behauptung falsch? Ich kann und werde wenn du es weiterhin ignorierst die Unterstellungen, Beleidigungen, Verleumdungen usw. von Lamya bzw. Oum Amin hier rein kopieren.
Ich könnte mir gut vorstellen dass viele Äußerungen von Lamya/Oum Amin in der Scharia eine Bestrafung nach ziehen würden, da ist deine persönliche Auslegung von Nachsicht uninteressant zu mal sie eine gewisse Doppelmoral aufweist. Aber in Deutschland ist das Lügen nicht verboten und Beleidigung des Islam, des Gelehrten und Muslime wird mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung, Kunst und Kritik abgetan.

Ein andere Reaktion vom Webmaster bzgl. der Kritik meinerseits an der Aussage Said Nursis an Ibn Arabi ra :

Tut mir leid lieber Bruder AlMuwahid. Ich habe jegliches Vertrauen an dir verloren. Ich habe dir vertraut und dich unterstützt. Doch du hast dieses Vertrauen missbraucht. Ich habe wirklich gedacht, dass du es ernst meinst mit deinen Kritik.

Du behauptest, die Risale-i Nur kritisiert zu haben. Ich habe nichts gegen Kritik. Lies mein Buch „Nurculuk Bewegung“, dann wirst du sehen, wie hart ich kritisiert habe. Würdest du auch rational kritisieren, würde ich nichts sagen.

Doch deine Argumente sind keine Kritik, sondern in der Tat unwissende „Spucken“ auf alle anderen islamischen Geschwister, die du nicht einmal kennst.

Ein paar Beispiele für dein Verhalten:

1. Du hast zwei IGMG Freunde. Diese mögen Risale nicht. Deine Aussage sofort: „IGMG akzeptiert Risale nicht“.

Gegenargument von mir:

Du verallgemeinerst. Ich habe 5 Jahre bei der IGMG gearbeitet und auch hohe Posten angeboten bekommen. Ich weiß also, wovon ich spreche. Stets habe ich immer Risale vorgetragen und mir wurde vom Zentrum in Köln auferlegt, Risale zu lesen. Diese Auferlegung wurde an alle IGMG Moscheen in Deutschland verschickt.

2. Einige Fethullah Gülen Anhänger haben dich „missioniert“ und deswegen wirfst du der ganzen Risale-i Nur Gruppe ständig „Missionierung“ vor.

Gegenargument von mir:

Missionierung ist im Islam verboten. Keine islamische Gruppe kann dies für legitim ansehen. Wenn jemand schon zu einer Gruppe gehört, dann elhamdülillah. Keine Gruppe würde auf die Idee kommen, einer anderen Gruppe Leute „zu klauen“. Nur weil dies einige bei dir gemacht haben, kannst du nicht einfach eine ganze muslimische Gruppe von mehreren Millionen Menschen da hineinziehen.

3. Said Nursi würde Ibn-Arabi oder Tasavvuf beleidigen.

Gegenargument von mir:

Nicht nur Adem, Nur Efsan oder ich, sondern auch Tasavvuf-Freunde aus unserem Forum haben dir schon nahegelegt, dass dies kompletter Unsinn ist. Wenn du immer noch darauf beharrst, dann ist das deine eigene Sache.

Die Beispielkette könnte noch lange so weitergehen..

Ich wünsche die alles Gute in anderen Foren und wünsche dir von Allah, dass du endlich andere Muslime als deine Geschwister ansiehst und nicht als deine Gegner.

Vesselam

Hadith „Suche nach Wissen selbst wenn es sich in China befindet Kritik gegenüber Fethullah Gülen
Fethullah Gülen , der Hadithe leugnet & im Buch „Muhammad saws -der Gesandte Gottes, Seite 459 “ & den Hadith :“ Suche nach Wissen , selbst wenn es sich in China befindet “ , indem er ihn als „gefälschte Tradition bezeichnet “ ( soviel zum Thema Objektivität ) :

Imam al Muhaddith Al Mizzi ra nennt den Isnad des Hadith an mehreren Stellen sogar sahih , weitere Hadithexperten , die diesen hadith als hasan bis daif überliefern :
al-Sakhawi in al-Maqasid al-Hasana
Al-`Iraqi in his Mughni `an Haml al-Asfar
al-Suyuti in al-La’ali‘ (1:193),
al-Mizzi, al-Dhahabi in Talkhis al-Wahiyat , usw.

Die Nurculuk Reaktion :

Zumal verstehe ich es auch nicht warum du unbedingt diese Sachen auflistest? Was soll dir das bringen? Möchtest du die Gülen Vertreter umswitschen oder _____________ (das kannst du dann gerne selber beantworten)

Später mehr über politische , ökonomische & soziale Pojekte & Massenmedien der Verknüpfung der nurculuk & Fethullah Gülen Bweung

Meine Kritik bzgl. der „Muslimischen Elite“ :