Archiv für August, 2009


Von Shaikh Al Faqih al Mujtahid al Mumit al Bidaat al Allamat al Hin al Imam al Muhaddith as Sayyid al Ahlul Tariqa al Pir as Sultan Awiliyya al Ghausi al Jilani al Hasani al Husaini ra wurde die folgende Predigt (maqala ) überliefert , in dem er all jene in ihre Schranken verwies & die die wahren Anhänger Ahlul Tasawwuf verteidigte , im gegensatz zu jenen , die Worte Mawlana Rumis in den Mund nehmen & keine einzigen geistige Erfahrung Mawlana erfahren haben :

„Nimm nicht , O Freund der (triebhaftigen & egoistischen ) Leidenschaft (hawa) den Zustand der Leute Allahs (Ahlul Allah ) für Dich
( ungerechterweise ) in Anspruch :   Du dienst ( im Gegensatz zu ihnen ) der Leidenschaften ( und den Begierden ) , während sie (ahlul tasawwuf ) die Diener des (alleinigen & erhabenen )Herrn ( der Welten ) sind ,Deine Wünsche beziehen sich auf das Diesseits (dunya ) & ihr Wünschen
( Bestrebtsein der Sufis ,siehe Quran 29:69 ) sind auf das Jenseits (akhira ) ausgerichtet „( al Jilani ,Futuh al Ghayb , 14. Predigt )


As Salamu alaikum wr wb

das Ahlul Tasawwuf  ist mit dem Islam  tief verwurzelt, den Lehren Seiner Propheten & Seinem Siegel der Offenbarungen ( Quran al karim ) & die Sunnah . Einige unter den Muslimen sagen : „Es gibt nichts Verborgenes oder Geheimnisvolles im Islam noch in der Aqida „

Dies ist folgendermassen zu widerlegen :

In der islamischen , klassischen & sunnitischen Glaubenslehre gibt es nicht Verborgenes , alles woran ein Muslim glauben muss ist klar in der Aqida At Tahawiyya beschrieben worden sowie auch in den 77 Zweigen des islamischen Glaubensbaum nach Imam al Baihaqi ra zusammengestellt aus Quranversen & Ahadithen .

. Jeder Mensch begeht Sünden , einige davon bewusst , einige davon unbewusst , einige davon öffentlich oder geheim , daher spricht man über die Geheimnisse der Sünde , die Allah & Sein Diener kennt „

2.Jeder Mensch hat Geheimnisse , welche nicht möchte , dass diese an die Öffentlichkeit geraten ,zum Beispiel nannte man Abdullah ibn Masud ra „den Hüter der prophetischen Geheimnisse“

3. jeder Muslim , der den Quran al karim rezitiert , spricht nonverbal im Herzen  bei der Rezitation seine Lobpreisungen & bittgebete zum Zuflucht & Schutz , so spricht man dbzgl. von „Geheimnisse der Lobpreisungen & der Bittgebete , die nur Allah & Sein Diener kennt „

4. einige unter den Muslimen , welche man Ahlul Qulub ( Leute der Herzen ) nennt , diejenigen sind es , die immer wieder von Geheimnissen des spirituellen Glaubens sprechen ( jenseits von RI ,Raum-Zeit-Ort & Materien Metaphysik ) , in dem sie verschiedenste Formen der Glaubenswahrheiten in ihren feinsten Anspielungen erläutern , von

Pir  As Sayyidi al Ghaus al Azam al Muhaddith al Amir al Aimmah Abdal Qadir al Jilani al Hasani al Husaini as Siddiqi az Zahid ra gab seinem Sohn Abdal Razzaq den folgenden & zeitunabhängigen Rat ( nasiha ):

O mein Sohn , Du musst wissen ( das heisst entsprechend auch handeln ) :
Ich rate Dir die wahre Demut ( khushu ) gegenüber Allah subhana Hu tala zu praktizieren & ständig ( unablässig ) im Gehorsam Ihm gegenüber zu sein & sich ständig nur im erlaubten Bereich Seiner Gesetze zu verbleiben & bewahre Dich ( innerlich & äusserlich ) vor dem Übertreten Seiner Gesetze ( Shariah ) , welche von IHM allein festgesetzt worden sind .

O mein Sohn , möge Allah subhana Hu ta ala Seine unvergleichbare Gnade uns  dir & allen Muslimen gewähren .
Du musst wissen , dass dieser spirituelle Weg (die Qadiriyya  Tariqat) auf Quran & Sunnah basiert & die Integrität der Gefühle in unseren Herzen & die Großzügigkeit der Hände ( sadaqa)& den Abstand halten von jeglicher Art von Obszönitäten & Standfestigkeit ( sabr ) bei (persönlichen verletzungen & die die Fehler unserer geistigen Brüder ( al ikhwan al manawi  )zu vergeben .

Darum rate ich Dir , o mein Sohn , praktiziere die Armut ( faqr , siehe Quran 35 :15 ), was bedeutet :

Bewahre Dich selbst ( indem Du Dein Selbst läuterst & Cemaat Zikir betrebst ) & halte regelmäßigen Kontakt gemäß der Gewohnheiten der Shujukh ( des geistigen Weges Allahs ,tariqat ), halte die guten  (nutzbringenden ) Beziehungen mit deinen geistigen Brüdern aufrecht , gib aufrichtigen Rat den Jüngeren & den Älteren , enthalte Dich dessen bzgl. des Diesseits zu diskutieren , ausser was den Angelegenheit des Deens entspricht & jene betreffen .

O Mein Sohn , möge Allah Seine unvergleichbare Gnade uns , Dir & allen Muslimen gewähren .

Darum musst Du wissen , dass die wahre Bedeutung der spirituellen Armut ( faqr ) , dass Du niemanden brauchst ( ausser jene ,die Dich auf diesem Weg Allahs ermuntern & die deren Konsequenzen auf jenem Weg durchlaufen sind & dich zur Sammlung der Herzen & der Rechtleitung führen : die Freunde Allahs ) , während die wahre Bedeutung des spirituellen Reichtums die folgende ist , dass Du Dich unabhängig machst von allem Erschaffenen ( siehe auch Quran 7:172) wie dies für die geistige Kultur des Islams ( ahlul tasawwuf ) imbesonderen gilt , so ist dies ein Zustand zu dem es sich  nicht gehört Nachsicht gegenüber jenen zu üben , welche üble Nachrede & Tratscherei betreiben .Wenn Du eine Meinung hast , welche du anderen anbieten möchtest , so solltest du es vermeiden mit Fachausdrücken & Begriffen um Dich zu werfen , vielmehr solltest Du anfangs & immer damit beginnen mit sympathischer Freundlichkeit (adab ) . Es ist deswegen so , weil Kenntnisreichtum den Zuhörrer befremdet & freunbdlichkeit dagegen erleichtert den Zugang zu ihm …….

Du musst wissen , dass die spirituelle Kultur des Islams ( ahlul tasawwuf fi al shari yya  ) auf 8 fundamentalen Eigenschaften aufgebaut ist :

 1. die grosszügige Spendenbereitschaft ( arab. sakha ) ist eine spezifische Tugend des Propheten Abrahams as ,(siehe dazu Quran 2.43 , usw )

2.Zufriedenheit ( rida ) ist eine spezielle Tugend vom Propheten Isaak as ( siehe dazu die Quransure 5.56 )

3.Geduld ist die speziellew Tugend des Propheten Hiob ( arab. Ayyub ) , siehe dazu die Quransure 4.163

4. die symbolische  Anweisung und spirituelle unterweisung (isharat ) ist ein spezielles Talent von dem Propheten Zacharias ( arab. Zakariyya )

5. Das Leben im Exil ( al hayyat fi al ghurba ) ist eine spezielle Eigenschaft vom Propheten Josef ( arab. Yusuf ) ,

6. das Wolletragen ( suf ) ist eine spezielle Eigenschaftdes Propheten Johannes ( yahya )

7. auf reisen gehen (siyaha ) ist eine spezielle Eigenschaft vom propheten Jesus , Sohn der Maria ( Isa Ibn Maryam as )

8. die spirituelle Armut(faqr ) ist eine spezielle Eigenschaft des geliebten Siegel der Propheten & Gesandten Allahs , unseres geliebten Freunds , unserem Wortführer & Fürsprecher ( al shafi ), der rechtmäßige Besitzer des hochachtungsvollen Respekts : Sayyidina Hz. Muhammad al Mustafa sallahu alaihi wa sallim

überliefert von Imam as Sayyid Ismail Muhammad Said al Qadiri ra in Fuyudat ar Rabbaniyya , Seite 62-65


Al hamdulillahi Rabbil alameen, was salaatu was salaamu ala Sayyidil Ambiya e wal Mursaleen, Sayyidina wa Shafee enaa wa Nabiyyinaa wa Maulaana Muhammadiw, wa alaa Aalihi wa Sahbihi wa Ahli Baytihi wa Awliyaa’ihi ajma’eena Birahmatika yaa Arhamar Rahimeen


Bismillah

Selam

Es tauchen immer wieder die märchenhaften Aussagen auf , welche besagen :
„Ach ihr Muslime , fastet doch nur um damit eigentliche Diätfastenkur zu praktizieren „.
Welch glücklicher Zufall , dass ein Nichtmuslim dies den Muslimen erstmal erklären musste , damit sie den Sinn des Fastens überhaupt verstehen gelächter

Daher das nun etwas doch ernste Thema dazu :
„Warum unterscheidet sich das Islamische Fastengebot & deren praxis von den anderen verschiedenen des Fastens ?“

Das islamische ( Gebot & Befehl ) des Fastens ist grundsätzlich verschieden zu den sogenannten Heilfasten & Diätplänen , denn es beinhaltet zahlreiche 6 nutzbringende Charakteristiken & sein vereinender Nutzen sind auf die folgenden Faktoren zurückzuführen :

1. Vergleicht man das Fasten im ramadan mit anderen Diätplänen , so wird wird schnell offensichtlich , da es keine Malnutrition oder inadäquate Kalorieneinnahme , da es auch eine keine Beschränkung bzgl. des Typus oder Menge des Essenseinahme während des iftaar oder sahaar .

Was wiederum durch Dr. M. M. Hussaini im Journal Medical Association im Oktober 1982 bestätigt wurde , als er sich mit der Diätanalyse der muslimischen Studenten von North Dakota University at Fargo befasste

2. Das Fasten im Ramadan wird zweifelsfrei freiwillig praktiziert , daher ist es auch kein verschriebenes Rezept von einem anerkannten Arzt .
Im Teil des Hypothalamus des Gehirns befindet sich ein Zentrum namens Lipostat , welcher das Körpergewicht kontrolliert .
Wenn es nun zu unverhältnismäßigen schnellerem Gewichtsverlust , so erkennt der Lipostat dies als nicht normal , also reagiert er mit gegenmaßnahmen , damit das normale gewicht wiederhergestellt wird .
Wobei der Sinn & Zweck zunichte gemacht wird .So wäre es der einzig effektive Weg des Gewichtsverlusts , dass jener langsam ,selbstkontrolliert vonstatten geht & mit graduellem Gewichtsverlust einhergehend durch die Modifizierung unseres eigenen Verhaltens wird die Haltung zu exzessivem Essen dadurch eliminiert .Daher ist der Monat Ramadan der Monat der Selbstregulierung & ein (verpflichtendes ) Training des Selbst , wobei durch dieses Verhalten der zeitbedingten Reduzierung der Esseneinnahme wird hoffentlich auch der Lipostat eine permanente Veränderung registieren wollen .

Quelle :
http://www.crescentlife.com/spiritua…#095;fasting.htm

ws

Einige Gedanken zum Ramadan 2009

Veröffentlicht: 23. August 2009 in Fasten im Ramadan
Schlagwörter:,

Denkst Du einmal darüber nach , ob jeder Tag oder Monat gleich ist ?

Denkst Du darüber nach , ob Du für jedes gute Werk oder verdorbenes Werk Rechenschaft abzulegen hast ?

Denkst Du nicht , dass Du als Geschöpf Allahs Dankbarkeit  zu erweisen hast ?

Quält Dich nicht so mancher Gewissensbiss , ob nicht doch der Islam die richtige Religion ist ?

Quält Dich nicht Dein Ego & deine Leidenschaften ?

Glaubst Du wirklich , dass Du als Christ von Dir aus rein ist ?

Was ist mit deinen Augen , sehen sie nur Gutes ?

Was ist mit deinen Ohren , hören sie nur Gutes ?

Was ist mit deinen Händen , machen sie nur Gutes ?

Was ist mit Deinem Mund , spricht er nur Gutes ?

Denk einmal darüber nach , dass Isa Ibn Maryam as vierzig Tage in der Wüste fastete .Bist Du fähig Dein Ego & Deinen Zorn unter Kontrolle zu bringen ?

Durch das Fasten im  Ramadan schon !Sehnst Du Dich nicht nach Frieden , Wohlbefinden & Geborgenheit ?

Glaubst Du , dass der Raubbau an der Natur , die Umweltverschmutzung , unser dekadentes Konsumverhalten , unser Eurozentrismus wie Nationalismus , der Rassismus , Antisemitismus , Szientismus & die Kriege im irak wie in Afghanistan die Erde & die Menschheit friedlicher gemacht hat ?

Wenn Du diese gedanken schon beunruhigend findest , so sollte Dir klar sein , dass Du diesem Kreislauf durchbrechen kannst :

1.Freiwilliges fasten gemäss des muslimischen Fastens & mit Muslimen zusammen

2. lies mal das Buch  : A Guide to Ramadan and Fasting:} Dr. M. Hussain & A. Siddiqui
TAHA, Abdassamad Clarke, PB, 52pp, {Musharaf, Abia},

3. Banking, the root cause of the injustices of our time. (Revised
[PB, 185PP, Diwan Press, Ed: Abdalhalim Orr & Abdassamad Clarke]
ISBN-13: 978-1-84200-110-3
Paperback 185 Pages

Denn das Fasten & diese Bücher öffnen den Geist & schärfen den Verstand , der sonst schläft !

Es ist deine Entscheidung !

Ahlul Tasawwuf& deren Wurzeln in der Shariah

Veröffentlicht: 22. August 2009 in Uncategorized

As Salamu alaikum wr wb

Al hamdulillahi Rabbil alameen, was salaatu was salaamu ala Sayyidil Ambiya e wal Mursaleen, Sayyidina wa Shafee enaa wa Nabiyyinaa wa Maulaana Muhammadiw, wa alaa Aalihi wa Sahbihi wa Ahli Baytihi wa Awliyaa’ihi ajma’eena Birahmatika yaa Arhamar Rahimeen

Aufgrund sehr vieler Fehlinterpretationen & Mißverständnisse möchte ich diese Abhandlung Euch anbieten , um damit vieler der Fehlinterpretationen & Mißverständnisse zu widerlegen , auch wenn die Kritik oder die Fragen sind sehr drastisch formuliert , sind nur provokativ gestellt , aber sie weisen in einer noch nicht offensichtlichen Richtung .Daher Geduld !

Dieser Thread ist einerseits die Erläuterung des Begriffs „Tasawwuf „& andererseits auch eine  äußerst kritische Reflexion im Umgang mit der Risale-i Nur & warum die Notwendigkeit des Tasawwuf existiert, ich bitte Euch höflichst darum meine Haltung zu tolerieren & zu akzeptieren , bevor ihr es kritisiert ,vorher aber eine sehr schöne & konstruktive Aussage bzgl. Said Nursi ra :

Shaikh Muhammad Zaitkotku ra der Naqschibandiyya Tariqah( ich kenne einige Murids aus dieser Tariqah & kenne auch ihre Silsila & ihre geistigen Führer ,welche ich hohen Respekt zolle ) sagte laut zuverlässiger Quelle folgendes :
„Was ihr kritisiert ist ein Anzeichen von Aufrichtigkeit , aber durch Said Nursi ra werden viele al Ghuraba ( Fremde :gemeint sind hier nicht die geborenen Muslime , nämlich die Konvertiten ) den Weg zum Islam finden „

Wir erleben immer mehr , dass wir in Akhiri az Zaman uns befinden ,wie es mal eine ältere muslimische Persönlichkeit in unserer Tariqah formulierte :
„Vieles , was uns Ältere selbstverständlich vorkommt , wird nicht mehr praktiziert noch ist man bereit den Älteren zuzuhören , viel schlimmer ist das , dass man unsere Erfahrung & Weisheit als nicht mehr zeitgemäß ansieht “

Die Notwendigkeit des Tasawwuf in der heutigen Zeit , verbunden mit Fragen an denkende Muslime & Nichtmuslime .Dies ist eine konstruktive Kritik & keine gegen irgendjemand gerichtete Hetzkampagne :

1. Ist es religiös möglich nach Quran & Sunnah zu leben in Zeiten der kapitalistischen Globalisierung ?

2. Ist es nicht merkwürdig , dass man vom „Dialog der Religionen “ & „Verteidigung der islamischen Glaubenswarheiten „spricht ,aber andererseits auf den anderen Gebieten der islamischen Geschichtswissenschaft ,der Soziologie, der Ökonomie & der Verteidigung der islamischen Frauenrechte dies vernachlässigt ?

3. Heisst es nicht : „Der Islam basiert auf Wahrheit ,Barmherzigkeit Gerechtigkeit , Wohltätigkeit & Weisheit .“
Wäre es nicht paradox einerseits davon zu reden , aber nicht danach zu handeln ?

4. Was bedeutet überhaupt „Weisheit ( Hekmah ) „?
Ist dies nur rein naturwissenschaftlich zu erklären oder befindet sich dahinter noch eine großartigere Lehre ?

5. Warum existiert die Sünde & warum ist sie so stark verbunden mit der Reue ( Tawbah )?

6.Wie sieht es mit unseren Absichten ,Gedanken & den shaitanischen Einflüsterungen aus ?

7. Wieviele subtilere Formen der Heuchelei ( Nifaq) & Hochmut ( kibr ) gibt es ?

8. Ist es nicht etwas „zu-kurz-gegriffen „, dass Ahlul Tasawwuf nur auf „Shariah , Sunnah & Herzensreinigung “ zu reduzieren & dabei von „Mangel islamischer Bildung“ zu sprechen , wenn Muslime einer Tariqat beitreten ?

9. Ist die Logik von Iblis -verflucht sei er auf immer & ewig – ?

10. Wieviele große Sünden & wieviele Erscheinungsformen des Egos gibt es ?

11. Ist die Läuterung des Egos (tazkiyyatun nafs ) das Gleiche wie deren Reinigung ( tasfiyyatun nafs )?

12. Bedeutet die beiden letzten Aspekte in der letzten Frage eine Abkehr vom Diesseits ?

13. Sagte Ibn Tayymiyyah ra nicht einmal , was Imam Ad Dhahabi ra wiederholte , was Sayyidina AbdAllah al Ansari al Harawi ra in seinem Buch Manazil sagte :“Wenn ihr etwas nicht versteht in der Gegenwart , so geht zurück zu den Anfängen & analysiert sie ?“

14. Ist es nicht so , dass einige Muslime sich mit der islamischen Rechtswissenschaft & der Naturwissenschaften auskennen , aber der inneren Zirkeln der Glaubenslandschaft ermangeln ?

Es gibt einige Muslime , die sagen & dies auch aus ihrer Sichtweise rechtfertigen werden & aufgrund einiger Verfehlungen in der islamischen Geschichte , werden sie sich auch bestätigt & im Recht befinden , die sagen :
„Die Zeiten haben sich verändert & deren Umstände “
oder
auch :“ Die Menschen sind nicht mehr in der Lage komplexe mystische Theorien zu verstehen “

Ich möchte einmal rein logisch diesen beiden Aussagen auf den “ Leib ihrer Essenz “ rücken , um zu verdeutlichen , dass das eine sehr bequeme Denkweise ist & voller Unmöglichkeiten steckt , aber für andere wiederum möglich & selbstverständlich sein kann & muss .Allahu alem !

1. Ist die Einheitslehre & die klassische Glaubenslehre sowie deren Gesetzgebung rein mit der rationalen Erkenntnis zu erfassen ?

2.Ist die Shariah rein mit der Ratio & ohne Befolgen einer autorisierten Persönlichkeit möglich ?

3. Hat jemals die Möglichkeit bestanden ,dass Allahs Eigenschaften & Namen aufgehört haben Wunder zu bewirken durch die Schöpfung , den Engeln , den Gesandten ,den Propheten & den Freunden Allahs ?

4. Ist nicht der Rückzug des Siegel der Propheten saws in der Höhle Hira nicht ein Beweis für die spirituelle Zurückgezogenheit ( khalwat )?
5. Ist nicht das Gedenken Allahs durch den Siegel des Propheten saws ein Beweis und Hinweis “ sein Körper , Geist & Seele in innerer Gebetshaltung zu halten “

6. Wie ist es möglich , einerseits zu sagen : „Ja , es gab in der Zeit des Propheten Muhammad saws schon Freunde Allahs & später auch wie Imam ar Rabbani ra & Pir as Sayyid al Ghaus al Azam AbdalQadir al Jilani ra .Aber andererseits zu sagen : Heute ist die Zeit anders & andere Methoden der Dawa in der Einheit von Islam & Naturwissenschaften “
Hat jemals ein Ahlus Sunnah Rechtsgelehrter oder Freund Allahs diese Verbindung beider Aspekte geleugnet ? Warum leugnest Du dann aber die Freunde Allahs ?Haben sie Dich & Deine anders gelagerte Sichtweise geleugnet ?

7. Denkst Du darüber nach , was Du bevorzugst & was Du ablehnst ?
Wie gerecht , barmherzig , aufrichtig & rechtschaffend bist Du darin ?
Ich belege die die 6 Glaubensartikel & 5 Säulen des Islams mit Hadithen , um dabei keinen Fehler zu machen :

zitat:

Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete:
„Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, ging eines Tages zu den Leuten hinaus, da kam ein Mann zu ihm und sagte: „Was ist Glaube?“ Der Prophet erwiderte: „Der Glaube (Iman) ist, dass du an Allah, an Seine Engel, an die Begegnung mit Ihm, an Seine Gesandten und an die Auferstehung glaubst.“ Der Mann fragte weiter: „Was ist Islam?“ Der Prophet sagte: „Islam ist, dass du Allah anbetest, Ihm nichts beigesellst, das Gebet verrichtest, die vorgeschriebene Zakah entrichtest und im Ramadan fastest.“ Der Mann sagte: „Was ist Güte (Ihsan)?“ Der Prophet sagte: „Daß du Allah anbetest, als ob du Ihn sähst denn, wenn du Ihn nicht siehst, so sieht Er dich doch.“ Der Mann sagte: „Wann trifft die Stunde ein?“ Der Prophet sagte: „Der Befragte ist diesbezüglich nicht wissender als der Fragende selbst. Was aber deren Vorzeichen angeht, so werde ich dir folgendes nennen: (Die Stunde ist nah,) wenn die Sklavin ihren eigenen Herrn gebärt, und wenn die ungebildeten Kameltreiber Hochhäuser bauen. Es gibt noch andere fünf Vorzeichen, die nur Allah kennt.“ Darauf rezitierte der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm:“Wahrlich, bei Allah allein ist die Kenntnis der Stunde …“ (Qur`an 31:34). Der Mann ging fort, und der Prophet verlangte, dass die Leute ihn zurückbringen, aber sie sahen ihn nicht mehr. Darauf sagte der Prophet: „Dieser war Gabriel! Er kam, um die Menschen in ihrem Glauben zu unterweisen.“
Abu `Abdullah (Imam Al-Bucharyy) sagte: „Er (der Prophet) machte all dies zum Bestandteil des Glaubens.“
[Sahih Al-Bucharyy Nr. 0050]

Kapitel: Der Glaube (Iman)

Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete,
dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Wer immer die (folgenden) drei Eigenschaften besitzt, findet die Freude am Glauben:
Wenn seine Liebe zu Allah und Seinem Gesandten stärker ist als seine Liebe zu allem anderen,
wenn seine Liebe zu einem Menschen nur Allah gewidmet ist,
und wenn er den Rückfall zum UnGlauben (Kufr) genauso verabscheut, wie er es verabscheut, ins Feuer geworfen zu werden.“

[Sahih Al-Bucharyy Nr. 16]

Kapitel: Der Glaube (Iman)

Von `Umar Ibn Al-Chattab wurde berichtet,
dass ein Jude zu ihm sagte: „O Führer der Gläubigen, es gibt eine Aya in eurem Buch, die ihr rezitiert. Wäre sie auf uns Juden herabgesandt worden, hätten wir den Tag ihrer Offenbarung zu einem Fest für uns gemacht.“ Er (`Umar) fragte: „Welche Aya ist diese?“ Der Jude nannte den Wortlaut wie folgt:“Heute habe Ich euch eure Religion vollendet und Meine Gnade an euch erfüllt und euch den Islam zum Glauben erwählt…“ (Qur`an 5:3)*`Umar sagte: „Wir kennen doch diesen Tag und wissen, an welchem Ort diese Aya auf den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, herabgesandt worden ist! Es war an einem Freitag während er in `Arafa stand.“ (* Siehe die Anmerkung zum Hadith Nr. 7050 und 7051)

[Sahih Al-Bucharyy Nr. 0045]

Hier die Aussagen der Ash Shujukh al Tasawwuf :

1.Maqala 2 : Über die Ermahnung zum Guten( aus Futuh al Ghaib ).
Es sagte der Selige( Abdal Qadir al Jilani ra ) : „Folget dem Weg des Propheten saws und führet keine Neuerung (bid’a) ein, gehorchet und übertretet nicht, bekennet die Einheit und gesellet nichts Gott bei, befleißigt euch der Reinhaltung Gottes (von allen ihm nicht adaequaten Bestimmungen) (tanzih) und gebt euch keinem Wahn hin, seid aufrichtig und beklagt euch nicht, geduldet euch und betrübt euch nicht mit Ungeduld, stehet fest und sucht nicht das Weite, bittet und werdet nicht überdrüssig, wartet, spähet und verzweifelt nicht, seid brüderlich und verfeindet euch nicht, vereinigt euch im Gehorsam und trennt euch nicht, liebt euch und haßt euch nicht, reinigt euch von den Sünden und beschmutzt und besudelt euch nicht mit ihnen! Mit dem Gehorsam gegen euren Herrn 8 schmückt euch, verlaßt nicht die Tür eures Herrn, lasset nicht ab, ihm entgegenzugehen, seid nicht lässig in der Buße und überdrüssig, euren Schöpfer um Verzeihung zu bitten bei Tag und Nacht! Vielleicht findet ihr dann Barmherzigkeit und Glück, werdet vom Höllenfeuer ferngehalten und erfreut euch im Paradies, werdet zu Gott zugelassen und dürft euch im Hause des Heils abgeben nut Wohlleben und dem Durchbohren jungfräulicher Perlen, werdet ewig dabei verharren und auf edlen Reittieren reiten und Freude haben an den schwarzäugigen Huri, an dem vielerlei Guten und an den Stimmen der Sängerinnen, werdet durch dies Wohlleben erfreut und zu den Propheten und Gerechten, Märtyrern und Frommen erhöht“

2.Shaikh Imam Ar Rabbani al Mujaddid al Alf Thani Ahmad al Faruqi ar Sirhindi ra sagte in seinem Maktubat ,80. Brief :
„Es existiert kein einziger Zweifel daran , das die 73 Gruppe ,welche sich dem Benehmen des Propheten saws & seiner Gefährten raa anpassen sich deren Führung unterwerfen .Daher ist es notwendig zu erwähnen , dass dies einzig & allein die Ahlus Sunnah ist “

Viele modernistische Prediger bezweifeln den Begriff „Ahlus Sunnah wal Jamaah “ , indem sie sagen , dass der Begriff in der Frühzeit des Islams nicht benutzt wurde ,dass zu widerlegen ist meine Pflicht als sunnitischer Anhänger der Ahlus Sunnah wal Jamaah & als sunnitischer Sufi sowieso .

Es existieren mehrere Begriffe , welche sich „unterm Banner der Ahlus Sunnah wal Jamaah in wahrhaftigen Tawihd “ versammeln :

1.Al Taifaatul Mansuurah :die Gerette Gruppe,
2. As Sawad al Azam: die Größte Gruppe
3.Jamaatus Sunnah : Gemeinschaft der Sunna oder auch etwas frei interpretiert :der Weg der Sunniten
4. Al Tariqa ar Rasul Allah saws :Weg Muhammad saws
5.Al Tariqa Allah : Der Weg Allahs (wurde von Abda Allah Ibn Masud ra benutzt )
6. Al Tariqa al Khulafa ar Rashidin wal Ahlul Bayt raa :Weg der Rechtgeleiteten Kalifen und des Ahlul Bayt ,
7. As Salaf as Saliheen wa al Khalaf as sadiqeen ,

Shaikh Gibriel Fuad Haddad ra beweist , dass der Begriff “ Ahlus Sunnah wal Jamaah „schon zu Lebzeiten des Propheten saws benutzt wurde von Sayyidina Ibn Abbas ra & Sayyidina Umar al Faruq Ibn Khattab ra ,wie es der ehrwürdige Imam Lalika i ra in „Sharh al Itiqat al Ahlus Sunnah „überliefert (dort darin befinden sich auch zahlreiche Bittgebete des Ahlul Bayt ,dass Allah keinen Ort , Raum , Zeit noch Körper noch Ohren & Augen hat ),Imam Muslim ra überliefert von Sayyidina Muhammad Ibn Sirin ra , dass er ra dies in seiner „al Muqadimmah“ benutze , welche Imam Muslim ra direkt von ihm ra benutzte & überlieferte von Shaikh al Zuhhad Al Hasan al Basri ra , der diesen Begriff benutzte

( Ahlus Sunnah )
Hier die Aussagen der Ash Shujukh al Tasawwuf /Teil 2

2a.Ein Weisheitsspruch besagt :
„Wer sich dem Weg des Siegel der Propheten saws , der begibt sich aus Herzensgewissheit in die Ahlus Sunnah wal Jamaah ,indem er einer der 4 Rechtsschulen ( al masahhibus sunnah ) folgt “

3. Shaikh Junaid al Baghdadi ra sagte :
„Unser Weg(Ahlul Tasawwuf ) basiert auf Quran & Sunnah & alles , was uns geboten & verboten wurde , wir von uns erfüllt „(Tabaqat as Sufiyya sowie Tabaqat ash Shafiyya al kubra , wird als Beweis genommen dass Junaid al Baghdadi ra der Shafii Rechtsschule folgte , was Imam Nawawi ra in Bustan ar Arifin belegte )

4. Shaikh Abu Said al Kharraz ra sagte sinngemäß :
„Der Weg Allahs ist der Rechtleitung ist der Weg des Qurans & der Sunnah „( Rasail )

Ein Weisheitsspruch bzgl. des quranischen Verses in Sura 51,56
„Wa ma khalaqtul jinna wal insana illa liyya budni :Und Ich habe die Jinn & die Menschen nur darum erschaffen , damit sie Mir dienen „,so besagt die Weisheit :“O ihr Menschen , dienen heisst gehorchen im Spiegel der Liebenden & in geistiger Liebe zu Allah & dem Siegel der Propheten saws ,was sich manifestiert in der Liebe zu seinem Shaikh & dem Weg Allahs .Seid gehorsam , spaltet euch nicht ab , O ihr ,die ihr Iman habt , seid demütig & denkt nicht , dass ihr euer Nafs unter Kontrolle habt , weil ihr etwas lest , sondern im Kampf um die Läuterung des Egos & das ständige Arbeiten im Antlitz Allahs , um Schutz Deiner muslimischen Geschwister durch die Ahlus Sunnah wal Jamaah zu gewähren durch Allahs Erlaubnis .

Schande über Dich ,dass Du redest aber nicht danach handelst & Du nur mit Verstand Allah & Sein Gesandten liebst. Du sagst , dass die Zeit nicht mehr sei für Gewissheit ,obwohl es eine der ehrenhaftesten Rangstufen bei Allahs sind & sehr viel Segen einnbringen.

Sag mir , von wem bist Du erschaffen worden & zu wem wirst Du zurückkehren .Sag mir , ist Dein Glauben , Dein Wissen , Deine guten Werke ,Dein Körper , Deine Sinnesorgane & Dein Verstand & Herz Dein Eigentum oder ist es das anvertraute Gut ( Amana )?

Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete:

„Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, ging eines Tages zu den Leuten hinaus, da kam ein Mann zu ihm und sagte: „Was ist Glaube(iman )?“ Der Prophet erwiderte: „Der Glaube (Iman) ist, dass du an Allah, an Seine Engel, an die Begegnung mit Ihm, an Seine Gesandten und an die Auferstehung glaubst.“ Der Mann fragte weiter: „Was ist Islam?“ Der Prophet sagte: „Islam ist, dass du Allah anbetest, Ihm nichts beigesellst, das Gebet verrichtest, die vorgeschriebene Zakah entrichtest und im Ramadan fastest.“ Der Mann sagte: „Was ist Ihsan?“ Der Prophet sagte: „Daß du Allah anbetest, als ob du Ihn sähst denn, wenn du Ihn nicht siehst, so sieht Er dich doch.“ Der Mann sagte: „Wann trifft die Stunde ein?“ Der Prophet sagte: „Der Befragte ist diesbezüglich nicht wissender als der Fragende selbst. Was aber deren Vorzeichen angeht, so werde ich dir folgendes nennen: (Die Stunde ist nah,) wenn die Sklavin ihren eigenen Herrn gebärt, und wenn die ungebildeten Kameltreiber Hochhäuser bauen. Es gibt noch andere fünf Vorzeichen, die nur Allah kennt.“ Darauf rezitierte der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm:„Wahrlich, bei Allah allein ist die Kenntnis der Stunde …“ (Qur`an 31:34). Der Mann ging fort, und der Prophet verlangte, dass die Leute ihn zurückbringen, aber sie sahen ihn nicht mehr. Darauf sagte der Prophet: „Dieser war Gabriel! Er kam, um die Menschen in ihrem Glauben zu unterweisen.“
Abu `Abdullah (Imam Al-Bucharyy) sagte: „Er (der Prophet) machte all dies zum Bestandteil des Glaubens.“
[Sahih Al-Bucharyy Nr. 0050]

6. Shaikh ash Shujukh Muhiyyud Deen Ibn Arabi ra sagte bzgl. des „Islam , Iman & Ihsan „, indem er ra den gesamten spirituellen Weg im Sinne drei Sphären der Verwirklichung des Glaubens (al haqiqahul iman ) umfasst :
„1.Hingabe ( Islam )ist der äußere Gehorsam ,
2.Glauben ist der innere Gehorsam ,
3.Ihsan ist die aus der Gottesvehrung bestehende innere Schau des Herzens .Jeder einzelnene Grad der 3 Sphären wirkt unausweichlich auf drei verschiedene Ebenen : Körper , Geist ,Seele .Die vollkommene Hingabe(Islam oder auch Taslim ) der Praxis ist die unmittelbare & bedingungslose Unterwerfung aus Liebe zum Gehorsam gegenüber Allah subhana Hu tala , einschliesslich der befolgung (ittiba ) all dessen , was von der Göttlichen Offennbarung im Quran al karim ( und der Siegel der Offenbarungen ist )& was vom Siegel der Propheten Sayyidina Mawlana al Ashiqin Muhammad al Mustafa al Habibullah saws befohlen & verboten , im äußeren & ebenso im inneren Gehorsam “
( Ibn Arabi ra , Futuhat al Makkiyya )

7.Shaikh Junaid al Baghdadi ash Shafii al Ashari ra sagte :
„Wenn ich wüsste , dass es unter den 7 Himmeln Allahs eine Wissenschaft gäbe , welche edler ist als diese ( des Ahlul Tasawwuf ), dass wir mit unseren Gefährten & Brüdern (al manawi al ikhwan) erörtern könnten , so würde ich versuchen es zu erreichen & würde dies zum Ziel setzen “ ( überliefert bei Imam al Qushairi ra in „Ar Risala fi al Ilm at Tasawwuf „Zwinkern

Anmerkung dazu :
„O Du gottvergessenes & rebellisches Ego ,
schweig & denk nach ,
denk nach über die Worte des Propheten saws :
„Der Muslim soll Gutes sagen oder schweigen „(Muslim )
denk nach & schweig ,
denn wahrlich die Zunge wird Dich
dorthin bringen ,
wo Du andere hinwünscht ,
schweig & denk nach über
das Wort :
„Schweigen ist das Fasten der Zunge “
komm zur Besinnung & hab Erbarmen mit Dir selbst ,
bedenk, dass diese Anmerkung eine Ermahnung für den Autor ist ,
Insaallahziehst Du daraus Nutzen .Wenn ja , dann lies eine Sura Ya Sin & eine Al Fatiha für die Schöpfung Allahs !
( Al Muwahhid al Hanafi al al Maturidi al Qadiri )

Bzgl. des Wolletragens :

Beweisführung dessen :
1.Schaikhul Islam az Zuhhad al Hasan al Basri ra sagte :
„Ich kannte vierzig Männer ( Ashab al Kiram ) , welche alle bei der Schlacht von Badr teilnahmen & wahrhaftig jeder von trug Wolle(suf ) “
(laut dem Hanafi Muhaddith Abu Nuaym al Isfahani ra im Hilyyatul Awiliyya „bedeutet der etmylogische Zusammenhang „tasawafa “ suf “ so steht sie in unmittelbarer Verbindung zueinander „Ahlul Tasawafa „,bedeutet diejenige Wolle tragen als Gemeinschaft ,während „Suf “ Wolle ansich bedeutet ,daher ist Ahlul Tasawwuf & der Begriff Sufi lassen daraus ableitet wie auch aus dem Begriff Ashab as Suffa )

2. der Prophet saws sagte : „Tragt Wolle oder grobwollene Gewänder , denn diese lassen in euren Herzen den süssen Geschmack der Demut
( Khushu ) empfinden “ (sahih hasan bei al Baihaqi , Ibn Hajar al Haythami ra schrieb bzgl. der Sufis & der Bekleidungsvorschriften eine Fatwa darüber )

3. In Fathur Rabbani wie auch im „Ghunya“von Pir as Sayyid Abdal Qadir al Jilani ra stehen mehr als zehn Aussagen bzgl. der Wolle tragens ( suf )

Beweisführung & Erläuterung des Begriffs Shaikh :

Rein etymologisch gesehen bezeichnet das „Shaikh “ einen Ehrentitel gegenüber eines Gottesfürchtigen ( muttaqeen , also Muslim ) , auch ist die Annahme falsch Shaikh würde sich rein auf einen Ordensführer ( Sufi Shujukh )beziehen ,zum Beispiel wurde wurde Imam Zakariyya al Ansaree ra von seinem berühmten Studenten Ibn Hajar as Aqsalani ra als „Shaikhul Islam “ bezeichnet , da man aufgrund der Ijaza ( eine Lehrerlaubnis der Bereiche der Hadith-& Tafsir oder Fiqh wissenschaften ) .

Auch wird es überliefert von Ibn Kathir ra ,dass es in den arabischen Dörfern sog. Ältestenrat gab & der Angesehneste von ihnen nannte man „Shaikh“ oder auch „As Sayyid al Qaum „( Wortführer eines Stammes oder Dorfes), aus diesen beiden Begriffen wurde dies abgeleitet auf die Sufi Shujukh .

Wie gesagt ,Shaikh ist nicht gleich Shaikh !

die klassische & authentische Fatwa über die Vorzüglichkeit der Freunde Allahs über den Rechtsgelehrten der Ahlus Sunnah von Sultanul Ulama As Sulami ra :
„Bzgl. des (geistigen) der Gotteserkenner ( ar Arifeen Billah ) über den (Ahlus Sunnah wal Jamaah ) Rechtsgelehrten der heiligen Gesetze Allahs ( Shariah ) , welche die Aussage betrifft bzgl. Imam al Qushairi ra & (Imam Hujjatul Islam )Abu Hamid ( al Ghasali )ra so stimmt diese mit der Aussage über ein .Keine vernünftige Person ( welche dem Islam angehört & ihn gemäß der Ahlus Sunnah praktiziert ) besitzt ihnen gegenüber nicht einen berechtigten Zweifel ( noch hegt er ihn noch behauptet er ihn noch verbreitet er ihn ).

So sind diese( ar Arifeenbillah ) nicht einfach ( aus sich heraus aus Hochmut oder Zurschaustellung falscher Frömmigkeit ) nur besser als die Ulama ( Rechtsgelehrten )der Gesetze Allahs ( Shariah ),denn auch deswegen weil diejenigen ,die sich mit den Zweigen & den Wurzeln der islamischen Religion( der islamischen Lehre der Glaubens-darlegung ,Itiqat & der islamischen Rechtswissenschaften ) beschäftigen , so ist die Wissenschaft in ihrer Rangstufe ein unmittelbares Objekt . Der Gelehrteste ( unter jenen der Gelehrten ) setzt unvermindert seine Suche nach Wissen fort gemäß der (gottesdienstlichen )Erfordernissen ( & deren Verpflichtungen gemäß deren Kategorien ) erfüllt in wahrer Tugendhaftigkeit.

Ansonsten wären man die Gotteserkenner ( ar Arifeen billah ) mit den (Ahlus Sunnah ) Rechtsgelehrten das Gleiche ,denn Allah swt sagte (bzgl. der Gotteserkenner ) im Buch Allahs : „Der angesehenste unter euch vor Allah ist der Gottesfürchtigste (Sura al Hujurat 49:13 ) & Allah subhana HU ta ala sagte bzgl. der Rechtsgelehrten :„Wahrlich ,(nur) die Wissenden unter Seinen Dienern fürchten Allah ( Sura al Fatir 35:28 ) ,denn er bedeutet ,dass diejenigen ,die Ihn erkennen ( ar Arifeen billah) in Seinen Attributen ( & Seiner Einheit der Allerhabenheit ), in Seinen Handlungsweisen ( durch das Göttliche Vorauswissen , die Göttliche Fügung ,die Vorherbestimmung & Prüfungen ) , daher können nicht jene gemeint , die die die die Seine Gesetze kennen ( und auslegen &was nicht eine Herabstufung bedeutet noch eine irgendwie geartete Relativierung der Rechtsgelehrten noch der Ahlus Sunnah wal Jamaah noch die Akaid Schulen noch ihre Rechtsschulen der Sunnah , sondern vielmehr ist dies eine beweiskräftige Festlegung deren Reihenfolge in den Rangstufen) und (Allah bewahre uns durch Seine Erleuchtung & Rechtleitung so etwas zu denken oder danach zu handeln bewahren & uns vergeben & uns die wahrhaftige einsicht in die Dinge der Wahrheit gewähren & uns vor Irreleitung bewahren .Amin )…..Ein Zeichen (als beweiskräftige Tatsache der Unwiderlegbarkeit der Überlegenheit der Gotteserkenner (ar Arifeen billah ) über den Rechtsgelehrten ist , dass Allah subhana Hu ta ala Wunderzeichen ( karamaatullah )in die Hände der Ersteren (der Gotteserkenner, andere Begriffe dafür sind die Freunde Allahs ,Pole , Achsen ,Nahestehende , Rechtschaffende & Erben der Gelehrten ) gewährte & niemals bei den Letzteren( bei den gewöhnlichen Rechtsgelehrten , welche behaupten , dass das Ahlul Tasawwuf nicht mehr auf dem Hohen Weg der Sunnah wäre oder das deren Zeit abgelaufen wäre ), ausser sie betreten den Weg der Gotteserkenner( al Tariqatul Arifeenbillah ) & nehmen deren Charakteristika an ( es ist unmöglich , den Weg der Gotteserkenner zu leugnen & zeitgleich aber deren Charakteristika zu beanspruchen ,da es ansonsten ein Widerspruch & keine Aufrichtigkeit beinhalten würde )“
Sultanul Ulema al Izz Abdas Salam as Sulami ra , in seiner Meisterwerk „Fataawa al Sulami ra “ , Seite 138 -142 ,
editiert von Abdar Rahman Ibn Abdal Fattah , Dar al Marifah , Beirut

Imam Al Shatibi al Maliki ra , einer der ehrwürdigsten Rechtsgelehrten der Maliki Rechtsschule wie auch Dhun Nun al Misri al Maliki & Abu Bakr ash Shibli ra ( zu finden in Qadi Iyyad ra „Tartib al Madarik “ , der
Erstgenannte Imam , welcher das klassische Buch über die Methodenlehre der Grundlagen der Sharia , betitelt als “ al Muwafaqa fil al Usul shariyya “ & „Itisam al Kutub “ sagte übers „Ahlul Tasawwuf “ :

„Manche dieser Ignoranten behaupten , dass das Ahlul Tasawwuf lax & faul wären in der (gottesdienstlichen ) Praxis der Shariah , doch sind sie weit entfernt von dem , was man von ihnen behauptet „

Bezüglich zweier Fragen , die ich bisher nicht beantwortet hatte ,möchte ich hier nun nachholen & nun beantworten :

1. Frage : Wer sagt mir , dass Dein Shaykh rechtschaffend ist ?
2. Frage :Wer sagt mir , dass die heutigen Shujukh as saliheen noch auf dem Hohen Weg der Shariah sind ?

Die Antwort zur ersten Fragestellung als geistiges Heilmittel gegen die Gottvergessenheit :

Der umstrittene Imam Ibn Tayymiyyah ra sagte im „Majmu al Fatawa al Kubra , Kitab at Tasawwuf „: „Niemand wird ein Freund Allahs 8 Waliullah genannt , ausser er ist ein gottesfürchtiger , wahrheitsliebender & rechtschaffender Diener Allahs „

Die Antwort zur zweiten Fragestellung als geistiges Heilmittel gegen die Gottvergessenheit :

a) Ein bekannter Ausspruch lautet von Pir Jangi Dost AbdalQadir al Jilani ra :“Unser Weg ( der Qadiriyya Tariqat ) basiert auf Quran & Sunnah „in Fuyuzati Rabbani

Der ehrwürdige Imam Malik Ibn Anas ra sagte bzgl. der Vereinbarkeit von Shariah , Fiqh & dem Ahlul Tasawwuf :
„Derjenige , der das Tasawwuf erlernt ohne die islamische Rechtswissenschaften ( al Fiqh al Islami ) zu studieren derjenige verdirbt seinen Glauben ( Iman ) verderben ,
während derjenige , der die islamische Rechtswissenschaften studiert , ohne das Tasawwuf zu erlernen , der wird sich selbst verderben .
Nur wer beides verbindet ( Fiqh & At Tasawwuf), der erreicht die Verwirklichung der Wahrheit „

überliefert von Mullah Aliyyul Qari al Hanafi ra , Sharh aayn al Ilm wa Zain al Hilm , 1:133 ;Shaikh Ahmad Zarruq ra ,Qawaid at tasawwuf , Imam Ali ad Adawi ra , Hashiyyat al Adawi al Maliki ra , ala Sharh Abu Hasan li Risalat Ibn Abu Zaid al Musammat Kifayat at Talib ar Rabbani li Risalat Ibn Abu Zaid Qayrawani fi al Madhab al Maliki , 2:195 & Ibn Ajba ,Iqaz al Himam fi Sharh al Hikam , Seite 56 )

Es wäre unmöglich & inkorrekt zu behaupten , dass die Shujukh as Saliheen in der heutigen Zeit wären nicht mehr auf dem Weg der Shariah , denn sonst wären sie Ketzer (zindiq ) & somit wären sie weder keine Muslime noch Freunde Allahs noch könnten sie Menschen führen noch wären an ihnen die Merkmale & die Bewahrung der prophetischen Charaktereigenschaften zu erkennen ,Allah bewahre uns vor solchen abwegigen Gedanken der Irreführung (dalala )

Anmerkung dazu :
Diese Ausage gilt allgemein & ist rechtmäßig , wird durch das Tartib al Madarik von Qadi Iyyad Ibn Musa al Jahsubi al Maliki ra belegt , in dieser Chronik der Maliki Rechtsschule werden zahlreiche Sufi Shujukh neben einige andere berühmte Maliki Gelehrte erwähnt wie Imam Qurtubi ra & Ibn Rushd ra , da sie keine rechtswissenschaftliche Methodenlehre noch eine allein auf die Maliki Rechtsschule Unterweisung beinhaltet & bezieht sich somit auf alle 4 sunnitischen Rechtsschulen .

c)Der ehrwürdige Imam Ash Shafii ra sagte sehr weise :
„Ich leistete dem Ahlul Tasawwuf (mehrfach ) Gesellschaft & erhielt von ihnen drei Worte der Weisheit :
1. dass die Zeit ein Schwert ist wenn du sie nicht einschränkst , so wird dich zerschneidet ( dh.wird sie dich einschränken & beschneidet ),
2. wenn Du Dein Ego nicht beschäftigst , so wird dich Dein Ego Dich beschäftigen ,
3. dass Entbehrungen ( im Diesseits ) Immunität bedeutet “
überliefert von Imam Jalalud Deen as Suyuti ra ,in „Tayyid al Haqiqa “

d) Imam Muhammad Ibn Ahmad al Saffarani al Hanbali ra überliefert in seinem Buch „Ghidha al Bab li Sharh manzumat al Adab „von Imam Ibrahim Ibn AbdAllah al Qalaanasi ra , dass der ehrwürdige Imam Ahmad ibn Hanal ra sagte :“Ich kenne keine besseren Menschen als das Ahlul Tasawwuf „.Jmd. sagte daraufhin :Sie hören (aber ) Musik( gemeint ist hier Sama ) & erreichen dabei Zustände der Ekstase “
Imam Ahmad Ibn Hanbal ra sagte daraufhin sehr kenntnisreich :
„Willst Du sie (etwa ) daran hindern , dass sie sich der Gegenwart Allahs erfreuen ?“

e)Imam Abu Hanifah ra sagte :
„Wären die nicht die zwei Jahre in der Gesellschaft mit Sayyidina Jafar as Sadiq ra gewesen , so wäre ich zerstört gewesen .Durch Sayyidina Jafar as Sadiq ra wurde ich zum Gotteserkenner auf dem Wege Allahs ( Ahlul Tasawwuf )“ überliefert von Shamsud Deen Ibn Abidin in Durr al Mukhtar ,

Bzgl. Imam Jafar as Sadiq ra lässt sich folgendes sagen :
„In Asma ul Musallifin wird nicht berichtet , dass Imam Jafar as Sadiq ra jemals theologische Werke oder Werke über die islamischen Rechtswissenschaften geschrieben hat , vielmehr er ( Jafar sa Sadiq ra ) ein wahrhaftig gesegneter Freund Allahs & die Studenten von Sayyidina Jafar as Sadiq ra waren Imam Al Azam Abu Hanifah ra & Imam Malik Ibn Anas ra waren es die jeweilige Rechtsschule gründeten „


Selam

Vorwort :

Viele unter den Muslimen sehnen sich sehnsuchtsvoll nach dem Monat Ramadan , die einen weil sie darin viel arbeiten können fürs Paradies ,
die einen weil sie darin die Möglichkeit haben Vergebung zu erflehen können , die anderen wiederum weil sie endlich „spirituell auftanken können „, einige wenige wiederum sind damit beschäftigt alles in allem zu praktizieren & dadurch ihren Imaan ( Glauben ) in Yaqin ( Gewissheit ) zu verwandeln:

Im Quran al karim heisst es dazu :

zitat:

O ihr, die ihr glaubt! Das Fasten ist euch vorgeschrieben, so wie es denen vorgeschrieben war, die vor euch waren. Vielleicht werdet ihr (Allah) fürchten. [2:183]
Es sind nur abgezählte Tage. Und wer von euch krank ist oder sich auf einer Reise befindet, soll eine Anzahl anderer Tage (fasten). Und denen, die es mit großer Mühe ertragen können, ist als Ersatz die Speisung eines Armen auferlegt. Und wenn jemand freiwillig Gutes tut, so ist es besser für ihn. Und daß ihr fastet, ist besser für euch, wenn ihr es (nur) wüßtet!
Der Monat Ramadan ist es, in dem der Qur’an als Rechtleitung für die Menschen herabgesandt worden ist und als klarer Beweis der Rechtleitung und der Unterscheidung. Wer also von euch in dem Monat zugegen ist, der soll in ihm fasten. Und wer krank ist oder sich auf einer Reise befindet, soll eine Anzahl anderer Tage (fasten) – Allah will es euch leicht, Er will es euch nicht schwer machen – damit ihr die Frist vollendet und Allah rühmt, daß Er euch geleitet hat. Vielleicht werdet ihr dankbar sein. [2:183-185]

Für die Muslime ist der Quran , das unerschaffene Wort Allahs & die Mutter aller Bücher , dass Buch Allahs , welches über jeden & kleinsten Zweifel erhaben ist . .Da viele Nichtmuslime ,sagen , dass das fasten vielmehr Enthaltung bedeute & daher wäre das Fasten wie es die Muslime praktizieren , nicht sinnvoll :Wobei sie wortwörtliche Auslegung der Bibelverse mit inhaltlicher Auslegung verwechseln . Insbesondere Christen im Missionarseifer werden erstaunt sein was einige christliche Autoritäten im Besonderen übers Fasten sagten , hier nun zwei Zitate plus eine Erwiderung einiger Behauptungen einiger Christen :

1. „Das ist ein wahres( physisches & psychisches ) Fasten , wie ich es liebe : (die ) Stricke des Jochs zu entfernen , Gefolterte freizulassen , jedes Joch ( des Unrechts ) zu zerbrechen , Dein Brot mit den Hungrigen zu teilen , die Armen , die kein Obdach haben , aufzunehmen , wenn Du einen Nackten siehst , ihn zu bekleiden & Deinen Bruder nicht im Stich zu lassen ,Jesaja 58,7

Nun zur Erwiderung einiger Aussagen :

Das körperliche Fasten ist die Grundvoraussetzung für das spirituelle Fasten , denn das körperliche Fasten ( das heisst Verzicht auf Essen & Trinken )ist uns befohlen worden , damit wie der Bibelvers bei den Christen &die Sunnah für uns Muslime zur Geltung kommt , wobei wichtig ist zu erwähnen , dass wir uns als Muslime diese biblische Erzählung im Einklang mit dem Islam steht .

der dritte Kalif Uthman Dhun al Nurain Ibn Affan ra pflegte immer zu sagen , diese Aussage stammt in Übereinstimmung von jedem der Kalifen des Islams :

„Ich liebe folgende Dinge :
-den Quran zu lesen, darüber nachzudenken & danach zu handeln ,
– Unrecht zu beseitigen ,
– mein Essen mit den Armen & Bedürftigen zu teilen ,
-die Nackten zu kleiden & die Bedürftigen die Ehre zu erweisen ihnen helfen zu dürfen , …“
Isfahani ,Hilyyat
das zweite Zitat:

2. „Begrenze die Segnungen des Fastens nicht nur durch das Enthalten von Brot ( & Wasser ) , denn wahres fasten bedeutet ( vielmehr ) sich von Bösem fernzuhalten .Lass Dein Fasten nicht zu Zank & Streit führen .Du isst kein Brot , aber verschlingst Deinen Bruder …..So ist die ganze Mühe des Fastens umsonst „, Aurelius Ambriosius , aus Buch der christlichen Zitate “ , Seite 99

Die islamische Erwiderung finden wir im Hadith :
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Wer das falsche Wort* und dessen tatkräftige Durchsetzung nicht unterläßt, von dem verlangt Allah nicht, dass er auf sein Essen und Trinken verzichtet.“ (*Das falsche Wort umfaßt sowohl das Wort als auch die Handlung wie das falsche Zeugnis, die Heuchelei, die falsche Beschuldigung an Menschen und die üble Nachrede)
[Sahih Al-Bucharyy Nr. 1903]

Wie alles , was man vorhat , bedarf einer Vorbereitung , denn :

Man lädt nicht eine Person ein , ohne entsprechend etwas vorbeireitet zu haben .

Ein Weisheitsspruch dazu lautet :
“ O Du gottvergessenes & rebellisches Egos ,
bald kommt der Monat Ramadan & Du wirst schweigen müssen ,
denn es ist Zeit Allahs Worten & der Sunnah des Propheten sallAllahu wa alaihi wa Sallam zu gehorchen ,
Es ist Zeit das Diesseits & seine verführung zu mißachten ,
Dem Schöpfer unserer Seelen zu danken , Seiner zu gedenken , bis Tränen zu Blutstränen der Sehnsucht & des Schmachtens werden .

O Du gottvergessens Ego ,
schweig oder glaubst Du , dass Du ewig lebst & vor Seiner Strafe sicher bist ?
O Du gottvergessenes Ego ,
Der dem Verstand lieber folgst als der Einheit aus Herz & Verstand : Glauben ,
Oder heisst es etwa : Hand an die Stirn oder doch : Hand aufs Herz ?
Sehnst Du Dich nicht danach dass Deine Sünden vergeben , dass Dein Charakter verbessert wird , Dein Imaan an spirituelle Tiefe gewinnt ( kein Verstand ist dazu in der Lage ,ausser das Herz im Ramadan & bei jedem Fasten ), dass die Worte Allahs in Dir zutiefst empfundene Verwunderung & Gottesfurcht (taqwa) bewirken & was willst Du Ego ?“

Es liegt sehr viel Segen darin nicht nur zu fasten im Monat Ramadan , sondern auch viel aus dem Quran zu rezitieren , Awrad zu lesen sowie Nafila Gebete sowie auch die Zeit des Fastens entsprechend zu nutzen .

Dieser Monat ist die Zeit, in der man sich von allen Sünden befreien kann.

Diesbezüglich sagte der Gesandte Allahs Muhammad (s.a.w.s):

Wer aus reinem Glauben und den Lohn von Gott erwartend die Ramadannächte belebt

(mit Gebeten verbringt), dem werden seine vergangenen Sünden vergeben.“

(Nasâî, Îmân, 22, V, 117)

Der Anfang des Ramadan ist Barmherzigkeit (Rahma), die Mitte ist Vergebung

und das Ende die Errettung aus der Hölle.

Wer in diesem Monat die Last derjenigen, die sich in seiner Verantwortung befinden, mildert,

dem vergibt Allah und rettet ihn vor den Qualen der Hölle.“

Wenn der Ramadan beginnt, werden die Tore der Himmel geöffnet,

die der Hölle geschlossen und die Teufel in Ketten gelegt.“

(Buchârî, Sawm, 5)

In einer Überlieferung von Ibni Abbâs heißt es:

Der Gesandte Gottes war der großzügigste unter uns.

Der Ramadan, in der Gabriel oft zu ihm kam, war die Zeit, in der er am großzügigsten war.

Gabriel as traf sich jede Nacht mit ihm und sie rezitierten den Koran, bis zum Morgengrauen

oder bis der Ramadan vorüber war.“

(Buchârî, Sawm, 7)

Anas (ra) berichtet: „Der Gesandte Gottes wurde gefragt:

Welche Sadaka ist am verdienstvollsten?“

Die Sadaka, die im Ramadan gegeben wird.“, antwortete er.“

(Tirmizî, Zakât, 28)

Einige unter den Ahlul Tasawwuf legen sehr großen Wert sich
zurückzuziehen , einige andere wieder sehr viel zu arbeiten & am besten ist es aber ein Gleichgewicht zwischen beiden Extremen einzurichten & einzuhalten .

Einige Bittgebete zum Ramadan :

1.Ein Willkommensbittgebet zum Ramadan :

a`udhu billahi min al-shaytan al-rajim
bismillah al-rahman al-rahim

marhaban ahlan wa sahlan ya shahra ramadan
marhaban ahlan wa sahlan ya shahr al-nur
marhaban ahlan wa sahlan ya shahr al-fuqara‘
marhaban ahlan wa sahlan ya shahr al-du`a’i wa al-wuquf
marhaban ahlan wa sahlan ya shahr al-ihsan
marhaban ahlan wa sahlan ya shahr al-fawzi wa al-falah
marhaban ahlan wa sahlan ya shahr al-da`wati wa al-irshad
marhaban ahlan wa sahlan ya shahr al-masabiha wa al-qanadil
marhaban ahlan wa sahlan ya shahr al-mala’ikati wa al-salam
marhaban ahlan wa sahlan ya shahr al-mutheerati wa al-asabb
marhaban ahlan wa sahlan ya shahr al-ajri wa al-jaza‘
marhaban ahlan wa sahlan ya shahr al-sa`ada
marhaban ahlan wa sahlan ya shahr al-wasli wa al-wisal
marhaban ahlan wa sahlan ya shahr al-qur’an
marhaban ahlan wa sahlan ya shahr al-ijtima`
marhaban ahlan wa sahlan ya shahr al-tawbati wa al-ruju`
marhaban ahlan wa sahlan ya shahr al-fuqara’i wa al-du`afa‘
marhaban ahlan wa sahlan ya shahr al-`usat
marhaban ahlan wa sahlan ya shahr al-munajati wa al-tasbih
marhaban ahlan wa sahlan ya shahr al-tarawiha wa al-qiyam
marhaban ahlan wa sahlan ya shahr al-khaza’ini wa al-kunuz
marhaban ahlan wa sahlan ya shahr al-iftari wa al-suhur
marhaban ahlan wa sahlan ya shahr al-du`afa‘
marhaban ahlan wa sahlan ya shahr al-sabri wa al-siyam
marhaban ahlan wa sahlan ya shahr al-miftah
marhaban ahlan wa sahlan ya shahr al-wadadi wa al-mahabba
marhaban ahlan wa sahlan ya sayyid al-shuhur
lam na`rif qadraka wa lam nahfaz hurmataka ya shahr al-ghufran
fa ardi `anna wa la tashku minna ila al-rahman
wa kun shahidan lana bi al-fadli wa al-ihsan

2. Bittgebet zum Suhur :

Wa bisawmi ghadinn nawaiyytu min shahri ramadan :

Ich beabsichtige jetzt im Monat Ramadan zu fasten ,überliefert von Abu Dawud

3. Zum Fastenbrechen :

Allahumma inni laka sumtu wa bika amantu(wa alaika tawakkaltu )wa ala riziqika aftaarthu :
“ O Allah , um Deinetwillen habe ich gefastet & glaube an Dich ( setze mein Vertrauen in Dich ) & (nun ) breche ich um Deinetwillen mein Fasten “
überliefert bei Abu Dawud

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Interessantes zur Mondsichtigung :

http://www.mondsichtung.de

ws


 

Es ist schon erschreckend , wie manche Menschen über andere Menschen , insbesondere die Muslime denken:

1. Behauptung :

„Die Religionen sind es die die Macht beanspruchen & die Menschen mißbrauchen “

 

Widerlegung :

Vielmehr ist es so , dass das Judentum als es noch ohne Fehler & Hinzufügungen war wie auch das Christentum wurden sie verfolgt , gefoltert , erniedrigt & ermordet .das Gleiche wird nun mit den Muslimen getan unter dem Vorwand des „Kriegs gegen den Terrorismus “ , dann unter den Innere Sicherheitsgesetzen sind zahlreiche Menschenrechte abgeschaffen worden sind & die Muslime unter den „Fundamentalismus -Generalverdacht “ . Interessant ist dabei zu bemerken , dass besonders Feministinnen mit christlichen Evangelikalen, Altlinke mit Nationalkonservativen , , usw. zusammenarbeiten & zwar auf der gleichen Grundlage ,der sie eint : Islamophobie .

2. Behauptung :

„Die Muslime streben einen Gottesstaat an „

 

Widerlegung :

Es gibt einen jüdischen Gottestaat in Israel  & einen christlichen Gottesstaat in Rom , namens Vatikan , daher ist der Vorwurf  besonders heuchlerisch

3. Behauptung :

„Früher war sicherlich die Religion im Allgemeinen wichtig , aber gehört sie  „

Widerlegung :

Diese Behauptung ist eigentlich genaugenommen ein Aufruf zur atheistischen Inquistion gegen muslimische Gläubige , Szientismus & Moralphilosophie  , der einhergeht mit den Idealen der Aufklärung , wobei vergessen wird , dass es der Islam war & ist der Beschützer vieler griechischer &  lateinischer Werke & das Tor zur wissenschaftlichen Erkenntnis .

Die Vorwürfe gegen die Muslime haben ihre geistigen & politischen Wurzeln in den Kreuzzügen :

1. Frauenunterdrückung ,

2. Weltherrschaft der Muslime ,

3. Heiliger Krieg ,

4. Auslöschen aller anderen nichtislamischer  Religionen ,

5. Antisemitismus ,

6. fortschrittsfeindlicher Reaktionärismus ,

7.alles , was dem Europäer lieb & teuer ist , wird durch die Muslime bedroht ,

8.jeder Moscheebau ist ein Zwischenstopp der Islamisierung Europas ,usw.

 

Dieser grobfahrlässige & gemeingefährliche Unsinn ist eine Angstpropaganda derjenigen , die ihre systemimmaneten Widersprüche des Kapitalismus relativieren möchten , der durch seine parasitären Ursachen wie Armut in der Dritten Welt , Raubbau an natürlichen Ressourcen , Finanzierung von Waffenlieferungen  an bekannte Kriegsschauplätzen , erbärmliche sanitäre sowie gesundheitlicher Zustände in Indien & Pakistan verantwortlich sind ( ach ja , es gab ja mal den Kolonialismus & deren Umerziehungszentren !).Der Kapitalismus ist es  auch  , der gewinnträchtige Geschäfte mit Kriegsverbrechern & Diktatoren macht & wenn wieder es knallt :“ das wollten wir nicht ,daran können unsere Waffengeschäfte nicht schuld sein „

 

4. Behauptung :

„Die Muslime lügen immer , wenn sie sagen , dass  ihre Religion auf Frieden beruht “

Widerlegung :

Diese Verleumdung stammt aus dem Mund derer , die sowieso eine eine einseitige , intolerante , vorgefasste , hasserfüllte & antiislamische Meinung ( besser gesagt ihr Feindbild ) vertreten , denn sie vernachlässigen sehr viele geschichtliche Fakten & Ereignisse , wie zum Beispiel Palästina ,dort wurde en arabischen Christen & Muslimen ein eigener Staat versprochen , wenn sie sich von den Osmanen trennen .

Wieviele Massaker & Flüchtlinge gab es seit dem auf arabischer Seite ?

Wieviele Menschenrechtsverletzungen gab es seit dem & viele Un Resolutionen gab es ?

Denken wir mal nach , seit dem 11. September gab es den Afghanistankrieg & den Irakkrieg , es gab Abu Ghraib , Hadithiyya , Guanantatmo bay ,die Prophetenkarikatur , Papstrede , die erbärmliche Kopftuchdebatte ,denn antiislamischen Mord an Marwa al Sherbeini  die  unter dem Eindruck eines einzigen Anschlags stattfanden .

Wiederum muss man fragen , wenn man daran glaubt , dass alles eine Kausalität besitzt , ob militärische Einsätze gegen „Terroristen „, so nennt man die Taliban ( aber war es nicht so , dass das Militär rein den Auftrag hatte Bin Laden zu erledigen ? Aber dadurch das man ihn nicht gefunden hat , müssen es einfach die Taliban sein ? ). Haben nicht  die militärischen Verbände in Afghanistan sehr viele Zivilisten unter dem Begriff „friendly fire “ getötet ?

 

Später mehr Argumente gegen jene Ehrenmorde & deren Vertreter , dies den Muslimen unterstellen wollen

 

Kommentar zum Hadith an Nawawi

Veröffentlicht: 14. August 2009 in Uncategorized
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IMAM NAWAWI’S KOMMENTAR
DES HADITH:
„Handlungen sind entsprechend den Absichten“

Vom Herrscher der Gläubigen `Umar ibn al-Khattab – möge Allah mit ihm zufrieden sein, wird berichtet, dass er erzählte:
Ich hörte den Gesandte Allahs folgendes sagen:

Handlungen sind entsprechend den Absichten, und jedem (gebührt [im Jenseits] ) was er beabsichtigte. Wer also seine Auswanderung um Allah’s und Seines Gesandten willen unternahm, dessen Auswanderung war (wirklich) für Allah und Seinen Gesandten, wer (jedoch) auswandert für ein weltliches Ziel, oder um eine Frau zu heiraten, dessen Auswanderung war für das, wofür er ausgewandert ist.“

Die beiden Imame des Hadith, Abu `Abd Allah Muhammad ibn Isma`il ibn Ibrahim ibn al-Mughira ibn Bardizbah al-Bukhari und Abu al-Husayn Muslim ibn al-Hajjaj ibn Muslim al-Qushayri al-Nisaburi überlieferten diesen Hadith in ihrer Sammlung gesunder Hadithe (sahîh), welches die Sammlungen mit den (meisten) gesunden Hadith sind.

Der Hadith gibt zu verstehen , dass die Absicht der Masstab ist, wenn man die eigenen Handlungen einwandfrei machen will. Nur bei (auf-)richtiger Absicht ist die Handlung korrekt, und umgekehrt bei falscher Absicht ist die Handlung (auch) inkorrekt.

Wenn eine Handlung ausgeführt wird und eine Absicht begleitet sie, kann eine solche Handlung durch eine der folgenden drei Stufen charakterisiert werden:
a) Sie wird aus Furcht vor Allah (Erhaben sei Seine Majestät) getan: dies ist der Dienst des Sklaven (`abd)
b) Sie wird für den Paradiesgarten und für den Lohn [des Jenseits] getan: dies ist der Dienst der Kaufleute (tujjar)
c) Sie wird aus Scheu [Ehrfurcht] vor Allah getan, um die Pflichten des Gottesdieners zu erfüllen und um zu danken – während man seine eigene Unzulänglichkeit bei all dem sieht, mit Furcht im Herzen, denn er weiss nicht – sogar dann [ wie oben beschr.] nicht – ob seine Handlung angenommen wird oder nicht: das ist der Gottesdienst der Freien (ahrâr).
[Diese dreifache Definition der Stufen der Intention wird dem frühen Sufi Ma`ruf al-Kharki (200/815) durch Scheich `Abd al-Rahman al-Sufuri in seinem „Nuzhat al-Majalis“ im Kapitel über die Aufrichtigkeit zugeschrieben.]

Der Gesandte Allahs deutete auf obiges hin, als `Aischa – möge Allah mit ihr wohl zufrieden sein – den Gesandten Allahs die Nacht im Gebet verbringen sah, bis seine Füsse geschwollen waren und ihn fragte: „Oh Gesandter Allahs , warum lädst du dir so viel Mühen auf, wenn Allah dir doch deine vergangenen und zukünftigen Sünden vergeben hat?“ Woraufhin er antwortete: „Soll ich denn kein dankbarer Diener sein?“
(Muslim, „Munafiqun“ #79, Tirmidhi, „Salat“ #197)

Wenn man fragen würde, was besser sei, Gottesdienst in Furcht oder in Hoffnung, so ist die Antwort mit Al-Ghazali – möge Allah ihm gnädig sein: „Gottesdienst in Hoffnung ist besser, denn Hoffnung lässt Liebe entstehen, während aus Furcht Verzweiflung entstehen kann.“

Die obigen drei Stufen oder Abteilungen betreffen die Aufrichtigen. Wisse, dass in der Aufrichtigkeit das Verderben des Stolzes stecken kann. Wer immer seine Handlungen bewundert und stolz wird [über sie wenn er sie betrachtet], dem sind sie gescheitert.
(Bemerkung: Hier wird auf die Charaktereigenschaft des Iblis im Ausspruch des Scheichs meines Scheichs angespielt: „Es könnte sein dir gelingen, den Gottesdienst Tausende und Millionen Jahre vollkommen auszuführen. Wenn du jedoch für einen Augenblick denkst, dein Gottesdienst bedeute etwas, so bist du der grösste Ungläubige!“)

Die zweite Stufe ist die, dass jemand sowohl für einen weltlichen Vorteil, wie auch für das Jenseits handelt. Es ist die Auffassung einer Reihe von Gelehrter, dass die Handlungen der betreffenden Person nicht angenommen werden. Ihr Beweis dafür ist der heilige Bericht, in welchem Allah (Erhaben sei Seine Majestät) spricht: „Ich bin der am meist zureichender Partner. Wer immer eine Handlung tut, bei welcher er Mir einen Partner zugesellt, einen Partner der Ich nicht bin, mit dem habe Ich nichts zu tun.“ (Muslim „Zuhd“ #46 and Ibn Maja, „Zuhd“ #45). Dies ist (auch) die Auffassung von al-Harith al-Muhasibi* im „Kitab al-ri`aya li huquq Allah“
[Buch der Erfüllung der Rechte Allahs] in welchem er schreibt: Aufrichtigkeit ist Allah zu suchen, indem man Ihm gehorcht, ohne andere als Ihn zu suchen.“

* [Abu Abd Allah al-Harith Al-Muhasibi al-`Anazi [d. 243/857]: Ein früher Sufi von Bagdad, der Junayds Scheich war. Nawawi zitiert ihn häufig. Man ist sich in der Shafi`i-Schule darin einig, dass „sich jene unter uns, die mutakallûm, faqîh und sufis sind, auf die Werke von al-Harith ibn Asad [al-Muhasibi] über kalam, fiqh und hadith stützen.“ Siehe: – Abd al-Qahir al-Baghdadi, „Kitab Usul al-Din“ p. 308; – Taj al-Din al-Subki, „Tabaqat al-Shafi`iyya 2:275; und – Jamal al-Din al-Isnawi, „Tabaqat al-Shafi`iyya“1:(#9)26-27. Der Hafiz Abu Bakr ibn al-`Arabi sagte in seinem Kommentar zu Tirmidhî: „Der Gröste, der darüber gesprochen hat (über die Grundbedeutungen des Erlaubten und Verbotenen) ist unser Lehrer und Führer, al-Harith ibn Asad (al-Muhasibi).“ `Aridat al-Ahwadhi bi sharh sahih al-Tirmidhi“ 5:201.

[2]
Augendienerei [riya‘] ist zweierlei: Erstens wenn man bloss die Menschen im Gottesgehorsam sucht, zweitens wenn man die Menschen und gleichzeitig den Herren der Menschen [im Gehorsam] sucht.
Beide Arten lassen die Handlungen zunichte werden. Diese Definition von [riya‘] ist überliefert vom Hadithmeister Abu Nu`aym in „Hilyat al-awliya“ [Der Schmuck der Freunde Allahs] von einigen der Altvorderen (salaf). Einige Gelehrte haben einen Beweis für das gesagte von Allah’s Wort angeführt: „der Gewährer von Sicherheit, der Beschützer, der Allmächtige, der Verbesserer, der Majestätische.“ Die Versammlung (Al-Haschr) Sure (59) 23.
Gerade so wie Er weit erhaben ist darüber, sich eine Frau, einen Sohn oder einen Partner zu nehmen, so ist Er (auch) erhaben darüber, eine Handlung anzunehmen, in welcher (etwas) andere(s als Er) als Partner beigesellt wurden. Allah ist grösser als das (Beigesellte) und Er ist der All-Ruhmreiche, der All-Erhabene

Al-Samarqandi* sagte:“Alles was man um Allahs willen tut wird angenommen, alles was man um der Menschen willen tut, wird abgewiesen.“ Ein Beispiel dafür ist jemand der mit der Absicht das Mittagsgebet verrichtet, die Pflicht, die ihm von Allah, dem Erhabenen, auferlegt wurde zu erfüllen, ausser dass er die Gebetseinheiten und Surahs verlängert, damit es schön aussehe vor den Menschen: Der Kern dieses Gebets wird angenommen werden, aber seine Länge und Ausschmückung nicht, denn sie waren für die Menschen beabsichtigt.

* [Abu al-Layth Mudar Nasir ibn Muhammad al-Samarqandi (d. 373/983), ein Sufi und Jurist der Hanafi-Schule. Er ist ua Autor eines Tafsir (Kommentar des Koran), „Al-Nawazil“, „Tanbih al-ghafilin“ (Eine Warnung an die Achtlosen), „Bustan al-`arifin“ (Der Garten der Gotteskenner, das ist auch der Titel eines der letzten Werke von Nawawi), und ein „Muqaddima fi al-salat“ (Einführung in das Gebet), wahrscheinlich die Quelle für Nawawis Zitate.]

Shaykh `Izz al-Din ibn `Abd al-Salam* wurde über jemanden gefragt, der sein Gebet um der Menschen willen verlängerte. Er antwortete: „Ich hoffe, dass diese bestimmte Handlung, die er tat, zunichte wird, wenn er Allah einen Partner beigesellte als er das Gebet vollbrachte. Wenn es jedoch an der Wurzel seiner Handlung geschah – dh. wenn er das vorgeschriebene Gebet für Allah den Erhabenen und auch für die Menschen (oder: für das Ansehen bei den Menschen) ausführte – dann wird sein Gebet bestimmt nicht angenommen werden, denn er hat Allah einen Partner beigesellt im Grunde (Wurzel) seiner Handlung.“

* [`Abd al-`Aziz ibn `Abd al-Salam ibn Abu al-Qasim ibn al-Hasan `Izz al-Din al-Sulami von Damascus, genannt der Sultan der Gelehrten (577/1181-660/1262), Jurist und Sufi, ein Zeitgenosse von Nawawi.]

Augendienerei in den Handlungen kann auch beim Nicht-tun einer Handlung vorkommen.
Al-Fudayl ibn `Iyad* sagte: „Der Menschen wegen eine Handlung sein zu lassen, ist Augendienerei und sie der Menschen willen zu verrichten, bedeutet Allah einen Partner beizugesellen. Aufrichtigkeit ist dass Allah dich von beiden befreit.“ Damit meint er – möge Gott der Erhabene ihm gnädig sein – dass wer immer beschliesst einen Gottesdienst zu leisten, doch dann der Menschen wegen davon ablässt, begeht Augendienerei. Wenn er jedoch die Handlung sein lässt, um in Abgeschiedenheit zu beten (khalwa), so ist dies der empfohlene Weg, es sei denn es handelt sich um ein Pflichtgebet oder um die notwendige Armensteuer, oder wenn er ein Gelehrter ist, den sich die Menschen als Vorbild nehmen. In diesen Fällen ist es vorzuziehen, die gottesdienstliche Handlung öffentlich zu vollziehen.

* [Abu `Ali al-Fudayl ibn `Iyad of Samarqand (d. 187/803). Ein früher Sufi und Hadith-Gelehrter in Kufa, er starb in Mecka. Er war ein Schüler von Hasan al-Basri’s Nachfolger `Abdul Wahid ibn Zayd, beide Sufis in Kufa und Lehrer von Ibrahim Adham.]

Genauso wie Augendienerei, so macht auch Ohrendienerei die Handlungen zunichte. Dabei handelt es sich um Handlungen des Gottesdienstes, die man zwar in der Abgeschiedenheit verrichtet, sie dann aber den Menschen erzählt. Der Gesandte Allahs sagte:
„wer immer sich selbst anzeigt, den wird Allah anzeigen und wer immer sich entblösst und zur Schau stellt, den wird Allah zur Schau stellen.“ (Bukhari, „Riqaq“ #36; Muslim, „Ahkam“ 9, „Zuhd“ #47-48, Tirmidhi, „Nikah“ #11, „Zuhd“ #48; Ahmad 3:40, 5:45; Darimi, „Riqaq“ #35). Die Gelehrten meinten (dazu): „Wenn er ein Gelehrter ist, dessen Beispiel befolgt wird und wenn er das erwähnt, um die Leute zu (gottesdienstlichen) Handlungen anzuspornen, dann ist dagegen nichts einzuwenden.“

Al-Marzubani* sagte (möge Allah ihm gnädig sein): Der Gottesdiener braucht vier Eigenschaften, damit sein Gebet emporgeführt wird:
a) Gegenwart des Herzens (hudur al-qalb);
b) Verstandesgegenwart (shuhud al-`aql);
c) vollständige Unterwerfung unter die Gebetseinheiten (khudu` al-arkan);
d) Demut der Körperglieder (khushu` al-jawarih)..

Wer immer ohne die Gegenwart des Herzens betet ist einer, der seinen Gottesdienst zum Spiel bereitet und wer immer betet ohne Geistesgegenwart ist ein achtloser Gottesdiener und wer immer betet ohne volle Unterwerfung der Körperglieder, dessen Gottesdienst ist fehlerhaft aber wer immer betet unter Berücksichtigung der obigen vier Prinzipien ist ein ganzer und treuer Gottesdiener.

* [Muhammad ibn `Umran ibn Musa ibn Sa`id ibn `Ubayd Allah al- Marzubani (296/909-384/994), ein Hadithgelehrter, Dichter, Philologe und Literaturhistoriker.]

[3]
Mit dem Ausspruch „Handlungen sind entsprechend den Absichten“ meinte der Gesandte Allahs Handlung des Gehorsams, jedoch nicht solche erlaubte Handlungen, die weder empfohlen sind, noch anstössig sind. Al-Harith al-Muhasibi sagte: Aufrichtigkeit hat nichts zu tun mit Handlungen, die weder empfohlen sind, noch anstössig, denn sie führen nicht mit sich, Allah näher zu kommen.“ Zum Beispiel Bauten, die keinem bestimmten Zweck dienen, nur aus Frivolität. Wenn sie jedoch einem bestimmten Zweck dienen, wie zum Beispiel Moscheen, Brücken und Festungen dann sind sie empfehlenswert.

Al-Muhasibi sagte weiter: In einer verbotenen oder unerwünschten Handlung gibt es keine Aufrichtigkeit, wie zum Beispiel wenn jemand etwas Verbotenes betrachtet und dann behauptet, er schaue das nur an, um über Allahs Schöpfung nachzudenken.“ Ein Beispiel dafür ist, wenn er einen bartlosen Jüngling betrachtet: in solchen Handlungen gibt es überhaupt kein, wirklich – überhaupt kein Näherkommen an Allah!

Al-Muhasibi sagte weiter: „Ehrlich- und Redlichkeit (sidq) als Eigenschaften eines Gottesdieners meinen Ausgeglichenheit der privaten und der öffentlichen Person, sichtbares und verborgenes Benehmen. Ehrlich- und Redlichkeit wird verwirklicht nach Erreichung aller (geistigen) Stationen (maqamat) und Zustände (ahwal).
Sogar Aufrichtigkeit (ikhlas) braucht Ehrlich- und Redlichkeit (sidq), während Ehrlich- und Redlichkeit nichts braucht, denn obwohl wirkliche Ehrlich- und Redlichkeit bedeutet, Allah durch (die Werke des) Gehorsams zu suchen, kann man zwar Allah durch das Gebet suchen und doch achtlos sein und abwesend im Herzen beim Beten. Ehrlich- und Redlichkeit heisst also Allah, den Allmächtigen – mit vollständiger Gegenwart des Herzens vor Ihm – zu suchen. Denn jeder Redliche (sadiq) ist aufrichtig (mukhlis), doch nicht jeder Aufrichtige redlich.

Das ist die Bedeutung von Verbindung (ittisâl) und Trennung (intisâl):
der Redliche hat sich getrennt von allem was nicht Allah ist (ma siwâ Allah) und er hat sich befestigt in der Gegenwart Gottes (al hudûr billâh). Das ist auch die Bedeutung des Verzichts (takhalli) von allem was anders als Allah ist und des Sich-Schmückens (tahalli) mit in Gegenwart bleiben vor Allah, dem Ruhmreichen, dem Erhabenen.“

Es ist möglich, dass der Gesandte Allahs mit dem Wort „Handlungen“ die Echtheit der Handlungen meinte, oder ihren einwandfreien Zustand, oder die Annahme der Handlungen durch Allah, oder die Vervollkommnung der Handlungen. Letzteres ist die Bedeutung welche Imam Abu Hanifa übernahm – (möge Allah ihm gnädig sein).

Was immer geschieht durch das Hinwegtun oder Eliminieren von etwas wird nicht als eine solche Handlung gerechnet. Zum Beispiel Schmutz von sich zu entfernen, Widerstand zu leisten, Fehler abzuweisen, Geschenke zu übermitteln, und anderes ähnliches. Die Echtheit dieser Handlungen ist nicht abhängig davon, ob man seine Absicht rein gemacht hat; ihr Lohn ist jedoch abhängig davon, ob man die Absicht hatte, Allah näher zu kommen.
Wer also in diesem Sinne sein Vieh füttert, dh. indem er beabsichtigt Allahs Gebot gehorsam zu befolgen, so wird er belohnt;
wer es jedoch füttert, um dadurch sein Kapital zu erhalten, dann ist darin für ihn kein Lohn (bei Gott); erwähnt bei al-Qarafi*.
Vom letzteren Fall ausgenommen ist der Sattel des Kämpfers um Allahs Willen, wenn er ihn mit dieser Absicht zäumte; wenn es mal trinkt, doch er nicht die Absicht hatte ihm zu trinken zu geben, wird er immer noch seinen Lohn dafür bekommen, wie al-Bukhari erwähnt in seinem „Sahih“ („Jihad“ #45).
Ebenso wenn man zu seiner Frau geht, die Tür schliesst und das Licht löscht vor dem Schlafen gehen: wenn er dadurch beabsichtigt, Gottes Gebote gehorsam zu befolgen, wird er belohnt; beabsichtigt er etwas anderes, dann nicht.

* [Ahmad ibn Idris al-Sanhaji al-Qarafi (626/1228-684/1285), ein genauer Zeitgenosse von Nawawi und wie er ein `Ash`ari Rechts- und Hadithgelehter.]

[4]
Wisse dass das Wort „Absicht“ (oder „Intention“) (niyya) im Lexikon erklärt wird mit „Zweck, Ziel, Bedeutung“ (qasd) [s. Wehr]. Man sagt zum Beispiel „Möge dir Allah Gutes beabsichtigen“, was soviel heisst wie „Möge Allah Gutes für dich wollen.“ Rechtlich meint Intention, dass man auf etwas zu tun abzielt und darangeht es auszuführen. Wenn man auf etwas zu tun abzielt, es dann aber aufschiebt, handelt es sich nur um einen Entschluss (`azm).

Absicht (oder Intention) wurde eine rechtlich selbstständige Kategorie, um gewohnheitsmässige Handlungen von gottesdienstlichen Handlungen (`ibadah) zu unterscheiden und um zum Beispiel ein Stehen in einer Gebetseinheit von einer anderen unterscheiden zu können. Eine Illustration für die obige Unterscheidung ist die Handlung desjenigen, der sich in der Moschee hingesetzt hat:
Sein Zweck könnte das Ausruhen sein nach einer entsprechenden Gewohnheit, oder es könnte ein Gottesdienst sein (eine gottesdienstliche Handlung) mit der Absicht der Abgeschiedenheit und des Gebets (i`tikaf). Der Unterschied zwischen gewohnheitsmässiger Handlung und Gottesdienst ist die eben die Intention.

Der Gesandte Allahs spielte auf diese unterschiedliche Bedeutung an, als er über einen Mann gefragt wurde, der kämpfte um (vor den Menschen) gesehen zu werden und über einen (zweiten) der in Selbstverteidigung kämpfte und über einen (dritten), der aus Tapferkeit kämpfte:
welcher von diesen um Allahs willen kämpfte?
Er antwortete : „Wer immer kämpft, sodass Allahs Wort sich durchsetzt, ist der welcher um Allahs willen kämpft, den Erhabenen.“ (Bukhari, „`Ilm“ #45, „Jihad“ #15, Muslim, „Tawhid“ #28, „Imara“ #150-151, Tirmidhi, „Fada’il al-jihad“ #15, Ibn Majah, „Jihad“ #13, Ahmad 4:392, 398, 402, 417)

Eine Illustration der obigen Unterscheidung – also der zwei Arten in einer Gebetseinheit zu stehen – ist jemand der vier Gebetseinheiten betet (rak`a): es könnte die Ausführung des vorgeschriebenen Mittagsgebetes sein oder eines freiwilligen Sunnahgebets.
Der Unterschied zwischen beiden ist die Absicht. Ebenso mit der Freilassung (eines Sklaven). Er kann die Lösung (zum Beispiel von einem Schwur) bedeuten, oder andererseits zum Beispiel das Erfüllen eines Schwurs, usw. Was wiederum der Unterschied zwischen beiden ist die Intention (Absicht).

Das Wort des Gesandte Allahs : „Jedem (gebührt) nur was er beabsichtigte“ ist Beweis, dass ein Stellvertreters weder in gottesdienstlichen Handlungen erlaubt ist, noch das Einsetzens eines Stellvertreters um die gleiche Absicht zu formulieren wie man selbst hat.
Eine Ausnahme dafür ist die Verteilung der Armensteuer (zakat) und das Schlachten eines Opfertieres: In beiden Fällen ist es erlaubt einen Stellvertreter einzusetzen, für das Ganze der Intention, des Schlachtens und der Verteilung, sogar wenn man seine eigene Intention machen kann. Es ist aber nicht erlaubt bei der Pilgerfahrt und bei der Zurückzahlung einer Schuld, wenn man seine eigene Intention machen kann.

Handlungen (die kein Gottesdienst sind), die nur eine (Möglichkeit zur) Interpretation haben, brauchen keine Intention, nur jene die mehr als eine haben können. Zum Beispiel jemand, der jemand 2000 schuldet, wobei 1000 etwas decken, das er als Sicherheit gegeben hat (rahn); wenn er dann bei der Bezahlung von 1000 sagt: „Das soll für die 1000 sein,für die ich eine Sicherheit gegeben habe,“ so hat er recht. Formuliert er keine solche Intention bei der Bezahlung, kann er das später für welchen Zweck auch immer tun. Unsere Rechtsschule (Schafi`i) erkennt nicht die Richtigkeit einer – im Nachhinein gefassten – Intention an, ausser in diesem Fall.

Betreffend des Ausspruches des Gesandte Allahs : „Wer also seine Auswanderung um Allah’s und Seines Gesandten willen unternahm, dessen Auswanderung war (wirklich) für Allah und Seinen Gesandten, wer (jedoch) auswandert für ein weltliches Ziel, oder um eine Frau zu heiraten, dessen Auswanderung war für das, wofür er ausgewandert ist:“ so ist die ursprüngliche Bedeutung von Auswanderung (muhajara) Flucht und Aufgabe. Der Begriff hijra hat mehrere Bedeutungen:

1. Der Auszug der Gefährten (des Propheten) (möge Allah mit ihnen allen zufrieden sein) von Mecka nach Abessinien als die Polytheisten den Gesandten Allahs verfolgten. Sie entgangen der Verfolgung und suchten um Schutz nach beim Negus. Bayhaqi sagt: „Dieser hijra fand fünf Jahre nach dem Beginn der Botschaft statt.“

2. Die zweite Bedeutung der hijra ist der Auszug von Mecka nach Madina. Damals war es für jeden Muslimin Mecka eine Pflicht zum den Gesandten Allahs nach Madina auszuwandern.

Eine Anzahl Gelehrter behauptete, dass die Auswanderung von Mecka nach Madina eine absolute Plicht war. In Wirklichkeit was keine absolute Plicht, denn es war nichts besonderes mit Madina. Die einzige Pflicht war es, zum den Gesandten Allahs selbst auszuwandern.

[5]
Ibn al`Arabi* sagte: „Diese Gelehrten – (möge Allah ihnen gnädig sein) – teilen Auswanderung (al-dhahab fi al-ard) in zwei Arten auf: Die Flucht vor etwas und das Trachten nach etwas. Erstere wird unterteilt in sechs Teile:

* [Al-Qadi Abu Bakr ibn al-`Arabi al-Andalusi (d. 543/1138), Maliki jurist and hadith master.]

– Das Auswandern von Land des Krieges zum Land des Islam. Diese Auswanderung bleibt bis zum letzten Tag. Die Art der Auswanderung, die mit der Eroberung von Mecka aufgehört hat ist jene, auf welche sich der Gesandte Allahs bezog, als er sagte: „Es gibt keine hijra nach der Eroberung (von Mecka)“ ist das Reisen zum Gesandten Allahs wo immer er sich befand. (Bukhari, „Manaqib al- ansar“ #45, „Jihad“ #1-2; Tirmidhi, „Siyar“ #32; Ahmad 1:226, 266, 355, 469, 2:215, 3:22, 468, 5:187).

– Das Auswandern vom Land der(religiösen) Innovation. Ibn al-Qasim* sagte: „Ich hörte Malik sagen: „Es ist rechtlich nicht erlaubt in einem Land zu leben, in welchem die Altvorderen (salaf) verunglimpft werden.““

* [Abu `Abd Allah `Abd al-Rahman Ibn al-Qasim al-`Utaqi (d. 191/806), Imam Maliks vorderster Schüler.]

– Das Auswandern aus einem Land in welchem verbotene Dinge vorherrschend sind; nach dem Erlaubten trachten ist absolute Pflicht für jeden Muslim.

– Körperlichem Schaden entgehen: Es ist eine Gnade Allahs, Erhaben sei Seine Majestät, durch die Er einen sicheren Ausweg gewährt. Wenn daher jemand um sein Leben fürchtet in einem bestimmten Land, hat Allah (Erhaben sei Seine Majestät) ihm erlaubt, dieses Land zu verlassen ihm zu entfliehen, um sich vor einer solchen Gefahr zu retten. Der erste, der deswegen auswanderte war Abraham – der Friede sei mit ihm – als er sagte: „Ich fliehe zu meinem Herrn; Er ist der Allmächtige, der Allweise“ Sure Die Spinne, Al-Ankabut (29) 26. Betreffend Moses sagte der Erhabene Gott: „Mein Herr, rette mich vor dem ruchlosen Volk“ Sure Die Erzählung, Al-Qasas (28) 21

– Das Auswandern aufgrund (der Furcht vor) einer herrschenden Krankheit in ungesunden Gebieten zu einem Land das davon unberührt ist. Der Gesandte Allahs erlaubte das für den Stamm der Banu `Arin, für wekche die Luft von Madina ungesund war und er erlaubte ihnen auf das Land zu ziehen.*

* An sich war die Luft von Madina überhaupt nicht ungesund, da der Gesandte Allahs sagte, dass sogar die Erde von Madina ein Heilmittel (an sich) war, sondern (hier war das der Fall) in Hinsicht auf diese Leute. Es zeigte sich nämlich später, dass sie Abfällige (vom Islam) waren und Verbrecher nach dem hadith:
1. Abu Qilaba sagte, dass Anas ihm erzählt hatte …, einige Leute kamen zum den Gesandten Allahs und sie sagten zu ihm: „Das Klima dieses Landes (Madina) passt uns nicht.“ Der Gesandte Allahs sagte darauf: „Wir haben Kamele, die auf die Weide gebracht werden müssen, nehmt sie und trinkt von ihrer ‚alban‘ (Milch) und ihrem ‚abwl‘ (Urin/ Colostrum?).“ So sie nahmen die Kamele mit sich, tranken von ihrer ‚alban‘ und ihrem ‚abwl‘ und als es ihnen wieder besser ging, griffen sie den Schafhirten an …“ (Bukhari, Tafsir of 5:33; Englischer Band 6:107)
2. Anas b. Malik berichtet, dass einige Leute vom `Ukl oder vom `Arina-Stamm zum den Gesandten Allahs in Madina kamen, jedoch das Klima von Madina unerfreulich fanden. Der Gesandte Allahs sagte zu ihnen: „Wenn ihr wollt, könnt ihr zu den Kamelen von Sadaqa gehen und ihre ‚alban‘ (Milch) und ihren ‚abwl‘ (Urin/ Colostrum?) trinken. So taten sie und damit war es gut. Doch dann überfielen sie die Schafshirten … (Muslim, Qasama 2:9-11; cf. Englischer Band 3:893-894)
So es ist nur richtig dass sie die Luft Madinas ungesund fanden, wie der Gesandte Allahs in einem anderen Hadith sagte: „Madina ist wie ein Blasebalgen, sie stösst Unreiheiten aus und alles was nicht zu ihr gehört.“ (Bukhari, „Ahkam“ unter den Hadith btr. bay`a [Treuepakt]).

– Auswanderung aus Angst vor Schaden für das Eigentum, denn wie das Blut des Muslims ist auch sein Eigentum unverletzlich.

„Was die letztere Art des Ausreisens betrifft – indem man auf ein bestimmtes Ziel absieht oder danach trachtet –
so gibt es hier zehn Arten der Reise; die ersten neun betreffen das Trachten nach der Religion und der letzte das Trachten nach weltlichen Zielen:

– „Reisen um eine Ermahnung zu erlangen oder etwas zu lernen. Allah, der Erhabene, sprach: „Haben sie denn nicht die Erde durchwandert und gesehen, wie das Ende derer vor ihnen war?“ Sure Yusuf (12) 109.
Dhu-l Qarnayn* durchreiste ausgiebig die Welt, um ihre Wunder zu sehen.

* Wird gewöhlicherweise mit Alexander der Grosse gleichgesetzt.

– Reisen für die Pilgerfahrt

– Reisen für Jihad

– Reisen für den Lebenunterhalt

– Reisen für Handel und Gewinn über die grundlegenden Notwendigkeiten des Lebens hinaus. Das ist erlaubt, wenn man das Wort Allahs bedenkt: „Es ist keine Sünde für euch, daß ihr die Gnadenfülle eures Herrn sucht.“ Sure die Kuh (2) 198.

– Reisen um nach Wissen zu trachten.

– Reisen um erhabene Orte zu besuchen. Der Gesandte Allahs sagte: „Keine Reise ausser zu den drei Moscheen.“
(Bukhari, „Salat fi masjid Makka“ #1-2, „Jaza‘ al- sayd“ #26, „Sawm“ #67; Abu Dawud, „Manasik“ #94; Tirmidhi, „Mawaqit“ #126; Ibn Majah, „Iqama“ #196; Ahmad 2:501, 3:7, 34-35)

– Reisen zu den Grenzpostierungen, um dort eine militäre Stellung einzunehmen.

– Reisen um seine Brüder in Allah, den Erhabenen, zu besuchen.
Der Gesandte Allahs sagte: „Ein Mann besuchte einen seiner Brüder in einem Dorf. Allah schickte einen Engel, der ihn auf dem Weg zu ihm traf. Der Engel sagte: „Was willst du durch deine Reise erreichen?“ Der Mann antwortete: „Ich möchte einen meiner Brüder in diesem Dorf besuchen.“ Der Engel erwiderte: „Schuldest du ihm eine Gunst, die du ihm zurückzahlen müstest?“ Er antwortete: „Ich liebe ihn bloss um Gottes Willen.“ Der Engel erwiderte: „Ich bin der Gesandte Allahs, der zu dir geschickt wurde, um die zu sagen, “ dass Allah dich liebt, so wie du deinen Bruder liebst.“
Muslim und andere berichten es.
(Muslim, „Birr“ 338; Ahmad 2:292, 408, 462, 508, 5:35)

– Reisen um nach weltlichen Zielen zu trachten.“
(Ende des Zitats von Ibn `Arabi)

[6]
Andere Bedeutungen für das Wort hijra:

3. Die Auswanderung der Stämme zum den Gesandten Allahs , um ihre wirklichen Pflichten (im Islam) zu lernen und ihre Rückkehr, um sie darin zu unterweisen.

4. Die Auswanderung aus den Ländern des Unglaubens in die Länder des Islam. Es ist einem Muslim verboten im Land des Unglaubens zu wohnen. Al-Mawardi* sagte: „Wenn er Familie bekommt und Verwandte und wenn er seine Religion frei ausüben kann, ist es nicht mehr erlaubt auszuwandern, denn dann ist der Ort an dem erwohnt, ein Ort des Islam geworden.“

* [`Ali ibn Muhammad ibn Habib Abu al-Hasan al-Basri al-Mawardi (364/974-450/1058). Einer der grossen Ash`ari Imamer der Schafi`i-Schule, Amtsleiter der Justiz in Bagdad zur Zeit des frommen Abbasid Kalifen Abu Ja`far `Abd Allah al-Qa’im bi Amr Allah, er veröffentlichte wichtige Werke der Islamischen Rechtsprechung, der Koranexegese, der Rechtsprinzipien und der Literatur, wobei sein Werk über das Kalifensystem des Islamischen Regierungssystems „al-Ahkam al-sultaniyya wa al-wilayat al-diniyya“ [Die Regel des Regierens und die Stellung der religiösen Authorität] immer noch zu den professionellsten und verfügbarsten Texten gehört.“ (Nff)]

6. Die Abreise (Auswanderung) eines Muslims von seinem (Muslimischen) Bruder für mehr als drei Tage ohne rechtmässige Ursache. Es ist tadelnswert in diesen drei Tagen und danach ist es verboten, es sei denn durch Notwendigkeit erzwungen. Man erzählt die Geschichte eines Mannes, der seinen Bruder mehr als drei Tage verliess. Da schrieb ihm letzterer in Versform das folgende:

Mein Herr, ich muss mich bei dir über eine grosse Ungerechtigkeit beklagen.
Worum es dabei geht kannst du bei Ibn Abi Khaythama nachfragen.*
Er erzählt von seinem Grossvater was al-Dahhak berichtet von `Ikrima**,
von Ibn `Abbas, von Mustafa,
unserem Propheten, der mit der allumfassenden Gnade gesandt wurde:
„Wahrlich, das Sich Abseitshalten des nahen Freundes von seinem Gefährten über drei Tage hinaus hat unser Herr verboten!“

* [Ahmad ibn Zuhayr ibn Harb ibn Abi Khaythama (185/801-279/892), ein Rechts- und Hadithgelehrter der Schule des Ahmad ibn Hanbal.]
** [`Ikrima (d. 105/723), früher Hadithgelehrter, der in Madina starb. Er berichtete Hadithe von `A’ischa und Ibn `Abbas, dessen Korankommentar er überlieferte.
[Siehe Nawawi‘ „Tahdhib“ 431-432, Ibn Sa`d, „Tabaqat“ 5:212, `Abd al-Rahman Ibn Abu Hatim al-Razi, „al- Jarh wa al-ta`dil“ 3:2:9, M.M. `Azami, „Studies in Early Literature“ 66, 77.]

7. Die Auswanderung eines Ehemanns von seiner Frau, wenn man sich ihrer Widerspenstigkeit versichert hat. Allah (Erhaben sei Seine Majestät) sprach: „Und jene, von denen ihr Widerspenstigkeit befürchtet, ermahnt sie, laßt sie allein in den Betten und straft sie.“ (4:34).
Ebenso ist die Die Auswanderung von Gewohnheitssündern: man bleibt nicht mit ihnen am gleichen Ort, spricht nicht mit ihnen, beantwortet nicht ihren Gruss und man grüsst nicht zuerst.

8. Die Auswanderung von allem was Allah verboten hat und das ist die umfassendste Auswanderung.*

* [Siehe die Rede von Shaykh Hisham Kabbani btr. „Migrating to Good Manners.“]

Betreffend des Ausspruchs des den Gesandten Allahs : „Wer also seine Auswanderung um Allah’s und Seines Gesandten willen unternahm“
– das heisst in seiner Absicht und seiner Ausführung, „dessen Auswanderung war (wirklich) für Allah und Seinen Gesandten“
– das heisst in den Augen des Gesetzes – ,
„wer (jedoch) auswandert für ein weltliches Ziel“:
Es wird von jemandem berichtet, der von Mecka nach Madina nicht mit dem Wunsch auswanderte, den Lohn der hijra zu erlangen, sondern um eine Frau mit Namen Umm Qays zu heiraten. Er bekam den Spitznamen: der Umm Qays Auswanderer.“

Man könnte dagegenhalten, dass wenn doch die Heirat durch das Gesetz erfordert wird, wie es dann hier als ein weltliches Trachten angesehen werden kann?
Die Antwort ist, dass er zwar äusserlich nicht ihretwegen auswanderte, sondern bloss für die hijra des Gesandten Allahs ,
jedoch da was sein Tun nicht in Einklang stand mit dem was er verbarg, verdiente er Zurechtweisung und Tadel. Analog jemand, der eine (äusserliche) Schau aufzieht auf die Pilgerfahrt zu gehen, während sein wirkliches Ziel der Handel ist, oder jemand der anscheinend eine Reise um der Bildung (im Islam) willen unternimmt, aber in Wirklichkeit nach einer führenden Stellung oder Governeursstelle giert.

Aus dem prophetischen Ausspruch: „dessen Auswanderung war für das, wofür er ausgewandert ist“ folgt, dass es keinen Lohn gibt für jenen, der unter seiner Pilgerfahrt Handel treibt und Leute besucht. Es ist jedoch notwendig den Hadith so zu interpretieren, dass dies nur der Fall ist, wenn die Absicht für die Pilgerfahrt der Handel war. Wenn das Motiv die Pilgerfahrt selbst war, so wird er (bei Gott) belohnt, der Handel ist dem untergeordnet. Sein Lohn ist jedoch mangelhaft, da er sich mit anderem abgab, als mit der Pilgerfahrt, die er vorgab auszuführen.
Wenn sein Motiv der Handel sowie die Pilgerfahrt ist, ist es möglich, dass er den Lohn enthält, da seine Auswanderung nicht nur für weltliche Ziele war; und das Gegenteil ist auch möglich (dh. dass er keinen Lohn bekommt), denn er hat die Arbeit für das Jenseits mit der Arbeit für die Welt vermengt. Der Hadith bestimmt jedoch den rechtlichen Beschluss betreffend des Lohnes auf der Grundlage einer ungeschmälerten Absicht. Das heisst, aus der Tatsache, dass jemand einen doppelten Zweck verfolgt, folgt nicht, dass er nur nach einem weltliches Ziel trachtete.

Und Allah, der Ruhmreiche, der Erhabene, weiss am besten.

[1996-03-03]
GF Haddad ©

Translated [into English] under the direction of Shaykh Hisham Kabbani from
„Sharh matn al-arba`in al-nawawiyya fi al-ahadith al-sahiha al-nabawiyya“
[Commentary on the text of the forty hadith selected by Nawawi from the sound traditions of the Prophet] by Shaykh al-Islam al-Hafiz Muhyi al-Din Abu Zakariyya Yahya ibn Sharaf al-Hizami al-Dimashqi al-Nawawi (631/1233-676/1277).


Ins Deutsche übersetzt von Omar K Neusser

 

Quelle :

http://www.livingislam.org/n/intn_d.html


Question ID:4339
Date Published: July 03, 2005
Imam Nawawi’s Role in the Shafi`i School
Answered by Shaykh Amjad Rasheed

 
Question:How did Imam Nawawi become the primary reference for legal verdicts in the Shafi’i school given that he is not a mujtahid? Why aren’t mujtahids like Al-Suyuti and Al-Subki relied upon instead? How can a muqallid (i.e. one who follows the ijtihad of a qualified imam) follow another muqallid? Answer:

It is obvious to anyone who has been exposed to various fields of study that every field expands with each era, its maxims become more established, its issues become further codified, and, because of what Allah bequeathed each person with in terms of idiosyncratic strengths and weaknesses in insight and reflection, the differences of opinion among the subject’s researchers increase. This is the case with fiqh, our school, and the fiqh of our imams (i.e. the Shafi’is). Imam Shafi’i (Allah Most High be pleased with him and have mercy on him) established the principles of his school and published its issues in large books like Al-Hujja, Al-Umm, Al-Imla‘, Mukhtasar Al-Muzani, Mukhtasar Al-Buwayti, and others. Our imam (Allah be pleased with him) was like other mujtahids, being that his analysis of a single issue would change, so he would declare something, then his legal reasoning (Ar. ijtihad) would change regarding it, so he would contradict what he had established earlier. He became known for what is referred to as his old opinion (that being what he ruled in Iraq) and his new opinion (that being what he ruled in Egypt). His opinion would also change within the new school, so he would have two opinions there as well.

If we move on to the students of the imam we find a similar situation, yet more so, because if a single person changes his opinion on a matter, how so with more than one person? And this continues on, for in every era, differences of opinion and new issues emerge. However, imams also emerge whose contemporaries and those after them unanimously agree are the most capable at revising the school and knowing strong positions from others. Thus, these imams are followed in their conclusions. Among such early scholars were Imam Al-Qaffal Al-Marwazi and Imam Abu Hamid Al-Isfarayeeni. The leadership of the school rested with them and our imams followed them in their manner of deduction and trutination (Ar. tarjeeh). The followers of the former became known as the the Khorasanis [1] while the followers of the latter became knows as the Iraqis. After these two imams by some time came imams who combined between both groups and gave preponderance to what they saw as more aligned with the principles of the imam of the school. Among such scholars were Imam Al-Haramayn Al-Juwayni, Imam Ibn Al-Sabbagh, Imam Al-Ruyani, the Defense of Islam Al-Ghazali, and others. Their books are widely known and accepted. These collectors eased the way and brought nearer for late scholars the knowledge of opinions and justifications, as well as the sound and the unsound. However, like those before them, they differed in weighing between the two aforementioned groups.

The situation was in need of those who would further pore over and revise [m: the issues], so the main efforts of those who came after [m: the aforementioned scholars who combined between both groups] was focused on their books, specifically the books of Ghazali, which are four: Al-Baseet, Al-Waseet, Al-Wajeez, and Al-Khulasa. This is because he gathered in them what his teacher, Imam Al-Haramayn, gathered from the books of Imam Shafi’i and his students. Later scholars thus busied themselves with them, sometimes abridging them and sometimes expounding upon them. Between these two venues, those who expounded and abridged would differ among themselves until the matter fell before the venerable imam, Abu Al-Qasim Al-Rafi’i (Allah Most High have mercy upon him). He applied himself to the books of Al-Ghazali and others who came before or after him and pored intently over them, revising their primaries and secondaries, organizing their particulars, proofs, and justifications. This is particularly the case in his explanation of Al-Wajeez by Al-Ghazali (also known as Al-Sharh Al-Kabeer or Al-Sharh Al-Azeez) which proved to be universally beneficial to later scholars. Late scholars concur that he was the greatest of those of his time who were qualified to look into the books of our imams and judge the sound from the unsound.

Shortly following him was the imam, the blessing, Abu Zakariyya Yahya Al-Nawawi (Allah have mercy upon him). He applied himself to the books of Al-Rafi’i and those who came before him and pored intently over them, revising and examining them in order to reach the reliable position of the school. He summarized Al-Sharh Al-Kabeer in Al-Rawdah and expounded a large part of Al-Muhadhdhab in Al-Majmu‘. Late scholars concur regarding his merit, qualifications in fulfilling his aims, and that he is worthier of being followed than others with respect to identifying the position of the school where disagreements exist. They even gave him precedence over Imam Al-Rafi’i. Imam Nawawi’s books became an arena for jurists after him, for from them they issue legal judgments, teach, and study; they furthermore expound upon them and abridge them. As scholars mention, this is for no reason other than Allah having endowed him with a vast mastery of various fields of knowledge, particularly fiqh and hadeeth. As many of our imams have explicitly stated, this is also due to the soundness of his conscience. The imam of Egypt in his day, Imam Al-Shihab Al-Ramli, mentions in his Fatawa (that are published in the margins of the Fatawa of Al-Shihab Ibn Hajar Al-Haytami), in response to a question similar to this one:

A known fact is that the Two Shaykhs struggled to the utmost degree to revise the school. For this reason, the concerns of practicing scholars and the indications of exacting imams who came before us revolved around confirming what the Two Shaykhs indicated, taking whatever the two validated with acceptance and obedience, strengthened by evidence and proofs. If one of them differs with the other, the position of the imam of the school, Al-Nawawi, is practiced. This is for no reason other than his good intention and sincerity of conscience.

As for what the questioner mentions regarding Imam Nawawi not being a mujtahid, if he means by this that he is not an absolute mujtahid, then this is correct, but if he means the state of absolute taqlid, as is the situation with the late scholars, this is flawed. According the consensus of late scholars, Imam Nawawi and Imam Rafi’i reached the level of ijtihad in issuing legal verdicts (Ar. fatwa) and trutination. Thus, he [m: (i.e. Imam Nawawi)] was a muqallid of his imam in principles and maxims, but a mujtahid in issuing verdicts and performing trutination according to these principles and maxims. As Imam Nawawi points out in the Majmu‘, among the qualities of a person at such a level are that he be:

a natural jurist, having memorized the school of his imam, knowing his proofs, affirming them, [m: capable of] conceptualizing [m: legal issues], revising, establishing, untangling, identifying the apocryphal, and trutination.

As such, when our imams imitated the Two Shaykhs [m: (i.e. Al-Nawawi and Al-Rafi’i)] in their conclusions, they did not follow a muqallid as understood by the questioner, but rather, they followed a mujtahid in the sense I clarified. Furthermore, the school has remained in this way. The contemporaries of the Two Shaykhs and those who came after them were not amateur jurists and students of knowledge. Rather, they were among the pillars of knowledge in whose variegated and exacting publications the world shines. And even so, they acknowledged this prerogative that Allah bestowed upon these two.

The prerogative of the Two Shaykhs — in terms of relying upon their trutination and giving them precedence over others — did not prevent those who reached the level of ijtihad, such as Imam Subki, from arriving at different conclusions than them, as is the obvious reality with the books of our imams. However, what is not allowed is for a muqallid to give a legal verdict in our school according to other than what the Two Shaykhs or Imam Nawawi [m: alone] considered reliable while considering it to be the relied upon position of the school. This is what the late scholars have concurred upon as being forbidden, as was previously quoted from Al-Shihab Al-Ramli. Similar statements can be found with others, such as Ibn Hajar.

Something that demonstrates the extent of the reliance of late scholars upon the opinion of the Two Shaykhs is that when Imam Isnawi (who was one of the most critical of our imams regarding the opinions of the Two Shaykhs) was asked, he would give legal verdicts from Al-Rawdah, even though he criticized it in his book, Al-Muhimmat. Al-Shihab Ibn Hajar says:

Others whom we have seen were also like this, pursuing criticisms of the Two Shaykhs, but when issuing legal verdicts, only doing so according to what the two indicated. And this is what is correct, so no one can now do otherwise.

Imam Sha’rani quotes the hadith master Al-Jalal Al-Suyuti in his biography as saying, �when I reached the level of trutination, I did not issue legal edicts according to other than the conclusions of Al-Nawawi, even when I viewed other than them as preponderant.�

The foregoing is the upshot of what is said in response to the question, and Allah is the Guarantor of success, the Guide to His path, truth, and its verification. All praise is due to Allah, Lord of all worlds.

Amjad Rasheed

[Translated by Sidi Moustafa Elqabbany]

Notes

[m:

1. For an article on Khorasan, see http://en.wikipedia.org/wiki/Khorasan

]

السؤال: لماذا صار الإمام النووي مرجع الفتوى في المذهب الشافعي مع أنه ليس بمجتهد ؟ ولماذا لا يُعتمدُ على المجتهدين أمثالِ السبكي والسُّيوطي ؟ فكيف يَعتمد المقلِّدُ على مقلِّد آخر ؟ الجواب : لا يخفى من على من يطالع في شتى العلوم أن كل فنٍّ منها لا يزال في كل طور يتوسع وتتقرر قواعده وتسطر مسائله وتكثر خلافات المشتغلين فيه لما ميز الله تعالى كل إنسان بنظر وفكر لا يشاركه فيه غيره قوةً وضعفاً ، وهذا حال الفقه وحال مذهبنا وفقه أئمتنا أعني الشافعية ، فقد قرر الإمام الشافعي رضي الله تعالى عنه ورحمه قواعد مذهبه ونشر مسائله في كتب كبار كـ „الحجة“ و“الأم“ و“الإملاء“ و“مختصر المزني“ و“مختصر البويطي“ وغيرها ، وحالُ إمامنا رضي الله عنه في هذا هو حالُ غيره من المجتهدين فكان يختلف نظره في المسألة الواحدة فيقول فيها قولاً ثم يتغير اجتهادُه فيها فيخالف ما قرره أولاً، فعُرف عنه ما يلقب بالقول القديم وهو ما قاله في العراق ، والقول الجديد وهو ما قاله في مصر ، وكذلك كان يختلف قوله في مذهبه الجديد فيكون له فيه قولان أيضاً ، وإذا انتقلنا إلى أصحاب الإمام وجدنا الحال نفسه بل أشد لأنه إذا كان الواحدُ قد اختلف قولُه فما بالُ الأكثر ، وهكذا دواليك ، ففي كل طور يظهر الخلاف وتظهر المستجدات من المسائل ويظهر أئمةٌ يُجْمِعُ معاصروهم ومن بعدهم على أنهم الأقدرُ على تحرير المذهب ومعرفة القول الراجح من غيره فيتبعون في ذلك وكان ممن ظهر في المتقدمين الإمامان القفال المروزي وأبو حامد الإسفراييني فإليهما انتهت رئاسة المذهب وتبعهما أئمتنا في طريقة التفريع والترجيح فعرف أتباع الأول بالخراسانيين وأتباع الثاني بالعراقيين ، ثم جاء بعدهما بزمن أئمةٌ جمعوا بين الطريقتين ورجحوا ما رأوه أقرب إلى قواعد إمام المذهب ومن هؤلاء إمام الحرمين الجويني والإمام ابن الصباغ والإمام الروياني وحجة الإسلام الغزالي وغيرهم ، وكتبهم معروفة مشهورة ، فيسر هؤلاء الجامعون على المتأخرين وقربوا لهم الطريق في معرفة الأقوال والتعليلات والصحيح منها من الفاسد ، لكن هم كمن قبلهم اختلفوا في الترجيح بين الطريقتين المتقدمتين فاحتاج الأمر لمن يمحص ويحرر أكثر فصار اشتغال من بعدهم بكتب هؤلاء خصوصاً كتب الغزالي وهي أربعة „البسيط“ و“الوسيط“ و“الوجيز“ و“الخلاصة“ لأنه جمع فيها ما جمعه شيخُه إمام الحرمين من كتب الإمام الشافعي وأصحابه ، فأخذ المتأخرون باختصارها تارة وشرحها أخرى وبين هذا وذاك يختلف الشراحُ والمختصرون ، حتى وصل الأمر ليد الإمام الجليل أبي القاسم الرافعي رحمه الله تعالى فعكف على كتب الغزالي وغيره ممن تقدمه أو تأخر عنه فبالغ في النظر فيها وتحرير قوادمها وخوافيها وترتيب جزئياتها وأدلتها وتعليلاتها خصوصاً في كتابه الجليل الذي عم المتأخرون نفعه وهو شرح الوجيز للغزالي ويعرف بالشرح الكبير أو العزيز ، وسلم له المتأخرون أنه أكبرُ من يتأهل في عصره للنظر في كتب أئمتنا وتحرير صحيحها من سقيمها ، وجاء بعده بزمن قريب الإمامُ البركة أبو زكريا يحيى النووي رحمه الله تعالى فعكف على كتب الرافعي وغيره ممن تقدمه فبالغ بالتحرير والتنقير لبلوغ معتمد المذهب فاختصر „الشرح الكبير“ في „الروضة“ وشرح قطعةً كبيرةً من „المهذب“ سماها „المجموع“ وأجمع المتأخرون على فضله وأهليته لما كان بصدده وأنه أولى من غيره بالاتباع في معرفة المذهب عند الخلاف حتى قدموه على الإمام الرافعي وصارت كتبُه رضي الله عنه ساحة الفقهاء بعده فمنها يفتون ويُدَرِّسون ويَدْرُسون وعليها يكتبون الشروح والمختصرات ، وما ذلك كما قالوا إلا لما خصه الله تعالى بسعة الدائرة في العلوم خصوصاً الفقه والحديث ولسلامة طويته كما وقع التصريح به لكثيرين من أئمتنا كإمام مصر في عصره الشهاب الرملي حيث قال في „فتاويه“ المطبوعة بهامش „فتاوى الشهاب ابن حجر الهيتمي“ جواباً عن مثل سؤال السائل هنا ما نصه :“ إنّ من المعلوم أنّ الشيخين – رحمهما الله – قد اجتهدا في تحرير المذهب غاية الاجتهاد ، ولهذا كانت عناياتُ العلماء العاملين وإشاراتُ من سبقنا من الأئمة المحققين متوجهةً إلى تحقيق ما عليه الشيخان والأخذ بما صّحَّحاه بالقبول والإذعان ، مؤيّدين ذلك بالدّلائل والبراهين ، وإذا انفرد أحدُهما عن الآخر فالعمل بما عليه إمام المذهب النووي ، وما ذاك إلا لحسن النية وإخلاص الطوية „. اهـ أما ما أشار إليه السائل من أن الإمام النووي ليس بمجتهد فإن عنى به الاجتهاد المطلق ونحوه فصحيحٌ ، وإن عنى به رتبة التقليد المحضة كما هو حالُ المتأخرين فغير مسلم ؛ فإن النووي والرافعي قد بلغا بإجماع المتأخرين مرتبةَ مجتهدي الفتوى والترجيح في المذهب ، فهو مقلدٌ لإمامه في القواعد والأصول مجتهدٌ في الفتوى والترجيح للأقوال بحسب تلك القواعد والأصول ، ومن أوصاف صاحب هذه المرتبة كما قال النووي في مقدمة „المجموع“ أنه : فقيهُ النفس ، حافظٌ مذهبَ إمامه ، عارفٌ بأدلته ، قائمٌ بتقريرها ، يُصَوّر ويحّرر ويقرّر ويمهّد ويزيّف ويرجحّ . وعليه فإن أئمتنا لما قلدوا الشيخين في ترجيحاتهما لم يقلدوا مقلداً بالمعنى الذي قد فهمه السائل وإنما قلدوا مجتهدا بالمعنى الذي بينته ، وقد استقر المذهب على ذلك ، ومن كان من أئمتنا في عصر الشيخين وبعدهما ليسوا من أغرار الفقهاء وطلاب العلم ، بل كانوا أساطين العلوم ممن ازدهت الدنيا بمصنفاتهم المحررة في شتى الفنون ومع ذلك سلموا للشيخين هذه الميزة التي خصهما الله إياها ، وهذه الميزة التي في الشيخين من حيث اعتماد ترجيحهما وتقديمهما على غيرهما لا تمنع من بلغ مرتبة الاجتهاد كالإمام السبكي أن يخالف اجتهادُه اجتهادَ الشيخين كما هو الواقع في كتب أئمتنا ، لكن الممتنع هو أن يفتي المقلد في مذهبنا بغير معتمد الشيخين أو النووي ويعتبر ذلك هو معتمد المذهب، فهذا هو الممنوع الذي أجمع المتأخرون عليه كما سبق نقله عن الشهاب الرملي ومثله في كلام غيره كابن حجر . ومما يُظهر لك مدى اعتماد المتأخرين لقول الشيخين أنه نُقل عن الإمام الإسنوي وهو من أكثر أئمتنا اعتراضاً على كلام الشيخين : أنه كان إذا سئل يفتي بما في „الروضة“ وإن كان اعترضه في كتابه „المهمات“ . قال الشهاب ابن حجر : „وكذلك غيرُه ممن رأيناه فإنه كان يتبع المعترض على الشيخين وعند الإفتاء لا يفتي إلاّ بما قالاه . وهذا هو الحقُّ فلا يسع أحد الآن مخالفته „. اهـ ونقل الإمام الشعراني في ترجمة الحافظ الجلال السيوطي أنه قال :“ ولما بلغتُ مرتبة الترجيح لم أخرج في الإفتاء عن ترجيح النووي وإن كان الراجح عندي خلافه „. اهـ هذا حاصل ما يقال في الجواب عن السؤال ، والله ولي التوفيق والهادي إلى طريقه ، والحقِّ وتحقيقِه ، والحمدُ لله رب العالمين

MMVIII © SunniPath.

Question ID:4339
Date Published: July 03, 2005
Imam Nawawi’s Role in the Shafi`i School
Answered by Shaykh Amjad Rasheed
Question:How did Imam Nawawi become the primary reference for legal verdicts in the Shafi’i school given that he is not a mujtahid? Why aren’t mujtahids like Al-Suyuti and Al-Subki relied upon instead? How can a muqallid (i.e. one who follows the ijtihad of a qualified imam) follow another muqallid? Answer:

It is obvious to anyone who has been exposed to various fields of study that every field expands with each era, its maxims become more established, its issues become further codified, and, because of what Allah bequeathed each person with in terms of idiosyncratic strengths and weaknesses in insight and reflection, the differences of opinion among the subject’s researchers increase. This is the case with fiqh, our school, and the fiqh of our imams (i.e. the Shafi’is). Imam Shafi’i (Allah Most High be pleased with him and have mercy on him) established the principles of his school and published its issues in large books like Al-Hujja, Al-Umm, Al-Imla‘, Mukhtasar Al-Muzani, Mukhtasar Al-Buwayti, and others. Our imam (Allah be pleased with him) was like other mujtahids, being that his analysis of a single issue would change, so he would declare something, then his legal reasoning (Ar. ijtihad) would change regarding it, so he would contradict what he had established earlier. He became known for what is referred to as his old opinion (that being what he ruled in Iraq) and his new opinion (that being what he ruled in Egypt). His opinion would also change within the new school, so he would have two opinions there as well.

If we move on to the students of the imam we find a similar situation, yet more so, because if a single person changes his opinion on a matter, how so with more than one person? And this continues on, for in every era, differences of opinion and new issues emerge. However, imams also emerge whose contemporaries and those after them unanimously agree are the most capable at revising the school and knowing strong positions from others. Thus, these imams are followed in their conclusions. Among such early scholars were Imam Al-Qaffal Al-Marwazi and Imam Abu Hamid Al-Isfarayeeni. The leadership of the school rested with them and our imams followed them in their manner of deduction and trutination (Ar. tarjeeh). The followers of the former became known as the the Khorasanis [1] while the followers of the latter became knows as the Iraqis. After these two imams by some time came imams who combined between both groups and gave preponderance to what they saw as more aligned with the principles of the imam of the school. Among such scholars were Imam Al-Haramayn Al-Juwayni, Imam Ibn Al-Sabbagh, Imam Al-Ruyani, the Defense of Islam Al-Ghazali, and others. Their books are widely known and accepted. These collectors eased the way and brought nearer for late scholars the knowledge of opinions and justifications, as well as the sound and the unsound. However, like those before them, they differed in weighing between the two aforementioned groups.

The situation was in need of those who would further pore over and revise [m: the issues], so the main efforts of those who came after [m: the aforementioned scholars who combined between both groups] was focused on their books, specifically the books of Ghazali, which are four: Al-Baseet, Al-Waseet, Al-Wajeez, and Al-Khulasa. This is because he gathered in them what his teacher, Imam Al-Haramayn, gathered from the books of Imam Shafi’i and his students. Later scholars thus busied themselves with them, sometimes abridging them and sometimes expounding upon them. Between these two venues, those who expounded and abridged would differ among themselves until the matter fell before the venerable imam, Abu Al-Qasim Al-Rafi’i (Allah Most High have mercy upon him). He applied himself to the books of Al-Ghazali and others who came before or after him and pored intently over them, revising their primaries and secondaries, organizing their particulars, proofs, and justifications. This is particularly the case in his explanation of Al-Wajeez by Al-Ghazali (also known as Al-Sharh Al-Kabeer or Al-Sharh Al-Azeez) which proved to be universally beneficial to later scholars. Late scholars concur that he was the greatest of those of his time who were qualified to look into the books of our imams and judge the sound from the unsound.

Shortly following him was the imam, the blessing, Abu Zakariyya Yahya Al-Nawawi (Allah have mercy upon him). He applied himself to the books of Al-Rafi’i and those who came before him and pored intently over them, revising and examining them in order to reach the reliable position of the school. He summarized Al-Sharh Al-Kabeer in Al-Rawdah and expounded a large part of Al-Muhadhdhab in Al-Majmu‘. Late scholars concur regarding his merit, qualifications in fulfilling his aims, and that he is worthier of being followed than others with respect to identifying the position of the school where disagreements exist. They even gave him precedence over Imam Al-Rafi’i. Imam Nawawi’s books became an arena for jurists after him, for from them they issue legal judgments, teach, and study; they furthermore expound upon them and abridge them. As scholars mention, this is for no reason other than Allah having endowed him with a vast mastery of various fields of knowledge, particularly fiqh and hadeeth. As many of our imams have explicitly stated, this is also due to the soundness of his conscience. The imam of Egypt in his day, Imam Al-Shihab Al-Ramli, mentions in his Fatawa (that are published in the margins of the Fatawa of Al-Shihab Ibn Hajar Al-Haytami), in response to a question similar to this one:

A known fact is that the Two Shaykhs struggled to the utmost degree to revise the school. For this reason, the concerns of practicing scholars and the indications of exacting imams who came before us revolved around confirming what the Two Shaykhs indicated, taking whatever the two validated with acceptance and obedience, strengthened by evidence and proofs. If one of them differs with the other, the position of the imam of the school, Al-Nawawi, is practiced. This is for no reason other than his good intention and sincerity of conscience.

As for what the questioner mentions regarding Imam Nawawi not being a mujtahid, if he means by this that he is not an absolute mujtahid, then this is correct, but if he means the state of absolute taqlid, as is the situation with the late scholars, this is flawed. According the consensus of late scholars, Imam Nawawi and Imam Rafi’i reached the level of ijtihad in issuing legal verdicts (Ar. fatwa) and trutination. Thus, he [m: (i.e. Imam Nawawi)] was a muqallid of his imam in principles and maxims, but a mujtahid in issuing verdicts and performing trutination according to these principles and maxims. As Imam Nawawi points out in the Majmu‘, among the qualities of a person at such a level are that he be:

a natural jurist, having memorized the school of his imam, knowing his proofs, affirming them, [m: capable of] conceptualizing [m: legal issues], revising, establishing, untangling, identifying the apocryphal, and trutination.

As such, when our imams imitated the Two Shaykhs [m: (i.e. Al-Nawawi and Al-Rafi’i)] in their conclusions, they did not follow a muqallid as understood by the questioner, but rather, they followed a mujtahid in the sense I clarified. Furthermore, the school has remained in this way. The contemporaries of the Two Shaykhs and those who came after them were not amateur jurists and students of knowledge. Rather, they were among the pillars of knowledge in whose variegated and exacting publications the world shines. And even so, they acknowledged this prerogative that Allah bestowed upon these two.

The prerogative of the Two Shaykhs — in terms of relying upon their trutination and giving them precedence over others — did not prevent those who reached the level of ijtihad, such as Imam Subki, from arriving at different conclusions than them, as is the obvious reality with the books of our imams. However, what is not allowed is for a muqallid to give a legal verdict in our school according to other than what the Two Shaykhs or Imam Nawawi [m: alone] considered reliable while considering it to be the relied upon position of the school. This is what the late scholars have concurred upon as being forbidden, as was previously quoted from Al-Shihab Al-Ramli. Similar statements can be found with others, such as Ibn Hajar.

Something that demonstrates the extent of the reliance of late scholars upon the opinion of the Two Shaykhs is that when Imam Isnawi (who was one of the most critical of our imams regarding the opinions of the Two Shaykhs) was asked, he would give legal verdicts from Al-Rawdah, even though he criticized it in his book, Al-Muhimmat. Al-Shihab Ibn Hajar says:

Others whom we have seen were also like this, pursuing criticisms of the Two Shaykhs, but when issuing legal verdicts, only doing so according to what the two indicated. And this is what is correct, so no one can now do otherwise.

Imam Sha’rani quotes the hadith master Al-Jalal Al-Suyuti in his biography as saying, �when I reached the level of trutination, I did not issue legal edicts according to other than the conclusions of Al-Nawawi, even when I viewed other than them as preponderant.�

The foregoing is the upshot of what is said in response to the question, and Allah is the Guarantor of success, the Guide to His path, truth, and its verification. All praise is due to Allah, Lord of all worlds.

Amjad Rasheed

[Translated by Sidi Moustafa Elqabbany]

Notes

[m:

1. For an article on Khorasan, see http://en.wikipedia.org/wiki/Khorasan

]

السؤال: لماذا صار الإمام النووي مرجع الفتوى في المذهب الشافعي مع أنه ليس بمجتهد ؟ ولماذا لا يُعتمدُ على المجتهدين أمثالِ السبكي والسُّيوطي ؟ فكيف يَعتمد المقلِّدُ على مقلِّد آخر ؟ الجواب : لا يخفى من على من يطالع في شتى العلوم أن كل فنٍّ منها لا يزال في كل طور يتوسع وتتقرر قواعده وتسطر مسائله وتكثر خلافات المشتغلين فيه لما ميز الله تعالى كل إنسان بنظر وفكر لا يشاركه فيه غيره قوةً وضعفاً ، وهذا حال الفقه وحال مذهبنا وفقه أئمتنا أعني الشافعية ، فقد قرر الإمام الشافعي رضي الله تعالى عنه ورحمه قواعد مذهبه ونشر مسائله في كتب كبار كـ „الحجة“ و“الأم“ و“الإملاء“ و“مختصر المزني“ و“مختصر البويطي“ وغيرها ، وحالُ إمامنا رضي الله عنه في هذا هو حالُ غيره من المجتهدين فكان يختلف نظره في المسألة الواحدة فيقول فيها قولاً ثم يتغير اجتهادُه فيها فيخالف ما قرره أولاً، فعُرف عنه ما يلقب بالقول القديم وهو ما قاله في العراق ، والقول الجديد وهو ما قاله في مصر ، وكذلك كان يختلف قوله في مذهبه الجديد فيكون له فيه قولان أيضاً ، وإذا انتقلنا إلى أصحاب الإمام وجدنا الحال نفسه بل أشد لأنه إذا كان الواحدُ قد اختلف قولُه فما بالُ الأكثر ، وهكذا دواليك ، ففي كل طور يظهر الخلاف وتظهر المستجدات من المسائل ويظهر أئمةٌ يُجْمِعُ معاصروهم ومن بعدهم على أنهم الأقدرُ على تحرير المذهب ومعرفة القول الراجح من غيره فيتبعون في ذلك وكان ممن ظهر في المتقدمين الإمامان القفال المروزي وأبو حامد الإسفراييني فإليهما انتهت رئاسة المذهب وتبعهما أئمتنا في طريقة التفريع والترجيح فعرف أتباع الأول بالخراسانيين وأتباع الثاني بالعراقيين ، ثم جاء بعدهما بزمن أئمةٌ جمعوا بين الطريقتين ورجحوا ما رأوه أقرب إلى قواعد إمام المذهب ومن هؤلاء إمام الحرمين الجويني والإمام ابن الصباغ والإمام الروياني وحجة الإسلام الغزالي وغيرهم ، وكتبهم معروفة مشهورة ، فيسر هؤلاء الجامعون على المتأخرين وقربوا لهم الطريق في معرفة الأقوال والتعليلات والصحيح منها من الفاسد ، لكن هم كمن قبلهم اختلفوا في الترجيح بين الطريقتين المتقدمتين فاحتاج الأمر لمن يمحص ويحرر أكثر فصار اشتغال من بعدهم بكتب هؤلاء خصوصاً كتب الغزالي وهي أربعة „البسيط“ و“الوسيط“ و“الوجيز“ و“الخلاصة“ لأنه جمع فيها ما جمعه شيخُه إمام الحرمين من كتب الإمام الشافعي وأصحابه ، فأخذ المتأخرون باختصارها تارة وشرحها أخرى وبين هذا وذاك يختلف الشراحُ والمختصرون ، حتى وصل الأمر ليد الإمام الجليل أبي القاسم الرافعي رحمه الله تعالى فعكف على كتب الغزالي وغيره ممن تقدمه أو تأخر عنه فبالغ في النظر فيها وتحرير قوادمها وخوافيها وترتيب جزئياتها وأدلتها وتعليلاتها خصوصاً في كتابه الجليل الذي عم المتأخرون نفعه وهو شرح الوجيز للغزالي ويعرف بالشرح الكبير أو العزيز ، وسلم له المتأخرون أنه أكبرُ من يتأهل في عصره للنظر في كتب أئمتنا وتحرير صحيحها من سقيمها ، وجاء بعده بزمن قريب الإمامُ البركة أبو زكريا يحيى النووي رحمه الله تعالى فعكف على كتب الرافعي وغيره ممن تقدمه فبالغ بالتحرير والتنقير لبلوغ معتمد المذهب فاختصر „الشرح الكبير“ في „الروضة“ وشرح قطعةً كبيرةً من „المهذب“ سماها „المجموع“ وأجمع المتأخرون على فضله وأهليته لما كان بصدده وأنه أولى من غيره بالاتباع في معرفة المذهب عند الخلاف حتى قدموه على الإمام الرافعي وصارت كتبُه رضي الله عنه ساحة الفقهاء بعده فمنها يفتون ويُدَرِّسون ويَدْرُسون وعليها يكتبون الشروح والمختصرات ، وما ذلك كما قالوا إلا لما خصه الله تعالى بسعة الدائرة في العلوم خصوصاً الفقه والحديث ولسلامة طويته كما وقع التصريح به لكثيرين من أئمتنا كإمام مصر في عصره الشهاب الرملي حيث قال في „فتاويه“ المطبوعة بهامش „فتاوى الشهاب ابن حجر الهيتمي“ جواباً عن مثل سؤال السائل هنا ما نصه :“ إنّ من المعلوم أنّ الشيخين – رحمهما الله – قد اجتهدا في تحرير المذهب غاية الاجتهاد ، ولهذا كانت عناياتُ العلماء العاملين وإشاراتُ من سبقنا من الأئمة المحققين متوجهةً إلى تحقيق ما عليه الشيخان والأخذ بما صّحَّحاه بالقبول والإذعان ، مؤيّدين ذلك بالدّلائل والبراهين ، وإذا انفرد أحدُهما عن الآخر فالعمل بما عليه إمام المذهب النووي ، وما ذاك إلا لحسن النية وإخلاص الطوية „. اهـ أما ما أشار إليه السائل من أن الإمام النووي ليس بمجتهد فإن عنى به الاجتهاد المطلق ونحوه فصحيحٌ ، وإن عنى به رتبة التقليد المحضة كما هو حالُ المتأخرين فغير مسلم ؛ فإن النووي والرافعي قد بلغا بإجماع المتأخرين مرتبةَ مجتهدي الفتوى والترجيح في المذهب ، فهو مقلدٌ لإمامه في القواعد والأصول مجتهدٌ في الفتوى والترجيح للأقوال بحسب تلك القواعد والأصول ، ومن أوصاف صاحب هذه المرتبة كما قال النووي في مقدمة „المجموع“ أنه : فقيهُ النفس ، حافظٌ مذهبَ إمامه ، عارفٌ بأدلته ، قائمٌ بتقريرها ، يُصَوّر ويحّرر ويقرّر ويمهّد ويزيّف ويرجحّ . وعليه فإن أئمتنا لما قلدوا الشيخين في ترجيحاتهما لم يقلدوا مقلداً بالمعنى الذي قد فهمه السائل وإنما قلدوا مجتهدا بالمعنى الذي بينته ، وقد استقر المذهب على ذلك ، ومن كان من أئمتنا في عصر الشيخين وبعدهما ليسوا من أغرار الفقهاء وطلاب العلم ، بل كانوا أساطين العلوم ممن ازدهت الدنيا بمصنفاتهم المحررة في شتى الفنون ومع ذلك سلموا للشيخين هذه الميزة التي خصهما الله إياها ، وهذه الميزة التي في الشيخين من حيث اعتماد ترجيحهما وتقديمهما على غيرهما لا تمنع من بلغ مرتبة الاجتهاد كالإمام السبكي أن يخالف اجتهادُه اجتهادَ الشيخين كما هو الواقع في كتب أئمتنا ، لكن الممتنع هو أن يفتي المقلد في مذهبنا بغير معتمد الشيخين أو النووي ويعتبر ذلك هو معتمد المذهب، فهذا هو الممنوع الذي أجمع المتأخرون عليه كما سبق نقله عن الشهاب الرملي ومثله في كلام غيره كابن حجر . ومما يُظهر لك مدى اعتماد المتأخرين لقول الشيخين أنه نُقل عن الإمام الإسنوي وهو من أكثر أئمتنا اعتراضاً على كلام الشيخين : أنه كان إذا سئل يفتي بما في „الروضة“ وإن كان اعترضه في كتابه „المهمات“ . قال الشهاب ابن حجر : „وكذلك غيرُه ممن رأيناه فإنه كان يتبع المعترض على الشيخين وعند الإفتاء لا يفتي إلاّ بما قالاه . وهذا هو الحقُّ فلا يسع أحد الآن مخالفته „. اهـ ونقل الإمام الشعراني في ترجمة الحافظ الجلال السيوطي أنه قال :“ ولما بلغتُ مرتبة الترجيح لم أخرج في الإفتاء عن ترجيح النووي وإن كان الراجح عندي خلافه „. اهـ هذا حاصل ما يقال في الجواب عن السؤال ، والله ولي التوفيق والهادي إلى طريقه ، والحقِّ وتحقيقِه ، والحمدُ لله رب العالمين

MMVIII © SunniPath.


Die Liebe zu Allah aus Thora ,Bibel & Quran
Al hamdulillahi Rabbil alameen, was salaatu was salaamu ala Sayyidil Ambiya e wal Mursaleen, Sayyidina wa Shafee enaa wa Nabiyyinaa wa Maulaana Muhammadiw, wa alaa Aalihi wa Sahbihi wa Ahli Baytihi wa Awliyaa’ihi ajma’eena Birahmatika yaa Arhamar Rahimeen

Es existieren sehr viele unqualifizierte Behauptungen gegenüber den Islam & den Muslime ,einerseits sind wir selbst schuldig daran , andererseits wird immer der Spruch Imam Ali Ibn Talib al Hashimi ra bestätigt :“Alles ,was dem Menschen fremd ist ,bekämpft er “ & das Letztere steht in historischer & aktueller Verbindung zueinander .

Eine von mir mit den Worten beginnende Abhandlung von R.M.Rilke , der folgendes vorausgesehen hat :
zitat: Ist es möglich, dass man trotz Erfindungen und Fortschritten, trotz Kultur, Religion und Weltweisheit an der Oberfläche des Lebens geblieben ist? Ist es möglich, dass man sogar diese Oberfläche, die doch immerhin etwas gewesen wäre, mit einem unglaublich langweiligen Stoff überzogen hat, so dass sie aussieht wie die Salonmöbel in den Sommerferien?

Oder mit Meister Eckehardt :
zitat: Eines Tages hatte sich mein religiöses Suchen in Gewissheit verwandelt: Gott ist das allgegenwärtige Geheimnis des Seins. Und er liebt mich bedingungslos

Wer sich beteiligen möchte , ist hier herzlichst eingeladen ,um hier den interreligiösen Dialog des Friedens & der gegenseitigen Achtung jenseits von Missionierung & Beleidigung !

Nun zur Abhandlung :

1.In Daniel 3,52 steht :
„Gepriesen ist Dein Heiliger ,Herrlicher Name ,
hoch gelobt & verherrlicht in Ewigkeit “

2.“Mein ICH ist Gott
& kein anderes ich
als diesen Meinen Gott
( Katharina von Genua )

3. „Herr ,
Du bist Mein Trost ,
Mein Begehr ,
Mein fliessender Quell ,
mMeine Sonne
und ich bin Dein Spiegel “
(Mechthild von Magdeburg )

4. „Suche den Klang der nie vergeht.
Suche die Sonne die niemals untergeht.“
(Mewlana Jalalud Deen Rumi al Balkhee )

5. „Verkünde Meinen Dienern ,dass Ich der Gnädige ,der Erbarmer bin “
( Quran 15:49 )

6. „Lobe Den Herrn( al Rabb ) ,meine Seele ,
& vergiss nicht ,
was Er dir Gutes getan hat( al Wahhab , eine Name Allahs & eine Eigenschaft Allahs ) ,
Der dir alle deine Sünden vergibt ( al Ghaffar,einName & eine Eigenschaft Allahs ),und heilet ( ash Shafii, einName & eine Eigenschaft Allahs),
Der dein Leben vom Verderben erlöst ,
Der dich krönet mit Gnade ( ar Marahmah) & Barmherzigkeit “
( Psalm 103 2-4 )

7. „Gott ist Mein & ich bin in IHM,
Er ist Mein ,
Er ist mir & ich bin Ihm ,
Meine Seele ist schön & hochgemut ,
Denn Gott hat mir Seine Gnade aufgetan “
(Else von Neustadt ), zu dieser Aussage eine Anmerkung ,wie ich es lernte von Imam Ashrafud Deen al Maliki ra & Imam Hatibi Ekrem Hoca ra ,bedeutet solche Aussage nichts anderes als zu sagen :La ilaha illAllah -es existiert keine Gottheit ausser Allah ,denn dieses Zeugnis der Glaubens wäre unsinnig ,wenn derjenige sagen würde :Nehmt mich zur Gottheit !
Sondern diese Aussage besagt : Ich leugne mein Ego ,denn würde ich mein Ego dazwischen stellen gegen Allah hätte ich Götzendienst begangen !

Ein sehr schöner Sufi Spruch lautet :
8.“Den Menschen muß man kennen, um ihn zu lieben,
Allah muß man lieben, um Ihn zu kennen.“

9.“Der Herr ist König ( Malik :ein Name der 99 Schönsten Namen Allahs ) für immer & ewig „2. Mose 15,18

10. „Niemand ist Heilig ( Al Quddus:ein Name der 99 Schönsten Namen Allahs ) ,nur der Herr ,denn ausser DIR gibt es keinen ( Gott )“
1 Samuel 2

11.“ O Gott / Allah ,Du bist Friede & von Dir kommt der Friede “
(Der Siegel der Propheten saws )

12.“Gottes ist der Orient
Gottes ist der Okzident
Nord -südliches Gelände
Ruht im Frieden Seiner Hände“
( J.W.Goethe )

13. „Und Allah lädt ein zum Haus des Friedens & leitet , wen ER will zum geraden Weg “
( Quran 10:25 )

14. „Der Herr segne Dich & behüte Dich ,
Der Herr lasse Sein Antlitz leuchten über Dir & sei Dir gnädig ,
Der Herr ( Allah ) hebe Sein Anlitz über Dich & gebe Dir Frieden ( As Salam:ein Name der 99 Schönsten Namen Allahs)

15. „Du bist umfangen in liebendender Umarmung von den Geheimnissen Gottes „Hildegard von Bingen

16. „An jenem Tag ( des Gerichts ) wirst du sagen :
Ich danke Dir ,Herr ,
Du hast mir gezürnt ,
doch Dein Zorn hat sich gewendet ,
& Du hast mich getröstet ,
Ja ,Gott /Allah ist meine einzige Rettung ,
Ihm will ich vertrauen & niemals verzagen “
Jesaja 12, 1-2

17. in dem wohl berühmtesten Hadith al Qudsiyy heisst es :
„Meine Gnade geht meinem Zorn voraus “
überliefert bei Abu Dawood ,Bucharyy & Muslim

18. „Seiner Fülle haben wir alle empfangen ,
Gnade über Gnade “
Johannes 1, 16

19. „Alles ist vorgesehen ,
doch die freie Wahl ist gegeben ,
Mit Güte wird die Welt gerichtet & alles wird gerichtet nach dem maß der guten Werke “
Talmud ,Sprüche der Väter

20. „Selig sind die Barmherzigen ,
Sie werden Barmherzigkeit erlangen “
Matthäus 5,7

21. „Allah wird Sich dessen nicht erbarmen ,
der sich der Menschen nicht erbarmt “
Propheten Muhammad saws

22. „Denn der Herr, Dein Gott , ist ein barmherziger Gott “
5 Mose 4,31

23.“ Doch Allahs ist das Königreich der Himmel & der Erde ,
Er vergibt wem Er will ,
und bestraft ,wen Er will ,
und Allah ist Allvergebend & Barmherzig “
Quran 48 :14

24. „Ich bin barmherzig( Ar Rahim :Eine Name der
99 Schönsten Namen Allahs ),spricht der Herr ,
und Ich will nicht ewiglich erzürnen “
Jeremia 3,12

25. „Jedes Blatt am Baum
ist dem Blick des Weisen
Eines Buches Blatt
Allahs Allmacht zu preisen “
Saadi al Shirazi ra

26. “ Wenn der Allmächtige das Schwert Seines Zornes zückt ,
gehen selbst Propheten & Freunde Allahs all Angst gebückt ,
Doch wenn ie Sonne Seiner Güte erscheint sind auch die Bösen mit den Guten vereint
(im Diesseits ,da sie getrennt werden von den Guten am Jüngsten Tag )
Saad al Shirazi ra

27. „Ich lobsinge Dem Herr ein Lied ,
denn Er ( Allah ) ist hoch & erhaben ( al Mutakabbir )“
1 Mose 15,1

28. „Allgegenwärtiger ,
Du bist , bist dort & hier ,
und hier & überall,
Erhabener ,wandelst Du !
Auf einem Veilchen dort ( als Schöpfer & Farbgeber )
auf einer Sonne ( als Schöpfer aus dem Nichts)“
J.w.Gleim

29. „Wahrhlich Sein ist die Schöpfung & der Befehl !
Segensreich ist Allah ,der Herr der Welten “
Quran 7,54

30.“ Ihn zu lobpreisen ,Ihm zu danken & Ihn zu erkennen ,
steht in allen vier Büchern der Offenbarungen Allahs ,denn Imam Shaqiq al Balkhi al Hanafi ra sagte :
„In allen vier Bücher erkannte ich eines : La ilaha ill Allah -es existiert keine gottheit ausser Allah “
( al Muwahid )

31. „Welchem der Bilder Du auch im Innern auch geeint bist ,
Sei es auch ein Moment aus dem Leben Pein ,
Fühl , dass der ganze , der rühmliche Teppich gemeint ist “
Rainer Maria Rilke ,der das Prinzip der Sufis im Ibadat sehr schön umschreibt &
zeitgleich dass die Schöpfung ihrem Schöpfer dankt : Subhan Allah

32.“Ebenso wie das Haus auf einen Gestalter hinweist ,
und das Gewand auf einen Weber und die Tür auf einen Zimmermann
so weist auch Sein der Welt auf den Einzigen Heiligen ( Ahadul Quddus ),
gepriesen sei Er ,Der sie erschaffen hat „Talmud , Miradsch Terumuah ,
auch finden sich einiges von diesem Zitat in der Risale-i Nur von
Beduizzaman Said Nursi ra

33. „Ist Er nicht Dein Herr ,Dein Schöpfer ?
Hat Er dich nicht geschaffen & hingestellt ?“
5 Mose 32,6

34. Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, überliefert, dass er den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, folgendes Gleichnis erzählen hörte:
Es waren drei vom Volke Israel, die Allah prüfen wollte. Der erste war ein Leprakranker, der zweite ein Kahlköpfiger und der dritte war blind Er sandte ihnen einen Engel in Menschengestalt zu. Dieser ging zu dem Leprakranken und fragte: „Was möchtest du am liebsten?“ Er antwortete: „Eine schöne Farbe und hübsche Haut und .Heilung von dieser Krankheit, die die Menschen mich meiden ließ.“ Der Engel strich mit seiner Hand über seinen Körper, und seine Krankheit verschwand und sein Körper bekam eine schöne Farbe. Dann fragte ihn der Engel weiter: „Welchen Besitz hättest du am liebsten?“ Der Mann sagte: „Kamele (oder Kühe – der Überlieferer ist sich hier nicht sicher).“ Daraufhin wurde dem Mann eine trächtige Kamelstute gegeben, und der Engel sagte: „Möge Allah sie für dich segnen.“ Sodann ging er zum kahlköpfigen Mann und fragte ihn: „Was möchtest du am liebsten?“ Der Mann antwortete: „Schönes Haar und Ersatz für das Fehlende, weswegen mich die Leute verabscheuen.“ Der Engel fuhr mit seiner Hand (über seinen Kopf), und seine Krankheit war geheilt und er bekam schönes Haar. Daraufhin fragte ihn der Engel: „Welchen Besitz hättest du am liebsten?“ Der Mann sagte: „Rinder!“, worauf ihm eine trächtige Kuh gegeben wurde, und der Engel sagte: „Möge Allah sie für dich segnen!“ Sodann kam der Engel zu dem Mann, der blind war, und fragte ihn: „Was möchtest du am liebsten?“ Er sagte: „Dass Allah mir mein Sehvermögen wiedergeben möge, damit ich die Leute um mich herum sehen kann.“ Der Engel strich ihm mit seiner Hand über die Augen, und Allah gab ihm sein Sehvermögen wieder. Dann fragte ihn der Engel: „Welchen Besitz hättest du am liebsten?“ Der Mann sagte: „Ziegen!“, und ihm wurde eine trächtige Ziege gegeben. Diese Tiere brachten ihre Jungen zur Welt, und bald hatte einer ein Tal voller Kamele, der andere ein Tal voller Kühe und der dritte ein Tal voller Ziegen. Nach einiger Zeit besuchte der Engel den Leprakranken in dessen ursprünglicher Gestalt und sagte zu ihm: „Ich bin arm und habe alle Mittel zum Lebensunterhalt im Verlauf meiner Reise aufgebraucht, und nun weiß ich nicht mehr, an wen ich mich wenden soll, außer an dich und an Allah. Ich bitte dich im Namen Dessen, Der dir eine angenehme Farbe gegeben hat und schöne Haut und Wohlstand, mich mit einem Kamel auszustatten, um meine Reise zu vollenden.“ Er antwortete: „Ich habe viele Verpflichtungen zu erfüllen.“ Da sagte der Engel: „Mir scheint, dass ich dich vorher schon einmal gesehen habe. Warst du nicht ein Leprakranker, der von den Leuten gemieden wurde, der arm war, und den Allah reich machte?“ Der Mann sagte: „Ich habe diesen Besitz von meinen Vorfahren geerbt.“ Der Engel sagte: „Wenn du eine Lüge sprichst, möge Allah dich in den Zustand zurückversetzen, in dem du warst.“ Dann kam er zu dem Kahlköpfigen in dessen ursprünglicher Gestalt, wiederholte seine Bitte und erhielt eine Antwort ähnlich der, die er von dem Leprakranken bekommen hatte. Auch zu diesem sagte er: „Wenn du eine Lüge sprichst, möge Allah dich in den Zustand zurückversetzen, in dem du warst.“ Darauf besuchte der Engel den blinden Mann in dessen früheren Gestalt und sagte zu ihm: „Ich bin ein armer Reisender. Meine Vorräte sind aufgebraucht und ich kann mein Reiseziel nicht erreichen, außer mit deiner oder Allahs Hilfe. Ich bitte dich im Namen Allahs, Der dir deine Sehfähigkeit zurückgegeben hat, mir eine Ziege zu geben, die sich als Hilfe erweisen mag, mein Ziel zu erreichen.“ Der Mann sagte: „Ich war wirklich blind, und Allah gab mir mein Augenlicht zurück. Du magst nehmen was du willst, und zurücklassen was du willst. Bei Allah, ich werde dir nichts verweigern, was auch immer du im Namen Allahs, des Allmächtigen und Erhabenen, zu nehmen wünschst.“ Der Engel sagte: „Behalte alles, was du hast. Ihr wurdet alle drei versucht. Allah ist wahrhaft über dich erfreut und erbost über deine Gefährten.“

[Sahih Muslim Nr. 5265 (im arabischen)]

35.
`A´ischa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete:
Wir, die Familie von Muhammad, Allahs Segen und Heil auf ihm, verbrachten manchmal einen ganzen Monat, ohne dass wir während dessen Feuer (zum Kochen) angezündet hatten; denn (unsere Nahrung in solchen Fällen bestand nur aus) Datteln und Wasser.
[Sahih Muslim Nr. 5280 (im arabischen)]

36. „Mein Allah , Deine Güte läßt mich hoffen ,
und Dein Vergeben reicht weiter als mein Tun “
Imam Ali Ibn Talib ra

37. „Zieht Euch zur Rechenschaft bevor ihr zur Rechenschaft gezogen werdet „Umar Ibn al Khattab ra

38. „Ich bin der Erste ( al Akhir ) & auch der letzte ,
Meine Hand ( Meine Allmacht ) hat die Fundamente der Erde gelegt
( durch die Engel vollbracht )& meine Rechte hat den Himmel ausgespannt .
Ich ( Allah ) und alles steht dort & hört : „Wer ist es unter Ihnen , der es verkündigt hat ?“
Jesaja 48,12-14

39. „Herr ,Du bist der Erste,
nichts war vor Dir ,
und Du bist der letzte
& nichts ist nach Dir ,
Du bist der Offenbare ,
nichts ist über Dir ,
und Du bist der Verborgene ,
Es gibt nichts was Dich erreichen kann “
Prophet Muhammad saws

40. „Wer Streit & Zwietracht sucht und verursacht ,
wird von der Schwere seiner Heuchlei & seiner Sünde selbst durch Allah gerichtet .Welch Schande beschwörst Du hinauf ?“
( AlMuwahid )

41. „Gehorcht Allah & gehorcht Seinem Gesandten „(8:20 )

42.In der Thora ( arabisch :Tawrat )im Buch der Richter 5,3 .1 heisst es :
„Aber die , die Ihn lieben , sind wie der Aufgang der Sonne in ihrer Herrlichkeit “
Anmerkung dazu : Subhan Allah , wie hier die Sufis beschrieben werden !

43.“Ruft nicht die Weisheit ?
Gibt die Verständigung ihre Stimme an ?
Der Herr hat mich als Anfang
Seines Weges (al tariq ) gestiftet
als vorderstes Seiner Werke von jeher ..
war Entzücken ich Tag um Tag “
Sprüche Salomos 8 ,1,22, 30

44. „Wen rufst du ,Diener Allahs ,an ?
Wen rufst Du an ?
Solange Du Dein Nafs(EGO) zwischen Dir & Deinen Schöpfers
stellst ,solange wird dies Shirk sein !“(AlMuwahid )

45 .Im Quran 5:15-16 heisst es :
„Gekommen ist zu euch ein Licht von Allah & ein klares Buch ,
womit Allah den rechtleitet , der Seine gnade , dem Weg des Friedens ,folgt , Und Er führt sie aus der Finsternis zum Licht nach Seinem Willen & leitet sie zum geraden Weg “

46.“Ich will nicht länger das Licht dieser Welt ( Dunya )schauen ,
noch die Sonne selber ,noch alles ,was auf der Welt ist.
Denn ich (werde ) schaue(n) Meinen Herrn ,
ich (werde ) schaue(n) den König ( der Könige ,arabisch : al Malik al Malakut,ein sehr gängiger Begriff derjenigen , die auf dem geistigen Wege Allahs wandern &ausserdem riefen einige Ulamaa der Ahlus Sunnah wal Jamaah so Allah an )
ich (werde ) schaue(n) Das wahrhaftige Seiende Licht ,
& alles Lichts Schöpfer ( an Nur al Khaliq )“
Symeon , Anmerkung dazu :ein judeo-christlicher Mystiker ,
der im Barnabasevangelium mehrfach vorkommt &
auch Gebete für die grössten Freunde Allahs betet im Barnabasevangelium

47. Im berühmten & für sahih tawatir erklärten lt. Ibn Hajar al Haythami ra ,in diesem Hadith al Qudsiyy heisst es , überliefert bei At Tirmizi :
“ Wahrlich , Ich habe solche unter Meinen Dienern ,
die Mich lieben ,
sie sehnen sich nach Mir ,
und Mich sehne nach ihnen
und sie blicken auf Mich
und Ich blicke auf sie !“
Anmerkung dazu :
As Sujuti ra erwähnte diesen in seiner Abhandlung über die Freunde Allahs ,
betitelt als : ‚al-Khabar al-daall `ala wujood al-qutb wa al-awtaad
wa al-nujabaa‘ wa al-abdaal‘