Archiv für April, 2009


Aus der aktuellen Berliner Morgenpost vom 29.04. 2009 :

Pakistans Präsident hält Osama bin Laden für tot

Das letzte Lebenszeichen von al-Qaida-Chef Osama bin Laden ist eine Audio-Botschaft aus dem März. Die Echtheit ist ungeklärt. Jetzt mutmaßt der pakistanische Geheimdienst, dass der Terrorführer tot sei. „Wir befinden uns zwischen Fakten und Fiktion“, sagt Pakistans Präsident Asif Ali Zardari.
Knapp acht Jahre nach den Anschlägen von New York und Washington halten die pakistanischen Geheimdienste den mutmaßlichen Drahtzieher Osama bin Laden für tot. „Unsere Geheimdienste denken offensichtlich, dass er nicht mehr existiert, dass er tot ist“, sagte der pakistanische Präsident Asif Ali Zardari in Islamabad. Das letzte mutmaßliche Lebenszeichen des al-Qaida-Chefs sei eine auf dem arabischen TV-Sender Al Jazeera ausgestrahlte Audio-Botschaft aus dem März, deren Echtheit ungeklärt sei.
Zardari räumte allerdings ein, dass es für den Tod des meistgesuchten Terroristen der Welt keinerlei Beweise gebe. „Die Amerikaner sagen mir, dass sie es nicht wissen, und sie sind viel besser ausgerüstet dafür als wir, ihn zu suchen“, sagte Zardari nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur APP weiter. „Wir befinden uns zwischen Fakten und Fiktion“, fügte er hinzu.

Damit reagierte Zardari auf Äußerungen der Taliban im pakistanischen Swat-Tal, die das Gebiet Bin Laden und anderen al-Kaida-Mitgliedern öffentlich als Rückzugsort angeboten hatten. Auf Druck der Taliban war im Swat-Tal kürzlich das islamische Scharia-Recht eingeführt worden. Bin Laden und seine Terror-Gefolgsleute sollen sich seit mehreren Jahren in der schwer zugänglichen Grenzregion von Afghanistan und Pakistan aufhalten.
Das US-Außenministerium in Washington erklärte, es sei unklar, ob Bin Laden tot oder lebendig sei. Die USA würden aber weiter nach ihm suchen, „bis wir ihn gefangen nehmen können“, sagte Sprecher Robert Wood auf Nachfrage zu Zardaris Äußerungen.
Der seit Januar amtierende US-Präsident Barack Obama hatte kurz nach seinem Regierungsantritt klar gemacht, dass er wie sein Vorgänger George W. Bush mit aller Macht gegen bin Laden vorgehen.
„Bin Laden und al-Qaida sind unsere Bedrohung Nummer eins, was die Sicherheit der Vereinigten Staaten angeht“, sagte Obama. „Wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um sicherzustellen, dass sie sich keine Rückzugsgebiete schaffen können, um Amerika anzugreifen.“AFP, AP, MAW, ths
Quelle :
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Hizbun Nasr by Abdal Qadir al Jilani qs

Veröffentlicht: 28. April 2009 in Bittgebete

 

 

The Recital of Victory by Shaikh ‘Abd al-Qadir

(sanctified be his innermost being).

 

In the Name of Allah, the All-Merciful, the All-Compassionate.

Bismi’llahi ‘r-Rahmani ‘r-Rahim.

 

O Allah, O He Whom the eyes do not see,

Allahumma ya Man la tara-hu ‘l-’uyun:

 

and with Whom mere suppositions do not blend,

wa la tukhalitu-hu ‘D-Dunun:

 

and Whom the portrayers do not portray,

wa la yasifu-hu ‘l-wasifun:

 

and Who does not fear misfortunes,

wa la yakhafu ‘d-dawa’ir:

 

and Who is not destroyed by dire consequences.

wa la tufni-hi ‘l-’awaqib.

 

He knows the weights of the mountains,

ya’lamu mathaqila ‘l-jibali

 

and the measures of the oceans,

wa maka’ila ‘l-bihar:

 

and the number of the drops of rain,

wa ‘adada qatri ‘l-amtar:

 

and the number of the leaves on the trees,

wa ‘adada waraqi ‘l-ashjar:

 

and the number of the things on which the night casts darkness,

wa ‘adada ma aDlama ‘alai-hi ‘l-lailu

 

and on which the day sheds light.

wa ashraqa ‘alai-hi ‘n-nahar.

 

Not one of the heavens is concealed from Him, nor any earth,

wa la tuwari min-hu sama’un min sama’in wa la ardun min ardin

 

nor any mountain, without His knowing what is in its very depth,

wa la jibalun illa ya’lamu ma fi qa’ri-ha

 

 

and the heavens and the earth are in submission to His Majesty.

wa fi ’stikanati ‘ADamati-hi ’s-samawatu wa ‘l-ardu

 

O Allah, let the best of my work be its final results,

Allahumma ‘j’al khaira ‘amali khawatima-hu

 

and let the best of my days be the day on which I meet with You.

wa khaira ayyami yawma alqa-ka fi-h:

 

 

You are indeed Capable of all things.

inna-ka ‘ala kulli shai’in Qadir.

 

O Allah, if someone is hostile toward me, treat him with hostility.

Allahumma man ‘ada-ni fa-’adi-h:

 

If someone deceives me, deceive him.

wa man kada-ni fa-kid-h:

 

If someone puts my life in danger, destroy him.

wa man bagha ‘alayya bi-mahlakatin fa-ahlik-h:

 

 

If someone sets a trap for me, grab hold of him.

wa man nasaba li fakhkhan fa-khudh-h.

 

 

Extinguish for me the fire of him who kindles his fire to harm me,

wa atfi ‘an-ni nara man shabba nara-hu ‘alayya

 

and protect me from what distresses me

wa ‘kfi-ni ma ahamma-ni

 

in the business of this world and the Hereafter,

min amri ‘d-dunya wa ‘l-akhirati

 

and confirm my hope with realization.

wa saddiq raja’i bi’t-tahqiq.

 

O Tender One! O Gentle One!

ya Shafiqu ya Rafiq:

 

Relieve me of every hardship,

farrij ‘an-ni kulla diq:

 

and do not burden me with what I cannot bear.

wa la tuhammil-ni ma la utiq:

 

You are indeed the Worthy Sovereign!

inna-ka Anta ‘l-Maliku ‘l-Haqiq.

 

O Radiant Source of the Proof!

ya Mushriqa ‘l-Burhan:

 

O He of Whom no place is empty, protect me

ya Man la yakhlu min-hu makanuni ‘hrus-ni

 

with Your eye that never sleeps,

bi-’aini-ka ‘llati la tanam:

 

and shield me with Your shelter

wa ‘knuf-ni bi-kanafi-ka

 

and Your pillar, which can never be dislodged.

wa rukni-ka ‘lladhi la yuram

 

 

My heart is now fully convinced that there is no god but You,

inna-hu qad tayaqqana qalbi inna-ka la ilaha illa Anta

 

and that I shall not perish while You are with me.

wa inni la ahliku wa Anta ma’i.

 

O All-Merciful One, treat me mercifully with Your power over me!

ya Rahmanu fa-’rham-ni bi-qudrati-ka ‘alayya.

 

O Splendid One, looked to in hope by every splendid being!

ya ‘ADiman yurja li-kulli ‘aDim:

 

O All-Knowing One, O All-Forbearing One!

ya ‘Alimu ya Halim:

 

You are Aware of my condition,

wa Anta bi-hali ‘Alim:

 

and Capable of my salvation, and that is easy for You,

wa ‘ala khalasi Qadir: wa huwa ‘alai-ka yasir:

 

so treat me with gracious favor in Your judgment.

fa-’mnun ‘alayya bi-qada’i-k.

 

O Most Noble of the most noble,

ya Akrama ‘l-akramina

 

and O Most Generous of the most generous,

wa ya Ajwada ‘l-ajwadina

 

 

and O Swiftest of the reckoners!

wa ya Asra’a ‘l-hasibin.

 

 

O Lord of All the Worlds and O Most Merciful of the merciful!

ya Rabba ‘l-’alamina wa ya Arhama ‘l-arhamin.

 

O Allah, do not make my life a misery,

Allahumma la taj’al li-’aishi kadda:

 

and do not cause my plea to be rejected.

wa la li-du’a’i radda:

 

Do not make me a servant to anyone but You,

wa la taj’al-ni li-ghairi-ka ‘abda:

 

and do not plant love in my heart for anything other than You,

wa la taj’al fi qalbi li-siwa-ka wudda:

 

for I do not say that You have any counterpart,

fa-inni la aqulu la-ka diddan

 

or any partner or any rival.

wa la sharikan wa la nidda.

 

You are indeed Capable of all things,

inna-ka ‘ala kulli shai’in Qadir.

 

and there is no power nor any strength

wa la hawla wa la quwwata

 

except with Allah, the All-High, the Almighty.

illa bi’llahi ‘l-’Aliyyi ‘l-’ADim.

 

May Allah bless our master Muhammad and his family

wa salla ‘llahu ‘ala sayyidi-na Muhammadin wa ‘ala ali-hi

 

and his Companions, and may He grant them peace

wa sahbi-hi wa sallama tasliman

 

in great abundance until the Day of Reckoning.

kathiran ila Yawmi ‘d-Din.

 

 

Amin.

 

Sind die Christen zum Dialog verpflichtet ?

Veröffentlicht: 28. April 2009 in Uncategorized

Die abrahamitische Tradition der monotheistischen Religion Gottes :
„Ich sage euch aber, dass viele von Osten und Westen kommen und mit Abraham und Isaak und Jakob zu Tisch liegen werden in dem Reich der Himmel“ (Mt. 8,11)
„Die Schrift aber, voraussehend, dass Gott die Nationen aus Glauben rechtfertigen werde, verkündigte dem Abraham die gute Botschaft voraus: ‚In dir werden gesegnet werden alle Nationen.‘ Folglich werden die, die aus Glauben sind, mit dem gläubigen Abraham gesegnet.“ (Galater 3,8f)

Im Quran heisst es dazu :

O Leute der Schrift, warum streitet ihr über Abraham, wo die Thora und das Evangelium doch erst (später) nach ihm herabgesandt worden sind? Habt ihr denn keinen Verstand? Ihr habt da über etwas gestritten, wovon ihr Wissen habt; weshalb aber streitet ihr über das, wovon ihr kein Wissen habt? Gott weiß Bescheid, ihr aber nicht. Abraham war weder Jude noch Christ; vielmehr war er lauteren Glaubens, ein Muslim (ein (Gott) ergebener Hanif), und kein Heide.“ (3:65-67)

  Judentum Christentum Islam
Gott Es gibt nur einen GottJHWH ist einzig! Gott ist ein dreifaltiger Gott, der dem Wesen nach eins istGott ist die Liebe (1 Joh 4,8) Es gibt nur einen GottEs ist kein Gott außer Allah!
Offenbarung JHWH (adonai-elohim) offenbart sich den Menschen indirekt und schließt mit Abraham einen Bund.Durch Moshe (um 1250 v.) erhält das Volk Israel (Nachkommen Abrahams, Isaaks, Jakobs) die Tora, er offenbart sich direkt dem ganzen Volk, das Zeuge ist. Die Offenbarung ist abgeschlossen: Das Wort Gottes liegt endgültig in der Tora vor, Propheten tauchen auf, die weitere mindere Offenbarungen verkünden. Gott offenbart sich den Menschen durch Menschen und schließt mit Abraham einen Bund.Jesus selbst ist das Wort Gottes. In Jesu Leben, Opfertod, leiblichem Auferstehen offenbart Gott sein Wesen. Durch Jesus, den christlichen Messias, kommt der dem Abraham versprochene Segen zu allen Menschen. Die Offenbarung ist abgeschlossen: Das Wort Gottes ist Mensch geworden. Gott offenbart sich den Menschen durch Menschen. Mit Abraham beginnt besondere Segensgeschichte.Muhammad (570 – 632 n.) ist das Siegel der Propheten. Gott diktierte Muhammad (durch Gabriel) sein letztes und endgültiges Wort an die Menschheit: den Koran. Die Offenbarung ist abgeschlossen: Das Wort Gottes liegt als perfektes Buch vor.
Heilige Schrift Tanach (hebräische Bibel) Bibel: Altes und Neues Testament Koran: wörtliches Diktat Gottes
Abraham Stammvater des Volkes Israel Stammvater des Volkes Israel (Alter Bund) Urbild des Muslim, Stammvater der Ismaeliten
Jesus Jesus ist ohne tiefere Bedeutung. Manche sehen in ihm einen abtrünnigen, andere einen frommen Juden. Er ist nicht der Messias. Er ist der Christus, der Sohn Gottes, Sohn der Jungfrau Maria, ganz Mensch und zugleich ganz eins mit Gott-Vater und dem Heiligen Geist. Durch Jesus können alle Menschen am ewigen Leben teilhaben. Prophet, Diener Allahs, Sohn der Jungfrau Maria, sündenlos, predigte schon in der Wiege, Wundertäter, wurde nicht gekreuzigt, sondern zu Gott entrückt. Er ist, wie Adam, eine besondere Schöpfung Gottes, kein von Gott gezeugter Mensch und nicht dessen leiblicher Sohn.

http://de.wikipedia.org/wiki/Interreligi%C3%B6ser_Dialog


Evangelikale in die Politik

Deutschlands Evangelikale wollen sich mehr in die Politik einmischen

Deutschlands Evangelikale wollen sich mehr in die Politik einmischen. Das machten Referenten beim Deutschen Evangelischen Allianztag am 24. September im thüringischen Kurort Bad Blankenburg deutlich und das meldet die Nachrichtenagentur idea, der Informationsdienst der Evangelischen Allianz.

EAD-Vorsitzender: Christen dürfen die Welt nicht sich selbst überlassen

Der Allianzvorsitzende, Präses Peter Strauch (Witten) vom Bund Freier evangelischer Gemeinden, rief 110 Delegierte von rund 1.250 örtlichen Allianzen und etwa 300 evangelikalen Werken auf, sich stärker für die Gesellschaft mitverantwortlich zu fühlen. Christen dürften die Welt nicht sich selbst überlassen mit dem Argument, sie sei dem Untergang geweiht. Als Vorbild nannte Strauch die Heilsarmee in den USA. Sie beteilige sich an den Hilfsmaßnahmen für die Opfer der Wirbelstürme Katrina und Rita in einer Weise, die von der Öffentlichkeit als Zeugnis für den christlichen Glauben verstanden werde. Die Deutsche Evangelische Allianz habe Arbeitskreise für Politik, Islam, Ausländer, Kinder und Religionsfreiheit eingerichtet, die den Hauptvorstand bei Stellungnahmen beraten.

Baake: Politische Aufgaben gezielt anpacken

Der Beauftragte der Allianz beim Deutschen Bundestag und Geschäftsführer des Christlichen Medienverbundes KEP Wolfgang Baake (Wetzlar), schlug den Allianzgruppen vor, Mitglieder für politische Aufgaben zu suchen, zu schulen und in Gottesdiensten auszusenden. Dadurch könnten sie verhindern, dass christliche Politiker zu Einzelkämpfern würden.

Ferner plädierte Baake dafür, Wahlentscheidungen davon abhängig zu machen, welche ethischen Werte die Parteiprogramme enthalten. Die zur Bundestagswahl herausgegebenen Wahlprüfsteine der Allianz könnten auch bei Kandidatenbefragungen bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt im März eingesetzt werden.

Allianz unterstützt Absicht der UNO, die weltweite Armut bis 2015 zu halbieren

Nach Angaben von Allianzgeneralsekretär Hartmut Steeb (Stuttgart) unterstützt der Hauptvorstand die Absicht der Vereinten Nationen, die weltweite Armut bis zum Jahr 2015 zu halbieren. „Wenn 191 Politiker etwas Sinnvolles beschließen, sollen Christen nicht abseits stehen“, sagte Steeb. Keinem Christen könne es gleichgültig sein, dass täglich 30.000 Kinder aufgrund von Armut stürben.

Das evangelikale Leitungsgremium motiviere vor allem zum Gebet für die Verwirklichung der politischen Ziele, beispielsweise im Rahmen der Allianz-Gebetswoche im Januar. Die weltweite Gebetswoche der Evangelischen Allianz vom 8. bis zum 15. Januar 2006 steht unter dem Thema: „Ich lebe und ihr sollt auch leben – Die Ich-bin-Worte Jesu“.

Können uns die USA ein Vorbild sein ?

In den USA haben Evangelikale wesentlich mehr Einfluss auf die Medien und auf die Politik. Können wir von den USA lernen ?

In den USA fallen Evangelikale insbesondere durch ihre vorbehaltlose Zustimmung zur Politik ihres Präsidenten George W. Bush auf. Nach Meinung des Konfessionskundlers Prof. Dr. Erich Geldbach (Bochum) gehe es bei allen religiösen Fundamentalisten auch bei christlichen letztlich um Macht, damit sie die Welt in ihrem Sinne gestalten können.

Quellen: idea.de und ead.de

Gefahr für Weltfrieden?

Kritik an christlichen Fundamentalisten in den USA

Time Magazine: Bush Under Cover2003. Nach Meinung des Konfessionskundlers Prof. Dr. Erich Geldbach (Bochum) geht von den „christlichen Fundamentalisten“ eine Gefahr für den Weltfrieden aus. Wie der Leiter des Ökumenischen Instituts der Evangelischen Fakultät an der Ruhr-Universität Bochum in einem Interview mit der Tageszeitung „Heilbronner Stimme“ über den Glauben in den USA sagte, sei der Unterschied zwischen christlichen und islamischen Fundamentalisten „höchstens graduell“.

Nach seiner Überzeugung sind christliche Fundamentalisten in den USA dadurch zu charakterisieren, „dass sie die Heilige Schrift wortwörtlich verstehen und dass sie besonders großes Gewicht auf so genannte Endzeitaussagen legen“. Gefährlich für den Weltfrieden sei dabei, „dass sie eine letzte Schlacht zwischen Gut und Böse mit der Existenz Israels verknüpfen und von daher eine vorbehaltlose Unterstützung Israels einklagen“.

In diesem Sinne gebe es auch in Deutschland Fundamentalisten, erläuterte der Baptist Geldbach. Während sie sich in den USA politisch in die republikanische Partei integriert und diese programmatisch verändert hätten, hätten sie sich in Deutschland in kleinen christlichen Splitterparteien zu organisieren versucht.

Geldbach: „Wie allen religiösen Fundamentalisten geht es auch den christlichen letztlich um Macht, damit sie die Welt in ihrem Sinne gestalten können.“ Um ihre Ziele zu erreichen, seien amerikanische Fundamentalisten „durchaus auch zur Gewalt bereit„. Geldbach erinnerte in dem Zusammenhang an „Morde vor Abtreibungskliniken“, die wiederholt vorgefallen seien.

Wie er ferner sagte, seien die Fundamentalisten mit ihrer vorbehaltlosen Zustimmung zur Irak-Politik des amerikanischen Präsidenten in den Kirchen in den Vereinigten Staaten in der Minderheit: „Die meisten Kirchen der USA, nicht nur die historischen Friedenskirchen, lehnen eine militärische Intervention zu diesem Zeitpunkt ab.“ Und anders als in der Politik werde die Position der deutschen Bundesregierung „von vielen Kirchenführern der Vereinigten Staaten mit Wohlwollen betrachtet“.

Verständnis zeigt Geldbach für die von christlichen Begriffen durchsetzte Sprache des amerikanischen Präsidenten. Alle Vorgänger hätten sich religiöser Vokabeln bedient, „weil das einfach dazugehört“. Es habe in der amerikanischen Geschichte anders als in Europa keinen ausgeprägten Antiklerikalismus gegeben. Deshalb sei in den USA die Autorität religiöser
Personen sehr viel höher als man sich dies in Deutschland gemeinhin vorstellen könne. Auch habe bisher die Trennung von Staat und Kirche eine Klerikalisierung der Politik verhindert. Mit der Regierung Bush aber sei „der Rubikon überschritten, weil eine imperiale Machtpolitik mit religiösen Vokalen des christlichen Fundamentalismus untermauert wird“.

Gegenüber der in Kassel erscheinenden Zeitschrift „Die Gemeinde“ zog Geldbach ferner eine Parallele zwischen der Politik der US-Regierung und der Südlichen Baptisten in den USA. Beide praktizierten „die gleiche arrogante Machtpolitik“. Während die US-Regierung mit den „willigen Nationen“ in den Krieg ziehen wolle – „und nötigenfalls auch ohne sie“ -, wollten die „fundamentalistischen Südbaptisten“ eine Konkurrenzorganisation zum Baptistischen Weltbund mit „gleichgesinnten Christen“ aufbauen. Geldbach: „Hier und dort läuft alles über das Geld: Dem Weltbund wird das Geld entzogen und die ‚willigen Nationen‘ werden mit Geld geködert, wie etwa das Beispiel Türkei zeigt.“ In beiden Fällen gehe es um Macht, und in beiden Fällen regiere Geld die fundamentalistische und politische Welt. Ein derartiger Machtpoker sei der Friedensbotschaft Jesu Christi völlig entgegengesetzt.

Quelle: www.baptisten.org des Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden

 

Quelle:Aref.de

 

Interessante Links zum Thema :

http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelikalismus

http://www.evangelikal.de/

http://www.brunner24.com/was-ist-evangelikal/

aref.de,erf.com, usw.

Angst vorm Islam : Mehmed Zahid Kotku ra

Veröffentlicht: 28. April 2009 in Uncategorized

Für ein denkendes Volk gibt es für die Existenz und Einheit des Allmächtigen, wenn es über die Himmel und die Erde reflektiert, unzählige Belege und Anzeichen. Aufgrund dessen besteht kein Zweifel, dass es ein Mittel ist, sich zum Allerhöchsten zu wenden, indem man immer wieder die Himmel und die Erde betrachtet und von dort Beispiel und Inspiration sucht.1

Können wir schätzen, wie viele von Gottes Geschöpfen auf der Erde, im Himmel, im Meer, in der Luft leben, welcher Art und Anzahl sie sind? Niemand außer unserem erhabenen Schöpfer Gott kann dies ahnen. Wenn ein einzelner Keimerreger uns so in Furcht versetzen kann und ein so kleines Ding, dass es mit bloßem Auge nicht erkennbar ist, den Menschen, das Tier oder sogar die Früchte vernichten kann und wir dem ausgeliefert sind, so reicht das nicht als Beweis für die Existenz des Höchsten Allmächtigen aus? Wie kommt es, dass dieses winzige Lebewesen einen riesigen Menschen zu Boden zwingt, ihn letztlich bis zum Tode in die Knie zwingt? Für einen denkenden Menschen enthält dies sicherlich eine tiefe Lehre.

1 Mehmed Zahid Kotku, Tasavvufi Ahlak (Mystical morals), 4th ed. (Istanbul: Seha Nesriyat, 1991), 228.
2 Ibid., 229.


Niemals kann die Verwaltung eines Landes so bedacht und geordnet sein, wie die Oberhoheit der Himmel und der Erde des höchsten Gottes. Niemand kann schöner und herrlicher sein als der Höchste Gott. Kann es daher einen köstlicheren Anblick geben, ohne Ihn zu erblicken, ohne Ihn zu erkennen? Daraus ergibt sich, dass das Wissen um die Geheimnisse des Höchsten Gottes köstlicher ist, als alles andere Wissen.

Die Köstlichkeit des Herzens besteht in der Stufe der göttlichen Erkenntnis: Jedem gereichen andere Dinge zur Freude, Vergnügen und Geschmack. Mit den Augen schöne Dinge sehen, mit den Ohren die gewünschten Dinge hören, Gaumenfreuden oder den Feind besiegen. Die Köstlichkeit des Herzens besteht darin, die Wahrheit aller Dinge zu kennen und auch das ist göttliche Erkenntnis. Je weiter man auf dem Weg zur göttlichen Erkenntnis voranschreitet, desto köstlicher wird der Geschmack. Mit dem Herrn über den Kosmos und die Erde, dem erhabenen Gott und seiner Person und seinen Eigenschaften, seinen Geheimnissen und Weisheit, seiner Kunst und seinen Werken und an seiner Ehre und seiner Gunst teilzuhaben, ist noch köstlicher. Welches Glück und welche Ehre könnten größer sein, als Ihm nahe sein, Ihn zu kennen.1

Der aus Staub erschaffene Mensch ist auch ein Gotteszeichen Gottes… Bedenke, was vorher war und was später sein wird! Wenn Menschen und Geister zusammen kommen würden, könnten sie aus Staub ein Auge, oder ein Ohr, oder Verstand, oder Wissen, Wissenschaft oder eine Seele erschaffen? Währen sie in der Lage daraus Knochen, Adern, Nerven, Haut, Haare und so weiter zu formen? Sie währen zur Hilflosigkeit verdammt, wenn sie bis zum Kern der Existenz vordringen wollten, nachdem Gott sie mit ihrem Charakter und Wesen erschaffen hat…

Sehen Sie das Wohlwollen und die Gnade Gottes, seine gewaltige Barmherzigkeit und Weisheit und wie sie den Menschen umfängt. Es ist in höchstem Maße erstaunlich, dass jemand, der an der Wand ein schönes Bild oder eine schöne Kalligraphie sieht, stehen bleibt und es begeistert betrachtet, darüber nachdenkt, wie der Künstler das Werk geschaffen hat und zum Ausdruck bringt, was für ein großes Kunstwerk er vor Augen hat. Doch im Angesicht dieser gewaltigen Schöpfung und von Gottes Werk zeigt er sich sorglos gegenüber der Kunst und Weisheit Gottes. 2

Die Sonne, der Mond, die Sterne, die Wolken, der Regen, der Wind und alle Kräfte der Natur stehen unter der Verwaltung und dem Befehl Gottes, des mächtigen Schöpfers. So wie der Stift in der Hand des Schriftführers.3

Wie viele Sterne gibt es am Himmel, die hunderte Male größer sind als die Erde. Weil sie weit entfernt sind, erscheinen sie wie Punkte. Dadurch kann man begreifen, wie groß das All, also die Himmel, sind. All diese Sterne scheinen in deinen Augen ziemlich klein. Dadurch kannst du die Herrlichkeit und Hoheit Dessen verstehen, Der sie erschaffen hat.4

Beachte, wie viele Sterne es gibt… Ihre Bewegung und ihre Laufbahn, und jeder einzelne hat dabei eine andere Geschwindigkeit. Der eine braucht einen Monat, ein anderer ein Jahr, ein weiterer zwölf Jahre und ein weiterer dreißig Jahre für eine Umdrehung. Unendlich sind die erstaunlichen Informationen, die wir dort erhalten… Wenn wir versuchen würden in diesem kurzen Erdenleben die Wissenschaft zu verstehen, welche der Große Gott uns auf diesem Gebiet gegeben hat, so würde jedes einzelne Detail Tage dauern.5

Wende dein Gesicht zum Himmel, zu den Sternen am Firmament. Nehme dir ein Beispiel, wenn du betrachtest, wie die Sterne aufgehen und untergehen, an der Sonne und dem Mond, wie sie beständig ohne Abweichung aufgehen und untergehen und an ihrer Bewegung, die bis zum Jüngsten Tag ohne Abweichung sich fortsetzen wird und dabei nicht eine Sekunde von der Bahn abweicht. Bedenke die Vielzahl und unterschiedlichen Formen und Farben der Sterne. Erblicke die Bewegung der Sonne, die sie innerhalb eines Jahres vollzieht. Würde sie nicht auf- und untergehen, so gäbe es weder Tag noch Nacht. Wenn es keinen Unterschied im Aufgehen und Untergehen der Sonne geben würde, so würden die Jahreszeiten nicht wechseln… Immer weiter könnten wir so aufzählen. In jedem Körnchen der Schöpfung steckt unendliche Weisheit. Wenn das Reich ein Haus ist, so ist der Himmel dessen Dach. 6

1. Online at: http://www.hakikat.com/nur/tsvf/tsvf16.html.
2. Imam Ghazali, Zubdet-ul-ihya, Huccet-ul-Islam (Sayings of Imam Ghazzali), Muhammad al-Qasimi, (Istanbul: Kitabevi Publishings, 1973), 579.
3. Imam Ghazali, Kimya-yi Saadet (Alchemy of Happiness), trans. by A. Faruk Meyan (Istanbul: Bedir Publishings), 712.
4 Ibid., 707.
5 Ibid., 706-07
6 Imam Ghazali, Zubdet-ul-ihya (Sayings of Imam Ghazzali), 584.

http://www.islamaufdeutsch.de/deutsch_islam/warum_islam/Allah/Gottesbeweis_ghazali.htm

Bittgebet zur Erkenntnis der Wahrheit

Veröffentlicht: 28. April 2009 in Uncategorized

Qāla Rabbi Aĥkum Bil-Ĥaqqi Wa Rabbunā Ar-Raĥmānu Al-Musta`ānu `Alá Mā Taşifūna (Al-‚Anbyā‚: 112). 

Bittgebet gegen übelgesinnte Menschen

Veröffentlicht: 28. April 2009 in Uncategorized

Wa Qul Rabbi ‚A`ūdhu Bika Min Hamazāti AshShayāţīni (Al-Mu’uminūn: 97). 


Wa Minhum Man Yaqūlu RabbanāĀtinā Fī Ad-Dunyā Ĥasanatan Wa Fī Al-‚Ākhirati Ĥasanatan Wa Qinā `Adhāba An-Nāri (Al-Baqarah: 201). 

Bittgebet als Rechtsschaffender zu sterben

Veröffentlicht: 28. April 2009 in Uncategorized

Rabbi QadĀtaytanī Mina Al-Mulki Wa `Allamtanī Min Ta’wīli Al-‚Aĥādīthi Fāţira As-Samāwāti Wa Al-‚Arđi ‚Anta Wa Līyi Fī Ad-Dunyā Wa Al-‚Ākhirati Tawaffanī Muslimāan Wa ‚Alĥiqnī Biş-Şāliĥīna (Yūsuf: 101).