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Tawhid betreffend

Den Tawhid betreffend

yaqūl al`abdu fī badi’ al- amālī
li-tawhīdin bi-nazmin kal la’ālī

 Der Diener sagt, zu Beginn seines Diktates
Eines Gedichtes, welches Tawhid beschreibt, glänzend wie eine Perle
 

Mit „Diener“ meint er [Imam `Ali al-Ushi] sich selbst. Es bedeutet, er ist der Diener Allahs. Er beschreibt sich selbst als ein Diener, der die Herrschaft Allahs als seinen Herrn erkennt und dankbar ist für dieses Geschenk [ein ergebener Diener zu sein] und der dieser edlen Eigenschaft [`ubudiyya] Ehre erweist. Wie jemand schon sagte:

 

lā tadu’ūnī illā bi-yā`abdahā
fa-innahu ashrafu asmā’iyya

Sprich mich nicht an außer mit ‚ihr Sklave‘
Denn dies ist der beste unter meinen Namen
 

Amali ist der Plural von imla (Diktat). La’ali ist der Plural von lu’lu (Perle). Tawhid bedeutet, die Einheit der absoluten, unabhängigen Existenz zu bestätigen. In diesem Zusammenhang meint der Vers: Ich beginne mein Diktat eines Gedichtes mit Lob und der Erklärung der Einheit des Herrn der Himmel. Ein Gedicht, welches so strahlend ist wie nebeneinander aufgefädelte Perlen.

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“La ikraha fi-d-din( Es gibt keinen Zwang im Islam ” , Qur’an Sure 2: Vers 256

“La ikraha fi-d-din”. (Qur’an Sure 2, Vers 256)

Einige  Gedanken & spirituelle Inspirationen zum Thema :

Der islamische Glaube der die sechs Glaubensartikel & die Fünf Säulen umfasst ,siehe hier :

http://www.enfal.de/allg.htm

http://www.enfal.de/5saulen.htm

Es geht dabei darum zu erklären , was dieser Vers nicht rein theologisch bedeutet , sondern vielmehr welche innere Weisheit er besitzt .

1. dieser Vers , welcher in der Transliteration so lautet :

[Quran 2, 256]ā ‘Ikrāha Fī Ad-Dīni Qad Tabayyana Ar-Rushdu Mina Al-Ghayyi Faman Yakfur Biţ-Ţāghūti Wa Yu’umin Billāhi Faqadi Astamsaka Bil-`Urwati Al-Wuthqá Lā Anfişāma Lahā Wa Allāhu Samī`un `Alīmun , zu deutsch :

[Quran 2, 256] Es soll kein Zwang sein im Glauben. Gewiß, Wahrheit ist nunmehr deutlich unterscheidbar von Irrtum; wer also sich von dem Verführer nicht leiten läßt und an Allah glaubt, der hat sicherlich eine starke Handhabe ergriffen, die kein Brechen kennt; und Allah ist allhörend, allwissend.

 

Dies wird gerne von konvertierten Muslimen rezitiert & deren Weisheit aber interessanterweise nur als Kritik gegen das Christentum verstanden , wobei der Vers aber auch sich auf die Muslime beziehen kann , denn wenn der Vers sich nur gegen die Nichtmuslime & die Missionierung richten würde , was ich ja nicht bestreite , dass dies auch so zu verstehen sein könnte .

2. Das islamische Verständnis dieses Verses im geistigen Sinne sollte so weit gehen , dass man sich gegen christliche Missionierung wehrt , andererseits aber nicht unrechtsmäßig mit der gleichen Verachtung „zurückschlägt “ die ihm als Muslim entgegengebracht wird .

3. Die gesamte Schöpfung basiert auf diesem Prinzip der Harmonie , als Beispiel & Gleichnis liesse sich die Mutter & ihr jugendlicher Nachwuchs heranziehen , denn die Erziehung eines pubertierten Menschen verdeutlicht dies aufs Beste :

a. mann kann sagen , was man will , der Nachwuchs macht doch , was er will ,

b. früher oder später erlangt man zur Selbsterkenntnis , dass das was Mama sagte , doch nicht so falsch war ,

3. Ein anderes  Gleichnis , welches dieses Göttliche Prinzip dieses Verses verdeutlicht , ist  das Gebet des Islams , einerseits wissen wir dass das Gebet Pflicht ist & zeitgleich wissen wir , dass Allah aber unser Gebet nicht braucht .

Warum macht Er dies dann zur Pflicht ?

Es ist einfach so , dass der Mensch das Gebet um sich selbst  vor Schandbarem & Verderblichen zu schützen ,

4. ein darüber hinausgehende Gleichnis ist das Kopftuch (arab. hijab ) , der reine Stoff um den Kopf gewickelt erfüllt nicht das Göttliche Prinzip des Bedeckens , auch wenn man /frau Druck ausübt , sondern erst wenn es mit der inneren Haltung der muslimischen Frau entspricht & mit ihrem Verhalten entsprechend verhält ,

5. das Gleiche gilt für die Zakat & Hajj,

6. dies führt uns zu den inneren Dimensionen der  Ibadat (gottesdienstlichen Handlungen  ) , welches die Sufis die Lehre der Seele nennen :

Nafs
aus Wikipedia

Der arabische Begriff nafs steht für die menschliche Seele. Das Wort bedeutet aber auch, und das ist der viel häufigere Gebrauch, schlicht „selbst“.

Mehrdeutigkeit des Begriffs
Diese Doppeldeutigkeit wurde von den Sufis (islamische Mystiker) genutzt um Koranstellen, in denen das Wort „selbst“ vorkommt, gemäß ihrer Lehre von der Seele zu interpretieren. Diese Interpretationen stehen jedoch laut Meinung der meisten orthodoxen Muslimen den herkömmlichen diametral entgegen. Das berühmteste Beispiel ist Sure 4, 95 (nach Rudi Paret):

Diejenigen Gläubigen, die daheim bleiben (statt in den Krieg zu ziehen) – abgesehen von denen, die eine (körperliche) Schädigung (als Entschuldigungsgrund vorzuweisen) haben -, sind nicht denen gleich(zusetzen), die mit ihrem Vermögen und mit ihrer eigenen Person (anfusihim) um Allahs willen Krieg führen. Allah hat diejenigen, die mit ihrem Vermögen und mit ihrer eigenen Person kämpfen, gegenüber denjenigen, die daheim bleiben, um eine Stufe höher bewertet. Aber einem jeden (Gläubigen, ob er daheim bleibt oder Krieg führt) hat Allah das Allerbeste (al-husnaa) versprochen. Doch hat Allah die Kriegführenden gegenüber denen, die daheim bleiben, mit gewaltigem Lohn ausgezeichnet,
„Mit ihrer eigenen Person“ heißt an dieser Stelle auf arabisch anfusihim, wörtlich „sie selbst“ oder „ihre Seelen“. Al-Ghazali († 1111) interpretiert diese Stelle aber so, dass hier der Kampf gegen die eigenen Seelen gemeint sei, und begründet so den sogenannten „großen Dschihad“. Vor al-Ghazali wurde der Ausdruck „großer Dschihad“ nicht gebraucht.

Die hier im folgenden dargestellte Lehre von der Seele beruht in wesentlichen Teilen auf der Interpretation der Sufis gelesenen Koranstellen. Diese Lehre ist jedoch bei orthodoxen Muslimen umstritten, genau wie die Lesart der Koranstellen, auf der sie beruht.

Text und Bilder dieses Beitrages basieren auf dem Artikel Nafs aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Die Sufi-Lehre von der Seele
Wie in vielen Sprachen ist auch in diesem Fall der Begriff „Seele“ mehrdeutig, er umschließt moralisch höhere sowie niedrigere Eigenschaften wie Hass, Gier usw. Nun sollen aber die niederen Eigenschaften eines Menschen nicht abgetötet sondern kanalisiert werden, um auf dem Weg zu Gott dienen zu können. Dies wird beispielsweise deutlich in einer Geschichte über den Propheten Mohammed, der einmal gesagt haben soll, dass sein schaitan (arabisch für , der hier verwendete Ausdruck für die nafs) ein Muslim geworden sei. Somit waren also alle seine niederen Triebe und Eigenschaften in nützliche Werkzeuge umgewandelt worden, die für den Dienst Gottes notwendig sind.Vor allem innerhalb des Sufismus entstand eine reiche Literatur über dieses Thema, und es wurden verschiedene Einteilungen der nafs beschrieben, an denen man den Entwicklungsstand eines Gottessuchenden definieren kann.

an-nafs al-ammara
an-nafs al-ammara ist die Seele, die zum Übel aneifert (genauer an-nafs al-ammara bi’s-su) und wird meist mit das niedere Selbst, das bestimmende Selbst oder das tyrannische Ego übersetzt. Diese Stufe gilt als ein Ausgangspunkt auf dem Weg zu Gott, und auf dieser Stufe befinden sich nach der Lehre der Sufis alle Menschen, die nicht oder nicht ernsthaft nach den Gesetzen Gottes leben und handeln; Menschen, die in den Augen der Sufis der dunya („Welt“) verhaftet sind.Das niedere Selbst versucht, den Menschen zu beherrschen und dessen Gedanken und Taten zu kontrollieren. Die Sufis sagen, dass ein Mensch, der unter dem Einfluss der nafs al-ammara steht, den Befehlen dieses niederen Selbst mehr gehorcht, als den Befehlen Gottes. Es heißt, das niedere Selbst wird sich niemals den Geboten Gottes unterwerfen.

Laut der sufischen Tradition ist eine Person, die sich auf dieser Stufe befindet, „schlimmer als ein Tier“, denn Tiere gehorchen wenigstens aufgrund ihrer natürlichen Instinkte gewissermaßen den Befehlen ihres Schöpfers und handeln nicht aufgrund von Motiven, die von Macht, Habsucht oder Egoismus geprägt sind.

an-nafs al-lawwama
an-nafs al-lawwama ist das tadelnde Ich. Dies entspricht etwa dem menschlichen Gewissen, das über die Handlungen des Menschen wacht und kontrolliert.

Auf dieser Stufe beginnt der Mensch zu verstehen, welche Auswirkungen seine durch die niederen Triebe bestimmten Handlungen auf die Umwelt und die Mitmenschen haben. Trotzdem hat der Mensch auf dieser Stufe noch nicht die Möglichkeit, sich seinem tyrannischen Ego zu entziehen. Vielmehr gerät man in einen Kreislauf, in dem man sein schlechtes Verhalten bereut, um kurz darauf wieder von dem niederen Ich bestimmt zu werden, anschließend zeigt man erneut Reue, usw.

an-nafs al-mulhima
an-nafs al-mulhima ist das inspirierte Ich. Auf dieser Stufe beginnt der Suchende, wirkliche Zufriedenheit und Gefallen im Gebet (arabisch salat) und meditativen bzw. spirituellen Übungen (dhikr) zu finden. Der Sufi erfährt auf dieser Stufe die erste Ahnung davon, was Religion und Spiritualität bedeuten, wovon er bisher nur in der „Theorie“ gehört hat. Man sagt auch, dass der Mensch durch die inspirierte Seele wirkliche Liebe zu Gott und den Mitmenschen zu fühlen beginnt.Die Mystiker sagen auch, dass diese Stufe der Anfang der wirklichen Praxis des Sufismus darstellt.

an-nafs al-mutma’inna
an-nafs al-mutma’inna ist das zufriedene Ich bzw. das beruhigte Ich. Diese Stufe wird charakterisiert durch Vertrauen auf Gott, spirituelle Freude und Zufriedenheit. Wer die Stufe der zufriedenen Seele erreicht hat, ist vor größeren Attacken der niederen Seele gefeit. Der Gläubige ist hier frei von Achtlosigkeit, und der Kampf, den er während der ersten drei Stufen der nafs führte, ist im Großen und Ganzen vorüber.

an-nafs ar-radiya
an-nafs ar-radiya ist das erfreute Ich. Diese Stufe weist zu den Merkmalen der vorgehenden noch zusätzlich auf, dass der Mensch auf der Suche nach Gott auch mit allen Schwierigkeiten, die ihm begegnen, zufrieden ist. Er erfreut sich gänzlich an der Schöpfung Gottes.

an-nafs al-mardiya
an-nafs al-mardiya ist das erfreuende Ich. Auf dieser Stufe ist der Mensch nicht mehr gespalten zwischen den materiellen Wünschen und der Sehnsucht nach Gott. Man erreicht vielmehr konstante innere Einheit und das Gefühl eines vollständigen Wesens. Ebenso erfährt man die Welt um sich herum als ein Ganzes.

Die Sufis sagen, dass der Mensch auf dieser Stufe zu einem wahren menschlichen Wesen wird. Man erkennt hier, dass alle Macht allein von Gott ausgeht, und dass der Mensch für sich keinerlei Macht besitzt.

an-nafs as-safiya
an-nafs as-safiya ist das reine Ich. Diese Stufe wird nur von einigen wenigen Personen erreicht, zu denen laut der Lehre der Sufis ausschließlich die Propheten und die spirituell voll entwickelten Heiligen (Männer wie Frauen) zählen. Auf dieser Stufe ist im Menschen kein Ego mehr übrig, es existiert nur die Einheit mit Gott (tawhid). Solange also noch ein winziges Stückchen des Egos in einem Menschen übrig ist, ist dieser nach sufischer Lehre nicht in der Lage, die Stufe des reinen Ich zu erreichen.

Zitate aus dem Qur’an:Und meidet den Tag, an dem keine Seele für eine andere bürgen kann und von ihr weder Fürsprache noch Lösegeld angenommen wird; und ihnen wird nicht geholfen.[2:48]

Schlecht ist das, wofür sie ihre Seelen verkauft haben, indem sie das leugnen, was Allah herabgesandt hat, aus Mißgunst, daß Allah etwas von Seiner Huld herabkommen lasse auf wen von Seinen Dienern Er auch immer will. So haben sie Zorn über Zorn auf sich geladen, und den Ungläubigen wird eine erniedrigende Strafe zuteil sein.[2: 90]

Und sie folgten dem, was die Satane während der Herrschaft Salomos vortrugen; doch nicht Salomo war ungläubig, sondern die Satane waren ungläubig; sie brachten den Menschen die Zauberei bei sowie das, was den beiden Engeln in Babel, Harut und Marut, herabgesandt wurde. Die beiden jedoch haben niemanden etwas gelehrt, ohne daß sie gesagt hätten: „Wir sind nur eine Versuchung, so werde nicht ungläubig!“ Und sie lernten von den beiden das, womit man zwischen dem Mann und seiner Gattin Zwietracht herbeiführt. Doch sie fügten damit niemandem Schaden zu, es sei denn mit der Ermächtigung Allahs. Und sie lernten, was ihnen schadet und ihnen nichts nützt. Und doch wußten sie, daß, wer es erkauft, keinen Anteil am Jenseits hat. Schlecht ist das wahrlich, wo für sie ihre Seelen verkauft haben, hätten sie es (nur) gewußt![2:102]

Viele von den Besitzern des Buches möchten euch, nachdem ihr gläubig geworden seid, gern wieder zu Ungläubigen machen, aus Neid in ihren Seelen, nachdem ihnen die Wahrheit klar gemacht wurde. Doch vergebt und seid nachsichtig, bis Allah Seine Entscheidung ergehen läßt. Wahrlich, Allah hat zu allem die Macht.[2:109]

Und fürchtet den Tag, an dem keine Seele für eine andere etwas übernehmen kann und von ihr weder Lösegeld angenommen noch ihr eine Fürsprache (etwas) nützen wird. Und diesen wird kein Beistand zuteil.[2:123]

Eure Frauen sind ein Saatfeld für euch; darum bestellt euer Saatfeld wie ihr wollt. Doch schickt (Gutes) für eure Seelen voraus. Und fürchtet Allah und wisset, daß ihr Ihm begegnen werdet. Und verheiße den Gläubigen die frohe Botschaft.[2: 223]

Und die Mütter stillen ihre Kinder zwei volle Jahre. (Das gilt) für die, die das Stillen vollenden wollen. Und es obliegt dem, dem das Kind geboren wurde, für (die Mütter) ihre Nahrung und Kleidung auf gütige Weise Sorge zu tragen. Von keiner Seele soll etwas gefordert werden über das hinaus, was sie zu leisten vermag. Einer Mutter soll nicht wegen ihres Kindes Schaden zugefügt werden, und dem, dem das Kind geboren wurde, nicht wegen seines Kindes. Und für den Erben gilt das gleiche. Und wenn sie beide in gegenseitigem Einvernehmen und nach Beratung (das Kind vorzeitig) entwöhnen wollen, dann liegt darin kein Vergehen für sie. Und wenn ihr eure Kinder stillen lassen wollt, so ist es kein Vergehen für euch, sofern ihr das, was ihr vereinbart habt, in gütiger Weise bezahlt. Und fürchtet Allah und wisset, daß Allah wohl sieht, was ihr tut. [2:233]

Und es ist kein Vergehen für euch, wenn ihr ihnen gegenüber Heiratsabsichten andeutet oder euch insgeheim mit diesem Gedanken tragt. Allah wußte, daß ihr an sie denken werdet. Doch verabredet euch nicht heimlich mit ihnen, außer ihr sprecht ein geziemendes Wort. Und faßt keinen festen Entschluß zum Ehebund, bevor die Wartezeit erfüllt ist. Und wisset, daß Allah dessen gewahr ist, was in euren Seelen ist. Darum seid vor Ihm auf der Hut. Und wisset, daß Allah Allverzeihend und Nachsichtig ist.[2:235]

Das Gleichnis jener aber, die ihr Gut ausgeben im Trachten nach Allahs Wohlgefallen und zur Stärkung ihrer Seele, ist das Gleichnis eines Gartens auf einem Hügel: es trifft ihn ein Platzregen, und da bringt er seine Früchte zweifach (hervor). Und wenn ihn kein Platzregen trifft, so doch Tau. Und Allah durchschaut euer Tun.[2:265]
Und fürchtet den Tag, an dem ihr zu Allah zurückgebracht werdet. Dann wird jeder Seele das zurückerstattet, was sie erworben hat, und ihnen wird kein Unrecht geschehen.[2:281]

Allah gehört das, was in den Himmeln und was in der Erde ist. Und ob ihr kundtut, was in euren Seelen ist, oder es geheimhaltet, Allah wird euch dafür zur Rechenschaft ziehen. Dann verzeiht Er, wem Er will, und bestraft, wen Er will. Und Allah hat Macht über alle Dinge.[2:284]

Allah fordert von keiner Seele etwas über das hinaus, was sie zu leisten vermag. Ihr wird zuteil, was sie erworben hat, und über sie kommt, was sie sich zuschulden kommen läßt. Unser Herr, mache uns nicht zum Vorwurf, wenn wir (etwas) vergessen oder Fehler begehen. Unser Herr, und erlege uns keine Bürde auf, so wie Du sie jenen auferlegt hast, die vor uns waren. Unser Herr, und lade uns nichts auf, wofür wir keine Kraft haben. Und verzeihe uns und vergib uns und erbarme Dich unser. Du bist unser Beschützer. So hilf uns gegen das Volk der Ungläubigen!“[2:286]

Aber wie, wenn Wir sie versammeln an einem Tag, über den kein Zweifel herrscht, und jeder Seele vergolten wird, was sie verdient hat, und sie kein Unrecht erleiden sollen?[3:25]

An jenem Tage wird jede Seele bereit finden, was sie an Gutem getan hat; und was sie an Bösem getan hat – wünschen wird sie, daß zwischen ihr und ihm eine weite Zeitspanne läge. Und Allah warnt euch, vor Sich Selber achtlos zu sein; und Allah ist gütig gegen Seine Diener.[3: 30]

Und wenn sich jemand mit dir über sie streitet, nachdem das Wissen zu dir kam, so sprich: „Kommt her, laßt uns rufen unsre Söhne und eure Söhne, unsre Frauen und eure Frauen und unsre Seelen und eure Seelen. Alsdann wollen wir zu Allah flehen und mit Allahs Fluch die Lügner bestrafen.“[3:61]

Alsdann sandte Er auf euch nach dem Kummer Sicherheit (in der Art von) Schläfrigkeit nieder. Müdigkeit überkam eine Gruppe von euch; eine andere Gruppe war aber sorgenvoll mit sich selbst beschäftigt; ungerecht denken sie über Allah in heidnischem Denken. Sie sagten: „Haben wir irgend etwas von der Sache?“ Sprich: „Seht, die ganze Sache ist Allahs.“ Sie verbargen in ihren Seelen, was sie dir nicht kundtaten, indem sie sagten: „Hätten wir etwas von der Sache gehabt, lägen wir hier nicht erschlagen!“ Sprich: „Wäret ihr auch in euren Häusern gewesen, wahrlich, jene wären hinausgezogen, denen der Tod bei ihren Ruhestätten vorgezeichnet war – und (es geschah,) damit Allah prüfe, was in eurem Innern war, und erforsche, was in euren Herzen war. Und Allah k ennt das Innerste (der Menschen).“[3:154]

Und kein Prophet darf (etwas von der Beute) unterschlagen. Und wer (etwas) unterschlägt, soll das, was er unterschlagen hat, (zu seiner eigenen Belastung) am Tag der Auferstehung bringen. Alsdann wird jeder Seele nach ihrem Verdienst vergolten werden, und es soll ihnen kein Unrecht geschehen.[3:161]

Jede Seele wird den Tod kosten, und euch wird euer Lohn am Tag der Auferstehung vollständig gegeben; und wer da vom Feuer ferngehalten und ins Paradies geführt wird, der soll glücklich sein. Und das irdische Leben ist nichts als ein trügerischer Nießbrauch.[3:185]

Und wenn Allah sprechen wird: „O Jesus, Sohn der Maria, hast du zu den Menschen gesagt: »Nehmt mich und meine Mutter als zwei Götter neben Allah?« wird er antworten: „Gepriesen seist Du. Nie könnte ich das sagen, wozu ich kein Recht hatte. Hätte ich es gesagt, würdest Du es sicherlich wissen. Du weißt, was in meiner Seele ist, aber ich weiß nicht, was Du in Dir hegst. Du allein bist der Allwissende des Verborgenen.[5:116]

Und Er ist es, Der eure Seelen in der Nacht abruft und weiß, was ihr am Tage begeht, an dem Er euch dann wieder erweckt, auf daß die vorbestimmte Frist erfüllt werde. Zu Ihm werdet ihr dann (schließlich) heimkehren; dann wird Er euch verkünden, was ihr getan habt.[6:60]

Und Er ist es, der alle Macht über seine Diener hat, und Er sendet über euch Wächter, bis endlich, wenn der Tod an einen von euch herantritt, Unsere Boten seine Seele dahinnehmen; und sie vernachläßigen nichts.[6:61]

Und verlaßt jene, die mit ihrem Glauben ein Spiel treiben und ihn als Zerstreuung betrachten, und die vom irdischen Leben betört sind. Und ermahne sie hiermit, auf daß nicht eine Seele durch das ins Verderben stürzt, was sie begangen hat. Keinen Helfer noch Fürsprecher soll sie haben außer Allah; auch wenn sie jegliches Lösegeld bietet, wird es von ihr nicht angenommen. Das sind diejenigen, die für ihre eigenen Taten dem Verderben preisgegeben werden. Ein Trunk siedenden Wassers wird ihr Anteil sein sowie eine schmerzliche Strafe, weil sie ungläubig waren.[6:70]

Wer ist ungerechter als derjenige, der eine Lüge gegen Allah erdichtet oder sagt: „Mir wurde offenbart“, während ihm doch nichts offenbart worden war, und der da sagt: „Ich werde dergleichen hinabsenden, was Allah herabgesandt hat.“? Aber könntest du die Frevler nur in des Todes Schlünden sehen, wenn die Engel ihre Hände ausstrecken: „Liefert eure Seelen aus! Heute sei euer Lohn die Strafe der Schande als Vergeltung für das, was ihr an Falschem gegen Allah gesprochen habt, und weil ihr euch hochmütig von Seinen Zeichen abgewendet habt.“[6:93]

Und kommt dem Besitz der Waise nicht nahe, es sei denn zu ihrem Besten, bis sie ihre Volljährigkeit erreicht hat. Und gebt volles Maß und Gewicht in Billigkeit. Wir fordern von keiner Seele etwas über das hinaus, was sie zu leisten vermag. Und wenn ihr eine Aussage macht, so übt Gerechtigkeit, auch wenn es einen nahen Verwandten (betrifft); und haltet den Bund Allahs ein. Das ist es, was Er euch gebietet, auf daß ihr ermahnt sein möget.“[6:152]

Sprich: „Sollte ich einen anderen Herrn als Allah suchen, wo Er doch der Herr aller Dinge ist?“ Und keine Seele wirkt, es sei denn gegen sich selbst, und keine lasttragende (Seele) soll die Last einer anderen tragen. Zu eurem Herrn werdet ihr dann heimkehren, und Er wird euch über all das belehren, worüber ihr uneins waret.[6:164]

Diejenigen aber, die glauben und gute Werke tun – Wir belasten keine Seele über ihr Vermögen hinaus -, sie sind die Bewohner des Paradieses; darin sollen sie auf ewig verweilen.[7:42]

Warten sie auf etwas (anderes) als auf seine Auslegung? An dem Tage, da seine Auslegung Wirklichkeit wird, werden jene sagen, die es vordem vergessen hatten: „Die Gesandten unseres Herrn haben in der Tat die Wahrheit gebracht. Haben wir wohl Fürsprecher, die für uns Fürsprache einlegen? Oder könnten wir zurückgeschickt werden, auf daß wir anderes tun mögen, als wir zu tun pflegten?“ Sie haben ihre Seelen zugrunde gerichtet, und das, was sie zu erdichten gewohnt waren, hat sie im Stich gelassen.[7:53]

Er ist es, Der euch aus einer einzigen Seele erschuf; und aus ihm machte Er seine Gattin, damit er bei ihr ruhe. Als er ihr dann beigewohnt hatte, war sie mit einer leichten Last schwanger und ging mit ihr umher. Und wenn sie schwer wird, dann beten beide zu Allah, ihrem Herrn: „Wenn Du uns ein gutes (Kind) gibst, so werden wir wahrlich unter den Dankbaren sein.“[7:189]

Könntest du nur sehen, wie die Engel die Seelen der Ungläubigen hinwegnehmen, während sie ihnen Gesicht und Rücken schlagen und (sprechen): „Kostet die Strafe des Verbrennens![8:50]

Wundere dich weder über ihr Gut noch über ihre Kinder. Allah will sie damit nur im irdischen Leben bestrafen, und ihre Seelen sollen verscheiden, während sie (noch) ungläubig sind.[9:55]

Wundere dich weder über ihr Gut noch über ihre Kinder. Allah will sie damit nur in dieser Welt bestrafen, und ihre Seelen sollen verscheiden, während sie noch ungläubig sind.[9:85]

Und auch den Dreien (wandte Er Sich wieder gnädig zu), die zurückgeblieben waren, bis die Erde ihnen in ihrer Weite zu eng wurde und ihre Seelen ihnen zugeschnürt wurden, und sie wußten, daß es keine Rettung vor Allah gibt, es sei denn die Zuflucht bei Ihm. Da kehrte Er Sich ihnen mit Erbarmen zu, auf daß sie sich bekehren mögen. Wahrlich, Allah ist der Gnädige, der Barmherzige.[9:118]

Dort erfährt jede Seele, was sie (an Taten) vorausgeschickt hat. Und sie werden zu Allah, ihrem wahren Herrn, zurückgebracht, und das, was sie zu erdichten pflegten, wird ihnen entschwunden sein.[10:30]

Und wenn eine jede Seele, die Unrecht begangen hat, alles besäße, was auf Erden ist, würde sie versuchen, sich damit (von der Strafe) loszukaufen. Und sie werden Reue empfinden, wenn sie sehen, wie die Strafe (über sie) kommt. Und es wird zwischen ihnen in Gerechtigkeit entschieden werden, und sie sollen kein Unrecht erleiden.[10:54]

Sprich: „O ihr Menschen, nun ist die Wahrheit von eurem Herrn zu euch gekommen. Wer nun dem rechten Weg folgt, der folge ihm allein zum Heil seiner eigenen Seele; und wer in die Irre geht, der geht nur zu seinem eigenen Schaden irre. Und ich bin nicht euer Hüter.“[10:108]

Wenn jener (Tag) kommt, dann wird keine Seele sprechen, es sei denn mit Seiner Erlaubnis; unter ihnen gibt es dann welche, die unselig und welche, die selig sind.[11:105]

Daß sie auf die Art eingezogen waren, wie ihr Vater es ihnen geboten hatte, konnte nichts gegen Allah nützen; nur wurde auf diese Weise das Verlangen in Jakobs Seele befriedigt; und er besaß gewiß großes Wissen, weil Wir ihn gelehrt hatten, allein die meisten Menschen wissen es nicht.[12:68]

An dem Tage, da jede Seele kommen wird, um sich selbst zu rechtfertigen, und da jeder Seele voll vergolten wird, was sie getan hat, sollen sie kein Unrecht erleiden.[16:111]

Wenn ihr Gutes tut, so tut ihr Gutes für eure eigenen Seelen; und wenn ihr Böses tut, so ist es gegen sie. Als nun die Zeit für die zweite Verheißung eintraf, (entsandten Wir Diener), damit sie eure Gesichter demütigten und die Moschee beträten, wie sie sie das erste Mal betreten hatten, und sie zerstörten alles, was sie erobert hatten, völlig bis auf den Grund.[17:7]

„Lies dein Buch. Heute genügt deine eigene Seele, um die Abrechnung gegen dich vorzunehmen.“[17:14]

Wer den rechten Weg befolgt, der befolgt ihn nur zu seinem eigenen Heil;
und wer irregeht, der geht allein zu seinem eignen Schaden irre. Und keine lasttragende Seele soll die Last einer anderen tragen. Und Wir bestrafen nie, ohne zuvor einen Gesandten geschickt zu haben.[17:15]

Euer Herr weiß am besten, was in euren Seelen ist: Wenn ihr rechtgesinnt seid, dann ist Er gewiß Verzeihend gegenüber den Sich-Bekehrenden.[17:25]

Und sie befragen dich über die Seele. Sprich: „Die Seele ist eine Angelegenheit meines Herrn; und euch ist vom Wissen nur wenig gegeben.“[17:85]

Wahrlich, die Stunde kommt bestimmt. Ich halte sie fest verborgen, auf daß jede Seele nach ihrem Bemühen belohnt werde.[20:15]

Und Moses verspürte Furcht in seiner Seele.[20:67]

Jede Seele wird den Tod kosten; und Wir stellen euch mit Bösem und mit Gutem auf die Probe; und zu Uns werdet ihr zurückgebracht.[21:35]

Und Wir werden Waagen der Gerechtigkeit für den Tag der Auferstehung
aufstellen, so daß keine Seele in irgendeiner Weise Unrecht erleiden wird. Und wäre es das Gewicht eines Senfkorns, Wir würden es hervorbringen. Und Wir genügen als Rechner.[21:47]

sie werden nicht den leisesten Laut von ihr hören, während sie auf ewig in dem verweilen, was ihre Seelen begehren.[21:102]

Und Wir fordern von keiner Seele etwas über das hinaus, was sie zu leisten vermag. Und Wir haben ein Buch, das die Wahrheit spricht; und es soll ihnen kein Unrecht geschehen.[23:62]

Und sie verwarfen sie in Ungerechtigkeit und Hochmut, während ihre Seelen doch von ihnen überzeugt waren. Siehe nun, wie das Ende derer war, die Unheil anrichteten![27:14]

Da sprach einer, der Kenntnis von der Schrift besaß: „Ich bringe ihn dir innerhalb eines Augenzwinkerns von dir.“ Und da er ihn vor sich stehen sah, sagte er: „Dies geschieht durch die Gnade meines Herrn, um mich zu prüfen, ob ich dankbar oder undankbar bin. Und wer dankbar ist, der ist dankbar zum Heil seiner eigenen Seele; wer aber undankbar ist – siehe, mein Herr ist auf keinen angewiesen, Großzügig.“[27:40]

Es wurde zu ihr gesprochen: „Tritt ein in den Palast.“ Und da sie ihn sah, hielt sie ihn für einen Wasserspiegel und entblößte ihre Beine. Er (Salomo) sagte: „Es ist ein Palast, getäfelt und gepflastert mit geglättetem Glas.“ Sie sagte: „Mein Herr, ich habe wahrlich gegen meine eigene Seele gesündigt; und ich ergebe mich mit Salomo Allah, dem Herrn der Welten.“[27:44]

Und wer da eifert, eifert nur für seine eigene Seele; denn Allah ist auf niemanden von allen Welten angewiesen.[29:6]

Jede Seele wird den Tod kosten; zu Uns werdet ihr dann zurückgebracht.[29:57]

Und wahrlich, Wir verliehen Luqman Weisheit, auf daß er Allah dankbar sein möge: denn wer da dankbar ist, der ist dankbar zum Besten seiner eigenen Seele. Ist aber einer undankbar, dann ist Allah wahrlich auf keinen angewiesen, Preiswürdig.[31:12]

Auch nützt bei Ihm keine Fürsprache, außer für den, bei dem Er es erlaubt, so daß, wenn der Schrecken aus ihren Seelen gewichen ist und sie sagen: „Was hat euer Herr gesprochen?“ sie sagen werden: „Die Wahrheit.“ Und Er ist der Erhabene, der Große.[34:23]

Ist etwa der, dem das Böse seines Tuns verschönt wird, so daß er es als gut ansieht, (rechtgeleitet)? Gewiß, Allah läßt in die Irre gehen, wen Er will, und leitet recht, wen Er will. Laß darum deine Seele nicht in Seufzern
über sie hinschwinden. Wahrlich, Allah weiß, was sie tun.[35:8]

Und keine lasttragende (Seele) soll die Last einer anderen tragen; und wenn eine schwerbeladene um ihrer Last willen ruft, soll nichts davon getragen werden, und handelte es sich auch um einen Verwandten. Du kannst die allein warnen, die ihren Herrn im geheimen fürchten und das Gebet verrichten. Und wer sich reinigt, der reinigt sich nur zu seinem eigenen Vorteil; und zu Allah ist die Heimkehr.[35:18]

Nun, heute wird keine Seele im geringsten ein Unrecht erleiden; und ihr sollt nur für das entlohnt werden, was ihr zu tun pflegtet.[36:54]

Wenn ihr undankbar seid, so ist Allah auf keinen von euch angewiesen. Und Er findet nicht Wohlgefallen am Unglauben Seiner Diener; doch wenn ihr aber dankbar seid, so gefällt Ihm das an euch. Und keine lasttragende (Seele) soll die Last einer anderen tragen. Danach werdet ihr zu eurem Herrn heimkehren; und Er wird euch verkünden, was ihr zu tun pflegtet. Wahrlich, Er weiß wohl, was in den Herzen ist.[39:7]

Allah nimmt die Seelen (der Menschen) zur Zeit ihres Sterbens (zu Sich) und (auch die Seelen) derer, die nicht gestorben sind, wenn sie schlafen. Dann hält Er die zurück, über die Er den Tod verhängt hat, und schickt die anderen (wieder) bis zu einer bestimmten Frist (ins Leben zurück). Hierin sind sicher Zeichen für Leute, die nachdenken.[39:42]

Sprich: „O meine Diener, die ihr euch gegen eure eigenen Seelen vergangen habt, verzweifelt nicht an Allahs Barmherzigkeit; denn Allah vergibt alle Sünden; Er ist der Allverzeihende, der Barmherzige.[39:53]

Wer Gutes tut, der tut es für seine eigene Seele, und wer Unrecht begeht, der begeht es gegen sich selbst. Alsdann werdet ihr zu eurem Herrn zurückgebracht werden.[45:15]

Und jede Seele ist gekommen; mit ihr wird ein Treiber und ein Zeuge sein.[50:21]

(Geschrieben steht,) daß keine lasttragende (Seele) die Last einer anderen tragen soll,[53:38]

Warum wohl, wenn (die Seele des Sterbenden) zur Kehle steigt[56:83]

O ihr, die ihr glaubt, fürchtet Allah; und eine jede Seele schaue nach dem, was sie für morgen vorausschickt. Und fürchtet Allah; wahrlich, Allah ist dessen wohl kundig, was ihr tut.[59:18]

Und seid nicht wie jene, die Allah vergaßen und die Er darum ihre eigenen Seelen vergessen ließ. Das sind die Frevler.[59:19]

Jeder soll aus seiner Fülle ausgeben, wenn er die Fülle hat; und der, dessen Mittel beschränkt sind, soll gemäß dem ausgeben, was ihm Allah gegeben hat. Allah fordert von keiner Seele etwas über das hinaus, was Er ihr gegeben hat. Allah wird nach einer Bedrängnis Erleichterung schaffen.[65:7]

Dein Herr weiß wahrlich, daß du (im Gebet etwas) weniger als zwei Drittel der Nacht stehst und (manchmal) eine Hälfte oder ein Drittel (der Nacht), und ein Teil derer, die mit dir sind, (tut desgleichen). Und Allah bestimmt das Maß der Nacht und des Tages. Er weiß, daß ihr sie (die Ausdauer) nicht (immer) werdet aufbringen können. Darum hat Er Sich euch mit Nachsicht zugewandt. So tragt denn so viel vom Qur’an vor, wie es (euch) leicht fällt. Er weiß, daß einige unter euch sein werden, die krank sind, und andere, die im Lande umherreisen – nach Allahs Gnadenfülle strebend -, und wieder andere, die für Allahs Sache kämpfen. So tragt von ihm das vor, was (euch) leicht fällt, und verrichtet das Gebet und entrichtet die Zakah und gebt Allah ein gutes Darlehen. Und das, was ihr an Gutem für eure Seelen vorausschickt, werdet ihr bei Allah als besseren und größeren Lohn finden. Und bittet Allah um Vergebung. Wahrlich, Allah ist Allvergebend, Barmherzig[73:20]

und (abermals) nein! Ich schwöre bei jeder reumütigen Seele.[75:2]

Ja! Wenn (die Seele eines Sterbenden) bis zum Schlüsselbein emporsteigt[75:26]

Bei den (Engeln, die die Seelen der Ungläubigen) heftig entreißen;[79:1]

und bei denen, (die die Seelen der Gläubigen) leicht emporheben;[79:2]

dann bei denen, (die mit den Seelen der Gläubigen ins Paradies) eifrig voraneilen;[79:4]

Wer aber das Stehen vor seinem Herrn gefürchtet hatte und die eigene Seele von niedrem Gelüst abhielt-[79:40]

und wenn die Seelen (mit ihren Leibern) gepaart werden,[81:7]

dann wird jede Seele wissen, was sie mitgebracht hat.[81:14]

dann wird jede Seele wissen, was sie getan und was sie unterlassen hat.[82:5]

An jenem Tag wird keine Seele etwas für eine andere Seele zu tun vermögen; und der Befehl an jenem Tage steht (einzig) Allah zu.[82:19]

Wahrlich, jede Seele hat über sich einen Hüter.[86:4]

O du ruhige Seele![89:27]

und bei einer (jeden menschlichen) Seele und bei Dem, Der sie gebildet[91:7]

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Quellen des islamischen Rechts

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Biblische Propheten, welche im Quran erwähnt werden

Biblische Gestalten in Quran und   Tradition
Aaron Harun
Abel Habil
Abraham Ibrahim
Adam Adam*
Amram Imran
Benjamin Binyamin
Bilkis König von Saba
David Dawud
Elias Dhul kifl
(auch „Ilyas“)
Elisa Alisa
Esra Uzair
Eva Hawwa
Ezechiel Hizkil
Gabriel Djibril
Goliath Djalut
Hagar Hadjar
Ham Ham
Haman Haman
Henoch Idris
Hiob Aiyub
Ismäl Ismail**
Jakob Yakub
Japhet Yafith
Jeremia Irmiya
Jasaija Shaya
Jesus Isa
Johannes der
Täufer
Yahya
Jonas Yunus
Josef Yusuf
Josua Yusha
Kain Kabil
Kanaan Kan`an
Lazarus Lazarus
Lot Lut
Maria Maryam***
Michäl Mikha`il
Moses Musa
Nimrod Nimrud
Noah Nuh
Pharao Fir`aun
Potiphar Kitfir
Rachel Rahil
Salomon Sulaiman
Der Samariter al – Samiri
Saul Talut
Serafim Israfil
Seth Shith
Tarah Azhar
Yitro Shu`aib
Zacharias Zakariya

 

* Adam ist der 1. Prophet des Islam mit dem Beinamen
„Abul Bashar“ = Vater des Menschengeschlechts
und „Safi Allah“ = Auserwählter Gottes
** Ismail, Sohn Abrahams, ist der Stammvater der
Araber
*** Maryam, Mutter Jesu

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die Sechs Glaubensartikel des Islams

Islam ist der Glaube an einen einzigen GOTT.

Redball.gif (104 Byte)Islam bedeutet Frieden durch Ergebung in den Willen GOTTES.

Redball.gif (104 Byte)Islam ist die Religion der Muslime, d.h. der sich in GOTTES Willen
     ergebenden.

Redball.gif (104 Byte)Der Wille GOTTES wurde den Menschen durch die Propheten
     offenbart.

Redball.gif (104 Byte)Der Letzte in dieser Reihe der Propheten war Muhammad (s.)

Redball.gif (104 Byte)Der Quran ist das heilige Buch der Muslime und die einzige
     Offenbarung, die unverfälscht erhalten geblieben ist.

Redball.gif (104 Byte)Das „Gebäude“ des Islam beruht auf fünf Säulen:
                         Redball.gif (104 Byte)dem Glauben an den einzigen Gott
                         Redball.gif (104 Byte)der Verrichtung des Gebets fünf mal täglich
                         Redball.gif (104 Byte)der Zahlung der Zakat (Almosen)
                         Redball.gif (104 Byte)dem Fasten im Monat Ramadan
                         Redball.gif (104 Byte)die Vollziehung der Pilgerfahrt nach Mekka,
                              sofern man die Mittel und Möglichkeit dazu hat.

Redball.gif (104 Byte)Wer sich mit dem Islam vertraut gemacht hat und ihn als Lebensweg
     für sich erwählt, braucht lediglich vor zwei Zeugen (Muslime)
     das Glaubensbekenntnis:

     „Ich bezeuge, dass es keine GOTTHEIT gibt ausser
     GOTT und ich bezeuge, dass Muhammad sein Diener
       und Gesandter ist“

Redball.gif (104 Byte)Er gehört dann der weltweiten Gemeinschaft der Muslime an,
     von der es im Quran heisst:

    “Ihr seit das beste Volk, das zum Wohle der Menschheit
       hervorgebracht wurde, ihr gebietet das rechte und verwehrt
       Unrecht und glaubt an GOTT„. (Sure 3;110)

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Was ist Islam ?

Was ist Islam?

Das Gottesbild

Der Islam verkündet die reinste Form des Monotheismus. Gott ist der eine Gott; Er ist unteilbar und hat niemand neben sich. Er ist unvergleichlich und nichts ist ihm auch nur ähnlich. Nichts geschieht ohne seinen Willen. Er ist der Erste, der Letzte, der Ewige, der Unendliche, der Allmächtige, der Allwissende. Er ist der Schöpfer und Erhalter aller Dinge. Er ist der Gerechte, der Allerbarmer, der Gnädige, der Liebende, der Gütige, der Erhabene, Preiswürdige, der Wahrhaftige. Er ist der Inhaber und Besitzer aller vollkommenen Eigenschaften.
Alle diese, und noch andere im Koran erwähnten Eigenschaften Gottes, müssen in ausgewogener Weise betrachtet werden, ohne dass die eine Eigenschaft zugunsten einer anderen vernachlässigt wird, oder zum Nachteil einer anderen überbetont wird; denn Gott allein hat sich mit all diesen Namen benannt.

Einheit der Religionen

Der Islam betont den einheitlichen Ursprung aller monotheistischen Religionen. Nach seiner Lehre sind dem menschlichen Geist, trotz seiner großen Möglichkeiten, bestimmte Grenzen gesetzt, die er weder mit den exakten, noch mit empirischen Wissenschaften überschreiten kann. So liegt für den Menschen das sichere Wissen um die letzten Wahrheiten jenseits dieser Grenzen, und die einzige Quelle, die dem Menschen für die Erreichung dieses Wissens offen steht, ist die göttliche Offenbarung, die ihm von Anbeginn der Zeit zur Verfügung stand.
Die Propheten des Einen Gottes erschienen im Verlauf der Geschichte in jedem Land und bei jeder Gemeinschaft und überbrachten den Menschen die Weisungen Gottes. Die Menschheit wurde so auf die endgültige und an die ganze Welt gerichtete Botschaft stufenweise vorbereitet. Diese letzte göttliche Offenbarung, die durch den letzten Propheten Muhammad überbracht wurde, berichtigt und ergänzt alle inzwischen durch menschliche Schwächen veränderten Botschaften. Allein diese letzte Botschaft ist wissenschaftlich beweisbar, bis auf den heutigen Tag den Menschen unverfälscht zugänglich.
Alle Propheten, von Adam über Abraham, Moses Jesus bis hin zu Muhammad sind die Propheten, an die der Muslim glaubt und die er ohne Unterschied verehrt. Alle göttlichen Offenbarungen, von der Thora über die Psalmen und das Evangelium bis des einen Gottes; nur ist der Koran die letzte dieser Offenbarungen, die unverfälscht geblieben ist, und die all das enthält, was der Mensch zu einem gottgewollten Leben benötigt.

Einheit der Botschaft

Der Islam lehrt die Einheit der gesamten Menschheit. Er betont, dass Unterscheidungen nach Rassen, Hautfarben, Sprachen usw., niemals den Grund für Überlegenheitensansprüche einer Gruppe gegenüber einer anderen bilden können. Die einzige, wirkliche Unterscheidung zwischen den Menschen ergibt sich auf geistig sittlicher Ebene, nämlich die Unterscheidung nach Rechtschaffenheit und Gottesehrfurcht.

Einheit Lebensweg

Der Islam ist ein allumfassender Lebensweg, der sich auf alle Bereiche des menschlichen Daseins erstreckt und der in grundsätzlicher Übereinstimmung mit der Natur, ihren Gesetzen und ihren Anforderungen steht. Islam ist das in die Praxis umgesetzte Wissen um die Existenz Gottes, die Wahrhaftigkeit seiner Propheten, seiner Bücher, seiner Engel und des Lebens nach dem Tode.
Ein Muslim ist derjenige, der die Gesetze Gottes in allen Lebenssituationen befolgt, und die islamische Gesellschaft ist die nach Wissen um den Willen Gottes strebende Gemeinschaft der jeder Einzelne direkt und ohne Vermittlung eines Priesters mit Gott in Verbindung steht. Und schließlich ist die islamische Gesellschaft die jedem Nichtmuslim größte Toleranz entgegenbringende Gemeinschaft der Gottgläubigen, denn das Wort Islam hat sowohl die Bedeutung Unterwerfung unter den Willen Gottes, als auch die Bedeutung Frieden .

Die Vernunft

Der Islam betrachtet die Vernunft als ein kennzeichnendes Merkmal des Menschen und als eine Gabe Gottes. Sie ist der Grund für die Verantwortlichkeit des Menschen vor Gott und gleichzeitig sein Führer in allen Lebenssituationen. Weil der Islam der Vernunft einen so bedeutenden Platz einräumt, gibt es für mystische Kulte und Dogmen keinen Platz in ihm.

Islam und Wissenschaft

Der Islam macht das Streben nach Wissen zur Pflicht eines jeden Muslims. Er geht sogar so weit, die wissenschaftliche Arbeit zum Gottesdienst zu erheben. In ständigen Appell fordert der Koran den Menschen dazu auf, die Natur zu erforschen, damit er die Existenz Gottes und Seine Eigenschaften erkennt. Im Koran findet der Muslim die Grundlagen und Richtlinien für ein wissenschaftliches Forschen. Die einzige Einschränkung auf diesem Gebiet bestehet darin, dass die Forschung selbst nie zum Ziel werden darf, sondern immer ein Mittel zur Erreichung menschlichen Fortschritts und zur Vervollkommnung der Moral bleiben muss.
Ziele des Islam
Der Islam befasst sich nicht nur mit dem ewigen Leben im Jenseits, sondern er richtet sein Augenmerk in gleichem Maße auch auf das diesseitige Leben. Sittliche Vollkommenheit, sozialer Fortschritt, wirtschaftliche Gerechtigkeit, zwischenmenschliche Liebe und Barmherzigkeit, politische Vernunft und Friede sind Ziele, die der Islam zur Erreichung wahren menschlichen Glücks in diesem Leben zu verwirklichen sucht.
Pflichten des Muslims
Der Islam schreibt den Gläubigen das tägliche Gebet vor. Dadurch wird neben der äußeren Reinigung durch Waschung auch die Reinigung der Seele erzielt. Die Vermögensabgabe (Zakat) ist nicht nur ein Faktor des sozialen Systems des Islam, sondern auch gleichzeitig ein Mittel zur seelischen Entlastung, denn sie soll allein aus dem Glauben an Gott gezahlt werden. Das vorgeschriebene Fasten im Monat Ramadan gibt dem Gläubigen nicht nur ein Mittel zur Erlangung von Selbstbeherrschung. Die Pilgerfahrt nach Mekka schließlich lässt den Gläubigen die wahre Hinwendung an Gott, die Opferbereitschaft und die Brüderschaft der Muslime aus aller Welt spüren. Neben diesen vier Hauptpflichten, die dem Gläubigen vorgeschrieben sind, gibt es im Gesetz Gottes noch viele andere Gebote und Verbote, die dem Menschen den Weg zu einem glücklichen Leben in dieser Welt und einem gottnahen ewigen Leben im Jenseits weisen. Somit kann jede Arbeit des Menschen zum Gottesdienst werden, nämlich dann, wenn sie gemäß dem Willen Gottes und mit der aufrichtigen Absicht durchgeführt wird.
© 1994 Islamisches Zentrum Aachen (IZA)
 

Geduld führt Dich zum Ziel

Die Geduld gehört zu den höchsten Tugenden eines Muslims.
Sie verleiht ihm Ausdauer und eine ungeheure Stärke, den inneren wie äußeren Einflüssen entgegentreten zu können.

Standhafte Menschen erreichen ihre Ziele durch Geduld und Ausdauer, wohingegen ungeduldige Menschen meist zu schnell resignieren und ihre Hoffnung auf das Erreichen ihrer Ziele aufgeben.

Im Zusammenspiel mit dem Wissen, das Deine Unterscheidungsfähigkeit fördert, bietet Dir die Geduld einen großen Schutz vor Sünden.

Deine Geduld ist vollkommen, wenn Du die folgenden drei Merkmale erfüllst:

  • Zeige Geduld bei der Verrichtung der Dir auferlegten Pflichten, da Du verpflichtet bist, den Geboten Allahs gehorsam zu leisten.
  • Zeige Geduld bei der Unterlassung der Dir verbotenen Dinge, da Du verpflichtet bist, Dich von Sünden fernzuhalten.
  • Zeige Geduld in den Prüfungen des Lebens!
Der Heilige Qur’an lässt klar erkennen, dass der Mensch auf Erden geprüft werden wird:

Und Wir werden euch (sicherlich) mit ein wenig Furcht und Hunger, sowie dem Verlust eines Teils des Vermögens und der (euch nahestehenden) Personen und dem (Mangel) an Früchten prüfen.
Und verkünde den Geduldigen die frohe Botschaft.

(Al-Baqara, 155)

Der Gesandte verspricht den Standhaften einen hohen Lohn, der sich im Wohlgefallen von Allah ausdrückt und warnt den Ungeduldigen vor dem Zorn von Allah, indem er sagt:

Wenn Allah, der Erhabene, das Volk liebt, prüft er es.
Wer sich nun zufrieden gibt, dem steht das Wohlgefallen (von Allah) zu, und wer zürnt, dem wird der Zorn (von Allah) zuteil.

(von Ibn Majah überliefert)

Die Geduld zeigt sich demnach in der Beständigkeit Deiner Handlungen.

Für das Verrichten der Pflichten ist Dir großer Lohn versprochen.

Die Geduld schützt Dich vor verwerflichen Handlungen und bewahrt Dir die Reinheit in Deinem Herzen und einen schönen Charakter.

Der Islam lehrt dem Menschen sowohl in Zeiten der Annehmlichkeit als auch Unannehmlichkeit Geduld zu zeigen.

Der Gesandte sagte:

Die Lage des Gläubigen ist wahrlich erstaunlich.
Jeder Zustand ist gut (für ihn) und keinem anderen außer dem Gläubigen wird dies zuteil.
Trifft ihn etwas Erfreuliches und er dankt dafür, so ist es gut für ihn.
Trifft ihn etwas Unerfreuliches und er zeigt sich darin standhaft, so ist (auch) dies gut für ihn.

(von Muslim überliefert)

Sei dankbar, wenn Dir Gutes widerfährt, und setze die Gaben in rechtschaffener Weise ein und bleibe darin geduldig!

Zu den Prüfungen gehört auch, dass der eine oder andere mehr an Vermögen, Versorgung, Kindern, Gesundheit, Wissen und desweiteren bekommt.

Bemühe Dich aufrichtig um Standhaftigkeit und bitte Allah, Dich mit mehr Geduld auszustatten!

Wie Du Deine Standhaftigkeit verbessern kannst

  • Das Verrichten der fünf täglichen Pflichtgebete verschafft Dir einen geregelten Tagesablauf.
    Das gewohnte Befolgen dieser Ordnung verleiht Dir Standhaftigkeit gegenüber den Dingen, die Dich davon ablenken wollen.

  • Das freiwillige Fasten außerhalb des Monats Ramadan hilft Dir Deine Begierden zu kontrollieren und steigert Deine Geduld, weil Du bis zum Sonnenuntergang ausharren musst, um die erlaubten Dinge wieder genießen zu können.
  • Anderen Menschen zu vergeben und sie gut zu behandeln, auch wenn sie Dir Schlechtes angetan haben, ist ein Mittel zur Steigerung Deiner Geduld.
Wer geduldig ist und vergibt: so ist dies gewiss (ein Zeichen) von fester Entschlossenheit.
(Ash-Shura, 43)

Mit den Geduldigen sind jene gemeint, die gleich zu Beginn einer Prüfung standhaft sind.

Nur in diesem Moment zeichnet sich der geduldige Mensch aus, da seine Standhaftigkeit während der ersten Konfrontation mit einer Prüfung auf die Kontrolle und Standfestigkeit seines Herzens hinweist und damit sein angewandtes Wissen signalisiert.

Wahrlich, den Geduldigen wird ein unbegrenzter Lohn gewährt.
(Az-Zumar, 10)

Nur dieser erste entscheidene Moment, in dem Geduld gezeigt wird, zieht den von Allah versprochenen, unbegrenzten Lohn nach sich.

Vergeht in aller Regel der erste Schmerz nach einer Prüfung, dann vermögen die meisten Menschen Geduld zu zeigen.

Der Gesandte näherte sich eines Tages einer Frau, die über dem Grab (ihres kleinen Kindes) weinte.

Der Gesandte sprach zu ihr: Fürchte Allah und harre in Geduld aus.

Sie wusste nicht, dass es der Gesandte war, und erwiderte: Gehe fort von mir, denn du wurdest nicht mit dem heimgesucht, womit ich heimgesucht wurde.

Ihr wurde gesagt: Es ist der Prophet.

Sie ging (daraufhin) zum Haus des Gesandten und sagte: Ich wusste nicht, dass du es bist.

Er sprach: Die Geduld ist bei der ersten Konfrontation.
(von Al-Bukhari und Muslim überliefert)

Und geduldige dich mit schöner Geduld.
(Al-Ma^arij, 5)

Wer die Auswirkungen der Prüfungen nicht an sich erkennen lässt, schmückt seinen Charakter mit einer schönen Geduld.

Allah lobt die Gläubigen, die in guten wie schlechten Zeiten standhaft im Islam leben:

Die, wenn ihnen ein Unglück widerfährt, sagen: Wahrlich, von Allah sind wir (geschaffen) und zu Ihm (dem Ort seiner Rechenschaft) kehren wir zurück.
Jenen wird die Vergebung ihres Herrn und Seine Gnade zuteil – und jene sind es, die rechtgeleitet sind.

(Al-Baqara, 156-157)

…und Er belohnt gewaltig, entsprechend der Schwere einer Prüfung:

Von Anas: Ich hörte den Gesandten sagen:

Allah, der Erhabene, sagt:
Wenn Ich Meinen (gläubigen) Diener an seinen beiden Augen prüfe (indem er erblindet) und er geduldig ausharrt, dann belohne Ich ihn (dafür) mit dem Paradies.

(von Al-Bukhari überliefert)

Said fragte den Gesandten:

Welcher Mensch wird der schwersten Prüfung unterzogen?

Der Gesandte erwiderte:

Die Propheten, dann die, die nach ihnen kommen, dann die, die nach denen kommen.
Der Mann wird gemäß seiner Religion(sstufe) geprüft:
seine Prüfung wird schwer sein, wenn seine Religion standfest ist, und entsprechend (schwächer) ausfallen, wenn in seiner Religion Nachlässigkeit liegt.
Die Prüfung lässt erst dann vom Diener ab, bis er durch sie frei von Sünden auf der Erde umhergeht.

(von At-Tirmidhi überliefert)


Allah ta^ala bestraft nicht unmittelbar und gnadenlos jede begangene Sünde

Er beschreibt Sich mit dem Namen As-Sabur, der überaus Geduldige, und bezeichnet mit diesem Namen Seine Eigenschaft, dass Er die Sünder meistens nicht sofort ihrer gerechten Strafe unterzieht, sondern ihnen Zeit zur Abkehr von den Sünden (At-Tauba) und zur Reue gibt.

Halte Dich an den wichtigsten Grundsatz des islamischen Erziehungssystems, der sich in den folgenden Worten zusammenfassen läßt:
Glaube, rechte Werke und Geduld.

Die Sura Al-^Asr beweist mit wenigen Worten überaus eindrucksvoll, dass die Rechtschaffenen durch die islamische Erziehung vor einem endgültigen Schaden bewahrt sein werden:

Beim Nachmittag!
Wahrlich, der Mensch ist im Verlust.
Außer diejenigen, die glauben, gute Werke verrichten, einander zur Wahrheit und einander zur Geduld ermahnen.

Die meisten Menschen versuchen immer wieder ihre Sorgen und Probleme durch Dinge zu kompensieren, die bekanntlich kein einziges ihrer Probleme lösen können, sondern darüberhinaus viele neue Probleme erzeugen.

Letztendlich geraten sie in Unzufriedenheit auf dieser Welt und im Jenseits.


Lieber Bruder und liebe Schwester,


sei standhaft und begegne den Prüfungen mit Entschlossenheit.
Handle rechtschaffen und bereite viel Gutes für den einen gewaltigen Tag vor, vor dem es kein Entrinnen gibt, und übe Dich dabei in Geduld und bitte Allah um Seine Gnade!

Der Gesandte, der Friede und Segen von Allah seien mit ihm, sagte:

Niemand erhält ein besseres Geschenk als die Geduld.
(von Al-Bukhari und Muslim überliefert)

 
Drei gewaltige Dhikr!


Die Schönheit des Islam liegt im Praktizieren!

Täglich werden wir auf die Probe gestellt -
und trotz guter Absichten stehen wir manchen Prüfungen scheinbar hilflos gegenüber.

Im Islam gibt es für jede Situation die richtige Lösung, für jeden Zustand die passende Medizin!

Oh ihr, die ihr glaubt! Gedenkt Allahs in häufigem Gedenken und lobpreist Ihn morgens und abends.
(Al-Ahzab, 41-42)


Sag’:

  • subhan Allah wa bihamdihi
    subhan Allahi-l-^athim

Der Gesandte sagte über dieses Dhikr:
Zwei Worte, leicht auf der Zunge, schwer auf der Waage, beliebt beim Erbarmer.
Er sagte:
Wer „subhan Allah wa bihamdihi“ hundertmal am Tag ausspricht, dem werden seine Sünden vergeben, selbst wenn sie soviel wären wie der Meeresschaum.

Sag’ es auf, egal wo Du bist!
Ob im Auto oder Bus, beim Gehen oder Sitzen, in der Moschee oder Zuhause -
dieses Dhikr löscht Sünden!

…und sag’:

  • astaghfirullah wa atubu ilaih

Der Gesandte sagte:
Ich spreche jeden Tag hundertmal „astaghfirullah wa atubu ilaih“ aus.
Wer beim Bekunden der Reue („atubu“) tatsächlich im Herzen Reue für alle seine Sünden empfindet, dem vergibt Allah ta^ala seine Sünden.
Es heißt im Hadith:
Wer Reue zeigt von seinen Sünden, ist wie jemand, der keine Sünden hat.
In einem weiteren heißt es:
Jeder Mensch begeht Fehler; die besten von ihnen sind die, die Reue zeigen.

Sag’ hundertmal am Tag „astaghfirullah“, wann immer Du möchtest und in welchem Zustand auch immer Du Dich befindest!
Auch der Prophet sprach es aus, obwohl er keine Sünden beging, der Friede und Segen von Allah seien mit ihm.

…und sag’ auch:

  • la haula wa la quwatta illa billah (Al-Hauqala genannt)

Allah ta^ala bewahrt vor dem Schlechten, wen Er will,
und gibt Kraft, das Gute zu verrichten, wem Er will.
Für denjenigen, der Al-Hauqala ausspricht, erschafft Allah im Paradies einen Baum, dessen Stamm aus Gold ist – ein jedesmal, wenn er es ausspricht.

Während seiner Himmelfahrt begegnete der Gesandte Muhammad u.a. dem Propheten Ibrahim, welcher zu ihm sagte:

Befiehl deiner Gemeinschaft, viel im Paradies zu pflanzen, denn die Erde (des Paradieses) ist sehr gut und der Boden ist sehr weit!

Der Gesandte fragte:
Und wie wird im Paradies gepflanzt?

Ibrahim antwortete:
(Indem gesagt wird) la haula wa la quwatta illa billah!

Der Friede und Segen Allahs sei mit ihnen beiden.


Al-Hauqala hat auch vielerlei Nutzen für das Diesseits.

In einem Hadith heißt es, dass es ein Heilmittel gegen 90 Krankheiten ist, und das mindeste davon ist das Bedrücktsein (Kummer).
Ein Bruder berichtete uns von einer Angelegenheit, durch die er sehr in Sorge geraten war. Diese Angelegenheit betraf auch noch eine andere Person und er wusste nicht, wie er das Problem lösen könnte – er befürchtete sogar, dass es sich vergrößern würde.
Als er sich auf dem Weg befand, die andere Person zu treffen, sagte er den ganzen Weg über „la haula wa la quwatta illa billah“.
Als er ankam, war zu seinem Erstaunen das Problem geklärt!
Al-Hamdulillah!

Al-Hauqala spendet Ruhe und Frieden.

Sage „la haula wa la quwatta illa billah“, so häufig Du kannst!


Oh Allah, gib uns das Wissen, das uns nutzt, und gib uns den Nutzen durch dieses Wissen;
mehre unser Wissen und erinnere uns an das, was wir vergessen haben. Amin!

Oh Allah, gib uns Gelegenheit, das Wissen weiterzugeben.
Oh Allah, beschere uns dankbare Zungen, die Deiner häufig gedenken und demütige Herzen und Körper, die die Plagen geduldig ertragen. Amin!

Wahrlich, die muslimischen Männer und die muslimischen Frauen,
die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen,
die gehorsamen Männer und die gehorsamen Frauen,
die wahrhaftigen Männer und die wahrhaftigen Frauen,
die geduldigen Männer und die geduldigen Frauen,
die demütigen Männer und die demütigen Frauen,
die Männer, die Almosen geben, und die Frauen, die Almosen geben,
die Männer, die fasten, und die Frauen, die fasten,
die Männer, die ihre Keuschheit wahren, und die Frauen, die ihre Keuschheit wahren,
die Männer, die Allahs häufig gedenken, und die Frauen, die (Allahs häufig) gedenken -
Allah hat ihnen (allen) Vergebung und großen Lohn bereitet.

(Al-Ahzab, 35)

 

At-Taqwa

At-Taqwa ist eine Gnade von Allah gegenüber dem Menschen.

At-Taqwa ist eine Schutzfunktion, die einerseits im Menschen vorhanden ist, andererseits jedoch erst durch die Aneignung von Wissen und dessen zielgerichtete Umsetzung in aufrichtigen Taten größere bzw. ihre volle Wirksamkeit erfährt.

Und bei einer (jeden) Seele und Dem, Der sie vollendete
und ihr (Neigung zur) Sündhaftigkeit und Taqwa eingab.
Erfolgreich ist, wer sie (die Seele) rein hält
und unglücklich, wer sie (mit Sünden) bedeckt (und somit verkommen läßt).

(Ash-Shams, 7-10)

Allah ta^ala liebt nicht das Schlechte und befiehlt uns das Gute.

In der Hoffnung auf das Paradies und die vielen Freuden des ewigen Lebens, verrichtest Du die Pflichten und hälst Dich von Sünden fern – und damit wendest Du auch jeglichen Schaden im Jenseits ab.

Je mehr Wissen Du Dir aneignest und je mehr Du danach handelst, desto größer wird At-Taqwa in Dir!

Und je ausgeprägter At-Taqwa in Dir ist, desto feinfühliger wirst Du, den Geboten Allahs Folge zu leisten!

In seiner umfassenden Bedeutung beschreibt der Begriff Taqwa u.a. die Größe eines Menschen bezogen auf seine Adligkeit, seinen Wert und sein Ansehen bei Allah.


…Gewiss, der Würdigste von euch bei Allah ist der mit der größten Taqwa…
(Al-Hujurat, 13)

Du erkennst sehr schnell, in welch positiver, sich ergänzender und fördernder Weise At-Taqwa und das Wissen stehen.

Nicht nur deshalb haben der Gesandte und die Gelehrten an vielen Stellen auf die Notwendigkeit, das individuelle Pflichtwissen zu erlernen, hingewiesen.


Von Seinen Dienern fürchten die Gelehrten Allah am meisten.
(Fatir, 28)

Im Zusammenhang mit dem Begriff Taqwa werden häufig folgende Begriffe verwendet:

Gottesbewusstsein, Ehrfurcht oder Gottesfurcht, Rechtschaffenheit und Frömmigkeit.

Sie sind zutreffend, wenn sie im Kontext mit der Schutzfunktion von At-Taqwa und den daraus hervorgehenden Folgen, die das Innere des Menschen und sein äußerliches Verhalten betreffen, gesehen werden.

Sie stehen in unmittelbarer Abhängigkeit vom Glauben, dem Wissen, dem Gehorsam und den Taten.

Erste Voraussetzung, damit ein Mensch bei Allah überhaupt Ansehen genießt, ist der auf der Wahrheit beruhende Glaube (Al-Iman).

Dem Glauben liegt die Erkenntnis und die Gewissheit über die Existenz von Allah und die Kenntnis von Seinen ewigen Eigenschaften zugrunde.

Die ewigen Eigenschaften Allahs kann der Mensch allein unter Einsatz seines Verstandes und durch Beobachten der Schöpfung erkennen.

Der Qur’an bestätigt bezüglich dieses Aspektes vielfach die gewonnene Erkenntnis.


So berichtet Ibn Majah von Jundub Ibn ^Abdillah, der sagte:

Als wir Jugendliche waren, waren wir mit dem Gesandten Allahs und lernten die Glaubenslehre, bevor wir den Qur’an lernten.
Danach (erst) lernten wir den Qur’an und dadurch wurde unser Glaube (noch) stärker.

Das erlangte Gottesbewusstsein führt aber nicht zwangsläufig bei allen zu einer rechtschaffenen Handlungsweise.

Wer sich die eigene Abhängigkeit vom Schöpfer und die eigene Bedürftigkeit vergegenwärtigt, der empfindet Ehrfurcht gegenüber Allah und beginnt danach zu suchen, womit er das Wohlgefallen Seines Herrschers und Gebieters erlangen kann und wie er Ihm gehorsam sein kann.

An diesem Punkt tritt der Stellenwert und Nutzen des islamischen Wissens zum Vorschein.

Erst die Kenntnis über die Regeln und Urteile innerhalb der religiösen Gesetze ermöglicht ein rechtschaffenes Verhalten durch gottgefällige Werke.

So wird auch die Frömmigkeit als Gehorsam gegenüber den zu verrichtenden Pflichten und zu unterlassenden Verboten verstanden.

Wer alle Pflichten verrichtet und die Sünden unterläßt, wird im islamischen Sprachgebrauch als Taqi bezeichnet.

Ein Taqi richtet seine Handlungen danach aus, Sünden zu vermeiden und zu verhindern.

Aus eurer Mitte soll eine Gemeinschaft (von Wissenden) entstehen, die zum Guten aufruft, das Rechte gebietet und das Verwerfliche verbietet…
(‘Ali ^Imran, 104)

Das Verhalten des Taqi hat große Auswirkungen auf ihn und seine Umgebung im Diesseits wie im Jenseits!


Im Diesseits liegen sicherlich die größten Auswirkungen im zwischenmenschlichen Bereich:
  • aufgrund seiner Handlungsweise und seines Wissenstandes ist er als vertrauenswürdig anzusehen, so dass von ihm lehrreiches Wissen genommen werden kann und ihm Dinge anvertraut werden können

  • die stetige Verfeinerung seines schönen Charakters läßt ihn Vorbild sein

  • er fügt keinem Unrecht zu und sagt keine verletzenden Worte

  • er ist in der Lage, Probleme leichter zu bewältigen und mit Plagen umzugehen

Für ihn selbst wirkt sich sein rechtschaffenes und gottgefälliges Wirken während seiner Lebenszeit auch auf schöne Art und Weise unmittelbar nach seinem Tod aus:
  • Am Ende einer längeren Aussage, welche sich auf die von zwei Engeln durchgeführte Befragung des Toten in seinem Grab bezieht, sagte der Gesandte:

    …und dann wird ihm (dem Taqi) sein Grab 70 Ellen in der Länge und Breite ausgeweitet und (mit einem Licht, das dem des Vollmondes gleicht) erleuchtet.

    Dann wird zu ihm gesprochen: Schlafe!

    Dann schläft er den Schlaf einer Braut in ihrer Hochzeitsnacht (so angenehm!)…
    (von Ibn Hibban überliefert)

  • er sieht zweimal am Tag seinen Platz, den er im Paradies einnehmen wird

  • er nimmt den Duft des Paradieses wahr

  • er kommt ohne Bestrafung ins Paradies
 
Oh Allah, lass’ uns zu denen gehören, die ohne Bestrafung in das Paradies eintreten werden. Amin!
 
Lieber Bruder, lieber Schwester,

sei wachsam und bilde Deine Taqwa in höchstem Maße aus:

  • nimm regelmäßig an islamischen Unterrichten teil und erlerne zuerst das Pflichtwissen

  • überprüfe Deine Handlungen und tue für Dich viel Gutes

  • kontrolliere Deine Gelüste und Deinen Appetit

  • sei bescheiden und dankbar

  • denke oft an den Tod – vor allem im Gebet, um Deine Demut zu steigern

  • vertraue auf Allah

Ein Taqi zu werden, bleibt nicht allen Muslimen vorbehalten und der Weg dorthin ist dornig.

Wie wandelst Du auf diesem Weg voller spitzer Dornen, die jederzeit bereit sind, Dich zu pieken und zu stechen?

Würdest Du Dich nicht vor ihnen in Acht nehmen, ihnen ausweichen oder sie beseitigen?

Lieber Bruder, liebe Schwester,

das ist Taqwa!

Das Vertrauen auf Allah
(At-Tawakkul)

Zusammenfassung:
Das Vertrauen auf Allah (At-Tawakkul) ist eine Tätigkeit Deines Herzens und bedeutet, dass Du der Überzeugung bist, dass in Wahrheit niemand außer Ihm das Gute gewährt oder verwehrt.

Vertrauen ist eine Überzeugung, die frei ist von jeglichem Misstrauen, auch wenn es noch so klein wäre.

Hierin zeigt sich, dass Vertrauen und Glaube in einem untrennbaren Zusammenhang stehen.

Nutze Dein Vertrauen gegenüber Allah als ein Mittel zur Steigerung Deines Glaubens:

Je stärker Dein Vertrauen in Allah, desto stärker Dein Glaube (Iman)!


…und wer Allah fürchtet, dem gibt Er einen Ausweg (aus allen Bedrängnissen) und versorgt ihn aus (ihm) unbekannten Wegen.
Und wer auf Allah vertraut, dem genügt Er!…

(At-Talaq, 2-3)

Dazu überliefert Ad-Darimi von Abu Dharr, dass der Gesandte sagte:

Ich kenne einen Vers: wenn die Menschen nach diesem handeln würden, würde er ihnen genügen.

Ein deutlicher Hinweis darauf, dass Allah allein der Versorger ist, der Mensch auf Ihn vertrauen soll und sich nicht vom Praktizieren des Islam ablenken lassen soll.


Das Vertrauen auf Allah ist ein wesentliches Merkmal der Gläubigen

Wahrhaftig! (Vollkommen) gläubig sind diejenigen, deren Herzen Ehrfurcht empfinden, wenn Allah erwähnt wird.
Und wenn ihnen Seine Verse vorgetragen werden, nimmt ihr Glaube durch diese zu.
Und auf ihren Herrn vertrauen sie.

(Al-Anfal, 2)

Allah gebietet an zahlreichen Stellen im Qur’an, Ihm zu vertrauen.

…und vertraue auf den Lebendigen, Der nicht stirbt!
(Al-Furqan, 58)

Und vertraut auf Allah, so wahr ihr gläubig seid.
(Al-Ma’ida, 23)

Und genau dies machen die Gläubigen!

…und auf Allah vertrauen die Gläubigen.
(Ibrahim, 11)

Vertrauen bringt Dir Ruhe, lässt Dich genügsamer und geduldiger werden.

Allah liebt die Vertrauenden.
(‘Ali ^Imran, 159)

Und wer auf Allah vertraut, dem genügt Er!
(At-Talaq, 3)


Allah ta^ala garantiert Seine Hilfe gegenüber den Vertrauenden

Dieses sei aber nicht falsch zu verstehen:

mit Vertrauen ist nicht etwa Untätigkeit gemeint!

  • Sei aktiv und gehe einer erlaubten Beschäftigung für den Erwerb Deines Lebensunterhalts nach und vertraue auf Allah, anstatt einfach zuhause zu bleiben und tatenlos auf die Versorgung zu warten!

    Al-Qushayri schreibt:

    Das Streben des Menschen (nach Lebensunterhalt oder materiellen Dingen) widerspricht nicht dem Vertrauen im Herzen, solange er die Gewissheit besitzt, dass der Verlass auf Allah ist.


    Der Gesandte sagte:

    Würdet ihr auf Allah vertrauen, so wie ihr auf Ihn vertrauen solltet (und auch könnt), so würde Er euch versorgen, wie Er den Vogel versorgt: er fliegt (morgens wegen seines Lebensunterhalts) mit leerem Magen hinaus und kehrt (abends) mit vollem zurück.
    (von At-Tirmidhi überliefert)


    Er sagte auch:

    Es ist für den Menschen besser, sich aus eigenständiger Arbeit zu ernähren.

    (von Al-Bukhari überliefert)


    Und obwohl Du weißt, dass Deine Versorgung gewährleistet ist, solltest Du dennoch bemüht sein, Deinen Lebensunterhalt mit den Dir erlaubten Möglichkeiten zu verdienen.


    Er ist es, Der euch die Erde dienstbar gemacht hat. Geht also hinaus auf ihren Wegen und versorgt euch mit Seinen Wohltaten.
    (Al-Mulk, 15)


    Oh ihr, die ihr glaubt! Wenn zum (Gemeinschafts-)Gebet am Freitag gerufen wird, dann eilt zum Gebet für Allah und unterlasst den Handel. Es ist besser für euch, wenn ihr es nur wüsstet!
    Wenn das Gebet (aber) beendet ist, dann verteilt euch im Lande und strebt nach der Gunst von Allah.

    (Al-Jumu^a, 9-10)

    Nach dem Gemeinschaftsgebet am Freitag ist es den Muslimen wieder erlaubt, zu ihrem Handel und ihren Geschäften zurückzukehren.

  • Sorge für die Behandlung Deiner Krankheiten und vertraue auf Allah!

    Es ist richtig, dass die Heilung nur von Allah allein kommt.

    Dennoch gibt es Mittel und Wege, die der Grund für die Heilung einer Krankheit sein können:

    Konsultiere einen Arzt oder nimm geeignete Medikamente bzw. Naturheilmittel ein oder wende ein verläßliches „Hausfrauenrezept“ an und sprich Bittgebete und lies Al-Fatiha, die erste Sura des Qur’an.

    Die Sura Al-Fatiha hat heilende Wirkung und wird deshalb auch als Ash-Shafiya oder Ar-Ruqiya genannt. Sie muss korrekt gelesen werden.


    Al-Bukhari und Al-Baihaqi überliefern von Abu Said Al Khudri:

    Als wir (einige der Gefährten) unterwegs waren, kam ein Mädchen und sprach: Mein Herr ist von einer Schlange gebissen worden.
    Gibt es unter euch einen Heilenden?

    Ein Mann stand auf, den von uns niemand zuvor als Heilenden kannte.
    Er heilte ihn, woraufhin uns dieser (der Geheilte) drei Schafe und Milch gab.
    Als er zurückkehrte fragten wir ihn: Wie hast du ihn kuriert?
    Er erwiderte: Ich habe ihn mit der Mutter der Schrift (Al-Fatiha) kuriert.
    Wir sprachen: Niemand unter uns spricht hierüber, bis wir den Gesandten dazu befragt haben.
    Als wir Madina erreichten, erzählten wir es dem Gesandten.

    Der Gesandte sprach erfreut und mit Zustimmung: Was ließ ihn wissen, dass sie heilende Wirkung hat?

  • Gehe achtsam mit Deinem Besitz um!

    Abu Da’ud und At-Tirmidhi überliefern von Al-Mughira, der sagte: ich hörte Anas Ibn Malik sagen: ein Mann kam zum Gesandten und sprach:

    Oh Gesandter Allahs, soll ich es (mein Kamel) anbinden und vertrauen oder nicht anbinden und vertrauen?

    Der Gesandte antwortete: Binde es an und vertraue (auf Allah)!

Dein Vertrauen auf Allah entbindet Dich nicht Deiner Verantwortung.

Es sollte in Deinem Herzen an erster Stelle stehen und Dich in allen Lebenssituationen begleiten.

Und es gibt kein Lebewesen auf der Erde, dessen Versorgung nicht von Allah kommt.
(Hud, 6)


Oh Allah, Du genügst mir, denn es gibt keine Gottheit außer Dich.
Auf Dich vertraue ich, denn Du hast die Macht über alle Dinge.


Zum Schluss eine kurze Geschichte, die das vollkommene Vertrauen des Gesandten gegenüber Allah beispielhaft darstellt:

Muslim überliefert von Jaber:

Wir ließen den Gesandten Allahs alleine unter einem schattigen Baum zurück.
Ein Götzenanbeter kam und ergriff das Schwert des Gesandten, welches am Baum lehnte.

Er sprach zum Gesandten: Fürchtest Du mich?
Dieser erwiderte: Nein!
Dann fragte er den Gesandten: Wer schützt Dich vor mir?
Er antwortete: Allah!


Viele der Götzendiener sahen den Gesandten als ihren Feind an und trachteten immer wieder nach seinem Leben.
Und obwohl sich der Gesandte häufig in Lebensgefahr befand, blieb er unerschrocken und ruhig, handelte mit seinem Wissen, zeigte seinen außergewöhnlichen und vorzüglichen Charakter und vertraute dabei vollkommen auf Allah.

An-Nawawi überliefert zu dem o.g. Vorfall weiter:

Das Schwert fiel (dann) aus seiner Hand, woraufhin der Prophet es ergriff und jenen wiederum fragte: Wer schützt Dich vor mir?

Jener flehte (hilfesuchend): Sei milde und gütig zu mir.

Der Gesandte fragte (daraufhin): Bezeugst Du, dass es keine Gottheit außer Allah gibt und dass ich der Gesandte Allahs bin?

Er erwiderte: Nein, jedoch verspreche ich Dir, Dich weder zu bekämpfen noch Deine Feinde zu unterstützen.

Der Gesandte ließ ihn (dann) gehen.

Als dieser seinen Freunden begegnete sprach er: Ich komme gerade von dem besten (aller) Menschen!

Der Friede und Segen von Allah seien mit unserem Gesandten Muhammad!

-Ibn Taymiyyah sagte :“Labistu al-khirqa al-mubaraka li al-Shaykh `Abd al-Qadir wa bayni wa baynahu ithnan – Ich trage den gesegneten Sufimantel von Abdulkadir Geylani(ks), es befinden sich zwischen ihn und mir zwei Scheichs.“ (aus Minhajin Salikin )Oh Menschenssohn! Wenn du meine Liebe, Meine Muhabbet willst, dann reisse dir die Liebe zur Dunya aus dem Herzen! Denn Ich vereine niemals Meine Liebe und die Liebe zur Dunya in Einem Herzen. Oh Menschenssohn! Obwohl du die Dunya liebst, wie kannst du da Meine Liebe suchen?Ati’ullaha wa ati’ur rasula wa ulil amri minkum“ (Al Nisa’ 59)Allah sagt: „Ihr habt Allah zu gehorchen, ihr habt dem Propheten (s) zu gehorchen und ihr habt euren Führern zu gehorchen“. „Aleykum bi sunnati wa sunnat khulafa’i min ba’di“(folgt meiner Sunna)

 

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Hazrat Muawiyya ra

Hazreti Muawiya

 
 
Imam An-Nawawi sagt in seinem Kommentar zu Muslim :

فَقَوْل مُعَاوِيَة هَذَا لَيْسَ فِيهِ تَصْرِيح بِأَنَّهُ أَمَرَ سَعْدًا بِسَبِّهِ ، وَإِنَّمَا سَأَلَهُ عَنْ السَّبَب الْمَانِع لَهُ مِنْ السَّبّ ، كَأَنَّهُ يَقُول : هَلْ اِمْتَنَعْت تَوَرُّعًا ، أَوْ خَوْفًا ، أَوْ غَيْر ذَلِكَ . فَإِنْ كَانَ تَوَرُّعًا وَإِجْلَالًا لَهُ عَنْ السَّبَب فَأَنْتَ مُصِيب مُحْسِن ، وَإِنْ كَانَ غَيْر ذَلِكَ فَلَهُ جَوَاب آخَر ، لَعَلَّ سَعْدًا قَدْ كَانَ فِي طَائِفَة يَسُبُّونَ فَلَمْ يَسُبَّ مَعَهُمْ ، وَعَجَزَ عَنْ الْإِنْكَار ، وَأَنْكَرَ عَلَيْهِمْ ، فَسَأَلَهُ هَذَا السُّؤَال . قَالُوا : وَيَحْتَمِلُ تَأْوِيلًا آخَر أَنَّ مَعْنَاهُ مَا مَنَعَك أَنْ تُخَطِّئَهُ فِي رَأْيه وَاجْتِهَاده ، وَتُظْهِرَ لِلنَّاسِ حُسْن رَأْينَا وَاجْتِهَادنَا ، وَأَنَّهُ أَخْطَأَ ؟
.
Der Wortlaut dieser Überlieferung sagt nicht, dass Mu’awiya radiyya allahu anh Abu Waqqas radiyya allahu anh befohlen hat Ali zu schimpfen.
Sondern er hat ihn nur gefragt nach dem Grund, warum er Ali nicht geschimpft hat .
Als ob er ihm sagt : hast du es nicht gemacht aus Frömmigkeit oder Angst oder aus einem anderen Grund.
wenn du es aus Frömmigkeit und Respekt vor ihm (ali) ihn (ali) nicht geschimpft hat dann liegst du richtig.،
Und wenn es wegen einem anderen Grund ist, dann ist es eine andere sache.
Vielleicht Sa’d war unter Leuten die Ali geschimpft haben und Sa’d hat sie nicht kritiesiert, so kritisierte Mu’awiyya sie und fragte ihn (sa’d) diese Frage.
Andere Gelehrten sagten : Der Hadith erträgt auch eine andere Interpretation und zwar : Was hat dich gehindert Ali’s Idschtihad und Meinung als Falsch zu erklären, und den Leuten unseren richtigen Idschtihad und Meinung zu zeigen.

 
Tirmüzi berichtet: Resullulah sallallahü aleyhi wessellam : “ O Schöpfer , lass ihn (muawiya ) haadi und mühdi sein.“ Das heisst lass ihn auf den rechten Weg und lass ihn auf-dem-rechten-Weg-bringer sein. Zu Zeit seines Kalifats hatte sich das islamische reich sich enorm vergrössert und zahllose kamen zum Islam.

In Kuran al karim werden an meheren Stellen die Ashab gelobt. Dieses Lob ist ewig. Dort steht auch dass Allahu teala mit ihnen zufrieden ist. Das ist auch ewig.

Viele islamische Gelehrte haben über den hohen Rang des Hazreti Muawiya in vielen Büchern berichtet und haben es mit Ayat-i kerim (Koranverse) und mit Hadith-i Scherif (ehrenwürdige Aussprüche des Propheten, Friede sei mit Ihm) belegt. Folgender Text wurde aus dem Buch von Ibn-i Hadscher-i Mekki „Tathirulcenan vellisan “ übersetzt. Dieses Buch wurde 1965 in Ägypten in zweiten Auflage gedruckt. auf dessen 5.Seite steht:

Hazret-i Muawiya hat die Ehre des Muslimseins; des Sahabi-seins; von Stamm des Kuraisch zu sein, welches durch Hadithe gelobt ist; des Verwandtseins durch Heirat an die Familie des Resulullah (Gesandter Allahs) sallallahü aleyhi we selem. Dieses Verwandtsein-Ehre ist derart hohe Ehre, dass mitgeteilt ist, dass solch Verwandte im Paradies neben den Resullullah sein werden. Ein von oben genannten Eigenschaften besitzender Muslim ist zu lieben notwendig. Wenn jemand alle oben genannten Eigenschaften in sich eint wie sehr man diesen Person lieben muss jedem ,der Verstand und Einsicht hat ,leicht verständlich. Die Uneinigkeiten und Kämpfe unter den grossen Sahabis waren nicht weil sie sich nicht mochten. Beispielsweise hatte Halid ibni Welid und Sa´d ibni Wakkas über ein Thema keine Übereinstimmung. Jemand fing neben Sa´d ibni Wakkas an über Halid bin Welid schlecht zu reden. Sa´d ibni Wakkas brachte ihn schnell zu schweigen „Schweig, sag nichts gegen ihn ! Die Uneinigkeit unter uns trennt nicht unser Religionsgeschwisterlichkeit.“ sagte er. Genauso trat Hazreti Ali auf der Strasse Zubeyr bin Awwam. Betreffend Hazreti Osman hatten sie heftiges Gespräch. Deswegen sagte Zubeyr´s Sohn Abdullah über Hazreti Ali Schlechtes. Sein Vater schimpfte sehr darüber und schlug ihn.

In einem Hadith wurde berichtet: „Meine Ummah werden die Strafen (Azab) auf der Erde gegeben“, das heisst die Uneinstimmigkeiten, Schwierigkeiten und Zwietrachten unter der Ummah (Gemeinde) werden Gründe sein ,dass ihre Sünden reduziert werden (wörtlich: herunterfliessen werden). So wie dieses gibt es viele Hadithe, die berichten , dass die Kämpfe unter den Sahabi Uneinigkeit nur auf Erden sind. Im Jenseits haben alle Verdienste, das heisst für sie gibt es das Paradies. Jeder Sahabi in allen ihren Taten strengten sich an für das Wohlwollen Allahs und das Erreichen Seiner Liebe und hielten sich an das fest, was sie als Sein Befehl erkannten vermuteten. Die Gelehrten der Ahl-i Sunna (Sunniten) berichten in Übereinstimmung, dass wenn ein Muslim sündigt ist er/sie kein Kafir. Die gegen Hazreti Ali gekämpft haben als Kafir bezeichnen ,sie zu verfluchen, ist in keinsterweise erlaubt. Einer der zwei wertvollsten Grundwerken der Muslime in Sahih-i Müslim steht: Hazreti Muawiya war Sekretär (Schreiber) des Resulullah. Er schrieb in seiner Anwesenheit. Zeyd bin Sabit war Wahiy-Katib (Schreiber der die Offenbarungen aufschrieb). Hazreti Muawiya schrieb sowohl Wahiy als auch Briefe nieder.

Abdullah ibni Mubarak sagt „Der Staub welches in die Nase des Pferdes des Muawiyas reingeht, während Muawiya auf dem Weg zu Resulullah (sallallahü aleyhi wessellem) sich befindet , ist tausendmal mal wertvoller als Omar bin Abdülaziz.“ daraus ist ersichtlich welch hohe Ehrenstelle Hazreti Muawiya hat. Den Rang Hazreti Muawiyas zu beschreiben reicht dieser Hadith aus : Tirmüzi berichtet: Resullulah sallallahü aleyhi wessellam : “ O Schöpfer , lass ihn haadi und mühdi sein.“ Das heisst lass ihn auf den rechten Weg und lass ihn auf-dem-rechten-Weg-bringer sein.

 
Imam Rabbanis Worte diesbezüglich:

Mektubat-i Rabbani 1/54


54. Brief

 

Dieser Brief wurde an Seyyid Ferid Buhari geschickt. Es geht um die Freundschaft mit Ehlu Bida und darum, dass dies schädlicher ist als die Freundschaft mit den Kuffar. Ebenfalls geht es darum, dass die schlimmste Gruppe die Schiiten sind und um einige dieser Themen.

Für die Hochachtung des Besten der Schöpfung, dessen Auge davor bewahrt ist abzurutschen1, soll Allah euren Lohn vermehren, eure Angelegenheiten erleichtern und Frieden in euer Herz geben.

So wie es im Hadith heißt: „Wer den Menschen nicht dankt, hat Allah auch nicht gedankt.“2, sehen wir es als unsere Schuld ihnen für ihre guten Taten (uns gegenüber) zu danken. Denn sie waren der Grund für das zusammenkommen mit meinem Scheich Hz. Durch ihren Segen haben wir in dieser Umgebung Hakk erwünscht und haben durch unsere Anstrengung davon sehr viel Anteil bekommen. Als dann die Zeit des Wachens auf diese Gruppe überging3, wie es im Zitat: „Dadurch, dass die Großen starben, bin ich größer geworden.“, heißt, wurde sie zum zweiten Male der Grund dafür, dass die Fakirs zusammen kommen und dafür, dass die Angelegenheiten der verlassenen Schüler ins Lot kommen. Allah soll sie mit einem großen Lohn beschenken.

 

„Wenn alle Haare an meinem Körper Zungen hätten
Nicht sie den vollen Dank leisten könnten
Den all deine Wohltaten verdient hätten.“
(Gedicht)

Wir wünschen uns von Hakk Subhanehu Teala, für die Hochachtung eures Vorfahren, unseres Propheten (Sallallahu aleyhi we sellem), sie und ihre Familie vor dem Schlechten auf der Dunya und in der Akhira zu bewahren, welches zu eurer Familie nicht passen würde. Dieser Fakir ist fern geblieben vom Aufenthalt mit ihnen. Ich weis nicht welche Klasse von Menschen sich bei ihnen befinden. Wer verbringt wohl in ihrer wertvollen Umgebung die Zeit mit ihnen?

„Wer ist wohl bei ihnen als Freund und Gefährte
Diese Frage, gab mir schlaflose Nächte“
(Gedicht)

Wissen sie folgendes ganz sicher: mit einem der Ehlu Bida befreundet zu sein, ist schädlicher, als mit einem Kafir befreundet zu sein. Die Schädlichsten, Schlimmsten und Niedrigsten sind diejenigen, welche Resulullah (Sallallahu aleyhi we sellem), seinen Gefährten gegenüber Hass in ihren Herzen hegen. Wie Hakk Teala in seinem ehrenwerten Quran sagt, sind diese Kuffar. „…Auf daß Er die Ungläubigen in Wut entbrennen lasse …“(48;29). Die ersten die den Quran und die Scheriat verbreitet haben, waren die Gefährten. Wenn man die Gefährten kritisiert, muss man auch den Quran und die Scheriat kritisieren. Den Quran hat Hz.Osman (Radiyallahu Anh) gesammelt. Wenn man Hz.Osman kritisiert, kritisiert man auch den Quran. Allah soll uns von dem Glauben der Ketzer bewahren. Die Diskussionen, Streitigkeiten und Kriege zwischen den Gefährten kann man nicht auf die niedrigen Triebe des Nefis leiten, denn ihr Nefis wurde mit dem beisammen sein mit dem besten der Schöpfung zerstört und von seinem „Emmare“ Zustand befreit. Unsere Überzeugung jedoch ist, dass das Recht auf der Seite von Hz.Ali war (im Kampf gegen Muawiye), der Fehler bei denen, die gegen ihn waren. Jedoch ist dies ein Fehler des Idschtihat und macht den Begeher des Fehlers nicht zu einem Fasik. Ja, man darf nicht einmal wütend oder kritisierend der Person gegenüber sein. Denn für jemanden der diesen Fehler begeht, gibt es eine Sewab.4 Yezid jedoch, welcher vom Frieden fern ist, war kein Gefährte. Es gibt niemanden der es leugnet, dass Yezid vom Frieden fern ist. Denn das was er tat, hätten nicht einmal die Europäischen Kuffar gemacht. Nur ist es so, dass manche Ehlu Sunnah wel Dschamah Gelehrten uneinig darüber sind, ob man ihn verfluchen darf. Diese Uneinigkeit ist nicht weil sie von Yezid oder seiner Sache zufrieden sind, sondern wegen der Möglichkeit dass Yezid vielleicht Tawba gemacht hat.

Man muss in den hohen Versammlungen unbedingt Kutbuzzaman Mahdumulalem seine Bücher lesen. Dadurch sieht man, wie er die Gefährten gelobt hat und mit welcher Adab er sie erwähnt hat und die Gegner werden bloßgestellt und blamiert. Diese Gruppe hat in den letzten Tagen ihre Grenzen zu sehr überspannt und verbreitet sich in alle Richtungen. Deswegen haben wir den Gedanken gefasst ihre falschen Ansichten zu erläutern und somit sie vor dem eindringen in die hohen Versammlungen abzuhalten. Allah Subhanehu soll sie auf dem Weg seines Wohlgefallens festigen…

fn
1 Imam Rabbani deutet hier darauf hin, dass das Auge des Propheten, als er Hakk gesehen hat, nicht für eine Sekunde von ihm gewichen ist. Wie auch die Ayet: „Da wankte der Blick nicht, noch schweifte er ab.“(53;18) darauf hin deutet.
2 Ibnu Hibban, Hadith Nr.3407;Tirmizi Nr.1954; Ebu Dawud Nr.4811; Ahmed ibn Hanbal Musnad Nr.7495; Medschmauz-Zewaid B.8 S.180; Beyhaki, Es-Sunenul Kubra Hadith Nr.11816; Taberani, el-Mudschemul-Ewsat, Hadith Nr.519;Tayalis Nr.2491; Ebu Yala Musnad Nr.1117.
3 Hier meint Imam Rabbani sich selbst und meint damit „als dann das Scheichtum auf mich überging“
4 Imam Rabbani deutet hier auf folgenden Hadis: Amr ibnul As (r.a) überliefert von Resulullah (s.a.w), dass er gesagt hat: „Wenn ein Richter beim richten Idschtihat macht (versucht das Recht zu finden und urteilt) und sein Urteil richtig ist, kriegt er zweifachen Lohn (dass er das Recht gesucht hat und richtig geurteilt hat). Wenn der Richter beim richten Idschtihat macht aber am ende falsch liegt, kriegt auch dieser einen Lohn (für das Suchen der Wahrheit) (Buhari, I’tisam:21; Muslim, Akdhiye:15, Ebu Dawud, Akdhiye:2; Tirmizi, Ahkam:2; Nesei, Kudhat:3; Ibni Majah, Ahkam:3; Ahmed ibn Hanbal: 2/187, 4/198, 204, 205)

 

„Die vorigen Sonnen sind untergegangen und verschwunden,
Unsere Sonne jedoch wird nie untergehen“

Seyyid Pir al Sultan Al Awiliyya  Abdulkadir al Jilani (ks wa rahimahullah)
Das Gedenken an ALLAH ist wie das Wasser für einen Fisch. Was passiert wohl mit einem Fisch, wenn es aus dem Wasser raus genommen wird?“ (Ibn Taymiyya)

 

 

„Die vorigen Sonnen sind untergegangen und verschwunden,
Unsere Sonne jedoch wird nie untergehen“

Seyyid Pir al Sultan Al Awiliyya  Abdulkadir al Jilani (ks wa rahimahullah)

In wessen Herz die Liebe zum Tod auferweckt wurde, dem wird alles Untersterbliche liebvoll und er wird alles vergängliche verabscheuen. – Abu Hamza Horasani 
 

 

Die Diskussionen, Streitigkeiten und Kriege zwischen den Gefährten kann man nicht auf die niedrigen Triebe des Nefis leiten, denn ihr Nefis wurde mit dem beisammen sein mit dem besten der Schöpfung zerstört und von seinem „Emmare“ Zustand befreit. Unsere Überzeugung jedoch ist, dass das Recht auf der Seite von Hz.Ali war (im Kampf gegen Muawiye), der Fehler bei denen, die gegen ihn waren. Jedoch ist dies ein Fehler des Idschtihat und macht den Begeher des Fehlers nicht zu einem Fasik. Ja, man darf nicht einmal wütend oder kritisierend der Person gegenüber sein. Denn für jemanden der diesen Fehler begeht, gibt es eine Sewab.[4]

[4] Imam Rabbani deutet hier auf folgenden Hadis: Amr ibnul As (r.a) überliefert von Resulullah (s.a.w), dass er gesagt hat: „Wenn ein Richter beim richten Idschtihat macht (versucht das Recht zu finden und urteilt) und sein Urteil richtig ist, kriegt er zweifachen Lohn (dass er das Recht gesucht hat und richtig geurteilt hat). Wenn der Richter beim richten Idschtihat macht aber am ende falsch liegt, kriegt auch dieser einen Lohn (für das Suchen der Wahrheit) (Buhari, I’tisam:21; Muslim, Akdhiye:15, Ebu Dawud, Akdhiye:2; Tirmizi, Ahkam:2; Nesei, Kudhat:3; Ibni Majah, Ahkam:3; Ahmed ibn Hanbal: 2/187, 4/198, 204, 205)

Feth 29; Tauba 100; Hadid 10; (die letzten beiden Ayat drücken aus dass jeder einzelner Sahabi gemeint ist); Nisa 95; Ali imran 110 (hier steht, dass die Ashab das gute gebieten und das Schlechte verbieten) ; Mucadele 22 (hier jeder Sahabi gewürdigt, dass Allah diesen im herzen gestärkt hat)

Hadid 10 : „Allah hat ihnen (Ashab) das Beste (das Paradies) versprochen.“

Enfal 62 : „mein gesandter Allah reicht dir aus und stärkt dich mit den Muminuns (Ashab).“ Diese von Allah geschickte Unterstützung ist von der Art dass es Allah würdig ist, d.h. darin sind keine grosse Sünder. Sondern salih Mumins.

Hadith: „Spricht nichts Schlechtes über keinen der Ashab. Sagt nichts über denen, was deren Ehre nicht passt. Ich schwöre bei Allah, dass wenn jemand Sadaqa gibt aus Gold so gross wie Uhud-Berg, kann dieser nicht soviel Verdienst bekommen, wie ein Handvoll Gerste von meiner Sahabi.“[Buhari, Ebu Davud, Begavi]

„Es werden leute auftauchen, die mein Ashab schlecht darstellen werden.Diese werden den Islam verlassen.“
[Beyheki]
„Wer mmein Ashab schlecht macht, den soll Allah verfluchen.“ [Taberani, Beyheki, Hakim]

„Redet nicht über Fehler der Ashab! Sonst ändert euer Herz zu ihnen. Spricht Gutes über sie, damit euer Herz ulfet bekommt.“ [Deylemi]

Es gibt sehr viele solche Hadithe.

Hz.Muawiya kam bei der Eroberung Mekkas zum islam. Im Krieg Hunayn kämpfte er vor Rasulullah und zeigte viel Tapferkeit im Krieg. Er war Katib des Rasulullah . In der Armee welches Hz.Abu Bakr nach Syrien schickte war er dabei. Nach seinem Bruder Yazid wurde er Gouveneur von Syrien. Hz.Umar liess ihn dabei. Im Jahr 41 wurde Kalif und regierte 20 Jahre lang. Er war sehr intelligent, sprachbegabt, fromm, freigiebig und milde.
Er redete wenig und hatte viel sabr. Er eroberte viele Länder zum Islam. Viele islamische Gelehrten haben bei ihm Hadith-Unterricht genommen. Die hadithgelehrten tradierten von ihm Hadithe. Dies zeigt seine Stellung in den Augen der grossen Gelehrten von damals. Abdullah ibni Abbas , Abu Darda , und viele Sahabis und Tabiin nahmen von ihm Hadith-Unterricht.
Als er im Sterben lag zog er den Hemd an, welches Rasulullah ihm schenkte. Er bat darum, dass man vom Haar des Rasulullah auf seine Augen legt wenn er stirbt.

(Manch abbasidische Historiker haben Hz.Muawiya schlecht gemacht aus politischen Gründen um die Umayyaden beim Volk unbeliebter zu machen und somit die neue Herrschaft zu sichern. Diese Werke dürfen nicht als Grundlage verwendet werden.) Jene Historiker die auch islamische Gelehrte waren wie Ibn Saad, Wakidi, Ibni Hilligan, Ibn Khaldun usw. diese sind vertrauenswürdig.

Imam Suyuti, der Asharit und Schafii ist gibt den Hadith bei Musned des Imam Ahmed bin Hanbal wieder :

„Ya Rabbi, bring Muawiya Schrift und Buch bei, und schütze ihn vor Deinen Qualen.“

Aus Indien kam eine Bitte an dem grossen Gelehrten Ibni Hacer, weil in Indien viele Schiiten gegen Sahabis Propaganda machten und die indischen Muslime suchten Unterstützung aus anderen islamischen gegenden. Ibni Hacer schrieb ein Werk speziell über die Ashab.
Er führte auch dieses Hadith an :

„Allahu teala hat von den edelsten Menschen aus dem Stamm Kuraysch mich auserwählt und von den besten menschen mir Freunde gewählt. Davon hat er einige mir als Minister gegeben, die den Islam den Menschen mitteilen und unterstützen. Davon hat er einige als Ashar (über Ehefrau angeheiratete Verwandte) gewählt.Wer sie schlecht macht, Verleumdungen macht, und übles sagt über denen soll Allahu tealas, der Engel und der Menschen Fluch sein! Allahu teala wird deren Fard und sunnah in Qiyamah nicht annehmen.“
(Hz.Muawiyas Schwester Hind war einer der Mütter der Muslime, die Ehefrau des Rasulullah, somit zu den Ashab gehörend)

Sharh Sahih Muslim, Sheikh al islam an nawawi.

 

(Radiyallahü anh)

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Islam und die modernen Wissenschaften

Qur’an und moderne Wissenschaft


Im Namen Allah,des Allerbarmers,des Barmherzigen.

 
Astronomie
Schöpfung des Universums: Der Urknall
Die Schöpfung des Universums wird von Astrophysikern mit einem
weit akzeptierten Phänomen erklärt, gemeinhin als Urknall bekannt.
Die Theorie wird unterstützt durch beobachtende und experimentelle
Daten, die von Astronomen und Astrophysikern seit Jahrzehnten
gesammelt werden. Laut der Urknalltheorie war das gesamte
Universum anfangs eine einzige Masse (ursprüngliche Nebula). Dann
gab es den Urknall (sekundäre Trennung), der in der Erschaffung der
Galaxien resultierte. Diese dann teilten sich, um Sterne, Planeten, die
Sonne, den Mond etc. zu formen. Der Ursprung des Universums war
einzigartig und die Wahrscheinlichkeit seiner Erscheinung durch puren
Zufall gleich Null. Der Qur’an enthält folgende Verse, den Ursprung
des Universums betreffend:
Sehen die Ungläubigen (denn) nicht, dass die Himmel und die Erde
vereint waren (als eine Einheit der Schöpfung), bevor Wir sie
auseinander spalteten?
Der edle Qur’an 21:30
Die treffende Übereinstimmung des koranischen Verses und der
Urknalltheorie ist unübersehbar! Wie konnte ein Buch, das zuerst in
den Wüsten von Arabien vor ca. 1400 Jahren erschien, solch eine tiefe
wissenschaftliche Wahrheit beinhalten?
Es gab eine anfängliche gasförmige Masse vor der
Schöpfung der Galaxien
Wissenschaftler sagen, dass bevor die Galaxien im Universum geformt
wurden, die Materie des Alls ursprünglich in der Form gasförmiger
Masse existierte. Kurz gesagt, gewaltige gasförmige Masse oder
Wolken existierten vor der Bildung der Galaxien. Um die
ursprüngliche Materie des Alls zu beschreiben, ist das Wort Rauch
treffender als Gas. Die folgenden koranischen Verse beziehen sich auf
diesen Zustand des Universums mit dem Wort „dhukhan“, das Rauch
bedeutet.

 
Die Sonne wird nach einer bestimmten Zeit erlöschen

 
Physik

 

Geografie

 
Geologie

Berge sind wie Pflöcke (Pfähle)

In der Geologie ist das Phänomen der Faltungen eine kürzlich
entdeckte Tatsache. Faltungen sind verantwortlich für die Bildung von
Bergketten. Die Erdkruste, auf der wir leben, ist wie eine solide Schale,
während die tieferen Schichten heiß und flüssig sind und somit
unwirtlich für alles Leben. Es ist auch bekannt, dass die Stabilität der
Berge in Bezug zu den Faltungen steht, denn es sind die Falten, die die
Unterlage für das Relief bieten, das die Berge bildet.
Geologen sagen uns, dass der Radius der Erde ungefähr 6035 km
beträgt, und dass die Kruste, auf der wir leben sehr dünn ist, und zwar
zwischen 1,5 und 80 Kilometer. Da die Kruste nur dünn ist, hat sie eine
hohe Wahrscheinlichkeit des Bebens. Berge wirken wie Zeltpflöcke
oder Pfähle, die die Erdkruste halten und ihr Stabilität geben. Der
Qur’an enthält exakt eine solche Beschreibung in folgendem Vers:
Haben Wir nicht die Erde zu einer Lagerstatt gemacht und die Berge
zu Pfählen?
(Der edle Qur’an 78:6-7)
Das Wort „awtad“ meint Pflöcke oder Pfähle, wie sie als Anker für
Zelte benutzt werden. Sie sind die tiefen Grundlagen von geologischen
Falten.
Ein Buch namens Erde gilt als Standardwerk der Geologie an vielen
Universitäten weltweit. Einer der Autoren dieses Buches ist Frank
Press, der zwölf Jahre lang Präsident der Akademie der Wissenschaften
der USA war und Wissenschaftsberater des früheren Präsidenten
Jimmy Carter. In diesem Buch illustriert er die Berge in einer Keilform
und die Berge selber als ein kleiner Teil des Ganzen, dessen Wurzeln
tief im Grund fußen. Nach Dr. Press spielen die Berge eine wichtige
Rolle in der Stabilisierung der Erdkruste.
Der Qur’an nennt klar die Funktion der Berge, die die Erde gegen
Beben stabilisiert:
Und Wir haben auf die Erde festgegründete Berge gesetzt, damit sie
nicht mit ihnen (den Menschen) bebt.(Der edle Qur’an 21:31)

Die koranischen Beschreibungen sind in perfekter Übereinstimmung
mit modernen geologischen Daten.
Berge fest gegründet
Die Oberfläche der Erde ist in viele starre Platten gebrochen, die
ungefähr 100 km dick sind. Diese Platten treiben auf einen zum Teil
geschmolzenen Bereich namens Ästennosphäre.
Bergformationen treten an den Grenzen von Platten auf. Die Erdkruste
ist ca. 5 km dick unter Ozeanen, etwa 35 km unter ebenen
Kontinentaloberflächen und fast 80 km unter großen Bergketten. Diese
sind die starken Fundamente, auf denen die Berge stehen. Der Qur’an
spricht von den starken Bergfundamenten in folgendem Vers:
Und die Berge hat Er festgegründet.
(Der edle Qur’an 79:32)

Bernard Palissy war der Erste, als er 1580 das bis auf den heutigen Tag
gültige Konzept des Wasserkreislaufes beschrieb. Er erläuterte, wie
Wasser von den Ozeanen verdampft und abkühlt, um Wolken zu
bilden. Die Wolken treiben landeinwärts, wo sie steigen, kondensieren
und als Regen auf die Erde fallen. Dieses Wasser sammelt sich in Seen
und Flüssen und fließt zurück zum Meer in einem steten Kreislauf.
Im 7. Jhdt. glaubte Thales von Miletus noch, dass das
Oberflächenspritzwasser der Ozeane vom Wind aufgefangen und
landeinwärts getrieben werde, wo es hernieder regnete. In früheren
Zeiten kannten die Menschen nicht die Quelle für Grundwasser. Sie
glaubten, dass das Wasser der Ozeane unter Winddruck in das Innere
der Kontinente getrieben werde. Sie glaubten auch, dass das Wasser
durch eine geheime Passage wieder zurückflösse, dem Grossen
Abgrund. Diese Passage sei in Verbindung mit den Ozeanen und ist
seit Platos Zeiten Tartaros genannt worden. Selbst Descartes, ein
großer Denker des 18. Jhdts. vertrat noch diese Ansicht. Bis zum 19.
Jhdt. war die aristotelische Theorie vorherrschend. Nach dieser Theorie
kondensierte das Wasser in kühlen Berghöhlen und formte
Unterwasserseen, die wiederum Quellen speisten. Heute wissen wir,
dass in Spalten eingedrungenes Regenwasser dafür verantwortlich ist.
Der Wasserkreislauf ist im Qur’an in folgenden Versen beschrieben:
Seht ihr nicht, dass Allah Regen vom Himmel sendet, ihn durch die
Erde leitet und aus Quellen hervorsprudeln lässt? Und danach lässt
Er dadurch Erzeugnisse verschiedener Farben wachsen.
(Der edle Qur’an 39:21)
Er sendet Regen vom Himmel und gibt damit Leben der Erde nach
ihrem Tod: Darin sind wahrlich Zeichen für jene, die weise sind.
(Der edle Qur’an 30:24)
Und Wir senden Wasser vom Himmel nach Maßen, und Wir lassen
es in der Erde versickern; und wahrlich, Wir können es (mit
Leichtigkeit) wieder hinwegnehmen.(Der edle Qur’an 23:18)

Kein anderer Text, der 1400 Jahre zurück datiert, gibt eine
zutreffendere Beschreibung des Wasserkreislaufes.
Wind sättigt die Wolken
Und Wir senden die befruchtenden Winde, dann lassen wir den
Regen vom Himmel fallen, um euch damit mit Wasser zu versorgen.
(Der edle Qur’an 15:22)
Das hier benutzte arabische Wort ist „lawaqih“, das der Plural von
„laqih“ ist, das sich von „laqaha“ ableitet, das befruchten oder sättigen
bedeutet. In diesem Zusammenhang bedeutet sättigen, dass der Wind
die Wolken zusammentreibt, die Kondensation erhöht und somit Regen
entsteht. Eine gleiche Beschreibung findet sich in folgendem Vers:
Es ist Allah, der die Winde sendet, und sie heben die Wolken; dann
verteilt Er sie über den Himmel wie Er will und teilt sie in
Fragmente, bis ihr Regentropfen aus ihrer Mitte kommen seht.
(Der edle Qur’an 30:48)
Die qur’anischen Beschreibungen sind absolut akkurat und stimmen
perfekt überein mit modernen Daten der Hydrologie. Der
Wasserkreislauf ist in mehreren Versen beschrieben: 3:9, 7:57, 13:17,
25:48-49, 36:34, 59:9-11, 56:68-70, 67:30 und 86:11

Die Existenz von subatomaren Partikeln

In früheren Zeiten war eine bekannte Theorie allgemein akzeptiert, die
Theorie vom Atom. Diese Theorie kam ursprünglich von den Griechen,
genauer von einem Mann namens Demokrit, der vor ungefähr 23
Jahrhunderten lebte. Demokrit und die Menschen nach ihm nahmen an,
dass das kleinste Materieteilchen das Atom sei.
Die Araber glaubten dasselbe. Das arabische Wort „dharrah“ meint
allgemein ein Atom. In jüngerer Zeit hat moderne Wissenschaft
entdeckt, dass es möglich ist, selbst ein Atom zu spalten. Das man das
Atom spalten kann ist eine Entwicklung des 20. Jhdts.. Vor 1400
Jahren wäre dieses Konzept sehr ungewöhnlich erschienen, auch für
einen Araber. Für ihn war das „dharrah“ die Grenze, über die man nicht
gehen konnte. Der folgende Qur’anvers allerdings lehnt die
Anerkennung dieser Grenze ab:
Die Ungläubigen sagen, zu uns wird die Stunde niemals kommen.
Sprich: Aber sicher, bei meinem Herrn, sie wird über euch kommenbei
Dem, der das Unsichtbare kennt – Dem nicht verborgen ist das
kleinste Atom in den Himmeln oder auf der Erde; noch ist etwas
kleiner als das oder größer, das nicht in einem offenkundigen Buche
stände.
(Der edle Qur’an 34:3)
Dieser Vers bezieht sich auf die Allmacht Gottes, sein Wissen um alle
Dinge, den verborgenen oder offensichtlichen. Er geht dann weiter und
sagt, dass Gott sich aller Dinge bewusst ist, auch was kleiner oder
größer als ein Atom ist. So zeigt der Vers klar, dass es möglich ist für
etwas Kleineres als ein Atom zu existieren, eine Tatsache, die erst
kürzlich von moderner Wissenschaft entdeckt wurde.

 
 
Ozeanologie

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Biologie

 
Botanik

Pflanzen erschaffen in Paaren, männlich und weiblich

Früher wussten die Menschen nicht, dass Pflanzen auch männliche und
weibliche Geschlechtsunterscheidungen besitzen. Botanik stellt fest,
dass jede Pflanze Geschlechtsmerkmale aufweist. Selbst die Pflanzen,
die Zwitter sind, haben verschiedene Bestandteile von sowohl
männlich als auch weiblich.
Und sandte Wasser vom Himmel. Mit ihm erzeugen Wir Paare
verschiedener Pflanzen.
(Der edle Qur’an 20:53)
Früchte erschaffen in Paaren
Und Früchte, von jeder Sorte zwei in Paaren.
(Der edle Qur’an 13:3)
Früchte sind das Endprodukt der Reproduktion höherer Pflanzen. Die
Stufe vor der Frucht ist die Blüte, die männliche und weibliche Organe
(stamens und ovules) besitzt. Wenn der Pollen zur Blüte getragen
wurde, entstehen Früchte, die wiederum reifen und ihre Samen
freisetzen. Allen Früchten ist deswegen die Existenz von männlichen
und weiblichen Organen eigen, eine im Qur’an erwähnte Tatsache.
In bestimmten Spezies können die Früchte von unbefruchteten Blüten
kommen (parthenocarpische Frucht), wie z.B. Bananen, bestimmte
Arten von Ananas, Feige, Orange, Wein, usw. Sie haben aber auch
bestimmte geschlechtliche Charakteristiken.
Alles in Paaren gemacht
Und von allem haben wir in Paaren erschaffen.
(Der edle Qur’an 51:49)
Dies bezieht sich auch auf andere Dinge als Menschen, Tiere, Pflanzen
und Früchte. Es kann sich z.B. auf ein Phänomen wie Elektrizität
beziehen, bei der negative und positive Ladungen vorhanden sind.
Gerühmt sei Allah, der in Paaren alle Dinge erschuf, die die Erde
hervorbringt, als auch ihre eigene (menschliche) Art und andere
Dinge, die sie nicht wissen.
(Der edle Qur’an 36:36)
Der Qur’an sagt hier, dass alle Dinge in Paaren geschaffen sind, unter
ihnen auch Dinge, die die Menschen noch nicht kennen und vielleicht
später entdecken werden.

Betrachten wir folgenden Vers:
Sehen die Ungläubigen nicht, dass die Himmel und die Erde
vereint waren (als eine Einheit der Schöpfung), bevor Wir sie
auseinander spalteten? Wir schufen aus Wasser jedes lebende
Wesen. Wollen sie denn nicht glauben?
(Der edle Qur’an 21:30)
Nur nach erheblichem Fortschritt in der Wissenschaft wissen wir jetzt,
dass Cytoplasma, die Grundsubstanz der Zelle, aus bis zu 80% Wasser
besteht. Neuere Forschungen haben auch ergeben, dass die meisten
Organismen aus zwischen 50% und 90% Wasser bestehen, und dass
jedes Lebewesen Wasser für seine Existenz benötigt. War es vor 14
Jahrhunderten möglich, für Menschen zu vermuten, dass jedes
Lebewesen aus Wasser gemacht ist? Und das auch noch in den Wüsten
von Arabien, wo immer schon Not an Wasser geherrscht hat?
Der folgende Vers bezieht sich auf die Schöpfung von Tieren aus
Wasser:
Und Allah erschuf alle Tiere aus Wasser.
(Der edle Qur’an 24:45)
Der folgende Vers bezieht sich auf die Schöpfung der Menschen von
Wasser:
Es ist Er, der den Menschen aus Wasser erschuf; dann gründete Er
Beziehungsverhältnisse von Abstammung und Heirat, denn dein
Herr hat Macht über alle Dinge.(Der edle Qur’an 25:54)

Schranke zwischen den beiden Meeren

Betrachten Sie folgende Verse:
Er hat die zwei sich treffenden Meere freigelassen. Zwischen ihnen
ist eine Schranke, die sie nicht überschreiten.
(Der edle Qur’an 55:19-20)
In dem arabischen Text meint das Wort „barzakh“ eine Barriere oder
Trennung. Diese Barriere ist keine physische Trennung. Das arabische
Wort „maraja“ meint literarisch: „sie treffen sich beide und vermischen
sich“. Frühere Kommentatoren des Qur’an konnten die scheinbar
unvereinbaren Bedeutungen der zwei Meere, die sich treffen und
vermischen, zwischen denen jedoch auch gleichzeitig eine Barriere ist,
die sie nicht überschreiten, nicht erklären. Moderne Wissenschaft hat
entdeckt, dass an Stellen, wo sich zwei Meere treffen, sich eine
Barriere befindet. Diese Barriere teilt die zwei Meere, sodass jedes
Meer seine eigene Temperatur, Salzgehalt und Dichte besitzt.
Ozeanelogen sind nun in einer besseren Position, den Vers zu erklären.
Es gibt eine unsichtbare Wasserbarriere zwischen zwei Meeren, durch
die Wasser von der einen See zur anderen gelangt. Wenn das Wasser
des einen Meeres jedoch in das andere eintritt, verliert es seine
unterscheidende Charakteristik und homogenisiert mit dem anderen
Wasser. Die Barriere dient sozusagen als eine homogenisierende
Durchgangszone für die zwei Wasser.
Das im Qur’an erwähnte wissenschaftliche Phänomen wurde auch von
Dr. William Hay bestätigt, der ein bekannter Meereswissenschaftler
und Professor für geologische Studien an der Universität von Colorada
ist. Der Qur’an erwähnt dieses Phänomen auch in folgendem Vers:
Oder (ist besser)Wer die Erde zu einem festen Grund gemacht und
Flüsse durch sie gemacht und festgegründetete Berge(auf)ihr
gemacht und zwischen den beiden Meeren eine Schranke gemacht
hat? Gibt es denn einen(anderen)Gott neben Allah?Aber nein!Die
meisten von ihnen wissen nicht.(Der edle Qur’an 27:61)
Dieses Phänomen tritt an mehreren Stellen auf, z.B. an der Meerenge
von Gibraltar, wo sich Mittelmeer und Atlantik treffen. Aber wenn der

Qur’an über die Trennung von Süß- und Salzwasser spricht, erwähnt er
die Existenz einer verbotenen Trennung als Barriere:
Es ist Er, der die zwei Wasser freigelassen hat, eines trinkbar und
süß, das andere bitter und salzig; Doch hat er eine Schranke
zwischen sie gesetzt, Und eine Trennung, die zu überschreiten
verboten ist.
(Der edle Qur’an 25:53)
Wissenschaft hat entdeckt, dass an Flussmündungen, wo sich
Süßwasser und Salzwasser treffen, die Situation sich etwas von der
unterscheidet, wo sich zwei Meere treffen. Es wurde entdeckt, dass
das, was an Flussmündungen Süß- und Salzwasser trennt, ein
pycnocliner Bereich mit einer kennzeichnenden Dichte ist, der
diskontinuierlich die zwei Schichten trennt. Dieses Phänomen tritt an
mehren Stellen auf, z.B. in Ägypten, wo der Nil ins Mittelmeer fließt.
Dunkelheit in den Tiefen der Ozeane
Prof. Durga Rao ist ein Experte auf dem Gebiet der Meeresgeologie
und war Professor an der King Abdul Aziz-Universität in Jeddah,
Saudi-Arabien. Er wurde gebeten, folgenden Vers zu kommentieren:
Oder (der Zustand der Ungläubigen) ist wie die Tiefen der Finsternis
in einem tiefen Ozean, überdeckt mit Wogen, auf ihnen wiederum
Wogen, auf ihnen dunkle Wolken: Tiefen der Dunkelheit, eine
(Schicht) über der anderen. Wenn ein Mensch seine Hand
ausstreckt, Kann er sie kaum sehen! Für den, dem Allah kein Licht
gibt, gibt es kein Licht!
(Der edle Qur’an 24:40)
Prof. Rao sagte, dass Wissenschaftler erst kürzlich bestätigen konnten,
dass Dunkelheit in den Tiefen der Ozeane herrscht. Menschen sind
nicht fähig, ohne Ausrüstung mehr als 20 bis 30m tief zu tauchen und
können nicht in den tiefen Ozeanregionen von mehr als 200m
überleben (es sei denn, in einem U-Boot).Dieser Vers bezieht sich
nicht auf alle Meere, weil nicht alle Meere Dunkelheit über Dunkelheit
geschichtet besitzen. Er bezieht sich speziell auf ein tiefes Meer oder
Tiefsee, da der Qur’an sagtFinsternis in einem tiefen Ozean. Diese
geschichtete Dunkelheit in einem tiefen Ozean ist das Resultat zweier
Gründe:
1. Ein Lichtstrahl besteht aus sieben Farben. Diese Farben sind Violett,
Indigo, Blau, Grün, Gelb, Orange und Rot. Der Lichtstrahl erfährt eine
Brechung, wenn er auf das Wasser trifft. Die oberen 10-15 Meter des
Wassers absorbieren die rote Farbe. Wenn ein Taucher 25 Meter unter
Wasser ist und sich verwundet, kann er deswegen die rote Farbe seines
Blutes nicht sehen, weil Rot in diese Tiefe nicht reicht. Ebenso werden
die orange Strahlen bei einer Tiefe von 30-50 Metern absorbiert, die
gelben bei 50-100 Metern, grüne bei 100-200 Metern und schließlich
Blau, Indigo und Violett über 200 Metern. Wegen dieses
fortschreitenden Verschwindens der Farbe, eine Schicht nach der
anderen, wird der Ozean fortschreitend dunkler, d.h. Finsternis entsteht
schichtweise. Ab einer Tiefe von 1000 Metern herrscht völlige
Finsternis!
2. Sonnenstrahlen werden von Wolken z.T. absorbiert. Dies ist die
erste Schicht von Dunkelheit. Wenn die Lichtstrahlen auf die
Meeresoberfläche treffen, werden sie von der Wellenoberfläche z.T.
reflektiert. Dies ist die zweite Schicht der Dunkelheit. Das
unreflektierte Licht dringt in die Tiefen des Ozeans. Der Ozean hat
zwei Teile: Den Oberflächenteil, der charakterisiert wird durch Licht
und Wärme, und den Tiefseeteil, der durch Dunkelheit charakterisiert
wird. Zwischen diesen beiden Teilen gibt es Wellen. Diese inneren
Wellen bedecken den tieferen Teil, weil dieser eine höhere Dichte hat,
als das Wasser über ihm. Die Finsternis beginnt unter den inneren
Wellen. Selbst die Fische der Tiefsee können nicht sehen; ihre einzige
Lichtquelle stammt von ihren eigenen Körpern.
Der Qur’an erwähnt richtig: Dunkelheit in einem tiefen Ozean,
überdeckt mit Wogen, auf ihnen wiederum Wogen. Mit anderen
Worten: Über diesen Wellen gibt es noch andere Arten von Wellen,
d.h. die auf der Oberfläche des Ozeans. Der qur’anische Vers fährt fort:
Tiefen der Dunkelheit, eine (Schicht) über der anderen. Diese
Schichten sind, wie bereits erklärt, Schichten, die Dunkelheit erzeugen
durch die Absorption von Farben in unterschiedlichen Tiefen.
Prof. Durga Rao schloss: Vor 1400 Jahren konnte kein Mensch dieses
Phänomen in solchen Details beschreiben. Also muss die Information
von einer überirdischen Quelle gekommen sein.

Zoologie

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Tiere und Vögel leben in Gemeinschaften

Es gibt kein Tier auf Erden, noch ein Wesen, das auf seinen Flügeln
fliegt, das nicht Gemeinschaften bildet wie ihr.
(Der edle Qur’an 6:38)
Forschungen haben gezeigt, dass Tiere und Vögel Gemeinschaften
bilden, d.h. sie organisieren, leben und arbeiten sogar z.T. zusammen.
Der Flug der Vögel
Im Bezug auf den Flug der Vögel erwähnt der Qur’an folgenden Vers:
Haben sie nicht auf die Vögel gesehen,die im Luftraum des Himmels
dienstbar geworden sind?Nur Allah hält sie (oben).Darin sind
wahrlich Zeichen für Leute,die glauben.
(Der edle Qur’an 16:79)
Eine ähnliche Botschaft erteilt uns der Qur’an in diesem Vers:
Sehen sie denn nicht auf die Vögel über ihnen,wie sie ihre Flügel
ausgebreitet halten und einziehen?Nur der Allerbarmer hält
sie.Gewiss,Er sieht alles wohl.
(Der edle Qur’an 67:19)
Das arabische Wort „amsaka“ bedeutet jemanden fassen, festhalten.
Das bedeutet, dass Allah die Vögel mit Seiner göttlichen Macht in der
Höhe hält.Die vorigen Verse drücken die starke Abhängigkeit des
Verhaltens der Vögel von göttlicher Macht aus. Moderne
Wissenschaftserkenntnisse zeigten die hohe Perfektion der Bewegung
bei manchen Arten von Vögeln. Die langen komplizierten Reisen ganz
junger Zugvögel, ohne Vorerfahrung und ohne Führung kann man nur
auf ein geschöpftes Wanderungsprogramm in ihren genetischen Zellen
führen. Sie sind sogar in der Lage, zu einem bestimmten Zeitpunkt zu
ihrem Abreiseort zurück zu kehren.Buch ‘Power
Professor Hamburger gibt in seinem Buch ‘Power and Fragility’ das
Beispiel vom “ Mutton bird“, das im pazifischen Ozean lebt. Es
unternimmt eine Reise von über 15 000 Meilen in der Form einer ‘8′.

Es legt diesen Weg in einem Zeitraum von 6 Monaten zurück und kehrt
mit maximal einer Woche Verspätung zu seinem Abreiseort zurück.
Die hochkomplizierten Vorraussetzungen für so eine Reise müssen in
den Nervenzellen der Vögel vorhanden sein. Sie sind bestimmt
programmiert. Sollten wir nicht über die Identität des Programmierers
nachdenken?

Die Biene

Und dein Herr lehrte die Biene ihre Waben in den Bergen zu bauen,
auf Bäumen und in (menschlichen) Behausungen; dann von allen
Früchten zu essen, die die Erde hervorbringt, und mit Geschick die
Wege ihres Herrn zu finden.
(Der edle Qur’an 16:68-69)
Von Frisch erhielt 1973 den Nobelpreis für seine Forschung des
Verhaltens und der Kommunikation der Bienen. Die Biene geht,
nachdem sie einen neuen Garten oder eine neue Blume gefunden hat,
zurück zu ihrem Stamm und berichtet den anderen die exakte Richtung
und Lage, um dorthin zu gelangen, durch den sogenannten Bienentanz.
Die Bedeutungen der Insektenbewegungen, die Informationen
zwischen den Arbeitsbienen übertragen sollen, sind wissenschaftlich
mit Hilfe von Fotografien und anderen Methoden entschlüsselt worden.
Der Qur’an erwähnt im oben genannten Vers, wie die Biene mit
Geschick oder Fertigkeit die Wege ihres Herrn findet.
Die Arbeiterbiene oder Soldatenbiene ist eine weibliche Biene. In der
Sure An-Nahl, Vers 68 und 69, ist das benutzte Wort weiblichen
Geschlechts „fasluki und kuli“, d.h., die den Stock für Nahrungssuche
verlassende Biene ist weiblich.
In Shakespeares Heinrich, derFünfte sprechen ein paar Charaktere über
Bienen und bemerken, dass die Bienen Soldaten sind und einen König
haben. Das ist, was die Leute zu Shakespeares Zeit dachten, nämlich,
dass die Arbeiterbienen männlich sind und sich vor einem Bienenkönig
verantworten müssen. Dies ist aber nicht wahr. Die Arbeiterbienen sind
weiblich, und auch der König ist in Wirklichkeit eine Königin. Es
beanspruchte aber Nachforschungen in den letzten 300 Jahren, um dies
herauszufinden.

Das Spinngewebe ist zart

Der Qur’an erwähnt in Surat AL-’Ankabut:
Das Gleichnis derjenigen,die sich anstatt Allahs Schutzherren
nehmen,ist das der Spinne,die sich ein Haus genommen hat;das
schwächste Haus ist fürwahr das Haus der Spinne,wenn sie (es)nur
wüssten!
(Der edle Qur’an 29:41)
Der Qur’an gibt uns hier nicht nur eine ausführliche physikalische
Beschreibung vom Spinngewebe,sehr schwach, zart und lose, sondern
betont auch die Schwäche der Beziehungen innerhalb eines
Spinngewebes, wo die weibliche Spinne oft ihren Gatten, die
männliche Spinne umbringt.

Lebensweise und Kommunikation von Ameisen

Spinngewebe ist zart
Betrachten wir folgenden Vers:
Und vor Salomo waren aufgereiht seine Schar von Dginn, Menschen
und Vögeln, und sie standen in Reih und Glied. Bis, als sie in ein Tal
von Ameisen kamen, eine der Ameisen sprach: O ihr Ameisen,
macht, dass ihr in eure Behausungen kommt, damit Salomo und
seine Schar euch nicht zermalmen ohne es zu bemerken.
(Der edle Qur’an 27:17-18)
In der Vergangenheit haben sich manche Leute vielleicht über den
Qur’an amüsiert und ihn für ein Märchenbuch gehalten, wo Ameisen
zueinander sprechen und kultivierte Botschaften austauschen. In
jüngerer Zeit haben uns Forschungen jedoch einige Fakten über die
Lebensweise von Ameisen gezeigt, die früher den Menschen nicht
bekannt waren.
Forschungen haben gezeigt, dass von allen Tieren oder Insekten, die
Lebensweise der Ameisen der der Menschen am ähnlichsten ist. Dies
kann man auf Grund folgender Feststellungen sagen:
· Die Ameisen begraben ihre Toten in einer Weise ähnlich wie die
Menschen.
· Sie haben ein kultiviertes System von Arbeitsteilung, bei der es
Manager, Supervisor, Vorarbeiter, Arbeiter, etc. gibt.
· Sie treffen sich öfters, um einen Schwatz zu halten.
· Sie haben eine fortgeschrittene Art und Weise der
Kommunikation.
· Sie halten regelmäßig Märkte ab, bei denen sie Güter
austauschen.
· Sie betreiben Vorratshaltung und lagern Körner für lange
Perioden im Winter, und wenn die Körner zu sprießen beginnen,
schneiden sie die Keime ab, als ob sie verständen, dass, wenn sie
die Keime wachsen lassen, die Körner verrotten. Wenn die
Körner durch Regen nass werden, nehmen sie sie und tragen sie
ins Sonnenlicht zum Trocknen. Wenn sie trocken sind, tragen sie
sie wieder zurück, als ob sie wüssten, dass Feuchtigkeit die
Körner sprießen lässt und sie dann verrotten.

Medizin

 
Physiologie

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Embryologie

Menschen sind geschaffen von Alaq – einer
blutegelförmigen Substanz
Nun lass den Menschen darüber nachdenken, von was er geschaffen
ist! Er ist geschaffen von einem hervorgeströmten Tropfen -
hervorgekommen zwischen dem Rückgrat und den Rippen.
(Der edle Qur’an 86:5-7)
In embryonalen Stadien beginnen die reproduzierenden Organe von
Mann und Frau, d.h. die Hoden und Eierstöcke, ihre Entwicklung in
der Nähe der Nieren, zwischen Rückgrat und elfter und zwölfter Rippe.
Später steigen sie herab: Die weiblichen Eierstöcke bleiben im Becken,
die männlichen Hoden steigen weiter herab, bis sie vor der Geburt den
Hodensack erreichen. Noch als Erwachsener, nach dem Herabsteigen
der reproduktiven Organe, erhalten diese Organe noch ihre Nervenund
Blutversorgung von der abdominalen Aorta, die in der Gegend
zwischen Rückgrat und Rippen liegt. Selbst die lymphatische und
venöse Drainage gehen zum selben Gebiet zurück.
Menschliche Wesen sind von Nutfah erschaffen (kleinste
Menge von Flüssigkeit
Der Qur’an erwähnt nicht weniger als elfmal, dass der Mensch von
„nutfah“ erschaffen wurde, was eine kleinste Menge von Flüssigkeit
bedeutet oder ein Tropfen von Flüssigkeit. Dies ist in folgenden Versen
erwähnt: 16:4, 18:37, 22:5, 23:13, 35:11, 36:77, 40:67, 53:46, 75:37,
76:2 und 80:19.

Wissenschaft hat in jüngster Zeit bestätigt, dass nur einer von ungefähr
drei Millionen Spermen nötig ist, um das Ei zu befruchten, also nur
1/3.000.000er Teil oder 0,00003% der Spermen, die ejakuliert werden
Menschen sind erschaffen von „sulalah“ (Quintessenz
einer Flüssigkeit)
Und machte seine Nachkommenschaft von der Quintessenz einer
verächtlichen Flüssigkeit.
(Der edle Qur’an 32:8)
Das arabische Wort „sulalah“ meint Quintessenz oder bester Teil des
Ganzen. Wir müssen nun wissen, dass nur ein einziger Spermatoze, der
in das Ei dringt, nötig für die Befruchtung ist, von mehreren Millionen,
die der Mann produziert. Auf diesen einen von Millionen bezieht sich
der Qur’an mit dem Wort „sulalah“. „Sulalah“ bedeutet auch sachte
Extraktion einer Flüssigkeit. Die Flüssigkeit bezieht sich sowohl auf
die männlichen als auch die weiblichen Keimflüssigkeiten. Sperma und
Eizelle werden beide sanft aus ihrer Umgebung extrahiert im Lauf der
Befruchtung.
Der Mensch ist erschaffen von „nutfatum amshaaj“
(vermischten Flüssigkeiten)
Wahrlich, wir erschufen den Menschen von einem Tropfen von
vermischten Samen.(Der edle Qur’an 76:2)
Das arabische Wort „nutfatin amshaajin“ bedeutet vermischte
Flüssigkeiten. Nach Meinung von Qur’ankommentatoren bezieht sich
dieses Wort auf die männlichen und weiblichen Ausstoßungen oder
Flüssigkeiten. Nach der Mischung von männlichen und weiblichen
Gameten, bleibt die Zygote immer noch „nutfah“. Vermischte
Flüssigkeiten kann sich auch auf die Samenflüssigkeit beziehen, die
von verschiedenen Sekretionen verschiedener Drüsen kommt.
Deswegen bezieht sich nutfatin amshaajin, eine kleinste Menge
vermischter Flüssigkeiten auf männliche und weibliche Gameten und
Teile der umgebenden Flüssigkeiten.

 
Geschlechtsbestimmung

Allgemeine Wissenschaft

 
Schlussbemerkungen

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01010100 01100001 01110101 01101000 01101001 01100100
- Der Code des Universums

Die Präsenz wissenschaftlicher Fakten im Qur’an einem Zufall
zuzuschreiben, wäre gegen den gesunden Menschenverstand und
wahre wissenschaftliche Methode. Der Qur’an lädt alle Menschen ein,
über die Schöpfung des Universums nachzudenken:
Wahrlich, in der Schöpfung der Himmel und der Erde, und im
Wechsel von Tag und Nacht – sind wahrhaftig Zeichen für
verständige Leute.
(Der edle Qur’an 3:190)
Die wissenschaftlichen Beweise zeigen klar die göttliche Herkunft des
Qur’an. Kein Mensch könnte ein solches Buch vor 1400 Jahren
geschaffen haben, das solche fundierten wissenschaftlichen
Erkenntnisse enthält, die von der Menschheit erst Jahrhunderte später
entdeckt wurden.
Der Qur’an ist jedoch kein Buch der Wissenschaft (science), sondern
der Zeichen (signs). Diese Zeichen laden den Menschen ein, den Sinn
seiner Existenz auf der Erde zu realisieren und in Harmonie mit der
Natur zu leben. Der Qur’an ist wahrlich eine Botschaft Allahs, des
Schöpfers und Erhalters des Universums. Er enthält die gleiche
Botschaft von der Einheit Gottes, die alle Propheten gepredigt haben,
von Adam über Moses und Jesus bis hin zu Muhammad (Friede sei auf
ihnen allen).
Viele detaillierte Aufsätze sind über das Thema Qur’an und moderne
Wissenschaft geschrieben worden, und weitere Forschungen auf
diesem Gebiet werden gemacht.“Inshaallah“(Wenn Allah(Gott)will)
werden diese Forschungen der Menschheit helfen, näher zum Wort
Gottes zu finden. Dieses Büchlein enthält nur ein paar
wissenschaftliche Fakten, die im Qur’an enthalten sind. Ich kann nicht
behaupten, dem Thema gerecht geworden zu sein.
Prof. Tejasen akzeptierte Islam aufgrund eines im Qur’an enthaltenen
wissenschaftlichen Zeichens. Manche Leute benötigen zehn Zeichen,
andere vielleicht hundert, um vom göttlichen Ursprung des Qur’an
überzeugt zu sein. Manche wären unwillig, die Wahrheit zu
akzeptieren, selbst wenn ihnen tausend Zeichen gezeigt werden. Der
Qur’an verurteilt eine solche begrenzte Mentalität in folgendem Vers:
Taub und stumm und blind, sie werden nicht zurückkehren (auf den
rechten Weg).
(Der edle Qur’an 2:18)

   

Fingerabdrücke

Denkt der Mensch vielleicht, dass Wir nicht seine Knochen
versammeln könnten? Aber nein, Wir können in vollkommener
Ordnung selbst seine Fingerspitzen zusammensetzen.
(Der edle Qur’an 75:3-4)
Ungläubige zweifeln an der Wiederauferstehung, da die Knochen der
Toten sich bereits in der Erde aufgelöst haben und fragen, wie jedes
Individuum am Jüngsten Tag identifiziert werde. Gott, der
Allmächtige, antwortet, dass Er nicht nur die Knochen wieder
zusammensetzen, sondern selbst die Fingerspitzen rekonstruieren kann.
Warum spricht der Qur’an, wenn es um die Identifizierung der
Individuen geht, speziell von Fingerspitzen?
Im Jahre 1880 wurden, nach Forschungen von Sir Francis Golt,
Fingerabdrücke die wissenschaftliche Methode der Identifizierung.
Keine zwei Menschen auf der Welt können die gleichen
Fingerabdrücke besitzen. Das ist der Grund, warum die Polizei
weltweit Fingerabdrücke benutzt, um einen Kriminellen zu
identifizieren.
Wer könnte vor 1400 Jahren von der Einzigartigkeit der
Fingerabdrücke gewusst haben? Bestimmt niemand anders, als der
Schöpfer selbst!

Schmerzrezeptoren in der Haut

Es wurde früher angenommen, dass der Sinn des Fühlens und des
Schmerzes von dem Gehirn abhängt. Jüngste Entdeckungen haben aber
bewiesen, dass sich Schmerzrezeptoren in der Haut befinden, ohne die
ein Mensch keinen Schmerz fühlen könnte.
Wenn ein Doktor einen Patienten untersucht, der an Verbrennungen
leidet, überprüft er den Grad der Verbrennung mit einem Nadelstich.
Wenn denn der Patient den Schmerz fühlt, ist der Doktor glücklich,
weil dies indiziert, dass die Verbrennungen nur oberflächlich sind und
die Schmerzrezeptoren noch intakt. Fühlt der Patient jedoch keinen
Schmerz, bedeutet es, dass es sich um tiefe Verbrennungen handelt und
dass die Schmerzrezeptoren zerstört wurden.
Der Qur’an gibt eine Andeutung für die Existenz von
Schmerzrezeptoren in folgendem Vers:
Diejenigen, die Unsere ayaats (Zeichen, Verse, Offenbarungen,
Beweise, Belehrungen, etc.) ablehnen, werden Wir bald in ein Feuer
werfen; Wann immer ihre Haut durchgeröstet ist, werden Wir sie
durch frische Haut ersetzen, damit sie die Strafe schmecken: denn
Allah ist wahrlich der Mächtige, der Weise.
(Der edle Qur’an 4:56)
Prof. Tagatat Tejasen, Vorsitzender des Instituts für Anatomie an der
Chiang Mai Universität in Thailand, verwendete viel Zeit auf die
Forschung von Schmerzrezeptoren. Anfänglich konnte er es nicht
glauben, dass der Qur’an diese wissenschaftliche Tatsache vor 1400
Jahren erwähnte. Er verifizierte später die Übersetzung dieses
Qur’anverses. Prof. Tejasen war so beeindruckt von der
wissenschaftlichen Genauigkeit des Qur’an, dass er auf der achten
medizinischen Konferenz in Riyadh, Saudi-Arabien, öffentlich
erklärte:
Es ist kein Gott außer Allah und Muhammad ist der Gesandte
Allahs!

 

Das Geschlecht des Fötus wird durch die Natur des Spermas bestimmt
und nicht des Eis. Das Geschlecht des Kindes, ob männlich oder
weiblich, hängt davon ab, ob das 23. Chromosomenpaar XX oder XY
ist. Wenn das Geschlechtschromosom des Spermas bei der
Befruchtung ein X ist, wird der Fötus weiblich. Wenn das Sperma ein
Y-Chromosom trägt, wird der Fötus männlich.
Und dass Er erschuf in Paaren – männlich und weiblich – von
einem eingepflanzten Samen.
(Der edle Qur’an 52:45-46)
Das arabische Wort „nutfah“ bedeutet kleinste Flüssigkeit, und „tumna“
bedeutet herausstoßen oder einpflanzen. Deswegen bezieht es sich hier
auf das männliche Sperma.
Der edle Qur’an sagt:
War er nicht ein Tropfen von ausgestoßenem Samen? Dann wurde er
ein anhaftender Klumpen; Dann machte und gestaltete (Allah) (ihn)
in rechten Verhältnissen. Und Er machte von ihm zwei Geschlechter,
männlich und weiblich.
(Der edle Qur’an 75:37-39)
Hier ist wieder erwähnt, dass eine kleinste Menge Samen (angezeigt
durch „nutfatan min maniyyin“), der vom Mann kommt, verantwortlich
für das Geschlecht des Kindes ist.
Schwiegermütter auf dem indischen Subkontinent bevorzugen
normalerweise männliche Enkel und tadeln ihre Schwiegertöchter,
wenn das Kind nicht das gewünschte Geschlecht besitzt. Wenn sie nur
wüssten, dass der bestimmende Faktor das männliche Sperma ist und
nicht das weibliche Ei! Wenn sie jemand zu tadeln hätten, dann ihre
Söhne, da sowohl der Qur’an als auch moderne Wissenschaft den
männlichen Samen für das Geschlecht des Kindes verantwortlich
machen.

Der Fötus ist geschützt durch drei Schleier von Dunkelheit
Er machte euch im Mutterleib, in Phasen, einer nach der anderen, in
drei Schleiern von Dunkelheit.
(Der edle Qur’an 39:6)
Nach Prof. Dr. Keith Moore beziehen sich diese drei Schleier von
Dunkelheit auf:
· die vordere abdominale Wand der Mutter.
· die Gebärmutterwand.
· die amnio-chorionische Membran.
Embryonale Stadien
Den Menschen erschufen Wir von einer Quintessenz von Lehm;
Dann als einen Tropfen Samen an einem sicheren Platz; Dann
machten Wir aus dem Samen ein Klümpchen geronnenen Blutes;
Dann von diesem Klümpchen einen (fötalen) Klumpen; Dann von
diesem Klumpen Knochen und kleideten diese Knochen mit Fleisch;
Dann entwickelten Wir aus ihm ein anderes Geschöpf. So gepriesen
sei Allah, der beste Schöpfer!
(Der edle Qur’an 23:12-14)
In diesen Versen erklärt Allah, dass der Mensch von einem kleinen
Tropfen erschaffen und dieser in einen Ruheplatz gesetzt wurde, für
den das arabische Wort „qararin makin“ benutzt wird, was gut
eingerichtet oder sicher beherbergt bedeutet.
Der Uterus ist gut geschützt von hinten durch die Wirbelsäule, kräftig
unterstützt durch die Rückenmuskeln. Der Embryo ist weiter geschützt
durch den amniotischen Sack, der die amniotische Flüssigkeit enthält.
So hat der Fötus einen gutgeschützten Platz.
Diese kleine Menge Flüssigkeit wird zu „alaqah“ geformt, etwas, das
haftet. Es bedeutet auch eine blutegelförmige Substanz. Beide
Beschreibungen sind wissenschaftlich akzeptabel, da in frühen Stadien
der Fötus an der Gebärmutterwand haftet und wie ein Blutegel
erscheint. Er benimmt sich sogar wie einer und nimmt das Blut der
Mutter durch die Plazenta auf.
Die dritte Bedeutung des Wortes „alaqah“ ist blutiger Klumpen.
Während dieser alaqah-Phase, die von der dritten bis vierten
Schwangerschaftswoche dauert, klumpt das Blut in geschlossenen
Gefäßen. So erhält der Embryo die Erscheinung eines Blutklumpens
zusätzlich zu seinem Erscheinen als Blutegel.
„Alaqah“ wird zu „mudgah“ geformt, was die Bedeutung hat von
etwas, das klein und klebrig ist, das man sich in den Mund stecken
kann wie Kaugummi. Beide Beschreibungen sind wissenschaftlich
korrekt. Prof. Dr. Keith Moore nahm einen Gipsstempel in der Form
und der Größe eines Fötus im frühen Stadium und kaute ihn zwischen
den Zähnen, um ihn zu einem“ mudgah“ zu formen. Er verglich ihn mit
Fotografien von Föten im frühen Stadium. Die Zahnabdrücke ähnelten
den Somiten, die frühe Bildung der Wirbelsäule.
Prof. Marshall Johnson ist einer der führenden US-Wissenschaftler und
ist Direktor des anatomischen Instituts und des Daniel Instituts an der
Thomas Jefferson Universität in Philadelphia. Er wurde gebeten, die
Qur’anverse zu kommentieren, die von Embryologie handeln.
Er sagte, dass die Qur’anverse, die die embryologische Entwicklung
beschrieben, nicht zufällig entstanden sein könnten. Er sagte, dass
Muhammad(F.u.S.s.a.i)möglicherweise ein sehr starkes Mikroskop
gehabt hätte. Als er daran erinnert wurde, dass der Qur’an vor 1400
Jahren offenbart wurde und Mikroskope erst Jahrhunderte später
existierten, lachte Prof. Johnson und gab zu, dass das erste Mikroskop
nur eine zehnfache Vergrößerung, aber kein klares Bild zeigen konnte.
Später sagte er: Ich sehe nichts, was im Konflikt zu dem Konzept steht,
dass göttliche Intervention beteiligt war, als Muhammad den Qur’an
rezitierte.
Nach Dr. Keith Moore sind die modernen Klassifikationen der
Embryoentwicklungsstadien, die in der ganzen Welt angenommen
werden, nicht leicht verständlich, da die Stadien numerisch identifiziert
werden mit z.B. Phase I, Phase II etc. Die im Qur’an offenbarten
Stadien dagegen basieren auf Unterscheidungen und einfach zu
identifizierenden Formen, die der Embryo durchgeht. Sie gründen auf
verschiedenen Stadien der pränatalen Entwicklung und geben elegante
wissenschaftliche Beschreibungen, die verständlich und praktisch sind.

Ist er nicht ein Tropfen von Samenflüssigkeit,die ausgespritzt
wird,hierauf ein Anhängsel gewesen?Da hat Er erschaffen und
zurechtgeformt und dann daraus beide Teile des Paares gemacht,das
Männliche und das Weibliche.
(Der edle Qur’an 75:37-39)
Der dich erschaffen und da(bei)zurechtgeformt und wohlgebildet
gemacht hat.Und dich,in welcher Gestalt Er wollte,zusammengefügt
hat?
(Der edle Qur’an 82:7-8)
Embryo zum Teil geformt und ungeformt
Wenn in der „mugdah-Phase“ ein Einschnitt in dem Embryo
vorgenommen würde und die inneren Organe zerlegt würden, würde
man sehen, dass die meisten von ihnen geformt wären, während andere
noch nicht ausgeformt wären.
Nach Prof. Johnson würden wir nur den geschaffenen Teil des
Embryos beschreiben, wenn wir den Embryo als vollständige
Schöpfung beschrieben. Wenn wir ihn aber als unvollständige
Schöpfung beschrieben, würden wir nur den Teil beschreiben, der noch
nicht geschaffen ist. Ist der Embryo nun eine vollständige oder eine
unvollständige Schöpfung?
Es gibt keine bessere Beschreibung dieses embryonalen Stadiums als
die Beschreibung des Qur’an als teils geformt und teils ungeformt
wie im folgenden Vers:
Wir erschufen euch von Staub, dann von einem Samen, dann von
einem blutegelförmigen Klumpen, dann von einem Stückchen
Fleisch, teils geformt, teils ungeformt.
(Der edle Qur’an 22:5)
Wir wissen wissenschaftlich, dass in diesen frühen Stadien der
Entwicklung manche Zellen differenziert und andere nicht differenziert
sind – manche Organe geformt und andere noch nicht geformt sind.

Hörsinn und Sehsinn

Der erste Sinn, der sich beim menschlichen Embryo entwickelt, ist der
Hörsinn. Der Fötus kann nach der 24.Woche Geräusche wahrnehmen.
Danach, etwa um die 28.Woche, wird die Retina empfindlich für Licht.
Betrachten wir uns folgende Qur’anverse, die von der Entwicklung der
Sinne beim Embryo handeln:
Und Er gab euch (die Gabe) des Hörens und des Sehens und des
Herzens (Fühlens und Verstehens)
(Der edle Qur’an 32:9)
Wahrlich, Wir erschufen den Menschen von einem Tropfen
vermischten Samens, Um ihn zu testen: So gaben Wir ihm (die
Gaben) des Hörens und Sehens.
(Der edle Qur’an 76:2)
Es ist Er, der für euch schuf (die Gaben) des Hörens und Sehens und
des Herzens (des Fühlens und Verstehens). Wenig Dank gebt ihr!
(Der edle Qur’an 23:78)
In allen diesen Versen ist der Hörsinn vor dem des Sehens erwähnt. So
stimmen die Beschreibungen des Qur’an mit den Entdeckungen der
Embryologie überein!

Vor ein paar Jahren sammelte eine Gruppe von Arabern alle
Informationen aus dem Qur’an über Embryologie,und folgte die
Anweisungen im Qur’an:
So fragt die Leute der Ermahnung,wenn ihr(etwas)nicht wisst.
(Der edle Qur’an 16:43,21:7)
Diese wurden in Englisch übertragen und Prof. Dr. Keith Moore
übergeben, der damals Professor für Embryologie und Vorsitzender der
Abteilung für Anatomie an der Universität von Toronto in Kanada war.
Er ist gegenwärtig einer der höchsten Autoritäten auf dem Gebiet der
Embryologie.
Er wurde um seine Meinung gefragt betreffs der im Qur’an enthaltenen
Informationen über Embryologie. Nach sorgfältiger Prüfung der
Übersetzungen der entsprechenden Koranverse sagte Dr. Moore, dass
die meisten dort enthaltenen Informationen in perfekter
Übereinstimmung mit modernen Entdeckungen auf dem Gebiet der
Embryologie seien und ihnen in keiner Weise widersprächen. Es gäbe
jedoch ein paar Verse, deren Richtigkeit er nicht kommentieren könnte.
Er könnte nicht sagen, ob diese Aussagen wahr oder falsch seien, weil
er sich selber über diese entsprechenden Informationen nicht bewusst
sei. Es gäbe keine Erwähnungen darüber in modernen Schriften oder
Studien über Embryologie.
Ein Beispiel eines solchen Verses war folgender:
Lies! Im Namen deines Herrn der erschuf – Erschuf den Menschen
aus einem Klumpen geronnen Blutes.
(Der edle Qur’an 96:1-2)
Das Wort „alaq“ hat neben der Bedeutung von geronnenem Blut auch
die Bedeutung von etwas, das sich anschmiegt oder anhaftet, eine
blutegelförmige Substanz. Dr. Keith Moore wusste nicht, ob ein
Embryo in seinen Anfangsstadium wie ein Blutegel erscheint. Um dies
zu überprüfen, studierte er das Anfangsstadium des Embryos unter
einem sehr starken Mikroskop und verglich seine Beobachtungen mit
dem Diagramm eines Blutegels. Er war erstaunt über die verblüffende
Ähnlichkeit der beiden!
In der gleichen Weise sammelte er mehr Wissen über Embryologie aus
dem Qur’an, das ihm vorher nicht bekannt war.
Dr. Keith Moore beantwortete über achtzig Fragen, die über
embryologische Daten aus dem Qur’an und den Hadithen handelten. Er
sagte, nachdem er bemerkt hatte, dass die Aussagen im Qur’an und
Hadith=Sagen und Taten des Propheten(F.u.S.s.a.i)in voller
Übereinstimmung mit den neuesten Entdeckungen auf dem Gebiet der
Embryologie stünden:
Wenn ich diese Fragen vor 30 Jahren gestellt bekommen hätte, wäre
ich nicht fähig gewesen, die Hälfte von ihnen zu beantworten wegen
des Fehlens wissenschaftlicher Informationen.
Dr. Keith Moore schrieb das Buch Der sich entwickelnde Mensch.
Nachdem er neues Wissen von dem Qur’an erworben hatte, schrieb er
die dritte Ausgabe des gleichen Buches. Dieses Buch wurde als bestes
medizinisches Buch eines einzigen Autors ausgezeichnet, in mehrere
Sprachen übersetzt und wird als Textbuch für Embryologie im ersten
Studienjahr benutzt.
Auf der siebten medizinischen Konferenz im Jahre 1981 in Dammam,
Saudi-Arabien, sagte Dr. Moore: Es war mir ein großes Vergnügen,
dabei zu helfen, Aussagen des Qur’an über die menschliche
Entwicklung zu erhellen. Es ist für mich klar, dass diese Aussagen von
Gott oder Allah zu Muhammad gekommen sein müssen, denn beinahe
dieses gesamte Wissen wurde erst viele Jahrhunderte später entdeckt.
Das beweist mir, dass Muhammad ein Botschafter Gottes oder Allahs
war.
Dr. Joe Leigh Simpson, Vorsitzender der Abteilung für Gynäkologie
am Baylor College für Medizin, Houston, USA, stellte fest: Diese
Hadithe, Aussagen von Muhammad(F.u.S.s.a.i), konnten nicht
aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse gemacht worden sein, die zur
Zeit des Autors (im 7. Jhdt.) zur Verfügung standen. Es folgt, dass
nicht nur kein Konflikt zwischen Wissenschaft und Religion (Islam)
besteht, sondern dass in Wirklichkeit Religion Wissenschaft durch
Hinzufügen von Offenbarungen zu den traditionellen
wissenschaftlichen Vorgehensweisen leiten kann.Es existieren
Aussagen im Qur’an, die Jahrhunderte später als wahr erkannt wurden.
Dies unterstützt die Ansicht, dass das Wissen im Qur’an von Gott
stammt.

Der Mensch ist von einem Tropfen geschaffen, der
zwischen dem Rückgrat und den Rippen hervorströmt

Blutzirkulation und die Produktion von Milch

Der Qur’an wurde 600 Jahre früher offenbart, bevor der
Wissenschaftler Ibn Nafees den Blutkreislauf beschrieb, und 1000
Jahre, bevor William Harvey dieses Wissen dem Westen brachte.
Ungefähr 13 Jahrhunderte, bevor bekannt war, was bei dem
Verdauungsprozess vor sich geht, bei dem durch Absorption im Darm
Nährstoffe den Organen zugeführt werden, beschreibt ein Vers im
Qur’an die Quelle der Bestandteile der Milch im Einklang mit diesen
Fakten.
Um diesen Vers richtig zu verstehen, ist es wichtig zu wissen, dass
chemische Reaktionen in den Gedärmen stattfinden und dass von dort,
von der Nahrung extrahierte Substanzen, durch ein komplexes System
in den Blutkreislauf gelangen, manchmal auch über die Leber,
abhängig von ihrer chemischen Natur. Das Blut transportiert sie zu
allen Organen des Körpers, unter anderem zu den Milch
produzierenden Drüsen.
In einfachen Worten, bestimmte Substanzen aus dem Inhalt des Darms
dringen in die Gefäße der Darmwand und von dort durch den
Blutstrom zu den verschiedenen Organen.
Und wahrlich, im Vieh liegt eine Lehre für euch. Wir geben euch
von dem zu trinken, was in ihren Körpern ist. Es kommt von dem,
was zwischen den Exkrementen und dem Blut liegt, reine Milch,
wohlschmeckend für den, der sie trinkt.
(Der edle Qur’an 16:66)
Und (auch) im Vieh habt ihr ein lehrendes Beispiel: Wir bringen aus
ihren Körpern Milch für euch zu trinken hervor; in ihnen liegt
(auch) viel (anderer) Nutzen für euch; und von ihrem (Fleisch) esst
ihr.
(Der edle Qur’an 23:21)
Die Beschreibung des Qur’an über die Produktion von Milch im Vieh
stimmt eindrucksvoll mit dem überein, was moderne Physiologie
herausgefunden hat.

Die Biene assimiliert Säfte von verschiedenen Arten von Früchten und
Blüten und produziert in seinem Körper den Honig, den es in seinen
Waben speichert. Seit nur wenigen Jahrhunderten wissen die
Menschen, dass Honig vom Körper der Bienen kommt. Die Tatsache
wurde im Koran vor 1400 Jahren in folgendem Vers erwähnt:
Es kommt aus ihren Körpern ein Getränk von unterschiedlicher
Farbe, worin Heilung für die Menschen ist. Wahrlich, darin liegt ein
Zeichen für ein nachdenkendes Volk.
(Der edle Qur’an 16:69)
Wir sind uns nun im Klaren, dass Honig heilende und milde
antiseptische Eigenschaften besitzt. Die Russen benutzten Honig im
zweiten Weltkrieg, um damit ihre Wunden zu bedecken. Die Wunde
behielt so Feuchtigkeit und hinterließ nur sehr kleine Narben. Dank der
Dichte des Honigs drang kein Pilz oder Bakterien in die Wunde. Einer
Person, die an einer Allergie gegen eine bestimmte Pflanze leidet, kann
der Honig dieser Pflanze gegeben werden, damit die Person eine
Abwehr gegen die Allergie entwickelt. Honig ist reich an Fruktose und
Vitamin K.
So war das im Qur’an enthaltene Wissen betreffs Honig, seiner
Herkunft und Eigenschaften, weit seiner Zeit voraus

Das Licht der Sonne stammt von einem chemischen Prozess, der
kontinuierlich die letzten fünf Milliarden Jahre stattgefunden hat.
Dieser Prozess wird zu einem Ende kommen an einem Punkt in der
Zukunft, an dem die Sonne völlig erlöscht, was zu einem Aussterben
allen Lebens auf der Erde führen wird. Die Lebensspanne der Sonne
betreffend sagt der Qur’an:

Und die Sonne läuft zu einem für sie bestimmten Aufenthaltsort.
Das ist die Bestimmung des Allmächtigen,des Allwissenden.
(Der edle Qur’an 36:38)
Das hier benutzte arabische Wort ist „mustaqarr“, dass einen Platz oder
eine Zeit bedeutet, die begrenzt ist. So sagt der Qur’an, dass die Sonne
zu einem festgelegten Ort läuft, an dem sie zu einer festgelegten Zeit
enden oder erlöschen wird.

Die Existenz interstellarer Materie

Der Weltraum wurde früher bis auf die organisierten Systeme als
Vakuum angesehen. Astrophysiker entdeckten später das
Vorhandensein von Brücken aus Materie im interstellaren Raum. Diese
Brücken aus Materie werden Plasma genannt und bestehen aus völlig
ionisiertem Gas, das eine gleiche Anzahl freier Elektronen und
positiver Ione enthält. Plasma wird manchmal der vierte
Aggregatzustand genannt (neben den drei bekannten: fest, flüssig,
gasförmig). Der Qur’an erwähnt interstellare Materie in folgendem
Vers:
Er, Der die Himmel und die Erde erschuf und alles, was zwischen
ihnen ist.
(Der edle Qur’an 25:59)
Es wäre lächerlich auch nur anzunehmen, dass das Vorhandensein
interstellaren galaktischen Materials vor 1400 Jahren bekannt war.
Das expandierende Universum
Im Jahre 1925 wies der amerikanische Astronom Edwin Hubble durch
Beobachtungen nach, dass sich alle Galaxien voneinander entfernen,
was bedeutet, dass sich das Universum ausdehnt. Die Expansion des
Universums ist mittlerweile gesicherte wissenschaftliche Tatsache.
Dies ist, was der Qur’an über die Natur des Universums sagt:
Und den Himmel haben Wir mit Kraft aufgebaut,und Wir
dehnen(ihn)wahrlich (noch) aus.(Der edle Qur’an 51:47)

Das arabische Wort „musiun“ ist korrekt übersetzt mit es ausdehnen,
und bezieht sich auf die Schöpfung des sich ausdehnenden
Weltraumes.
Stephen Hawkins sagt in seinem Buch A Brief History of Time: Die
Entdeckung, dass das Universum expandiert war eine der großen
intellektuellen Revolutionen des 20. Jhdts. Der Qur’an erwähnt die
Expansion des Weltalls bevor die Menschheit überhaupt erst lernte, ein
Teleskop zu bauen!
Manche mögen sagen, dass das Vorhandensein von astronomischen
Fakten im Qur’an nicht überrascht, da die Araber in Astronomie weit
fortgeschritten waren. Sie erkennen diesen Fortschritt an, realisieren
aber nicht, dass der Koran Jahrhunderte früher offenbart wurde, bevor
die Araber sich in Astronomie auszeichneten. Auch waren die meisten
im Koran erwähnten astronomischen Tatsachen den Arabern selbst auf
dem Zenit ihres Wissens unbekannt. Es ist also in Wirklichkeit
umgekehrt: Die Araber machten große Fortschritte in Astronomie, weil
Astronomie einen Platz im Qur’an inne hält.

Dann umfasste Er in seiner Absicht den Himmel, und er war wie
Rauch; Er sagte zu ihm und zu der Erde: Kommt zusammen, willig
oder unwillig. Sie sagten: Wir kommen, in willigem Gehorsam.
(Der edle Qur’an 41:11)
Auch diese Tatsache war wie der Urknall den Arabern zur Zeit des
Propheten Muhammad(F.u.S.s.a.i) nicht bekannt.
Die kugelförmige Gestalt der Erde
In früheren Zeiten glaubte man, die Erde wäre flach. Jahrhunderte lang
wagte man sich nicht, zu weit zu reisen, denn man fürchtete, von der
Erdkante abzufallen.Sir Francis Drake hat als erster bewiesen, dass die
Erde kugelförmig ist, als er 1597 darum gesegelt ist.Beachten Sie
folgenden koranischen Vers über den Wechsel von Tag und Nacht:
Siehst du nicht,dass Allah die Nacht in den Tag eindringen und den
Tag in die Nacht eindringen lässt und die Sonne und den Mond
dienstbar gemacht hat-ein jedes läuft auf eine festgesetzte Frist
zu,und dass Allah dessen Kundig ist,was ihr tut?
(Der edle Qur’an 31:29)
Das Wort „juledjh“ (verschmelzen) bedeutet hier, dass die Nacht
langsam in den Tag übergeht und umgekehrt. Dieses Phenomen kann
nur unter der Bedingung statt finden, dass die Erde kugelförmig ist.
Wäre die Erde flach, dann hätte der Wechsel von Tag zu Nacht und
von Nacht zu Tag plötzlich statt gefunden. Folgender koranischer Vers
bezieht sich auch auf die kugelförmige Gestalt der Erde:
Er hat die Himmel und die Erde in Wahrheit erschaffen.Er lässt die
Nacht den Tag umschlingen,und Er lässt den Tag in die Nacht
umschlingen.Und Er hat die Sonne und den Mond dienstbar
gemacht-ein jedes läuft auf eine festgesetzte Frist zu.Sicherlich,Er ist
der Allmächtige und Allvergebende.
(Der edle Qur’an 39:5)
Das hier eingesetzte arabische Wort kawara heisst aufrollen,

überlappen, ineinander greifen, so wie ein Turban um den Kopf
gewickelt wird. Das Überlappen und ineinander Greifen von Tag und
Nacht kann nur passieren, wenn die Erde kugelförmig ist. Jedoch ist
die Erde nicht exakt rund wie ein Ball, sondern geo-sphärisch, d.h.
flacher an beiden Polen. Der folgende koranische Vers enthält eine
genaue Beschreibung der Erdform :
Und die Erde,Er hat sie danach hingebreitet.
(Der edle Qur’an79:30)
Das arabische Wort für Ei hier ist dahaha, das heisst Strauβ Ei. Die
Form eines Strauβ Eies gleicht der geo-sphärischen Form der Erde.
Dementsprechend sehen wir die korrekte Beschreibung der Erdform im
Qur’an, trotz der herrschenden gegensätzlichen Überzeugung zur Zeit
der Offenbarung des Qur’ans.
Das Mondlicht ist reflektiertes Licht
Frühere Zivilisationen glaubten, dass der Mond selbst Licht ausstrahlt.
Die heutige Wissenschaft sagt aber, dass Mondlicht reflektiertes Licht
ist. Diese Tatsache wurde vor 1400 Jahren im Qur’an erwähnt.
Segensreich ist Derjenige,Der im Himmel Türme gesetzt und darin
einen Lichtkörper und einen leuchtenden Mond gesetzt hat!
Der edle Quran 25:61
Das arabische Wort für Sonne ist „schams“, im Qur’an wird darauf
bezogen als „siraaj“, das eine Fackel bedeutet, oder als „wahaaj“, das
flammende Lampe bedeutet, oder als „diiaa“, was glänzender Ruhm
bedeutet. Alle drei Beschreibungen sind zur Sonne angebracht, da sie
intensive Hitze und Licht durch ihre interne Verbrennung erzeugt. Das
arabische Wort für Mond ist „Qamar“, im Qur’an wird er als „munir“
beschrieben, das ist ein Körper, der Licht weitergibt. Wiederrum
treffen die Beschreibungen im Qur’an tadellos mit der Natur des
Mondes überein, der nicht selbst Licht ausstrahlt, sondern ein Träger
ist, der das Licht der Sonne reflektiert. Nicht einmal wird der Mond im
Qur’an als „siraaj“, „wahaaj“ oder „diiaa“ erwähnt, oder die Sonne als
„nur“ oder „munir“. Dieses beweist, dass der Qur’an den Unterschied
zwischen der Natur des Sonnenlichtes und des Mondlichtes erkennt.
Folgende qur’anische Verse beschreiben die Natur des Sonnen- und
Mondlichtes:

Er ist es,Der die Sonne zu einer Leuchte und den Mond zu einem
Licht gemacht hat.
(Der edle Qur’an 10:5)
Seht.ihr nicht,wie Allah sieben Himmel in
Schichten(übereinander)erschaffen hat,den Mond darin zu einem
Licht gemacht und die Sonne zu einem Leuchtkörper gemacht hat?
(Der edle Qur’an 71:15-16)
Die Sonne rotiert
Lange Zeit glaubten europäische Philosophen und Wissenschaftler,
dass die Erde in der Mitte des Universums still steht und alle anderen
Himmelskörper inklusive der Sonne sich um sie herum bewegten. Im
Westen herrschte das geozentrische Konzept seit der Zeit des
Ptolemäus im 2. Jhdt. nach Christus. Im Jahre 1512 brachte Nicolas
Kopernikus seine heliozentrische Theorie der planetaren Bewegungen
hervor, die besagte, dass die Sonne still in der Mitte des
Sonnensystems steht und die Planeten sich um sie drehen.
Im Jahre 1609 veröffentlichte der deutsche Wissenschaftler Johannes
Keppler die Astronomia Nova. Er zeigte, dass nicht nur die Planeten in
elliptischen Bahnen die Sonne umkreisen, sondern dass sie auch um
ihre Achsen in unterschiedlichen Geschwindigkeiten rotieren. Mit
diesem Wissen konnten die europäischen Wissenschaftler viele
Mechanismen des Sonnensystems korrekt erklären, inklusive des
Wechsels von Nacht und Tag.
Nach diesen Entdeckungen dachte man, dass die Sonne fest stünde und
nicht um ihre Achse rotierte wie die Erde. Ich erinnere mich, diesen
Irrtum während meiner Schultage aus den Geografiebüchern gelernt zu
haben.
Lassen Sie uns folgende Verse betrachten:
Und Er ist es, der die Nacht und den Tag erschuf, und die Sonne und
den Mond. Alle (Himmelskörper) schwimmen auf ihrem runden
Kurs.
(Der edle Qur’an 21:33)
Das in dem oben genannten Vers benutzte arabische Wort ist
„yasbahun“. Das Wort „yasbahun“ leitet sich von „sabaha“ ab. Es trägt

in sich die Idee von Bewegung eines sich bewegenden Körpers. Wenn
z.B. das Wort für einen Menschen am Boden benutzt wird, bedeutet es
nicht, dass der Mensch rutscht oder rollt, sondern dass er geht oder
rennt. Wenn es z.B. für einen Menschen im Wasser benutzt wird,
bedeutet es nicht, dass er treibt, sondern dass er schwimmt.
Desgleichen, wenn das Wort „yasbahun“ für einen Himmelskörper wie
die Sonne benutzt wird, bedeutet es nicht, dass die Sonne einfach nur
durch den Raum fliegt, sondern dass sie sich dabei auch noch bewegt,
also rotiert.
Die Sonne braucht ca. 25 Tage, um sich um ihre Achse zu drehen. Sie
reist mit einer Geschwindigkeit von nahezu 150 Meilen pro Sekunde
durchs All, und es dauert ungefähr 200 Millionen Jahre für eine
Umrundung des Zentrums der Milchstrasse.
Es ist der Sonne nicht erlaubt, den Mond einzuholen, noch kann die
Nacht den Tag überholen: Alle schwimmen (nur) auf ihrer eigenen
(runden) Bahn.
(Der edle Qur’an 36:40)
Dieser Vers erwähnt eine essentielle Tatsache, die von moderner
Astronomie entdeckt wurde, nämlich die Existenz individueller
Umlaufbahnen von Sonne und Mond auf ihrer Reise durch den Raum
mit ihren eigenen Bewegungen (Rotation).
Der feste Platz zu dem die Sonne reist und mit ihm das Sonnensystem
ist von moderner Astronomie exakt bestimmt worden. Ihm wurde ein
Namen gegeben: der Solar Apex. Das Sonnensystem bewegt sich zu
einem Punkt, der sich in der Herkules-Konstellation (Alpha Lyrae)
befindet, dessen Standort festliegt. Der Mond rotiert um seine Achse in
der gleichen Dauer, die er braucht, um die Erde zu umrunden, nämlich
ungefähr 29 ½ Tage.

„Die vorigen Sonnen sind untergegangen und verschwunden,
Unsere Sonne jedoch wird nie untergehen“

Seyyid Pir al Sultan Al Awiliyya  Abdulkadir al Jilani (ks wa rahimahullah)

In wessen Herz die Liebe zum Tod auferweckt wurde, dem wird alles Untersterbliche liebvoll und er wird alles vergängliche verabscheuen. – Abu Hamza Horasani 

 

Einführung
Schon immer seit des Erscheinens des menschlichen Lebens auf
diesem Planeten hat der Mensch versucht, die Natur zu verstehen,
seinen eigenen Platz in der Schöpfung und den Sinn des Lebens an
sich. Auf dieser Suche nach Wahrheit, viele Jahrhunderte und
unterschiedlichste Zivilisationen umspannend, hat organisierte
Religion das menschliche Leben geformt und zu einem großen Teil den
Lauf der Geschichte. Während manche Religionen auf Büchern
basierten, von denen ihre Anhänger behaupteten, sie wären göttlich
inspiriert, gründeten andere einzig auf menschliche Erfahrung.
Der Qur’an, die Hauptquelle des Islamischen Glaubens, ist ein Buch
von, wie Muslime glauben, vollständig göttlicher Herkunft. Muslime
glauben auch, dass es eine Leitung für alle Menschen beinhaltet. Da
gesagt wird, die Botschaft des Qur’an sei für alle Zeiten, sollte sie
folglich für alle Zeitalter relevant sein. Besteht der Qur’an diesen Test?
In diesem Büchlein versuche ich eine objektive Analyse des
muslimischen Glaubens was die Herkunft des Qur’an betrifft, im Licht
etablierter wissenschaftlicher Entdeckungen.
Es gab eine Zeit in der Geschichte westlicher Zivilisationen, als
Wunder, oder was als Wunder angesehen wurde, Vorrang vor
menschlicher Vernunft und Logik einnahm. Aber wie können wir den
Begriff Wunder definieren? Ein Wunder ist etwas, das aus dem
normalen Lauf des Lebens herausfällt und für das die Menschheit keine
Erklärung hat. Allerdings müssen wir vorsichtig sein, bevor wir etwas
als Wunder akzeptieren. Ein Artikel in The Times of India berichtete
1993, dass ein Heiliger namens Baba Pilot behauptete, er wäre drei
Tage und Nächte lang in einem Tank unter Wasser getaucht (ohne
dabei Luft zu holen). Als allerdings Reporter den Boden des Tankes
untersuchen wollten, in dem der Baba seine wunderbare Tat vollbracht
hatte, verweigerte er ihnen dies. Er argumentierte, man könnte doch
nicht den Bauch der Mutter untersuchen, die gerade ein Kind geboren
hat. Offensichtlich versteckte der Baba etwas! Es war ein Gag um
Publizität zu gewinnen! Sicherlich würde kein moderner Mensch mit
leichtestem Hang zu rationalem Denken ein solches Wunder
akzeptieren. Wenn solche falschen Wunder ein Beweis für Göttlichkeit
wären, müssten wir Herr P.C. Sorcar, den weltberühmten Magier,
bekannt für seine genialen magischen Tricks, als den besten
Gottesmann akzeptieren.

Ein Buch, das von sich behauptet, göttlicher Herkunft zu sein,
behauptet im Grunde, ein Wunder zu sein! Eine solche Behauptung
sollte in jedem Zeitalter einfach zu verifizieren sein, den Standards
dieses Zeitalters entsprechend. Muslime glauben, dass der Qur’an die
letzte abschließende Offenbarung Gottes ist, das Wunder der Wunder,
offenbart als eine Gnade für die Menschheit. Lassen Sie uns nach der
Wahrheit dieses Glaubens forschen.

Die Herausforderung des Qur’an

Literatur und Poesie waren Mittel des Ausdrucks und der Kreativität in
fast allen Kulturen. Die Welt war auch Zeuge einer Zeit, da Literatur
und Poesie die gleiche stolze Stellung einnahmen wie heutzutage
Wissenschaft und Technik.
Muslime als auch Nichtmuslime sind sich darüber einig, dass der
Koran arabische Literatur par excellence ist – und dass es sogar die
beste arabische Literatur überhaupt ist. Der Qur’an fordert die
Menschheit in folgenden Versen heraus:
Und wenn ihr im Zweifel seid über das, was Wir offenbarten von Zeit
zu Zeit zu Unserem Diener, dann bringt eine gleiche Sure hervor;
Und ruft zu euren Zeugen und Helfern (sofern es welche geben
sollte) neben Allah, wenn eure (Zweifel) wahr sind. Aber wenn ihr es
nicht könnt -und ihr könnt es sicher nicht-dann fürchtet das Feuer
dessen Brennstoff Menschen und Steine sind, das für diejenigen
bestimmt ist, die Glauben ablehnen.
Der edle Qur’an 2:23-24
Die Herausforderung des Qur’an ist die, eine einzige gleich(wertig)e
Sure zu erschaffen, wie jene, die er enthält. Die gleiche
Herausforderung wird im Qur’an mehrmals wiederholt. Die
Herausforderung, eine Sure zu erschaffen, die in Schönheit,
Beredsamkeit, Tiefe und Bedeutung annähernd einer koranischen Sure
gleich kommt, blieb bis heute unerwidert.
Ein moderner rationaler Mensch würde allerdings niemals eine
religiöse Schrift akzeptieren, die in der schönsten poetischen Sprache
sagt, die Erde sei flach. Dies deshalb, weil wir in einem Zeitalter leben,
in der menschlicher Vernunft, Logik und Wissenschaft Vorrang
eingeräumt wird. Nicht viele würden des Korans außerordentlich
schöne Sprache als Beweis für seine göttliche Herkunft akzeptieren.
Welche Schrift auch immer behauptet, eine göttliche Offenbarung zu
sein, muss auch aus Kraft ihrer eigenen Vernunft und Logik akzeptabel
sein.
Laut des berühmten Physikers und Nobelpreisträgers Albert Einstein
ist Wissenschaft ohne Religion lahm, Religion ohne Wissenschaft
blind. Lassen Sie uns daher den Qur’an studieren und analysieren, ob
Qur’an und moderne Wissenschaft vereinbar oder unvereinbar ist.
Der Qur’an ist kein Buch der Wissenschaft (science) sondern der
Zeichen (signs), d.h. der Ayaats. Es gibt mehr als 6000 Ayaats im
Qur’an, von denen mehr als tausend mit Wissenschaft zu tun haben.
Wir wissen, dass Wissenschaft oft eine Kehrtwendung macht. In
diesem Buch habe ich nur etablierte wissenschaftliche Fakten
betrachtet und keine reinen Hypothesen und Theorien, die auf
Annahmen beruhen und nicht auf Beweisen gründen.

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