Geistige Weisheiten der Tropfen der Barmherzigkeit und der Ermahnung von Shaykh al Islam at Tajud Deen al Ghawth al Azam AbdalQadir al Jilani Qadasa Allahu Sirrahu
aus seinem berühmtesten Buch “Futuh al Ghayb” und anderen Büchern :
Vorwort :Es gibt immer mehr sehr skurille Behauptungen wie „Shaykh al Jilani war in der Aqida ein Salafi wie Ibn Tayymiyyah und Ibn Qayyim“, auch gibt es sehr absurde Behauptungen wie „Shaykh al Jilani war kein Sultan der Freunde Allahs“ und sehr viele weitere echt beschämende Worte seitens derer, die so etwas behaupten(diejenigen wissen es am besten . Wie in vielen vorherigen Artikeln habe ich mit Allahs Erlaubnis und Schutz einiges von dem zu entkräften und zu widerlegen. Ein weiterer Grund für diesen Artikel ist weitaus fundamentaler und authentischer als der vorherige Punkt, nämlich die Wahrheit dieses edlen und ehrwürdigen Shaykh AbdalQadir al Jilani al Hasani al Husayni al Hashimi al Muttalibi rahmatullah alayh selbst zu Wort kommen zu lassen und seine klassische Sichtweise auf das Haus der Wahrheit und der Weisheit (gemeint ist der Islam und das Tasawwuf) darzustellen, jenseits aller Behauptungen der Neuerungen und Falschaussagen.Ich hatte in einem anderen Artikel schon angedeutet, dass jeder der Freunde Allahs der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft sich verbeugt hat und verbeugen muss vor Shaykhul Islam AbdalQadir al Jilani rahmatullah alayh und ihm gegenüber den Treueeid (arab. bayyat) nehmen muss, um anerkannt zu werden als Shaykh und Murshid, denn die Aussage „Mein Fuß steht auf allen Nacken der Freunde Allahs“ umfasst jede Epoche und Zeit der Schöpfung Allahs und jeder der dagegen handelt und redet, so bedeutet es nichts anderes als sich gegen das buch Allahs und die Sunnah zu stellen, wie es viele der Manhaj as Salaf zum Beispiel praktizieren, indem sie sich als „Verteidiger des Shaykh AbdalQadir al Jilanis“ aufspielen und vergessen, dass sie durch die eigenen des edlen Shaykhs widerlegt werden und zwar grundlegend(was man später noch sehen wird).
Auch behaupten viele der Salafiyya Anhänger , dass sie „bessere Sufis(wortwörtliche Wiedergabe eines Salafi Anhängers) wären(wobei sie gegen alle Prinzipien des Tasawwuf verstossen und alle Beweise, welche man ihnen vorlegt, ablehnen) “ als die heutigen Sufis und at Tasawwuf besser verstanden hätten als die frommen Vorgänger und Studenten des edlen Shaykhs, welche ja Augenzeugen für zahlreiche Aussagen und Wunderzeichen(karamah) waren und die heutigen Anhänger der Salafiyya eben nicht, was somit auch ihr angebliches Argument des „verbesserten Verständnis des Tasawwuf“ zu Asche zerfallen lässt.Denn nur das Schwert des Wissens, die Aufrichtigkeit und des Handelns bringt solche Übertreibenden(ahlul ghuluw) zu Fall und verhindert deren Ausbreitung, daher ist es eine individuelle Pflicht sich islamisches Grundwissen anzueignen und wer dies nicht tut und dann in die Falle der wahhabitischen-schiitischen Sektenprediger gerät, muss sich im Diesseits und im Jenseits zur Rechenschaft ziehen und noch ist die Chance da zu bereuen und vor dieser militanten Sekte zu warnen, was wiederum mit dem Prinzip „das Gute gewähren und das Schlechte verwehren“ übereinstimmt und sich genauso gegen die Rafida und die Islamhasser richtet. Darüber hinaus sind ihre Argumentationsmuster recht dürftig und an manchen Stellen sogar mangelhaft, denn ihr Problem ist, dass sie eben nicht den Erfolg der Qadiriyya Shujukh in der Da´wa(Einladung zum Islam), Kalligraphie, im Jihad, in der Wohltätigkeit, Tabligh, usw.
Shaykh Ahmad Zarruq rahmatullah alayh sagte in seinen Regeln des Sufitums unter der Regel 61 zu finden: „Das Wissen von etwas kann nur von jemanden genommen werden, der es besitzt.” So verhält es sich auch mit einem Sufi, derjenige ist solange kein Experte in der islamischen Jurisprudenz(fiqh), bis seine Meisterschaft bekannt geworden ist. Kein Gelehrter der islamischen Jurisprudenz(fiqh) ist solange nicht im Tasawwuf(Sufitum) angekommen, bis seine Verwirklichung(haqiqah) bekannt geworden ist , wie ein Muhaddith erst dann einer ist, wenn er auf jenen Gebiet kompetent ist. Die Suchenden auf dem Wege des Sufitums(at tariq at tasawwuf) müssen das (verpflichtende) Wissen des Heiligen Gesetzes (gemeint ist die Shari´ah) von den (Ahl as Sunnah) Gelehrten der (islamischen) Jurisprudenz(fiqh);er (aber, der Suchende) kehrt zu jenen zurück zu jenen welche sich selbst verwirklicht haben( im Bekenntnis des Tawhids) auf dem (geistigen) Wege Allahs (tariqa) bezüglich dessen um sein Innerstes zu reinigen , welches sich auf das Fiqh [Jurisprudenz] und anderem als diesem [hadith] basiert“ , überliefert in dem Meisterwerk Qawa‘id al-Tasawwuf , Seite 36.
Diese berühmten Weisheiten des edlen Shaykhs sollen vor Augen führen, dass jener Edler und Weise sich tief verwurzelt im Islam gemäß der Ahl as Sunnah gesehen hat und was auch jene Perlen der kostbarsten Juwelen der Weisheiten zum Ausdruck bringen und auch um die islamischen Glaubenswahrheiten in den sich reflektierenden Regentropfen, Strahlen der Gottesfurcht und das Sonnenlicht der Gottessehnsucht sich in den Herzen der Gläubigen zu Vorschein kommt und bewiesen wird. Es geht mir mehr darum die Wahrheit des Islams voranzutreiben und die Mittel der Rechtleitung Allahs sind nun einmal mehr die Gelehrten und die Freunde Allahs der Ahl as Sunnah
Möge Allahu ta´ala diese Worte dieses edlen und wahren Freund Allahs der islamischen Weisheitslehre(at tasawwuf) segnen und den Nichtmuslimen das Herz für das Licht, der Wahrheit und der Gottessehnsucht unter dem Banner des Monotheismus öffnen und den Muslimen die Zeichen Seiner Erleuchtung, der Rechtleitung und Vergebung erkennen lassen, damit unser Glaube und die Gewissheit zunimmt. Amin. Al Fatihah.
- Shaykhul Islam as Sayyidi wa´l Murshidi al Hujjatul Islam al Mumit al Bidaat al Ghawth al Azam al Mishkatul Anwar Sultan al Awiliyya AbdalQadir al Jilani rahmatullah alayh sagte sehr klar : Es ist essenziell verpflichtend an der Shari´ah festzuhalten, denn ohne jene erreicht man keine Rangstufen bei Allahu ta´ala
- Shaykhul Islam AbdalQadir al Jilani al Hasani al Husayni al Hashimi Alawi rahmatullah alayh sagte : “ Unerläßlich sind für den Gläubigen in all seinen Lebenslagen sind diese 3: Er soll das Gebotene einhalten, das Verbotene meiden mit der Vorherbestimmung zufrieden sein. So ist es das Mindeste, dass der Gläubige diese drei Dinge nicht entbehrt. Es ist daher notwendig(wajib) für ihn, dass jene Bemühung darum in seinem Herzen bleibt“, aus Futuh al Ghayb, Seite 13,
- Shaykhul Islam as Sayyidi wa´l Murshidi al Hujjatul Islam al Mumit al Bidaat al Ghawth al Azam al Mishkatul Anwar Sultan al Awiliyya AbdalQadir al Jilani rahmatullah alayh sagte folgendes über die Geduld :So übe (Dich) in Geduld(sabr) und widersetze Dich der Begierde (hawwa) und halte Dich fest m Gebot, sei zufrieden mit dem Göttlichen Ratschluss“, aus Futuh al Ghayb, Seite 35,
- Shaykhul Islam AbdalQadir al Jilani al Hasani al Husayni al Hashimi Alawi rahmatullah alayh sagte :“Nimm nicht, o Freund der Leidenschaft, den Zustand der Leute Allahs(Sufis) für Dich in Anspruch“, aus Futuh al Ghayb, Seite 41,
- Shaykhul Islam AbdalQadir al Jilani al Hasani al Husayni al Hashimi Alawi rahmatullah alayh sagte über das Verbot zu wehklagen:“ Beklage Dich bei niemanden übers Ungemach, was Dir widerfahren ist, – wer er auch immer sei, ein Freund oder ein Feind -und verzweifle nicht an Deinem Herrn, Welcher (wahrlich)mächtig und erhaben ist, was Er an Dir getan hat und was Er Dir an Prüfung an Dir vollzieht(das heisst : Hüte Dich vor dem Ungehorsam Ihm)“, Futuh al Ghayb,
- Shaykhul Islam AbdalQadir al Jilani al Hasani al Husayni al Hashimi Alawi rahmatullah alayh sagte über die Ermahnung, dass Allahu ta´ala niemals Sein Versprechen bricht [was ja auch für den Muslim gilt]:“Wenn Du schwach im Glauben ist und in der Gewissheit , dass Dir ein Versprechen gegeben worden ist, so wird das Dir gegebene Wort (von Allahu ta´ala)gehalten und Er bricht es nicht(niemals), damit Dein Glaube(iman) nicht nachläßt und Deine Gewissheit nicht schwindet“, Futuh al Ghayb, Seite 52,
- Shaykhul Islam AbdalQadir al Jilani al Hasani al Husayni al Hashimi al Muttalibi al Alawi rahmatullah alayh sagte über die Prüfungen Allahs: „Allahu ta´ala prüft Seinen gläubigen Diener unentwegt mit Prüfungen-je nach dem Maß seines Glaubens“, Futuh al Ghayb, Seite 57,
- Shaykhul Islam AbdalQadir al Jilani al Hasani al Husayni al Hashimi Alawi rahmatullah alayh sagte über das Gottvertrauen :“ Der Diener Allahs glaubt an Allahu ta´ala und vertraut auf Ihn, Dem Mächtigen und Erhabenen“,Futuh al Ghayb, Seite 76,
- Shaykhul Islam AbdalQadir al Jilani al Hasani al Husayni al Hashimi Alawi rahmatullah alayh sagte über die Leute der weltlichen Musik und des unnützen Zeitvertreibs, bezüglich derjenigen, welche zu den Leuten der Neuerungen und der Zweifel gehören, folgendes :‘Sie bezeichnen es als erlaubt die Trommeln zu spielen, die Mandoline und andere musikalische Instruments. Sie haben keine Regeln für deren Gesetzmäßigeit in ihren Beziehungen zu den Frauen . Sie sind Ungläubige(kuffar), überliefert in Kitābu Sirr il-Asrār wa Mazhar il-Anwār, Seite 114-115,
Zu der letzen Weisheit gibt es eine sehr fundamentale Erklärung eines Jilani Experten und hanafitischen Gelehrten, welcher sagte: Es gibt manche der modernistischen Muslime, welche behaupten, daraus eine irrationale Ableitung und generelle Rechtsmeinung herleiten zu können(Musikverbot , insbesondere das Verbot von Qasida al Burdah, Dalail ul Khayrat oder die berühmte und kostbare Qaseeda al Ghousia), denn ihre begrentzes Verständnis und Wissen beruht darauf , dass sie alles verallgemeinern.
Hier noch ein Link übers Ahlul Bayt und die Verpflichtung die Nachkommen des Propheten saws zu achten und zu ehren :