Einleitung zum Thema :
Buchrezension „Barnabasevangelium „
in drei Teilen
Ich hatte mehrfach vor das Buch „das Barnabasevangelium “ aus dem Spohr Verlag zu kaufen , was ich nun vor einigen Tagen hat & ziemliche nackenschmerzen wegen dem Veriefen in diesem ehrwürdigen Meisterwerk des Christentums .
Im zweiten Teil meiner Buchrezension werde ich inscha Allah die
“ gute Frau Christine Schirrmacher ( rofl) “ zu Wort kommen lassen .
Im dritten Teil werde ich einige christliche Kritikpunkte am Barnabasevangelium “ widerlegen & einige spirtuelle -mystische sowie islamische Vereinbarkeiten hinzufügen .
Hier die Einleitung :
Apokryphen (auch: apokryphe Schriften; griechisch: ἀπόκρυφος „verborgen“, Plural ἀπόκρυφα) sind Texte, die im Entstehungsprozess der Bibel nicht in deren Kanon aufgenommen wurden: aus inhaltlichen Gründen, weil sie damals nicht allgemein bekannt waren, aus religionspolitischen Gründen oder weil sie – selten – erst nach Abschluss des Kanons entstanden sind.
Der Begriff wurde im 2. Jahrhundert von christlichen Theologen geprägt und bedeutete anfangs nicht nur „außerkanonisch“, sondern zugleich „häretisch“: Er wertete die ausgegrenzten Schriften als Irrlehre oder Fälschung ab. Er wurde vor allem auf Literatur aus dem Umfeld des Gnostizismus bezogen, die ihre nicht für die Öffentlichkeit bestimmten Texte mit dem Wort „apokryph“ als „Geheimlehren“ darstellten.
Zuerst hat das Judentum mit der Kanonisierung des Tanach (um 135) eine Reihe von Schriften als außerkanonisch ausgegrenzt. Die protestantischen Kirchen ordnen diese den Apokryphen des Alten Testaments (AT) zu, während die katholische und orthodoxe Kirche einige davon in ihren Kanon aufgenommen haben. Bei den Apokryphen des Neuen Testaments (NT) dagegen sind die christlichen Konfessionen weitgehend einig.
Im wissenschaftlichen Sprachgebrauch werden heute allgemein außerkanonische frühchristliche Schriften unter diesen Oberbegriff gestellt, die nicht zu den Schriften der sogenannten Apostolischen Väter gehören. Dieser Begriff wurde im 17. Jahrhundert für frühchristliche Schriften geprägt, von denen man eine Übereinstimmung mit der Lehre der Apostel (zur Mission berufenen Auferstehungszeugen Jesu Christi) annimmt. Einige dieser Schriften sind ebenfalls schon vor 100 entstanden, sind aber keine Evangelien oder Apokalypsen und haben eine andere Funktion für das Christentum: Sie sind lehrhafte, seelsorgerliche Briefe oder kommentieren bereits vorgegebene NT-Überlieferung.
Dabei sind die Grenzen zu den eigentlichen Apokryphen allerdings fließend. Zu diesen zählt man heute auch sogenannte Agrapha: Worte, Dialoge und Episoden von und über Jesus, die sonst in der NT-Überlieferung unbekannt sind und parallel dazu – auch innerhalb von Schriften der Apostolischen Väter – überliefert wurden.
Literatur
Wilibald Grimm und Otto Fridolin Fritzsche: Kurzgefaßtes exegetisches Handbuch zu den Apokryphen des Alten Testaments. Leipzig 1851–1860.
Emil Kautzsch: Die Apokryphen und Pseudepigraphen des Alten Testaments. 2 Bände, Tübingen, 1900. ISBN 978-3-487-05587-9 (in Verbindung mit Fachgenossen)
Paul Rießler: Altjüdisches Schrifttum außerhalb der Bibel. Kerle/Rühling, Heidelberg 1928. ISBN 3-600-30046-6
Erich Weidinger: Die Apokryphen – Verborgene Bücher der Bibel. Bechtermünz, München 1999. ISBN 3-86047-474-X (Apokryphen des alten und neuen Testaments)
Wilhelm Schneemelcher: Neutestamentliche Apokryphen in deutscher Übersetzung. 2 Bde. Mohr, Tübingen 1999 ISBN 3-16-147252-7 (Ausführliche Beschreibungen)
Klaus Berger, Christiane Nord: Das Neue Testament und frühchristliche Schriften. Insel, Frankfurt am Main 2000. ISBN 3-458-16970-9 (Deutsche Übersetzung der Texte)
Dieter Lührmann: Die apokryph gewordenen Evangelien. Brill, Leiden – Boston 2004. ISBN 90-04-12867-0 (Studien zu neuen Fragmenten)
Katharina Ceming, Jürgen Werlitz: Die verbotenen Evangelien. Marixverlag, Wiesbaden 2004. ISBN 3-937715-51-7 (Apokryphe Schriften)
Uwe-Karsten Plisch: Was nicht in der Bibel steht. Apokryphe Schriften des frühen Christentums. Deutsche Bibelgesellschaft 2006 ISBN 978-3-438-06036-5
Alfred Pfabigan: Die andere Bibel. Gottes verbotene Worte. Eichborn, Frankfurt am Main 2004. ISBN 3-8218-5599-1
Edgar Hennecke (Hg.): Die verborgenen Akten der ersten Christen. Marixverlag, Wiesbaden 2006. ISBN 3-86539-106-0
Alfred Schindler (Hg.): Apokryphen zum Alten und Neuen Testament, mit 20 Handzeichnungen von Rembrandt, Manesse Bibliothek der Weltliteratur, Manesse Verlag Zürich, 2. Aufl. 1988. ISBN 3-7175-1756-2Quelle :
http://de.wikipedia.org/wiki/Apokryphen
216: Hier wird gesagt, dass Judas die Form von Jesus bekam und die Menschen Judas gekreuzigten, weil sie dachten, dass dieser Jesus sei.
Das Barnabasevangelium ist ein apokryphes Evangelium, das Barnabas, einem Jünger aus dem engeren Kreise Jesu zugeschrieben wird. Die Überlieferungsgeschichte des Textes ist umstritten. Besondere Bedeutung erhält der Text dadurch, dass er in zentralen Aussagen stark von der Glaubenstradition fast aller christlichen Konfessionen abweicht und eine Brücke zu islamischem Gedankengut aufbaut. Es ist heute in vielen islamischen Ländern ein Bestseller.
Ein unter Historikern als wahrscheinlich angesehener Erklärungsansatz ist es, im Verfasser einen zum Islam konvertierten Christen zu sehen, der über Kenntnisse in beiden Traditionen verfügte. Den Text hat er wahrscheinlich in Spanien verfasst.
http://de.wikipedia.org/wiki/Barnabasevangelium
Von islamischen Gelehrten wird das Barnabasevangelium gerne als Kronzeuge für die Verfälschung der Lehre Jesu herangezogen. Christliche Theologen, säkulare Historiker, aber auch einige islamische Gelehrte sehen im vorliegenden Text dagegen eine Fälschung aus dem 14. bis 16. Jahrhundert (Pseudepigraph).
Das Barnabasevangelium ist nicht zu verwechseln mit dem Barnabasbrief aus dem 1. Jahrhundert oder mit den Barnabasakten der neutestamentlichen Apokryphen.
Das Barnabasevangelium versteht sich selbst als „wahres Evangelium Jesu, genannt Christus, eines neuen Propheten, der von Gott der Welt gesandt, gemäß dem Bericht des Barnabas, seines Apostels“ und gilt den Verteidigern seiner Echtheit als das einzige bekannte Evangelium, dessen Verfasser wirklich Zeuge der Ereignisse um Jesus war. Die Geschichte des Textes lässt sich jedoch nur bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Der älteste vollständig erhaltene Text ist ein italienisches Manuskript aus dem 18. Jahrhundert, das heute in der Österreichischen Nationalbibliothek einzusehen ist. Von zwei älteren spanischen Manuskripten ist nur noch eines fragmentarisch erhalten und wird in Sydney aufbewahrt. Griechische, lateinische oder hebräische Handschriften wurden niemals entdeckt. Die Behauptung, dass eine Handschrift aus dem 1. Jahrhundert in der Türkei aufgefunden worden sei, ist nicht überprüfbar. Sie kann sich auf keinen archäologisch gesicherten Befund, sondern lediglich auf eine Notiz in türkischen Zeitungen des Jahres 1986 berufen.
Die von den Verfechtern der Echtheit postulierte frühe Textgeschichte beruht auf einigen Spekulationen. Das Evangelium sei in der frühen Kirche weit verbreitet gewesen und beispielsweise durch Irenäus rezipiert worden, habe zwischenzeitlich sogar dem Kanon der alexandrinischen Kirche angehört, bis es im Jahr 325 durch das Konzil von Nicäa verboten worden sei. Der Papst habe jedoch ein Exemplar in seiner Privatbibliothek gerettet, wo es aufbewahrt wurde bis es am Ende des 16. Jahrhunderts ein Freund Papst Sixtus’ V. aus der Bibliothek entwendete. Nach einer weiteren Legende aus dem 16. Jahrhundert stamme ein Manuskript von Barnabas selbst. Es sei im Jahr 478 mitsamt den sterblichen Überresten des Barnabas auf Zypern entdeckt worden. Der Autor beruft sich dabei auf eine – in Ihrer Historizität umstrittene – zypriotische Legende des 5. Jahrhunderts, in der allerdings von einem Evangelium berichtet wird, das von Barnabas abgeschrieben wurde. Für eine frühchristliche Existenz des heute bekannten Barnabasevangeliums oder seine Identität mit einem im frühen Christentum bekannten apokryphen Evangelium des Barnabas gibt es keinen schlüssigen Beweis.
Die Theologie des Barnabasevangeliums weicht in drei fundamentalen Punkten von der Auffassung fast aller christlichen Kirchen und der kanonischen neutestamentlichen Schriften ab:Trinität, Gottessohnschaft Jesu
Erlösertod am Kreuz
Auferstehung
Das Evangelium schildert die Lebensgeschichte Jesu und seiner Jünger von der Ankündigung der Geburt Jesu bis zu seinem Tod. Der Text vereinigt dabei jüdische, christliche und muslimische Elemente. Wie die anderen Evangelien auch, erzählt es von Jesu Wundern, seinen Gleichnissen, von letztem Abendmahl, Verrat, Prozess und Kreuzigung. Im Gegensatz zur christlichen Tradition stirbt allerdings nicht Jesus sondern – aufgrund einer Verwechslung – Judas Ischariot am Kreuz. Folglich kann es auch keine Auferstehung Jesu gegeben haben. Damit erweitert das Barnabasevangelium eine Aussage des Koran, der in seiner einzigen Erwähnung der Kreuzigung ebenfalls davon ausgeht, dass nicht Jesus gekreuzigt wurde, ohne sich jedoch auf eine andere Person festzulegen. Im gesamten Text des Evangeliums findet sich dezidiert islamisches Gedankengut. So enthält es die in frühchristlicher Zeit noch unbekannte Schahada (das islamische Glaubensbekenntnis), nennt Adam, Abraham, Ismael, Moses, David und Jesus unterschiedslos Gesandte Gottes oder lässt die Verheißung Jesu Geburt an Ismael ergehen, der auch anstelle von Isaak durch Abraham geopfert werden sollte. Damit bestreitet der Text die exklusive Stellung Jesu Christi im Christentum.Aus der Rezeption islamischen Gedankengutes schließt die nichtislamische Redaktionskritik, dass die vorliegende Textgestalt nicht vor dem 7. Jahrhundert entstanden sein kann. Allenfalls wäre eine ältere Vorlage – sofern sie überhaupt existierte – in wesentlichen Teilen überarbeitet bzw. verfälscht worden. Eine weitergehende Analyse des Inhaltes zeigt Parallelen zu mittelalterlichem Gedankengut, so etwa den Vorstellungen Dantes über Himmel, Hölle und Paradies oder den Idealen mittelalterlicher Mönchsaskese. Als wahrscheinlichste Datierung gilt nicht-islamischen Historikern daher der Zeitraum vom 14. bis ins 16. Jahrhundert.
Weit schwieriger als die Analyse der Entstehungszeit sind Verfasserschaft und Interesse des Textes zu ermitteln.
Etliche fehlerhafte Darstellungen der Geographie und Geschichte Judäas in den Erzählungen zeigen, dass der Verfasser weder Zeit noch Örtlichkeiten der Handlung aus eigener Anschauung kannte. Gegen ein vorschnelles Urteil, es handele sich um eine islamische Propagandaschrift, sprechen die erheblichen Differenzen zur islamischen Lehre, die sich trotz der Rezeption des Islam im Text finden.
Hier einige Punkte von mir aus dem Barnabas Evangelium:
53: Hier werden einige Zeichen des jüngsten Gerichts wiedergegeben
55: Hier wird ganz offen von Muhammed (sav) berichtet. Er wird als Mahomet bezeichnet.
56: Hier heißt es, dass Israfil auf die Trompete pusten wird und dann der Untergang kommt.
63: Hier wird die Geschichte vom Propheten Jonas (Yunus) a.s. ähnlich wie im Koran berichtet.
70: Hier erklärt Jesus (as) dass er auf keinen Fall der Sohn Gottes ist. Er bezeichnet Petrus, der dies behauptet, als Teufel.
71: Hier sagt Jesus, dass nur Gott die Sünden vergeben kann. Also keine Beichte gegenüber Menschen.
72: Hier verkündet er, dass Muhammed (sav) kommen wird. Als Zeichen sagt er, dass eine Wolke über ihn schweben wird. Falls ihr euch erinnert, die Christen damals erkannten Muhammed an dieser Wolke (u.a. der Priester Bahira).
82: Hier sagt Jesus (as) dass er nicht der Sohn Gottes ist, sondern ein Prophet.
Hier wird auch offen vom Propheten Muhammed (sav) berichtet. Sogar das „lev lake lev lake“ hadith taucht hier auf !!!99: Hier wird die Geschichte vom Propheten Hiob (Eyyüp) a.s. ähnlich wie im Koran berichtet.
123: Hier heißt es, dass nur Allah die Sünden vergeben kann.
136: Hier steht, dass die Teufel vor Mahomet (Muhammed) fliehen werden.
143: Hier verkündet er wieder, dass Muhammed (sav) kommen wird.
182: Hier sagt Jesus (as), dass man ihn nicht Herr sondern Bruder nennen soll.
215: Hier wird gesagt, dass Jesus nicht gekreuzigt wurde, sondern von Engel zu Gott emporstieg.